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DE19728143A1 - Färbemittel - Google Patents

Färbemittel

Info

Publication number
DE19728143A1
DE19728143A1 DE19728143A DE19728143A DE19728143A1 DE 19728143 A1 DE19728143 A1 DE 19728143A1 DE 19728143 A DE19728143 A DE 19728143A DE 19728143 A DE19728143 A DE 19728143A DE 19728143 A1 DE19728143 A1 DE 19728143A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ppm
alkyl
amino
stage
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19728143A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dr Bittner
Astrid Dr Kleen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Original Assignee
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH filed Critical Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority to DE19728143A priority Critical patent/DE19728143A1/de
Publication of DE19728143A1 publication Critical patent/DE19728143A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/41Amines
    • A61K8/418Amines containing nitro groups
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/06Preparations for styling the hair, e.g. by temporary shaping or colouring
    • A61Q5/065Preparations for temporary colouring the hair, e.g. direct dyes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B51/00Nitro or nitroso dyes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/02Material containing basic nitrogen
    • D06P3/04Material containing basic nitrogen containing amide groups

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Description

Die Erfindung betrifft Mittel zum Färben von Keratinfasern mit speziellen 4-Nitroanilin- Derivaten als direktziehenden Farbstoffen.
Zum Färben von Keratinfasern werden neben sogenannten Oxidationsfarbstoffen auch di­ rektziehende Farbstoffe eingesetzt. Im Gegensatz zu den Oxidationsfarbstoffen, bei denen die Farbstoffvorprodukte in das Haar eindringen und erst dort unter dem Einfluß von Oxidationsmitteln die eigentlichen Farbstoffe ausbilden, vermögen diese Farbstoffe das Haar direkt zu färben. Unter den anwendungstechnischen Randbedingungen (tiefe Färbetemperatur und kurze Färbedauer) ergeben sie intensive Farben mit guten Echtheiten. Dabei diffundieren die Farbstoffe während des Färbevorgangs in die Faser. Als direktziehende Farbstoffe zum Färben von Keratinfasern werden üblicherweise Ni­ trophenylendiamine, Nitroaminophenole, Anthrachinone oder Indophenole verwendet. Derartige direktziehende Farbstoffe zur Erzielung verschiedenster Farbtöne, im folgenden als Direktzieher bezeichnet, spielen bei der Haarfärbung eine bedeutende Rolle. Diese Farbstoffe müssen bei der Färbung die gewünschte Farbe mit ausreichender Intensität ergeben, die erzielten Farben müssen eine gute Licht- und Säureechtheit aufweisen, und sie dürfen unter den Tragebedingungen nicht zu Farbverschiebungen der ursprünglichen Nuance neigen. Weiterhin sollen sie dermatologisch und toxikologisch unbedenklich sein.
Es sind bereits eine große Zahl an Direktziehern zum Färben von Keratinfasern bekannt. Rote und gelbe direktziehende Farbstoffe sind beispielsweise in der DE-AS 21 57 844 und der DE-OS 33 23 207 offenbart. Diese besitzen jedoch einige Nachteile. So ist die Löslichkeit dieser Verbindungen, die für eine einwandfreie Färbung eine bedeutende Rolle spielt, sehr gering. Die Leuchtkraft und die Farbintensität der erzielten Farben sind eben­ falls nicht ausreichend.
Es besteht somit ein beständiger Bedarf an neuen direktziehenden Haarfarbstoffen, die hinsichtlich ihrer Lichtechtheit, Waschechtheit und Farbtiefe, aber auch bezüglich ihrer toxikologischen und dermatologischen Eigenschaften immer höheren Anforderungen genügen müssen. Neue Direktzieher im gelben und roten Bereich des Farbspektrums sind insbesondere für spezielle Gelb- oder Bordeaux-Töne gefordert.
Es war daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, neue Verbindungen bereitzustellen, die die an direktziehende Farbstoffe zu stellenden Anforderungen in besonderem Maße erfüllen.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) diese Forderungen besonders gut erfüllen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher Mittel zum Färben von Keratinfasern, die als direktziehenden Farbstoff ein 4-Nitroanilin-Derivat der Formel (I),
in der R₁, R₂, R₃ und R₄ unabhängig voneinander stehen für ein Wasserstoffatom, einen Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Alkoxyalkyl-, Carbamylalkyl-, Me­ sylaminoalkyl-, Acetylaminoalkyl-, Ureidoalkyl-, Carbalkoxyaminoalkyl-, Sulfalkyl-, Piperidinoalkyl-, Morpholinoalkyl- oder einen Phenylrest, der gegebenenfalls in para- Position mit einer Aminogruppe substituiert ist, wobei diese Alkyl- oder Alkoxygruppen ein bis vier Kohlenstoffatome aufweisen, mit der Maßgabe, daß nicht alle vier Substituenten R₁, R₂, R₃ und R₄ gleichzeitig für Wasserstoff stehen,
und die Gruppen -NR₁R₂ und/oder -NR₃R₄ auch stehen können für einen Aziridin-, Azetidin-, Pyrrolidin-, Piperidin-, Azepan-, Azocin-, Morpholin-, Thiomorpholin- oder einen Piperazin-Ring, der am Stickstoffatom auch einen weiteren Substituenten R₈ tragen kann, wobei R₈ ein Wasserstoffatom, eine (C₁-C₄)-Alkyl-, eine Hydroxy(C₂-C₃)-alkyl-, eine (C₁-C₄)-Alkoxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine Amino-(C₂-C₃)-alkyl- oder eine 2,3-Dihydroxypropyl­ gruppe ist,
und R₅, R₆ und R₇ unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, einen (C₁-C₄)-Alkyl-, einen (C₁-C₄)-Alkoxyrest, einen Carboxy-, Sulfo- oder einen (C₂-C₄)- Hydroxyalkylrest stehen, oder ein physiologisch verträgliches Salz dieser Verbindungen mit einer anorganischen oder organischen Säure enthalten.
Unter Keratinfasern sind dabei Pelze, Wolle, Federn und insbesondere menschliche Haare zu verstehen. Obwohl die erfindungsgemäßen Färbemittel in erster Linie zum Färben von Keratinfasern geeignet sind, steht prinzipiell einer Verwendung auch auf anderen Gebieten, nichts entgegen.
Die Herstellung der Verbindungen gemäß Formel (I) kann nach bekannten Verfahren erfolgen. Hierzu wird auch ausdrücklich auf die Ausführungen im Beispielteil verwiesen.
Besonders hervorragende färbetechnische Eigenschaften zeigen Verbindungen gemäß Formel (I), bei denen die Gruppe -NR₁R₂ oder -NR₃R₄ für einen Aziridin-, Azetidin-, Pyrrolidin-, Piperidin-, Azepan-, Azocin-, Morpholin-, Thiomorpholin- oder einen Piperazin-Ring, der am Stickstoffatom auch einen weiteren Substituenten R₈ tragen kann, wobei R₈ ein Wasserstoffatom, eine (C₁-C₄)-Alkyl-, eine Hydroxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine (C₁- C₄)-Alkoxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine Amino-(C₂-C₃)-alkyl- oder eine 2,3-Dihydroxypropylgrup­ pe ist, steht.
Bevorzugte Substituenten R₁ bis R₇ sind, soweit im Rahmen der allgemeinen Formel (I) zulässig, Wasserstoff, Methyl-, Ethyl-, 2-Hydroxyethyl-, 2-Aminoethyl- sowie 2,3- Dihydroxypropylgruppen, sowie für R₅ bis R₇ Halogenatome.
Weiterhin sind solche Verbindungen gemäß Formel (I), bei denen R₁ und R₂ nicht für Wasserstoff stehen, bevorzugt, bei denen entweder R₅ oder R₇ für Wasserstoff steht. Ebenfalls sind solche Verbindungen gemäß Formel (I), bei denen R₃ und R₄ nicht für Wasserstoff stehen, bevorzugt, bei denen R₇ für Wasserstoff steht.
Die Verbindungen der Formel (I) können sowohl als freie Basen als auch in Form ihrer physiologisch verträglichen Salze mit anorganischen oder organischen Säuren, z. B. der Hydrochloride, der Sulfate und Hydrobromide, vorliegen. Weitere, zur Salzbildung geeignete Säuren sind Phosphorsäure sowie Essigsäure, Propionsäure, Milchsäure und Zitronensäure. Die im weiteren aufgeführten Aussagen zu den Verbindungen gemäß Formel (I) beziehen daher immer diese Salze mit ein.
Die erfindungsgemäßen Haarfärbemittel enthalten die Verbindungen gemäß Formel (I) bevorzugt in einer Menge von 0,001 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Färbemittel. Unter dem "gesamten Färbemittel" wird hier und im folgenden das Mittel verstanden, das dem Anwender zur Verfügung gestellt wird. Dieses Mittel kann, je nach Formulierungsform, entweder direkt oder, wenn das Mittel zusätzlich Oxidationsfarbstoffvorprodukte enthält, nach dem Mischen mit Wasser oder z. B. einer wäßrigen Lösung eines Oxidationsmittels auf das Haar aufgebracht werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Mittel lediglich die Verbindungen der Formel (I) als Farbstoffkomponente.
Die Zahl der zugänglichen Farbnuancen wird aber deutlich erhöht, wenn das Mittel neben den Verbindungen gemäß Formel (I) noch einen weiteren direktziehenden Farbstoff oder ein Oxidationsfarbstoffvorprodukt enthält.
Gemäß einer zweiten, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsgemäßen Färbemittel neben den Verbindungen entsprechend Formel (I) gemäß Anspruch 1, gegebenenfalls neben Oxidationsfarbstoffvorprodukten, zur Modifizierung der Farbnuancen zusätzlich mindestens einen weiteren direktziehenden Farbstoff, z. B. aus der Gruppe der Nitrophenylendiamine, Nitroaminophenole, Anthrachinone oder Indophenole. Bevorzugte direktziehende Farbstoffe sind die unter den internationalen Bezeichnungen bzw. Handelsnamen HC Yellow 2, HC Yellow 4, Basic Yellow 57, Disperse Orange 3, HC Red 3, HC Red BN, Basic Red 76, HC Blue 2, Disperse Blue 3, Basic Blue 99, HC Violet 1, Disperse Violet 1, Disperse Violet 4, Disperse Black 9, Basic Brown 16, Basic Brown 17, Pikraminsäure und Rodol 9 R bekannten Verbindungen sowie 4-Amino-2- nitrodiphenylamin-2′-carbonsäure, 6-Nitro-1,2,3,4-tetrahydrochinoxalin, (N-2,3- Dihydroxypropyl-2-nitro-4-trifluormethyl)aminobenzol und 4-N-Ethyl- 1,4-bis(2′- hydroxyethylamino)-2-nitrobenzol-hydrochlorid. Die erfindungsgemäßen Mittel gemäß dieser Ausführungsform enthalten den weiteren direktziehenden Farbstoff bevorzugt in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Färbemittel.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Färbemittel auch in der Natur vorkommende Farbstoffe wie beispielsweise Henna rot, Henna neutral, Henna schwarz, Kamillenblüte, Sandelholz, schwarzen Tee, Faulbaumrinde, Salbei, Blauholz, Krappwurzel, Catechu, Sedre und Alkannawurzel enthalten.
Gemäß einer dritten, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsge­ mäßen Mittel neben den Verbindungen entsprechend Formel (I) gemäß Anspruch 1 und gewünschtenfalls direktziehenden Farbstoffen und einem Oxidationsfarbstoffvorprodukt vom Kupplertyp, noch mindestens ein Oxidationsfarbstoffvorprodukt vom Entwicklertyp.
Erfindungsgemäß bevorzugte Entwicklerkomponenten sind p-Phenylendiamin, p-Toluy­ lendiamin, p-Aminophenol, 3-Methyl-1,4-diaminobenzol, 1-(2′-Hydroxyethyl)-2,5-di­ aminobenzol, N,N-Bis-(2-hydroxy-ethyl)-p-phenylendiamin, 2-(2,5-Diaminophenoxy)­ ethanol, 1-Phenyl-3-carboxyamido-4-amino-pyrazolon-5, 4-Amino-3-methylphenol, 2- Methylamino-4-aminophenol, 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin, 2-Hydroxy-4,5,6-triaminopy­ rimidin, 4-Hydroxy-2,5,6,-triaminopyrimidin, 2,4-Dihydroxy-5,6-Diaminopyrimidin, 2- Dimethylamino-4,5,6-triaminopyrimidin und 2-Hydroxyethylaminomethyl-4-amino-phe­ nol.
Erfindungsgemäß ganz besonders bevorzugt sind p-Toluylendiamin, p-Aminophenol, 1- (2′-Hydroxyethyl)-2,5-diaminobenzol, 4-Amino-3-methylphenol, 2-Methylamino-4- aminophenol und 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin.
Selbstverständlich umfaßt diese Ausführungsform auch die Verwendung mehrerer Entwicklerkomponenten. Erfindungsgemäß bevorzugte Kupplerkombinationen sind
  • - p-Toluylendiamin, p-Phenylendiamin
  • - 3-Methyl-4-aminoanilin, p-Toluylendiamin
  • - p-Toluylendiamin, 4-Amino-3-methylphenol
  • - p-Toluylendiamin, 2-Methylamino-4-aminophenol
  • - 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin, 1-(2′-Hydroxyethyl)-2,5-diaminobenzol
  • - 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin, p-Toluylendiamin.
Gemäß einer vierten, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform enthalten die erfindungsge­ maßen Mittel neben den Verbindungen entsprechend Formel (I) gemäß Anspruch 1 und gewünschtenfalls weiteren direktziehenden Farbstoffe und Oxidationsfarbstoffvorpro­ dukten vom Entwicklertyp noch mindestens ein Oxidationsfarbstoffvorprodukt vom Kupplertyp.
Erfindungsgemäß bevorzugte Kupplerkomponenten sind 1-Naphthol, Pyrogallol, 1,5-, 2,7- und 1,7-Dihydroxynaphthalin, o-Aminophenol, 5-Amino-2-methylphenol, m-Aminophe­ nol, Resorcin, Resorcinmonomethylether, m-Phenylendiamin, 1-Phenyl-3-methyl-pyrazo­ lon-5, 2,4-Dichlor-3-aminophenol, 1,3-Bis-(2,4-diaminophenoxy)-propan, 4-Chlorresorcin, 2-Chlor-6-methyl-3-aminophenol, 2-Methykesorcin, 5-Methylresorcin, 2,5-Dimethylre­ sorcin, 2,6-Dihydroxypyridin, 2,6-Diaminopyridin, 2-Amino-3-hydroxypyridin, 2,6-Dihy­ droxy-3,4-diaminopyridin, 3-Amino-2-methylamino-6-methoxypyridin, 4-Amino-2-hy­ droxytoluol, 2,6-Bis-(2-hydroxyethylamino)-toluol, 2,4-Diaminophenoxyethanol, 2- Amino-4-hydroxyethylamino-anisol.
Erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind 1,7-Dihydroxynaphthalin, m-Aminophenol, 2- Methylresorcin, 4-Amino-2-hydroxytoluol, 2-Amino-4-hydroxyethylamino-anisol und 2,4 Diaminophenoxyethanol.
Selbstverständlich umfaßt diese Ausführungsform auch die Verwendung mehrerer Kupplerkomponenten. Erfindungsgemäß bevorzugte Kupplerkombinationen sind
  • - Resorcin, m-Phenylendiamin, 4-Chlorresorcin, 2-Amino-4-hydroxyethylaminoanisol
  • - 2-Methylresorcin, 4-Chlorresorcin, 2-Amino-3-hydroxypyridin
  • - Resorcin, m-Aminoanilin, 2-Hydroxy-4-aminotoluol
  • - 3-Methyl-4-aminoanilin, m-Aminoanilin, 2-Hydroxy-4-aminotoluol, 2-Amino-3-hy­ droxypyridin
  • - 2-Methylresorcin, m-Aminoanilin, 2-Hydroxy-4-aminotoluol, 2-Amino-3-hydroxypy­ ridin.
Üblicherweise werden Entwicklerkomponenten und Kupplerkomponenten in etwa molaren Mengen zueinander eingesetzt. Wenn sich auch der molare Einsatz als zweckmäßig erwiesen hat, so ist ein gewisser Überschuß einzelner Oxidationsfarbstoffvorprodukte nicht nachteilig, so daß Entwicklerkomponenten und Kupplerkomponenten bevorzugt in einem Mol-Verhältnis von 1 : 0,5 bis 1 : 2 im Färbemittel enthalten sein können. Die Gesamtmenge an Oxidationsfarbstoffvorprodukten liegt in der Regel bei höchstens 20 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel.
Es ist nicht erforderlich, daß die zwingend oder fakultativ enthaltenen direktziehenden Farbstoffe oder die fakultativ enthaltenen Oxidationsfarbstoffvorprodukte jeweils einheitliche Verbindungen darstellen. Vielmehr können in den erfindungsgemaßen Haar­ färbemitteln, bedingt durch die Herstellungsverfahren für die einzelnen Farbstoffe, in untergeordneten Mengen noch weitere Komponenten enthalten sein, soweit diese nicht das Färbeergebnis nachteilig beeinflussen oder aus anderen Gründen, z. B. toxikologischen, ausgeschlossen werden müssen.
Übliche Konfektionierungsformen für die erfindungsgemäßen Oxidationsfärbemittel sind Mittel auf Basis von Wasser oder nichtwäßrigen Lösungsmitteln sowie Pulver.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zur Herstellung der erfindungsgemäßen Färbemittel werden die direktziehenden Farbstoffe gemäß Formel (I) sowie gegebenenfalls weitere Farbstoffe und Farbstoffvorprodukte in einen geeigneten wasserhaltigen Träger eingearbeitet. Zum Zwecke der Haarfärbung sind solche Träger z. B. Cremes, Emulsionen, Gele oder auch tensidhaltige schäumende Lösungen, z. B. Shampoos, Schaumaerosole oder andere Zubereitungen, die für die Anwendung auf dem Haar geeignet sind. Dabei werden die erfindungsgemäßen Färbemittel bevorzugt auf einen pH-Wert von 6,5 bis 11,5 insbesondere von 9 bis 10, eingestellt.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Färbemittel alle in solchen Zubereitungen bekannten Wirk-, Zusatz- und Hilfsstoffe enthalten. In vielen Fällen enthalten die Färbemittel mindestens ein Tensid, wobei prinzipiell sowohl anionische als auch zwitterionische, ampholytische, nichtionische und kationische Tenside geeignet sind. In vielen Fällen hat es sich aber als vorteilhaft erwiesen, die Tenside aus anionischen, zwitterionischen oder nichtionischen Tensiden auszuwählen. Anionische Tenside können dabei ganz besonders bevorzugt sein.
Als anionische Tenside eignen sich in den erfindungsgemäßen Zubereitungen alle für die Verwendung am menschlichen Körper geeigneten anionischen oberflächenaktiven Stoffe. Diese sind gekennzeichnet durch eine wasserlöslich machende, anionische Gruppe wie z. B. eine Carboxylat-, Sulfat-, Sulfonat- oder Phosphat-Gruppe und eine lipophile Alkylgruppe mit etwa 10 bis 22 C-Atomen. Zusätzlich können im Molekül Glykol- oder Polyglykolether-Gruppen, Ether-, Amid- und Hydroxylgruppen sowie in der Regel auch Estergruppen enthalten sein. Beispiele für geeignete anionische Tenside sind, jeweils in Form der Natrium-, Kalium- und Ammonium- sowie der Mono-, Di- und Trialkanolammoniumsalze mit 2 oder 3 C-Atomen in der Alkanolgruppe,
  • - lineare und verzweigte Fettsäuren mit 8 bis 22 C-Atomen (Seifen),
  • - Ethercarbonsäuren der Formel R-O-(CH₂-CH₂O)x-CH₂-COOH, in der R eine lineare Alkylgruppe mit 10 bis 22 C-Atomen und x = 0 oder 1 bis 16 ist,
  • - Acylsarcoside mit 10 bis 18 C-Atomen in der Acylgruppe,
  • - Acyltauride mit 10 bis 18 C-Atomen in der Acylgruppe,
  • - Acylisethionate mit 10 bis 18 C-Atomen in der Acylgruppe,
  • - Sulfobernsteinsäuremono- und -dialkylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und Sulfobernsteinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 18 C- Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 6 Oxyethylgruppen,
  • - lineare Alkansulfonate mit 12 bis 18 C-Atomen,
  • - lineare Alpha-Olefinsulfonate mit 12 bis 18 C-Atomen,
  • - Alpha-Sulfofettsäuremethylester von Fettsäuren mit 12 bis 18 C-Atomen,
  • - Alkylsulfate und Alkylpolyglykolethersulfate der Formel R-O(-CH₂-CH₂O)x-SO₃ H, in der R eine bevorzugt lineare Alkylgruppe mit 10 bis 18 C-Atomen und x = 0 oder 1 bis 12 ist,
  • - Gemische oberflächenaktiver Hydroxysulfonate gemäß DE-A-37 25 030,
  • - sulfatierte Hydroxyalkylpolyethylen- und/oder Hydroxyalkylenpropylen glykolether gemäß DE-A-37 23 354,
  • - Sulfonate ungesättigter Fettsäuren mit 12 bis 24 C-Atomen und 1 bis 6 Doppelbindungen gemäß DE-A-39 26 344,
  • - Ester der Weinsäure und Zitronensäure mit Alkoholen, die Anlagerungs­ produkte von etwa 2-15 Molekülen Ethylenoxid und/oder Propylenoxid an Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen darstellen.
Bevorzugte anionische Tenside sind Alkylsulfate, Alkylpolyglykolethersulfate und Ethercarbonsäuren mit 10 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und bis zu 12 Glykolethergruppen im Molekül sowie insbesondere Salze von gesättigten und insbesondere ungesättigten C8-C22-Carbonsäuren, wie Ölsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure und Palmitinsäure.
Als zwitterionische Tenside werden solche oberflächenaktiven Verbindungen bezeichnet, die im Molekül mindestens eine quartäre Ammoniumgruppe und mindestens eine -COO(-)- oder -SO₃(-)-Gruppe tragen. Besonders geeignete zwitterionische Tenside sind die sogenannten Betaine wie die N-Alkyl-N,N-dimethylammonium-glycinate, beispielsweise das Kokosalkyl-dimethylammoniumglycinat, N-Acyl-aminopropyl-N,N-dimethyl­ ammoniumglycinate, beispielsweise das Kokosacylamino-propyl-dimethyl-ammonium­ glycinat, und 2-Alkyl-3-carboxymethyl-3-hydroxyethyl-imidazoline mit jeweils 8 bis 18 C- Atomen in der Alkyl- oder Acylgruppe sowie das Kokosacyl-aminoethyl­ hydroxyethylcarboxymethylglycinat. Ein bevorzugtes zwitterionisches Tensid ist das unter der CTFA-Bezeichnung Cocamidopropyl Betaine bekannte Fettsäureamid-Derivat.
Unter ampholytischen Tensiden werden solche oberflächenaktiven Verbindungen verstanden, die außer einer C8-C18-Alkyl- oder -Acylgruppe im Molekül mindestens eine freie Aminogruppe und mindestens eine -COOH- oder -SO₃H-Gruppe enthalten und zur Ausbildung innerer Salze befähigt sind. Beispiele für geeignete ampholytische Tenside sind N-Alkylglycine, N-Alkylpropionsäuren, N-Alkylaminobuttersäuren, N-Alkyl­ iminodipropionsäuren, N-Hydroxyethyl-N-alkylamidopropylglycine, N-Alkyltaurine, N- Alkylsarcosine, 2-Alkylaminopropionsäuren und Alkylaminoessigsäuren mit jeweils etwa 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe. Besonders bevorzugte ampholytische Tenside sind das N-Kokosalkylaminopropionat, das Kokosacylaminoethylaminopropionat und das C12- 18-Acylsarcosin.
Nichtionische Tenside enthalten als hydrophile Gruppe z. B. eine Polyolgruppe, eine Polyalkylenglykolethergruppe oder eine Kombination aus Polyol- und Polyglykol­ ethergruppe. Solche Verbindungen sind beispielsweise
  • - Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 Mol Ethylenoxid und/oder 0 bis 5 Mol Propylenoxid an lineare Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen, an Fettsäuren mit 12 bis 22 C-Atomen und an Alkylphenole mit 8 bis 15 C-Atomen in der Alkylgruppe,
  • - C12-C22-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 Mol Ethylenoxid an Glycerin,
  • - C8-C22-Alkylmono- und -oligoglycoside und deren ethoxylierte Analoga,
  • - Anlagerungsprodukte von 5 bis 60 Mol Ethylenoxid an Rizinusöl und gehärtetes Rizinusöl,
  • - Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Sorbitanfettsäureester,
  • - Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Fettsäurealkanolamide.
Beispiele für die in den erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmitteln verwendbaren katio­ nischen Tenside sind insbesondere quartäre Ammoniumverbindungen. Bevorzugt sind Aminoniumhalogenide wie Alkyltrimethylammoniumchloride, Dialkyldi-methylarnmoni­ umchloride und Trialkylmethylammoniumchloride, z. B. Cetyltrimethyl-ammoniumchlo­ rid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammonium-chlorid, Lauryldi­ methylammoniumchlorid, Lauryldimethylbenzylammoniumchlorid und Tricetylmethyl­ ammoniumchlorid. Weitere erfindungsgemäß verwendbare kationische Tenside stellen die quaternisierten Proteinhydrolysate dar.
Erfindungsgemäß ebenfalls geeignet sind kationische Silikonöle wie beispielsweise die im Handel erhältlichen Produkte Q2-7224 (Hersteller: Dow Corning; ein stabilisiertes Trimethylsilylamodimethicon), Dow Corning 929 Emulsion (enthaltend ein hydroxyl­ amino-modifiziertes Silicon, das auch als Amodimethicone bezeichnet wird), SM-2059 (Hersteller: General Electric), SLM-55067 (Hersteller: Wacker) sowie Abil®Quat 3270 und 3272 (Hersteller: Th. Goldschmidt; diquaternäre Polydimethylsiloxane, Quaternium- 80).
Alkylamidoamine, insbesondere Fettsäureamidoamine wie das unter der Bezeichnung Tego Amid®S 18 erhältliche Stearylamidopropyldimethylamin, zeichnen sich neben einer guten konditionierenden Wirkung speziell durch ihre gute biologische Abbaubarkeit aus.
Ebenfalls sehr gut biologisch abbaubar sind quaternäre Esterverbindungen, sogenannte "Esterquats", wie die unter dem Warenzeichen Stepantex® vertriebenen Dialkylammoniummethosulfate und Methyl-hydroxyalkyl-dialkoyloxyalkyl-ammonium­ methosulfate.
Ein Beispiel für ein als kationisches Tensid einsetzbares quaternäres Zuckerderivat stellt das Handelsprodukt Glucquat®100 dar, gemäß CTFA-Nomenklatur ein "Lauryl Methyl Gluceth-10 Hydroxypropyl Dimonium Chloride".
Bei den als Tenside eingesetzten Verbindungen mit Alkylgruppen kann es sich jeweils um einheitliche Substanzen handeln. Es ist jedoch in der Regel bevorzugt, bei der Herstellung dieser Stoffe von nativen pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen auszugehen, so daß man Substanzgemische mit unterschiedlichen, vom jeweiligen Rohstoff abhängigen Alkylkettenlängen erhält.
Bei den Tensiden, die Anlagerungsprodukte von Ethylen- und/oder Propylenoxid an Fettalkohole oder Derivate dieser Anlagerungsprodukte darstellen, können sowohl Produkte mit einer "normalen" Homologenverteilung als auch solche mit einer eingeengten Homologenverteilung verwendet werden. Unter "normaler" Homologenverteilung werden dabei Mischungen von Homologen verstanden, die man bei der Umsetzung von Fettalkohol und Alkylenoxid unter Verwendung von Alkalimetallen, Alkalimetallhydroxiden oder Alkalimetallalkoholaten als Katalysatoren erhält. Eingeengte Homologenverteilungen werden dagegen erhalten, wenn beispielsweise Hydrotalcite, Erdalkalimetallsalze von Ethercarbonsäuren, Erdalkalimetalloxide, -hydroxide oder -alko­ holate als Katalysatoren verwendet werden. Die Verwendung von Produkten mit eingeengter Homologenverteilung kann bevorzugt sein.
Weitere Wirk-, Hilfs- und Zusatzstoffe sind beispielsweise
  • - nichtionische Polymere wie beispielsweise Vinylpyrrolidon/Vinylacrylat-Copoly­ mere, Polyvinylpyrrolidon und Vinylpyrrolidon/Vinylacetat-Copolymere und Polysi­ loxane,
  • - kationische Polymere wie quaternisierte Celluloseether, Polysiloxane mit quaternären Gruppen, Dimethyldiallylammoniumchlorid-Polymere, Acrylamid-Dimethyldiallyl­ ammoniumchlorid-Copolymere, mit Diethylsulfat quaternierte Dimethylaminoethyl­ methacrylat-Vinylpyrrolidon-Copolymere, Vinylpyrrolidon-Imidazoliniummethochlo­ rid-Copolymere und quaternierter Polyvinylalkohol,
  • - zwitterionische und amphotere Polymere wie beispielsweise Acrylamidopropyl­ trimethylammoniumchlorid/Acrylat-Copolymere und Octylacrylamid/Methyl­ methacrylat/tert.Butylaminoethylmethacrylat/2-Hydroxypropylmethacryl-at- Copolymere,
  • - anionische Polymere wie beispielsweise Polyacrylsäuren, vernetzte Polyacrylsäuren, Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymere, Vinylpyrrolidon/Vinylacrylat-Copolymere, Vinylacetat/Butylmaleat/Isobornylacrylat-Copolymere, Methylvinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymere und Acrylsäure/Ethylacrylat/N- tert.Butylacrylamid-Terpolymere,
  • - Verdickungsmittel wie Agar-Agar, Guar-Gum, Alginate, Xanthan-Gum, Gummi arabicum, Karaya-Gummi, Johannisbrotkernmehl, Leinsamengummen, Dextrane, Cellulose-Derivate, z. B. Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und Carboxymethylcellulose, Stärke-Fraktionen und Derivate wie Amylose, Amylopektin und Dextrine, Tone wie z. B. Bentonit oder vollsynthetische Hydrokolloide wie z. B. Polyvinylalkohol,
  • - Strukturanten wie Glucose, Maleinsäure und Milchsäure,
  • - haarkonditionierende Verbindungen wie Phospholipide, beispielsweise Sojalecithin, Ei-Lecitin und Kephaline, sowie Silikonöle,
  • - Proteinhydrolysate, insbesondere Elastin-, Kollagen-, Keratin-, Milcheiweiß-, Sojaprotein- und Weizenproteinhydrolysate, deren Kondensationsprodukte mit Fettsäuren sowie quaternisierte Proteinhydrolysate,
  • - Parfümöle, Dimethylisosorbid und Cyclodextrine,
  • - Lösungsvermittler wie Ethanol, Isopropanol, Ethylenglykol, Propylenglykol, Glycerin und Diethylenglykol,
  • - Antischuppenwirkstoffe wie Piroctone Olamine und Zink Omadine,
  • - Alkalisierungsmittel wie beispielsweise Ammoniak, Monoethanolamin, 2-Amino-2- methylpropanol und 2-Amino-2-methyl-propandiol-1,3,
  • - weitere Substanzen zur Einstellung des pH-Wertes,
  • - Wirkstoffe wie Panthenol, Pantothensäure, Allantoin, Pyrrolidoncarbonsäuren und deren Salze, Pflanzenextrakte und Vitamine,
  • - Cholesterin,
  • - Lichtschutzmittel,
  • - Konsistenzgeber wie Zuckerester, Polyolester oder Polyolalkylether,
  • - Fette und Wachse wie Walrat, Bienenwachs, Montanwachs, Paraffine, Fettalkohole und Fettsäureester,
  • - Fettsäurealkanolamide,
  • - Komplexbildner wie EDTA, NTA und Phosphonsäuren,
  • - Quell- und Penetrationsstoffe wie Glycerin, Propylenglykolmonoethylether, Carbonate, Hydrogencarbonate, Guanidine, Harnstoffe sowie primäre, sekundäre und tertiäre Phosphate,
  • - Trübungsmittel wie Latex,
  • - Perlglanzmittel wie Ethylenglykolmono- und distearat,
  • - Treibmittel wie Propan-Butan-Gemische, N₂O, Dimethylether, CO₂ und Luft,
  • - Antioxidantien.
Die Bestandteile des wasserhaltigen Trägers werden zur Herstellung der erfindungsgemäßen Färbemittel in für diesen Zweck üblichen Mengen eingesetzt; z. B. werden Emulgiermittel in Konzentrationen von 0,5 bis 30 Gew.-% und Verdickungsmittel in Konzentrationen von 0,1 bis 25 Gew.-% des gesamten Färbemittels eingesetzt.
Sofern die erfindungsgemäßen Mittel Oxidationsfarbstoffvorprodukte enthalten, kann die oxidative Entwicklung der Färbung grundsätzlich mit Luftsauerstoff oder einem in dem Mittel enthaltenen oder diesem unmittelbar vor der Anwendung zugefügten Oxidationsmittel erfolgen.
Gemäß einer ersten Ausführungsform wird ein chemisches Oxidationsmittel eingesetzt. Dies ist besonders in solchen Fällen vorteilhaft, wenn neben der Färbung ein Aufhelleffekt an menschlichem Haar gewünscht ist. Als Oxidationsmittel kommen insbesondere Wasserstoffperoxid oder dessen Anlagerungsprodukte an Harnstoff, Melamin oder Alkaliborat in Frage. Gemäß einer besonders bevorzugten Variante dieser Ausführungsform wird das erfindungsgemaße Färbemittel unmittelbar vor der Anwendung mit der Zubereitung des Oxidationsmittels, insbesondere einer wäßrigen H₂O₂-Lösung, vermischt. Das dabei entstehende gebrauchsfertige Haarfärbepräparat sollte bevorzugt einen pH-Wert im Bereich von 6 bis 10 aufweisen. Besonders bevorzugt ist die Anwendung der Haarfärbemittel in einem schwach alkalischen Milieu. Die Anwendungs­ temperaturen können in einem Bereich zwischen 15 und 40°C liegen. Nach einer Einwir­ kungszeit von ca. 30 Minuten wird das Haarfärbemittel durch Ausspülen von dem zu färbenden Haar entfernt. Das Nachwaschen mit einem Shampoo entfällt, wenn ein stark tensidhaltiger Träger, z. B. ein Färbeshampoo, verwendet wurde.
Insbesondere bei schwer färbbarem Haar kann die Zubereitung mit den Oxidationsfarbstoffvorprodukten ohne vorherige Vermischung mit der Oxidationskomponente auf das Haar aufgebracht werden. Nach einer Einwirkdauer von 20 bis 30 Minuten wird dann - gegebenenfalls nach einer Zwischenspülung - die Oxidationskomponente aufgebracht. Nach einer weiteren Einwirkdauer von 10 bis 20 Minuten wird dann gespült und gewünschtenfalls nachshampooniert.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform erfolgt die Ausfärbung mit Luftsauerstoff. Dabei ist es vorteilhaft, dem erfindungsgemaßen Färbemittel einen Oxidationskatalysator beizugeben. Geeignete Oxidationskatalysatoren sind Metailsalze bzw. Metallkomplexe, wobei Übergangsmetalle bevorzugt sein können. Bevorzugte sind dabei Kupfer, Mangan, Kobalt, Selen, Molybdän, Wismut und Ruthenium-Verbindungen. Kupfer(II)-chlorid, -sulfat und -acetat können bevorzugte Oxidationskatalysatoren sein. Als Metallkomplexe können die Komplexe mit Ammoniak, Ethylendiamin, Phenanthrolin, Triphenylphosphin, 1,2-Diphenylphosphinoethan, 1,3-Diphenylphosphinopropan oder Aminosäuren bevorzugt sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, in einem Mittel mehrere Oxidationskatalysatoren einzusetzen. Bezüglich der Herstellung geeigneter Katalysatoren wird ausdrücklich auf die entsprechende Offenbarung in EP 0 709 365 A1 (Seite 4, Zeilen 19 bis 42) verwiesen, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird.
Weiterhin ist es möglich, die Oxidation mit Hilfe von Enzymen durchzuführen. Dabei können die Enzyme sowohl zur Erzeugung von oxidierenden Per-Verbindungen eingesetzt werden, als auch zur Verstärkung der Wirkung einer geringen Mengen vorhandener Oxidationsmittel. Ein Beispiel für ein enzymatisches Verfahren stellt das Vorgehen dar, die Wirkung geringer Mengen (z. B. 1% und weniger, bezogen auf das gesamte Mittel) Wasserstoffperoxid durch Peroxidasen zu verstärken.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von 4-Nitroanilinen der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1 zur Färbung von keratinischen Fasern.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) lassen sich durch Reduktion der 4- Nitrogruppe in Verbindungen der allgemeinen Formel (Ia) überführen, in der anstelle der 4-Nitrogruppe eine 4-Aminogruppe vorhanden ist
und R₁ bis R₇ die gleiche Bedeutung wie in der allgemeinen Formel (I) haben. In den Verbindungen der allgemeinen Formel (Ia) kann die 4-Aminogruppe durch Alkylierung oder Oxalkylierung in eine substituierte 4-Aminogruppe überführt werden,
wodurch Verbindungen der allgemeinen Formel (Ib) erhalten werden, in der R₁ bis R₇ die für die allgemeine Formel (I) angegebene Bedeutung haben und R¹¹ und R¹² unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine (C₁-C₄)-Alkyl-, eine Hydroxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine Alkoxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine Amino-(C₂-C₃)-alkyl- oder eine 2,3-Dihydroxypropylgruppe darstellen können.
Diese Verbindungen stellen Oxidationsfarbstoffvorprodukte mit besonders hervorragenden Färbeeigenschaften dar, die gleichzeitig Kuppler- und Entwicklereigenschaften aufweisen.
Beispiele 1. Allgemeine Herstellungsverfahren 1.1a. Herstellungsverfahren, ausgehend von 2-Nitroanilinen
Erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R₅, R₆ und R₇ Wasserstoffatome sind, können hergestellt werden, indem 2-Nitro-5-halogenacetanilide der allgemeinen Formel (II), worin X = Fluor, Chlor, Brom oder Iod ist, mit Aminen der allge­ meinen Formel (III), worin R₁ und R₂ die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, in alkalischem Reaktionsmedium gegebenenfalls unter Zusatz von Phasentransferkataly­ satoren zu entsprechend substituierten 2-Nitro-5-amino-anilinen der allgemeinen Formel (IV) umgesetzt werden. Diese Umsetzung kann gegebenenfalls in einem Autoklaven unter Druck erfolgen, wenn der Siedepunkt des Amins niedriger als die Reaktionstemperatur oder der Umsatz sonst nicht vollständig ist. Die Produkte der Formel (IV) werden hydrolysiert und gegebenenfalls durch Alkylierung oder Oxalkylierung zu den Verbin­ dungen der allgemeinen Formel (I)umgesetzt. Die Verbindungen der allgemeinen Formel (III) sind übliche chemische Grundstoffe und können käuflich erworben werden. Geeignete Phasentransferkatalysatoren sind beispielsweise Methyl- oder Benzyl-tri(C₆- C₈)alkylammoniumchlorid.
Nach einem zweiten Verfahren können Verbindungen der allgemeinen Formel (I) dadurch erhalten werden, daß 5-Halogen-2-nitraniline der allgemeinen Formel (V), wobei R₃ und R₄ die vorstehend angegebene Bedeutung haben, mit Aminen der allgemeinen Formel (III) gegebenenfalls unter Zusatz von Phasentransferkatalysatoren zu Verbindungen der all­ gemeinen Formel (I) umgesetzt werden. Auch diese Umsetzung kann gegebenenfalls in ei­ nem Autoklaven unter Druck erfolgen, wenn der Siedepunkt des Amins niedriger als die Reaktionstemperatur oder der Umsatz sonst nicht vollständig ist.
1.1b. Herstellungsverfahren, ausgehend von 4-Nitroanilinen
Erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R₅, R₆ und R₇ Wasserstoffatome sind, können auch hergestellt werden, indem 2-Nitro-5-acetylaminohalo­ genbenzole der allgemeinen Formel (II)′, worin X = Fluor, Chlor, Brom oder Iod ist, mit Aminen der allgemeinen Formel (III)′, worin R₃ und R₄ die vorstehend angegebene Bedeutung haben, in alkalischem Reaktionsmedium gegebenenfalls unter Zusatz von Phasentransferkatalysatoren zu gegebenenfalls substituierten 2-Nitro-5-acetylamino-anili­ nen der allgemeinen Formel (IV)′ umgesetzt werden. Diese Umsetzung kann gegebenenfalls in einem Autoklaven unter Druck erfolgen, wenn der Siedepunkt des Amins niedriger als die Reaktionstemperatur oder der Umsatz sonst nicht vollständig ist.
Die Verbindungen der Formel (IV)′ werden zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (V) hydrolysiert und gegebenenfalls durch Alkylierung oder Oxalkylierung zu den er­ findungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) umgesetzt. Die Verbindungen der allgemeinen Formel (III)′ sind übliche chemische Grundstoffe und können käuflich erworben werden. Geeignete Phasentransferkatalysatoren sind beispielsweise Methyl- oder Benzyl-tri(C₆-C₈)alkylammoniumchlorid.
Nach einem zweiten Verfahren werden erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I) hergestellt, indem substituierte 2-Nitro-4-aminohalogenbenzole der allgemeinen Formel (VI)′, worin X = Fluor, Chlor, Brom oder Iod ist und R₃ und R₄ die vorstehend angeführte Bedeutung haben, mit Aminen der allgemeinen Formel (III)′, worin R₁ und R₂ die vorstehend angegebene Bedeutung haben, in alkalischem Reaktionsmedium gegebenenfalls unter Zusatz von Phasentransferkatalysatoren zu substituierten 2-Nitro-4- amino-anilinen der allgemeinen Formel (I) umgesetzt werden. Auch diese Umsetzung kann gegebenenfalls in einem Autoklaven unter Druck erfolgen, wenn der Siedepunkt des Amins niedriger als die Reaktionstemperatur oder der Umsatz sonst nicht vollständig ist.
Zur Oxalkylierung werden die Verbindungen der allgemeinen Formel (V)′, für die R₁ und R₂ = Wasserstoff ist, in einem inerten Lösungsmittel mit Chlorameisensäure-2- chlorethylester (VII) (R₅ = CH₂CH₂Cl) oder Chlorameisensäure-3-chlorpropylester (VII) (R₅ = CH₂CH₂CH₂Cl) in Verbindungen der allgemeinen Formel (VIII)′ übers. Die Zwischenprodukte der allgemeinen
Formel (VIII)′ werden darauf mit starken Basen, z. B. Natrium- oder Kaliumhydroxid, zu Verbindungen der allgemeinen Formel (IX)′ umgesetzt, worin R₁₀ = CH₂CH₂OH bzw. CH₂CH₂CH₂OH bedeutet, die mit bekannten Alkylierungs- oder Oxalkylierungsmitteln zu den
Produkten der allgemeinen Formel (I) reagieren, worin R₁ bis R₄ die bereits angegebene Bedeutung haben, und diese gegebenenfalls mit einer anorganischen oder organischen Säure in deren Salz überführt.
Nach einem dritten Verfahren können erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I) dadurch erhalten werden, daß 3-Halogen-4-nitraniline der allgemeinen Formel (VI) mit Aminen der allgemeinen Formel (IIIa), wobei R₁ bis R₄ die vorstehend ange­ gebene Bedeutung haben, gegebenenfalls unter Zusatz von Phasentransferkatalysatoren zu Verbindungen der allgemeinen Formel (I)umgesetzt werden.
Nach Austausch der Funktion X gegen NR₁R₂ oder NR₃R₄ und gegebenenfalls weiterer Al­ kylierung oder Oxalkylierung werden dann erfindungsgemäße Verbindungen der allgemei­ nen Formel (I) erhalten und diese gegebenenfalls mit einer anorganischen oder organischen Säure in deren Salz überführt.
1.2. Allgemeine Bemerkungen zu den Herstellungsverfahren
Die erste Stufe der genannten Verfahren besteht prinzipiell im Austausch eines Halogensubstituenten gegen einen Amin-Substituenten am Phenylring. Bei den bekannten Verfahren wird üblicherweise mit einem Aminüberschuß von etwa 40-80% gearbeitet; die Produkte werden in Ausbeuten von ca. 90% und mit einer Reinheit von 95-96% erhalten. Überraschenderweise wurde nunmehr gefunden, daß höhere Ausbeuten bei gleicher oder besserer Reinheit und schnellerem Umsatz erzielt werden, wenn der Aminüberschuß 30% und weniger, insbesondere 5 bis 10 Mol-%, bezogen auf die eingesetzten Mengen der Verbindung gemäß Formel (II), (V), (VI), (II)′ oder (VI)′ beträgt. Es ist ebenfalls bevorzugt, die Reaktion in einem organischen Lösungsmittel durchzuführen. Die Reaktion wird bevorzugt unter einem Druck von 1 bis 15 bar, insbesondere von 1 bis 8 bar und ganz besonders bevorzugt von 1 bis 2,5 bar, durchgeführt.
Als Phasentransferkatalysatoren können beispielsweise Methyl- oder Benzyl-tri(C₆- C₈)alkylammoniumchloride oder Tetraphenylphosphiniumchlorid verwendet werden.
Zur Salzbildung sind beispielsweise als anorganische Säuren Salzsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure und als organische Säuren Essigsäure, Propionsäure, Milchsäure oder Citronensäure geeignet.
Zur Oxalkylierung werden die Verbindungen der allgemeinen Formel (I), für die R₃ und R₄ = Wasserstoff ist, nach bekannten Verfahren in einem inerten Lösungsmittel mit Chlorameisensäure-2-chlorethylester (R₉ = CH₂CH₂Cl) oder Chlorameisensäure-3-chlor­ propylester (VII) (R₉ = CH₂CH₂CH₂Cl) in Verbindungen der Formel (VIII)
überführt. Die Zwischenprodukte der Formel (VIII) werden darauf mit starken Basen, z. B. Natrium- oder Kaliumhydroxid, zu Verbindungen der allgemeinen Formel (VIII)
umgesetzt, worin R₁₀ = CH₂CH₂OH bzw. CH₂CH₂CH₂OH bedeutet, die mit bekannten Al­ kylierungs- oder Oxalkylierungsmitteln zu Produkten der allgemeinen Formel (I) reagieren, worin R₁ bis R₄ die bereits angegebene Bedeutung haben, und diese gegebenenfalls mit ei­ ner anorganischen oder organischen Säure in deren Salz überführt.
1.3. Herstellung spezieller Verbindungen gemäß Formel (I)
Die hergestellten Verbindungen wurden durch IR- bzw. IR- (KBr-Preßling) und/oder ¹H- NMR-Spektren (in D₆-DMSO) charakterisiert. Soweit die Spektren hier angegeben werden, sind bei den IR-Spektren nur die sehr starken und starken Banden aufgeführt. Bei den Angaben zu den ¹H-NMR-Spektren bedeuten s Singulett, d Dublett, dd Dublett vom Dublett, t Triplett, q Quartett, qi Quintett, m Multiplett, ³J bzw. ⁴J die Kopplungen über drei bzw. vier Bindungen sowie H², H³, H⁴, H⁵ und H⁶ die Wasserstoffatome in Position 2, 3, 4, 5 bzw. 6 des Benzolrings.
1.3.1. Darstellung von M,N-Dimethyl-3-amino-4-nitroanilin Stufe a) N,N-Dimethyl-4-nitro-3-acetaminoanilin
In einem Autoklaven wurden 100 ml 1,2-Dimethoxyethan, 21,5 g (0,1 Mol) 5-Chlor-2- nitroacetanilid, 20,7 g (0,15 Mol) Kaliumcarbonat und 16,9 g (0,15 Mol) 40%ige Dimethylaminlösung vorgelegt; man erhitzte diese Mischung für acht Stunden unter Rühren auf 120°C, filtrierte heiß von den anorganischen Salzen ab und zog das Lösungsmittel im Vakuum ab. Das ausgefallene gelbe Pulver wurde aus Ethanol umkristallisiert.
Ausbeute: 21,3 g (95,4% d. Th.)
IR: 3313 cm-1 (ν CHAR), 3313, 3143, 2927 cm-1 (ν CH), 1702 cm-1 (ν C=O), 1622 cm-1 (ν C=C), 1575, 1548 cm-1as NO₂), 1344, 1310 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,59 ppm (1H, s, NHAc); 8,02 ppm (H⁵, d, ³JH,H = 9,70 Hz); 7,63 ppm (H₂, d,⁴JH,H = 2,71 Hz); 6,54 ppm (H⁶, dd, ³JH,H = 9,57 Hz, ⁴JH,H = 2,55 Hz); 3,07 ppm (6H, s, N(CH₃)₂); 2,17 ppm (3H, s, C(=O)CH₃).
Stufe b) NN-Dimethyl-3-amino-4-nitroanilin
In einer Mischung aus 75 ml Wasser und 21 ml Methanol wurden 20,3 g (0,091 Mol) N,N- Dimethyl-4-nitro-3-acetaminoanilin (aus Stufe a) vorgelegt und mit 20,7 ml konzentrierter Salzsäure eine Stunde unter Rückfluß erhitzt. Nach vollständigem Umsatz wurde der pH- Wert der Mischung mit wäßrigem Ammoniak auf 7 eingestellt und das Produkt ausgerührt, abgesaugt und mit Wasser gewaschen.
Ausbeute: 15,9 g (96,4% d. Th.)
IR: 3468, 3348 cm-1 (ν CHAR), 2922 cm-1 (ν CH), 1619 cm-1 (ν C=C), 1557 cm-1as NO₂), 1312 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,82 ppm (H⁵, d, ³JH,H = 9,75 Hz); 7,25 ppm (2H, s, NH₂); 6,20 ppm (H⁶, dd, ³JH,H = 9,81 Hz, ⁴JH,H = 2,68 Hz); 5,96 ppm (H², d, ⁴JH,H = 2,67 Hz); 3,00 ppm (6H, s, N(CH₃)₂).
1.3.2. Darstellung von N-(4-Nitro-3-aminophenyl)morpholin Stufe a) N-(4-Nitro-3-acetaminophenyl)morpholin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.1. Stufe a) durch Umsetzung von 5-Chlor-2-nitroacetanilid mit Morpholin.
Ausbeute: 24,1 g (90,8% d. Th.) gelbe Kristalle
IR: 3438 cm-1 (ν CHAR), 3312, 3140, 2973, 2855 cm-1 (ν CH), 1698 cm-1 (ν C=O), 1617 cm-1 (ν C=C), 1580 cm-1as NO₂), 1312 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,43 ppm (1H, s, NHAc); 7,98 ppm (H⁵, d, ³JH,H = 9,55 Hz); 7,70 ppm (H², d, ⁴JH,H = 2,69 Hz); 6,78 ppm (H⁶, dd, ³JH,H = 9,59 Hz, ⁴JH,H = 2,72 Hz); 3,73 ppm (4H, t, ³JH,H = 4,85 Hz, N(CH₂CH₂)₂O); 3,35 ppm (4H, t, ³JH,H = 4,91 Hz, N(CH₂CH₂)₂O); 2,15 ppm (3H, s, C(=O)CH₃).
Stufe b) N-(4-nitro-3-aminophenyl)morpholin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.1. Stufe b) durch Reaktion von N-(4-nitro-3-acetaminophenyl)morpholin mit Salzsäure.
Ausbeute: 15,3 g (84,4% d. Th.)
1.3.3. Darstellung von N-Methyl-2-nitro-5-aminoanilin Stufe a) N-Methyl-2-nitro-5-acetaminoanilin
In einem Autoklaven wurden 100 ml 1,2-Dimethoxyethan, 21,5 g (0,1 Mol) 3-Chlor-4- nitroacetanilid, 15,1 g (0,11 Mol) Kaliumcarbonat und 12,4 g (0,11 Mol) 40%ige Methylaminlösung vorgelegt; man erhitzte diese Mischung für acht Stunden unter Rühren auf 120°C, filtrierte heiß von den anorganischen Salzen ab und zog das Lösungsmittel im Vakuum ab. Das ausgefallene gelbe Pulver wurde aus Ethanol umkristallisiert.
Ausbeute: 17 g (100% d. Th.)
IR: 3351 cm-1 (ν CHAR), 3303, 3183, 2808 cm-1 (ν CH), 1694 cm-1 (ν C=O), 1639 cm-1 (ν C=C), 1582, 1562 cm-1as NO₂), 1366, 1325 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,2 ppm (1H, s, NHAc); 8,43 ppm (1H, m, NHCH₃); 8,19 ppm (H³, d,
³JH,H, = 9,34 Hz); 7,56 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,95 Hz); 6,97 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,42 Hz, ⁴JH,H = 2,14 Hz); 3,08 ppm (3H, t, ³JH,H = 4,93 Hz, NCH₃); 2,27 ppm (3H, s, C(=O)CH₃).
Stufe b) N-Methyl-2-nitro-5-aminoanllin
In einer Mischung aus 78 ml Wasser und 26 ml Methanol wurden 15,9 g (0,095 Mol) 3- Methylamino-4-nitroacetanilid (aus Stufe a) vorgelegt und mit 25,8 ml konzentrierter Salzsäure eine Stunde unter Rückfluß erhitzt. Nach vollständigem Umsatz wurde der pH- Wert der Mischung mit wäßrigem Ammoniak auf 7 eingestellt, das Produkt ausgeführt, abgesaugt und mit Wasser gewaschen.
Ausbeute: 12,4 g (78,1% d. Th.)
IR: 3425 cm-1 (ν CHAR), 3336, 3227, 2926 cm-1 (ν CH), 1636 cm-1 (ν C=C), 1577 cm-1as NO₂), 1331 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 8,33 ppm (1H, m, NHCH₃); 7,82 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,37 Hz); 6,59 ppm (2H, s, NH₂); 6,0 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,36 Hz, ⁴JH,H = 2,12 Hz); 5,8 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,11 Hz); 2,86 ppm (3H, t, ³JH,H = 4,96 Hz, NCH₃).
1.3.4. Darstellung von N-Ethyl-2-nitro-5-aminoanilin Stufe a) N-Ethyl-2-nitro-5-acetaminoanilin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Ethylamin.
Ausbeute: 19,7 g (88,2% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3343 cm-1 (ν CHAr), 3225, 2971, 2873 cm-1 (ν CH), 1702 cm-1 (ν C=O), 1621 cm-1 (ν C=C), 1582 cm-1as NO₂), 1367 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,31 ppm (1H, s, NHAc); 8,19 ppm (1H, t, NHEt, ³JH,H = 5,22 Hz); 8,02 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,42 Hz); 7,46 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 1,97 Hz); 6,79 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,39 Hz, ⁴JH,H = 2,01 Hz); 3,08 ppm (2H, m, ³JH,CH3 = 5,71 Hz, ³JCH2,CH3 = 6,99 Hz, NCH₂); 1,25 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,11 Hz, NCH₂CH₃).
Stufe b) N-Ethyl-2-nitro-5-aminoanilin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-Ethyl-2-nitro-5-acetaminoanilin mit Salzsäure.
Ausbeute: 15,3 g (84,4% d. Th.).
IR: 3438 cm-1 (ν CHAR), 3339, 3232, 2979 cm-1 (ν CH), 1619 cm-1 (ν C=C), 1564 cm-1as NO₂), 1354 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 8,29 ppm (1H, s, NH); 7,82 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,22 Hz); 6,59 ppm (2H, s, NH₂); 6.0 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,48 Hz, ⁴JH,H = 2,0 Hz); 5,84 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,03 Hz); 3,2 ppm (2H, m, ³JH,CH3 = 5,45 Hz, ³JCH2,CH3 = 7,08 Hz, NCH₂); 1,24 ppm (3H, t, ³JCH2,CH3 = 7,12 Hz, NCH₂CH₃).
1.3.5. Darstellung von N-n-Propyl-2-nitro-5-aminoanilin Stufe a) N-n-Propyl-2-nitro-5-acetvlaminoanilin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit n-Propylamin.
Ausbeute: 15,5 g (65,3% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3349 cm-1 (ν CHAR, 3235, 2964, 2934 cm-1 (ν CH), 1694 cm-1 (ν C=O), 1623 cm-1 (ν C=C), 1582 cm-1as NO₂), 1326 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,30 ppm (1H, s, NHAc); 8,25 ppm (1H, t, NHPr, ³JH,H = 5,40 Hz); 8,02 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,35 Hz); 7,46 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,08 Hz); 6,78 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,39 Hz, ⁴JH,H = 2,14 Hz); 3,22 ppm (2H, m, NCH₂); 2,09 ppm (3H, s, C(=O)CH₃); 1,65 ppm (2H, m, NCH₂CH₂CH₃); 0,96 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,40 Hz, NCH₂CH₂CH₃).
Stufe b) N-n-Propyl-2-nitro-5-aminoanilin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgt analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-n-Propyl-2-nitro-5-acetaminoanilin mit Salzsäure.
Ausbeute: 11,7 g (98,3% d. Th.)
IR: 3444 cm-1 (ν CHAR), 3343, 3232, 2964 cm-1 (ν CH), 1631 cm-1 (ν C=C), 1570 cm-1as NO₂), 1364 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 8,38 ppm (1H, t, ³JH,H = 4,67 Hz, NH); 7,84 ppm (H³,d ³JH,H = 9,36 Hz); 6,59 ppm (2H, s, NH₂); 6,02 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,38 Hz, ⁴JH,H = 1,81 Hz); 5,86 ppm (H⁶,s); 3,16 ppm (2H, m, ³JH,H = 7,21 Hz, NCH₂); 1,64 ppm (2H, t, ³JH,H = 7,37 Hz, NCH₂CH₂CH₃); 0,97 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,37 Hz, NCH₂CH₂CH₃).
1.3.6. Darstellung von N-iso-Butyl-2-nitro-5-aminoanilin Stufe a) N-iso-Butyl-2-nitro-5-acetylaminoanilin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit iso-Butylamin.
Ausbeute: 14,5 g (57,7% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3347 cm-1 (ν CHAr), 3083, 2969, 2936 cm-1 (ν CH), 1704, 1680 cm-1 (ν C=O), 1621 cm-1 (ν C=C), 1581 cm-1as NO₂), 1325 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,31 ppm (1H, s, NHAc); 8,09 ppm (1H, t, NHBu, ³JH,H = 7,51 Hz); 8,08 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,38 Hz); 7,53 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,01 Hz); 6,78 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,38 Hz, ⁴JH,H = 2,09 Hz); 3,53 ppm (1H, qi, CH(CH₃)₂); 2,1 ppm (3H, s, C(=O)CH₃); 1,61 ppm (2H, m, ³JH,H = 7,09 Hz, NCH₂(CH₃)₂); 1,24 ppm (3H, d, ³JH,H = 6,34 Hz, syn-CH(CH₃)₂); 0,94 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,42 Hz, anti-CH(CH₃)₂).
Stufe b) N-iso-Butyl-2-nitro-5-aminoanilin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-iso-Butyl-2-nitro-5-acetaminoanilin mit Salzsäure.
Ausbeute: 11,5 g (55,2% d. Th.)
Schmelzpunkt: (rotes Öl)
IR: 3467, 3350, 3234 cm-1 (ν CHAr), 2967, 2932, 2876 cm-1 (ν CH), 1631 cm¹ (ν C=C), 1568 cm-1as NO₂), 1355 cm-1s NO₂). ¹H-NMR: 8,33 ppm (1H, d, ³JH,H = 7,56 Hz, NH); 7,82 ppm (H³ d, ³JH,H = 9,46 Hz); 6,00 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,48 Hz, ⁴JH,H = 2,18 Hz); 5,87 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,11 Hz); 3,49 ppm (1H, m, ³JH,H = 6,56 Hz, NCH₂CH); 1,59 ppm (2H, m, ³JH,H = 9,21 Hz, NCH₂CH(CH₃)₂); 1,21 ppm (3H, d, ³JH,H = 6,33 Hz, anti- NCH₂CH(CH₃)₂); 0,93 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,44 Hz, syn- NCH₂CH(CH₃)₂).
1.3.7. Darstellung von N,N-Dimethyl-2-nitro-5-aminoanilin Stufe a) N,N-Dimethyl-2-nitro-5-acetylaminoanilin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Dimethylamin.
Ausbeute: 16,8 g (75,5% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3552, 3363 cm-1 (ν CHAR), 2928, 2801 cm-1 (ν CH), 1678 cm-1 (ν C=O), 1613 cm-1 (ν C=C), 1554 cm-1as NO₂), 1337 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,2 ppm (1H, s, NHAc); 7,8 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,02 Hz); 7,48 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 1,83 Hz); 7,05 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,03 Hz, ⁴JH,H = 1,98 Hz); 2,08 ppm (3H, s, C(=O)CH₃); 2,78 ppm (6H, s, N(CH₃)₂).
Stufe b) N,N-Dimethyl-2-nitro-5-aminoanilin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N,N-Dimethyl-2-nitro-5-acetaminoanilin mit Salzsäure.
Ausbeute: 18,9 g (100% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3449, 3337 cm-1 (ν CHAr), 2971, 2872 cm-1 (ν CH), 1619 cm-1 (ν C=C), 1562 cm-1as NO₂), 1320 cm-1 (ν, NO₂).
¹H-NMR: 7,83 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,70 Hz); 7,29 ppm (2H, s, NH₂); 6,38 ppm (114, dd, ³JH,H = 9,76 Hz, ⁴JH,H = 2,60 Hz); 6,23 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,60 Hz); 3,71 ppm (3H, t, ³JH,H = 4,88 Hz, syn-NCH₃); 3,27 ppm (3H, t, ³JH,H = 4,90 Hz, anti-NCH₃).
1.3.8. Darstellung von N,N-Diethyl-2-nitro-5-aminoanilin Stufe a) N,N-Diethyl-2-nitro-5-acetylaminoanilin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Diethylamin.
Ausbeute: 20,1 g (79,9% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3437, 3294 cm-1 (ν CHAR), 2979, 2934 cm-1 (ν CH), 1671 cm-1 (ν C=O), 1613 cm-1 (ν C=C), 1558 cm-1as NO₂), 1347 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,43 ppm (1H, s, NHAc); 7,92 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,24 Hz); 7,75 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,06 Hz); 7,35 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 8,97 Hz, ⁴JH,H = 2,06 Hz); 3,26 ppm (4H, q, ³JH,H = 7,04 Hz, N(CH₂CH₃)₂); 2,26 ppm (3H, s, C(=O)CH₃); 1,20 ppm (6H, t, ³JH,H = 7,04 Hz, N(CH₂CH₃)₂).
Stufe b) N,N-Diethyl-2-nitro-5-aminoanilin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N,N-Diethyl-2-nitro-5-acetaminoanilin mit Salzsäure.
Ausbeute: 12,6 g (60,2% d. Th.).
Schmelzpunkt: (rotes Öl).
IR: 3469, 3367, 3233 cm-1 (ν CHAr), 2974, 2923, 2872 cm-1 (ν CH), 1631 cm¹ (ν C=C), 1567 cm-1as NO₂), 1344 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,91 ppm (H³, d, ³JH,H = 8,99 Hz); 6,45 ppm (2H, s, NH₂); 6,41 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,23 Hz); 6,32 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,08 Hz, ⁴JH,H = 2,23 Hz); 3,23 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,04 Hz, N(CH₂CH₃)₂); 1,21 ppm (3H, t, ³JH,H = 7,03 Hz, N(CH₂CH₃)₂).
1.3.9. Darstellung von N-(5-Amino-2-nitrophenyl)pyrrolidin Stufe a) N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)pyrrolidin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Pyrrolidin.
Ausbeute: 24,3 g (97,5% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3262 cm-1 (ν CHAr), 2969, 2873 cm-1 (ν CH), 1667 cm-1 (ν C=O), 1614 cm-1 (ν C=C), 1548 cm-1as NO₂), 1358 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,38 ppm (1H, s, NHAc); 7,91 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,05 Hz); 7,61 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 1,95 Hz); 7,11 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,06 Hz, ⁴JH,H = 2,01 Hz); 3,27 ppm (4H, t, ³JH,H = 6,25 Hz, N(CH₂)₂); 2,25 ppm (3H, s, C(=O)CH₃); 2,09 ppm (4H, t, ³JH,H = 6,25 Hz, N(CH₂CH₂)₂);.
Stufe b) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)pyrrolidin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)pyrrolidin mit Salzsäure.
Ausbeute: 18,3 g (98,1% d. Th.).
Schmelzpunkt: (rotes Öl).
IR: 3468, 3366, 3231 cm-1 (ν CHAr), 2970, 2874 cm-1 (ν CH), 1608 cm-1 (ν C=C), 1560 cm-1as NO₂), 1360 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,81 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,35 Hz); 6,32 ppm (2H, s, NH₂); 6,18 ppm (H⁴H⁶, m); 3,25 ppm (4H, t, ³JH,H = 6,34 Hz, N(CH₂CH₂)₂); 2,05 ppm (4H, t, ³JH,H = 6,35 Hz, N(CH₂CH₂)₂).
1.3.10. Darstellung von N-(3-Amino-2-nitrophenyl)piperidin Stufe a) N-(5-Acetylamino-2-nitrophenvl)piperidin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Piperidin.
Ausbeute: 22,1 g (84,1% d. Th.) gelbe Kristalle
Stufe b) N-(3-Amino-2-nitrophenyl)piperidin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)piperidin mit Salzsäure.
Ausbeute: 17,8 g (81,5% d. Th.).
Schmelzpunkt: (rotes Öl).
IR: 3449, 3358, 3245 cm-1 (ν CHAr), 2990, 2938 cm-1 (ν CH), 1604 cm-1 (ν C=C), 1563 cm-1as NO₂), 1341 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,83 ppm (H³, d, ³JH,H = 8,91 Hz); 6,40 ppm (2H, s, NH₂); 6,19 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 4,36 Hz, ⁴JH,H = 2,19 Hz); 6,15 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,29 Hz); 2,88 ppm (4H, t, ³JH,H = 5,37 Hz, N(CH₂CH₂)₂CH₂); 1,63 ppm (4H, m, N(CH₂CH₂)₂CH₂); 1,54 ppm (2H, m, N(CH₂CH₂)₂CH₂).
1.3.11. Darstellung von N-(5-Amino-2-nitrophenyl)azepan Stufe a) N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)azepan
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Azepan.
Ausbeute: 25,3 g (91,3% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3331, 3285 cm-1 (ν CHAR), 2934, 2856 cm-1 (ν CH), 1700, 1681 cm-1 (ν C=O), 1613 cm-1 (ν C=C), 1549 cm-1as NO₂), 1338 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,2 ppm (1H, s, NHAc); 7,70 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,02 Hz); 7,62 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 1,85 Hz); 6,97 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 8,98 Hz, ⁴JH,H = 1,83 Hz); 3,20 ppm (4H, t, ³JH,H = 5,57 Hz, N(CH₂)₂); 2,08 ppm (3H, s, C(=O)CH₃); 1,76 ppm (4H, s, N(CH₂CH₂)₂); 1,52 ppm (4H, s, N(CH₂CH₂CH₂)₂);.
Stufe b) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)azepan
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)azepan mit Salzsäure.
Ausbeute: 19,8 g (95,6% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3460, 3353 cm-1 (ν CHAr), 3230, 2926, 2855 cm-1 (ν CH), 1607 cm-1 (ν C=C), 1550 cm-1as NO₂), 1362 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,65 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,08 Hz); 6,19 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 1,95 Hz); 6,16 ppm (2H, s, NH₂); 6,05 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,02 Hz, ⁴JH,H = 1,85 Hz); 3,18 ppm (4H, t, ³JH,H = 5,48 Hz, N(CH₂)₂); 1,72 ppm (4H, s, N(CH₂CH₂)₂); 1,53 ppm (4H, s, N(CH₂CH₂CH₂)₂);.
1.3.12. Darstellung von N-(5-Amino-2-nitrophenyl)morpholin Stufe a) N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)morpholin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Morpholin.
Ausbeute: 25,6 g (96,5% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3291 cm-1 (ν CHAr), 2968, 2836 cm-1 (ν CH), 1698 cm-1 (ν C=O), 1612 cm-1 (ν C=C), 1550 cm-1as NO₂), 1331 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,54 ppm (1H, s, NHAc); 8,1 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,02 Hz); 7,71 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,08 Hz); 7,48 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 8,97 Hz, ⁴JH,H = 2,08 Hz); 3,9 ppm (4H, t, ³JH,H = 4,54 Hz, N(CH₂CH₂O)₂); 3,13 ppm (4H, t, ³JH,H = 4,56 Hz, N(CH₂CH₂O)₂); 2,27 ppm (3H, s, C(=O)CH₃).
Stufe b) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)morpholin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)morpholin mit Salzsäure.
Ausbeute: 19,2 g (95,6% d. Th.) gelbe Kristalle.
Schmelzpunkt: (rotes Öl).
IR: 3466, 3320, 3220 cm-1 (ν CHAr), 2970, 2867 cm-1 (ν CH), 1606 cm-1 (ν C=C), 1572 cm-1as NO₂), 1344 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,88 ppm (H³, d, ³JH,H = 8,63 Hz); 6,51 ppm (2H, s, NH₂); 6,22 ppm (H⁴H⁶, m); 3,73 ppm (4H, t, ³JH,H = 4,44 Hz, N(CH₂CH₂O)₂); 2,92 ppm (4H, t, ³JH,H = 4,47 Hz, N(CH₂CH₂O)₂).
1.3.13. Darstellung von N-(5-Amino-2-nitrophenyl)piperazin Stufe a) N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)piperazin
Die Ausführung der Stufe a) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe a) durch Umsetzung von 3-Chlor-4-nitroacetanilid mit Piperazin.
Ausbeute: 21,5 g (81% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3435 cm-1 (ν CHAr), 3039, 2920, 2853 cm-1 (ν CH), 1695 cm-1 (ν C=O), 1615 cm-1 (ν C=C), 1558 cm-1as NO₂), 1366 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 10,32 ppm (1H, s, NHAc); 7,86 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,01 Hz); 7,51 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 1,93 Hz); 7,25 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 8,99 Hz, ⁴JH,H = 1,97 Hz); 2,86 ppm (4H, t, ³JH,H = 5,65 Hz, N(CH₂CH₂NH)₂); 2,82 ppm (4H, t, ³JH,H= 5,67 Hz, N(CH₂CH₂NH)₂); 2,09 ppm (3H, s, C(=O)CH₃).
Stufe b) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)piperazin
Die Herstellung in der Stufe b) erfolgte analog zu Beispiel 1.3.3. Stufe b) durch Reaktion von N-(5-Acetylamino-2-nitrophenyl)piperazin mit Salzsäure.
Ausbeute: 14,6 g (93,8% d. Th.) gelbe Kristalle.
IR: 3411, 3317, 3217 cm-1 (ν CHAr), 2962, 2837 cm-1 (ν CH), 1608 cm-1 (ν C=C), 1567 cm-1as NO₂), 1349 cm-1s NO₂).
¹H-NMR: 7,88 ppm (H³, d, ³JH,H = 9,66 Hz); 6,59 ppm (2H, s, NH₂); 6,26 ppm (H⁴, dd, ³JH,H = 9,56 Hz, ⁴JH,H = 2,18 Hz,); 6,25 ppm (H⁶, d, ⁴JH,H = 2,07 Hz,); 5,2 ppm (1H, s, NH); 3,02 ppm (8H, s, N(CH₂CH₂NH)₂).
1.4. Weitere erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I)
Weitere erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I) sind in der nachfolgenden Tabelle 1 aufgeführt.
Tabelle 1
Erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I), ihr Absorptionsmaximum und ihre Farbe
2. Ausfärbungen
2.1. Färbemittel auf Cremebasis
Farbstoff gemäß Formel (I)
x,x g
Natriumlaurylsulfat (70%ig) 2,5 g
Ölsäure 1,0 g
Natriumsulfit, wasserfrei 0,6 g
Cetyl-Stearylalkohol 12,0g
Myristylalkohol 6,0g
Propylenglykol 1,0 g
Ammoniak, 25% 10,0g
Oxidationsfarbstoffvorprodukte y,y g
Wasser ad 100 g
2.2. Verbindungen gemäß Formel (I)
(I-1) N,N,-Dimethyl-3-amino-4-nitro-anilin
(I-2) N-(3-amino-4-nitrophenyl)-morpholin
(I-3) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)-pyrrolidin
(I-4) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)piperidin
(I-5) N-(5-Amino-2-nitrophenyl)morpholin
2.3. Oxidationsfarbstoffvorprodukte
- Entwickler-Komponente:
(E-1) 2,5-Diaminotoluol-sulfat
- Kuppler-Komponente:
(K-1) 2-Amino-4-hydroxyethylamino-anisol-sulfat (HC Blau AC)
2.4. Verfahren
50 g des Färbemittels (im Falle der Rezeptur mit den Oxidationsfarbstoffvorprodukten kurz vor dem Gebrauch mit 50 g H₂O₂-Lösung (6%ig in Wasser) gemischt) wurden mittels eines Pinsels auf 100%ig ergrautes Haar (4 g Färbemittel pro g Haar) aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von 30 Minuten bei Raumtemperatur wurde das Färbemittel abgespült und das Haar getrocknet.
2.5. Ergebnisse
Die Ergebnisse der Ausfärbungen sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:

Claims (7)

1. Mittel zum Färben von Keratinfasern, dadurch gekennzeichnet, daß als direktziehender Farbstoff ein 4-Nitroanilin-Derivat der Formel (I), in der R₁, R₂, R₃ und R₄ unabhängig voneinander stehen für
ein Wasserstoffatom, einen Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Alkoxyalkyl-, Carbamylalkyl-, Mesylaminoalkyl-, Acetylaminoalkyl-, Ureidoalkyl-, Carbalkoxyaminoalkyl-, Sulfal­ kyl-, Piperidinoalkyl-, Morpholinoalkyl- oder einen Phenylrest, der gegebenenfalls in para-Position mit einer Aminogruppe substituiert ist, wobei diese Alkyl- oder Alkoxygruppen ein bis vier Kohlenstoffatome aufweisen, mit der Maßgabe, daß nicht alle vier Substituenten R₁, R₂, R₃ und R₄ gleichzeitig für Wasserstoff stehen,
und die Gruppen -NR₁R₂ und/oder -NR₃R₄ auch stehen können für einen Aziridin-, Azetidin-, Pyrrolidin-, Piperidin-, Azepan-, Azocin-, Morpholin-, Thiomorpholin- oder einen Piperazin-Ring, der am Stickstoffatom auch einen weiteren Substituenten R⁸ tragen kann, wobei R₈ ein Wasserstoffatom, eine (C₁-C₄)-Alkyl-, eine Hydroxy- (C₂-C₃)-alkyl-, eine (C₁-C₄)-Alkoxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine Amino-(C₂-C₃)-alkyl- oder eine 2,3-Dihydroxypropylgruppe ist,
und R₅, R₆ und R₇ unabhängig voneinander für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, einen (C₁-C₄)-Alkyl-, einen (C₁-C₄)-Alkoxyrest, einen Carboxy-, Sulfo- oder einen (C₂-C₄)-Hydroxyalkylrest stehen, oder ein physiologisch verträgliches Salz dieser Verbindungen mit einer anorganischen oder organischen Säure enthalten ist.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Gruppen -NR₁R₂ oder -NR₃N₄ für einen Aziridin-, Azetidin-, Pyrrolidin-, Piperidin-, Azepan- Azocin-, Morpholin-, Thiomorpholin- oder einen Piperazin-Ring, der am Stickstoffatom auch einen weiteren Substituenten R₈ tragen kann, wobei R₈ ein Wasserstoffatom, eine (C₁-C₄)-Alkyl-, eine Hydroxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine (C₁-C₄)-Alkoxy-(C₂-C₃)-alkyl-, eine Amino-(C₂-C₃)-alkyl- oder eine 2,3-Dihydroxypropylgruppe ist, steht.
3. Mittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung gemäß Formel (I) in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, insbesondere von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten ist.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es einen weiteren direktziehenden Farbstoff enthält.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin ein Oxidationsfarbstoffvorprodukt vom Entwicklertyp enthält.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin ein Oxidationsfarbstoffvorprodukt vom Kupplertyp enthält.
7. Verwendung von 4-Nitroanilinen der allgemeinen Formel (I) gemäß Anspruch 1 oder 2 zur Färbung von keratinischen Fasern.
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