DE19720135A1 - Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde - Google Patents
Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellte textile FlächengebildeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne
hoher Festigkeit und Dehnung auf Basis von Polyolefinmischungen und daraus
hergestellte textile Flächengebilde.
Fasern, Garne und textile Flächengebilde aus Polypropylen sind bekannt (US 3 092 891;
''Folien, Gewebe und Vliesstoffe aus Polypropylen", S. 175-189, VDI-Verlag
Düsseldorf 1979; Moore, P., "Polypropylene-Handbook" S. 350-358, Carl-Hanser-Verlag
München 1996).
Die Herstellungsverfahren für Fasern und Garne auf Basis von Polypropylen
unterscheiden sich durch Spinngeschwindigkeit und Nachbehandlung der Spinn
fäden.
Bekannte Herstellungsverfahren für Polypropylen-Stapelfasern durch Schmelz
spinnen sind das Schnellspinnverfahren und das Kurzspinnverfahren.
Bei der Herstellung von Stapelfasern auf Basis von Polypropylen nach dem Schnell
spinnverfahren, bereits bekannt als Schnellspinnprozeß für das Ausspinnen von
Polyester- oder Polyamidfäden, werden die Filamente mit hoher Geschwindigkeit
(500 bis 2000 m/min.) von der Spinndüse abgezogen. Da bei diesem Verfahren
keine vollständige Orientierung der Polypropylen-Makromoleküle erfolgt, müssen die
hergestellten Filamente in einem weiteren Arbeitsgang verstreckt werden. Dies
erfolgt zumeist in Kombination mit anderen Nachverarbeitungsschritten.
Bei der Herstellung von Stapelfasern auf Basis von Polypropylen nach dem Kurz
spinnverfahren wird bei sehr niedrigen Spinngeschwindigkeiten (30 bis 150 m/min)
gearbeitet, dadurch können die Kühlzonen der Spinnanlagen sehr kurz dimen
sioniert werden [Schweitzer, A., Chemiefasern/Textilindustrie 88 (1986),
671-674].
Die niedrigen Spinngeschwindigkeiten ermöglichen ein direktes kontinuierliches
Zuführen der zu Spinnkabeln zusammengeführten Filamente auf die Streck- und
Nachfolgeeinrichtungen.
Nach der Technologie des Schnellspinnverfahrens erfolgt ebenfalls das
"Vororientierte-Garn-Spinnen" ["Pre-Oreinted-Yarn (POY)-Spinning]", bei dem die
aus der Spinndüse austretenden Fäden nach dem Durchlaufen des Blasschachtes
von schnellaufenden Galetten bzw. direkt vom Wickler mit 1000 bis 5000 m/min
abgezogen und auf Kreuzspulen gewickelt werden. Die Fasereigenschaften werden
dabei maßgeblich durch die eingebrachte Orientierung aus dem schmelzförmigen
Zustand bestimmt [Wulfhorst, B., Chemiefasern/Textilindustrie 92 (1990), 971-976].
Dieser Orientierungseffekt resultiert aus der Differenz zwischen Extrusionsge
schwindigkeit und der Abzugs- bzw. Aufwickelgeschwindigkeit.
Vergleichbare Verhältnisse zur Beeinflussung der Fasergrundeigenschaften gelten
auch für das Spinnvliesverfahren. Beim Spinnvliesverfahren werden die Filamente
durch die Kühlzone entweder durch beschleunige Fallrohrluft oder preß
luftbetriebene Düsen abgezogen [Fourné F., Chemiefaser-Textilindustrie 95 (1993),
811-822]. Die hergestellten unverstreckten Filamente werden in flächiger, unge
ordneter Form auf einem siebförmigen Transportband abgelegt und in einem
Nachverarbeitungsschritt durch Applikation von Thermobondier- (mittels Kalan
derverfestigung) oder Vernadelungsprozessen zum Spinnvlies weiterverarbeitet.
Eine spezielle Variante der Vliesherstellung stellt die Blasfaser- (Melt-Blow) -
Spinntechnologie dar, bei der die Fadenbildung unter Applikation eines
hocherhitzten Luftstromes um die Kapillardüsenöffnungen erfolgt [Fourné, F.
Chemiefasern/Textilindustrie 81 (1979), 445-449]. Der Luftstrom zerteilt den
schmelzeflüssigen Polymerfaden in viele kleine Einzelfäserchen mit sehr geringem
Durchmesser und bewirkt gleichzeitig eine Verstreckung der Einzelfäden. Die
Weiterverarbeitung der auf dem Siebtransportband abgelegten Fasern oder
Filamente erfolgt entsprechend der Spinnvliestechnologie.
Bei der Herstellung hochfester Filamentgarne [Fully Drawn Yarn (FDY)] werden die
Filamente mit Hilfe von Galetten aus der Spinndüse abgezogen und in
Nachfolgeeinrichtungen aus Reckeinrichtung und Wickler weiterverarbeitet. Die Her
stellung hochfester Filamentgarne kann sowohl nach dem Kurzspinnverfahren als
auch nach dem Schnellspinnverfahren erfolgen. Zusätzlich zur Verstreckung erfolgt
beim " Bulked-Continuous-Filament"-Verfahren eine dreidimensionale Kräuselung
durch Texturiervorrichtungen [Bussmann, M., Chemiefasern/Textilindustrie 35 (1986)
87, 668-672].
Die Eigenschaften der Fasern und Garne werden durch das Herstellungsverfahren
und die eingesetzten Polypropylene bestimmt.
Der Zusatz von Nukleierungsmitteln führt zu einem Absinken der Festigkeit der
Fasern (Richeson, G., ANTEC '96, 2305-2311). Rezepturen mit Füllstoffen wie Cal
ciumcarbonat [Nago, S.,J. Appl. Polymer Sci. 62 (1996), 81-86] oder Poly(methyl
sesquioxan) [Nago, S., J. Appl. Polymer Sci. 61 (1996), 2355-2359] ergeben nach
Verspinnen und Verstreckung mikroporöse Fasern. Fasern erhöhter Wärmeform
beständigkeit lassen sich durch Verspinnen von Polypropylen-Blends mit Poly
ethylenterephthalat [Qin, Y., J. Appl. Polymer Sci. 61 (1966), 1287-1292] oder mit
flüssigkristallinen Polymeren [Qin, Y., Polymer 34 (1993), 3597] herstellen.
Fasern und Garne aus Polypropylenen besitzen den Nachteil einer relativ niedrigen
Zugdehnung. Ein Zusatz von Elastomeren wie Ethylen-Propylen-Kautschuk oder
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk führt zu einer Erhöhung der Dehnung, aber
gleichzeitig zu einem starken Abfall der Festigkeit der Polypropylenfasern bzw.
Garne.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand in der Entwicklung von
Polyolefinfasern und Polyolefingarnen hoher Festigkeit und Dehnung und daraus
hergestellter textiler Flächengebilde, die nach einer einfachen Spinntechnologie her
stellbar sind.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wurde durch nichtnachverstreckte Polyolefinfasern
und Polyolefingarne hoher Festigkeit und Dehnung mit Kapillartitern von 1 bis 10
dtex und Zugdehnungen über 130% bei Zugfestigkeiten von mindestens 15 cN/tex
und daraus hergestellten textilen Flächengebilden gelöst, die aus
- a) 50 bis 99 Masse% linearen Propylenpolymeren, bevorzugt unter Anwendung von Metallocenkatalysatoren hergestellten linearen Propylenpolymeren, mit Schmelzin dices von 5 bis 2000 g/10 min bei 230°C/2,16 kg,
- b) 0 bis 10 Masse% nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren mit Schmelzin dices von 0,1 bis 30 g/10 min bei 230°C/2,16 kg und einem Quotienten aus der Grenzviscosität des nichtlinearen modifizierten Polypropylens und der Grenzviscosi tät des linearen Polypropylens mit weitgehend gleichem Molmassen-Gewichtsmittel von 0,20 bis 0,99,
- c) 0 bis 50 Masse% einer Polyolefinmischung, die aus
- c1) 60 bis 98 Masse% eines kristallinen Copolymeren aus 85 bis 99,5 Masse% Propylen und 15 bis 0,5 Masse% Ethylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- c2) 2 bis 40 Masse% eines elastischen Copolymers aus 20 bis 70 Masse% Ethylen und 80 bis 30 Masse% Propylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- d) 0 bis 50 Masse% eines weitgehend amorphen Polypropylens oder Propylen- Copolymers mit einem Anteil an kristallinem Polypropylen bzw. kristallinem Propy len-Copolymer unter 10 Masse%, einer Schmelzenthalpie unter 40 J/g und einem Schmelzindex von 0,1 bis 100 g/10 min bei 230°C/2,16 kg, wobei das weitgehend amorphe Polypropylen ein Homopolymer des Propylens und/oder ein Copolymer des Propylens aus mindestens 80 Mol% Propylen und höchstens 20 Mol% eines oder mehrerer α-Olefine der allgemeinen Formel CH2=CHR ist, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- e) 0 bis 50 Masse% eines nichtisotaktischen Propylen-Homopolymers mit einem Schmelzpunkt von 145 bis 165°C, einer Schmelzviscosität über 200000 cps bei 190°C, einer Kristallisationswärme von 4 bis 10 cal/g und einem löslichen Anteil in Diethylether von 35 Masse% bis 55 Masse%,
- f) 0,01 bis 5 Masse% Hilfsstoffen, bezogen auf die Summe der Polyolefine a bis e,
bestehen, wobei die Polyolefinfasern und Polyolefingarne nach dem Abzug keiner Nachverstreckung unterzogen worden sind.
Die in den nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefingarnen hoher
Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellten textilen Flächengebilden
enthaltenen linearen Propylenpolymere sind Polypropylene, die unter Anwendung
von Ziegler-Natta-Katalysatoren oder Metallocenkatalysatoren hergestellt wurden.
Bevorzugt werden durch Metallocenkatalysatoren hergestellte Polypropylene.
Mit besonderem Vorteil werden als lineare Propylenpolymere Propylen-Homo
polymere eingesetzt, besonders bevorzugt Propylen-Homopolymere mit enger Mol
massenverteilung, die durch ein Mw/Mn-Verhältnis von 2 bis 4,5 charakterisiert ist.
Die in den nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefingarnen hoher
Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellten textilen Flächengebilden
gegebenenfalls enthaltenen nichtlinearen modifizierten Propylenpolymere sind Pro
pylenpolymere, die durch radikalische Kopplungsreaktionen oder polymeranaloge
Umsetzungen funktionalisierter Polypropylene hergestellt wurden.
Die Ausgangsprodukte für diese nichtlinearen modifizierten Propylenpolymere sind
bevorzugt Propylen-Homopolymere als auch aus Copolymere aus Propylen und α
Olefinen mit 2 bis 18 C-Atomen sowie Mischungen der genannten Polypropylene.
Besonders bevorzugte Ausgangsprodukte für diese nichtlinearen modifizierten Pro
pylenpolymere sind Polypropylen-Homopolymere, statistische Propylen - Copo
lymere, Propylen-Blockcopolymere und/oder statistische Propylen-Blockcopoly
mere.
Die durch radikalische Kopplungsreaktionen erzeugten nichtlinearen modifizierten
Propylenpolymere werden durch Behandlung von Propylenpolymeren mit
mehrfunktionell ethylenisch ungesättigten Monomeren und/oder ionisierender Strah
lung bzw. thermisch zerfallenden Radikalbildnern hergestellt.
Beispiele für diese durch radikalische Kopplungsreaktionen erzeugten nichtlinearen
modifizierten Propylenpolymere sind:
- - modifizierte Polypropylene durch Umsetzung von Polypropylenen mit Bis maleimidoverbindungen in der Schmelze (EP 574 801; EP 574 804),
- - modifizierte Polypropylene durch Behandlung von Polypropylenen mit ionisierender Strahlung in fester Phase (EP 190 889; EP 634 454),
- - modifizierte Polypropylene durch Behandlung von Polypropylenen mit Peroxiden in fester Phase (EP 384431; DE 43 40 194) bzw. in der Schmelze (EP 142 724),
- - modifizierte Polypropylene durch Behandlung von Polypropylenen mit mehr funktionell ethylenisch ungesättigten Monomeren unter Einwirkung ionisierender Strahlung (EP 678 527),
- - modifizierte Polypropylene durch Behandlung von Polypropylenen mit mehr funktionell ethylenisch ungesättigten Monomeren in Gegenwart von Peroxiden in der Schmelze (EP 688 817; EP 450 342).
Die durch polymeranaloge Umsetzungen erzeugten nichtlinearen modifizierten
Propylenpolymere lassen sich durch Umsetzung funktionalisierter Polypropylene mit
mehrfunktionellen Verbindungen entgegengesetzter Reaktivität herstellen.
Beispiele für durch polymeranaloge Umsetzungen erzeugte nichtlineare modifizierte
Propylenpolymere sind:
- - modifizierte Polypropylene durch Umsetzung von Maleinsäureanhydrid gepfropftem Polypropylen mit Diaminen oder Polyglycolen (EP 177 401; JP 08 176 365),
- - modifizierte Polypropylene durch Umsetzung von Säure- oder Säureanhydrid gruppen enthaltenden Polypropylenen mit Epoxy-, Hydroxy- oder Aminogruppen ent haltenden Polymeren (EP 307 684; EP 299 486).
Die nichtlinearen modifizierten Propylenpolymere können ebenfalls durch
hydrolytische Kondensation von Polypropylenen, die hydrolysierbare Silangruppen
enthalten, hergestellt werden. Beispiele bilden die in DE 41 07 635 oder US 47 14 716
beschriebenen Produkte.
Die als Komponente c in den nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und
Polyolefingarnen hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellten textilen
Flächengebilden gegebenenfalls als Polyolefinmischung aus kristallinen Copoly
meren und elastischen Copolymeren enthaltenen Produkte sind beispielsweise die
in EP 400 333 oder EP 472 946 beschriebenen Polymermischungen.
Die als Komponente d in den nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefin
garnen hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellten textilen Flächenge
bilden gegebenenfalls enthaltenen amorphen Polypropylene sind insbesondere
Stereoblock-Polypropylene, die beispielsweise unter Anwendung hochaktiver,
Metalloxid-fixierter Ziegler-Natta-Katalysatoren [Collette, J., Macromolecules 22
(1989), 3851-3858; DE 28 30 160] oder löslicher Ziegler-Natta-Katalysatoren [de
Candia, F., Makromol. Chem. 189 (1988), 815-821], gegebenfalls unter nach
folgender Reaktivmodifizierung (EP 636 863) und/oder Degradation (EP 640 850),
hergestellt werden.
Die als Komponente e in den nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefin
garnen hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellten textilen Flächenge
bilden gegebenenfalls enthaltenen nichtisotaktischen Propylen-Homopolymere sind
insbesondere elastomere hochmolekulare Propylenhomopolymere, beispielsweise
die in EP 475 307 oder EP 475 308 beschriebenen Produkte.
Besonders bevorzugt sind nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefin
garne hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde,
die neben dem linearen Propylenpolymeren a gleichzeitig mehrere der Polyolefin-Kom
ponenten b bis e enthalten.
Die in den nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefingarnen hoher
Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellten textilen Flächengebilden als
Komponente f enthaltenen Hilfsstoffe sind bevorzugt 0,01 bis 1 Masse%
Nukleierungsmittel, 0,01 bis 2,5 Masse% Stabilisatoren, 0,1 bis 1 Masse%
Antistatika, 0,2 bis 3 Masse% Pigmente, 1 bis 4,5 Masse% Flammschutzmittel
und/oder 0,01 bis 1 Masse% Verarbeitungshilfsmittel. Diese Hilfsstoffe sind in den
nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefingarnen hoher Festigkeit und
Dehnung und daraus hergestellten textilen Flächengebilden in Anteilen von 0,01 bis
5 Masse%, bezogen auf die Summe der Polyolefine a bis e, enthalten.
Als Stabilisatoren werden bevorzugt Mischungen aus 0,01 bis 0,6 Masse% pheno
lischen Antioxidantien, 0,01 bis 0,6 Masse% Verarbeitungsstabilisatoren auf Basis
von Phosphiten, 0,01 bis 0,6 Masse% Hochtemperaturstabilisatoren auf Basis von
Disulfiden und Thioäthern und/oder 0,01 bis 0,8 Masse% sterisch gehinderten
Aminen (HALS) eingesetzt.
Geeignete phenolische Antioxidantien sind 2-tert.Butyl-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-
tert.butyl-4-methylphenol, 2,6-Di-tert.butyl-4-isoamylphenol, 2,6,-Di-tert.butyl-4-
ethylphenol, 2-tert.Butyl-4,6-diisopropylphenol, 2,6-Dicyclopentyl-4-methylphenol,
2,6-Di-tert.-butyl-4-methoxymethylphenol, 2-tert.Butyl-4,6-dioctadecylphenol, 2,5-
Di-tert.butylhydrochinon, 2,6-Di-tert.butyl-4,4-hexadecyloxyphenol, 2,2'-Methylen-
bis(6-tert.butyl-4-methylphenol), 4,4'-Thio-bis-(6-tert.butyl-2-methylphenol), 3(3, 5-Di-
tert.butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäureoctadecylester, 1,3,5-Trimethyl-2,4,6-
tris(3',5'di-tert.butyl-4-hydroxybenzyl)benzen und/oder Pentaerythritol-tetrakis[3-
(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxyphenyl)]propionat.
Als HALS-Verbindungen sind Bis-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidylsebazat und/oder
Poly-([1,1,3,3,-tetramethylbutyl)-imino]-1,3,5-triazin-2,4,diyl)[2,2,6,6-tetramethyl-
piperidyl)-amino]-hexamethylen-4-(2,2,6,6-tetra-methyl)piperidyl)-imino] besonders
geeignet.
Als Verarbeitungshilfsmittel können Calciumstearat, Magnesiumstearat und/oder
Wachse eingesetzt werden.
Die Herstellung der nichtnachverstreckten Polyolefinfasern und Polyolefingarne
hoher Festigkeit und Dehnung mit Kapillartitern von 1 bis 10 dtex und Zugdeh
nungen über 130% bei Zugfestigkeiten von mindestens 15 cN/tex und daraus
hergestellten textilen Flächengebilden erfolgt erfindungsgemäß nach einem
Verfahren, bei dem Mischungen aus
- a) 50 bis 99 Masse% linearen Propylenpolymeren, bevorzugt unter Anwendung von Metallocenkatalysatoren hergestellten linearen Propylenpolymeren, mit Schmelzin dices von 5 bis 2000 g/10 min bei 230°C/2,16 kg,
- b) 0 bis 10 Masse% nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren mit Schmelzin dices von 0,1 bis 30 g/10 min bei 230°C/2,16 kg und einem Quotienten aus der Grenzviscosität des nichtlinearen modifizierten Polypropylens und der Grenzviscosi tät des linearen Polypropylens mit weitgehend gleichem Molmassen-Gewichtsmittel von 0,20 bis 0,99,
- c) 0 bis 50 Masse% einer Polyolefinmischung, die aus
- c1) 60 bis 98 Masse% eines kristallinen Copolymeren aus 85 bis 99,5 Masse% Propylen und 15 bis 0,5 Masse% Ethylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- c2) 2 bis 40 Masse% eines elastischen Copolymers aus 20 bis 70 Masse% Ethylen und 80 bis 30 Masse% Propylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- d) 0 bis 30 Masse% eines weitgehend amorphen Polypropylens oder Propylen- Copolymers mit einem Anteil an kristallinem Polypropylen bzw. kristallinem Propy len-Copolymer unter 10 Masse%, einer Schmelzenthalpie unter 40 J/g und einem Schmelzindex von 0,1 bis 100 g/10 min bei 230°C/2,16 kg, wobei das weitgehend amorphe Polypropylen ein Homopolymer des Propylens und/oder ein Copolymer des Propylens aus mindestens 80 Mol% Propylen und höchstens 20 Mol% eines oder mehrerer α-Olefine der allgemeinen Formel CH2=CHR ist, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- e) 0 bis 50 Masse% eines nichtisotaktischen Propylen-Homopolymers mit einem Schmelzpunkt von 145 bis 165°C, einer Schmelzviscosität über 200000 cps bei 190°C, einer Kristallisationswärme von 4 bis 10 cal/g und einem löslichen Anteil in Diethylether von 35 Masse% bis 55 Masse%,
- f) 0,01 bis 5 Masse% Hilfsstoffen, bezogen auf die Summe der Polyolefine a bis e, durch Aufschmelzen im Extruder bei Massetemperaturen von 185 bis 310°C, Überführung der Schmelze durch Spinnpumpen den Spinndüsen und Abzug der extrudierten Filamente bei Abzugsgeschwindigkeiten von 1000 bis 5000 m/min
- A) durch schnellaufende Galetten und/oder Wickler und Aufspulen der Filamente bzw. Garne und gegebenenfalls Weiterverarbeitung zu textilen Flächengebilden, oder
- B) durch Luftstrahl oder Vakuum und Weiterverarbeitung zu textilen Flächen gebilden, verarbeitet werden.
Eine spezielle Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens bildet die Herstellung
textiler Flächengebilde, bei der der Abzug der extrudierten Filamente für die Her
stellung von Spinnvliesen durch einen Luftstrahl und für die Herstellung von
Schmelzblas-Vliesen durch einen Luftstrahl unter gleichzeitigem Blasen eines
hocherhitzten Luftstroms um die Spinndüsenöffnungen gegen die schmelzflüssigen
extrudierten Filamente erfolgt. Die Weiterverarbeitung der abgelegten Filamente
bzw. Fasern zu Spinnvliesen bzw. zu Schmelzblas-Vliesen erfolgt in Nachfol
geeinrichtungen aus Transportband, Kalander bzw. Vernadelungseinrichtung und
Wickler durch Thermobondier- oder Vernadelungsprozesse.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird beispielhaft durch ein Verfahrensschema
entsprechend Zeichnung 1 zur Herstellung von nichtnachverstreckten Polyolefin
fasern und Polyolefingarnen erläutert. Die Bezugszeichen haben dabei folgende
Bedeutung:
Als Extruder (1) zum Aufschmelzen der Polyolefinmischungen werden bevorzugt
Einschneckenextruder mit hoher Homogenisierwirkung mit Schneckenlängen von 28
bis 36 D, bevorzugt mit angeflanschten statischen oder dynamischen Mischern,
eingesetzt.
Bevorzugte Dimensionierungen der Spinndüsen (3) sind Spinndüsen mit Innen
durchmessern von 0,35 bis 1,5 mm.
In der Abzugseinrichtung (5) kann der Abzug direkt über den Wickler (6) oder unter
Zwischenschaltung schnellaufender Galetten erfolgen. Bevorzugte Abzugsge
schwindigkeiten für Kapillartiter von 2,5 bis 5 dtex sind 2500 bis 3500 m/min.
Bevorzugte Anwendungsgebiete der erfindungsgemäßen nichtnachverstreckten
Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und Dehnung mit Kapillartitern
von 1 bis 10 dtex und Zugdehnungen über 130% bei Zugfestigkeiten von min
destens 15 cN/tex und daraus hergestellten textilen Flächengebilde sind:
- - mehrschichtige Textilien, bevorzugt in Kombination mit Naturfasern, mit hohem Tragekomfort und Wärmerückhaltevermögen, insbesondere für Trikotagen, Sport- und Freizeitbekleidung,
- - Strickwaren mit hohem Wärmerückhaltevermögen,
- - hochfeste technische Textilien hoher Scheuerfestigkeit und Dimensionsstabilität imNaßzustand, bevorzugt in Form von Tauwerken, Gurten und Filtergeweben,
- - Heimtextilien wie Teppichböden hoher Pflegeleichtigkeit und geringer elektrostatischer Aufladbarkeit sowie Möbelbezugsstoffe, insbesondere für Gartenmöbel,
- - Vliesstoffe im Medizin- und Hygienebereich wie OP-Kittel, Tücher und Laken,
- - Geotextilvliese für Straßen- und Eisenbahnbau und zur Baustellenbefestigung,
- - Vliesbänder zur Beseitigung von Ölhavarien
- - elastische Hygieneartikel wie Windelhüllen.
Die Erfindung wird durch nachfolgende Beispiele erläutert:
In einer Spinnanlage nach Zeichnung 1 wird eine Polyolefinmischung, die aus 95
Masse% eines linearen Polypropylen-Homopolymers (Schmelzindex 18,2 g/10 min
bei 230°C/2,16 kg), 5 Masse% eines heterophasischen statistischen Propylen-
Ethylen-Blockcopolymers (Ethylengehalt 33 Mol%, Schmelzindex 8 g/10 min bei
230°C/2, 16 kg), 0,2 Masse% Pentaerythritol-tetrakis[3-(3,5-di-tert.butyl-4-hydroxy
phenyl)]propionat, 0,2 Masse% Bis-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidylsebazat und 0,2
Masse% Magnesiumstearat (Hilfsstoffe jeweils bezogen auf die Summe der
Propylenpolymeren) bei einer Massetemperatur von 275°C im Extruder aufge
schmolzen. Die Schmelze wird mit der Spinnpumpe zu den Spinndüsen überführt
und bei einer Temperatur der Spinndüsen von 292°C durch den Blasschacht, der mit
komprimierter Luft einer Temperatur von 20°C gekühlt wird, mit einer Abzugsge
schwindigkeit von 3000 m/min durch schnellaufende Galetten abgezogen und aufge
wickelt.
Das resultierende nichtverstreckte Polypropylengarn besitzt einen Gesamttiter von
250 dTex, eine Zugfestigkeit von 23,8 cN/tex und eine Zugdehnung von 133,5%.
In einer Spinnanlage nach Zeichnung 1 wird eine Polyolefinmischung, die aus 99
Masse% eines linearen Polypropylen-Homopolymers (Schmelzindex 18,2 g/10 min
bei 230°C/2,16 kg), 1 Masse% eines nichtlinearen modifizierten Polypropylens
(Schmelzindex 5,5 g/10 min bei 230°C/2,16 kg, Quotient aus der Grenzviscosität (in
Decalin bei 135°C) des nichtlinearen modifizierten Polypropylens und der
Grenzviscosität des linearen Polypropylens mit weitgehend gleichem Molmassen-
Gewichtsmittel 0,74), 0,25 Masse% 2-tert.Butyl-4,6-diisopropylphenol, 0,2 Masse%
Bis-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidylsebazat und 0,2 Masse% Calciumstearat
(Hilfsstoffe jeweils bezogen auf die Summe der Propylenpolymeren) bei einer
Massetemperatur von 275°C im Extruder aufgeschmolzen. Die Schmelze wird mit
der Spinnpumpe zu den Spinndüsen überführt und bei einer Temperatur der
Spinndüsen von 292°C durch den Blasschacht, der mit komprimierter Luft einer
Temperatur von 20°C gekühlt wird, mit einer Abzugsgeschwindigkeit von 3000 m/min
durch schnellaufende Galetten abgezogen und aufgewickelt.
Das resultierende nichtverstreckte Polypropylengarn besitzt einen Gesamttiter von
252 dTex, eine Zugfestigkeit von 19,5 cN/tex und eine Zugdehnung von 202%.
In einer Spinnanlage nach Zeichnung 1 wird eine Polyolefinmischung, die aus 89
Masse% eines linearen Polypropylen-Homopolymers (Schmelzindex 18,2 g/10 min
bei 230°C/2,16 kg), 10 Masse% eines heterophasischen statistischen Propylen-
Ethylen-Blockcopolymers (Ethylengehalt 33 Mol%, Schmelzindex 8 g/10 min bei
230°C/2,16 kg), 10 Masse% eines nichtlinearen modifizierten Polypropylens
(Schmelzindices 5,5 g/10 min bei 230°C/2,16 kg, Quotient aus der Grenzviscosität
(in Decalin bei 135°C) des nichtlinearen modifizierten Polypropylens und der Grenz
viscosität des linearen Polypropylens mit weitgehend gleichem Molmassen-
Gewichtsmittel 0,74), 0,25 Masse% 2-tert.Butyl-4,6-diisopropylphenol, 0,25 Masse%
Bis-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidylsebazat und 0,1 Masse% Magnesiumstearat
(Hilfsstoffe jeweils bezogen auf die Summe der Propylenpolymeren) bei einer
Massetemperatur von 275°C im Extruder aufgeschmolzen. Die Schmelze wird mit
der Spinnpumpe zu den Spinndüsen überführt und bei einer Temperatur der
Spinndüsen von 275°C durch den Blasschacht, der mit komprimierter Luft einer
Temperatur von 20°C gekühlt wird, mit einer Abzugsgeschwindigkeit von 3000 m/min
durch schnellaufende Galetten abgezogen und aufgewickelt.
Das resultierende nichtverstreckte Polypropylengarn besitzt einen Gesamttiter von
253 dTex, eine Zugfestigkeit von 18,5 cN/tex und eine Zugdehnung von 195%.
In einer Spinnanlage nach Zeichnung 1 wird ein Polypropylencompound, das aus
100 Masse% eines linearen Polypropylen-Homopolymers (Schmelzindex 18,2 g/10
min bei 230°C/2,16 kg), 0,2 Masse% Pentaerythritol-tetrakis[3-(3,5-di-tert.butyl-4-
hydroxyphenyl)]propionat, 0,2 Masse% Bis-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidylsebazat
und 0,2 Masse% Magnesiumstearat (Hilfsstoffe jeweils bezogen auf das
Polypropylen-Homopolymer) bei einer Massetemperatur von 280°C im Extruder
aufgeschmolzen. Die Schmelze wird mit der Spinnpumpe zu den Spinndüsen
überführt und bei einer Temperatur der Spinndüsen von 290°C durch den
Blasschacht, der mit komprimierter Luft einer Temperatur von 20°C gekühlt wird, mit
einer Abzugsgeschwindigkeit von 3000 m/min durch schnellaufende Galetten
abgezogen und aufgewickelt.
Das resultierende nichtverstreckte Polypropylengarn besitzt einen Gesamttiter von
254 dtex, eine Zugfestigkeit von 23,7 cN/tex und eine Zugdehnung von 124%.
Claims (10)
1. Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und
Dehnung mit Kapillartitern von 1 bis 10 dtex und Zugdehnungen über 130% bei
Zugfestigkeiten von mindestens 15 cN/tex und daraus hergestellte textile
Flächengebilde, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtnachverstreckten Polyolefin
fasern und Polyolefingarne und daraus hergestellte textile Flächengebilde aus
- a) 50 bis 99 Masse% linearen Propylenpolymeren, bevorzugt unter Anwendung von Metallocenkatalysatoren hergestellten linearen Propylenpolymeren, mit Schmelzin dices von 5 bis 2000 g/10 min bei 230°C/2,16 kg,
- b) 0 bis 10 Masse% nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren mit Schmelzin dices von 0,1 bis 30 g/10 min bei 230°C/2,16 kg und einem Quotienten aus der Grenzviscosität des nichtlinearen modifizierten Polypropylens und der Grenzviscosi tät des linearen Polypropylens mit weitgehend gleichem Molmassen-Gewichtsmittel von 0,20 bis 0,99,
- c) 0 bis 50 Masse% einer Polyolefinmischung, die aus
- c1) 60 bis 98 Masse% eines kristallinen Copolymeren aus 85 bis 99,5 Masse% Propylen und 15 bis 0,5 Masse% Ethylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- c2) 2 bis 40 Masse% eines elastischen Copolymers aus 20 bis 70 Masse% Ethylen und 80 bis 30 Masse% Propylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- d) 0 bis 50 Masse% eines weitgehend amorphen Polypropylens oder Propylen- Copolymers mit einem Anteil an kristallinem Polypropylen bzw. kristallinem Propy len-Copolymer unter 10 Masse%, einer Schmelzenthalpie unter 40 J/g und einem Schmelzindex von 0,1 bis 100 g/10 min bei 230°C/2,16 kg, wobei das weitgehend amorphe Polypropylen ein Homopolymer des Propylens und/oder ein Copolymer des Propylens aus mindestens 80 Mol% Propylen und höchstens 20 Mol% eines oder mehrerer α-Olefine der allgemeinen Formel CH2=CHR ist, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- e) 0 bis 50 Masse% eines nichtisotaktischen Propylen-Homopolymers mit einem Schmelzpunkt von 145 bis 165°C, einer Schmelzviscosität über 200000 cps bei 190°C, einer Kristallisationswärme von 4 bis 10 cal/g und einem löslichen Anteil in Diethylether von 35 Masse% bis 55 Masse%,
- f) 0,01 bis 5 Masse% Hilfsstoffen, bezogen auf die Summe der Polyolefine a bis e,
2. Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und
Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die linearen Propylenpolymeren Propylen-Homopolymere
bevorzugt Propylen-Homopolymere mit einem Mw/Mn-Verhältnis von 2 bis 4,5, sind.
3. Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und
Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren
modifizierte Polypropylene sind, die durch Behandlung von Propylen-Homo
polymeren und/oder Copolymeren aus Propylen mit α-Olefinen mit 2 bis 18 C-Atomen
sowie von Mischungen der genannten Polypropylene mit mehrfunktionell
ethylenisch ungesättigten Monomeren und/oder ionisierender Strahlung bzw. ther
misch zerfallenden Radikalbildnern hergestellt wurden.
4. Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und
Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren
modifizierte Polypropylene sind, die durch Umsetzung von funktionalisierten
Polypropylenen, bevorzugt von Säure- und/oder Säureanhydridgruppen enthal
tenden Polypropylenen, mit mehrfunktionellen Verbindungen entgegengesetzter
Reaktivität, bevorzugt mit C2 bis C16-Diaminen und/oder C2 bis C16-Diolen,
hergestellt wurden.
5. Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und
Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren
modifizierte Polypropylene sind, die durch hydrolytische Kondensation von Polypro
pylenen, die hydrolysierbare Silangruppen enthalten, hergestellt wurden.
6. Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und
Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die enthaltenen Hilfsstoffe 0,01
bis 1 Masse% Nukleierungsmittel, 0,01 bis 2,5 Masse% Stabilisatoren, 0,1 bis 1
Masse% Antistatika, 0,2 bis 3 Masse% Pigmente, 1 bis 4,5 Masse%
Flammschutzmittel und/oder 0,01 bis 1 Masse% Verarbeitungshilfsmittel, jeweils
bezogen auf die Summe der Polyolefine, sind.
6. Verfahren zur Herstellung nichtnachverstreckter Polyolefinfasern und Polyolefin
garne hoher Festigkeit und Dehnung mit Kapillartitern von 1 bis 10 dtex und
Zugdehnungen über 130% bei Zugfestigkeiten von mindestens 15 cN/tex und
daraus hergestellten textilen Flächengebilden auf Basis von Polyolefinmischungen,
dadurch gekennzeichnet, daß Polyolefinmischungen aus
- a) 50 bis 99 Masse% linearen Propylenpolymeren, bevorzugt unter Anwendung von Metallocenkatalysatoren hergestellten linearen Propylenpolymeren, mit Schmelzin dices von 5 bis 2000 g/10 min bei 230°C/2,16 kg,
- b) 0 bis 10 Masse% nichtlinearen modifizierten Propylenpolymeren mit Schmelzin dices von 0,1 bis 30 g/10 min bei 230°C/2,16 kg und einem Quotienten aus der Grenzviscosität des nichtlinearen modifizierten Polypropylens und der Grenzviscosi tät des linearen Polypropylens mit weitgehend gleichem Molmassen-Gewichtsmittel von 0,20 bis 0,99,
- c) 0 bis 50 Masse% einer Polyolefinmischung, die aus
- c1) c1) 60 bis 98 Masse% eines kristallinen Copolymeren aus 85 bis 99,5 Masse% Propylen und 15 bis 0,5 Masse% Ethylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- c2) c2) 2 bis 40 Masse% eines elastischen Copolymers aus 20 bis 70 Masse% Ethylen und 80 bis 30 Masse% Propylen und/oder einem α-Olefin der allgemeinen Formel CH2=CHR, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- d) 0 bis 50 Masse% eines weitgehend amorphen Polypropylens oder Propylen- Copolymers mit einem Anteil an kristallinem Polypropylen bzw. kristallinem Propy len-Copolymer unter 10 Masse%, einer Schmelzenthalpie unter 40 J/g und einem Schmelzindex von 0,1 bis 100 g/10 min bei 230°C/2,16 kg, wobei das weitgehend amorphe Polypropylen ein Homopolymer des Propylens und/oder ein Copolymer des Propylens aus mindestens 80 Mol% Propylen und höchstens 20 Mol% eines oder mehrerer α-Olefine der allgemeinen Formel CH2=CHR ist, wobei R ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen ist,
- e) 0 bis 50 Masse% eines nichtisotaktischen Propylen-Homopolymers mit einem Schmelzpunkt von 145 bis 165°C, einer Schmelzviscosität über 200000 cps bei 190°C, einer Kristallisationswärme von 4 bis 10 cal/g und einem löslichen Anteil in Diethylether von 35 Masse% bis 55 Masse%,
- f) 0,01 bis 5 Masse% Hilfsstoffen, bezogen auf die Summe der Polyolefine a bis e,
durch Aufschmelzen im Extruder bei Massetemperaturen von 185 bis 310°C, Überführung der Schmelze durch Spinnpumpen zu den Spinndüsen und Abzug der extrudierten Filamente bei Abzugsgeschwindigkeiten von 1000 bis 5000 m/min - A) durch schnellaufende Galetten und/oder Wickler und Aufspulen der Filamente bzw. Garne und gegebenenfalls Weiterverarbeitung zu textilen Flächengebilden, oder
- B) durch Luftstrahl oder Vakuum und Weiterverarbeitung zu textilen Flächen
gebilden,
verarbeitet werden.
8. Verfahren zur Herstellung nichtnachverstreckter Polyolefinfasern und Polyole
fingarne hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellter textiler Flächen
gebilde nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug der extrudierten
Filamente durch Luftstrahl, gegebenenfalls unter Blasen eines hocherhitzten
Luftstroms um die Spinndüsenöffnungen gegen die schmelzflüssigen extrudierten
Filamente, erfolgt, und die Nachverarbeitung der abgelegten Filamente bzw. Fasern
nach diesem Abzugsverfahren in Nachfolgeeinrichtungen aus Transportband, Ka
lander bzw. Vernadelungseinrichtung und Wickler durch Thermobondier- oder
Vernadelungsprozesse zu Spinnvliesen bzw. zu Schmelzblas-Vliesen als textile
Flächengebilde erfolgt.
9. Anwendung nichtnachverstreckter Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher
Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellter textiler Flächengebilde nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 zur Erzeugung von mehrschichtigen Textilien,
bevorzugt in Kombination mit Naturfasern, technischen Textilien, bevorzugt in Form
von Tauwerken, hochfesten Gurten und Filtergeweben, Heimtextilien, bevorzugt von
Teppichböden und Möbelbezugsstoffen, Vliesstoffen im Medizin- und Hygiene
bereich und von Geotextilvliesen.
10. Anwendung nichtnachverstreckter Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher
Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellter textiler Flächengebilde nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 zur Erzeugung von elastischen Hygiene
artikeln.
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|---|---|---|---|
| DE1997120135 DE19720135B4 (de) | 1997-05-14 | 1997-05-14 | Nichtnachverstreckte Polyolefinfasern und Polyolefingarne hoher Festigkeit und Dehnung und daraus hergestellte textile Flächengebilde |
| EP98107669A EP0878567B1 (de) | 1997-05-14 | 1998-04-28 | Polyolefinfasern und Polyolefingarne und daraus hergestellte textile Flächengebilde |
| DE59812014T DE59812014D1 (de) | 1997-05-14 | 1998-04-28 | Polyolefinfasern und Polyolefingarne und daraus hergestellte textile Flächengebilde |
| US09/069,689 US6218011B1 (en) | 1997-05-14 | 1998-04-29 | Polyolefin fibers and polyolefin yarns and textile fabrics produced therefrom |
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|---|---|---|---|---|
| CN116516508A (zh) * | 2023-03-09 | 2023-08-01 | 锦州英诺威科技服务有限公司 | 一种高熔指无规共聚聚丙烯纤维专用料及其制备方法 |
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| WO1996037644A2 (en) * | 1995-05-25 | 1996-11-28 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Undrawn, tough, durably melt-bondable, macrodenier, thermoplastic, multicomponent filaments |
-
1997
- 1997-05-14 DE DE1997120135 patent/DE19720135B4/de not_active Expired - Fee Related
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| CN116516508A (zh) * | 2023-03-09 | 2023-08-01 | 锦州英诺威科技服务有限公司 | 一种高熔指无规共聚聚丙烯纤维专用料及其制备方法 |
| CN116516508B (zh) * | 2023-03-09 | 2023-11-17 | 锦州英诺威科技服务有限公司 | 一种高熔指无规共聚聚丙烯纤维专用料及其制备方法 |
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