DE19729938A1 - Reinigungsverfahren einer Zuckerrohrerntemaschine sowie nach diesem Verfahren arbeitende Zuckerrohrerntemaschine - Google Patents
Reinigungsverfahren einer Zuckerrohrerntemaschine sowie nach diesem Verfahren arbeitende ZuckerrohrerntemaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungsverfahren einer Zuckerrohrerntemaschine, bei
der mittels eines im unteren Bereich der Zuckerrohrerntemaschine angeordneten Hauptgeblä
ses ein schräg und aufwärts verlaufender, auf die Ausfallhaube gerichteter Reinigungsluftstrom
erzeugt wird, und bei dem mittels eines zweiten Umlenkgebläses ein Luftstrom so gelenkt
wird, daß die auszuscheidenden Fremdteile durch eine Ausfallhaube geleitet werden.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Zuckerrohrerntemaschine, insbesondere zur Durch
führung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die mit Rotorteilern, einer Messerscheibeneinrich
tung, einem Schrägförderer, einer Zerkleinerungsvorrichtung für die Stengel, einem Austrag
förderer, einer Ausfallhaube und einer Reinigungskammer mit einem Hauptgebläse und einem
Umlenkgebläse zur Erzeugung und Führung eines Reinigungslusftstromes ausgerüstet ist. Bis
lang ist es üblich, vor der Ernte von Zuckerrohr die Felder abzuflämmen, um die Blätter und
Spitzen zu verbrennen. Die anschließende Ernte erfolgt entweder von Hand oder mittels ent
sprechend ausgelegter Zuckerrohrerntemaschinen. Die zerkleinerten Stengel werden als Billets
bezeichnet. Zur Abscheidung der aus Resten der Blätter und der Spitzen gebildeten Fremdan
teile von den Billets sind die Zuckerrohrerntemaschinen mit zwei Gebläsen ausgerüstet. Dabei
werden Axial- und Radialgebläse verwendet, wobei beide Gebläse gleicher Bauart oder auch
eine Kombination verwendet wird. Mittels der Axialgebläse läßt sich auch ein Saugzug errei
chen, nachteilig ist jedoch, daß dadurch auch die Billets angesaugt werden können, obwohl
das Axialgebläse ausschließlich dazu bestimmt ist, mit dem Luftstrom die Fremdanteile abzu
saugen und der Ausfallhaube zuzuführen. Eine derartige Zuckerrohrerntemaschine ist bei
spielsweise aus der DE 34 29 204 C2 und der DE 33 34 968 A1 bekannt.
Das dort im unteren
Teil der Zuckerrohrerntemaschine montierte Hauptgebläse ist ein Radialgebläse. Der Aus
blasstutzen des Hauptgebläses steht schräg in Richtung der sich anschließenden Austraghaube.
Aufgrund ihres größeren Gewichtes fallen die Billets auf den Austragförderer, wobei die
Fremdanteile durch den Luftstrom mitgerissen, bzw. durch den Luftstrom des Axialgebläses
abgesaugt werden und durch die Öffnung der Ausfallhaube auf das Feld fallen. Diese Zucker
rohrerntemaschinen haben sich in der Praxis durchaus bewährt. Es sind jedoch in naher Zu
kunft strengere Umweltauflagen zu erwarten, die weltweit ein vor der Ernte erfolgendes Ab
flammen verbieten, so daß demnächst nur noch sogenanntes "grünes Zuckerrohr" geerntet
werden darf- wodurch sich der Anteil der abzuscheidenden Fremdteile gegenüber dem eigentli
chen Zuckerrohr extrem erhöht. Daraus ergibt sich, daß bei der geforderten Leistung einer
Zuckerrohrerntemaschine der bekannten Bauart die Reinigungsergebnisse zu schlecht sind.
Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Reinigungsräume oder Reinigungskammern zu klein
sind, so daß die Zeit für das Abscheiden der erhöhten Menge an Fremdanteilen zu gering ist.
Außerdem können keine Axialgebläse mehr verwendet werden, da damit zu rechnen ist, daß
die Billets verstärkt angesaugt und zerschlagen werden, so daß die Verluste zu hoch sind. Dar
überhinaus wird das Erntegut sinngemäß in einer zu kurzen Zeit durch einen unangemessen
engen Bauraum geführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsverfahren und eine danach arbeiten
de Zuckerrohrerntemaschine der gattungsgemäßen Arten aufzuzeigen, welches bzw. welche
sicherstellt, daß beim Ernten von ungeflammten, grünen Zuckerrohr trotz der erhöhten Durch
satzmenge eine optimale Trennung der aus den Zuckerrohrstengeln durch Zerkleinern gebilde
ten Billets von den Fremdanteilen mit den Leistungen der bislang bekannten Maschinen
erfolgt.
Verfahrenstechnisch wird die gestellte Aufgabe gelöst, indem vom Hauptgebläse ein vorge
schalteter erster Luftstrom erzeugt wird, der zunächst etwa von unten nach oben aufsteigend
verläuft und daß mittels eines dem ersten Luftstrom funktionell zugeordneten Umlenkgebläse
durch einen von diesem erzeugter weiterer Luftstrom der erste Luftstrom in Richtung zur Aus
fallhaube gewendet wird, so daß danach beide Luftströme auf die Ausfallhaube gerichtet sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Reinigungsverfahren werden in einer weiteren Ausgestaltung
nunmehr mehrere Luftströmungen verwendet. Der erste Luftreinigungsstrom verläuft unmit
telbar nach dem Austritt aus dem Ausblasstutzen direkt hinter der vorn in der Maschine ange
ordneten Zerkleinerungseinrichtung, womit ein wesentlicher Trenn- und Reinigungseffekt er
zielt wird. Der zweite, ebenfalls vom Hauptgebläse, aber weiter hinten in der Maschine
abgezweigte Reinigungsluftstrom kann auch als eine Nachreinigung angesehen werden, da der
Reinigungsluftstrom auf die schon vorgereinigten Billets gerichtet ist. Nach diesem Prinzip
können noch weitere Luftströme vom Hauptgebläse abgeleitet werden, wobei jedoch schon
mit zwei Luftströmen ein gegenüber dem Stand der Technik deutlich verbessertes Reinigungs
ergebnis erzielt wird. Um das Hauptgebläse nicht durch die zusätzlichen Reinigungsluftströme
zu überlasten, kann den Reinigungsluftströmen auch jeweils ein eigenes zusätzliches Hauptge
bläse zugeordnet sein. Das Reinigungsverfahren verläuft nunmehr in drei Stufen.
Bei Umsetzung dieses Reinigungsverfahrens wird eine ausreichend dimensionierte Reinigungs
kammer benötigt, deren Volumen beispielsweise doppelt so groß sein muß, als bei den bisher
bekannten Verfahren bzw. Zuckerrohrerntemaschinen. Dadurch wird auch eine ausreichende
Zeit für das Ausscheiden der Fremdanteile erreicht. Der wesentliche Effekt ist darauf zurück
zuführen, daß durch den ersten Reinigungsluftstrom in Verbindung mit dem zweiten oder eite
ren Reinigungsluftströmen das zu reinigende Erntegut länger in der Schwebe gehalten wird,
wodurch das Ausscheiden der Fremdanteile begünstigt wird. Ferner wird ein pneumatischer
Fördereffekt erreicht, so daß gegebenenfalls auf mechanische Förderelemente verzichtet wer
den kann. Darüberhinaus wird die Fördergeschwindigkeit gesteigert. Die beiden Luftströme
bewirken außerdem, daß die leichteren, im wesentlichen aus den Blättern gebildeten Fremdan
teile nach oben und nach hinten geleitet werden. Der Hauptreinigungsluftstrom des Hauptge
bläses sollte, bezogen auf die Flußrichtung des Erntegutes vorn liegen, um die notwendige
Energie zum Fördern der Fremdanteilen zu liefern.
Eine einfache, konstruktive, sicher umzusetzende Lösung wird erreicht, wenn der Hauptreini
gungsluftstrom und der Reinigungsluftstrom mittels eines einzigen Gebläses, vorzugsweise ei
nes Radialgebläses erzeugt werden, welches zwei Ausblasstutzen aufweist. Damit der
Hauptreinigungsluftstrom aufrecht von unten nach oben geführt wird und der Reinigungsluft
strom auf die Ausfallhaube gerichtet ist, ist vorgesehen, daß die Mittellängsachsen der Aus
blasstutzen in den weitergeführten Verlängerungen einen spitzen Winkel einschließen. Diese
Mittellängsachsen können sich innerhalb oder außerhalb der Kontur des Radialgebläses schnei
den. Um die Luftströme den wechselnden Bedingungen, wie beispielsweise bei unterschiedli
chen Gutmengen, Blattanteilen etc. anpassen zu können, ist vorgesehen, daß die Luftmengen
und/oder -geschwindigkeiten der Gebläse pro Zeiteinheit veränderbar sind, und daß darüber
hinaus die Strömungsrichtungen der aus den Ausblasstutzen der Gebläse austretenden
Reinigungs- und Umlenkluftströme innerhalb vorgegebener Winkelbereiche veränderbar sind.
Dadurch läßt sich auch die Strömungsgeschwindigkeit beeinflussen, die bei kleiner werdendem
Querschnitt der Ausblasstutzen vergrößert wird.
Die auf die Zuckerrohrerntemaschine gerichtete Aufgabe wird gelöst, indem das Hauptgebläse
zumindest zwei Ausblasstutzen aufweist, wobei zumindest einer der Ausblasstutzen einen Rei
nigungsluftstrom an der der Zerkleinerungseinrichtung abgewandten Seite auf die Ausfallhau
be richtet, daß der zweite Ausblasstutzen an der der Zerkleinungseinrichtung zugewandten
Seite aufrecht oder in etwa aufrecht stehend für den Hauptreinigungsluftstrom angeordnet ist,
so daß dessen Strömungsrichtung von unten nach oben im wesentlichen vertikal verläuft und
daß im oberen Bereich der Reinigungskammer ein Umlenkgebläse derart installiert ist, daß der
Hauptreinigungsluftstrom in Richtung zur Ausfallhaube geführt ist. Die mit dieser Maschine
erzielten Vorteile sind im wesentlichen die gleichen, wie bei dem Verfahren gemäß dem
Hauptanspruch. Der besondere Vorteil liegt konstruktiv noch darin, daß der Hauptreinigungs
luftstrom und der Reinigungsluftstrom von einem einzigen Gebläse erzeugt werden. Es wäre
alternativ jedoch auch möglich, daß für den Reinigungsluftstrom und für den Hauptreinigungs
luftstrom jeweils ein Gebläse installiert würde. Die Reinigungswirkung des Hauptluftstromes
ist besonders wirkungsvoll, da die Flußrichtung des gehäckselten Zuckerrohres entweder quer
zur Strömungsrichtung des Hauptreinigungsluftstromes steht oder unter einem kleinen spitzen
Winkel gegen die Vertikale geneigt ist.
Zur optimalen Regelung der Windgeschwindigkeit und der Verteilung des Erntegutstromes ist
vorgesehen, daß die Rotoren der Gebläse mit regelbaren Antrieben gekoppelt sind, um die
Drehzahl optimal einstellen oder während des Betriebes regeln zu können. Außerdem sind in
den Ausblasstutzen der Gebläse steuerbare Leitklappen zur Beeinflussung der Strömungsge
schwindigkeit und der Strömungsrichtung schwenkbar gelagert. Um Verluste der Zerkleine
rungseinrichtung möglichst zu verhindern und den aus dem aufrechten Ausblasstutzen austre
tenden Hauptreinigungsluftstrom zu stabilisieren, ist vorgesehen, daß zwischen der Zerkleine
rungseinrichtung und dem aufrechten Ausblasstutzen eine Walze mit glatter Umfangsfläche ro
tierend antreibbar gelagert ist. Die Drehrichtung sollte entgegengesetzt zum Luftstrom des
Hauptgebläses verlaufen. Da die Zerkleinerungseinrichtung normalerweise aus einem Häcksel
walzenpaar besteht, wird zwischen der glatten Walze und der etwa auf gleicher Höhe liegen
den unteren Häckselwalze ein Spalt gebildet. Damit kein Häckselgut hindurchfällt, ist
vorgesehen, daß zwischen der Zerkleinerungseinrichtung und der Förderwalze ein sich über
die Breite der Häckseleinrichtung erstreckendes Dichtelement angeordnet ist.
Um einen sicheren Einzug des abgeschnittenen Zuckerrohres zu gewährleisten, ist vorgesehen,
daß der Schrägförderer aus mehreren hintereinander angeordneten Walzenpaaren besteht, die
zwischen der Zerkleinerungseinrichtung und der Messerscheibeneinrichtung drehbar gelagert
sind. Dadurch werden die abgeschnittenen Stengel sicher erfaßt und eingezogen, so daß die
Verstopfungsgefahr ausgeschlossen werden kann. Damit die Billets nach dem Durchtreten des
Hauptreinigungsluftstromes sicher auf den Austragförderer gelangen, ist vorgesehen, daß zwi
schen dem aufrechten Ausblasstutzen des Hauptgebläses und dem Austragförderer ein ober
halb des Hauptgebläses angeordneter Elevator montiert ist. Dieser Elevator könnte jedoch
auch entfallen wenn die kinetische Energie der Billets ausreichen würde, um den Austragför
derer zu erreichen.
Wie bereits erwähnt, ist das Volumen der Reinigungskammer bei der erfindungsgemäßen Zuc
kerrohrerntemaschine etwa doppelt so groß wie bei den herkömmlichen Maschinen. Damit bei
Straßenfahrten die Bauhöhe reduziert werden kann, ist vorgesehen, daß die den Reinigungs
raum im oberen Bereich seitliche begrenzenden Wandungen aus jeweils zwei zusammenklapp
baren Wandungshälften bestehen, deren benachbarte Ränder durch Scharniere miteinander
verbunden sind. Bei Nichtgebrauch werden die beiden Wandungshälften in eine möglichst ge
ringen Abstand flachliegend zueinander gebracht. Zur Erleichterung für den Fahrer ist vorge
sehen, daß an den unteren Wandungshälften jeweils eine Kolbenzylindereinheit angelenkt und
die oberen Ränder an auf vertikalen Führungsstangen verschiebbaren Gleitschuhen festgelegt
sind. Durch die bereichsweise Reduzierung der Bauhöhe der Reinigungskammer entsteht ein
Freiraum. Dieser wird genutzt, um den gegenüber der Zuckerrohrerntemaschine seitlich vor
stehenden Bereich des Austragförderers zumindest teilweise darin einzufahren. Es ist deshalb
vorgesehen, daß der Austragförderer aus mehreren Einzelförderern gebildet ist, die um quer
zur Förderrichtung stehenden Achsen schwenkbar sind.
Damit verhindert wird, daß verwertbares Häckselgut, wenn auch in relativ geringen Mengen,
durch die Ausfallhaube hindurch auf das Feld geblasen wird, ist vorgesehen, daß entsprechend
den wechselnden Verhältnissen im Erntegutbestand der Auslaßquerschnitt der Ausfallhaube
mittels eines verstellbaren Schiebers veränderbar ist, wobei der Schieber von der unteren
Wandung der Ausfallhaube nach oben verschiebbar ist. Durch die Einstellbarkeit des Ausfall
querschnittes erhöht sich der Druck innerhalb des Bereiches der Maschine, der vor der Aus
fallhaube liegt. Die Durchströmgeschwindigkeit durch die Ausfallhaube wird dadurch verrin
gert. Von den Reinigungswindströmen getragene Billets werden nicht mehr durch die Ausfall
haube auf das Feld abgeworfen, sondern erhalten aufgrund der durch den Schieber angepaßten
Druckwindverhältnisse eine Bewegungsbahn, bei der sie sich sicher zum Austragförderer hin
absenken und von diesem zum Begleitfahrzeug transportiert werden. Die Einstellbarkeit des
Schiebers kann von Hand oder auch mittels eines Stelltriebes erfolgen. Damit die aufgefange
nen Billets sicher dem Austrageförderer zugeleitet werden, steht der Schieber in einem spitzen
Winkel zum Austragsförderer.
Die dem aufrechten Ausblasstutzen des Hauptgebläses zugeordnete Walze dient der Stabilisie
rung des benachbarten Luftstromes. Zur weiteren Stabilisierung des aus der Häckseleinrich
tung austretenden Luft- und Gemischstromes ist vorgesehen, daß der oberen Häckselwalze der
Zerkleinerungseinrichtung eine bewegliche Begrenzungsfläche nachgeschaltet ist, deren Bewe
gungsrichtung auf den Hauptreinigungsluftstrom gerichtet ist. Diese bewegliche Begrenzungs
fläche verhindert, daß die aus der Zerkleinerungseinrichtung austretenden und die mitgeführ
ten sonstigen Pflanzenteile unkontrolliert und verwirbelt die Passage zur Ausfallhaube hin
durchströmen. Diese bewegliche Begrenzungsfläche kann verschiedenartig ausgebildet sein.
So ist bevorzugt jedoch vorgesehen, daß sie durch wenigstens eine rotierend antreibbare Wal
ze oder durch ein über mehrere Walzen geführtes, umlaufendes Band gebildet ist. Die Bewe
gungsrichtungen der Walzen oder des Bandes sind auf den aufrechten Hauptreinigungsluft
strom gerichtet jeweils bezogen auf die dem Hauptgebläse zugewandten Seiten. In weiterer
Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die bewegliche Begrenzungsfläche im mittleren Bereich
zwischen der dem aufrechten Ausblasstutzen des Hauptgebläses und dem Umlenkgebläse liegt.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und danach ausgelegte Zucker
rohrerntemaschine in einer Seitenansicht, rein schematisch,
Fig. 2 eine der in Fig. 1 entsprechende schematische Draufsicht,
Fig. 3 der obere Bereich der Reinigungskammer in der Betriebsstellung,
Fig. 4 der obere Bereich gemäß der Fig. 3 in einer abgesenkten Stellung,
Fig. 5 einen schematischen Schnitt quer zur Fahrtrichtung bei eingeklappter Stellung
des Austragförderers und
Fig. 6 eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und danach ausgelegte
Zuckerrohrerntemaschine in einer zweiten Ausführung in einer Seitenansicht,
rein schematisch.
Die Fig. 1 zeigt eine selbstfahrende Zuckerrohrerntemaschine 1, die gemäß der Fig. 2 zum
Ernten von zwei Reihen Zuckerrohr ausgelegt ist. Sie beinhaltet eine vordere Triebachse 2 und
eine hintere Lenkachse 3 sowie vier Rotorteiler 4. Zum Abschneiden der Spitzen ist die Zuc
kerrohrerntemaschine 1 außerdem mit einem nicht näher erläuterten Spitzenschneidwerk 5
ausgerüstet. Zum Abschneiden der Stengel am Fuß ist sie mit einer Messerscheibeneinrichtung
ausgerüstet, die aus kreisförmigen Messerscheiben 6 gebildet ist, die rotierend antreibbar und
paarweise angeordnet sind. An die Messerscheiben 6 schließt sich ein Schrägförderer an, der
im dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei hintereinander angeordneten Walzenpaaren 7 be
steht. Diesen Walzenpaaren 7 folgt die Zerkleinerungseinrichtung in Form von zwei rotierend
antreibbaren Häckselwalzen 8, 9, die mit entsprechenden Häckselmessern bestückt sind.
Zwischen der Triebachse 2 und der Lenkachse 3 befindet sich die Reinigungskammer 10, die
oben durch ein Dach 11 und durch seitliche Wandungen begrenzt ist, die bereichsweise aus
zwei Wandungshälften 12, 13 bestehen, die noch anhand der Fig. 3 und 4 erläutert werden.
Unterhalb der Reinigungskammer 10 liegt ein Austragförderer 14, der sich in Form eines
mehrteiligen Förderbandes seitlich ausladend und ansteigend erstreckt. An die Reinigungskam
mer 10 schließt sich eine mit ihrer Öffnung zum Boden geneigte Ausfallhaube 12 an.
Etwa auf Höhe der Lenkachse 3 liegt der Grundrahmen 15 der Zuckerrohrerntemaschine 1.
Zwischen der Triebachse 2 und dem Austragförderer 14 liegt unmittelbar über dem Grundrah
men 15 ein sich über die gesamte Breite der Zuckerrohrerntemaschine 1 erstreckendes Haupt
gebläse 16, welches an der den Häckselwalzen 8, 9 zugewandten Seite mit einem aufrecht
nach oben gerichteten Ausblasstutzen 16a und an der dem Austragförderer 14 zugewandten
Seite mit einem zweiten, schräg zur Ausfallhaube 12 stehenden Ausblasstutzen 16b versehen
ist. Der Rotor 16c des Hauptgebläses 16 wird in nicht näher erläuterter Weise im Uhrzeiger
sinn angetrieben. Durch den aufrechten Ausblasstutzen 16a wird ein von unten nach oben und
etwa vertikal strömender Hauptreinigungsluftstrom erzeugt, wie durch die Pfeile angedeutet.
Dieser Hauptreinigungsluftstrom wird von dem Häckselgutstrom durchsetzt. Hier wird im
übertragenen Sinn ein Querstromverfahren erzeugt. Der aus dem Ausblasstutzen 16b austre
tende Reinigungsluftstrom verläuft etwa unter einem Winkel von 40° zum Austragförderer
14. Die durch Häckseln aus den Zuckerrohrstengeln gebildeten Billets werden mittels eines
über zwei Umlenkwalzen geführten Elevators 17 auf den Austragförderer 14 abgeworfen, wo
bei der Reinigungsluftstrom sinngemäß eine Nachreinigung durchführt. Dieser Reinigungsluft
strom wird dann zu der Ausfallhaube 12 geleitet. Wenn der aus den Billets gebildete Förder
strom eine ausreichende kinetische Energie aufweist, kann der Elevator 17 auch entfallen. Die
Zuckerrohrerntemaschine 1 ist mit einer Fahrerkabine 18 ausgerüstet, welche zur Maschinen
längsachse seitlich versetzt annähernd oberhalb der Triebachse 2 liegt. An diese Kabine 18
schließt sich die Reinigungskammer 10 an. Vor der Reinigungskammer 10 ist in Höhe der Ka
bine 18 ein Umlenkgebläse 19 für den aus dem Auslasstutzen 16a austretenden Hauptreini
gungsluftstrom installiert. Der Rotor 19a wird ebenfalls im Uhrzeigersinn angetrieben. Da
durch wird der Hauptreinigungsluftstrom etwa um 90° umgelenkt und über den Austragförde
rer 14 geführt, wodurch dann sinngemäß die dritte Reinigungsstufe gebildet wird. Dieser
Hauptreinigungsluftstrom strömt in die Ausfallhaube 12. Der Ausblasstutzen 16a und 16b des
Hauptgebläses 16 sind mit je einer gesteuerten Klappe 16d ausgerüstet, wobei der Stellantrieb
nicht dargestellt ist. Auch der Ausblasstutzen des Umlenkgebläses 19 ist mit einer gesteuerten
Klappe 19d ausgerüstet, um die Strömungsgeschwindigkeiten und die Austrittsrichtungen zu
beeinflussen.
Zwischen dem aufrechten Ausblasstutzen 16a des Hauptgebläses 16 und der unteren Häcksel
walze 9 ist eine glattflächige Walze 28 drehbar gelagert, deren Drehrichtung gegen den Luft
strom des Rotors 16c des Hauptgebläses 16 gerichtet ist, um den Hauptreinigungsluftstrom zu
stabilisieren und um die Verluste durch die Häckselwalzen 18, 19 herabzusetzen oder zu ver
hindern. Zwischen der unteren Häckselwalze 9 und der Walze 28 ist ein feststehendes, keilför
miges Dichtelement 27 montiert, damit kein Häckselgut durch den Spalt hindurchtritt.
Die die Reinigungskammer 10 seitlich begrenzenden Wandungen sind im oberen Bereich an je
der Seite mit zwei Wandungshälften 13 und 13a ausgerüstet, die über Scharniere 20 miteinan
der gelenkig verbunden sind. Die Längen dieser Wandungshälften 13, 13a sind etwa doppelt
so groß wie die Breite des Austragförderers 14. Die beiden vertikalen Stirnkanten stehen um
einen gleichen Betrag im Versatz zu den Längskanten des Austragförderers 14. An jede untere
Wandungshälfte 13a ist außenseitig eine Bewegungseinheit 21 angelenkt. Den vertikalen Stirn
kanten der Wandungshälften 13, 13a sind außenseitig am Gehäuse angeordnete Führungsstan
gen 22 zugeordnet. Das Dach 23 und die zugeordneten , oberen Kanten der oberen Wan
dungshälften 13 sind mit Gleitstücken 24 verbunden, die auf den Führungsstangen 22 ver
schiebbar angeordnet sind. Die Fig. 4 zeigt, daß durch Ausfahren der Kolbenstangen der Be
wegungseinheit 21 die Wandungshälften 13, 13a zusammengeklappt werden, und daß das
Dach abgesenkt wird. Zwischen den vier Führungsstangen 22 entsteht dann ein Freiraum.
Die Fig. 5 zeigt, daß bei Straßenfahrt das äußere Ende des Austragförderers 14 zumindest
teilweise in den zwischen den Führungsstangen 22 liegenden Freiraum einschwenkbar ist. Da
zu besteht der Austragförderer 14 aus einem stets innerhalb der Zuckerrohrerntemaschine lie
genden Teilstücks 14a, einem mittleren Teilstück 14b und einem äußeren Teilstück 14c. In der
eingefahrenen Stellung verläuft das mittlere Teilstück 14b vertikal und liegt noch innerhalb der
Kontur der Zuckerrohrerntemaschine 1. Das Ende 14c verläuft etwa horizontal innerhalb des
besagten Freiraumes. Das mittlere Teilstück 14b und das endseitige Teilstück 14c lassen sich
durch Kolbenzylindereinheiten 25, 26 ein- und ausfahren. Die eingefahrene Stellung ist in der
Fig. 5 in Vollinien dargestellt, während die ausgefahrene Stellung beim Einsatz der Zucker
rohrerntemaschine 1 in strichpunktierten Linien dargestellt ist. Diese Stellung des Austragför
derers 14 ist durch das Bezugszeichen 14′ gekennzeichnet. Eine Zwischenstellung beim Ein
fahren ist durch das Bezugszeichen 14′′ gekennzeichnet. Die Fig. 6 zeigt eine weitere Aus
führungsform der Zuckerrohrerntemaschine 1. Ein erster Unterschied liegt darin, daß der Aus
laßquerschnitt der Ausfallhaube 12 durch einen verstellbaren Schieber 29 veränderbar ist. Der
Schieber 29 läßt sich von der unteren Wandung der Ausfallhaube 12 nach oben verschieben.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Schieber 29 aus einem Blechprofil. Er läßt
sich von der unteren Stellung aus in eine obere Stellung 29′, die in strichpunktierten Linien an
gedeutet ist, verschieben. Die Verstellung kann manuell oder mittels eines Stelltriebes erfol
gen. Dadurch wird den unterschiedlichen Bedingungen im Erntegutbestand Rechnung getra
gen. In dem Raum vor der Ausfallhaube 12 ergibt sich ein Druckanstieg, wenn der
Auslaßquerschnitt der Ausfallhaube 12 verringert wird, obwohl sich die Strömungsgeschwin
digkeit innerhalb der Ausfallhaube 12 verringert, die ohne den Schieber 29 noch durch den
unteren Bereich hindurch auf das Feld ausgeworfen wurden, schlagen nunmehr gegen den
Schieber 29 und werden in Richtung zum Austragförderer 14 abgeleitet. Aus der Fig. 6 ist
ersichtlich, daß der Schieber 29 zum Austragförderer 14 einen spitzen Winkel einschließt.
Wie bereits beschrieben, dient die dem aufrechten Ausblasstutzen 16a des Hauptgebläses 16
zugeordnete Walze 28 zur Stabilisierung des benachbarten Hauptreinigungsluftstromes. Zur
weiteren Stabilisierung des aus der Zerkleinerungseinrichtung austretenden Stromes, der aus
den und den mitgeführten sonstigen Pflanzenteilen gebildet ist, die unkontrolliert und verwir
belt den als Passage anzusehenden Raum durchqueren ist vorgesehen, daß der oberen Häck
selwalze 8 der Zerkleinerungseinrichtung eine bewegliche Begrenzungsfläche 30 nachgeschal
tet ist, deren wirksame Bewegungsrichtung auf den Hauptreinigungsluftstrom gerichtet ist.
Diese bewegliche Begrenzungsfläche liegt etwa im mittleren Bereich zwischen der aufrechten
Ausblasstutzen 16a des Hauptgebläses 16 und dem Umlenkgebläse 19. Die bewegliche Be
grenzungsfläche ist im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem über zwei Umlenkwalzen
31, 32 geführten Band 33, die Laufrichtung des dem Hauptgebläse 16 zugewandt liegenden
Trummes ist durch den Pfeil angedeutet. Im Gegensatz zu der dargestellten Ausführung könn
te die bewegliche Begrenzungsfläche 30 auch aus ein oder mehreren Walzen bestehen, die je
doch so angetrieben werden müßten, daß die Geschwindigkeitskomponente des dem Hauptge
bläse 16 zugewandt liegenden Bereiches in der Pfeilrichtung verläuft. Die Drehrichtung müßte
demzufolge gemäß der Darstellung nach der Fig. 6 entgegen dem Uhrzeigersinn sein.
Bezugszeichenliste
1 Zuckerrohrerntemaschine
2 Triebachse
3 Lenkachse
4 Halmteiler
5 Spitzenschneidwerk
6 Messerscheiben
7 Walzenpaare
8 Häckselwalze
9 Häckselwalze
10 Reinigungskammer
11 Dach
12 Ausfallhaube
13 Wandungshälfte
13a Wandungshälfte
14 Austragförderer
14a Teilstück
14b Teilstück
14c Teilstück
15 Grundrahmen
16 Hauptgebläse
16a Ausblasstutzen
16b Ausblasstutzen
16c Rotor
16d Klappe
17 Elevator
18 Fahrerkabine
19 Umlenkgebläse
19a Rotor
19d Klappe
20 Scharnier
21 Bewegungseinheit
22 Führungsstangen
23 Dach
24 Gleitstück
25 Kolbenzylindereinheit
26 Kolbenzylindereinheit
27 Dichtelement
28 Walze
29 Schieber
30 bewegliche Begrenzungsfläche
31 Umlenkwalze
32 Umlenkwalze
33 Band
2 Triebachse
3 Lenkachse
4 Halmteiler
5 Spitzenschneidwerk
6 Messerscheiben
7 Walzenpaare
8 Häckselwalze
9 Häckselwalze
10 Reinigungskammer
11 Dach
12 Ausfallhaube
13 Wandungshälfte
13a Wandungshälfte
14 Austragförderer
14a Teilstück
14b Teilstück
14c Teilstück
15 Grundrahmen
16 Hauptgebläse
16a Ausblasstutzen
16b Ausblasstutzen
16c Rotor
16d Klappe
17 Elevator
18 Fahrerkabine
19 Umlenkgebläse
19a Rotor
19d Klappe
20 Scharnier
21 Bewegungseinheit
22 Führungsstangen
23 Dach
24 Gleitstück
25 Kolbenzylindereinheit
26 Kolbenzylindereinheit
27 Dichtelement
28 Walze
29 Schieber
30 bewegliche Begrenzungsfläche
31 Umlenkwalze
32 Umlenkwalze
33 Band
Claims (22)
1. Reinigungsverfahren einer Zuckerrohrerntemaschine, bei dem mittels eines im unteren
Bereich der Zuckerrohrerntemaschine angeordneten Hauptgebläses ein schräg und
aufwärts verlaufender, in Richtung Ausfallhaube gerichteter Reinigungsluftstrom er
zeugt wird und bei dem mittels eines zweiten Umlenkgebläses ein Luftstrom so ge
lenkt wird, daß die auszuscheidenden Fremdanteile durch eine Ausfallhaube geleitet
werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich des Hauptgebläses (16) für den Reinigungsluftstrom ein vorgeschalte
ter Hauptreinigungsluftstrom erzeugt wird, der zunächst etwa von unten nach oben
aufsteigend verläuft, und daß mittels eines dem Hauptreinigungsluftstrom funktionell
zugeordnetes Umlenkgebläses (19) durch einen von diesem erzeugten zweiten Luft
strom der erste Luftstrom in Richtung zur Ausfallhaube (12) gewendet wird, so daß
beide Luftströme auf die Ausfallhaube (12) gerichtet sind.
2. Reinigungsverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptreinigungsluftstrom und zumindest ein weiterer Reinigungsluftstrom
mittels eines einzigen Hauptgebläses (16), vorzugsweise eines Radialgebläses, erzeugt
werden, welches zumindest zwei Ausblasstutzen (16a, 16b) aufweist.
3. Reinigungsverfahren nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine weiterer Reinigungsluftstrom durch ein weiteres Hauptgebläse er
zeugt wird.
4. Reinigungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelängsachsen der Ausblasstutzen (16a, 16b) in den weitergeführten Ver
längerungen einen spitzen Winkel α einschließen.
5. Reinigungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftmengen und/oder -geschwindigkeiten des oder der Hauptgebläse (16) und
des Umlenkgebläses (19) pro Zeiteinheit veränderbar sind.
6. Reinigungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strömungsrichtungen der aus den Ausblasstutzen (16a, 16b) des Hauptgeblä
ses (16) und des Umlenkgebläses (19) austretenden Reinigungs- und Umlenkluftströ
me innerhalb vorgegebener Winkelbereiche veränderbar sind.
7. Zuckerrohrerntemaschine, insbesondere zur Durchführung des Reinigungsverfahrens
nach Anspruch 1, die mit Halmteilern, einer Messerscheibeneinrichtung, einem
Schrägförderer, einer Zerkleinerungseinrichtung für die Stengel, einem Austragförde
rer und einer Ausfallhaube und einer Reinigungskammer mit einem ersten Hauptgeblä
se und einem Umlenkgebläse zur Erzeugung eines Reinigungsluftstromes ausgerüstet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hauptgebläse (16) zumindest zwei Ausblasstutzen (16a, 16b) aufweist, wobei
zumindest einer der Ausblasstutzen (16b) einen Reinigungsluftstrom an der der Zer
kleinungseinrichtung (8, 9) abgewandten Seite in Richtung Ausfallhaube richtet, daß
der Ausblasstutzen (16a) an der der Zerkleinerungseinrichtung (8, 9) zugewandten
Seite aufrecht oder in etwa aufrecht stehend für den Hauptreinigungsluftstrom ange
ordnet ist, so daß dessen Strömungsrichtung von unten nach oben im wesentlichen
vertikal verläuft, und daß im oberen Bereich der Reinigungskammer (10) das Umlenk
gebläse (19) derart installiert ist, daß der Hauptreinigungsluftstrom in Richtung zur
Ausfallhaube (12) geführt ist.
8. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotoren (16c und 19a) des Hauptgebläses (16) und des Umlenkgebläses (19)
mit regelbaren Antrieben gekoppelt sind.
9. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Ausblasstutzen (16a, 16b) des Hauptgebläses (16) und in den Ausblasstut
zen des Umlenkgebläses (19) steuerbare Leitklappen (16d, 19d) zur Beeinflussung der
Strömungsgeschwindigkeit und der Strömungsrichtung schwenkbar gelagert sind.
10. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Zerkleinerungseinrichtung (8, 9) und dem aufrechten Ausblasstutzen
(16a) des Hauptgebläses (16) eine den austretenden Luftstrom stabilisierende Walze
(28) mit glatter Umfangsfläche rotierend antreibbar gelagert ist.
11. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehrichtung der Walze (28) gegen den Luftstrom des Hauptgebläses (16) an
dessen Ausblasstutzen (16a) gerichtet ist.
12. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der unteren Häckselwalze (9) der Zerkleinerungseinrichtung und der
Walze (28) ein Dichtelement (27) angeordnet ist.
13. Zuckerrohrerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7
bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrägförderer aus mehreren hintereinander angeordneten Walzenpaaren (7)
besteht, die zwischen der Zerkleinerungseinrichtung (8, 9) und der Messerschei
beneinrichtung (6) drehbar gelagert sind.
14. Zuckerrohrerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7
bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem aufrechten Ausblasstutzen (16a) des Hauptgebläses (16) und dem
Austragförderer (14) ein oberhalb des Hauptgebläses (16) angeordneter Elevator (17)
für die Billets montiert ist.
15. Zuckerrohrerntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7
bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Reinigungskammer (10) im oberen Bereich seitlich begrenzenden Wandun
gen jeweils zwei zusammenklappbare Wandungshälften (13, 13a) aufweist, deren be
nachbarte Ränder durch Scharniere (20) miteinander gelenkig verbunden sind.
16. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den unteren Wandungshälften (13a) jeweils eine Bewegungseinheit (21) ange
lenkt ist, und daß die oberen Ränder aller Wandungshälften (13) an Gleitschuhe (24)
angreifen, die auf vertikalen Führungsstangen (22) verschiebbar sind, und an denen
das Dach (23) festgelegt ist.
17. Zuckerrohrerntemaschine nach einem der Ansprüche 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Austragförderer (14) aus mehreren Einzelförderern (14a, 14b, 14c) gebildet
ist, von denen die Bereiche (14b) und (14c) um quer zur Förderrichtung liegende
Achsen mittels Bewegungseinheiten (25, 26) schwenkbar sind.
18. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekenn zeichnet,
daß der Auslaßquerschnitt der Ausfallhaube (12) mittels eines verstellbaren Schiebers
(29) veränderbar ist, wobei der Schieber von der unteren Wandung zur gegenüberlie
genden oberen Wandung der Ausfallhaube (12) verschiebbar ist.
19. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (29) einen spitzen Winkel zum Austragförderer (14) einschließt.
20. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der oberen Häckselwalze (8) der Zerkleinerungseinrichtung eine bewegliche Be
grenzungsfläche (30) nachgeschaltet ist, deren wirksame Bewegungsrichtung auf den
Hauptreinigungsluftstrom gerichtet ist.
21. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegliche Begrenzungsfläche (3) durch wenigstens eine rotierend antreibbare
Walze oder durch ein über mehrere Walzen (31, 32) geführtes Band (33) gebildet ist.
22. Zuckerrohrerntemaschine nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bewegliche Begrenzungsfläche (30) im mittleren Bereich zwischen dem auf
rechten Ausblasstutzen (16a) des Hauptgebläses (16) und dem Umlenkgebläse (19)
liegt.
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| DE19729938A DE19729938A1 (de) | 1996-08-16 | 1997-07-12 | Reinigungsverfahren einer Zuckerrohrerntemaschine sowie nach diesem Verfahren arbeitende Zuckerrohrerntemaschine |
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