DE19737194A1 - Heizleiter für Strahlungsheizkörper eines Kochfeldes - Google Patents
Heizleiter für Strahlungsheizkörper eines KochfeldesInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft einen Heizleiter für Strahlungsheizkörper eines Kochfeldes
nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Aus einem Flachband bestehende Heizleiter sind bereits in der DE 42 29 375 A
und in der EP 0 585 538 A2 offenbart. In diesen beiden Veröffentlichungen wird
das gewünschte geometrische Muster des Heizleiters dadurch gebildet, daß das
Flachband in entsprechenden Windungen auf einem Isolierboden des Strahlungs
heizkörpers verlegt wird. Die große Oberflächen der benachbarten Flachbandab
schnitte sind einander zugewandt, während dem Kochfeld selbst nur die schmalen
Kanten des Flachbandes zugerichtet sind. Dies bedeutet, daß ein solches in einem
geometrischen Muster verlegtes Flachband auf seiner Hochkante aufsteht und
durch besondere Klammertechnik auf dem Isolierboden des Strahlungsheizkörpers
zu befestigen ist. Die in kurzen Abständen hintereinander gesetzten Klammern bil
den Abschnitte geringer elektrischer Widerstände, was sich an dem Glühbild nega
tiv bemerkbar macht. Da die Wärmeabstrahlung im wesentlichen seitlich von dem
Flachband erfolgt, findet keine direkte Strahlungsbeheizung statt. Denn die dem
Kochfeld zugewandten schmalen Kanten bedecken nur einen sehr kleinen Teil des
Kochfeldes.
Die EP 0 175 662 B1 offenbart einen Heizleiter mit einem geometrischen Muster,
das durch Stanzen aus einer Metallfolie gebildet ist. Dieser Heizleiter eignet sich
jedoch nur für Temperaturen bis maximal 400°C und ist allein dadurch für einen
Strahlungsheizkörper nicht einsetzbar. Ein solcher Heizleiter wird in Fahrzeugsitze
eingebaut, wo eine Biegbarkeit des Heizleiters nicht erwünscht ist.
Es sind auch bereits Heizleiterbahnen in Flachleitertechnik, vorzugsweise in einer
Dickschichtpastentechnik, durch die EP 0 229 928 A2 für Heizelemente von
Kochstellen bekannt. Solche Dickschichtpasten-Leiterbahnen werden auf ein
formstabiles Trageelement aufgebracht. Ein Strahlungsheizkörper, bei dem es auf
das Aufglühen der Heizleiterbahn ankommt, ist in dieser Veröffentlichung nicht
beschrieben.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Heizleiter für einen Strahlungsheizkörper eines
Kochfeldes der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach über dem Isolier
boden des Strahlungsheizkörpers durch einfache Mittel montierbar ist, die ein
Auffangen der Temperaturdehnungen des Heizleiters sicher gewährleisten.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen dieses erfinderischen
Lösungsgedanken sind in den Unteransprüchen 2 bis 27 beschrieben.
Mit den einzelnen Lösungsmerkmalen werden Heizleiter geschaffen, die Heizstege
in unterschiedlicher Anordnung und Auslegung offenbaren. Ferner werden eine
Vielzahl von Haltelaschen für die Heizstege vorgestellt, die es erlauben, solche
Heizstege in technisch einfacher Art in dem Strahlungsheizkörper positionsgenau
zu befestigen. Dabei ist es ein wesentliches Merkmal der erfinderischen Lösungen,
daß die neuartigen Heizleiter mit den angeformten Haltelaschen industriell und in
Großserie hergestellt und in Strahlungsheizkörper montiert werden können.
Die technischen Einzelheiten sind in der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung
festgehalten und erläutert. In der Zeichnung ist eine Vielzahl von Beispielen dar
gestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Heizsteg mit angeformter Haltelasche in der Draufsicht,
Fig. 2 die Haltelaschen nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Haltelasche anderer Bauart,
Fig. 4 die Haltelasche nach Fig. 3 in fertig montiertem Zustand,
Fig. 5 eine wieder andere Haltelasche in schematisch einfacher Darstel
lung,
Fig. 6 die Haltelasche nach Fig. 5 im Einsatz in einen Isolierboden,
Fig. 7 eine Draufsicht auf Heizstege mit wieder anders geformten Halte
laschen im Einsatz,
Fig. 8 eine weitere Variation von Heizstegen mit angeformten Haltela
schen in der Draufsicht,
Fig. 9 eine nochmals neue Variante einer Haltelasche für einen Heizsteg,
Fig. 10 einen Heizsteg im Einsatz in einen Isolierboden mit Stützteil im
Schnitt,
Fig. 11 einen Heizsteg mit Befestigungsart in Klammertechnik im Schnitt,
Fig. 12 einen Heizsteg in Befestigungsart in Niettechnik im Schnitt,
Fig. 13 einen Heizsteg mit endseitigen Haltelaschen und Klammertechnik
im Schnitt,
Fig. 14 eine Haltelasche mit Normalkehre in Draufsicht,
Fig. 15 eine Haltelasche mit geänderter Kehre in der Draufsicht,
Fig. 16 eine Haltelasche mit weiter geänderter Kehre in Draufsicht,
Fig. 17 eine Haltelasche mit einer Kehre in noch weiterer Variation,
Fig. 18 eine Haltelasche mit einer Kehre in Ausführung mit zwei Strom
laufbahnen,
Fig. 19 eine Haltelasche mit verjüngtem Endstück,
Fig. 20 eine Haltelasche mit Seiteneinschnitten in der Draufsicht,
Fig. 21 eine Haltelasche mit Öffnungen in der Draufsicht,
Fig. 22 einen Heizsteg mit eingeprägten Rillen in der Draufsicht,
Fig. 23 einen Heizsteg mit Öffnungen,
Fig. 24 einen Heizsteg mit Öffnungen neuer Anordnung,
Fig. 25 einen Heizsteg mit Ausnehmungen in der Draufsicht,
Fig. 26 einen Heizsteg mit abgebogenen Einschnitten,
Fig. 27 einen Heizsteg mit Kühlfahnen in der Draufsicht,
Fig. 28 eine Heizsteganordnung in der Draufsicht,
Fig. 29 eine Heizsteganordnung mit Verbindungsstegen,
Fig. 30 eine Kontaktfahne eines Heizsteges mit Profilierung,
Fig. 31 eine Kontaktfahne eines Heizsteges mit anderer Profilierung,
Fig. 32 eine Kontaktfahne eines Heizsteges mit noch anderer Profilierung,
Fig. 33 eine Kontaktfahne eines Heizsteges mit wieder neuer Profilierung
und
Fig. 34 eine Kontaktfahne eines Heizsteges mit nochmals neuer Profilie
rung.
Bei einem Heizleiter für einen Strahlungsheizkörper eines Kochfeldes, der aus ein
zelnen Heizstegen besteht, die aus einer Metallfolie herausgetrennt werden, bzw.
wurden, ist der Befestigung und der Handhabung in der Fertigung und in der
Montage besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die Heizstege werden aus der
Metallfolie so ausgeschnitten, daß je nach Vorgabe unterschiedliche Variationen
von geometrischen Mustern in der Draufsicht entstehen. Diese Heizstege werden
mit ihren breiten Oberflächen, d. h. mit der Draufsicht auf das geometrische Muster
auf das Kochfeld ausgerichtet, wodurch eine optimale, direkte Strahlungsbeheizung
erfolgt. Die in den Heizstegen auftretenden hohen Temperaturen bewirken eine
Wärmeausdehnung der Heizstege, die durch besondere Befestigungsarten tech
nisch einfach und wirkungsvoll aufzufangen ist. Werden die Endpunkte starr mit
der Unterlage verbunden, wirkt sich die Längsausdehnung durch ein Durchhängen
oder ein Durchbiegen der Folien aus.
In Fig. 1 ist in der Draufsicht die Haltelasche 1 für zwei parallel nebeneinanderlie
gende Heizstege 2 dargestellt. Aus der Haltelasche 1 ist ein Befestigungslappen 3
dergestalt freigestanzt, daß er aus der Ebene der Haltelasche 1 um eine Biegekante
4 abgebogen werden kann. Unter der Haltelasche 1 befindet sich ein Halteteil 5.
Die Befestigung von Befestigungslappen 3 mit Halteteil 5 erfolgt dadurch, daß ein
Stempel 6 mit drei schneidenden und einer verrundeten Kante den Befestigungs
lappen 3 aus der Haltelasche 1 ausschneidet und gleichzeitig auch aus dem darun
terliegenden Halteteil 5 drei Kanten durchtrennt. Durch einen entsprechend ge
formten Umbiegestempel 7, der von unten gegen den Befestigungslappen mit aus
getrenntem Halteteil 5 gefahren wird, erfolgt eine Umbiegung des Halteteils 5 zu
sammen mit dem Befestigungslappen 3 in der in Fig. 2 gezeigten Weise. Der um
gebogene Befestigungslappen schließt einen Winkel von < 90° ein. Der Befesti
gungslappen 3 umgreift demzufolge die entstandene Kante des Fensters 8 mit ei
nem Winkel zwischen 0° und 90°. Dadurch wird die Haltelasche 1 gegen ein Abhe
ben fixiert. Die Kontur des Befestigungslappens 3 kann beliebig gewählt werden
und auch bereits bei der Herstellung der Foliengeometrie der Metallfolie entstehen.
Die Kontur des Befestigungslappens 3 kann alternativ mit der Außenkontur der
Haltelasche 1 identisch sein.
In Fig. 3 ist an die Haltelasche 1 ein Durchzug 9 einstückig angeformt. Dieser
Durchzug 9 besteht im wesentlichen aus einem hohlzylindrischem Körper von be
liebigem, insbesondere aber kreisförmigem Querschnitt, der in eine entsprechende
Öffnung 10 des Halteteils 5 eingesetzt wird. Auf der Rückseite des Halteteils 5
wird der Durchzug durch entsprechende Werkzeuge umbördelt, so daß eine feste
Anbindung der Haltelasche 1 mit den Heizstegen 2 im Halteteil 5 erfolgt (Fig. 4).
Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Isolierring 13, der in üblicher und be
kannter Bauweise auf einen Isolierboden 20 (Fig. 10) aufsetzbar ist. In die Unter
seite des Isolierringes 13 ist eine Ringnut 12 eingebracht, die einen im wesentlichen
rechteckförmigen Querschnitt aufweist. Die ringäußere Wand der Ringnut 12 kann
vorzugsweise schräg verlaufen, wodurch ein gegenüber der Öffnung schmalerer
Nutboden entsteht. In diese Ringnut 12 ist eine Haltelasche 1 eines Heizsteges 2
eingesetzt. Die Haltelasche 1 besitzt eine im wesentlichen Z-Form und greift da
durch selbsthemmend in die Ringnut 12 ein. Statt der Z-Form sind für die Haltela
sche 1 natürlich auch andere Formen möglich. Ferner sind als Alternative zu der
Ringnut 12 auch eine einzelne Ausnehmung bzw. mehrere in Reihe nebeneinander
liegende Ausnehmungen möglich, in die das Endstück 11 der Haltelasche 1 einge
führt ist. Die Formgebung des Endstücks 11 der Haltelasche kann vor dem Montie
ren erfolgen; sie kann aber auch beim Montagevorgang durch Eindrücken der
Haltelaschen 1 in die Ringnut 12 (Ausnehmung) mittels eines geeigneten Ring
stempels geschehen.
Wenn auf dem Isolierboden 29 zusätzlich zu dem Isolierring 13 noch ein den Iso
lierring 13 verbindender, diagonaler Steg 14 (Fig. 6) vorgesehen ist, wird auch
die Haltelasche 1, die an diesem diagonalen Steg 14 endet, eine Z-förmige Gestalt
erhalten und in eine Ausnehmung oder Nut eingreifen, wie dies in äquivalenter
Form Fig. 6 zeigt.
In Fig. 7 sind Heizstege 2 vorgesehen, die zwischen einem Isolierring 13 und ei
nem Diagonalsteg 14 eines Isolierbodens eingesetzt sind. In diesem Fall sind die
Haltelaschen in der Draufsicht schwalbenschwanzförmig ausgebildet und greifen in
entsprechende Ausformungen des Isolierringes 13 bzw. des Diagonalstegs 14 ein.
Statt der Schwalbenschwanzform können die Haltelaschen 1 auch rechteckig oder
anders geformt sein und einen Durchbruch 15 aufweisen. So können die Haltela
schen 1 mit ihren Stirnenden nach unten (oder oben) abgewinkelt sein, wodurch sie
sich ebenso wie die gezeichnete Schwalbenschwanzform im Material verkrallen.
Die Haltelaschen werden zweckmäßigerweise in den pulverförmigen Ausgangsstoff
eingelegt, der anschließend durch ein Unter- und Oberwerkzeug verpreßt wird. So
können beim Formgebungsprozeß die Enden der Haltelaschen 1 angelegt und dann
von der Masse umschlossen werden.
Eine andere Art der Befestigung wird in Fig. 8 gezeigt. In diesem Fall besitzen die
Haltelaschen 1 an ihren Stirnenden sogenannte Einstecklaschen 16, die in der lin
ken Ausführung von Fig. 8 als Trapez und in der rechten Ausführung von Fig. 8
in halbrunder Form ausgeschnitten sind. Diese Einstecklaschen 16 sind gegen ein
Herauslösen aus dem Halteteil 5 gesichert, indem sie im wesentlichen pfeilförmig
mit einer Einführschräge und Widerhaken ausgeführt sind. Der Hals 17 der Ein
stecklaschen 16 ist gleich breit wie oder schmäler als ein entsprechendes Fenster 18
im Halteteil 5. Die breiteste Stelle der Einstecklasche 16 ist dagegen geringfügig,
beispielsweise 0,2 bis 1 mm, breiter als das Fenster 18. Beim Einsteckvorgang
schneidet die Einstecklasche deshalb etwas ins Halteteil 5 ein und wird dadurch
leicht verformt. In dem eingesteckten Zustand verhindert die verbreiterte Stelle in
der Wirkung von Widerhaken ein Herauslösen der Einstecklaschen 16 aus dem
Fenster 18 des Halteteils 5. Die verbreiterte Stelle bzw. die Widerhaken der Ein
stecklaschen 16 können nach Einstecken in das Fenster 18 auch abgewinkelt wer
den, was schließlich zu einer formschlüssigen Hemmung führt.
In Fig. 9 sind die Haltelaschen 1 in Fortsetzung der Heizstege 2 verlängert und
durch Öffnungen 19 des Halteteils 5 gesteckt und in Richtung zurück zu den
Heizstegen 2 abgewinkelt. Durch diese Ausführung wird eine zusätzliche Heizlei
teroberfläche gewonnen. Die Heizleitertemperatur wird dadurch für den gesamten
Heizleiter abgesenkt, so daß der Strahlungsheizkörper insgesamt mit einer höheren
elektrischen Leistung ausgestattet werden kann. Die durch die Öffnungen 19 hin
durchgesteckten und abgewinkelten Enden der Haltelaschen 1 sind bis zum Ende
bzw. bis nahe des äußeren Endes von Strom durchflossen und im eingeschalteten
Zustand glühend.
In Fig. 10 ist dargestellt, daß ein Heizsteg 2 eines Heizleiters von dem einstücki
gen Ringteil eines Isolierbodens 20 bis zum einstückigen Diagonalsteg 14 geführt
ist. Die Haltelaschen 1 sind durch eine oder mehrere der oben beschriebenen Wei
sen im Halteteil 5 bzw. im Isolierring 13 befestigt. Um das Ausmaß der Durchbie
gung der freihängenden Heizstege 2 zu verringern, werden die Heizstege 2 im hei
ßen Bereich mit einem geeigneten Stützteil 21 unterstützt. Wird diese Stützpositi
on von einem Teil der Isolierung oder von einem schlecht wärmeleitenden Bauteil
gebildet, dann ist die Auflagefläche eines heißen Heizsteges 2 auf dem Stützteil 21
vorteilhafterweise klein, um die Wärmeabgabe des Heizsteges 2 nicht wesentlich zu
behindern. Eine kleine Auflagefläche wird beispielsweise durch eine Linien- oder
durch eine Punktauflage erreicht. Von besonderem Vorteil dagegen ist es, wenn
das Stützteil 21 aus einem Werkstoff gebildet ist, der eine gute Wärmeleitfähigkeit
aufweist. Über die Auflagefläche leitet das Stützteil 21 die Wärme des Heizleiters
ab und beugt so einem Überhitzen des Heizleiters an der Stützstelle vor. Durch
eine geeignete Auslegung des Stützteils 21 gibt dieses die aufgenommene Energie
an den Innenraum des Heizkörpers ab. Als bevorzugte Werkstoffe für das Stützteil
kommen insbesondere Quarzglas oder Keramik in Frage.
Eine weitere Befestigungsart bietet eine U-förmig gebogene Klammer 22, die ge
mäß Fig. 11 durch die Haltelasche 1 und das darunter befindliche Halteteil 5 ge
schossen und an den Enden der Austrittstelle jeweils abgewinkelt wird. Wenn das
Halteteil 5 ringförmig oder mit einem Diagonalsteg 14 ausgebildet wird, dann kön
nen die äußeren und die inneren Haltelaschen 1 auf gleiche Weise auch in dem Iso
lierring 13 befestigt werden.
Statt der Klammer 22 kann entsprechend Fig. 12 die Haltelasche auch durch ei
nen Niet 23 mit dem Halteteil 5 verbunden werden. Ferner können auch Nägel,
Schrauben oder dergleichen Befestigungsmittel für die Halterung der Haltelasche 1
auf dem Halteteil 5 eingesetzt sein.
Fig. 13 zeigt die Befestigung der Haltelaschen 1 durch Klammern 22 direkt auf
dem ringförmigen Rand bzw. Isolierring 13 und dem Diagonalsteg 14 des Isolier
bodens 20 des Strahlungsheizkörpers.
Die Haltelaschen 1 bilden in bekannter Weise und, wie vorstehend beschrieben, die
einseitige Verbindung von zumindest zwei parallel zueinander verlaufenden Heiz
stegen 2. Im Bereich der Haltelasche 1, welche die elektrische Verbindung der
zwei benachbarten Heizstege darstellt, befindet sich bei den meisten möglichen
Glühmustern ein kritischer Bereich. Da der Elektronenfluß bestrebt ist, einer
Strombahn des geringsten elektrischen Widerstandes zu folgen, entsteht am Innen
bereich einer Kehre 24 durch Konzentration des Stromflusses ein Punkt örtlicher
Überhitzung des Heizleiters. Eine solche Überhitzung kann sich schädigend auf die
Heizleitergefügestruktur auswirken. Das große Wärmegefälle innerhalb der Halte
lasche 1 verursacht außerdem thermische Spannungen, die zur Rißbildung im
Heizsteg 2 oder in der Haltelasche 1 führen können.
Fig. 14 zeigt das Beispiel einer einfachen Haltelasche 1 mit zwei angeschlossenen
Heizstegen 2 ohne besondere Maßnahmen zur Verhinderung einer Überhitzung.
Die Fig. 15 zeigt nun eine vergrößerte Oberfläche der Haltelasche 1 durch einsei
tige Verbreiterung der Heizstege 2 ab etwa dem Übergang der Heizstege 2 zur
Haltelasche 1. Diese Verbreiterung 25 in radialer äußerer Richtung von der Kehre
24 aus führt dazu, daß der Stromfluß aus den Heizstegen 2 im Bereich der Haltela
sche 1 etwas nach außen hin verlagert wird. Außerdem wirken diese vorgenomme
nen Verbreiterungen 25 wärmeabführend.
Eine erweiterte Kehre 24 mit einer Vergrößerung des Kehrenradius nach Fig. 16
verringert die Widerstandsdifferenz zwischen der innersten und einer weiter außen
liegenden gedachten Stromlaufbahn um die Haltelasche 1. Die Konzentration des
Stromflusses am Innenrand der Kehre 24 nimmt dadurch deutlich ab. Von beson
derem Vorteil ist diese Ausführung nach Fig. 16 in Kombination mit der Verbrei
terung 25 nach Fig. 15.
Durch entsprechende Ausstanzung oder durch Ätzung entsteht im Bereich der
Kehre 24 der Haltelasche 1 eine nicht oder nur sehr gering vom Strom durchflos
sene Kühlfahne 26, die direkt vom Bereich der höchsten Energiedichte Wärme
abführt. Statt einer solchen einzelnen Kühlfahne 26 können natürlich auch mehrere
Kühlfahnen entlang der Kehreninnenkontur vorgesehen sein. Ein solche Kühlfahne
26 kann in der Ebene der Haltelasche verbleiben oder aber nach oben oder unten
abgewinkelt sein.
Die Fig. 18 zeigt, daß die Kehre 24 der Haltelasche 1 geometrisch in eine innere
27 und in eine äußere Stromlaufbahn 28 aufgeteilt wird. Dabei wird die innere
Stromlaufbahn 27 noch durch einen zusätzlichen Mäander künstlich verlängert.
Durch diese Maßnahmen vergrößert sich der Widerstand dieser inneren Strom
bahn, der Stromfluß selbst nimmt ab und die thermische Belastung liegt dadurch
nicht höher als die der übrigen Bereiche, beispielsweise der Heizstege 2. Jede
Richtungsänderung des Stromflusses an anderer Stelle, beispielsweise auch eine
Richtungsänderung um 90° zu einer Anschlußbahn, kann durch eine solche Maß
nahme entschärft werden.
Die Verringerung der Wärmeableitung innerhalb einer Haltelasche 1 bewirkt insge
samt eine homogene Temperaturverteilung im Bereich der Kehre 24. Der Tempera
turgradient nimmt ab und es entstehen kaum noch temperaturbedingte Spannungen
im gesamten Heizleiter mit Heizstegen 2 und Haltelaschen 1. Um die Wärmeablei
tung zu verringern ist die Haltelasche 1 gemäß Fig. 19 an ihrem stirnseitigen Ende
mit einem verjüngten bzw. geschmälerten Endlappen 29 ausgeführt. Statt eines
solchen verjüngten Endlappens 29 wird die Wärmeleitung auch durch taillierte Ein
schnitte 30 oder durch eine Lochreihe 31 mit mehreren hintereinander angeordne
ten Durchbrechungen verringert. Natürlich kann die Haltelaschengeometrie auch
durch eine Kombination aus den in den Fig. 19, 20 und 21 beschriebenen Maß
nahme bestehen.
Wenn Heizstege 2 mit Haltelaschen 1 aus einer Metallfolie durch beidseitiges Ät
zen hergestellt wird, dann besteht grundsätzlich die Möglichkeit, solche Heizstege
2 dünner auszubilden als die Halfelaschen 1 mit den Kehren 24. Die Metallfolie
wird zu diesem Zweck im Bereich der Heizstege 2 von einer Seite flächig angeätzt.
Durch prägen der Heizstege 2 oder durch partiell dünneres Walzen der Metallfolie
im Bereich der Heizstege 2 wird eine Dickendifferenz zwischen den Heizstegen 2
und den Haltelaschen 1 erreicht. Die Haltelaschen 1 bleiben dann in der ursprüngli
chen Materialstärke von beispielsweise 0,12 mm der Metallfolie. Die Heizstege 2
dagegen werden auf eine Materialstärke von etwa 0,06 mm reduziert. Solche
Heizstege 2 sind an ihrem Ende, an dem auch die größte Biegebelastung auftritt,
stabiler. Das oben beschriebene Problem der überhitzten Kehrenpunkte wird ver
mindert, denn die Kehren weisen nun eine relativ dicke Materialstärke auf.
Die geschilderte positive Wirkung kann auch dadurch erzielt werden, daß die Keh
ren 24 durch einen entsprechenden Materialauftrag, beispielsweise galvanisch oder
durch Laserauftragsschweißen, im Querschnitt verstärkt werden.
Die in Richtung des Kochfeldes wärmeabstrahlende Oberfläche der Heizstege 2
wird entsprechend Fig. 22 dadurch vergrößert, daß auf der dem Kochfeld zuge
wandten Oberfläche Längsrillen 32 eingeätzt oder eingeprägt werden, die vor dem
Endbereich, d. h. vor den Kehren enden. Dadurch besitzt der Kehrenbereich einen
dickeren Materialquerschnitt und es erhitzen sich die Punkte der Kehre 24 wesent
lich weniger, wodurch sich die Haltbarkeit des Heizleiters insgesamt erhöht.
Die Fig. 23 bis 26 beschreiben eine Erhöhung des Widerstandes der Heizstege
2 durch eine Verringerung des resultierenden Querschnittes, der beispielsweise
durch Einbringung eines Lochmusters entsteht. Dies bewirkt generell eine Verlän
gerung der Stromlaufwege in den Heizstegen 2. Durch solche Lochungen wird
zusätzlich die wärmeabstrahlende Oberfläche gesteigert. Die Heizstege 2 fallen
breiter aus als üblich und die gesamte Heizleiterlänge nimmt ab. Dadurch besteht
die gesamte Heizleiter-Geometrie nur aus wenigen Stegen, was auch weniger Tot
fläche bedeutet, die für Sicherheitsabstände benötigt wird. Durch diese Maßnahme
steht wiederum eine vergrößerte beheizbare Oberfläche zur Verfügung, welche die
Heizleitertemperatur senkt. Nach Fig. 23 sind in etwa ovale Löcher 33 bzw. Öff
nungen im Heizsteg 2 vorgesehen. Die Löcher 34 im Heizsteg 2 nach Fig. 24
dagegen besitzen einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Nach Fig. 25
sind in den Heizsteg 2 größere kreisförmige Ausnehmungen bzw. Sacklöcher 35
eingebracht. In Fig. 26 liegen im Heizsteg 2 Einschnitte 36 vor, deren Schnittlan
ten 37 leicht nach oben oder unten gebogen sind. Selbstverständlich können die
Löcher und Ausnehmungen in den Heizstegen auch andere Querschnitte, bei
spielsweise quadratische, rautenförmige oder dergleichen geeignete Formen ein
nehmen. Außerdem ist es denkbar, auch andere Anordnungen der Löcher oder
Ausnehmungen 33, 34, 35 und 36 im Heizleiter 2 vorzunehmen. Wie die Figur
zeigen, können die Löcher als Durchgangsöffnungen ausgebildet sein oder auch
nur halbseitig beispielsweise eingeätzte Vertiefungen 35 bilden. Mit dem Heizsteg
2 nach Fig. 26 wird der ursprüngliche Heizleiterquerschnitt bei vergrößerter ab
strahlender Oberfläche beibehalten.
Kleine und nicht stromdurchflossene Kühlfahnen 38, die entlang der Außenkanten
der Heizstege 2 vorgesehen sind, senken die Heizleitertemperatur. Zur Vergröße
rung des Sicherheitsabstandes zu benachbarten Heizstegen 2 werden die Kühlfah
nen 38 vorteilhafterweise nach oben oder nach unten abgewinkelt, wie dies in Fig.
27 gezeigt ist.
Bei einem Zweikreis-Strahlungsheizkörper mit zentrischer kleiner Kochzone bzw.
Kochfeld und zuschaltbarem äußerem Kochfeld verlaufen die Stromanschlüsse der
inneren Heizzone zwangsläufig durch den Bereich der äußeren Heizzone. Durch
geeignete Breitenauslegung der Heizstege 2 kann erreicht werden, daß die Strom
anschlüsse beim Betrieb nur der Innenzone unter der Glühtemperatur bleiben. Beim
Betrieb der beiden Heizkreise nehmen die Heizstege 2 durch die erhöhte Innen
raumtemperatur der Außenzone eine Temperatur an, die als Glühen wahrgenom
men wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß die äußere Heizzone ein sehr homo
genes Glühbild ohne Dunkelstellen aufweist, die durch einen zwangsweisen Verlauf
der Innezonenanschlüsse üblicherweise entstehen.
Eine Optimierung in bezug auf die Vergrößerung der ab strahlenden Fläche der
Heizstege und gleichzeitige Reduzierung der Anzahl der Befestigungsstellen bzw.
Haltelaschen 1 wird dann erreicht, wenn die Heizstege 2 ohne Umkehrpunkte im
inneren Bereich, beispielsweise durch Einsatz eines Diagonalsteges 14 mit ihren
Haltelaschen 1 auf dem umlaufenden Isolierring 13 aufliegen, wie dies Fig. 28
zeigt. Wenn es sich als notwendig erweist, werden die Heizstege 2 an einer oder an
mehreren Stellen durch Stützteile 21 abgestützt. Die Heizstege 2 können im Stütz
bereich in ihrem Querschnitt geringfügig verbreitert sein, um die Wärmeleistung in
diesem Bereich und damit die Temperatur der Metallfolie zu verringern.
Aus dem Stand der Technik und den bisher beschriebenen Darstellungen geht im
mer nur hervor, daß die aus einer Metallfolie ausgestanzten oder geätzten Heizste
ge 2 bzw. das entsprechende geometrische Muster des Heizleiters in einer Ebene
unter dem Kochfeld angeordnet ist. Es ist jedoch auch möglich und zählt zum
Schutzumfang dieser Erfindung, daß die Heizstege 2 in unterschiedlicher Höhe
über- oder untereinander angeordnet werden. Um für die Befestigung der Heizste
ge 2 weniger Platz zu beanspruchen, werden die Haltelaschen 1 zur Befestigung
am Diagonalsteg 14 beispielsweise in unterschiedlicher Höhe angebracht. Dadurch
steht für die eigentliche Heizstrahlungsfläche mehr Raum zur Verfügung und die
Heizelementetemperatur sinkt ab. Die unterschiedlich hoch angeordneten Heizste
ge 2 bilden im Regelfall keine so dichte Fläche wie bei einer ebenen einfachen An
ordnung. Dadurch wird die Konvektion im Innenraum des Strahlungsheizkörpers
begünstigt, was ebenfalls einen verbesserten Abtransport der am Heizsteg 2 entste
henden Wärme bedeutet. Die unterschiedliche Höhenanordnung kann die Befesti
gungspositionen der Haltelaschen 1 sowohl im Randbereich 13 als auch im Innen
bereich 14 betreffen. Diese Anordnung in unterschiedlicher Höhe kann ferner mit
den oben beschriebenen vorteilhaften Anordnungsmöglichkeiten der Heizstege 2
kombiniert werden.
Eine Anordnung der Heizstege 2 in unterschiedlicher Höhe kann auch durch die
Anordnung von zwei oder mehr Heizstegen in zwei oder mehr unterschiedlichen
Heizleiterebenen realisiert werden. Dabei können die Richtungen der Heizstege 2
der unterschiedlichen Metallfolien parallel, senkrecht oder in einem anderen Winkel
zueinander ausgerichtet sein. Ein solcher Aufbau bietet wesentliche Vorteile für
Strahlungsheizkörper mit hoher Leistung und einer hohen Leistungsdichte. Durch
das Anordnen von beispielsweise drei Metallfolien bzw. Heizstegen übereinander
besteht die Möglichkeit, durch Kombination von Einzel-, Parallel- und Reihen
schaltung einen Siebentakt-Strahlungsheizkörper bekannter Bauart aufzubauen.
Dadurch, daß die Temperatur eines Heizsteges 2 oder eines Abschnittes von Heiz
stegen 2 mit zunehmender Breite der Heizstege 2 sinkt, besteht gemäß Fig. 28 die
Möglichkeit, ein sogenanntes Hell-Dunkel-Muster auf der Heizleiterfolie zu erzeu
gen. Diese Technik wird dazu benutzt, um Zuleitungs- und Befestigungsabschnitte
nichtglühend zu gestalten. In einem flächendeckenden Glühmuster bei beispielswei
se paralleler Aneinanderreihung aller Heizstege 2 werden dann durch lokale Dun
kelstellen in den Heizstegen 2 (Verbreiterungen) die gewünschten Hell-Dunkel-
Muster erwirkt. Bei entsprechender Anordnung solcher lokaler Dunkelstellen las
sen sich Buchstaben, Logos und dergleichen Muster im Glühbild darstellen, bei
spielsweise der Begriff "HOT", wodurch gleichzeitig eine Warnung vor einem hei
ßen Kochfeld ausgesprochen wird.
Üblicherweise werden zwischen den einzelnen Haltelaschen 1 dünne Querverbin
dungen vorgesehen, die zur Erhöhung der Stabilität des Heizleiters während des
Fertigungsprozesses und der Montage dienen. Solche Verbindungen werden nach
der Komplettierung mechanisch herausgetrennt oder elektrisch ausgebrannt. Ein
Merkmal der Erfindung ist es nun, ein stabiles, selbstklebendes und hitzebeständi
ges Gewebelaminat auf die Haltelaschen 1 zu kleben und dadurch die Haltelaschen
1 untereinander zu verbinden. Da die Verbindungen über das Gewebelaminat elek
trisch isolierend sind, kann das Laminat auf den Haltelaschen 1 verbleiben und
sorgt auch während des Betriebes für Stabilität. Es verhindert das gegenseitige
Annähern oder Berühren von eng zueinander benachbarten Haltelaschen 1. Da
durch bildet der Heizleiter auch noch nach dem Betrieb eine stabile Einheit die bei
Bedarf gehandhabt werden kann.
Bei einer ätztechnisch hergestellten Heizleiterstruktur wird auf einer Seite der Me
tallfolie in vorteilhafter Weise bereits vor dem Ätzvorgang eine selbstklebende und
ätzfeste Kunststoffolie auflaminiert. Die Metallfolie für den späteren Heizleiter
wird dann nur noch einseitig mit Ätzresist beschichtet und nur noch einseitig ge
ätzt. Die auflaminierte Haltefolie verbleibt auf der geätzten Haltefolie bis diese
durch Befestigungsmaßnahmen sicher in den Strahlungsheizkörper montiert ist.
Eine Alternative zu dieser Lösung zeigt Fig. 29.
Dünne Querverbindungsstege 39 an den außenliegenden Haltelaschen 1 verlaufen
bis zu dem Ausgangsbandmaterial 40 für die Herstellung der Heizleiter aus einer
Metallfolie. Bei diesem Fertigungsverfahren verbleibt die Heizleitergeometrie im
Ausgangsband, bis durch Komplettierung die Stabilität und Lagesicherung des
Heizleiters gewährleistet ist. Dies bedeutet, daß die Metallfolien nach dem Ätzen
oder Stanzen im zusammenhängenden Band 40 oder in entsprechend geschnittenen
Bögen gehandhabt werden kann. Während oder nach der Komplettierung werden
solche Verbindungen zum Band mechanisch, chemisch, durch Laserstrahl oder
elektrisch getrennt und der Bandabfall entfernt.
Für die Verbindung der Heizstege 2 mit den elektrischen Anschlußbahnen zur
elektrischen Kontaktierung der Heizstege 2 hat sich beim Widerstandsschweißen
gezeigt, daß die Qualität der Schweißstelle zwischen der Kontaktfahne 41 des An
schlußsockels und dem Heizleiteranschluß 45 bei Verwendung von herkömmlichen
flachen Schweißfahnen in Kombination mit flachen oder leicht balligen Elektroden
nicht oder nur schwer zu beherrschen ist. Deshalb wird gemäß den Fig. 30 bis
34 erfindungsgemäß die Kontaktfahne 41 von unten mit einem eingeprägten Profil
versehen. Dadurch werden während des Schweißvorganges Zonen unterschiedli
chen Stromflusses und Zonen unterschiedlichen Anpreßdruckes geschaffen. Wäh
rend des Schweißvorganges mit der ebenen Elektrone entstehen Zonen mit starkem
bis schwachem Schmelzfluß und einer gewünschten unterschiedlichen
Schweißqualität.
Die an der Kontaktfahne 41 überstehende Profilierung kann die Form einer Sicke
oder mehrerer Sicken 42 aufweisen. Die Profilierung kann in Form einer oder
mehrerer Warzen 43 in unterschiedlicher Anordnung zueinander oder durch andere
Querschnittsformen, beispielsweise dreieckige oder rechteckige Einprägungen 44
ausgebildet sein. Die Profile stehen jeweils ca. 0,1 bis 0,5 mm über der Oberfläche
der Kontaktfahne 41 über. Die Profiloberkanten können parallel zur Oberfläche der
Kontaktfahnen 41 verlaufen. Vorteilhaft ist es jedoch, einen zum Heizkörper hin
abfallenden schrägen Verlauf oder unterschiedliche Höhen vorzusehen, um die ge
wünschten Zonen unterschiedlichen Schmelzflusses zu erhalten.
Claims (29)
1. Heizleiter für einen Strahlungsheizkörper eines Kochfeldes, im wesentlichen
bestehend aus einer Metallfolie, die unter Bildung von Heizstegen zwischen
dem Kochfeld und einem Isolierboden eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (2) mit ihrer breiten Oberfläche dem Kochfeld zugerichtet
sind und Haltelaschen (1) zur Befestigung der Heizstege (2) in Halteteilen (5)
des Strahlungsheizkörpers bzw. Teilen des Strahlungsheizkörpers aufweisen.
2. Heizleiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Haltelasche (1) ein Befestigungslappen (3) integriert ist, der aus
der Ebene der Haltelasche (1) heraus um das Halteteil (5) umgebogen ist.
3. Heizleiter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (5) zumindest teilweise zusammen mit dem Befestigungs
lappen (3) umgebogen ist.
4. Heizleiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Haltelasche (1) ein Durchzug (9) integriert ist, der von der Ebene
der Haltelasche (1) heraus rohrförmig durch eine Öffnung im Halteteil (5)
verläuft und unter dem Halteteil (5) umgebördelt ist.
5. Heizleiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) ein Z- oder S-förmiges Endstück (11) oder derglei
chen aufweist, welches in eine entsprechende Ausnehmung, Nut oder der
gleichen (12) eines Halteteils (5,14,13) selbsthemmend eingreift.
6. Heizleiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) ein geometrisch gestaltetes Endstück aufweist, das in
eine entsprechende Ausformung des Halteteils (5) oder in Halteteilen des
Isolierbodens (13, 14) eben oder abgewinkelt eingesetzt ist.
7. Heizleiter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) mit einem Endstück in Form einer Einstecklasche
(16) ausgebildet ist, die kopfseitig mit seitlichen Einlaufschrägen versehen ist
und einen eingeschnürten Hals (17) aufweist, welches in entsprechende Aus
nehmungen (18) des Halteteils (5) einrastet.
8. Heizleiter nach einem der vorstehend genannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) mit einer langgezogenen Kehre ausgebildet ist, die
sich im umgebenen Teilbereich der Haltelasche 1 befindet.
9. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen zwei Endstücken frei hängende mittlere Teil des Heizleiters
(2) auf einem Stützteil (21) schwimmend aufliegt, welches aus einem gut
wärmeleitenden Werkstoff gebildet ist.
10. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstücke der Haltelaschen (1) durch mechanische Befestigungsmit
tel, insbesondere durch Klammern (22), Niete (23), Stifte, Nägel, Schrauben
oder dergleichen mit den Halteteilen verbunden sind.
11. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) als Kehre (24) zwei Heizstege (2) miteinander ver
bindet.
12. Heizleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) etwa ab dem Bereich der Kehre (24) nach außen über
die Seitenkanten der Heizstege (2) hinaus verbreitert ist.
13. Heizleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) im Bereich der Kehre (24) nach außen über die
Heizstege (2) hinaus verbreitert und/oder einen inneren Kehrenradius auf
weist, der größer als der Seitenabstand der Heizstege (2) ist.
14. Heizleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) im Bereich der Kehre (24) eine Kühlfahne (26) auf
weist.
15. Heizleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelasche (1) im Bereich der Kehre (24) eine innere und eine äuße
re Stromlaufbahn (27, 28) aufweist.
16. Heizleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (2) im Bereich der Kehren eine größere Materialdicke
aufweist als im übrigen Verlauf.
17. Heizleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Endstück (29) der Haltelasche (1) zentral verjüngt ist, taillierte Ein
schnitte (30) oder eine oder mehrere Lochungen (31) aufweist.
18. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (1) mit Oberflächenvergrößerungen versehen sind, die
wahlweise in Form von Längsrillen oder Längsnuten (32), Öffnungen (33,
34, 35) beliebiger Querschnittsfläche und beliebiger Anordnung oder Ein
schnitten (36) gebildet sind.
19. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (1) mit Kühlfahnen (38) versehen sind.
20. Heizleiter nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühlfahnen (38) mit ihren Endstücken wahlweise nach unten oder
nach oben abgewinkelt sind.
21. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (1) an vorbestimmbaren Stellen schmalere oder breitere
Stegflächen aufweisen.
22. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (1) durchgehend einstückig und nur am außen umlaufen
den Isolierring (13) des Isolierbodens befestigt sind.
23. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei oder mehr Heizstege-Anordnungen im Abstand übereinander vor
gesehen sind.
24. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelaschen (1) in unterschiedlicher Höhe in den Halteteilen (5) be
festigt sind.
25. Heizleiter nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelaschen (1) untereinander durch ein hitzebeständiges Gewebe
laminat, eine Haltefolie oder dergleichen durch Kleben aufgetragene Mittel
verbunden sind.
26. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelaschen (1) und der gesamte Heizsteg (2) flächendeckend durch
eine einseitig aufgetragene, selbstklebende Kunststoff-Folie bedeckt sind.
27. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltelaschen (1) mechanisch oder elektrisch heraustrennbare Halte
stege (39) in Verbindung zu dem die Haltelaschen (1) umgebenden Aus
gangsbandmaterial (40) aufweist.
28. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizstege (2) endseitig an Kontaktfahnen (41) angeschlossen sind,
die in ihrer Kontaktfahnenoberfläche mit Profilierungen in Form von Sicken,
Warzen oder dergleichen Einrichtungen (42, 43, 44) ausgebildet sind.
29. Heizleiter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Zweikreis-Strahlungsheizkörper die Heizstege (2) eine Breite
erhalten, durch welche beim Betrieb nur der Innenzone des Kochfeldes die
Stromanschlüsse unter der Glühtemperatur bleiben, während beim Betrieb
der Innen- und der Außenzone des Kochfeldes die Stromanschlüsse eine sol
che Temperatur annehmen, die als Glühen wahrgenommen wird.
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|---|---|---|---|
| DE19737194A DE19737194A1 (de) | 1997-07-15 | 1997-08-27 | Heizleiter für Strahlungsheizkörper eines Kochfeldes |
| CA002238595A CA2238595A1 (en) | 1997-07-15 | 1998-05-22 | Heating conductor for radiant heating bodies of a cooking hob |
| CZ981692A CZ169298A3 (cs) | 1997-07-15 | 1998-06-01 | Topný vodič pro sálavé topné těleso kuchyňského vařiče |
| US09/089,896 US6051817A (en) | 1997-07-15 | 1998-06-03 | Heating conductor for radiant heating bodies of a cooking hob |
| PL98326832A PL326832A1 (en) | 1997-07-15 | 1998-06-16 | Heating conductor for a radiation-type cooking range heating element |
| EP98113055A EP0892583A3 (de) | 1997-07-15 | 1998-07-14 | Heizleiter für Strahlungsheizkörper eines Kochfeldes |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DIEHL AKO STIFTUNG & CO.KG, 88239 WANGEN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |