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DE19730606A1 - Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung - Google Patents

Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung

Info

Publication number
DE19730606A1
DE19730606A1 DE1997130606 DE19730606A DE19730606A1 DE 19730606 A1 DE19730606 A1 DE 19730606A1 DE 1997130606 DE1997130606 DE 1997130606 DE 19730606 A DE19730606 A DE 19730606A DE 19730606 A1 DE19730606 A1 DE 19730606A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure control
control device
circuit board
electro
coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997130606
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Dieter Reinartz
Helmut Steffes
Stephan Risch
Joachim Boeing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Teves AG and Co OHG
Original Assignee
ITT Manufacturing Enterprises LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ITT Manufacturing Enterprises LLC filed Critical ITT Manufacturing Enterprises LLC
Priority to DE1997130606 priority Critical patent/DE19730606A1/de
Publication of DE19730606A1 publication Critical patent/DE19730606A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
    • B60T8/34Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition
    • B60T8/36Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition including a pilot valve responding to an electromagnetic force
    • B60T8/3615Electromagnetic valves specially adapted for anti-lock brake and traction control systems
    • B60T8/3675Electromagnetic valves specially adapted for anti-lock brake and traction control systems integrated in modulator units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/025Electrically controlled valves
    • B60T15/028Electrically controlled valves in hydraulic systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrohydraulische Drucksteu­ ervorrichtung, insbesondere eine Kraftfahrzeugbremsdruck- Steuervorrichtung für blockierschutz- und/oder schlupf- und/oder fahrstabilitätsgeregelte Kraftfahrzeug-Bremsanlagen, mit einem mehrere Druckmittelkanäle aufweisenden Ven­ tilaufnahmekörper, mit aus dem Ventilaufnahmekörper heraus­ ragenden elektromagnetisch betätigbaren Ventilen zum Öffnen und Schließen von Verbindungen zwischen den Druckmittelka­ nälen, mit an einer Platine angeordneten Spulen zum Betätigen der mit ihren Ventildomen wenigstens abschnittsweise durch die Platine durchgeführten Ventile sowie einem elektronischen Regler, der mittels ihm zur Verfügung gestellter Sensorsignale Steuersignale für die über Leiterbahnen elek­ trisch mit ihm verbundenen Spulen generiert, wobei die Spulen jeweils einen Spulenkörper mit einer Wicklung sowie einen den Spulenkörper wenigstens teilweise umgebenden Jochring umfassen.
Bei vielen bekannten Drucksteuervorrichtungen für insbesondere blockierschutz-, schlupf- und/oder fahrstabilitätsgeregelte hydraulische Bremsanlagen werden die aus dem Ventilauf­ nahmekörper herausragenden und mit aufgestülpten Spulen ver­ sehenen Hydraulikventile mit einer Abdeckungseinheit nach außen hin abgedeckt. Dabei hat es sich weitgehend durchgesetzt, daß die Abdeckungseinheit ihrerseits durch einen Kontaktträger oder eine Platine horizontal unterteilt ist, wobei der oberhalb der Platine angeordnete Hohlraum zur Aufnahme eines elektronischen Reglers genutzt wird und die Spulen an der Unterseite der Platine elektrisch mit dein Regler kontaktiert sind. Der Nachteil derartig aufgebauter Aggregate besteht nicht zuletzt darin, daß ihre Bauhöhe ungeachtet alternativer Unterbringungsmöglichkeiten für den elektronischen Regler dem Bedürfnis nach möglichst kompakten und niedrig bauenden Vor­ richtungen nicht in erwünschten Maße Rechnung trägt. Auch eine zu Prüf- und Testzwecken erforderliche separate Befestigung und Kontaktierung der Spulen an der Platine bzw. Abdeckungseinheit, nämlich ohne daß die Spulen bereits auf die im Ventilaufnahmekörper eingesetzten Hydraulikventile aufgesteckt sind, bereitet insofern Probleme, als daß die Spulen beim endmontierten Aggregat lediglich vom Ventilaufnahmekörper bzw. den Hydraulikventilen einerseits und der Abdeckungseinheit andererseits eingeklemmt gehalten werden müssen und daher eine gesonderte Befestigung der Spulen an der Abdeckungseinheit beim betriebsbereiten Aggregat im Grunde genommen gar nicht erforderlich ist.
In der deutschen Offenlegungsschrift DE 39 26 454 A1 wird eine Drucksteuervorrichtung vorgeschlagen, bei der ein um die Spulen vergossener Isolierstoff eine integrale Einheit mit einem mehrere elektrische Leiter enthaltenden Kontaktträger bildet. Der aus dem vergossenen Isolierstoff bestehende Kontaktträger ist dabei unmittelbar auf der Oberfläche des Ven­ tilaufnahmekörpers angeordnet und mit Hilfe von Halteelementen befestigt. Dabei ist vorgesehen, daß die in den Isolierstoff eingebetteten elektrischen Leiter in einen Steckeranschluß münden, der mit einer entfernt vom Kontaktträger angeordneten Steuerelektronik verbindbar ist. Das vorgeschlagene Aggregat kann hinsichtlich der üblichen Verfahrensabläufe beim Zusammenbau und der Prüfung vorgefertigter Baugruppen als nicht besonders vorteilhaft angesehen werden, da die aus Kontaktträger und Spulen bestehende Baugruppe oder Montage­ einheit im Bereich der elastischen und flexiblen Verbindung zwischen dem Kontaktträger und der Spulenisolierung ohne die stabilitätsverleihende Ventilblockoberfläche sehr bruch- bzw. reißempfindlich und daher nur schwer handhabbar ist. Darüber hinaus ist es wünschenswert, wenn die Spulen unmittelbar an einer die elektronischen Bausteine der Regelelektronik auf­ weisenden Platine befestigbar sind, so daß die gebildete Ein­ heit noch vor ihrer Endmontage am Ventilaufnahmekörper auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft und anschließend als leicht handhabbares und raumsparend zusammenhängendes sowie in seiner Gesamtheit zertifiziertes Bauteil weiterverwendet werden kann. Beispiele für in dieser Hinsicht vorteilhaftere Anordnungen finden sich beispielsweise in den Veröffentlichungen WO 89/10286 und EP 0 520 047 B1.
Ein neuer Weg zur Befestigung und raumsparenden Anordnung der Spulen an der die elektronische Steuer und/oder Regeleinrich­ tung aufnehmenden Platine ist schließlich in die unveröffent­ lichte deutsche Patentanmeldung 197 25 289.3 aufgezeigt. Anstatt die Platine - wie aus dein zuvor zitierten Stand der Technik bekannt - oberhalb der aus dem Ventilaufnahmekörper herausragenden Hydraulikventile anzuordnen, wird gemäß einem in der deutschen Anmeldung beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgeschlagen, die Ventildome abschnittsweise durch die mit aufmontierten Spulen versehene Platine hindurchzuführen. Hierzu weist die Platine entsprechende Aussparungen auf, in deren Bereich die Spulen toleranzausgleichend befestigbar sind. Ein Nachteil der Vorgehensweise besteht jedoch u. a. darin, daß die ohnehin durch die Aussparungen beeinträchtigte Platinenstabilität durch das Massevolumen der befestigten Spulen weiter reduziert wird und damit während der Handhabung der Baugruppe leicht Schäden an dein nur geringe Biegemomente tolierenden Bereich mit den elektronischen Baueleinenten ent­ stehen können. In der Regel wird man daher auf ein am gleichen Ort beschriebenes zusätzliches und stabilitätsverstärkendes Plattenelement für den spulennahen platinenbereich nicht verzichten können.
Die Erfindung beruht somit auf der Aufgabe, die bekannten Drucksteuervorrichtungen dahingehend weiterzubilden, daß ein kompaktes Aggregat mit einer leicht montierbaren und separat prüfbaren Spulen-Platinen-Baugruppe bereitgestellt wird, wobei die Befestigung zwischen Spulen und Platinen derart erfolgen soll, daß zum Transport der Baugruppe keine zusätzlichen Sicherungen vonnöten sind und die gesamte Baugruppe zur Endmontage unmittelbar auf den Ventilaufnahmekörper aufgesetzt werden kann, wobei kleinere Passungsimbalancen spannungsfrei ausgeglichen werden sollen. Es soll außerdem ein Verfahren zur Herstellung einer solcherart geeigneten Spulen-Platinen- Baugruppe angegeben werden.
Es wird vorgeschlagen, daß die Spulen mit Hilfe eines die Spulenkörper wenigstens teilweise umgebenden und die Plati­ nenoberfläche wenigstens abschnittsweise bedeckenden Mantels aus einer vergossenen oder umspritzten, flexiblen Kunststoff­ masse an der Platine befestigt sind.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Befestigung der Spulen an der Platine besteht zunächst einmal darin, daß der Kunststoffmantel mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Er dient der unproblematischen Befestigung der Spulen in einem Arbeitsgang, ohne daß eine Vielzahl einzelner Befestigungsmittel benötigt wird. Durch seine Flexibilität ermöglicht er eine elastische Verbindung zwischen den einzelnen Spulen und der Platine, so daß fertigungs- und/oder temperaturbedingte Passungsimbalancen leicht ausgleichbar sind. Insbesondere bei dicht nebeneinander angeordneten Ventilen erfährt die in ihrer Stabilität durch die Aussparungen beeinträchtigte Platine eine für den Transport und ihre Handhabung nützliche Stabilisierung mit Hilfe des sie überdeckenden Kunststoffmantels. Überdies bietet der Mantel einen ausgezeichneten Schutz für alle nässe- und schmutzempfindlichen Komponenten der Spulen und der Platine und zwar insbesondere der metallischen Wicklungs- und Anschlußdrähte bzw. -komponenten.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dann, wenn der Kunststoff­ mantel im Bereich der Spulenummantelung wenigstens ab­ schnittsweise vom Jochring abgedeckt ist, so daß der metalli­ sche Jochring neben seiner eigentlichen technischen Funktion auch als Form- oder Spritzgußwerkzeug für den Kunststoffmantel fungiert. Hierzu können beispielsweise im Kopfbereich des Jochrings angeordnete Eintrittsöffnungen zum Einlassen oder Einspritzen der Kunststoffmasse vorgesehen sein. Spezifisch im Bereich der Platine angeordnete Austrittsöffnungen sind dann sinnvoll, wenn die Überdeckung der Platine nicht flächig und entlang der gesamten Umfangslinie der betreffenden Spule erfolgen soll, sondern statt dessen mehrere flexible Befesti­ gungsarme ausgebildet werden sollen. Eine verbesserte Befe­ stigung der Spulen ergibt sich, wenn die Platine in den Be­ reichen, in denen sie vom Mantel überdeckt ist, Vertiefungen oder Aussparungen aufweist, so daß die eindringende flüssige Kunststoffmasse nach ihrer Aushärtung neben der resultierenden Schweißverbindung auch eine formschlüssige Verbindung mit der Platine eingeht.
Ein Verfahren zur Herstellung der für eine erfindungsgemäße Druckregelvorrichtung bestimmten Spulen-Platinen-Baugruppe besteht darin, daß die Spulen über oder in zur späteren Durchführung der Hydraulikventile auf der Platine vorgesehenen Aussparungen plaziert werden und anschließend mit einer flexiblen Kunststoffmasse umspritzt und hierdurch toleranz­ ausgleichend an der eine Regelelektronik aufweisenden Platine befestigt werden. Hierbei ist es als besonders vorteilhaft anzusehen, wenn ein Teil der Kunststoffmasse unmittelbar zwi­ schen Jochring und Spulenkörper appliziert wird.
Weitere Merkmale und Vorzüge der Erfindung gehen nachfolgend aus der Beschreibung von zwei verschiedenen und in der Zeich­ nung wiedergegebenen Ausführungsbeispielen hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilgeschnittene Seitenansicht einer ab­ schnittsweise wiedergegebenen Drucksteuervorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung in vergleichbarer Darstellungsweise.
In beiden Darstellungen ist derselbe Abschnitt einer elek­ trohydraulischen Drucksteuervorrichtung wiedergegeben, welche üblicherweise mehrere blockweise an einem metallischen Ven­ tilaufnahmekörper angeordnete Ventile aufweist. Der jeweils gezeigte Ausschnitt aus einem Ventilaufnahmekörper 1 ist so gewählt, daß stellvertretend nur ein elektromagnetisch betä­ tigbares Ventil 3 sichtbar ist. Bei beiden Figuren handelt es sich außerdem um einen jeweils im rechten Drittel in unge­ schnittener Seitenansicht und im verbleibenden Bereich als Querschnitt wiedergegebenen Ausschnitt aus dem Ventilaufnah­ mekörper 1 mit dem aus ihm herausragenden und in einer stufigen Sacklochbohrung 18 verstemmten Ventil 3, welches der besseren Übersicht halber ungeschnitten dargestellt ist. Über den herausragenden Dom des Ventils 3 ist eine Spule 5 gestülpt, welche ihrerseits aus einem Spulenkörper 6 mit einer Wicklung 11 sowie einem Jochring 7 besteht. Es sind weiterhin sichtbar in jeweils vergleichbarer Ausführung
  • - eine im Bereich des Ventils 3 durchbrochene und auf der Oberfläche des Ventilaufnahmekörpers 1 befestigte wärmeab­ leitende Aluminiumplatte 19,
  • - eine auf der Aluminiumplatte 19 befestigte Platine 4, wel­ che zur Durchführung des Ventildoms ebenfalls eine entspre­ chende Aussparung 19 aufweist,
  • - drei schematisch wiedergegebene elektronische Bauele­ mente 12, die einen auf der Platine 4 angeordneten elektro­ nischen Regler versinnbildlichen sollen, welcher mittels ihm zur Verfügung gestellter Sensorsignale Steuersignale für die über auf der Platine 4 angeordnete und nicht sicht­ bare Leiterbahnen elektrisch mit ihm verbundenen Spulen 5 generiert.
Auf die Darstellung der übrigen für eine gattungsgemäße Drucksteuervorrichtung erforderlichen Funktionselemente wurde bewußt verzichtet, da ihre spezifische Ausbildung und Anordnung für die Veranschaulichung des Erfindungsgedankens nicht von Belang ist.
Bei beiden Ausführungsbeispielen ist die Spule 5 mit Hilfe eines Mantels 8 an der Oberfläche der Platine 4 befestigt. Dieser Mantel 8 besteht aus einer den Spulenkörper 6 seitlich umgebenden und dabei die Wicklung 11 schützenden flexiblen Kunststoffmasse, welche jeweils unterschiedliche Abschnitte der Platinenoberfläche abdeckt. Ebenfalls in beiden Ausfüh­ rungsbeispielen weist die Platine Aussparungen 15 auf, welche von der Kunststoffmasse des Mantels 7 ausgefüllt sind und auf diese Weise zur Befestigung der Spulen 5 beitragen. Dadurch, daß sowohl die Aussparung 19 als auch die korrespondierende, nicht bezeichnete Aussparung in der Platine 4 einen etwas größeren Radius aufweisen als die hindurchgeführte Spule 5, können fertigungs- oder temperaturbedingte Spielabweichungen von der elastischen Mantelverbindung ausgeglichen bzw. absor­ biert werden. Auch der sich zwischen dem Jochring 7 und dem Spulenkörper 6 befindende Mantelabschnitt kann bei einer ent­ sprechenden Elastizität des verwendeten Ausgangsmaterials zum Toleranzausgleich der Spulen 5 beitragen.
Das in Fig. 1 abgebildete Ausführungsbeispiel zeigt im Unter­ schied zur zweiten Variante in Fig. 2 einen Mantel 8, der den gesamten spulennahen Bereich der Platine 4 regelmäßig abdeckt. Zur Herstellung einer prüf- und transportfähigen Baugruppe aus Platine 4 und daran befestigten Spulen 5 können beispielsweise die Spulen 5 und die bereits mit elektronischen Baueleinenten 12 bestückte Platine 4 unter gegenseitiger Kontaktierung über (nicht gezeigte) geeignete elektrische Kontaktelemente in ein entsprechend ausgebildetes Formwerkzeug eingelegt werden, welches anschließend mit der erwärmten Kunststoffmasse gefüllt wird. Einen bereits vorhandenen Teil des Formwerkzeuges bilden dabei bereits die auf die betreffenden Spulenkörper 6 aufgesetzten Jochringe 7, in deren Eintrittsöffnungen 9 die Kunststoffmasse ganz oder auch nur teilweise eingespritzt werden kann. Nach erfolgter Aushärtung des Kunststoffes ergibt sich eine im Bereich der Spulen 5 stabilisierte und somit unempfindliche sowie leicht handhabbare Baugruppe, die nach erfolgter Prüfung nur noch zur Endmontage verbracht und dort auf dem Ventilaufnahmekörper 1 verklebt bzw. anderweitig befestigt werden braucht. Die Wahl des für den Mantel 8 verwendeten Kunststoffes hat hinsichtlich seiner elastomeren Eigenschaften in Abhängigkeit des notwendigen bzw. beabsichtigten Toleranzausgleichs zu erfolgen.
Das in Fig. 2 wiedergegebene zweite Ausführungsbeispiel be­ trifft einen Mantel 8, der lediglich im Bereich dreier Aus­ laßöffnungen 10 im Jochring 7 über von der Kunststoffmasse gebildete armartige Abschnitte 22 mit der Platine 4 verbunden ist. Die Auslaßöffnungen 10 und die hindurchverlaufenden Anne 22 sind regelmäßig über den Umfang des Jochrings 7 ver­ teilt, so daß infolgedessen in Fig. 2 auch nur eine Auslaß­ öffnung 10 zu sehen ist. Mit Abstand zur Spule 5 bildet der Mantel 8 einen die Platine 4 bedeckenden und die Arme 22 mit­ einander verbindenden in der Draufsicht ringförmigen Ab­ schnitt 23. Etwa in den drei Bereichen, in denen die Arme 22 jeweils in den ringförmigen Bereich 23 übergehen, weist die Platine jeweils eine Aussparung 15 auf, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel hinterschnitten ist. Der mit dem unter­ brochenen Doppelpfeil gekennzeichnete und vergrößert wieder­ gegebene Detailausschnitt verdeutlicht dies. Durch die aus der Hinterschneidung resultierende formschlüssige Befestigung kann ein niedrig schmelzender und hochelastischer Kunststoff für den Mantel 8 gewählt werden, welcher mit dem hochschmelzenden Platinenmaterial keine Verbackung eingeht sondern lediglich mit geringem Reibschluß auf der Platine 4 aufliegt. Der Vorteil besteht einesteils in der ausgeprägt radialspiel-behafteten Befestigung der Spulen 5 und überdies darin, daß die hitzeempfindlichen elektronischen Bauelemente 12 während des Vergießens der Kunststoffmasse weitgehend ungefährdet sind.
Die beschriebene Ausführungsvariante weist außerdem den Vorteil auf, daß zur Herstellung der Baugruppe aus Platine 4 und Spulen 5 kein besonderes Formwerkzeug benötigt wird. Durch die im unteren Abschnitt des Jochrings 7 angeformte und rings um denselben verlaufende Führungsleiste 21 wird die während der Fertigung in die Einlaßöffnungen 9 eingegebene und aus der Auslaßöffnung 10 austretende Kunststoffmasse daran gehindert, unter die Platine 4 zu laufen, und wird statt dessen automatisch und unter Ausbildung der Arme 22 in radialer Richtung über die Platine 4 bis in die Aussparungen 15 gelei­ tet. Der im gezeigten Querschnitt als unregelmäßige Erhebung erkennbare ringförmige Abschnitt 23 des Mantels 8 kann bei­ spielsweise tropfappliziert werden.
Die in Fig. 2 mittels unterbrochener Linien angedeuteten elektronischen Bauelemente 12 sind schließlich mit einer starr aushärtenden Kunststoffbeschichtung ummantelt, welche dem äußerlichen Schutz der Regelelektronik sowie einer verbesserten Biegestabilisierung des betroffenen Platinenbereichs dient. Die vorgestellte Baugruppe ist durch den Mantel 8 und durch die Kunststoffbeschichtung 20 an allen schinutz- und nässegefährdeten Stellen ausreichend geschützt, so daß gegebenenfalls auf eine gemeinhin übliche und notwendige Schutzhaube verzichtet werden kann.
Bezugszeichenliste
1
Ventilaufnahmekörper
2
Druckmittelkanal
3
Ventil
4
Platine
5
Spule
6
Spulenkörper
7
Jochring
8
Mantel
9
Eintrittsöffnung
10
Austrittsöffnung
11
Wicklung
12
elektronisches Bauelement
15
Aussparung
16
wärmeableitende Platte
18
Sacklochbohrung
19
Aussparung
20
Kunststoffbeschichtung
21
Führungsleiste
22
Armabschnitt
23
ringförmiger Abschnitt.

Claims (13)

1. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung, insbesondere eine Kraftfahrzeugbremsdruck-Steuervorrichtung für bloc­ kierschutz- und/oder schlupf- und/oder fahrstabilitätsgeregelte Kraftfahrzeug-Bremsanlagen,
mit einem mehrere Druckmittelkanäle (2) aufweisenden Ventilaufnahmekörper (1),
mit aus dem Ventilaufnahmekörper (1) herausragenden, elektromagnetisch betätigbaren Ventilen (3) zum Öffnen und Schließen von Verbindungen zwischen den Druckmit­ telkanälen (2),
mit an einer Platine (4) angeordneten Spulen (5) zum Betätigen der mit ihren Ventildomen wenigstens ab­ schnittsweise durch die Platine durchgeführten Ven­ tile (3) sowie
mit einem elektronischen Regler, der mittels ihm zur Verfügung gestellter Sensorsignale Steuersignale für die über Leiterbahnen elektrisch mit ihm verbundenen Spulen (5) generiert,
wobei die Spulen (5) jeweils einen Spulenkörper (6) mit einer Wicklung (11) sowie einen den Spulenkörper (6) wenigstens teilweise umgebenden Jochring (7) umfassen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (5) und die Pla­ tine (4) aneinander befestigt sind mit Hilfe eines die jeweiligen Spulenkörper (6) wenigstens teilweise umgebenden und die Platinenoberfläche wenigstens abschnittsweise bedeckenden Mantels (8) aus einer gegossenen oder gespritzten, flexiblen Kunststoffmasse.
2. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (8) we­ nigstens teilweise vom Jochring (7) abgedeckt ist.
3. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach An­ spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Jochring (7) ein oder mehrere Eintrittsöffnungen (9) zum Einlassen oder Einspritzen der Kunststoffmasse aufweist.
4. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach An­ spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Jochring (7) Austrittsöffnungen (10) für die Kunststoffmasse aufweist, welche im Bereich der Platine (4) angeordnet sind.
5. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach An­ spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Jochring (7) unterhalb der Austrittsöffnungen (10) eine ringsum ver­ laufende Dichtlippe oder Führungsleiste (21) aufweist.
6. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platine (4) Vertiefungen oder Aussparungen (15) für die Kunststoffmasse aufweist.
7. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach An­ spruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen oder Aussparungen (15) hinterschnitten sind.
8. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (5) abschnittsweise durch die Platine (4) durchgeführt sind, wobei die in der Platine (4) hierfür eingelassenen Aussparungen so bemessen sind, daß die Spulen infolge ihrer elastischen Befestigung über den Mantel (8) ein Radialspiel aufweisen.
9. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mantel (8) bildende Kunststoffmasse im Bereich der Platine (4) als radial von den Spulen (5) nach außen gerichtete Armabschnitte (22) geformt ist.
10. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für eine elektrische Verbindung mit den Leiterbahnen vorgesehene Kontaktelemente der Spulen (5) von der Kunststoffmasse des Mantels (8) umspritzt sind.
11. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Platine (4) angeordnete und ein oder mehrere elektronische Bauelemente (12) umfassende elektronische Regler mit einer Kunststoffbeschichtung (20) abgedeckt ist.
12. Elektrohydraulische Drucksteuervorrichtung nach An­ spruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß keine Abdeckhaube für die Platine (4) vorgesehen ist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Baugruppe für eine elek­ trohydraulische Drucksteuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spulen (5) über oder in zur späteren Durchführung von Hydraulikventilen (3) auf einer Pla­ tine (4) vorgesehenen Aussparungen plaziert werden und anschließend mit einer flexiblen Kunststoffmasse um­ spritzt und hierdurch toleranzausgleichend an der eine Regelelektronik aufweisenden Platine (4) befestigt wer­ den.
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Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, D

8130 Withdrawal