DE19731052A1 - Verfahren zum Herstellen von Eispartikeln aus Wasser sowie eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung der hergestellten Eispartikel - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Eispartikeln aus Wasser sowie eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung der hergestellten EispartikelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
des Hauptanspruches sowie eine Anordnung zur Durchführung
des Verfahrens und die Verwendung der hergestellten
Eispartikel.
Es ist problematisch, wenn eine flüssige Betonmischung aus
Kies, Zement und Wasser eine bestimmte Temperatur
überschreitet, da ansonsten der Beton nicht in der
erforderlichen Weise abbindet. Dann besteht die Gefahr,
daß sich Risse bilden.
So ist es bekannt, dem flüssigen Beton plattenförmiges Eis
beizumengen. Dies hat zum einen den Nachteil, daß Eis nur
eine Temperatur von wenigen Minusgraden hat, zum anderen
lösen sich die großen Eisplatten nur langsam innerhalb der
Betonmischung auf. Von Nachteil ist daher die entsprechend
große Menge an Eisplatten, die zugegeben werden muß, um
eine bestimmte Kühlung zu erreichen. Zum anderen wird eine
gleichmäßige Verteilung des Eiswassers der schmelzenden
Eisplatten in der Betonmischung schlecht erreicht.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren sowie eine Anordnung zur Herstellung von
Eispartikeln aus Wasser und deren Verwendung
vorzuschlagen, mit dem nicht zusammenhängende Eispartikel
von beträchtlichen Minusgraden der Größenordnung von
tiefer als -50°C erhalten werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verfahren
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Wasser tröpfchenweise verteilt in
ein Bad aus flüssigem Gas, vorzugsweise flüssigem
Stickstoff eingegeben wird und daß die in Form des
tröpfchenweise gefrorenen Wassers entstandenen Eispartikel
aus dem Bad entfernt werden.
Hierdurch werden nicht zusammenhängende kleine und
kleinste Eispartikel in Form des tröpfchenweise gefrorenen
Wasser erhalten, die eine körnige schüttbare Struktur
aufweisen und nicht zusammenkleben. Sie sind außerdem bei
Verwendung von flüssigem Stickstoff als flüssiges Gas
kälter als -100°C. Diese Eispartikel mit einem Durchmesser
von weniger als 1 cm, vorzugsweise von weniger als 1 mm
können als schüttbares Gut weiterverarbeitet werden.
Von ganz besonderem Vorteil, ist es, die Eispartikel zur
Einstellung der Frischtemperatur zur Herstellung von
gekühltem Frischbeton einzusetzen, wobei die Eispartikel
mit bestimmter Temperatur in dosierter Menge der trockenen
Betonmischung zugegeben und mit dieser innig durchmischt
werden. Erst danach wird das Maß Wasser zur Herstellung
des flüssigen Betons in einer Menge zugegeben, die -
bezüglich der Gesamtmenge an Wasser - um die der dosierten
Menge der zugegebenen Eispartikel entsprechenden Menge an
Wasser vermindert ist.
Mit Vorteil lassen sich die getrockneten Eispartikel
dadurch herstellen, daß mittels einer fein zerstäubenden
Wasserbrause Wassertröpfchen in das flüssige Gas
eingesprüht wird. Danach müssen die gefrorenen Eispartikel
nur mittels eines Siebs entsprechender Maschenweite
entfernt werden.
Ferner ist erfindungsgemäß eine Anordnung vorgesehen, die
gekennzeichnet ist durch einen Behälter zur Aufnahme des
flüssigen Gases, im Behälter vorgesehene Mittel zum
Zerstäuben von Wasser und Einbringen des zerstäubten
Wassers in das flüssige Gas, durch Mittel zur Zuführung des
flüssigen Gases und des Wassers in den Behälter und durch
Mittel zum Herausbringen der gefrorenen Wasserteilchen aus
dem flüssigen Gas. Derartige Anordnungen lassen sich mit
relativ geringem Aufwand bauen und betreiben.
Eine kontinuierlich arbeitende Anordnung und ferner eine
im Chargenbetrieb arbeitende Anordnung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind den
weiteren Unteransprüchen, sowie der nachstehenden Beschrei
bung und der zugehörigen Zeichnung der erfindungsgemäßen
Anordnung beschrieben. In der im wesentlichen schematischen
Zeichnung zeigt:
Fig. 1: eine erste Ausführungsform der Erfindung im Längs
schnitt,
Fig. 2: einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 2a: einen Querschnitt durch den Schneckenförderer mit
Gehäuse,
Fig. 3: eine weitere Ausführungsform der Erindung im
Längsschnitt.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist ein Behälter in
Form einer bevorzugt wärmeisolierten Trommel 1 vorgesehen,
die um ihre waagerecht verlaufende Längsachse A-A drehbar
ist. In die Trommel 1 ist mit der Leitung 3 flüssiger
Stickstoff und mit der Leitung 4 Wasser einführbar. Die
Wassereinführung endet in Spritzdüsen 5, die so über die
Länge L des Innenraumes der Trommel 1 verteilt sind, daß
das im unteren Bereich der Trommel befindliche Bad 6 aus
flüssigem Gas, bevorzugt aus flüssigem Stickstoff, mittels
der Düsen 5 von oben her mit fein versprühtem Wasser 2
beaufschlagt werden kann. Die Oberfläche des Gasbades 6 ist
mit Ziffer 7 beziffert.
Entweder konzentrisch zur Trommel 1, d. h. mit einer Mittel
längsachse, die mit der Achse A-A der Trommel
zusammenfällt, bevorzugt aber exzentrisch zu der vorgenann
ten Achse A-A ist ein Schneckenförderer 8 vorgesehen, der
das von Schöpfschalen 14 ihm aufgegebene Gut der im Bad 6
gebildeten Eispartikel in Pfeilrichtung 10 nach außen
führt, so daß es über eine Rutsche 11 in den schematisch
angedeuteten Behälter 12 gelangt. Der Behälter 12 kann der
Mischbehälter eines Betonmischfahrzeuges oder ein die
Zuschlagstoffe aufweisender Behälter sein. Die o.g. Exzen
trizität ist bevorzugt so gewählt, daß die Längsmittel
achse der Förderschnecke 8 um einen entsprechenden Abstand
über der Längsmittelachse A-A der Trommel 1 sich befindet.
Hierdurch wird unterhalb der Förderschnecke 8 mehr Platz
für die Unterbringung des Bades 6, für die Mittel der Was
serzufuhr und für das Zerstäuben des Wassers auf die Bado
berfläche geschaffen.
Wie eingangs bereits erläutert, werden die durch die Sprüh
düsen 5 erzeugten kleinen Wasserpartikel 2 im Bad 6 zu
einem entsprechend kleinen Eispartikel gefroren. Es sind
die in Pfeilrichtung 13 umlaufenden Schöpfschalen 14 (siehe
Fig. 2) vorgesehen. Diese Schalen 14 sind aus Gründen der
baulichen Einfachheit mit der Trommel 1 fest verbunden und
laufen mit ihr um. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
zwei, in Drehrichtung 13 um 180 Grad zueinander versetzte
Schöpfschalen 14 vorhanden. Beim Durchlaufen des Bades 6
ergreifen diese Schöpfschalen die sich darin gebildeten
Eispartikel, schöpfen sie aus dem Flüssigkeitsbad 6 heraus
und legen sie in den Schneckenförderer 8 ab. Hierzu ist das
Gehäuse 15 des Schneckenförderers in seinen oberen Bereich
für das Abladen der Eispartikel aus den Schöpfschalen 14
offen (Fig. 2a); während der untere Bereich des Gehäuses 15
geschlossen ist und ein Zurückfallen der Eispartikel in das
Bad 6 verhindert.
Die Schöpfschalen 14 können in ihrem Durchmesser bzw.
Breite sehr kleine Schlitze oder Öffnungen aufweisen, die
zwar die Badflüssigkeit 6 durchlassen, nicht aber die darin
gebildeten Eispartikel. Somit wird verhindert, daß die
Schöpfschalen 14 noch Flüssiggas mit sich führen, wenn sie
das Bad 6 verlassen.
Trifft das versprühte Wasser auf den flüssigen Stickstoff
auf, so verdunstet ein Teil dieses Stickstoffes. Diese
gasigen Anteile werden über einen Ventilator gegen den
Druck der Außenatmosphäre in diese abgeleitet. Dieses Gas
kann gegebenenfalls dazu benutzt werden, um Zuschlagstoffe
(Kies usw.) abzukühlen.
Ferner ist eine Zuführung 16 von gasförmigem Stickstoff
oder dergleichen zur Wasserleitung 4 vorgesehen um zu ver
hindern, daß nach dem Unterbrechen oder Beenden der Eis
herstellung die Düsen 5 zufrieren. Hierzu werden noch vor
handene Wasserreste mittels des gasförmigen Stickstoffes
entfernt.
Ein elektromotorischer Antrieb 17 treibt sowohl über einen
Riementrieb 18 die Trommel 1 und die Schöpfschalen 14, als
auch über einen Riementrieb 19 den Schneckenförderer 8 an.
Es kann eine Regelung der Drehzahl des Riementriebes 18 und
des Riementriebes 19 vorgesehen sein (im einzelnen in der
Zeichnung nicht dargestellt).
Die Zufuhr an Wasser kann mit einem Magnetventil 20 in der
Leitung 4 so getaktet werden, daß nur dann Wasser von den
Düsen 5 ausgesprüht wird, wenn sich die Schöpfschalen 14
nicht direkt im Bereich des Sprühstrahles 2 befinden.
Eine weitere Regelung kann bezüglich der Höhe des Oberflä
chenspiegels des Bades vorgesehen sein mit dem Ziel, diese
Höhe zu kontrollieren und auf einen bestimmten Wert zu hal
ten.
Sofern man weiß, wieviel für den Beton insgesamt an Misch
stoffen (Zement, Wasser und Zuschlagstoffe) zusammenkommt,
kann man durch entsprechende Einstellung der Menge der
zugeführten Eispartikel relativ genau eine gewünschte
Temperatur der herzustellenden, gekühlten Betonmischung
erreichen.
Die mit der Anordnung nach Fig. 1 bis 2a im kontinuierli
chen Betrieb herstellbaren Eispartikel mit einem maximalen
Durchmesser von 10 mm und einer Temperatur, die unterhalb
100 Grad C, in der Regel etwa bei -180 Grad C liegt, können
gemäß dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel
der Fig. 3 auch mit einer Anordnung hergestellt werden, die
im diskontinuierlichen Betrieb, d. h. Chargenbetrieb arbei
tet. Auch hier wird fein verdüstes Wasser in einem tiefkal
ten verflüssigten Gas, vorzugsweise Stickstoff, in die vor
stehend beschriebenen Eispartikel umgewandelt.
Fig. 3 zeigt einen bevorzugt aus Stahl bestehenden Flüssig
gasbehälter 21, in dessen Innenraum 22 sich das Bad aus
Flüssiggas, bevorzugt flüssigem Stickstoff, befindet. Der
Behälter 21 ist bevorzugt ebenfalls wärmeisoliert, z. B. mit
Perlite. Ein korbartiger Eisbehälter 23 ist von oben her in
Pfeilrichtung 24 in den Innenraum 22 des Flüssiggasbehäl
ters 21 mittels eines Seilzuges 25 einhängbar und wieder
herausziehbar. Die Wandung des Eisbehälters und dessen
Boden sind für das Flüssiggas durchlässig, so daß bei ein
gebrachtem Eisbehälter sich das Flüssiggas auch in dessen
Innern 26 befindet. Der Flüssigkeitsspiegel des verflüssig
ten Gases ist mit 27 beziffert.
Auch hier wird über eine Düse 29 oder mehrere Düsen Wasser
fein zerstäubt in das Eisbehälterinnere 26 eingegeben, um
dort in der schon erläuterten Weise zu kleinen tiefgefrore
nen Eispartikeln zu werden. Die durchlässigen Bereiche der
Wandung des Eisbehälters 23 sind so klein bemessen, daß
zuvor die Eispartikel nicht hindurchtreten können, wohl
aber das flüssige Gas. Ist nach einer bestimmten Zeit eine
genügend große Charge an Eispartikeln im Eisbehälter 23
geschaffen, so wird er aus dem Flüssiggasbehälter 21 her
ausgezogen und gelangt in die gestrichelt dargestellte
Position 30. Der im Eisbehälter 23 befindliche flüssige
Stickstoff oder dergleichen fließt bei diesem Herausziehen
des Behälters 23 in den Raum 22 zurück. Der Behälter 23
kann dann um eine Schwenkachse 31 in die bereits darge
stellte Lage gekippt werden, so daß über eine Austritts
rinne 32 die Eispartikel in eine Rutsche 33 gelangen, wel
che im Prinzip in Aufbau und Funktion gleich der Rutsche 11
aus dem zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel ist.
Die Zufuhr des flüssigen Gases, bevorzugt Stickstoff,
erfolgt durch eine Leitung 34 mit einem Dosierventil 35 für
die Regelung der zugeführten Menge. Ein entsprechendes
Dosierventil ist auch in der Ausführung nach Fig. 1-2a
vorhanden.
Alle dargestellten und beschriebenen Merkmale, sowie ihre
Kombinationen miteinander sind erfindungswesentlich.
Claims (20)
1. Verfahren zum Herstellen von Eispartikeln aus
Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser
tröpfchenweise verteilt in ein Bad aus flüssigem Gas
eingegeben wird, und daß die Eispartikel in Form des
tröpfchenweise gefrorenen Wassers aus dem Bad entfernt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das flüssige Gas flüssiger Stickstoff
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wasser versprüht oder zerstäubt in
das Bad eingegeben wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eispartikel durch Absieben
oder Abseien aus dem Bad entfernt werden.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch einen
Behälter (1; 21) zur Aufnahme des flüssigen Gases, im oder
am Behälter vorgesehene Mittel (5; 29) zum Zerstäuben von
Wasser und Einbringen des zerstäubten Wassers (2) in das
flüssige Gas, durch Mittel (3, 4; 34, 28) zur Zuführung des
flüssigen Gases und des Wassers in den Behälter und durch
Mittel zum Herausbringen der Eispartikel aus dem flüssigen
Gas.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß als Behälter eine drehbare Trommel (1)
vorgesehen und um eine waagrecht verlaufende Achse (A-A)
drehbar ist, daß oberhalb des das flüssige Gas
aufnehmenden unteren Bereiches der Trommel eine das Wasser
nach unten in das flüssige Gas sprühende sich über den
wesentlichen Bereich der Trommellänge (L) erstreckende
Sprühvorrichtung (5) angeordnet ist, und daß eine
Schöpfvorrichtung (14) zum Herausnehmen der Eispartikel aus
dem flüssigen Gas und Transportmittel (8, 11) zum
Herausbringen der Eispartikel aus der Trommel vorgesehen
sind.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß als Schöpfmittel umlaufende
Schöpfschalen (14) vorgesehen sind, die Öffnungen von einer
solchen Größe aufweisen, daß sie den Durchtritt des
flüssigen Gases erlauben, nicht aber den Durchtritt der
Eispartikel.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schöpfmittel (14) an der
Innenseite der umlaufenden Trommel fest angebracht sind.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für das Herausbringen
der Eispartikel aus der Trommel (1) ein Schneckenförderer
(8) vorgesehen ist, der in Axialrichtung (A-A) der Trommel
(1) verläuft und sich im Ablagebereich der Schöpfmittel
(14) befindet.
10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellängsachse
des Schneckenförderers (8) entweder mit der
Mittellängsachse (A-A) der Trommel (1) zusammenfällt oder
zu dieser exzentrisch nach oben versetzt angeordnet ist.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (1) mit
den Schöpfmitteln (14) einerseits und der Schneckenförderer
(8) andererseits jeweils mit unterschiedlichen Drehzahlen
umlaufen.
12. Anordnung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch
einen gemeinsamen Antrieb (17) mit unterschiedlichen
Übersetzungen (18; 19) für die Drehung der Trommel (1) mit
Schöpfmitteln (14) und des Schneckenförderers (8).
13. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein nach oben offener
Flüssigkeitsbehälter (21) mit einem Innenraum 22) zur
Aufnahme des flüssigen Gases vorgesehen ist, wobei in
diesem Behälter die Flüssiggaszufuhr (34) mündet, daß ein
in den Flüssiggasbehälter (21) einbringbarer Eisbehälter
(23) vorgesehen ist, dessen Wandung zwar den Durchtritt von
Flüssiggas, nicht aber den Durchtritt der Eispartikel
erlaubt, und daß eine Wasser zerstäubende Vorrichtung (28,
29) bei in den Flüssiggasbehälter eingebrachten Eisbehälter
sich oberhalb des frei zugänglichen Flüssiggasspiegels
befindet.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Hubvorrichtung (25) für das
Einbringen und wieder Herausheben des Eisbehälters (23) in
den Flüssiggasbehälter (21) vorgesehen ist.
15. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14,
gekennzeichnet durch Mittel um den aus dem
Flüssiggasbehälter (21) herausgenommenen Eisbehälter (23)
zu entleeren.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eisbehälter (30) um eine senkrecht
zu seiner Längsachse verlaufende Kippachse (31) schwenkbar
ist und durch eine sich in der Entleerungsrichtung des
Behälters befindliche Rutsche oder dergleichen (33) für den
Abtransport der Eispartikel vorgesehen ist.
17. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
5 bis 16, gekennzeichnet durch Regelventile (35) zur
Dosierung der Zufuhr an Flüssiggas in den betreffenden
Leitungen (3; 34).
18. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche
5 bis 17, gekennzeichnet durch eine Gaszufuhr (16) zur
Entleerung der Wassersprühvorrichtungen (5; 29) nach
Beendigung des Betriebes.
19. Verwendung der nach dem Verfahren gemäß den
Ansprüchen 1 bis 4 hergestellten Eispartikel zur
Einstellung der Frischbetontemperatur, insbesondere zur
Herstellung von gekühltem Frischbeton.
20. Verwendung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eispartikel mit bestimmter
Temperatur in dosierter Menge der trockenen Betonmischung
zugegeben und mit dieser innig durchmischt werden und daß
erst danach das Wasser zur Herstellung des flüssigen
Betons in einer Menge zugegeben wird, die - bezüglich der
Gesamtmenge an Wasser - um die der dosierten Menge der
zugegebenen Eispartikel entsprechenden Menge an Wasser
vermindert ist.
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| DE19731052A DE19731052A1 (de) | 1996-07-20 | 1997-07-20 | Verfahren zum Herstellen von Eispartikeln aus Wasser sowie eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung der hergestellten Eispartikel |
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