DE19724667C1 - Hörsprechgarnitur - Google Patents
HörsprechgarniturInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hörsprechgarnitur gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige
Hörsprechgarnitur ist aus der WO 95/20303 bekannt. Diese
Hörsprechgarnitur weist mindestens einen Hörer, ein Mikrophon
und einen Kopfbügel auf und ermöglichen dem Benutzer eine
Kommunikation über eine gewisse Distanz, wobei er beide
Hände für andere Aufgaben frei hat. Anwendungsgebiete von
Hörsprechgarnituren sind beispielsweise das Telefonieren,
die sprachliche Kommunikation mit Computern, die für eine
Spracherkennung ausgestattet sind, die Steuerung von Maschi
nen, der Funksprechverkehr von Piloten, Tauchern, der Mili
tärbereich oder das Simultandolmetschen. Üblicherweise
haben solche Hörsprechgarnituren nur einen Hörer, damit
der Benutzer mit dem anderen Ohr Umgebungsgeräusche wahrneh
men kann. Die meisten Hörsprechgarnituren sind über ein
Kabel mit einer Basisstation verbunden, was die Bewegungs
freiheit des Trägers einschränkt (vgl. DE 40 19 529 A1
oder US 3,869,584). Um auch bei Bewegungen des Trägers
einen sicheren Halt zu gewährleisten, haben die meisten
Hörsprechgarnituren einen Kopfbügel, der die Oberseite
des Kopfes überspannt und zur Folge hat, daß die Hörsprech
garnitur relativ großen Raum einnimmt.
Aus der US 4,020,297 ist eine Hörsprechgarnitur ohne Kopfbü
gel bekannt, die lediglich an einem Ohr des Trägers einge
hängt wird. Unmittelbar an dem Hörer ist ein Teleskoparm
befestigt, an dessem freien Ende ein Mikrophon angebracht
ist. Selbst wenn diese Hörsprechgarnitur ein sehr geringes
Gewicht hat, so ist ein guter Halt auch bei abrupten Bewegun
gen nur dann gewährleistet, wenn der Ohrbefestigungsbügel
des Hörers das Ohr des Trägers eng umschließt, was dann
beim längeren Tragen als unangenehm empfunden wird. Darüber
hinaus müßte dann der Ohrbügel entweder verstellbar sein
oder in verschiedenen Größen hergestellt werden, was hohen
Fertigungsaufwand bedingt. Im übrigen ist auch diese Hör
sprechgarnitur über ein Kabel mit einer Basisstation verbun
den.
Die CH 681 841 A5 zeigt eine Hörsprechgarnitur mit einem
am Ohr einhängbaren Hörer, der über ein Kabel mit einem
Halsbügel verbunden ist, welcher ein auf Körperschall anspre
chendes Kehlkopfmikrophon trägt. Hörer und Mikrophon sind
auch hier über ein Kabel mit einer Basisstation verbunden.
Aus einem Firmenprospekt der Firma ACS Wireless, Inc.,
Publication No. 63-A, printed in the USA 1/97 mit dem Titel
"MULTI-TASKING with AUREA" ist eine Hörsprechgarnitur be
kannt, die über zehn auswählbare Funkkanäle im Frequenzbe
reich zwischen 46,61 bis 49,99 MHZ eine Funkverbindung
zu einer Basisstation herstellt. In einem Gehäuse der Hör
sprechgarnitur ist daher eine Sende-Empfangseinheit angeord
net sowie eine Antenne und eine Batterie. Die Hörsprechgarni
tur ist demgemäß relativ sperrig.
Die JP 59-210790 A zeigt einen Kopfhörer mit einem aus
drei Einzelteilen gebildeten Kopfbügel, die gelenkig mitein
ander verbunden sind, wobei zwei Seitenteile des Kopfbügels
aufeinander zu verschwenkbar sind.
Die JP 6-351090 zeigt einen Kopfhörer mit einem zusammen
klappbaren aus vier Einzelteilen bestehenden Kopfbügel,
die ebenfalls gelenkig miteinander verbunden sind. An den
Gelenken sind Rasteinrichtungen vorgesehen, die den Kopfhörer
im Betriebszustand bzw. im zusammengeklappten Zustand arre
tieren.
Die JP 2-246598 zeigt einen Kopfhörer, der über Infrarot-
Empfangsdioden Signale von einer Basisstation empfängt.
Die DE 31 18 294 C2 zeigt einen Kopfhörer mit zwei
Hörmuscheln und einem Kopfbügel, in dessen Mitte ein
Schwenkgelenk vorgesehen ist. Die beiden Hörmuscheln sind
gegenüber dem Kopfbügel schwenkbar, so daß sie sich beim
Aufsetzen gut an Kopf und Ohren anpassen.
Mit der Erfindung sollen die eingangs genannten Nachteile
beseitigt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Hör
sprechgarnitur der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß sie bei geringem Gewicht und gutem Tragekom
fort bei Nichtgebrauch einschließlich bei Lagerung und
Transport nur sehr geringen Raum einnimmt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbil
dungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Das Grundprinzip der Erfindung besteht darin, daß der Kopfbü
gel zusammenklappbar und im zusammengeklappten Zustand
verriegelbar ist. Die Hörsprechgarnitur beansprucht daher
bei Nichtgebrauch nur einen äußerst geringen Raum und behält
ihre zusammengeklappte Form stabil bei. Insbesondere hat
der Kopfbügel zwei im Abstand zueinander angeordnete Schwenk
gelenke und ist somit in mindestens drei Abschnitte geteilt,
die vorzugsweise etwa gleiche Länge haben.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung hat die Hörsprechgar
nitur ein Gehäuse, an dem der Kopfbügel, ein Hörer und
ein Mikrophon befestigt sind, wobei die einzelnen Abschnitte
des Kopfbügels bei zusammengeklappter Hörsprechgarnitur
möglichst nahe dem Gehäuse zu liegen kommen und auch dessen
Kontur im wesentlichen angepaßt sind. Die Schwenkgelenke
sind daher so angeordnet, daß die Abschnitte des Kopfbügels
in Richtung zum Gehäuse hin schwenkbar sind.
Vorzugsweise erfolgt eine Informationsübertragung zwischen
der Hörsprechgarnitur und einer Basisstation mittels Infra
rot-Licht. Zu diesem Zwecke sind im Hörer entsprechende
Infrarot-Empfangs- und Sendedioden angeordnet. Der Hörer
ist gegenüber dem Gehäuse drehbar, so daß die Sende- und
Empfangsdioden durch Drehen des Hörers in Richtung zur
Basisstation ausgerichtet werden können. Vorzugsweise hat
der Hörer einen oder zwei Einhängebügel, die gegenüber
einer Hörkapsel einen Freiraum bilden, so daß der Hörer
an einem Ohr eingehängt werden kann. Der Freiraum erstreckt
sich dabei über einen Winkelbereich von mindestens 180°,
so daß der Hörer sowohl auf dem linken als auch dem rechten
Ohr getragen werden kann und trotzdem die IR-Sende- und
Empfangsdioden stets in Blickrichtung des Trägers ausgerich
tet werden können.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei
spieles im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht der Hörsprechgarnitur in der
Gebrauchsstellung;
Fig. 2
und 2a eine Ansicht der Hörsprechgarnitur in zusammenge
klapptem Zustand;
Fig. 3 eine Draufsicht des Hörers;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Hörers; und
Fig. 5 eine Ansicht der Hörsprechgarnitur in zusammenge
klapptem Zustand bei Aufnahme in einer Basissta
tion.
In Fig. 1 ist die Hörsprechgarnitur in ihrer Gesamtheit
mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Sie hat einen Hörer 2,
der beim Gebrauch ein Ohr des Benutzers überdeckt und,
wie genauer in Zusammenhang mit Fig. 3 erläutert wird,
an dem Ohr eingehängt wird. Der Hörer ist an einem Gehäuse 3
befestigt und kann gegenüber diesem um eine Drehachse 4
um mindestens 180° gedreht werden, so daß der Hörer wahlweise
auf dem linken oder rechten Ohr getragen werden kann und
dabei eine Vorderseite des Hörers 2, die Infrarot-Sende-
und Empfangs-Dioden enthält, stets in Blickrichtung des
Benutzers nach vorne zeigt. In dem Gehäuse 3 ist insbesondere
eine vorzugsweise wiederaufladbare Batterie untergebracht,
die die Energieversorgung der Hörsprechgarnitur sicherstellt
und die über von der Außenseite des Gehäuses her zugängliche
Kontakte 6 wiederaufladbar ist. Selbstverständlich ist
auch eine kontaktlose Aufladung der Batterie möglich, bei
spielsweise über induktive Kopplung einer im Gehäuse angeord
neten Spule mit einer Spule eines Ladegerätes. Die Kontakte 6
befinden sich im unteren Bereich des Gehäuses, beispielsweise
an dessen Unterseite 7, so daß die Hörsprechgarnitur -
wie in Fig. 5 gezeigt - in eine Basisstation mit integriertem
Ladegerät eingesetzt werden kann und dadurch automatisch
die Kontakt- gabe zum Aufladen der Batterien erfolgt.
Das Gehäuse 3 ist in der Ansicht der Fig. 1 leicht konvex
gekrümmt und paßt sich somit der Kopfform an. Entsprechend
ist auch die Drehachse 4 des Hörers 2 um einen Winkel α
von beispielsweise 7,5° gegenüber der Horizontalen gekippt.
Oberhalb des Hörers 2 ist an dem Gehäuse 3 ein in seiner
Gesamtheit mit 8 bezeichneter Kopfbügel befestigt, der
insgesamt konvex gewölbt ist und mindestens einen feder
elastischen Abschnitt aufweist, um sich der Kopfform anzu
passen. Im einzelnen besteht der Kopfbügel 8 aus einer
am Gehäuse 3 fixierten Führungshülse 9, in der ein feder
elastischer Abschnitt 10 verschieblich geführt ist, um
die wirksame Länge des Kopfbügels zu verstellen. Das freie
Ende dieses Abschnittes 10 ist über ein erstes Schwenkgelenk
11 mit einem federelastischen, konvex gekrümmten Mittelab
schnitt 12 des Kopfbügels 8 verbunden, dessen anderes Ende
über ein zweites Schwenkgelenk 13 mit einem dritten Ab
schnitt 14 des Kopfbügels verbunden ist. An dem dritten
Abschnitt ist eine weitere Führungshülse 15 befestigt,
die zur Längeneinstellung des Kopfbügels relativ zum dritten
Abschnitt 14 verschieblich ist. Am freien Ende der zweiten
Führungshülse 15 ist ein Andruckteil 16 befestigt, mit
dem sich der Kopfbügel oberhalb des nächst gelegenen Ohres
des Benutzers am Kopf abstützt. Selbstverständlich wäre
es auch möglich, statt des Andruckteiles 16 einen zweiten
Hörer vorzusehen, der dann auf das andere Ohr aufgesetzt
wird. Bei den hier vorgesehenen Anwendungszwecken wird
allerdings bevorzugt, nur einen Hörer 2 vorzusehen, damit
der Benutzer mit dem anderen Ohr Umgebungsgeräusche hören
kann. Das Andruckteil 16 ist an der Führungshülse 15 um
eine Drehachse 17 drehbar gelagert, wobei diese Achse
parallel zu einer Horizontalen liegt und eine Normale 18
auf eine Andruckseite 19 unter einem Winkel β von vorzugswei
se 7,5° gegenüber der Drehachse 17 geneigt ist, so daß
das Andruckteil optimal der Kopfform des Benutzers angepaßt
werden kann.
Die beiden Schwenkgelenke 11 und 13 weisen je einen An
schlag 20 bzw. 21 auf, der die Schwenkbewegung begrenzt,
so daß der Kopfbügel 8 nur bis zu der in Fig. 1 dargestellten
Arbeitsstellung "aufgeklappt" werden kann und bei weiterer
Öffnungsbewegung nur noch die federelastischen Eigenschaften
des Kopfbügels wirksam sind.
An der vom Kopf des Benutzers fortweisenden Außenseite 22
des Gehäuses 3 ist mittels eines Teleskoparmes 23, der
aus Teleskopabschnitten 24 und 25 besteht, ein Mikrophon 26
befestigt, das gegenüber dem Gehäuse 3 um eine Drehachse 27
drehbar und um eine senkrecht zur Drehachse 27 stehende
Schwenkachse 28 schwenkbar ist. Somit kann der Teleskoparm 23
von der in Fig. 1 dargestellten Stellung, in der er im
wesentlichen parallel zur Außenseite 22 des Gehäuses 3
liegt, in eine Arbeitsstellung bewegt werden, in welcher
das Mikrophon 26 vor dem Mund des Benutzers positioniert
ist. Durch relatives Verschieben der Teleskopabschnitte 24
und 25 kann zu demselben Zweck auch die Länge des Teleskop
armes 23 eingestellt werden.
Zum Drehen des Schwenkarmes um die Drehachse 27 ist ein
Drehkörper 29 formschlüssig am oder im Gehäuse befestigt,
der nur ein Drehen um die Drehachse 27 zuläßt. An der von
der Außenseite 22 des Gehäuses 3 abstehenden Außenseite
des Drehkörpers ist die Schwenkachse 28 befestigt, an der
der Teleskoparm 23 mittels eines die Schwenkachse 28 über
greifenden Befestigungsarmes 30 fixiert ist. Die jeweilige
Position des Teleskoparmes 23 und des Mikrophones 26 wird
durch Reibungskräfte an den Achsen 27 und 28 sichergestellt.
Auch die Relativstellung zwischen der Führungshülle 9 und
dem ersten Abschnitt 10 bzw. der Führungshülse 15 und dem
dritten Abschnitt 14, die in Richtung der Pfeile 31 bzw.
32 zueinander verschieblich sind, wird durch Reibungskräfte
fixiert. Gleiches gilt auch für die Stellung des Teleskopar
mes 23.
Der Kopfbügel 8 und konkret die Führungshülse 9 ist über
eine Schwenkachse 17' an dem Gehäuse 3 befestigt. Damit
kann der gesamte Kopfbügel bei korrekter Ausrichtung des
Hörers 2 in beliebige Position relativ zum Kopf geschwenkt
werden und beispielsweise auch über den Nacken des Trägers
positioniert werden, was beispielsweise aufgrund der Frisur
des Trägers gewünscht ist. Dabei bleibt auch das Andruck
teil 16 gegenüber dem Kopf des Benutzers korrekt ausgerich
tet, da es über seine Drehachse 17 geschwenkt werden kann.
In allen denkbaren Positionen kann die Hörsprechgarnitur
immer an drei Berührungspunkten bzw. -flächen am Kopf abge
stützt sein, nämlich am Hörer 2, am Andruckelement 16 und
am Kopfbügel 8. Damit erhält man eine optimale Druckvertei
lung, die den Tragekomfort verbessert.
In Fig. 2 ist die Hörsprechgarnitur zusammengeklappt. Zuerst
wird der dritte Abschnitt 14 um das Schwenkgelenk 13 in
Richtung des Pfeiles 34 nach innen in Richtung zu dem Mittel
abschnitt 12 geschwenkt und anschließend werden der Mittelab
schnitt 12 zusammen mit dem dritten Abschnitt 14 um das
Schwenkgelenk 11 in Richtung des Pfeiles 33 in Richtung
zu dem ersten Abschnitt 10 geschwenkt, womit man die in
Fig. 2 dargestellte kompakte und raumsparende Position
erhält. An den einander im zusammengeklappten Zustand gegen
überliegenden Stellen der Führungshülsen 9 und 15 ist eine
einschnappbare Verriegelungseinrichtung 37', 37'' angebracht,
deren Elemente federelastisch ineinander greifen und damit
den zusammengeklappten Zustand der Hörsprechgarnitur fixie
ren. Beispielsweise ist an der Führungshülse 15 ein in
der normalen Trageposition (Fig. 1) nach außen weisender
federelastischer Schnappring angebracht, der sich über
einen Kreisumfang von etwas mehr als 180° erstreckt, während
an der Führungshülse 9 eine zylindrische Halterung 37''
angebracht ist, deren Kreisumfang sich ebenfalls um mehr
als 180° erstreckt, so daß das Element 37' das Element 37''
übergreifen und formschlüssig halten kann.
Diese Variante wird dann bevorzugt, wenn der Hörer 2 als
Einhängebügel den in Fig. 3 gezeigten halbkreisförmigen
Ring 48 als Einhängebügel aufweist.
Weiter ist der Teleskoparm 23 mit dem Mikrophon 26 parallel
zu dem Gehäuse geschwenkt, so daß die gesamte Hörsprechgarni
tur kleinst möglichen Raum beansprucht, wenn zusätzlich
noch der erste und dritte Abschnitt 10 und 14 jeweils voll
ständig in die zugeordnete Führungshülse 9 und 15 eingescho
ben sind.
In Fig. 2a sind der Mittelabschnitt 12 und der dritte Ab
schnitt 14 des Kopfbügels länger als beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 und 2. Da der Hörer 2, wie im Zusammenhang mit
Fig. 3 noch näher erläutert wird, teilweise offen ist,
kann der dritte Abschnitt 14 teilweise in dessen Kontur
eingreifen, so daß man eine noch kompaktere Anordnung erhält.
In diesem Falle kann einer der in Fig. 3 gezeigten Einhänge
bügel 37 oder 38 durch Drehen des Hörers 2 um die Drehachse 4
in eine Position gebracht werden, in der einer der Einhänge
bügel 37 oder 38 den dritten Abschnitt 14 hintergreift,
womit eine Fixierung der Hörsprechgarnitur im zusammenge
klappten Zustand erreicht wird. Selbstverständlich muß
der zwischen den freien Enden der Einhängebügel 37 und
38 (Fig. 3) vorhandene Zwischenraum mindestens so breit
sein wie die Breite des dritten Abschnittes 14 bzw. der
Führungshülse 15, damit das beschriebene Einhängen möglich
ist. Auch ist es möglich, die Abschnitte 10, 12 und 14
des Kopfbügels 8 zweigeteilt mit dazwischenliegendem Zwi
schenraum auszugestalten, so daß beim Zusammenklappen Einzel
teile, wie der Hörer 2 oder das Andruckteil 16, in den
Zwischenraum eingreifen können. In diesem Falle wird man
wieder die Verriegelung der Fig. 2 mit den Elementen 37'
und 37'' verwenden.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des Hörers 2, der eine Hörkap
sel 35, zwei spiegelsymmetrisch zu einer Mittelachse 36
angeordnete Einhängebügel 37 und 38 und ein Gehäuse 39
aufweist, in welchem mehrere Infrarot-Sendedioden 40, mehrere
Infrarot-Empfangsdioden 41 sowie nicht dargestellte elektri
sche und elektronische Bauelemente angeordnet sind. Das
Gehäuse ist von einer für Infrarot-Licht durchlässigen
Abdeckung 42 abgeschlossen und besitzt in seinem Inneren
mehrere lichtundurchlässige Trennwände 43, die den Eintritts-
und Austrittsbereich für Infrarot-Licht begrenzen, wobei
der Abstrahlwinkel der Sendedioden 40 hier kleiner gewählt
ist als der Empfangswinkel der Empfangsdioden 41.
In Richtung zu der Hörkapsel ist das Gehäuse durch eine
lichtundurchlässige Wand 44 abgeschlossen, von der die
Einhängebügel 37 und 38 sowie ein Steg 45 abstehen. Zwischen
dem Steg 45 und den Einhängebügeln 37 und 38 ist jeweils
ein Freiraum 46 bzw. 47 gebildet, der es gestattet, wahlweise
den Einhängebügel 37 oder 38 an einem Ohr des Benutzers
einzuhängen, so daß die Hörkapsel 36 gegenüberliegend zum
Gehörgang plaziert ist. Damit ist die infrarotdurchlässige
Abdeckung 42 und der Sende- und Empfangsbereich der Sende
dioden 40 bzw, der Empfangsdioden 41 stets nach "vorne",
d. h. in Blickrichtung des Benutzers ausgerichtet und der
Benutzer kann je nach Drehstellung des Hörers diesen wahl
weise am rechten oder am linken Ohr tragen.
Aus Fig. 3 ist auch zu erkennen, daß die beiden Einhängebü
gel 37 und 38 durch einen im wesentlichen halbkreisförmigen
Ring 48 ersetzt werden können, der in der Draufsicht der
Fig. 3 die beiden Freiräume 46 und 47 vollständig umschließt
und den Hörer 2 auch an der Rückseite des Ohres des Benutzers
hält.
Fig. 4 zeigt eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht
des Hörers 2. Im Inneren des Gehäuses 39 ist eine Platine 47
angeordnet, die mit elektrischen und/oder elektronischen
Bauelementen 48 bestückt ist und gleichzeitig als lichtun
durchlässige Trennwand dient, die eine Kammer 50 abgrenzt,
in der die IR-Sendedioden 40 und die IR-Empfangsdioden 41
angeordnet sind. Die weiteren Trennwände 43 der Fig. 3
sind in Fig. 4 der Übersichtlichkeit halber fortgelassen.
Sie sind so angeordnet, daß beispielsweise die Sendedioden 40
nur unter dem Abstrahlwinkel 49 von beispielsweise 70°
infrarotes Licht durch die infrarotdurchlässige Abdeckung 42
hindurch abstrahlen können.
In Fig. 4 ist der Einhängebügel 37 zu erkennen sowie auch
in gestrichelten Linien der halbkreisförmige Ring 48. An
der Hörkapsel 35 ist ein Stutzen 51 angebracht, mit dem
der gesamte Hörer 2 an dem Gehäuse 3 (Fig. 1) drehbar be
festigt wird.
Fig. 5 zeigt eine Basisstation 52, in welche die zusammenge
klappte Hörsprechgarnitur einsetzbar ist, sei es zum Aufladen
der Batterien oder sei es, um sie bei Nichtgebrauch aufzube
wahren. Die Basisstation 52 dient gleichzeitig als Sende-
und Empfangsstation zur Kommunikation mit der Hörsprechgarni
tur über Infrarot-Lichtsignale. Zu diesem Zweck hat die
Basisstation 52 eine Sende- und Empfangseinheit 53 mit
mindestens einer IR-Sendediode und mindestens einer IR-
Empfangsdiode sowie die hierzu erforderlichen elektrischen
und elektronischen Bauelemente, die im Inneren der Basissta
tion 52 angeordnet sind. Weiter hat die Basisstation eine
an die Kontur des Gehäuses 3 der Hörsprechgarnitur angepaßte
Aufnahmeöffnung 54, in die der untere Teil des Gehäuses
einsetzbar ist und die an ihrem Boden oder ihren Seitenwänden
den Kontakten 6 des Gehäuses 3 gegenüberliegende Kontakte 55
aufweist, so daß die Hörsprechgarnitur beim Einsetzen in
die Basisstation mit einer nicht dargestellten Stromversor
gung für das Aufladen der Batterien verbunden wird. Auch
kann die Basisstation ein oder mehrere, nicht dargestellte,
Aufnahmeöffnungen für wiederaufladbare Akkus haben, damit
während des Gebrauchs der Hörsprechgarnitur ein oder mehrere
Reserveakkus aufgeladen werden können.
Die Basisstation 52 ist über ein Kabel 56 sowohl mit einer
Stromversorgung, beispielsweise Netzspannung, als auch
mit einem Nachrichtenübertragungskanal verbunden, beispiels
weise einem Telefonnetz, einem Computer oder sonstigen
Geräten, mit denen die Hörsprechgarnitur Informationen
austauscht.
Claims (5)
1. Hörsprechgarnitur mit einem federelastischen, konvex
gewölbten Kopfbügel, mindestens einem relativ zu einem
Ende des Kopfbügels verschiebbaren Hörer und einem
an einem Schwenkbügel befestigten Mikrophon,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfbügel (8) zwei im Abstand zueinander ange ordnete Schwenkgelenke (11, 13) aufweist, daß durch die Schwenkgelenke (11, 13) miteinander gekoppelte Abschnitte (10, 12, 14) des Kopfbügels (8) ausgehend von einer Gebrauchsstellung aufeinanderzu in eine Schließstellung schwenkbar sind, in welcher sich die Abschnitte (10, 12, 14) gegenüberliegen und daß die Hörsprechgarnitur (1) eine Fixiereinrichtung (37, 38, 14, 15; 37', 37'') aufweist, die die Schließstel lung fixiert,
daß im Hörer (2) mindestens eine Infrarot-Sendedio de (40) und mindestens eine Infrarot-Empfangsdiode (41) angeordnet sind und daß der Hörer (2) an einem Gehäuse (3) befestigt und gegenüber dem Gehäuse (3) um eine Achse (4) drehbar ist, so daß die Sende- und Empfangsdioden in Blickrichtung des Trägers ausrichtbar sind und eine Infrarot-Übertragungsstrecke zu einer Basisstation (52) bilden.
daß der Kopfbügel (8) zwei im Abstand zueinander ange ordnete Schwenkgelenke (11, 13) aufweist, daß durch die Schwenkgelenke (11, 13) miteinander gekoppelte Abschnitte (10, 12, 14) des Kopfbügels (8) ausgehend von einer Gebrauchsstellung aufeinanderzu in eine Schließstellung schwenkbar sind, in welcher sich die Abschnitte (10, 12, 14) gegenüberliegen und daß die Hörsprechgarnitur (1) eine Fixiereinrichtung (37, 38, 14, 15; 37', 37'') aufweist, die die Schließstel lung fixiert,
daß im Hörer (2) mindestens eine Infrarot-Sendedio de (40) und mindestens eine Infrarot-Empfangsdiode (41) angeordnet sind und daß der Hörer (2) an einem Gehäuse (3) befestigt und gegenüber dem Gehäuse (3) um eine Achse (4) drehbar ist, so daß die Sende- und Empfangsdioden in Blickrichtung des Trägers ausrichtbar sind und eine Infrarot-Übertragungsstrecke zu einer Basisstation (52) bilden.
2. Hörsprechgarnitur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfbügel (8) das Mikrophon (26) an dem Gehäuse
(3) befestigt sind und daß zwei Abschnitte (12, 14)
des Kopfbügels (8) mittels der Schwenkgelenke (11,
13) in die Schließstellung bringbar sind, in der alle
Abschnitte des Kopfbügels möglichst nahe dem Gehäuse
(3) sind.
3. Hörsprechgarnitur nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hörer mindestens einen Einhängebügel (37,
38; 48) aufweist, der einen Freiraum (46, 47) zum
Einhängen des Hörers an einem Ohr des Trägers bildet
und sich um mindestens 180° erstreckt.
4. Hörsprechgarnitur nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hörer (2) zwei Einhängebügel (37, 38) aufweist,
deren freie Enden einen Abstand zueinander aufweisen,
der mindestens der Breite eines Abschnittes (14) des
Kopfbügels (8) entspricht und daß der Hörer (2) um
eine Drehachse (4) drehbar ist, so daß einer der Ein
hängebügel (37, 38) den Abschnitt (14) des Kopfbügels
in der Schließstellung hintergreift und damit die
Schließstellung fixiert.
5. Hörsprechgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den in der Schließstellung benachbart zueinander
liegenden Abschnitten (9, 10, 14, 15) des Kopfbü
gels (8) zusammenwirkende Elemente (37', 37'') einer
Schnappeinrichtung angebracht sind, die formschlüssig
ineinander greifen und die Schließstellung des Kopfbü
gels (8) fixieren.
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