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DE19734184A1 - Fotografisches Silberhalogenidmaterial - Google Patents

Fotografisches Silberhalogenidmaterial

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Publication number
DE19734184A1
DE19734184A1 DE19734184A DE19734184A DE19734184A1 DE 19734184 A1 DE19734184 A1 DE 19734184A1 DE 19734184 A DE19734184 A DE 19734184A DE 19734184 A DE19734184 A DE 19734184A DE 19734184 A1 DE19734184 A1 DE 19734184A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
optionally substituted
silver halide
sensitive
hydrogen
photographic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19734184A
Other languages
English (en)
Inventor
Lydia Dr Simon
Joerg Dr Siegel
Hans-Ulrich Dr Borst
Peter Dr Bell
Ralf Dr Buescher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19734184A priority Critical patent/DE19734184A1/de
Publication of DE19734184A1 publication Critical patent/DE19734184A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/34Fog-inhibitors; Stabilisers; Agents inhibiting latent image regression
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C2200/00Details
    • G03C2200/33Heterocyclic

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein fotografisches Silberhalogenidmaterial, das auf einem Träger wenigstens eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht aufweist, deren Silberhalogenid mit einem neuartigen Stabilisator stabilisiert ist.
Zur Stabilisierung von Silberhalogenidemulsionen gegen unerwünschten Schleier ist bereits eine Vielzahl von Verbindungen vorgeschlagen worden (Research Disclosure 37254, Teil 3 (1995), S. 86 ff und Research Disclosure 37038, Teil XV (1995), S. 89 ff). Die bekannten Stabilisatoren erfüllen die gestellte Aufgabe noch nicht ausreichend, insbesondere bei hochempfindlichen Silberhalogenidemulsionen, z. B. bei solchen mit einem Anteil an AgBr von 80 bis 99 Mol-% und an AgI von 1 bis 20 Mol-% und ganz besonders bei solchen, die mit Selen- oder Tellurverbindungen gereift sind.
Aufgabe der Erfindung war, für solche Silberhalogenidemulsionen geeignete Stabili­ satoren bereitzustellen.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe mit bestimmten Imidazopyridinen gelöst werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein fotografisches Silberhalogenidmaterial, ins­ besondere ein farbfotografisches Silberhalogenidmaterial und besonders bevorzugt ein Farbnegativfilm mit einem Träger und wenigstens einer lichtempfindlichen Silberhalo­ genidemulsionsschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Silberhalo­ genidemulsion dieser Schicht mit einer Verbindung der Formel (I)
worin
R1 Wasserstoff, Halogen, Sulfo, Alkoxy, Aryloxy, N-Alkylsulfonamido, N-Arylsulfonamido oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl,
R2 Wasserstoff, Mercapto, gegebenenfalls substituiertes Alkylmercapto, gegebe­ nenfalls substituiertes Alkoxy, gegebenenfalls substituiertes Alkyl oder gege­ benenfalls substituiertes Alkenyl bedeuten oder
R1 und R2 zusammen die restlichen Glieder eines 5- bis 6-gliedrigen Ringes bilden,
R3 einen Substituenten und
m eine Zahl 0 bis 4 bedeuten.
Alkylgruppen R1 und R2, Alkylmercapto R2, Alkoxy R2 und Alkenyl R2 können durch Halogen, Sulfo, gegebenenfalls substituiertes Phenyl, -COR4, -CO2R4, -OCOR4, -OCO2-R4, -OCON(R4)R5, -SO2R4, -SR4, -SSR4, -SOR4, -P(O)(OR4)2, -OP(O)(OR4)2, -PH(O)OR4, -PR4(O)(OR4), -P(O)N(R4)2, -N(R4)2, -N(R4)COR4, -OR4, -SO2NHR4 weitersubstituiert sein, wobei R4 ein gegebenenfalls substituierter Alkyl- oder Phenylrest oder der Rest eines Imidazopyridins der Formel I ist.
R3 ist bevorzugt Wasserstoff, Halogen, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Aryl, Alkoxy, Aryloxy, Alkylthio, Arylthio, Alkylamido, Arylamido, N-Alkylcarbox­ amido, N-Arylcarboxamido, N-Alkylsulfamoyl, N-Arylsulfamoyl, Alkylsulfon­ amido, Arylsulfonamido, Ureido, Alkylsulfonyl, Arylsulfonyl, Alkylcarbonyl, Arylylcarbonyl, Amino, Phosphono, Hydroxyl, Cyano, Nitro und Mercapto oder Sulfo.
Vorzugsweise bedeuten
R1 Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl,
R2 Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, oder gegebenenfalls substituiertes Alkenyl,
R3 Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Alkenyl, Sulfo, Nitro oder Halogen und
m 0 bis 2.
Die Verbindungen der Formel (I) werden vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 1000 µmol/mol Silberhalogenid eingesetzt.
Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel (I) sind
Die Verbindungen der Formel (I) können nach dem von J. Lombardino in J. Chem. Soc. 2403 (1965) beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Synthese der Verbindung I-1
Zu einer Mischung aus 400 ml Wasser und 1,6 l Ethanol gibt man 188 g (2 mol) 2-Aminopyridin sowie 480 g 40 gew.-%ige Chloracetaldehydlösung. Dann werden 204 g (2,4 mol) NaHCO3 zugesetzt und die Reaktionslösung 4 Stunden zum Sieden erhitzt. Die dunkle Lösung wird abgedampft und der Rückstand mit Diisopropylether extrahiert. Die vereinigten Diisopropyletherfraktionen werden über Na2SO4 getrock­ net, filtriert und das Lösungsmittel am Rotationsverdampfer entfernt. Der Rückstand wird im Hochvakuum destillativ gereinigt.
Man erhält Imidazo[1,2-a]pyridin.
10,5 g (0,176 mol) Eisessig werden bei 0°C mit 5,7 g 37 gew.-%iger Formaldehydlö­ sung versetzt. Dann werden 9,3 g (0,082 mol) Diisobutylamin sowie 8 g (0,075 mol) Imidazo[1,2-a]pyridin zugefügt und das Gemisch drei Stunden bei 50°C gerührt. Nach Abkühlen wurde mit 10 gew.-%iger Natronlauge versetzt und die Mischung mehrmals mit Diisopropylether extrahiert. Die vereinigten Etherfraktionen werden über Na2SO4 getrocknet und anschließend filtriert. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wird der Rückstand aus Petrolether umkristallisiert. Ausbeute: 72,5% bezogen auf Imidazo[1,2-a]pyridin, Fp.: 58°C.
Als fotografische Materialien kommen Schwarzweiß-Negativ und Umkehrfilme, Schwarzweiß-Papier, Röntgenmaterialien, insbesonders aber farbfotografische Mate­ rialien in Betracht.
Beispiele für farbfotografische Materialien sind Farbnegativfilme, Farbumkehrfilme, Farbpositivfilme, farbfotografisches Papier, farbumkehrfotografisches Papier, farb­ empfindliche Materialien für das Farbdiffusionstransfer-Verfahren oder das Silber­ farbbleich-Verfahren.
Die fotografischen Materialien bestehen aus einem Träger, auf den wenigstens eine licht­ empfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht aufgebracht ist. Als Träger eignen sich insbesondere dünne Filme und Folien. Eine Übersicht über Trägermaterialien und auf deren Vorder- und Rückseite aufgetragene Hilfsschichten ist in Research Disclosure 37254, Teil 1 (1995), S. 285 dargestellt. Die Rückseitenschicht kann auch magnetische Partikel enthalten.
Die farbfotografischen Materialien enthalten üblicherweise mindestens je eine rot­ empfindliche, grünempfindliche und blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht sowie gegebenenfalls Zwischenschichten und Schutzschichten.
Je nach Art des fotografischen Materials können diese Schichten unterschiedlich ange­ ordnet sein. Dies sei für die wichtigsten Produkte dargestellt:
Farbfotografische Filme wie Colornegativfilme und Colorumkehrfilme weisen in der nach­ folgend angegebenen Reihenfolge auf dem Träger 2 oder 3 rotempfindliche, blaugrün­ kuppelnde Silberhalogenidemulsionsschichten, 2 oder 3 grünempfindliche, purpur­ kuppelnde Silberhalogenidemulsionsschichten und 2 oder 3 blauempfindliche, gelb­ kuppelnde Silberhalogenidemulsionsschichten auf. Die Schichten gleicher spektraler Empfindlichkeit unterscheiden sich in ihrer fotografischen Empfindlichkeit, wobei die weniger empfindlichen Teilschichten in der Regel näher zum Träger angeordnet sind als die höher empfindlichen Teilschichten.
Zwischen den grünempfindlichen und blauempfindlichen Schichten ist üblicherweise eine Gelbfilterschicht angebracht, die blaues Licht daran hindert, in die darunter liegenden Schichten zu gelangen.
Die Möglichkeiten der unterschiedlichen Schichtanordnungen und ihre Auswirkungen auf die fotografischen Eigenschaften werden in J. Int. Rec. Mats., 1994, Vol. 22, Seiten 183-193 beschrieben.
Farbfotografisches Papier, das in der Regel wesentlich weniger lichtempfindlich ist als ein farbfotografischer Film, weist in der nachfolgend angegebenen Reihenfolge auf dem Träger üblicherweise je eine blauempfindliche, gelbkuppelnde Silberhalogenidemulsions­ schicht, eine grünempfindliche, purpurkuppelnde Silberhalogenidemulsionsschicht und eine rotempfindliche, blaugrünkuppelnde Silberhalogenidemulsionsschicht auf; die Gelb­ filterschicht kann entfallen.
Abweichungen von Zahl und Anordnung der lichtempfindlichen Schichten können zur Erzielung bestimmter Ergebnisse vorgenommen werden. Zum Beispiel können alle hoch­ empfindlichen Schichten zu einem Schichtpaket und alle niedrigempfindlichen Schichten zu einem anderen Schichtpaket in einem fotografischen Film zusammengefaßt sein, um die Empfindlichkeit zu steigern (DE 25 30 645).
Wesentliche Bestandteile der fotografischen Emulsionsschichten sind Bindemittel, Silber­ halogenidkörnchen und Farbkuppler.
Angaben über geeignete Bindemittel finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 2 (1995), S. 286.
Angaben über geeignete Silberhalogenidemulsionen, ihre Herstellung, Reifung, Stabi­ lisierung mit weiteren als den erfindungsgemäßen Stabilisatoren und spektrale Sensibilisierung einschließlich geeigneter Spektralsensibilisatoren finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 3 (1995), S. 286 und in Research Disclosure 37038, Teil XV (1995), S. 89.
Fotografische Materialien mit Kameraempfindlichkeit enthalten üblicherweise Silber­ bromidiodidemulsionen, die gegebenenfalls auch geringe Anteile Silberchlorid enthalten können. Fotografische Kopiermaterialien enthalten entweder Silberchloridbromid­ emulsionen mit bis 80 mol-% AgBr oder Silberchloridbromidemulsionen mit über 95 mol-% AgCl.
Angaben zu den Farbkupplern finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 4 (1995), S. 288 und in Research Disclosure 37038, Teil II (1995), S. 80. Die maximale Absorption der aus den Kupplern und dem Farbentwickleroxidationsprodukt gebildeten Farbstoffe liegt vorzugsweise in den folgenden Bereichen: Gelbkuppler 430 bis 460 nm, Purpurkuppler 540 bis 560 nm, Blaugrünkuppler 630 bis 700 nm.
In farbfotografischen Filmen werden zur Verbesserung von Empfindlichkeit, Körnigkeit, Schärfe und Farbtrennung häufig Verbindungen eingesetzt, die bei der Reaktion mit dem Entwickleroxidationsprodukt Verbindungen freisetzen, die fotografisch wirksam sind, z. B. DIR-Kuppler, die einen Entwicklungsinhibitor abspalten.
Angaben zu solchen Verbindungen, insbesondere Kupplern, finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 5 (1995), S. 290 und in Research Disclosure 37038, Teil XIV (1995), S. 86.
Die meist hydrophoben Farbkuppler, aber auch andere hydrophobe Bestandteile der Schichten, werden üblicherweise in hochsiedenden organischen Lösungsmitteln gelöst oder dispergiert. Diese Lösungen oder Dispersionen werden dann in einer wäßrigen Bindemittellösung (üblicherweise Gelatinelösung) emulgiert und liegen nach dem Trock­ nen der Schichten als feine Tröpfchen (0,05 bis 0,8 µm Durchmesser) in den Schichten vor.
Geeignete hochsiedende organische Lösungsmittel, Methoden zur Einbringung in die Schichten eines fotografischen Materials und weitere Methoden, chemische Verbindungen in fotografische Schichten einzubringen, finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 6 (1995), S. 292.
Die in der Regel zwischen Schichten unterschiedlicher Spektralempfindlichkeit ange­ ordneten nicht lichtempfindlichen Zwischenschichten können Mittel enthalten, die eine unerwünschte Diffusion von Entwickleroxidationsprodukten aus einer lichtempfindlichen in eine andere lichtempfindliche Schicht mit unterschiedlicher spektraler Sensibilisierung verhindern.
Geeignete Verbindungen (Weißkuppler, Scavenger oder EOP-Fänger) finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 7 (1995), S. 292 und in Research Disclosure 37038, Teil III (1995), S. 84.
Das fotografische Material kann weiterhin UV-Licht absorbierende Verbindungen, Weiß­ töner, Abstandshalter, Filterfarbstoffe, Formalinfänger, Lichtschutzmittel, Antioxidantien, DMin-Farbstoffe, Zusätze zur Verbesserung der Farbstoff-, Kuppler- und Weißenstabilität sowie zur Verringerung des Farbschleiers, Weichmacher (Latices), Biocide und anderes enthalten.
Geeignete Verbindungen finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 8 (1995), S. 292 und in Research Disclosure 37038, Teile IV, V, VI, VII, X, XI und XIII (1995), S. 84 ff.
Die Schichten farbfotografischer Materialien werden üblicherweise gehärtet, d. h., das verwendete Bindemittel, vorzugsweise Gelatine, wird durch geeignete chemische Verfahren vernetzt.
Geeignete Härtersubstanzen finden sich in Research Disclosure 37254, Teil 9 (1995), S. 294 und in Research Disclosure 37038, Teil XII (1995), Seite 86.
Nach bildmäßiger Belichtung werden farbfotografische Materialien ihrem Charakter entsprechend nach unterschiedlichen Verfahren verarbeitet. Einzelheiten zu den Ver­ fahrensweisen und dafür benötigte Chemikalien sind in Research Disclosure 37254, Teil 10 (1995), S. 294 sowie in Research Disclosure 37038, Teile XVI bis XXIII (1995), S. 95 ff. zusammen mit exemplarischen Materialien veröffentlicht.
Beispiel 1
Eine mit Tetrachlorgoldsäure, Kaliumthiocyanat und Natriumthiosulfat optimal gereifte tafelförmige AgBrI-Emulsion mit 4 Mol-% AgI, einem mittleren Durchmesser des flächengleichen Kreises von 0,9 µm und einem Aspektverhältnis von 6 : 1 wurde mit 290 µmol Sensibilisatorfarbstoff pro mol Silberhalogenid rotsensibilisiert und mit den in der nachfolgenden Tabelle angegebenen Mengen an Vergleichsstabilisator 1 beziehungsweise an erfindungsgemäßen Verbindungen versetzt. Die Emulsion wurde mit einem Emulgat eines Blaugrünkupplers versetzt und in einer Menge, die 2,8 g AgNO3/m2 entspricht, auf einen 100 µm starken substrierten Träger aus Cellulose­ triacetat aufgetragen und mit einer Härtungsschicht überzogen und gehärtet.
Die einzelnen Proben wurden hinter einem Orangefilter und jeweils einem graduierten Graukeil mit Tageslicht belichtet und anschließend nach dem in "The Britisch Journal of Photography" 1974, S. 597 beschriebenen Prozeß verarbeitet. Die Empfindlich­ keiten werden nach densitometrischer Vermessung jeweils bei Dichte 0,2 über Dmin in relativen DIN-Einheiten bestimmt. Ebenso wird der Schleier in relativen Einheiten bestimmt.
Tabelle 1
Vergleichsstabilisator 1
Beispiel 2
Entspricht Beispiel 1 mit folgenden Änderungen:
Der AgI-Anteil betrug 8 Mol-%; der mittlere Durchmesser 1,1 µm; das Aspektver­ hältnis 4 : 1. Die Silberhalogenidemulsion wurde mit 450 µmol Grünsensibilisator pro Mol Silberhalogenid sensibilisiert und mit einem Purpurkuppleremulgat versetzt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2
Beispiel 3
Entspricht Beispiel 1 mit folgenden Änderungen:
Der AgI-Anteil betrug 3 Mol-%; der mittlere Durchmesser 0,8 µm; das Aspektver­ hältnis 8 : 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3
Beispiel 4
Entspricht Beispiel 2 mit folgenden Änderungen:
Der AgI-Anteil betrug 3 Mol-%; der mittlere Durchmesser 0,6 µm, das Aspektverhältnis 6,5 : 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 dargestellt.
Tabelle 4
Beispiel 5
Entspricht Beispiel 1 mit folgenden Änderungen:
Der AgI-Anteil betrug 5 Mol-%; der mittlere Korndurchmesser 0,9 µm; das Aspekt­ verhältnis 4,5 : 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 dargestellt.
Tabelle 5

Claims (3)

1. Fotografisches Silberhalogenidmaterial mit einem Träger und und wenigstens einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die lichtempfindliche Silberhalogenidemulsion dieser Schicht eine Verbindung der Formel (I) enthält
worin
R1 Wasserstoff, Halogen, Sulfo, Alkoxy, Aryloxy oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl,
R2 Wasserstoff, Mercapto, gegebenenfalls substituiertes Alkylmercapto, gegebenenfalls substituiertes Alkoxy, gegebenenfalls substituiertes Alkyl oder gegebenenfalls substituiertes Alkenyl bedeuten oder
R1 und R2 zusammen die restlichen Glieder eines 5- bis 6-gliedrigen Ringes bilden,
R3 einen Substituenten und
m eine Zahl 0 bis 4 bedeuten.
2. Fotografisches Silberhalogenidmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
R1 Wasserstoff oder gegebenenfalls substituiertes Alkyl,
R2 Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Alkyl oder gegebenenfalls substituiertes Alkenyl,
R3 Wasserstoff, gegebenenfalls substituiertes Alkyl, gegebenenfalls substituiertes Alkenyl, Sulfo, Nitro oder Halogen und
m 0 bis 2 bedeuten.
3. Fotografisches Silberhalogenidmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verbindung der Formel (I) in einer Menge von 5 bis 1000 µmol/mol Silberhalogenid eingesetzt wird.
DE19734184A 1997-08-07 1997-08-07 Fotografisches Silberhalogenidmaterial Withdrawn DE19734184A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10246890A1 (de) * 2002-10-08 2004-04-22 Grünenthal GmbH Substituierte C-Imidazo[1,2-alpyridin-3-yl-methylamine
DE10247271A1 (de) * 2002-10-10 2004-08-26 Grünenthal GmbH Substituierte C-Imidazo[1,2-a]pyridin-3-yle

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US7342025B2 (en) 2002-10-08 2008-03-11 Gruenenthal Gmbh Substituted C-imidazo[1,2-a]pyridin-3-yl-methylamines
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