[go: up one dir, main page]

DE19733775A1 - Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche - Google Patents

Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche

Info

Publication number
DE19733775A1
DE19733775A1 DE1997133775 DE19733775A DE19733775A1 DE 19733775 A1 DE19733775 A1 DE 19733775A1 DE 1997133775 DE1997133775 DE 1997133775 DE 19733775 A DE19733775 A DE 19733775A DE 19733775 A1 DE19733775 A1 DE 19733775A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
material surface
light
camera
illuminated
sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997133775
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Richard Dipl Ing Syre
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell GmbH
Original Assignee
Honeywell GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell GmbH filed Critical Honeywell GmbH
Priority to DE29723830U priority Critical patent/DE29723830U1/de
Priority to DE1997133775 priority patent/DE19733775A1/de
Publication of DE19733775A1 publication Critical patent/DE19733775A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/30Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces
    • G01B11/303Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces using photoelectric detection means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche nach dem Gattungsbegriff der unabhängigen Ansprüche sowie auf Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren.
In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise aus der US-A-3 922 093 bekannt, die Rauhigkeit einer Materialoberfläche zu messen, indem diese unter einem spitzen Winkel mit parallelem Licht beleuchtet wird und ein unter dem gleichen Winkel im reflektierten Licht angeordneter lichtempfindlicher Detektor, z. B. in Form einer TV-Kamera, das Intensitätsmaximum des reflektierten Lichts und zwei Orte ermittelt, an denen die Intensität auf einen bestimmten Bruchteil des Intensitätsmaximums abgefallen ist. Der Abstand zwischen diesen zwei Punkten ist sodann ein Maß für die Rauhigkeit der Materialoberfläche.
Ausgehend von diesem Stand der Technik, bei dem im wesentlichen die optischen Streueigenschaften der Materialoberfläche der Messung zugrunde gelegt werden, ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Verfahren anzugeben, bei denen beispielsweise auch die Rauhtiefe der Materialoberfläche ermittelt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß den kennzeichnenden Merkmalen der unabhängigen Ansprüche. Vorrichtungen zur Durchführung der erfindungsgemäßen Verfahren können den abhängigen Ansprüchen entnommen werden.
Anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen seien im folgenden die erfindungsgemäßen Verfahren sowie Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Materialoberfläche und ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Rauhigkeitsmessung;
Fig. 2a, b der Fig. 1 entsprechende Darstellungen zur Erläuterung des Einflusses der Rauhtiefe;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Materialoberfläche und ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Glättemessung;
Fig. 4a, b, c das Prinzip der Messung von Oberflächenfehlern;
Fig. 5 eine Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit;
Fig. 6 eine Vorrichtung zur Messung der Glätte;
Fig. 7 eine Vorrichtung zur Messung der Oberflächen-Formfehler;
Fig. 8 eine Vorrichtung zur wahlweisen Messung der Rauhigkeit oder der Glätte;
Fig. 9 eine weitere Vorrichtung zur Messung der Rauhigkeit; und
Fig. 10 eine weitere Vorrichtung zur Messung der Glätte.
Gemäß Fig. 1 ist eine rauhe Materialoberfläche eines Meßgutes 10 im Querschnitt dargestellt. Die Rauhigkeit der Materialoberfläche stellt eine mikroskopische Landschaft dar, die sich in Berge und Täler unterteilen läßt. Wird diese Topographie schräg angestrahlt, wie dies durch die Lichtstrahlen u, v und w dargestellt ist, so werden die Erhebungen beleuchtet und die dahinterliegenden Vertiefungen abgeschattet. Weiterhin tritt eine erhöhte Reflexion an den direkt im Schräglicht liegenden Hängen auf. Das Meßgut 10 wird hierbei unter einem Winkel α mit parallelem Licht beleuchtet. Ein Beobachter 12, der die Leuchtdichte I(x) beurteilt, blickt senkrecht auf die Oberfläche des Meßgutes 10. Er beobachtet hierbei eine Verteilung der Leuchtdichte, die sich in zwei Bereiche aufteilen läßt. Der Bereich a besitzt eine erhöhte Leuchtdichte, weil durch den Licht zugeneigten Hang eine günstige Winkellage entsteht, die Licht zu dem Beobachter 12 reflektiert, was durch den Teilstrahl z angedeutet ist. Der mittlere Teilstrahl trifft auf eine weniger günstig gelegene Winkellage der Oberfläche, so daß der Beobachter 12 in Form des reflektierten Teilstrahles y einen Rückgang der reflektierten Lichtmenge beobachtet. Noch ungünstiger werden die Verhältnisse bezüglich des Teilstrahles u, der als Grenzstrahl in Richtung des Strahles x reflektiert wird. Im abgeschatteten Bereich b erfolgt ein starker Abfall der Leuchtdichte, da die Kante den dahinterliegenden Teil der Vertiefung abschattet.
Das unter dem Meßgut 10 aufgetragene Diagramm zeigt die Verteilung der Leuchtdichte I(x) über der Ausdehnung des Meßgutes x mit entsprechend großen Amplituden im Bereich und entsprechend kleinen Amplituden im Bereich b.
Der Einfluß unterschiedlicher Rauhtiefen auf die Leuchtdichteverteilung kann den Fig. 2a und 2b entnommen werden. Liegt eine relativ kleine Rauhtiefe wie in Fig. 2a vor, so werden zum einen die Amplituden der Leuchtdichte I(x) gering sein und weiterhin wird die Verteilung der Hell/Dunkelbereiche a, b zu Ungunsten des Bereiches b verschoben. Dieses Verhältnis ändert sich, wenn, wie in Fig. 2b gezeigt, die Rauhtiefe größer wird. Ebenfalls werden dann die Steilheiten der der Lichtquelle zugewandten Hänge größer, wodurch auch die zu dem Beobachter hin reflektierte Lichtmenge größer wird. Bei der meßtechnischen Verarbeitung der Leuchtdichteverteilung gemäß der Erfindung gehen sowohl die Amplitude der Leuchtdichte als auch das Verhältnis der Hell/Dunkelbereiche a, b ein.
Wird die rauhe Oberfläche des Meßgutes 10 bearbeitet, wie z. B. durch Schleifen oder Polieren bei Metallen oder Kalandrieren bei Papier, so werden die Bergspitzen abgetragen und an ihre Stelle treten Planflächen. Da diese Planflächen parallel zur Gesamtoberfläche liegen, wird lotrecht einfallendes Licht an diesen Planflächen zurückgeworfen, während es an den verbleibenden Vertiefungen gestreut wird. Die Planflächen besitzen die Funktion von Mikrospiegeln und je mehr die Gesamtfläche von diesen Mikrospiegeln bedeckt ist, umso glänzender erscheint die Oberfläche. In Fig. 3 sind wiederum drei einfallende Lichtstrahlen u, v und w dargestellt, die je nach Oberflächenbeschaffenheit unterschiedlich als Lichtstrahlen x, y und z reflektiert werden.
Unter dem Meßgut 10 ist wiederum die Leuchtdichte I(x) über der Längserstreckung x des Meßgutes aufgetragen, wobei erkennbar ist, daß die Leuchtdichte über den Mikrospiegelzonen a deutlich höhere Werte mit einem plateauförmigen Verlauf gegenüber den Talzonen b mit verminderter Intensität und einer gewissen Rauschüberlagerung aufweisen. Gibt man einen geeigneten Schwellwert I(s) für die Leuchtdichte vor, so können bei der Verarbeitung der Bildsignale die streuenden und reflektierenden Flächen voneinander getrennt werden. Für den von oben auf die Materialoberfläche blickenden Beobachter 12 ergibt sich das Maß der Glätte aus dem Verhältnis der gut reflektierenden Flächen zur Gesamtfläche.
Neben den vorgehend beschriebenen Eigenschaften der Materialoberfläche eines Meßgutes gibt es Fehler, die von den Ausmaßen her eine Größenordnung darüber liegen, wie z. B. konvexe oder konkave Beulen. Solche Fehler treten z. B. bei Metallbahnen auf wobei jedoch ansonsten die eigentliche Glätte erhalten bleibt. In Fig. 4a ist schematisch ein solcher Formfehler an einem Meßgut 10 durch eine Wölbung dargestellt. Von oben auf das Meßgut 10 lotrecht gerichtete Lichtstrahlen u, v und w werden außerhalb des Formfehlers lotrecht als Strahlen x und z zurückreflektiert, während der Formfehler eine Ablenkung des reflektierten Lichtes y um einen bestimmten Winkel hervorruft. Diese Ablenkung kann durch eine entsprechende Meßanordnung detektiert werden. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, das auftreffende Lichtbündel beispielsweise durch eine Lochmaske gemäß Fig. 4b zu strukturieren und (eine Abweichung des Lochmusters im reflektierten Licht festzustellen (Fig. 4c), was durch den Beobachter leicht beobachtbar ist bzw. durch eine Meßanordnung im Wege eines Vergleichs festgestellt werden kann.
Gemäß Fig. 5 ist eine Anordnung zur Messung der Rauhigkeit dargestellt. Hierbei beleuchtet eine Lichtquelle 14 unter einem Winkel α die zu messende Materialoberfläche des Meßgutes 10. Der Winkel α ist hierbei an die Meßaufgabe anzupassen. Die Beleuchtung kann je nach Anwendungsfall durch Glühlampen, Leuchtstofflampen oder lichtemittierende Dioden vorgegeben werden. Ebenfalls ist Laserlicht zur Beleuchtung einsetzbar. Zur Verbesserung der Beleuchtungsqualität formt eine Optik 16 das aus der Quelle 14 austretende Licht zu einem parallelen Strahl. Auf dem Meßgut 10 werden nun, wie im Prinzip bereits vorher beschrieben, die Reflexions- und Schatteneffekte wirksam. Anstelle eines Beobachters ist nunmehr eine Kamera 18 angeordnet, auf deren Oberfläche über eine Linse 20 bzw. ein Objektiv die Oberfläche des Meßgutes scharf abgebildet wird. Die Kamera 18 muß nicht notwendigerweise mit einer zweidimensionalen Bildaufnahmefläche versehen sein; es genügt auch eine eindimensionale Bildaufnahmefläche (Zeilenkamera). Je nach der Größenordnung der zu messenden Rauhigkeit wird eine vergrößernde oder verkleinernde Abbildung der Materialoberfläche auf die lichtempfindliche Schicht der Kamera gewählt. Die Abstände zwischen Meßgut 10, Optik 20 und Kamera 18 errechnen sich nach Art der gewählten Abbildung.
Die Kamera 18 formt aus der Intensitätsverteilung der empfangenen optischen Signale auf ihrer lichtempfindlichen Schicht ein elektrisches Signal. Dieses Signal wird weitergeleitet einer Bildeinzugseinheit 22 (Framegrabber), die das aufgenommene Bild taktweise digitalisiert und positionsrichtig gemäß einer Matrix in einem elektronischen Speicher abspeichert, auf den eine nachgeschaltete Datenverarbeitungseinheit 24 Zugriff besitzt.
Die Datenverarbeitungseinheit 24 übernimmt neben der Bildqualitätsverbesserung die eigentliche Meßaufgabe, d. h. die statistische Erfassung des Verlaufs der Leuchtdichte nach Amplitude und nach Hell/Dunkelbereichen, um einen entsprechenden Meßwert auszugeben.
Gemäß Fig. 6 ist eine Vorrichtung zur Messung der Glätte dargestellt, die weitgehendst die gleichen Elemente wie die Rauhigkeitsmeßvorrichtung nach Fig. 5 aufweist und die insoweit mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Der einzige Unterschied besteht darin, daß das von der Lichtquelle 14 ausgesandte Licht über die Optik 16 parallel zum Meßgut 10 auf einen Strahlteiler 26 gerichtet wird, der einmal das auf ihn auftreffende parallele Licht lotrecht nach unten richtet und zum anderen dem reflektierten Licht den Durchtritt nach oben über die Linse 20 zu der Kamera 18 gestattet. Auch hier besteht wiederum der Sensor aus der Kamera 18, der Bildeinzugseinheit 22 und der Datenverarbeitungseinheit 24. Lediglich die Algorithmen zur Signalverarbeitung sind nunmehr anders gewählt, um die spiegelnden Flächen des Meßgutes ins Verhältnis zur Gesamtfläche zu setzen, wie dies anhand der Fig. 3 bereits beschrieben wurde.
Die in Fig. 7 dargestellte Vorrichtung zur Messung von Oberflächen-Formfehlern unterscheidet sich von der Vorrichtung gemäß Fig. 6 im wesentlichen durch die Anordnung eines transparenten Prüfmusters 28 zwischen Lichtquelle 14 und Optik 16. Das Prüfmuster 28 kann z. B. aus der in Fig. 4b dargestellten Lochblende bestehen. Zur Verbesserung der Projektion des Prüfmusters kann vorteilhaft entweder ein Diffusor oder ein Kondensor zwischen Lichtquelle und Prüfmuster geschaltet werden.
Eine Mattscheibe 44 ist derart positioniert, daß ein Abbild des Prüfmusters entsteht. Dieses relativ großflächige Bild wird nun durch eine Optik 20 auf der Bildaufnahmefläche der Kamera 18 abgebildet.
Die Datenverarbeitungseinheit 24 kann nunmehr ein abgespeichertes Bild des Prüfmusters 28 mit dem von dem Meßgut 10 reflektierten Bild des Prüfmusters vergleichen und bei Abweichung auf entsprechende Formfehler schließen.
Gemäß Fig. 8 ist eine Vorrichtung dargestellt, die sowohl für die Rauhigkeitsmessung, als auch für die Glättemessung verwendet werden kann. Zu diesem Zweck sind die Lichtquelle 14 und die Optik 16 in einem schwenkbar gelagerten Gehäuse 32 angeordnet, das durch einen Antrieb 30 entweder unter einem spitzen Winkel auf das Meßgut 10 oder parallel zu diesem ausgerichtet werden kann.
Da in manchen Fällen der Einsatz von Kamerasystemen mit entsprechender Bildeinzugseinheit einen zu hohen Aufwand darstellt, kann bei einem bewegten Meßgut, welches den Regelfall darstellt, auch eine Meßwertaufnahme mittels eines einzigen lichtempfindlichen Elementes erfolgen. Da die zu messende Struktur der Materialoberfläche unter der Meßanordnung hinwegbewegt wird, wandern auch die Intensitätsverteilungen mit. Bei entsprechender Abbildung und Abdeckung entsteht ein serielles Leuchtdichtesignal, das bei geeigneter Verarbeitung eine Beurteilung und quantitative Aussage über die jeweilige Oberflächeneigenschaft erlaubt.
Gemäß Fig. 9 ist eine Meßanordnung für die Rauhigkeit der Materialoberfläche des Meßgutes 10 dargestellt, wobei analog zu Fig. 5 das Meßgut von einer Lichtquelle 14 und über eine Optik 16 mit parallelem Licht beleuchtet wird und das von der Oberfläche reflektierte Licht über eine Optik 20 auf die Meßanordnung geworfen wird.
Die Meßanordnung besteht aus einem hinter einer Feldblende 34 angeordneten lichtempfindlichen elektronischen Element 36, wie beispielsweise einer Solarzelle. Fotowiderstand usw., das das einfallende Licht in ein elektrisches Signal umwandelt. Dieses serielle Signal, das dem Intensitätsverlauf der von dem Meßgut 10 reflektierten Leuchtdichte analog ist, wird sodann in einem digitalen Signalprozessor (DSP) 38 verarbeitet. Der digitale Signalprozessor 38 führt eine Analog/Digitalwandlung der zugeführten Signale aus und er verarbeitet diese Signale gemäß einem vorliegenden Programm. Auch hier wird wiederum die Rauhigkeit aus der Intensität der Leuchtdichte und dem Verhältnis der Hell/Dunkelbereiche berechnet, was durch eine Anzeigeeinheit 40 angezeigt werden kann bzw. an eine übergeordnete Datenverarbeitungseinheit 42 weitergegeben wird.
Die Vorrichtung zur Messung der Glätte gemäß Fig. 10 verwendet wiederum die Art der Beleuchtung gemäß Fig. 6 und entspricht im übrigen im Signalverarbeitungsteil, d. h. bezüglich des Sensors der Anordnung gemäß Fig. 9, wobei zur Ermittlung der Glätte lediglich andere Algorithmen zur Anwendung gelangen.
Schließlich ist noch zu erwähnen, daß die vorstehend beschriebenen Meßanordnungen üblicherweise quer zu einer bewegten Bahn bewegt werden, so daß die gesamte Breite des Meßgutes bei der Messung erfaßt wird.
Die beschriebenen Verfahren sind durch entsprechende Auslegung der Algorithmen in einem gewissen Maße tolerant gegen Fremdlichteinflüsse. Ist das Fremdlicht jedoch zu stark (wie z. B. direkte Sonneneinstrahlung), so muß hier Abhilfe durch geeignet angebrachte Abdeckungen geschaffen werden.

Claims (12)

1. Verfahren zur Messung der Rauhigkeit einer Materialoberfläche mit lichtreflektierender Eigenschaft, beispielsweise aus Papier, Kunststoff oder Metall, wobei die Materialoberfläche durch schräg einfallendes paralleles Licht beleuchtet wird und ein Sensor das reflektierte Licht erfaßt, dadurch gekennzeich­ net, daß der Sensor die beleuchtete Materialoberfläche unter einem lotrechten Winkel erfaßt und daß die Verteilung der Leuchtdichte I(x)-Amplituden sowie ein Verhältnis zwischen Hell- und Dunkelbereichen der Messung zugrunde gelegt wird.
2. Verfahren zur Messung der Glätte einer Materialoberfläche mit lichtreflektierender Eigenschaft, beispielsweise aus Papier, Kunststoff oder Metall, wobei die Materialoberfläche durch senkrecht einfallendes paralleles Licht beleuchtet wird und ein Sensor das reflektierte Licht erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Zonen, in denen die Leuchtdichte I(x)-Amplituden über einem Schwellwert S liegen zu den Zonen ins Verhältnis gesetzt wird, in denen die Leuchtdichte I(x)-Amplituden unter dem genannten Schwellwert S liegen.
3. Verfahren zur Messung von Oberflächen-Formfehlern einer Materialoberfläche, beispielsweise aus Metall, wobei die Materialoberfläche durch senkrecht einfallendes paralleles Licht beleuchtet wird und ein Sensor das reflektierte Licht erfaßt, gekennzeichnet durch die Abbildung einer Struktur auf der Materialoberfläche und durch einen Vergleich der bekannten Struktur mit der reflektierten Struktur in dem Sensor.
4. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor aus einer Kamera (18), einer Bildeinzugseinheit (22) und einer Datenverarbeitungseinheit (24) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Kamera mit zweidimensionaler Bildaufnahmefläche.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Kamera mit eindimensionaler Bildaufnahmefläche (Zeilenkamera).
7. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, wobei die Materialoberfläche bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor aus einem Einelement-Sensor (36) besteht, dessen Meßsignale sequentiell einem digitalen Signalprozessor (DSP) (38) zugeführt werden, um durch eine Anzeigeeinheit (40) angezeigt und/oder durch eine Datenverarbeitungseinheit (42) weiterverarbeitet zu werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Feldblende (34) vor dem Einelement-Sensor (36).
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekenn­ zeichnet durch eine Lichtquelle (14), deren Licht unter einem spitzen Winkel (α) mittels einer Optik (16) parallel auf die Materialoberfläche (10) gerichtet wird und durch ein Objektiv (20) zur Abbildung der beleuchteten Materialoberfläche auf einer Kamera (18).
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekenn­ zeichnet durch eine Lichtquelle (14), deren Licht parallel zur Materialoberfläche mittels einer Optik (16) auf einen unter 45° angeordneten Strahlteiler (26) und von dort auf die Materialoberfläche gerichtet wird und durch ein Objektiv (20) oberhalb des Strahlteilers (26) zur Abbildung der beleuchteten Materialoberfläche auf einer Kamera (18).
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, gekenn­ zeichnet durch eine Lichtquelle (14), deren Licht parallel zur Materialoberfläche mittels einer Optik (16) unter Zwischenfügung eines Prüfmusters (28) auf einen unter 45° angeordneten Strahlteiler (26) und von dort auf die Materialoberfläche gerichtet wird und durch eine Mattscheibe und ein Objektiv (20) oberhalb des Strahlteilers (26) zur Abbildung der beleuchteten Materialoberfläche auf einer Kamera (18).
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrichtung (30) zur winkelmäßigen Ausrichtung der Anordnung, bestehend aus der Lichtquelle (14) und der Optik (16).
DE1997133775 1997-08-05 1997-08-05 Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche Withdrawn DE19733775A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29723830U DE29723830U1 (de) 1997-08-05 1997-08-05 Vorrichtung zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche
DE1997133775 DE19733775A1 (de) 1997-08-05 1997-08-05 Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1997133775 DE19733775A1 (de) 1997-08-05 1997-08-05 Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19733775A1 true DE19733775A1 (de) 1999-02-18

Family

ID=7838006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1997133775 Withdrawn DE19733775A1 (de) 1997-08-05 1997-08-05 Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19733775A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2346440A (en) * 1998-09-15 2000-08-09 Hohner Automation Ltd Optical device for roughness measurement
WO2000068638A1 (en) * 1999-05-10 2000-11-16 Metso Paper Automation Oy Method and measuring arrangement for measuring paper surface
WO2000068666A1 (en) * 1999-05-10 2000-11-16 Metso Paper Automation Oy Method and measuring arrangement for measuring paper surface
WO2005057127A1 (de) * 2003-12-13 2005-06-23 Mühlhan Surface Protection International Gmbh Vorrichtung und verfahren zur prüfung von oberflächen, insbesondere von stahloberflächen, z. b. hinsichtlich struktur, farbintensität und/oder farbverteilung
WO2005106436A1 (en) * 2004-04-28 2005-11-10 Abb Research Ltd Paper surface quality testing
US7465948B2 (en) 2003-09-16 2008-12-16 Paper Australia Pty Ltd. Sheet-surface analyser and method of analysing a sheet-surface

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3804521A (en) * 1972-02-22 1974-04-16 Itek Corp Optical device for measuring surface roughness
US3858983A (en) * 1973-11-13 1975-01-07 Autech Corp Shaped product measurement
US3922093A (en) * 1972-11-24 1975-11-25 Bbc Brown Boveri & Cie Device for measuring the roughness of a surface
US4215939A (en) * 1977-12-22 1980-08-05 Owens-Illinois, Inc. Glue drop detector
DE3237826A1 (de) * 1982-10-12 1984-04-12 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Vorrichtung zur optischen erkennung von defekten auf reflektierenden oberflaechen von mit strukturen im (my)m-bereich versehenen substraten
DE3919893A1 (de) * 1988-06-22 1989-12-28 Innovat Ges Fuer Sondermaschin Verfahren und vorrichtung zur beruehrungslosen messung von gestaltsabweichungen an oberflaechen
DE4230068A1 (de) * 1992-09-09 1994-03-10 Tzn Forschung & Entwicklung Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen Überprüfung der Oberflächenrauhigkeit von Materialien
DE4402414A1 (de) * 1993-01-28 1994-08-25 Oesterr Forsch Seibersdorf Vermessung mit Muster
DE4312452A1 (de) * 1993-04-16 1994-10-20 Erhardt & Leimer Gmbh Verfahren zur berührungslosen optischen Messung von qualitätsbestimmenden Parametern textiler Oberflächen sowie Anordnung zur Durchführung des Verfahrens

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3804521A (en) * 1972-02-22 1974-04-16 Itek Corp Optical device for measuring surface roughness
US3922093A (en) * 1972-11-24 1975-11-25 Bbc Brown Boveri & Cie Device for measuring the roughness of a surface
US3858983A (en) * 1973-11-13 1975-01-07 Autech Corp Shaped product measurement
US4215939A (en) * 1977-12-22 1980-08-05 Owens-Illinois, Inc. Glue drop detector
DE3237826A1 (de) * 1982-10-12 1984-04-12 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Vorrichtung zur optischen erkennung von defekten auf reflektierenden oberflaechen von mit strukturen im (my)m-bereich versehenen substraten
DE3919893A1 (de) * 1988-06-22 1989-12-28 Innovat Ges Fuer Sondermaschin Verfahren und vorrichtung zur beruehrungslosen messung von gestaltsabweichungen an oberflaechen
DE4230068A1 (de) * 1992-09-09 1994-03-10 Tzn Forschung & Entwicklung Verfahren und Vorrichtung zur berührungslosen Überprüfung der Oberflächenrauhigkeit von Materialien
DE4402414A1 (de) * 1993-01-28 1994-08-25 Oesterr Forsch Seibersdorf Vermessung mit Muster
DE4312452A1 (de) * 1993-04-16 1994-10-20 Erhardt & Leimer Gmbh Verfahren zur berührungslosen optischen Messung von qualitätsbestimmenden Parametern textiler Oberflächen sowie Anordnung zur Durchführung des Verfahrens

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2346440A (en) * 1998-09-15 2000-08-09 Hohner Automation Ltd Optical device for roughness measurement
WO2000068638A1 (en) * 1999-05-10 2000-11-16 Metso Paper Automation Oy Method and measuring arrangement for measuring paper surface
WO2000068666A1 (en) * 1999-05-10 2000-11-16 Metso Paper Automation Oy Method and measuring arrangement for measuring paper surface
US6504617B2 (en) 1999-05-10 2003-01-07 Metso Paper Automation Oy Method and measuring arrangement for measuring paper surface
US6549286B2 (en) 1999-05-10 2003-04-15 Metso Automation Oy Method and measuring arrangement for measuring paper surface
US7465948B2 (en) 2003-09-16 2008-12-16 Paper Australia Pty Ltd. Sheet-surface analyser and method of analysing a sheet-surface
WO2005057127A1 (de) * 2003-12-13 2005-06-23 Mühlhan Surface Protection International Gmbh Vorrichtung und verfahren zur prüfung von oberflächen, insbesondere von stahloberflächen, z. b. hinsichtlich struktur, farbintensität und/oder farbverteilung
EP1548401A1 (de) * 2003-12-13 2005-06-29 Mühlhan Surface Protection International GmbH Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung von Oberflächen, insbesondere von Stahloberflächen, z.B. hinsichtlich Struktur, Farbintensität und/oder Farbverteilung
WO2005106436A1 (en) * 2004-04-28 2005-11-10 Abb Research Ltd Paper surface quality testing

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0390825B1 (de) Vorrichtung zum optischen abtasten der oberfläche eines objektes
EP0162120B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Oberflächenprüfung
DE102011119806B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sichtbarmachen eines Signierzeichens auf einem Brillenglas
DE69714401T2 (de) Optisches Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen von Fehlstellen
DE3926349C2 (de)
DE19604856A1 (de) Verfahren zur Zustands-, Qualitäts- bzw. Passerkontrolle von optischen Sicherheitsmerkmalen auf Wertpapieren, insbesondere Banknoten, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE19643018A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Verlaufs reflektierender Oberflächen
DE3320939A1 (de) Vorrichtung zur fehlerpruefung der oberflaeche eines konvex gekruemmten koerpers
DE3620129A1 (de) Vorrichtung zum pruefen von bauteilen aus transparentem material auf oberflaechenfehler und einschluesse
DE3930632A1 (de) Verfahren zur direkten phasenmessung von strahlung, insbesondere lichtstrahlung, und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
EP0152894B1 (de) Anordnung zur optischen Erfassung räumlicher Unebenheiten in der Struktur eines zu untersuchenden Objekts
DE2354141A1 (de) Verfahren zum untersuchen einer oberflaeche und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE3304780C2 (de)
DE102014108789A1 (de) Mehrstufiges Verfahren zur Untersuchung von Oberflächen sowie entsprechende Vorrichtung
CH684656A5 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen und Auswerten von Kanten an Gegenständen.
DE4434699C2 (de) Anordnung zur Prüfung durchsichtiger oder spiegelnder Objekte
DE2554086A1 (de) Verfahren zur analyse und/oder zur ortsbestimmung von kanten
DE69404643T2 (de) Goniophotometer
DE3500815C2 (de)
DE69421649T2 (de) Optische Prüfvorrichtung für die Füllung von Zigaretten
DE3409522C2 (de) Einrichtung zum Messen des Flächeninhaltes der Projektion eines Prüfkörpers auf eine Ebene
DE19733775A1 (de) Verfahren zur Messung von Eigenschaften einer Materialoberfläche
DE19720330C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Spannungen in Glasscheiben mit Hilfe des Streulichtverfahrens
DE69924686T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen des internen Brechungsindex von optischen Fasern
DE68910791T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Detektieren und Klassifizieren der Kräuselung einer behandelten Oberfläche.

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal
8165 Unexamined publication of following application revoked