DE19720056A1 - Gießform für automatisch arbeitende Formanlagen sowie Verfahren zur Herstellung der Gießformen - Google Patents
Gießform für automatisch arbeitende Formanlagen sowie Verfahren zur Herstellung der GießformenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gießform sowie ein Verfahren
zur Herstellung einer Gießform bestehend aus einem aus zwei
Formkastenhälften gebildeten Formkasten, der Mittel für den
Transport auf automatischen Formanlagen aufweist und eine
gebundene Sandform aufnimmt, welche gegebenenfalls mit Ker
nen und mit einem Eingießtrichter sowie einem Speiser ver
sehen ist.
Gießformen mit gebundenen Formsänden werden entweder mit
Formkästen hergestellt, die aus zwei Formkastenhälften be
stehen, wobei dieser Formkasten in der Regel rahmenförmig
ausgebildet ist und an zwei seiner Stirnseiten mit Lauflei
sten versehen ist, mit denen er auf einer Rollenbahn einer
automatischen Formanlage transportierbar ist. Dieser Form
kasten gibt der in diesem befindlichen gebundenen Sandform
die erforderliche Festigkeit, damit dieser ohne weiteres
transportiert werden kann. Der Sand für die Gießform kann
tongebunden sein, was eine kostengünstige Wiederaufberei
tung des Formsandes gewährleistet.
Ferner sind kastenlose Gießformen bekannt, die in Abhängig
keit des Gußstückes aus einer Vielzahl von Einzelteilen zu
sammengesetzt sind, wobei diese Gießformen nicht mehr ton
gebunden, sondern chemisch gebunden sind, um eine ausrei
chende Festigkeit für ihre Hantierbarkeit und Abgießbarkeit
zu erhalten. Diese chemisch gebundenen Sandformen erfordern
aufwendige Maschinen zur Herstellung der Teilformen, der
Kerne wie auch Maschinen, die diese Teile wiederum zu einer
Gießform zusammenfügen. Abgesehen von dem hohen apparativen
Aufwand, der hier betrieben werden muß, besteht ein weite
rer Nachteil darin, daß der Sand nur aufwendig wiederaufzu
bereiten ist. Dies stellt neben der teuren Form- und Monta
gevorrichtung einen hohen Kostenfaktor dar.
Bekannt sind ferner kastenlose Grünsandformen, die aus ein
zelnen identischen quaderförmigen Blöcken aufgebaut sind,
die auf zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Teil
des Gießformhohlraumes aufweisen. Hierbei ist der Gießein
lauf wie auch der Speiser mit eingeformt. Diese Blöcke wer
den dann mit ihren Formhohlräumen gegeneinander geschoben,
so daß diese sich zum einen gegenseitig ergänzen und ab
stützen. Der Formsand wird dabei von oben eingeschossen,
was bedeutet, daß die im Schatten des Modells liegenden
Formbereiche nicht die gleiche Verfestigung erhalten wie
die übrigen Bereiche. Des weiteren kann der Speiser auch
nur begrenzt in der Form vorgesehen werden und auch im we
sentlichen nur seitlich des eigentlichen Formhohlraumes,
was die Qualität des Speisers doch stark beschränkt. Durch
das Einschießen des Formsandes wird darüber hinaus auch ein
großer Verschleiß an Modellen erhalten, was das Verfahren
teuer macht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die
Kerne in eine seitlich gerichtete Gießform eingelegt werden
müssen und dies in der zur Verfügung stehenden Taktzeit,
was zum einen aufwendige Automaten erfordert und zum ande
ren eine gefährliche Handarbeit bedeutet. Ein wesentlicher
Nachteil besteht weiter darin, daß derartige kastenlose
Grünsandformen nicht für die Herstellung komplizierter Guß
stücke, wie z. B. Motorblöcke oder Zylinderköpfe, insbeson
dere, wenn diese aus Aluminium bestehen, geeignet sind.
Formsand in Formkästen kann darüber hinaus nicht nur tonge
bunden sein, sondern ist auch wesentlich kostengünstiger in
seiner Herstellung. Für die Herstellung eines derartigen
Formkastens muß lediglich je eine Hälfte des Formkastens
getrennt auf eine Modellplatte aufgelegt werden, wobei dann
der Formkasten mit Sand gefüllt wird. Nach mechanischer
Verdichtung des Formsandes ist die Gießformhälfte fertigge
stellt. Diese wird dann horizontal liegend mit dem Form
hohlraum nach oben gewendet, so daß Kerne eingelegt werden
können. Die Formkästen werden zum Abgießen übereinander ge
legt, wobei zuvor in die dann obere Formkastenhälfte die
Gießformöffnung und der Speiser in den Formsand eingearbei
tet werden muß. Dies geschieht vor dem Wenden des oberen
Formkastens mit rotierenden Werkzeugen. Diese Formkästen
werden dann liegend abgegossen, wobei hier nachteilig ist,
daß für den Speiser in der Gießform nur ein relativ gerin
ges Volumen verbleibt und zudem die Speisung der unten lie
genden Gießformteile nicht immer optimal erfolgt.
Bei den kastenlosen chemisch gebundenen Gießformen stellt
es hingegen kein Problem dar, den Speiser wie auch den Ein
gießtrichter gleich mit in die Gießform einzuformen, wobei
Speiser und Gießtrichter an der Seite der Gießform angeord
net werden, die für den Abguß des Gußstückes am vorteilhaf
testen ist. Die Speisung des erstarrenden Gußstückes ist
somit bei kastenlosen, chemisch gebundenen Gießformen ge
genüber den Gießformen mit Formkästen wesentlich günstiger.
Insbesondere kann hier auf die Maßnahme verzichtet werden,
auf dem Formkasten zusätzlich noch einen Speiser aufzuset
zen, um den für die Speisung erforderlichen hydrostatischen
Druck zu erzeugen. Allerdings sind diese Gießformen nicht
nur teuer in Material und Herstellung, sondern erfordern
auch extrem hohe Anlageninvestitionen.
Bei den kastenlosen Grünsandformen kann zwar der Eingieß
trichter relativ problemlos mitgefertigt werden, jedoch be
reitet die Ausbildung des Speisers Probleme, zumal der
Speiser den Querschnitt verkleinert, der zum Einschießen
des Sandes zur Verfügung steht. Für das Gießen von Alumi
nium sind derartige Gießformen weniger geeignet, zumal hier
große wirkungsvolle Speiser benötigt werden.
Bei den kastenlosen Gießformen wie auch bei den Gießformen
mit Formkästen stellt die Kernentlüftung ein wesentliches
Problem dar, das bisher nicht zufriedenstellend gelöst ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gießform mit
einem Formkasten, der eine Form aus gebundenem Formsand
aufweist, so auszubilden, daß diese auf automatisch arbei
tenden Formanlagen einsetzbar ist und in üblicher Weise ho
rizontal gefertigt werden kann, bei der auf die Nachbear
beitung des Eingießtrichters und des Speisers wie auch auf
zusätzliche auf der Gießform aufzusetzende Speiser verzich
tet werden kann und bei der darüber hinaus eine wirkungs
volle Entlüftung auch der Kerne gewährleistet ist. Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren
für die Herstellung einer derartigen Gießform vorzuschla
gen.
Diese Aufgabe wird für eine Gießform der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Formkasten im
Bereich seiner Teilungsebene eine sich über zumindest einen
Teil der Länge wie Breite einer Seite des Formkastens er
streckende Ausnehmung aufweist, daß im Bereich der Ausneh
mung der Eingießtrichter sowie der Speiser mündet und daß
der Speiser innerhalb der Sandform in der Gießform ausge
bildet ist.
Die Formkästen für Gießformen mit gebundenen Formsänden
können also in herkömmlicher Art und Weise hergestellt wer
den, d. h. der Rahmen des Formkastens wird auf eine Modell
platte aufgelegt, mit Sand abgefüllt und verdichtet. Die
beiden Formkastenhälften werden in gleicher Art und Weise
hergestellt. Der Unterschied zu den herkömmlichen Formkä
sten besteht darin, daß der Speiser und der Eingießtrichter
nicht mehr auf der offenen Seite des Formrahmens ausgebil
det ist und zwar auf der oberen Formkastenhälfte, sondern
daß die Öffnung vor dem Gießtrichter wie auch der Speiser
in die Teilungsebene der beiden Formkastenhälften verlegt
ist. Dies bedingt, daß der Abguß der Gießform nicht mehr,
wie dies bei herkömmlichen Gießformen mit Formkästen der
Fall ist, horizontal liegend, sondern stehend erfolgt.
Durch die Verlegung der Eingießöffnung wie auch des Spei
sers in die Formteilebene und den dadurch bedingten stehen
den Abguß des Formkastens kann der Speiser und der Eingieß
trichter ohne zusätzlichen Aufwand gleich bei der Herstel
lung der Gießform mit eingeformt werden, so daß hier jegli
che Nachbearbeitung entfällt. Da darüber hinaus die Gieß
form stehend abgegossen wird, verbleibt in der Regel ober
halb des Gußstückes ein ausreichend großer Raum, um das er
forderliche Volumen für den Speiser unterzubringen. Dieser
relativ große Abstand ermöglicht es auch, den Speiser so
auszubilden, daß der erforderliche hydrostatische Druck für
die Speisung erhalten wird.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
sind die Kerne mit ihrem einen Ende nach oben durch die
Öffnung in den Formrahmen über den Sand der Gießform und
gegebenenfalls durch den Speiser bis über das Niveau der
Eingießöffnung des Speisers angeordnet, so daß die Kernent
lüftung unmittelbar über die herausgezogenen Enden des Ker
nes erfolgen kann. Hierdurch wird die Gefahr von Gußfehlern
wesentlich herabgesetzt. Der Formkasten besitzt in der Tei
lungsebene, in der der Speiser und der Eingießtrichter an
geordnet ist, eine Ausnehmung, die im Querschnitt V- oder
U-förmig ausgebildet sein kann. Vorteilhaft erfolgt das
Eingießen des Gießmaterials in steigendem Guß, wobei der
Gießkanal unterhalb des Gußstückes mündet und über An
schnitt mit diesem verbunden ist.
Die Herstellung eines Formkastens erfolgt liegend, d. h.
die beiden Hälften des Formkastens werden in üblicher Weise
hergestellt, wobei im Gegensatz zum Stand der Technik der
Eingießtrichter und der Speiser gleich seitlich in der Öff
nung des Formkastens mit eingeformt wird. Durch diese seit
liche Anordnung kann der Speiser wie auch der Eingießtrich
ter derart hergestellt werden, daß eine Nachbearbeitung
nicht mehr erforderlich ist. Die Formkästen werden dann auf
einer Rollenbahn angeordnet und zwar derart, daß der Form
hohlraum nach oben zeigt. In dieser Lage werden dann die
Kerne eingelegt, wobei dann die eine Gießformhälfte über
die andere in bekannter Art und Weise gelegt wird. Im An
schluß hieran wird die fertige Gießform um 90° gewendet, so
daß diese nunmehr mit der Eingießöffnung nach oben auf ei
ner weiteren nunmehr in der Regel schmaleren Rollenbahn
weitertransportiert wird. In dieser Lage wird die Gießform
abgegossen. Nach dem Erstarren der Gießform wird vorteil
haft in der aufrecht stehenden Form über einen Stempel der
Formsand einschließlich dem Gußstück aus dem Formrahmen
herausgedrückt, wobei der Formkasten auf der Rollenbahn
verbleiben kann. Die beiden Hälften des Formkastens werden
dann in bekannter Weise wieder getrennt, gewendet und der
Abformvorgang der Gießform beginnt von neuem.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an
hand der Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt in der Teilungsebene eines Formka
stens,
Fig. 2 zwei zu einer Gießform zusammengefügte Formka
stenhälften gemäß Schnitt nach Linie 2-2 in Fig.
1,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Formkasten gemäß Fig.
1,
Fig. 5 einen Schnitt gemäß Fig. 1, jedoch mit einem
Speiser, der bis zur Oberfläche der Gießform
reicht,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 in Fig. 5 und
Fig. 8 eine Draufsicht auf Fig. 5.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Ausführungsform einer erfin
dungsgemäßen Gießform 1 dargestellt. Die Gießform 1 besteht
aus zwei Gießformhälften, wobei jede Gießformhälfte einen
Formrahmen 4 aufweist, der an seiner einer Seite in der
Formteilebene eine V-förmige Aussparung 5 aufweist. Diese
V-förmige Aussparung erstreckt sich, wie insbesondere aus
Fig. 4 ersichtlich ist, über einen Teil der Breite und der
Länge jeder Formkastenhälfte 4. Hierdurch wird eine Öffnung
auf den Formsand im Formkasten freigegeben, wobei im Be
reich der Aussparung 5 der Eingießtrichter 6 und die Öff
nung 7 für den im Inneren des gebundenen Sandes 8 angeord
neten Speisers 9 angebracht ist. Der Gießtrichter 6 ist mit
einem Gießeinlauf 10 verbunden, der sich bis unterhalb des
Gießhohlraumes 11 erstreckt und über Anschnitte 12 mit dem
Gießhohlraum 11 verbunden ist.
In den Gießhohlraum sind im Ausführungsbeispiel zwei Kerne
13 eingelegt, die mit einem verlängerten Ende 14 versehen
sind, welches jeweils durch den Speiser 9 greift und ober
halb des Speisers und der Sandform 8 endet. Durch dieses
Ende 14, das oberhalb des Speiserniveaus und der Sandgieß
form endet, ist eine effektive Kernentlüftung wie auch eine
Entlüftung der Gießform gewährleistet.
Die Aussparung 5 in den beiden Gießformhälften 1 und 2 ist,
wenn diese zusammengesetzt sind, im Querschnitt V-förmig
ausgebildet. Es ist auch denkbar, hier einen U-förmigen
Ausschnitt vorzusehen.
Jede Formkastenhälfte 4 ist mit Laufleisten 15 versehen,
mit denen der Formkasten auf z. B. Rollenbahnen horizontal
liegend transportiert werden kann, aber auch auf entspre
chend schmaler angeordneten Rollenbahnen stehend. Für die
Kerneinlegung wird jede Formkastenhälfte liegend auf der
Rollenbahn transportiert und zwar mit der Öffnung des Gieß
hohlraumes 11 nach oben. Hierdurch ist eine einfache Einle
gung der Kerne möglich, ohne daß diese, wie dies bei den
formkastenlosen Gießformen der Fall ist, mit besonderen
Mitteln gehalten werden müssen. Diese Kerne werden in die
unten liegende Formkastenhälfte eingelegt, während die an
dere Formkastenhälfte auf die untere horizontal liegende
lediglich aufgelegt zu werden braucht. Im Anschluß hieran
wird der Formkasten um seine Längsachse um 90° gewendet, so
daß der Gießtrichter und der Speiser oben liegen. Der Abguß
kann dann durchgeführt werden.
Das Ausformen des Formkastens kann gleichfalls stehend er
folgen, wobei der Formkasten nicht von der Rollenbahn abge
nommen zu werden braucht. Hier braucht lediglich der Form
sand einschließlich des hergestellten Gußstückes seitlich
aus dem Formrahmen 4 herausgedrückt zu werden. Das Ausfüh
rungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 8 entspricht dem Ausfüh
rungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 mit dem Unterschied,
daß der Speiser 9 nicht, wie in dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 bis 4, innerhalb der Sandform 8 angeordnet
ist und nur über eine Öffnung 7 zugänglich ist, sondern daß
hier die Öffnung dem Querschnitt des Speiser entspricht.
Ansonsten ist die Anordnung der Kerne identisch, wobei hier
auch die Enden 14 der Kerne 13 oberhalb des Niveaus der ma
ximalen Füllstandshöhe des Speisers 9 enden.
Claims (9)
1. Gießform (1) bestehend aus einem aus zwei Formka
stenhälften (4) gebildeten Formkasten, der Mittel (15)
für den Transport auf automatischen Formanlagen auf
weist und eine gebundene Sandform (8) aufnimmt, welche
gegebenenfalls mit Kernen (13) und mit einem Eingieß
trichter (6) sowie einem Speiser (9) versehen ist, da
durch gekennzeichnet daß der Formkasten (4) im Bereich
seiner Teilungsebene eine sich über zumindest einen
Teil der Länge wie Breite einer Seite des Formkastens
(4) erstreckende Ausnehmung (5) aufweist, daß im Be
reich der Ausnehmung der Eingießtrichter (6) sowie der
Speiser (9) mündet und daß der Speiser (9) innerhalb
der Sandform (8) in der Gießform (1) ausgebildet ist.
2. Gießform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kerne (13) derart ausgebildet und angeordnet
sind, daß sie den Speiser (9) durchsetzen und oberhalb
der Sandform münden.
3. Gießform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Eingießkanal (10) seitlich und unter
halb der Gießhohlräume (11) in der Sandform verläuft.
4. Gießform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ausnehmung (5)
im Formkasten (4) V- oder U-förmig ausgebildet ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Gießform nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Formkastenhälfte im liegenden Zustand mit Sand gefüllt
und abgeformt wird, wobei im gleichen Arbeitsgang der
Speiser und der Eingießtrichter und gegebenenfalls die
Durchbrüche für die Kerne in die Sandform mit einge
formt werden, daß anschließend die Formkastenhälften
mit der Formteilebene und damit mit dem Formhohlraum
nach oben gewendet werden, um die Kerne einzulegen, daß
anschließend die Gießformhälften zusammengefügt und um
90° derart gewendet werden, daß der Abguß in die ste
hende Gießform erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kerne derart in der Sandform angeordnet werden,
daß diese mit einem verlängerten Ende aus der Sandform
heraustreten, wobei ein oder mehrere Kerne den Speiser
durchsetzen.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gießform im steigenden Guß gefüllt
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in etwa zu dem Zeitpunkt, in dem der Formhohlraum
der Gießform mit flüssigem Metall gefüllt ist, frisches
Metall in den Speiser bzw. in die Speiseröffnung einge
füllt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingießkanal seitlich neben der
Gußform und unterhalb derselben in der Sandform ange
ordnet ist.
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