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DE19724994C2 - Kettentrommelanordnung für Kettenkratzförderer - Google Patents

Kettentrommelanordnung für Kettenkratzförderer

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Publication number
DE19724994C2
DE19724994C2 DE19724994A DE19724994A DE19724994C2 DE 19724994 C2 DE19724994 C2 DE 19724994C2 DE 19724994 A DE19724994 A DE 19724994A DE 19724994 A DE19724994 A DE 19724994A DE 19724994 C2 DE19724994 C2 DE 19724994C2
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DE
Germany
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sprocket
chain
ring
chain drum
shaft
Prior art date
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DE19724994A
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DE19724994A1 (de
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Bernd Steinkuhl
Gerhard Merten
Adam Klabisch
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Caterpillar Global Mining Europe GmbH
Original Assignee
DBT GmbH
DBT Deustche Bergbau Technik GmbH
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Publication date
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Priority to DE19724994A priority patent/DE19724994C2/de
Priority to AU32403/97A priority patent/AU724472B2/en
Priority to US08/909,593 priority patent/US5927479A/en
Priority to PL97321624A priority patent/PL187025B1/pl
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Priority to UA97084270A priority patent/UA48164C2/uk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/02Belt- or chain-engaging elements
    • B65G23/04Drums, rollers, or wheels
    • B65G23/06Drums, rollers, or wheels with projections engaging abutments on belts or chains, e.g. sprocket wheels

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Description

Die Erfindung betrifft eine Kettentrommelanordnung für Mittel- oder Doppelmittelkettenkratzförderer entsprechend der im Oberbe­ griff des Patentanspruchs 1 angegebenen Bauart.
Eine Kettentrommelanordnung dieser Ausführung ist Gegenstand der US-PS 5,389,044. Die drehschlüssige Verbindung des geteilten Kettenrades mit der im Maschinenrahmen des Kettenkratzförderers gelagerten Antriebswelle erfolgt hier mittels einer axialen Paß­ federverbindung. Die Kettenradsegmente des geteilten Kettenrades weisen an den Seitenflanken ringförmige Seitenschultern auf, die jeweils von Halteringen übergriffen werden. Die Halteringe haben einen L-förmigen Querschnitt, so daß der längere Ringsteg eine Paßsitzfläche der Kettenradsegmente überdecken kann, in der Bohrungen eingelassen sind, durch die hindurch Schrauben zum Befestigen der Kettenradsegmente des geteilten Kettenrades an­ einander eingeschraubt werden. Die Halteringe wiederum werden axial durch geteilte, mit dem Kettenrad umlaufende Verschluß­ ringe gesichert, die aus lösbarem und radial von der Welle ab­ nehmbaren Verschlußringsegmenten bestehen. Die axiale Sicherung der Verschlußringe an der Welle erfolgt jeweils durch einen am Wellenumfang vorspringenden Bund. Bei der gattungsgemäßen Ket­ tentrommelanordnung sind die Halteringe und die Verschlußringe dem abrasiven Fördergut ausgesetzt. Bei einem Verschleiß der Halteringe muß eine komplette Demontage der Welle und somit eine komplette Demontage der gesamten Kettentrommelanordnung ein­ schließlich der mit der Welle verbundenen Teile erfolgen.
Die DE-36 32 970 A1 zeigt eine Kettentrommelanordnung, die aus mehreren Kettentrommelabschnitten gebildet ist, wobei die mitt­ leren Trommelabschnitte das Kettenrad bilden und über einen Vierkantabschnitt drehschlüssig mit der Welle verbunden sind. Die beiden äußeren Trommelabschnitte, die keine Kettensterne tragen, sind über eine Paßfeder mit der Antriebswelle verbunden und dienen zur Zentrierung der mittleren Trommelabschnitte. Hierzu weisen die geteilten äußeren Trommelabschnitte axial vor­ springende halbringförmige Flansche auf, die in stirnseitige Einziehungen der mittleren Trommelabschnitte einfassen und so den mittleren Trommelabschnitt zusammenhalten und in axialer Richtung auf der Welle positionieren.
Bei der Kettentrommelanordnung nach der DE 92 14 347 U1 sind zwischen den Kettentrommelenden und den Lagergehäusen Distanz­ ringe vorgesehen, die am Maschinenrahmen des Hauptantriebs brei­ ter ausgeführt sind als am Maschinenrahmen des Hilfsantriebs. Hierdurch kann die Kettentrommelanordnung bei Maschinenrahmen unterschiedlicher Baubreite eingesetzt werden, so daß eine Stan­ dardisierung der Kettentrommeln für unterschiedliche Fördererty­ pen möglich ist.
Ausgehend von der Kettentrommelanordnung der vorgenannten Art liegt der Erfindung vornehmlich die Aufgabe zugrunde, diese für Kettenkratzförderer mit Einfach- oder mit Doppelmittelkettenband versehene Kettentrommelanordnung in zweckdienlicher Weise so auszugestalten, daß bei einfacher Montage und Demontage des im Förderbetrieb einem hohen Verschleiß unterliegenden Kettenrades die durch Verschleiß bedingten Stillstandzeiten der Kettenkratz­ förderer seltener auftreten und kürzer ausfallen können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ver­ schlußring oder die Verschlußringe jeweils mit einem ringförmi­ gen, die Seitenschultern des geteilten Kettenrades und die an diesen angeordneten Halteringe übergreifenden Haltebund versehen ist oder versehen sind.
Bei der erfindungsgemäßen Kettentrommelanordnung ist also das geteilte Kettenrad über eine einfach und kostengünstig herzu­ stellende kräftige Paßfederverbindung für die Übertragung des Antriebsdrehmomentes zwischen Welle und Kettenrad drehschlüssig mit der Welle verbunden, und zwar derart, daß nach Lösen und Entfernen mindestens eines geteilten Verschlußringes die scha­ lenförmigen Kettenradsegmente radial aus dem Paßfedereingriff herausgeführt und von der Welle abgenommen werden können. Damit ergibt sich eine einfache Montage und Demontage des im Förderbe­ trieb einem hohen Verschleiß unterliegenden geteilten Kettenra­ des. Der oder die beiderseits des Kettenrades auf der Welle an­ geordnete(n) Verschlußring(e), von denen zumindest der eine als geteilter Verschlußring ausgeführt ist, weisen ringförmige Hal­ tebunde auf, mit denen sie die Seitenschultern des geteilten Kettenrades und die Halterringe, die die Kettenradsegmente an den ringförmigen Schulterflächen od. dgl. umspannen, übergreifen. Die Verschlußringe sichern den verschiebefreien Sitz des geteil­ ten Kettenrades an der Welle, während die lösbaren Halterringe vorrangig zur Sicherung des Paßfedereingriffs zwischen Kettenrad und Welle dienen.
Vorzugsweise ist zu beiden Seiten des auf der Welle angeordne­ ten, mit dieser über die Paßfederverbindung verbundenen Ketten­ rades ein geteilter Verschlußring angeordnet, der mit dem Ket­ tenrad umläuft. Es besteht aber auch die Möglichkeit, auf nur einer der beiden Seiten des Kettenrades einen geteilten und von der Welle lösbaren Verschlußring vorzusehen. Hierbei kann auf der anderen Seite des Kettenrades ein ungeteilter, also eintei­ liger Verschlußring angeordnet sein, der zweckmäßig ebenfalls im Förderbetrieb mit dem Kettenrad umläuft. Dabei läßt sich die An­ ordnung so treffen, daß der oder die Verschlußringe mit dem Ket­ tenrad für die Drehmitnahme lösbar gekuppelt ist bzw. sind. Vor­ zugsweise besteht der oder jeder geteilte Verschlußring aus zwei Halbringen, die durch Verschraubung mit etwa parallel zur Tan­ gentialrichtung der Welle angeordneten Schrauben lösbar verbun­ den werden.
Es empfiehlt sich im übrigen, die Teilungsebene des oder der ge­ teilten Verschluß- ringe gegenüber der Teilungsebene des geteil­ ten Kettenrades in Umfangsrichtung zu versetzen, wodurch die Verschraubung des oder der geteilten Verschlußringe übermäßig hohen Betriebsbelastungen entzogen ist.
Es empfiehlt sich im übrigen, die Teilungsebene des oder der ge­ teilten Verschlußringe gegenüber der Teilungsebene des geteil­ ten Kettenrades in Umfangsrichtung zu versetzen, wodurch die Verschraubung des oder der geteilten Verschlußringe übermäßig hohen Betriebsbelastungen entzogen ist.
Nach einem weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsmerkmal der Er­ findung sind die Seitenwangen des Maschinenrahmens jeweils mit einem in dessen Innenraum axial vorspringenden festen Hohlzapfen versehen, wobei die Welle mit ihren Wellenlagern in den Hohlzap­ fen gelagert ist und der oder die geteilten Verschlußringe als Zwischenring zwischen dem betreffenden Hohlzapfen und dem Ket­ tenrad angeordnet ist bzw. sind. Diese Anordnung bietet die Mög­ lichkeit, den oder die Verschlußringe in ihrer Breite verhält­ nismäßig schmal zu bemessen, was vor allem auch im Hinblick auf das einfache Einsetzen und Herausnehmen des geteilten Verschluß­ rings in bzw. aus dem Verbund der Kettentrommel vorteilhaft ist.
Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung sind an den Verschlußringen innenseitig Spaltringdichtungen angeordnet, welche die Spalten zwischen Verschlußring und Kettentrommel dichten und für die vorzugsweise die bei Kettentrommeln ge­ bräuchlichen Gleitringdichtungen verwendet werden, wobei einer der Gleitringträger der betreffenden Gleitringdichtung zweckmä­ ßig am Verschlußring selbst lösbar angeordnet ist. Vorzugsweise ist hierbei die Anordnung so getroffen, daß der mit dem Ketten­ rad umlaufende Gleitringträger der Gleitringdichtung mit dem um­ laufenden Verschlußring drehschlüssig und lösbar verbunden ist, während der stehende Gleitringträger an dem oben genannten, das Wellenlager aufnehmenden Hohlzapfen angeordnet ist.
Insbesondere bei einem geteilten Kettenrad für einen Doppelmit­ telkettenkratzförderer läßt sich die Breite des oder der geteil­ ten Verschlußringe so bemessen, daß sie kleiner ist als dieje­ nige des Kettenrades. Das Kettenrad besteht hier zweckmäßig aus zwei auf der Welle nebeneinander angeordneten Kettensternteilen, von denen jeder von zwei schalenförmigen Kettenradsegmenten ge­ bildet ist. Hierbei können die beiden jeweils geteilten Ketten­ radsterne bei entferntem Verschlußring oder entfernten Ver­ schlußringen jeweils für sich von der Welle abgenommen bzw. der Montage auf die Welle aufgesteckt werden. Im übrigen werden die beiden Kettensternteile des Kettenrades zweckmäßig so über die Paßfederverbindung mit der Welle verbunden, daß ihre Trennebenen in Umfangsrichtung der Welle um 60° bis 70° zueinander versetzt sind, wodurch eine günstige Übertragung des Antriebsdrehmomentes von der Welle auf das Kettenrad und damit das Kratzerkettenband erreicht wird.
Bei einem geteilten Kettenrad wird die Trennebene zwischen den schalenförmigen Kettenradsegmenten zweckmäßig so gelegt, daß sie an ihren beiden Enden jeweils in einer Zahnlücke des Kettenrades ausläuft. Weist das Kettenrad bzw. jedes Kettensternteil dessel­ ben eine ungerade Anzahl an Zähnen auf, so ist die Trennebene des Kettenrades bzw. des Kettensternteils eine geknickte Trenn­ ebene, deren beide Schenkel unter einem stumpfen Winkel zueinan­ der geneigt sind, wobei die beiden schalenförmigen Kettenradseg­ mente jeweils eine unterschiedliche Bogenlänge und eine unter­ schiedliche Zähnezahl aufweisen.
Weitere Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den einzel­ nen Ansprüchen angegeben und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispie­ le. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Kettentrommelanordnung mit Teilen des der Verlagerung der Kettentrommel die­ nenden Maschinenrahmens im Schnitt,
Fig. 2 in der Schnittdarstellung der Fig. 1 eine geän­ derte Kettentrommelanordnung gem. der Erfindung;
Fig. 3 in einer Seitenansicht das bei der Kettentrommel­ anordnung nach den Fig. 1 und 2 vorgesehene ge­ teilte Kettenrad mit seiner Teilungsebene;
Fig. 4 einen einzelnen Verschlußring der Kettentrommelan­ ordnung nach den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht, teilweise im Radialschnitt;
Fig. 5 den Verschlußring nach Fig. 4 in einer Seitenan­ sicht;
Fig. 6 die in Fig. 2 mit dem Kreisfeld VI bezeichnete Einzelheit in größerem Maßstab;
Fig. 7 einen einzelnen Haltering in einer Teilansicht.
Fig. 8 im Axialschnitt eine geänderte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kettentrommelanordnung;
Fig. 9 in schematischer Vereinfachung eine Einzelheit der Kettentrommelanordnung nach Fig. 8, nämlich eine zwischen den beiden Kettenradsegmenten angeordnete Flachdichtung;
Fig. 10 in einem Schnitt in Durchmesserrichtung einen der beiden geteilten Verschlußringe der Kettentrommel­ anordnung nach Fig. 8;
Fig. 11 den Verschlußring nach Fig. 10 in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles XI der Fig. 10;
Fig. 12 in Ansicht eine Dichtung am geteilten Verschluß­ ring gemäß den Fig. 10 und 11;
Fig. 13 in einem Schnitt in Durchmesserrichtung einen der bei der Kettentrommelanordnung nach den Fig. 8 bis 12 vorgesehenen Halteringe;
Fig. 14 in Ansicht ein scherenartiges Demontagewerkzeug zur Demontage der Halteringe bei der erfindungsge­ mäßen Kettentrommelanordnung.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigten Kettentrommelanordnungen für Mittel- oder Doppelmittelkettenkratzförderer bestehen in ihren Hauptteilen aus einem geteilten Kettenrad 1, einer dieses Ket­ tenrad tragenden horizontalen Welle 2, die beiderseits des Ket­ tenrades 1 in aus Wälzlagern bestehenden Wellenlagern 3 gelagert ist, und bei der Ausführungsform nach Fig. 1 einem geteilten Verschlußring 4 und bei der Ausführungsform nach Fig. 2 zwei Verschlußringen 4 und 5. Die beiden vertikalen Seitenwangen 6 des die Kettentrommel aufnehmenden Maschinenrahmens des Ketten­ kratzförderers sind in den Fig. 1 und 2 lediglich im Bereich der Wellenverlagerung und der hier an ihnen angeordneten Wangenöff­ nungen gezeigt. An den Seitenwangen 6 ist jeweils ein axial in den Innenraum des Maschinenrahmens vorspringender Hohlzapfen 7 fest angeordnet, der das betreffende Wellenlager 3 der Welle 2 aufnimmt, die mit ihrem antriebsseitigen Wellende 2' seitlich aus dem Maschinenrahmen herausgeführt ist.
Das Kettenrad 1 ist in den Fig. 1 und 2 als Doppelkettenrad für einen Doppelmittelkettenkratzförderer ausgebildet und weist dem­ gemäß zwei einzelne Kettenradteile bzw. Kettensterne 1A und 1B auf, die untereinander gleich ausgebildet sein können und je­ weils aus zwei schalenförmigen Kettenradsegmenten 1' und 1" be­ stehen, wie dies aus Fig. 3 erkennbar ist. Jedes Kettensternteil 1A und 1B ist also geteilt ausgeführt und weist im gezeigten Ausführungsbeispiel eine ungerade Anzahl an Zähnen, hier sieben Zähne 9 auf. Die Trennebene des Kettenrades bzw. jedes seiner beiden Kettensternteile 1A und 1B ist in Fig. 3 mit 10 bezeich­ net und läuft jeweils in einer Zahnlücke zwischen zwei benach­ barten Zähnen 9 des betreffenden Kettensterntelis 1A bzw. 1B aus. Jedes Kettensternteil 1A und 1B besteht folglich aus zwei schalenförmigen Kettenradsegmenten 1' und 1" unterschiedlicher Bogenlängen und Zähnezahl, wobei im gezeigten Ausführungsbei­ spiel das Kettenradsegment 1' die größere Bogenlänge aufweist und mit vier über die Bogenlänge verteilt angeordneten Zähnen 9 versehen ist, während das andere Kettenradsegment 1" mit der kleineren Bogenlänge drei Zähne 9 trägt. Aufgrund der unter­ schiedlichen Bogenlängen der Kettenradsegmente 1' und 1" ergibt sich an jedem Kettensternteil 1A und 1B eine geknickte Stoßfuge bzw. Trennebene zwischen den beiden Kettenradsegmenten 1' und 1", wobei die beiden Schenkel dieser Trennebene 10 zum Mittel­ punkt des Kettensternteils versetzt unter einem Winkel α zu­ einander geneigt sind, der vorzugsweise etwa 110° bis 120° be­ trägt. Die beiden Kettensternteile 1A und 1B werden im Mittelbe­ reich zwischen den beiden Seitenwangen 6 des Maschinenrahmens mit der Antriebswelle 2 drehschlüssig und lösbar verbunden, und zwar über eine axiale Paßfederverbindung 8, wobei jedes Ketten­ sternteil 1' und 2' mittels einer Paßfederverbindung 8 an der Welle 2 in deren Drehrichtung drehmomentübertragend angeschlos­ sen ist. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, erstreckt sich die Paßfe­ derverbindung 8 über den Mittelbereich der Welle 2, die beider­ seits dieses Mittelbereichs im Durchmesser abgesetzt ist. Im Anbauzustand liegen die beiden Kettensternteile 1A und 1B mit ihren einander zugewandten Seitenflächen aneinander.
Die beiden Kettensternteile 1A und 1B werden über die Paßfeder­ verbindungen 8 so an der Welle 2 angebaut, daß ihre geknickten Trennebenen 10 in Umfangsrichtung der Welle 2 um einen Winkel zueinander versetzt sind, zweckmäßig um einen Winkel von 60° bis 70°. Mit dieser winkelversetzten Einbaulage der beiden das Kettenrad 1 bildenden Kettensternteile 1A und 1B wird im Förderbetrieb die Drehmomentübertragung von der Welle 2 über das Kettenrad 1 auf die beiden Kratzerketten verbessert. Die Paßfe­ derverbindungen können aus fest an der Welle 2 angeordneten kräftigen Paßfedern bestehen, die in entsprechende axiale Nuten 8' an den inneren zylindrischen Nabenflächen der Kettensterntei­ le 1A und 1B bzw. deren Kettenradsegmente 1' und 2' mit Dreh­ schluß einfassen. Stattdessen können die Federleisten der Paß­ federverbindungen 8 aber auch an den inneren Nabenflächen der Kettensternteile fest angeordnet sein und in entsprechende axiale Nuten der Welle 2 einfassen. Aus den Fig. 1 und 2 ist zu ersehen, daß die axiale Länge der Paßfederverbindungen 8 etwas kleiner ist als die Breite des als Doppelkettenrad ausgebildeten Kettenrades 1. Die beiden Kettensternteile 1A und 1B können an ihren einander zugewandten und in Flächenanlage zueinander ste­ henden Seitenflächen durch axiale Verzapfung oder Verstiftung verbunden und in der vorgenannten Drehwinkelversetzung in der Einbaulage zueinander positioniert sein. In den Fig. 1 und 2 ist ein solcher Spann- oder Paßstift 11 gezeigt, der in Sackboh­ rungen 11' an den Seitenflächen der Kettensternteile 1A und 1B einfaßt und damit die beiden Kettensternteile in Drehrichtung zueinander lösbar positioniert.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte geteilte Verschlußring 4 ist als Zwischenring zwischen dem betreffenden Hohlzapfen 7 und dem angebauten Kettenrad 1 angeordnet. Wie vor allem die Fig. 4 und 5 zeigen, besteht der geteilte Verschlußring 4 aus zwei Halb­ ringteilen bzw. Ringsegmenten 4' und 4", die an ihren radialen Trennebenen 12 mittels Schrauben 13 zu dem geschlossenen Ver­ schlußring lösbar miteinander verbunden sind, wobei die Schrau­ ben 13 etwa tangentiale Bohrungen an den Verschlußringsegmenten 4' und 4" durchfassen. Gemäß Fig. 4 können die beiden Verschuß­ ringsegmente 4' und 4" an jeder Trennebene 12 mit zwei paralle­ len Schrauben 13 verbunden werden, die parallel zur Tangential­ richtung der Welle 2 angeordnet sind. Außerdem zeigen die Fig. 1, 2 und 4, daß der Verschlußring 4 an seinem Außenumfang einen axial gegen das Kettenrad gerichteten Flansch bzw. ringförmigen Haltebund 14 aufweist, der im Montagezustand eine ringförmige Seitenschulter 15 an der betreffenden Seitenfläche des geteilten Kettenrades 1 bzw. seines Kettensternteils umschließt.
Bei der Kettentrommelanordnung nach Fig. 1 ist nur auf der einen (linken) Seite des geteilten Kettenrades 1 ein Verschlußring 4 der vorgenannten Art als Zwischenring zwischen dem Kettenrad 1 und dem Hohlzapfen 7 angeordnet, während auf der gegenüberlie­ genden Seite das geteilte Kettenrad 1 im Spaltabstand zu der in­ neren ringförmigen Stirnfläche des hier befindlichen Hohlzapfens 7 endet. Die Kettentrommel weist Spaltringdichtungen auf, welche die Spalten zwischen dem Verschlußring 4 und dem hier befindli­ chen Hohlzapfen 7 bzw. zwischen der Kettentrommel und dem an­ schließenden Hohlzapfen 7 schließen und die aus Gleitringdich­ tungen bestehen. Die Gleitringdichtungen weisen jeweils zwei ringförmige Gleitringträger 16 und 17 auf, die mit den in Dicht­ anlage zueinander stehenden metallenen Gleitringen 18 bzw. 19 bestückt sind. An der Seite des geteilten Verschlußrings 4 liegt der Gleitringträger 16 in einer inneren, mehrfach im Durchmesser gestuften Ausdrehung des Verschlußrings 4 bzw. seiner beiden Ringsegmente 4' und 4", während der andere Gleitringträger 17 endseitig im Hohlzapfen 7 angeordnet ist. Dabei ist der dem Ver­ schlußring 4 zugeordnete Gleitringträger 16 zweckmäßig dreh­ schlüssig, aber lösbar mit dem Verschlußring 4 bzw. seinen bei­ den Segmenten 4' und 4" verbunden, so daß er von dem sich mit dem Kettenrad 1 drehenden Verschlußring 4 mitgenommen wird. An der gegenüberliegenden Seite, an der gem. Fig. 1 kein geteilter Verschlußring 4 vorgesehen ist, befindet sich der äußere Glei­ tringträger 17 ebenfalls stirnseitig in der Innenöffnung des Hohlzapfens 7, während der innenliegende Gleitringträger 16 in einer Ausdrehung an der Nabe des geteilten Kettenrades 1 ange­ ordnet und entweder mit der Welle 2 oder aber mit dem Kettenrad für die Drehmitnahme drehschlüssig, aber lösbar verbunden ist. An der Seite des geteilten Verschlußrings 4 sind die beiden Kettenradsegmente 1' und 1" des Kettensternteils 1A über einen lösbaren Haltering 20 zusammengehalten werden, der die ringför­ mige Seitenschulter 15 umspannt und von dem ringförmigen Halte­ bund 14 des Verschlußrings 4 umschlossen wird. Diese Situation ist in Fig. 6 in größerem Maßstab gezeigt. Es ist hieraus wie auch aus Fig. 7 zu erkennen, daß der Haltering 20 über seinen Ringumfang verteilt mehrere Gewindebohrungen 21 aufweisen kann, in die sich nach entferntem Verschlußring 4 von dem dadurch ge­ schaffenen Freiraum her eine Abziehschraube eindrehen läßt, mit der sich der Haltering 20 von der Seitenschulter zu dem benach­ barten Hohlzapfen 7 hin abziehen läßt. Stattdessen oder zusätz­ lich können am Haltering 20 über dessen Ringumfang verteilt meh­ rere Ausnehmungen 22 angeordnet sein, in die sich ein Handwerk­ zeug einführen läßt, um den Haltering von der Seitenschulter 15 abzuziehen.
Der geteilte Verschlußring 4 ist mit dem Kettenrad 1 bzw. seinem Kettensternteil 1A drehschlüssig und lösbar gekoppelt. Dies kann, wie in Fig. 7 gezeigt, dadurch geschehen, daß der Halte­ ring 20 an seiner ringförmigen Außenkontur mit mindestens einer Abflachung 23 versehen wird, gegen die sich eine entsprechend abgeflachte nockenartige Ausformung 14' (Fig. 4) an der ring­ förmigen Innenfläche des Haltebunds 14 des Verschlußrings 4 legt, so daß dieser im Einbauzustand von dem über die Welle 2 angetriebenen Kettenrad 1 mitgenommen wird. Stattdessen kann die Drehmitnahme des Verschlußrings 4 aber auch in anderer Weise er­ folgen, z. B. durch eine drehschlüssige Verbindung mit der Welle oder dem geteilten Kettenrad.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die beiden schalenför­ migen Kettenradsegmente 1' und 1" des anderen Kettensternteils 1B ebenfalls über einen Haltering 20 der genannten Art zusammen­ gehalten, der diese Kettensternsegmente an einer Ringschulter 15 umspannt, die sich an dem hier befindlichen Ende des Kettenrades 1 bzw. seines Kettensterntelis 1B befindet. Ferner zeigt Fig. 1, daß weitere Halteringe 20 zwischen den beiden Kettensternteilen 1A und 1B angeordnet werden können, die zu diesem Zweck an ihren einander zugewandten Seitenflächen jeweils eine umlaufende Ring­ nut 20' für die Aufnahme eines lösbaren Halterings 20 aufweisen. Insgesamt sind hier als am geteilten Kettenrad 1 vier die Ket­ tenradsegmente umspannende Halteringe 20 vorgesehen, die bei der Montage des Kettenrades von ihrem Sitz an den Kettensternteilen 1A und 1B entfernt werden können und im Montagezustand die Ket­ tenradsegmente im Paßfedereingriff mit der Welle 2 sichern.
Um bei der Kettentrommelanordnung nach Fig. 1 das geteilte Ket­ tenrad 1 auszubauen und bei Bedarf gegen ein neues Kettenrad auszuwechseln, werden die Schrauben 13 des Verschlußrings 4 ge­ löst und die beiden voneinander getrennten Verschlußringsegmente 4' und 4" radial von der Welle abgenommen. Anschließend wird der auf der Seite des Verschlußrings 4 befindliche Haltering 20, wie oben beschrieben, mit Hilfe eines Werkzeugs von der Seiten­ schulter 15 der Kettentrommel 1 seitlich zu dem hier befindli­ chen Hohlzapfen 7 hin abgezogen, worauf das Kettensternteil 1A unter Lösen der Paßstiftverbindung 11 von dem anderen Ketten­ sternteil 1B nach links auf der Welle 2 verschoben wird, so daß nunmehr die zwischen den Kettensternteilen 1A und 1B befindli­ chen Halteringe 20 wie auch der weitere auf der rechten Seite befindliche Haltering 20 gelöst werden können und sich die Ket­ tenradsegmente 1' und 1" des geteilten Kettenrades 1 bzw. sei­ ner beiden Kettensternteile 1A und 1B in Radialrichtung gem. Pfeil R aus dem Paßfedereingriff herausheben und von der Welle 2 abnehmen lassen. Die Montage des geteilten Kettenrades 1 an der Welle 2 erfolgt sinngemäß in umgekehrter Weise. Hierbei ist an­ zumerken, daß die Halteringe 20 bei der Demontage des Kettenra­ des 1 auf der Welle 2 verbleiben können, so daß sie später bei der Montage eines neuen Kettenrades für die Verklammerung seiner Kettenradsegmente zur Verfügung stehen.
Bei der Kettentrommelanordnung nach Fig. 1 empfiehlt es sich, auf derjenigen Seite, an der sich kein geteilter Verschlußring 4 befindet, den hier befindlichen Hohlzapfen 7 mit einem dem Hal­ tebund 14 entsprechenden ringförmigen Haltebund zu versehen, welcher im Montagezustand das Kettenrad bzw. sein Kettenstern­ teil 1B umgreift. Im übrigen wird das Kettenrad im Montagezu­ stand durch den sich in der gezeigten Einbauposition befindli­ chen geteilten Verschlußring 4 und auf der gegenüberliegenden Seite durch den Hohlzapfen 7 gegen Axialverschieben auf der Welle 2 gesichert.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Kettentrommelanordnung nach Fig. 2 sind zu beiden Seiten des geteilten Kettenrades 1 und des die Paßfederverbindung 8 aufweisenden Längenabschnitts der Welle 2 Verschlußringe 4 und 5 angeordnet. Hierbei kann der Verschlußring 5 ebenfalls als geteilter Verschlußring ausgeführt sein entsprechend dem vorstehend beschriebenen Verschlußring 4. Stattdessen kann der Verschlußring 5 aber auch als ungeteilter, einstückiger Verschlußring ausgebildet sein, der mit seinem ringförmigen Haltebund 14 die ringförmige Seitenschulter 15 des Kettensternteils 1B umschließt. Das als Doppelkettenrad ausge­ bildete geteilte Kettenrad 1 wird hier also im Einbauzustand durch die beiden Verschlußringe 4 und 5 gegen Axialverschieben auf der Welle 2 gesichert. Im übrigen sind die beiden Ketten­ sternteile 1A und 1B auch hier über einen Paßstift 11 in ihrer Drehversetzung zueinander positioniert und durch vier Halteringe 20 im Paßfedereingriff 8 gesichert. Die Anordnung entspricht in­ soweit derjenigen nach Fig. 1, wobei lediglich der auf der Seite des Verschlußrings 5 befindliche Haltering 20 von dessen Halte­ bund 14 umgriffen wird. Die auf den Verschlußringseiten liegen­ den Halteringe sind, wie vorstehend in Verbindung mit den Fig. 4 bis 7 beschrieben, mit dem geteilten Kettenrad zur Drehmitnahme verbunden. Die Montage und Demontage des geteilten Kettenrades 1 nach Fig. 2 erfolgt sinngemäß in gleicher Weise wie bei der Aus­ führungsform nach Fig. 1.
Ist bei der Kettentrommelanordnung nach Fig. 2 auch der Ver­ schlußring 5 entsprechend dem Verschlußring 4 als geteilter Ver­ schlußring ausgeführt, so können zum Ausbauen des geteilten Ket­ tenrades 1 beide Verschlußringe 4 und 5 durch Lösen ihrer Schrauben 13 ausgebaut werden, worauf sich das geteilte Ketten­ rad nach Lösen der Halteringe 20 in Radialrichtung R von der Welle 2 abnehmen läßt.
Während bei den vorstehend beschriebenen und in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen das Kettenrad 1 aus einem Dop­ pelkettenrad mit zwei jeweils geteilten Kettensternteilen 1A und 1B besteht und demgemäß für die Verwendung bei einem Doppelmit­ telkettenkratzförderer bestimmt ist, kann das Kettenrad 1 aber auch für einen Mittelkettenkratzförderer mit nur einem einzigen mittig in der Förderrinne umlaufenden Kettenband ausgeführt sein. Das Kettenrad 1 weist in diesem Fall nur ein einziges Ket­ tensternteil auf, das in der beschriebenen Weise von zwei scha­ lenförmigen Kettenradsegmenten 1' und 1" gebildet wird, die in gleicher Weise über die Paßfederverbindungen mit der Welle 2 drehschlüssig verbunden und mit Hilfe des oder der Verschlußrin­ ge an der Welle gesichert werden, wobei die beiden Kettenrad­ segmente 1' und 1" durch zwei auf seinen Verschlußringseiten auf den Seitenschultern 15 angeordnete Halteringe 20 zusammen­ gehalten werden können. Im übrigen wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Teilungsebene des oder der geteilten Ver­ schlußringe gegenüber derjenigen des geteilten Kettenrades in Umfangsrichtung der Welle zueinander versetzt sind. Wie in Fig. 2 angedeutet, können die rotierenden Gleitringträger 16 mit axialen Zapfen oder eingesteckten axialen Spannstiften 24 ver­ sehen sein, die in entsprechende Ausnehmungen 25 am Innenumfang des Verschlußrings 4 bzw. 5 einfassen, wodurch diese Gleitring­ träger mit dem Verschlußring drehschlüssig verbunden sind, so daß sie von dem sich mit dem Kettenrad 1 drehenden Verschlußring mitgenommen werden. Die Ausnehmungen 25 können hierbei aus Nuten bestehen, die zur Welle 2 hin offen sind, so daß sich der geteilte Verschlußring 4 mit seinen beiden Ringsegmenten 4' und 4" nach Lösen der Verschraubung 13 von dem Gleitringträger 16 abziehen läßt, der dabei an der Welle 2 verbleibt.
Fig. 8 zeigt in der Schnittdarstellung der Fig. 1 und 2 eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsform einer erfindungsgemäßen Kettentrommelanordnung im Maschinenrahmen eines Kettenkratzför­ derers, wobei übereinstimmende oder funktionell gleichwertige Bauteile mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Die Ketten­ trommelanordnung nach Fig. 8 ist im gezeigten Ausführungsbei­ spiel für einen Doppelmittelkettenkratzförderer bestimmt, dessen beide zueinander parallele, die Kratzer 26 tragenden endlosen Kettenbänder 27 in Fig. 8 angedeutet sind. Das Kettenrad 1 be­ steht hier aus einem geteilten Doppelkettenrad, dessen beide schalenförmigen Kettenradsegmente 1' und 1" jeweils mit zwei fest, vorzugsweise einstückig an ihnen angeordneten Kettenstern­ segmenten bzw. Kettensternteilen 1A und 1B versehen sind. Die beiden die Kettentrommel im Verbindungszustand bildenden Ketten­ radsegmente können in der Weise geteilt sein, wie dies in Fig. 3 für das Einzelkettenrad gezeigt ist mit der abgewinkelten Trenn­ ebene 10 der Kettenradsegmente 1' und 1". Stattdessen können bei der Kettentrommelanordnung nach Fig. 8 die beiden Kettenrad­ segmente 1' und 1" aus die Kettensternteile tragenden Halb­ schalen bestehen, die zu der zylindrischen Kettentrommel entlang einer Durchmesserebene zusammengesetzt werden. Bei der Ketten­ trommelanordnung nach Fig. 8 können die beiden Kettenradsegmente aber auch mit nur einem einzigen Kettenstern versehen sein, falls die Kettentrommelanordnung bei einem Mittelkettenkratzför­ derer mit nur einem einzigen Kratzerkettenband 27 Verwendung findet.
Bei der Anordnung nach Fig. 8 ist die in den Wellenlagern 3 ge­ lagerte Kettentrommelwelle 2 mit ihren beiden Enden 2' seitlich aus den Öffnungen der Seitenwangen 6 des Maschinenrahmens des Kettenkratzförderers herausgeführt, so daß hier ein Doppelan­ trieb für die Welle 2 und die daran angeordnete Kettentrommel vorgesehen werden kann. Der Aufbau der Kettentrommelanordnung ist im übrigen zur vertikalen Mittelebene symmetrisch ausgeführt unter Verwendung von zwei untereinander gleich ausgebildeten ge­ teilten Verschlußringen 4, die mit ihren nach Art von Ringflan­ schen ausgebildeten Haltebunden 14 die ringförmigen Seitenschul­ tern 15 und die hierauf mit Spannung aufliegenden Halteringe 20 umschließen, wobei die flanschartigen Haltebunde 14 die mit Hilfe der Paßfederverbindungen 8 drehschlüssig, aber radial lös­ bar an der Welle 2 angeordneten Kettenradsegmente endseitig im Außenumfangsbereich unter Zwischenschaltung einer Dichtung 28 umgreifen, die in einer Nut der Kettenradsegmente angeordnet ist. Die von den äußeren Halteringen 20 umspannten Seitenschul­ tern 15 sind gemäß Fig. 8 konisch ausgeführt, derart, daß sie von ihrem auf der Seite des Verschlußrings 4 liegenden Ende in Axialrichtung der Kettentrommel- und Wellenachse unter einem kleinen Konuswinkel von etwa 2-4° ansteigt und demgemäß eine Haltering-Auflager- und Aufkeilfläche bildet. Wie Fig. 13 zeigt, ist der einteilige Haltering 20 mit einer entsprechend konisch ansteigenden ringförmigen Innenfläche 20" versehen, die hier unter einem Konuswinkel von 3° von der einen zur anderen Seite des Halterings hin ansteigt. Durch Aufschieben der beiden ein­ teiligen Halteringe 20 auf die ihnen zugeordneten konischen Sei­ tenschultern 15 der axial geteilten Kettentrommel erfolgt somit eine Verkeilung und feste Verspannung der beiden schalenförmigen Kettenrad- bzw. Kettentrommelsegmente unter Sicherung ihres Paß­ federeingriffs an der Welle. Insbesondere Fig. 13 läßt außerdem erkennen, daß die beiden gleich ausgebildeten Halteringe 20 je­ weils mit einer in ihrem Außenumfangsbereich angeordneten, ring­ förmig umlaufenden Kantenabschrägung 29 versehen sind, die z. B. unter einem Winkel von 30° zur Durchmesserrichtung des Halte­ rings geneigt ist und eine Angriffsfläche für ein weiter unten noch näher beschriebenes Lösewerkzeug bildet, mit dessen Hilfe sich die mit Keilverspannung auf den Seitenschultern 15 sitzen­ den Halteringe 20 von den Seitenschultern in Richtung auf den benachbarten Hohlzapfen 7 abdrücken lassen.
Die bei der Kettentrommelanordnung nach Fig. 8 verwendeten Ver­ schlußringe 4 sind in den Fig. 10 und 11 gezeigt. Die aus den miteinander verschraubbaren Halbringen 4' und 4" bestehenden Verschlußringe 4 weisen die oben erwähnten, in der Trennebene 12 der Ringsegmente 4' und 4" liegenden Ausnehmungen 25 für den Eingriff der Zapfen oder Spannstifte 24 auf, welche der Drehmit­ nahme der Gleitringträger 16 im Förderbetrieb dienen. Diese Aus­ nehmungen 25 sind zur Innenseite des geteilten Verschlußrings hin offen. Weiterhin ist erkennbar, daß die Verschlußringe 4 je­ weils an ihrer dem benachbarten Wellenlager 3 zugewandten Außen­ seite mit in Radialrichtung nach außen ansteigenden Keilandruck­ flächen 30 versehen sind, die aus z. B. durch Verklebung be­ festigten Keilstücken bestehen und die im gezeigten Ausführungs­ beispiel in der Bogenmitte der beiden verschraubbaren Ringseg­ mente 4' und 4" angeordnet sind. Fig. 8 läßt erkennen, daß die durchgehende Welle 2 an jeder Verschlußringseite einen Wellen­ flansch oder festen Wellenbund 31 aufweist, gegen den sich die Verschlußringe 4 mit ihren Keilandruckflächen 30 abstützen. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß bei der Montage der Ver­ schlußringe 4, d. h. beim Festziehen der Schrauben 13 die Ring­ segmente 4' und 4" durch die Keilabstützung an den Wellenbunden 31 gegen die betreffende Stirnseite der Kettentrommel gedrückt werden, wodurch die Halteringe 20 mit ihren inneren Konusflächen 20" unter Verkeilung bzw. fester Verspannung auf die konischen Seitenschultern 15 aufgepreßt werden, wodurch die Kettenradseg­ mente mit Hilfe der Halteringe 20 fest umspannt und in ihrer Lage an der Welle 2 gesichert werden.
Es empfiehlt sich, die beiden schalenförmigen Kettenradsegmente an ihrer Trennebene gegen Schmutz- und Feuchtigkeitseintritt zu dichten. Dies ist in Fig. 9 angedeutet. Danach sind an den bei­ den Trennebenen, an denen die Kettenradsegmente 1' und 1" an­ einander liegen, Flachdichtungen 32 angeordnet, die hier die Trennfugen zwischen den Kettensternteilen in deren Montagezu­ stand nach außen abdichten. Diese Flachdichtungen können aus einem geeigneten nachgiebigen Gummi- oder Kunststoffmaterial od. dgl. bestehen und weisen zweckmäßig eine Dicke auf, die etwa bei 1 mm liegt. Auch die geteilten Verschlußringe 4 können an den Trennebenen ihrer Ringsegmente 4' und 4" mit Flachdichtungen versehen sein. Eine solche Flachdichtung ist in Fig. 12 bei 33 dargestellt. Es ist erkennbar, daß die Flachdichtung eine Umriß­ form aufweist, die der Querschnittsform des Verschlußringes 4 mit dem flanschartigen Haltebund 14 entspricht. Auch diese Flachdichtungen 33 bestehen zweckmäßig aus einem Kunststoff- oder Gummimaterial mit einer Dicke von etwa 1 mm. Die Flachdich­ tungen 33 können auch an einem der beiden Ringsegmente 4', 4" der Verschlußringe, z. B. durch Kleben angeheftet sein. Gleiche Befestigungsart gilt im Bezug auf die Flachdichtungen 32 zwi­ schen den Kettenradsegmenten der Kettentrommel.
Zur Demontage der in Fig. 8 gezeigten Kettentrommel werden die Schraubverbindungen 13 der beiden Verschlußringe 4 gelöst, worauf sich die Ringsegmente 4' und 4" der Verschlußringe ra­ dial zur Wellenachse aus dem Verbund herausnehmen lassen. An­ schließend werden die mit Keilverspannung auf den Seitenschul­ tern 15 sitzenden Halteringe 20 seitlich von den Seitenschul­ tern abgedrückt. Dies läßt sich mit Hilfe eines Werkzeugs, wel­ ches am Haltering 20 bzw. an dessen Kantenabschrägung 29 ange­ setzt wird, bewerkstelligen. Ein für die Schnell-Demontage verwendbares Hand­ werkzeugs 34 ist in Fig. 14 gezeigt.
Nach dem Ausbauen der Verschlußringe 4 wird das scherenartige Demontagewerkzeug 34 gemäß Fig. 14 radial zur Achse der Welle 2 so gegen den auf der Seitenschulter 15 aufgekeilten Haltering 20 angesetzt, daß seine beiden gespreizten Scherenbacken 37 mit ihren Angriffsflächen 38 an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen des Halterings 20 an dessen Kantenabschrägung 29 angrei­ fen. Anschließend wird der Schwenkzylinder 40 mit Hilfe der Handpumpe 41 im Sinne einer Schließbewegung der Schere bzw. sei­ ner beiden Scherenbacken 37 betätigt, so daß durch die Schließ­ bewegung der Haltering 20 von den an der Kantenabschrägung 29 angreifenden Backenflächen 38 von der Seitenschulter 15 zu der Seite hin abgedrückt wird, zu der sich zuvor der Verschlußring 4 befand. Nach entfernten Halteringen 20 lassen sich die beiden Kettenradsegmente der Kettentrommel radial aus dem Paßfederein­ griff 8 herausnehmen und ausbauen, wie dies weiter oben im Zu­ sammenhang mit den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2 erläutert wurde.
Mit der oben im Zusammenhang mit mehreren Ausführungsbeispielen beschriebenen Paßfederverbindung des geteilten Kettenrades mit der Welle 2 ergeben sich erhebliche Herstellungsvereinfachungen. Zugleich wird mit der Erfindung die Möglichkeit geschaffen, den oder die Verschlußringe mit kleinen Breitenabmessungen herzu­ stellen, was im Falle des geteilten Verschlußringes auch den Vorteil einer besonders einfachen Handhabung desselben beim Ein­ bau und beim Lösen hat. Es versteht sich, daß die im Zusammen­ hang mit den Fig. 8 bis 13 beschriebenen Detailmerkmale der Ket­ tentrommelanordnung sich auch einzeln oder in Kombination bei den Kettentrommelanordnungen nach den Fig. 1 und 2 verwenden lassen. Wie ausgeführt, kann die erfindungsgemäße Kettentrommel­ anordnung wahlweise mit nur einem einzigen Kettenstern oder mit einem Doppelkettenstern ausgestattet sein. Wesentlich ist vor allem, daß die Kettentrommel selbst axial geteilt und aus auf der Welle 2 zusammenbaubaren schalenförmigen Kettenradsegmenten besteht, die über den Paßfedereingriff 8 drehschlüssig, aber ra­ dial lösbar mit der Welle 2 verbunden werden können.

Claims (29)

1. Kettentrommelanordnung für Mittel- oder Doppelmittelketten­ kratzförderer mit einem geteilten Kettenrad, dessen schalen­ förmige Kettenradsegmente über eine axiale Paßfederverbin­ dung drehschlüssig mit der Welle der Kettentrommel verbunden sind, die beiderseits des Kettenrades in Wellenlagern an La­ gerteilen der Seitenwangen eines Maschinenrahmens gelagert ist, und mit beiderseits des Kettenrades angeordneten, die Welle umschließenden und das Kettenrad in der Einbaulage an der Welle sichernden Ringteilen, von denen zumindest der eine als ein mit dem Kettenrad umlaufender geteilter Ver­ schlußring ausgebildet ist, der aus lösbar miteinander ver­ bundenen, von der Welle radial abnehmbaren Verschlußringseg­ menten besteht, wobei die Kettenradsegmente an der Ver­ schlußringseite oder den Verschlußringseiten über einen ent­ fernbaren, ringförmige Seitenschultern des Kettenrades über­ greifenden Haltering lösbar verbunden sind und bei aus dem Verbund entferntem Verschlußring unter Lösen des Paßfeder­ eingriffs radial von der Welle abnehmbar sind, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Verschlußring (4) oder die Ver­ schlußringe (4, 5) jeweils mit einem ringförmigen, die Sei­ tenschultern (15) des geteilten Kettenrades (1) und die an diesen angeordneten Halteringe (20) übergreifenden Haltebund (14) versehen ist oder sind.
2. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zeichnet, daß zu beiden Seiten des ge­ teilten Kettenrades (1) jeweils ein geteilter, mit dem Ket­ tenrad (1) umlaufender Verschlußring (4) angeordnet ist.
3. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß auf der einen Seite des Kettenrades (1) ein geteilter und lösbarer Verschlußring (4) und auf der anderen Seite des Kettenrades (1) ein ungeteil­ ter einteiliger, ebenfalls mit dem Kettenrad (1) umlaufender Verschlußring (5) angeordnet ist.
4. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sei­ tenwangen (6) des Maschinenrahmens jeweils mit einem in des­ sen Innenraum axial vorspringenden festen Hohlzapfen (7) versehen sind, wobei die Welle (2) mit ihren Wellenlagern (3) in den Hohlzapfen (7) gelagert ist und der oder die ge­ teilten Verschlußringe (4) als Zwischenring zwischen dem be­ treffenden Hohlzapfen (7) und dem Kettenrad (1) angeordnet ist bzw. sind.
5. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bei­ den Kettenradsegmente (1', 1") des geteilten Kettenrades (1) jeweils über eine axiale Paßfederverbindung (8) mit der Welle (2) drehschlüssig und lösbar verbunden sind.
6. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Verschlußringe (4, 5) mit dem Kettenrad (1) für die Drehmitnahme lösbar gekoppelt ist bzw. sind.
7. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die geteilten Verschlußringe (4) aus durch Verschraubung mit etwa parallel zur Tangentialrichtung der Welle (2) angeord­ neten Schrauben (13) lösbar verbundenen Halbringen besteht bzw. bestehen.
8. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tei­ lungsebene des oder der geteilten Verschlußringe (4) gegen­ über der Teilungsebene (10) des geteilten Kettenrades (1) in Umfangsrichtung versetzt ist.
9. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verschlußringen (4, 5) innenseitig Spaltringdichtungen ange­ ordnet sind.
10. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltringdichtungen aus Gleitringdichtungen bestehen, deren einer Gleitringträ­ ger (16) am Verschlußring angeordnet ist.
11. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kettenrad (1) umlaufende Gleitringträger (16) der Gleitringdichtung mit dem umlaufenden Verschlußring drehschlüssig und lösbar verbunden ist, während der stehende Gleitringträger (17) am Hohlzapfen (7) angeordnet ist.
12. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Welle (2) umlaufende Gleitringträger (16) über axiale Zapfen oder Spannstifte (24) mit dem geteilten Verschlußring (4) dreh­ schlüssig gekoppelt ist, der am Innenumfang mindestens eine zur Welle (2) hin offene Nut (25) für den Eingriff des Zap­ fens oder Spannstiftes (24) aufweist.
13. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen oder Nuten (25) für den Eingriff der Zapfen oder Spannstifte (24) in der Trennebene der Ringsegmente (4', 4") des Verschluß­ ringes (4) angeordnet und zur Innenseite des Verschlußringes hin offen sind.
14. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Haltering (20) mit Werkzeug-Einstecköffnungen (22) und/oder Gewindebohrungen (21) für eine Abziehschraube ver­ sehen ist.
15. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Hal­ teringe (20) und die sie überdeckenden Haltebunde (14) der Verschlußringe (4, 5) mit der formschlüssigen Drehverbindung dieser Teile dienenden Ausformungen, wie z. B. Abflachungen (23, 14'), versehen sind.
16. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das ge­ teilte Kettenrad (1) aus einem Einfachkettenstern für einen Mittelkettenkratzförderer besteht.
17. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei ei­ ner Kettentrommel für einen Doppelmittelkettenkratzförderer das Kettenrad (1) aus zwei auf der Welle (2) nebeneinander angeordneten Kettensternteilen (1A, 1B) besteht, von denen jeder von zwei schalenförmigen Kettenradsegmenten (1', 1") gebildet ist.
18. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene (10) der beiden Kettensternteile (1A, 1B) in Umfangsrichtung um vor­ zugsweise 60° bis 70° zueinander versetzt sind.
19. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 17 oder 18, da­ durch gekennzeichnet, daß die beiden Kettensternteile (1A, 1B) über eine axiale Verstiftung oder Verbolzung (11) in Drehrichtung lösbar verbunden sind.
20. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettensternteile (1A, 1B) an ihren einander zugewandten Seitenflächen auf ei­ nem gemeinsamen Teilkreis angeordnete Sackbohrungen (12) für den Eingriff von axialen Bolzen (11) aufweisen.
21. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Ket­ tenrad (1) oder jedes Kettensternteil (1A, 1B) desselben aus zwei schalenförmigen Kettenradsegmenten (1', 1") unter­ schiedlicher Bogenlängen und Zähnezahl besteht, wobei die Trennebene (10) des Kettenrades eine geknickte Trennebene ist, deren beide Schenkel unter einem stumpfen Winkel (α) von vorzugsweise 110° bis 120° zueinander geneigt sind, wo­ bei die Trennebene (10) des Kettenrades an ihren beiden En­ den in Zahnlücken zwischen zwei Zähnen (9) des Kettenrades ausläuft.
22. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Ket­ tenradsegmente (1', 1") der beiden Kettensternteile (1A, 1B) an deren einander zugewandten Seiten ebenfalls durch Halteringe (20) lösbar verbunden sind.
23. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Doppelkettenrad für einen Doppelmittelkettenkratzför­ derer die beiden Kettenradsegmente (1', 1") jeweils mit zwei fest, vorzugsweise einstückig an ihnen angeordneten Kettensternsegmenten versehen sind.
24. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder der beiden äußeren Halteringe (20) mit einer konischen Innenfläche (20") und die ihr zugeordnete Seitenschulter (15) mit einer konischen Haltering-Auflager- und Aufkeil­ fläche versehen ist.
25. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Seitenschultern (15) angeordneten Halteringe (20) mit Angriffsflächen (29) für ein ansetzbares Lösewerkzeug ver­ sehen sind.
26. Kettentrommelanordnung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen von äußeren Kantenabschrägungen (29) der Haltering-Innenkanten gebildet sind.
27. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ schlußringe (4) an ihren dem benachbarten Wellenlager (3) zugewandten Außenseiten mit gegen einen Wellenbund (31) od. dgl. abstützbaren und verkeilbaren, radial nach außen an­ steigenden Keilandruckflächen (30) versehen sind.
28. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder geteilte Verschlußring (4) mit einer zwischen seinen Ringsegmenten (4', 4") angeordneten nachgiebigen Dichtung (33), z. B. einer etwa L-förmigen Flachdichtung, versehen ist.
29. Kettentrommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kettenradsegmenten (1', 1") an deren Trennebene (10) eine nachgiebige Flachdichtung (32) angeordnet ist.
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