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DE19726102A1 - Haltekopf für Stahlstützenbau - Google Patents

Haltekopf für Stahlstützenbau

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DE19726102A1
DE19726102A1 DE19726102A DE19726102A DE19726102A1 DE 19726102 A1 DE19726102 A1 DE 19726102A1 DE 19726102 A DE19726102 A DE 19726102A DE 19726102 A DE19726102 A DE 19726102A DE 19726102 A1 DE19726102 A1 DE 19726102A1
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DE19726102A
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GRAMER BAU GmbH
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GRAMER BAU GmbH
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Publication date
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G25/00Shores or struts; Chocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Haltekopf für den Stahlstüt­ zenbau nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Leergerüstbau und insbesondere beim Stahlbetonbau ist es üblich, in mehreren Reihen in Abständen in der Höhe verstellbare Deckenstützen einzusetzen, die ein in der Länge in unterschiedlicher Höhe einstellbares Rohr auf­ weisen. Gehalten werden die Deckenstützen durch einen Dreifuß.
Oben auf dem Rohr wird dann ein Haltekopf aufgesetzt, auf welchem dann längs der aufgestellten Reihen der Decken­ stützen ein sog. Jochträger aufgelegt und gesichert werden kann. Quer zu den mehreren Jochträgern können dann Quer­ träger überlappend gelegt werden, auf denen dann die Ver­ schalungsbretter aufgelegt werden, um die Stahlbetondecke herzustellen.
Die Jochträger bestehen in der Regel aus einem Doppel-T- förmigen Träger aus Holz.
Für die Montage der Deckenstütze und insbesondere der darauf angebrachten Halteköpfe werden in der Regel zwei Personen benötigt. Während die eine Person die Decken­ stütze sichert und hält, kann die zweite Person den Halte­ kopf entsprechend am Jochträger befestigen.
Die bekannten Halteköpfe bestehen in einer einfachen Aus­ führungsform aus einer Auflageplatte mit Bohrungen, durch die von unten her Nägel in den Untergurt der Jochträger, d. h. der Holzträger, eingeschlagen werden können, um die Holzträger gegenüber den Stahlstützen zu sichern.
Es sich aber auch andere Halteköpfe bekannt geworden, die beispielsweise zwei in Längsrichtung versetzt liegende aufeinanderzu weisende Winkel umfassen, die es in einer verdrehten Lage ermöglichen, den Untergurt des Holzträgers aufzulegen. Durch Verdrehen des Haltekopfes werden dann die seitlich zum Untergurt liegenden beiden Winkel nunmehr seitlich auf den Untergurt diesen hintergreifend zubewegt, wobei die Horizontalschenkel der Winkel die Oberseite des Untergurtes des Doppel-T-förmigen Holzträgers übergreifen. Zusätzlich werden auch hier wieder durch Bohrungen Nägel von unten her in den Untergurt des Holzträgers eingetrie­ ben, um ein unbeabsichtigtes und ungewolltes Verdrehen des Haltekopfes zu vermeiden.
Aber auch bei der Demontage werden in diesem Fall wieder zumindest zwei Personen benötigt, da ansonsten die Gefahr besteht, daß bei der Demontage der rohrförmigen Decken­ stützen der Haltekopf noch am Untergurt hängt und später herabfällt, wodurch eine beachtliche Verletzungsgefahr be­ steht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, einen verbesserten Haltekopf für den Stahlstützenbau, insbeson­ dere für den Leergerüstbau und für den Deckenverschalungs­ bau zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im An­ spruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausge­ staltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen an­ gegeben.
Die Erfindung zeichnet sich durch eine höchst einfache Konstruktion auf, die aber gegenüber dem Stand der Technik deutliche Vorteile erbringt.
Erfindungsgemäß ist nunmehr vorgesehen, daß der Haltekopf nur an einer Seite einen entsprechenden Winkelansatz auf­ weist, dessen zur Auflagefläche für den Jochträger beab­ standet liegender Horizontalschenkel, wie beim Stand der Technik auch, die Oberseite des Untergurtes des Doppel-T- Trägers umgreifen kann.
Erfindungsgemäß ist aber nunmehr vorgesehen, daß gegenüberliegend zu diesem Haltewinkel nicht ein weiterer Haltewinkel vorgesehen ist, sondern lediglich ein Siche­ rungsprofil.
Dieses Sicherungsprofil ist nicht winkelförmig gestaltet. Es weist bevorzugt gegenüberliegend zum Winkelprofil eine geneigte Fläche auf. In einer besonders bevorzugten Aus­ führungsform ist der Sicherungsträger im Querschnitt dreieck- oder keilförmig gestaltet.
Der Abstand zwischen dem Vertikalschenkel des Winkelpro­ fils und dem Sicherungsprofil ist im Niveau der Stützebene der Stützplatte so bemessen, daß dieser Abstand dem Quer­ maß der Holzträger entspricht.
Mit dieser erfindungsgemäßen Konstruktion ist es nunmehr möglich, daß beispielsweise nach Auflegen eines Holzträ­ gers auf zwei im großen Abstand vorjustierten Deckenstüt­ zen die dazwischen noch nachträglich zu montierenden Dec­ kenstützen nur durch eine einzige Person ohne jede Gefahr aufgestellt werden können. Dazu muß lediglich der an einer Deckenstütze oben angebrachte Haltekopf mit seinem eigenen Haltewinkel am Untergurt des Holzträgers in gekippter Lage eingehängt und dann die gesamte Deckenstütze in die Verti­ kallage unter den Holzträger verschwenkt werden. Das Si­ cherungsprofil hintergreift dabei die gegenüberliegende Vertikalseite des Untergurtes, so daß der Holzträger zwi­ schen dem Sicherungsprofil und dem Winkelprofil quer zu diesen unverrutschbar sicher gehalten ist. Anschließend kann durch Ausfahren des Unterteils der in der Höhe ver­ stellbaren Deckenstützen die exakte Höhenjustierung vor­ genommen werden. Die Demontage erfolgt auf umgekehrtem Wege.
Die Erfindung weist große Vorteile auch insoweit auf, als mit dem erfindungsgemäßen Haltekopf auch Holzträger dicht an einer Seitenwand montiert werden können. Die Montage kann so erfolgen, daß die Deckenträger gegenüberliegend von der Wand am Holzträger eingehängt und dann von ihrer geneigten Lage bis in ihrer senkrechten Lage unterhalb des Holzträgers verschwenkt werden. Zwischen Wand und Holz­ träger muß nur ein geringer Abstandsspalt verbleiben, in welchem das Sicherungsprofil eingreift.
Eine leichte Anbringung der erfindungsgemäßen Kopfstützen an den rohrförmigen Deckenstützen kann in einer Weiterbil­ dung der Erfindung beispielsweise dadurch erfolgen, daß an der Unterseite der Stützplatte des Haltekopfes ein Halte­ rohr mit einem Wulst oder mit Klemmvorsprüngen ausgebildet ist, um einen Klemmsitz zwischen dem den Haltekopf tragen­ den Klemmrohr und dem Deckenstützrohr zu gewährleisten.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei­ spielen näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsdarstellung durch den erfindungsgemäßen Haltekopf;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Haltekopf gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine entsprechende Darstellung zu Fig. 1 in Funktion des Haltekopfes;
Fig. 4 eine zu Fig. 1 wiedergegebene Abwandlung in schematischer Querschnittsdarstellung;
Fig. 5 eine erste Phase während der Montage des Haltekopfes an einem Holzträger;
Fig. 6 eine zweite Phase während der Montage des erfindungsgemäßen Haltekopfes;
Fig. 7 ein zweites Ausführungsbeispiel in Funk­ tion; und
Fig. 8 eine vergrößerte Detaildarstellung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Haltekopfes für den Leergerüst- oder Stahlbetonbau gezeigt, wie er zur Abstützung einer Deckenverschalung benötigt wird.
Der Haltekopf 1 umfaßt danach eine Stütz- oder Stahlplatte 3. Zum Zentrum der Stütz- oder Stahlplatte 3 nach außen versetzt ist im einen Seitenbereich der Stahlplatte 3 ein winkelförmiges Profil ausgebildet, welches nachfolgend auch als Winkelprofil 5 bezeichnet wird. Dieses Winkel­ profil 5 umfaßt einen sich von der Stützplatte 3 vertikal nach oben erhebenden Vertikal- oder Längsschenkel 7 und einen sich an dessen oberen Ende quer dazu erstrecken Horizontal- oder Querschenkel 9.
An der gegenüberliegenden Seite ist parallel zum Winkel­ profil 5 ein Sicherungsprofil 13 vorgesehen, welches sich ebenfalls von der Stützplatte 3 nach oben hin erhebt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist ersichtlich, daß das Sicherungsprofil 13 eine geringere Höhe aufweist als das Winkelprofil 5. Die Höhe entspricht in etwa der halben Höhe des Winkelprofils 5 oder weniger.
Das Sicherungsprofil 13 weist auf der dem Winkelprofil 5 zugewandt liegenden Seite eine geneigte Seitenfläche 15 auf, die von der Stützplatte 3 nach oben hin zunehmend mehr von dem gegenüberliegenden Winkelprofil 5 weg ver­ läuft. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Sicherungsprofil 13 als im Querschnitt dreieck- oder keil­ förmiges Sicherungsprofil ausgestaltet.
Wie aus der schematischen Draufsicht gemäß Fig. 2 er­ sichtlich ist, liegen das Winkelprofil 5 und das Siche­ rungsprofil 13 parallel und unmittelbar gegenüber zuein­ ander, erstrecken sich im gezeigten Ausführungsbeispiel also symmetrisch zu einer quer zu beiden verlaufenden Mit­ telsymmetrieebene 17. Die Länge des Sicherungsprofiles 13 ist dabei geringfügig kleiner als die des Winkelprofils 5.
Da auch das Winkelprofil 5 und das Sicherungsprofil 13 in der Regel aus Stahl bestehen, können beide Profile an der Stütz- und Stahlplatte 3 mittels Schweißung fest verbunden sein.
Auf der Unterseite der Stütz- und Stahlplatte 3 ist ein Rohransatz 21 ausgebildet, in der Regel ebenfalls ange­ schweißt ist, und der im gezeigten Ausführungsbeispiel eine zumindest in einem Teilumfang oder ganz umlaufende Kröpfung 23 nach Art eines umlaufenden Wulstes oder Ringes aufweisen kann, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
Mit diesem Rohransatz 21 kann der so aufgebaute Haltekopf 1 in das obere Rohr ende einer rohrförmigen Decken- oder Stahlstütze 25 eingesteckt werden. Da der Außenumfang der Kröpfung bzw. des Wulstes 23 auf das Innenmaß der Decken- oder Stahlstütze 25 abgestimmt ist, ergibt sich dadurch eine Klemmwirkung, wodurch der Haltekopf 1 an der Stütze gesichert werden kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 weist dabei die Deckenstütze 25 an ihrem oberen Rohrabschnitt noch eine weitere fest mit ihr ver­ bundene plattenförmige Stahlstütze 26 auf, die mit einer zentralen Bohrung 27 versehen ist, durch die von oben her der Haltekopf 1 mit seinem Rohransatz 21 eingesetzt werden kann, bis dessen Stütz- und Stahlplatte 3 auf der platten­ förmigen Stahlstütze oder Auflageplatte 26 aufliegt.
Anhand von Fig. 4 ist nur schematisch gezeigt, daß der Haltekopf 1 an der Decken- oder Stahlstütze 25 auch direkt aufgesetzt oder angebracht sein kann, ohne daß bei der Stahlstütze 25 noch eine weitere Auflageplatte 26 vor­ gesehen ist.
Nachfolgend wird die Funktionsweise erläutert.
Üblicherweise werden beim Schalungsbau zur Herstellung einer Stahlbetondecke zunächst im Abstand zueinander sog. Jochträger aufgestellt, die gemäß der Darstellung nach Fig. 3 bzw. 4 in der Regel aus einem Doppel-T-Träger 33 aus Holz bestehen, wie dieser in Fig. 4 im Gesamtquer­ schnitt und in Fig. 3 im Teilquerschnitt gezeigt ist.
Dabei wird ein derartiger Doppel-T-Träger 33 durch zu­ mindest zwei rohrförmige Deckenstützen 25 vormontiert und gehalten.
Anschließend werden noch weitere in vordefinierten Abstän­ den zur Aufnahme der Last benötigte Deckenstützen aufge­ stellt, wobei im vorliegenden Falle hierfür lediglich eine Person benötigt wird.
Dazu wird der Haltekopf 1 am oberen Ende bei nicht völlig ausgefahrenen Decken- oder Stahlstütze 25 aufgesetzt oder eine entsprechende Decken- oder Stahlstütze 25 mit oben ausgebildetem Haltekopf verwendet und, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, in gekippter Ausrichtung mit seinem oberen Winkelprofil 5 am Untergurt 33′ des Doppel-T-Trä­ gers 33, d. h. des Holzträgers 33, eingehängt. Gleichzeitig mit dem Einhängen oder danach kann die Stütze nach unten hin in ihrer vorbestimmten Höhenlage ausgezogen werden, wobei die endgültige Höhenanpassung auch später vorgenom­ men werden kann.
Anschließend wird dann, wie in Fig. 6 wiedergegeben ist, der Haltekopf 1 mit der rohrförmigen Stahlstütze 25 in Vertikallage unter den Doppel-T-Träger 33 verschwenkt. Dabei wandert die keilförmige vorlaufende Kante 13′ des Sicherungsprofiles 13 an der gegenüberliegend zum Winkel­ profil 5 untenliegenden Längskante 33′′ des Holzträgers 33 vorbei. In der endgültigen Vertikalausrichtung der Stahl­ stütze 25 liegt dann der Untergurt 33′ des Holzträgers 33 auf der Stützplatte 3 des Haltekopfes 1 auf. Da der Ab­ stand zwischen dem Winkelprofil 5, d. h. dessen Vertikal­ schenkel 7, und dem Fuß des Sicherungsprofiles 13 dem Quermaß des Holzträgers, d. h. insbesondere dessen Unter­ gurtes 33′ entspricht, ist dadurch der Haltekopf 1 und damit die Deckenstütze 25 in Querrichtung zum Winkel- und Sicherungsprofil 5, 13 unverschiebbar gesichert.
Auch wenn beim Verschwenken die obere Auflagekante 37 des Winkelprofiles 5 bei der Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 3 weiter rechts auf der Oberseite des Untergurtes 33′′ aufliegen sollte, so ist eine Ausrichtung der Stahl­ stütze 25 in Vertikallage gleichwohl problemlos möglich. Denn in diesem Falle wird die untere Längskante 33′′ des Doppel-T-Trägers 33 auf die geneigte Seitenfläche 15 des Sicherungsprofiles 13 während des Verschwenkvorganges bis in Vertikallage auflaufen, was zur Folge hat, daß bei dem weiteren Verschwenkvorgang bis in die endgültige Vertikal­ lage der Haltekopf 1 relativ, d. h. quer zum Holzträger verschoben wird, bis die Längskante 33′′ des Holzträgers 33 am unteren Ende des Sicherungsprofiles 13, d. h. an dessen Fuß, auf der Stütz- oder Stahlplatte 3 zu liegen kommt. Dabei wird das gegenüberliegende Winkelprofil 5 mit dem gesamten Haltekopf 1 an die gegenüberliegende Vertikalsei­ te des Untergurts des Doppel-T-Trägers 33 herangeschoben.
Zumindest in der endgültigen Vertikallage kann dann durch entsprechendes Ausziehen des teleskopartig in der Höhe verstell- und justierbaren Stahlstützenrohres 25 die ex­ akte Höhenanpassung vorgenommen werden.
Die Demontage erfolgt dann durch umgekehrte Verschwenkbe­ wegung und Abheben des Haltekopfes vom Untergurt des Trä­ gers 33.
Anhand von Fig. 7 und 8 ist eine geringfügige Abwandlung gezeigt, die es ermöglicht, entsprechende Träger 33 auch unmittelbar benachbart zu einer Wand zu montieren.
Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vor­ angehenden Ausführungsbeispiel dadurch, daß das Siche­ rungsprofil 13 im Querschnitt nicht nach Art eines gleich­ schenkeligen Dreieckes, sondern eines rechtwinkeligen Dreieckes gebildet ist, dessen zum Winkelprofil 5 abwei­ send liegende Außenseite 39 nunmehr nicht mit einer ge­ neigten Fläche, sondern mit einer senkrecht zur Stütz­ platte 3 verlaufenden Außenfläche 39 gestaltet ist.
Durch diese Ausgestaltung kann der Haltekopf 1 noch dich­ ter benachbart zu einer Wand, beispielsweise Gebäudewand 41, montiert werden. Vor allem zeichnet sich dabei aus, daß die lagerichtige Aufstellung der Stahlstützen 25 pro­ blemlos unmittelbar benachbart neben der Gebäudewand 41 auch deshalb möglich ist, weil auch hier der Haltekopf mit seinem Winkelprofil 5 auf der zur Wand 41 gegenüberliegen­ den Seite in Schräglage aufgesetzt und dann die Ver­ schwenkbewegung der Stahlstütze 25 entsprechend der Dar­ stellung nach Fig. 5 und 6 auf die Wand 41 zu vorgenommen werden kann, bis die Stahlstütze 25 in Vertikalausrichtung aufgestellt ist.
Anhand von Fig. 7 ist auch schematisch gezeigt, daß auf diesen Doppel-T-Träger 33 eine Schalung 43 aufgelegt wer­ den kann, auf der dann beispielsweise eine Stahlbetondecke 45 hergestellt werden kann.

Claims (11)

1. Haltekopf für Stahlstützen, insbesondere für den Leergerüst- und den Stahlbetonbau zur Abstützung einer Deckenschalung, wobei der Haltekopf (1) auf einer Decken- oder Stahlstütze (25) sitzt oder anbringbar ist, und dabei eine Stützplatte (3) umfaßt, auf welcher ein sich gegen­ über der Stützplatte (3) erhebendes Winkelprofil (5) mit einem quer zur Stützplatte (3) verlaufenden Vertikalschen­ kel (7) und einem davon nochmals quer und im wesentlichen parallel zur Stützplatte (3) verlaufenden Horizontalschen­ kel (9) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß gegen­ überliegend zum Winkelprofil (5) auf der Stützplatte (3) sich ein bezüglich des zu sichernden Trägers (33) hinter­ greifungsfreies Sicherungsprofil (13) erhebt.
2. Haltekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Winkelprofil (5) zugewandt liegende Seitenfläche (15) des Sicherungsprofiles (13) gegenüber der Stützplatte (3) geneigt ausgerichtet ist und dabei vom gegenüberlie­ genden Winkelprofil (5) weg verläuft.
3. Haltekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsprofil (13) im Querschnitt quer zum Winkel­ profil (5) dreieck- oder keilförmig gestaltet ist.
4. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Sicherungs­ profiles (13) ein gleichschenkeliges Dreieck bildet.
5. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Sicherungs­ profiles (13) ein rechtwinkeliges Dreieck derart bildet, daß dessen zum Winkelprofil (5) wegweisende Außenfläche (39) senkrecht zur Stützplatte (3) steht.
6. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Seitenfläche (15) des Sicherungsprofiles (13) gegenüber der Stützplatte (3) in einem Winkel von 20° ±< 15°, insbesondere ±< 10°, vorzugs­ weise ±< 5° erläuft.
7. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Sicherungs­ profil (13) und dem Vertikalschenkel (7) des Winkelprofi­ les (5) im Bereich des Fußes des Sicherungsprofiles (13) dem Quermaß des zu sichernden Trägers (33) entspricht oder daraufhin angepaßt ist.
8. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Sicherungsprofiles (13) geringer ist als die Höhe des Winkelprofiles (5), vorzugs­ weise in etwa der halben Höhe des Winkelprofiles (5) ent­ spricht.
9. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkel- und das Sicherungsprofil (5, 13) parallel zueinander und symmetrisch zu einer quer verlaufenden Mittelsymmetrieebene (17) auf der Stützplatte (3) angeordnet sind.
10. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Sicherungsprofiles (13) gleich oder kürzer in der Länge des Winkelprofils (5) ist.
11. Haltekopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Stützplatte (3) ein Rohransatz (21) vorgesehen ist, der zumindest in einer Teilumfangsfläche mit einer Kröpfung oder einem Wulst (23) versehen ist.
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