DE19712814A1 - Läuferkühlung eines Schwungmassen-Energiespeichers - Google Patents
Läuferkühlung eines Schwungmassen-EnergiespeichersInfo
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Description
Das technische Gebiet der Erfindung ist im Anspruch 1 und
Anspruch 10 angegeben. Es handelt sich um ein elektromagnetisch
betriebenen Schwungmassen-Energiespeicher, der unter anderem als
Schwungrad-Energiespeicher bekannt ist. Seine bewegten Teile
werden in einer evakuierten Kammer (Vakuumgehäuse) betrieben.
Eine reibungsarme, insbesondere berührungslose Lagerung, z. B.
passiv durch Permanentmagnete und Hochtemperatur-Supraleiter,
werden zur weiteren Verringerung der Verluste verwendet.
Zum näheren Verständnis des technischen Gebietes wird auf die
deutsche Patentanmeldung 196 08 099 (noch nicht veröffentlicht)
hingewiesen, deren Offenbarung hier (ausnahmsweise) durch
Bezugnahme einbezogen wird.
Während im Dauerbetrieb elektromagnetisch erzeugte
Wirbelstromverluste des Rotorteils (des Läufers) durch
Abschalten der Energie zur elektro-magnetischen Erregung der
Maschine vermieden werden können, sind diese Verluste während
des Speichervorganges (Motorbetrieb) bzw. für die Dauer des
Entladens der gespeicherten kinetischen Energie
(Generatorbetrieb) nicht vermeidbar. Sie führen insbesondere bei
mehreren zeitlich kurz aufeinanderfolgenden Lastzyklen
(Einspeichern, Ausspeichern, bzw. Motorbetrieb,
Generatorbetrieb) zu Erwärmungen des Läufers und damit zu
Erwärmungen des gesamten bewegten Teiles (Schwungmassen, Achse,
Lager), da die im Vakuum betriebenen Rotorteile ihre
Verlustwärme nicht ausreichend abgeben können. Im Vakuum kann
allein durch Wärmestrahlung Wärme abgeführt werden, Wärmeleitung
findet nicht statt und diese Wärmestrahlung ist für den im
Vakuum betriebenen Rotorteil unzureichend. Ihre Aufgabe sieht
die Erfindung darin, einen im Vakuum betriebenen Schwungmas
sen-Energiespeicher hinsichtlich seiner Verluste unanfälliger zu
machen, insbesondere Lastzyklen in kürzeren Abständen zu
erlauben.
Die Erfindung löste diese Aufgabe dadurch, daß sie den Rotorteil
mit Flüssiggasen kühlt (Anspruch 1, Anspruch 16), die durch
Kanäle im Statorteil auf den Läufer aufgebracht, insbesondere
aufgesprüht, werden können. Bei der Kühlung nicht verdampfende
Flüssiggase werden über eine Absaugkammer (Anspruch 9)
abgezogen, verdampfende Flüssiggase können über die
Evakuierungs-Vorrichtung (Anspruch 7) abgezogen werden, womit
das Vakuum in der Kammer erhalten bleibt, in der sich der
Schwungmasse-Energiespeicher berührungslos (reibungsfrei) dreht.
Die Kühlung kann vorteilhaft auf den Zeitpunkt des
Verlustanfalls (Entstehen der Verluste) beschränkt werden
(Anspruch 21), sie kann kurz zuvor oder etwas verzögert
einsetzen, sie kann auch generell vorhanden sein, nur in ihrem
Ausmaß gesteuert werden. Das Ausmaß der Kühlung wird durch die
Strömung des Flüssiggases bestimmt, treten keine Verluste auf,
weil keine Lastzyklen gefordert sind, so kann der Kühlstrom auf
ein Minimum (nahezu Null oder Null) abgebaut werden, während bei
Auftreten von Lastzyklen die Kühlung im zeitlichen Bereich (kurz
zuvor, bei oder kurz danach) der Änderung des kinetischen
Zustandes des Schwungrades einsetzt. Dann kann der Kühlstrom
erhöht werden, er wird aber vorteilhaft nur auf eine solche
Größe begrenzt (Anspruch 22), daß möglichst wenig Restgase
entstehen und nahezu keine verbleibenden Flüssigkeitsreste in
der Vakuumkammer zurückbleiben.
Das kurzzeitige Aufbringen von Flüssiggasen kann gezielt durch
Einspritzen erfolgen (Anspruch 20, Anspruch 15), nach Art einer
Brennstoff-Einspritzung bei Brennkraftmaschinen.
Entstehen Rückstände in flüssiger Form, können diese über eine
Abpumpvorrichtung (Anspruch 8) abgezogen werden, die
hinsichtlich der Schwerkraft am besten am unteren Ende
der - auch mehrteiligen (Anspruch 11) - Kammer angeordnet ist.
Das Flüssiggas kann LN2 oder LH2 sein. Durch die
Verdampfungswärme beim Aufsprühen oder Aufbringen auf den Läufer
wird die für den Schwungmassen-Energiespeicher schädliche
Verlustwärme im Rotorteil diesem entzogen, gleichzeitig kann
durch das Abpumpen des verdampften Kühlgases das Vakuum
aufrechterhalten werden oder so rasch wie möglich wieder
hergestellt werden (Anspruch 17).
Eine Maschine mit elektro-magnetischer Erregung kann sowohl als
Generator als auch als Motor verwendet und betrieben werden;
letztere beiden Maschinen werden hier generell angesprochen.
Soweit sie in einer ein- oder mehrbereichigen Kammer betrieben
werden, soll das zum Ausdruck bringen, daß ein Raum existiert,
in dem ein verminderter Gasdruck, bis hin zur praktisch
vollständigen Evakuierung, erzeugt und erhalten werden kann.
Die Erfindung(en) werden nachfolgend anhand mehrerer
Ausführungsbeispiele erläutert und ergänzt.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Schwungmas
sen-Energiespeichers mit einem Vakuumgehäuse 1, das einen
oberen zylindrischen Raum und einen unteren
zylindrischen Raum mit einem diese beide Räume
verbindenden Zwischenraum aufweist.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für ein Polelement 5,6, das im zuvor
erwähnten Zwischenbereich als Läufer gegenüber einem
Stator 7 drehbar ist. Die Achse 2, an der der Rotor
(das Polelement) fest angeordnet ist, liegt in der
Achse 100 der zuvor beschriebenen drei Räume, die im
folgenden als "Vakuumkammer" 11 bezeichnet werden.
Das zuvor umschriebene Vakuumgehäuse 1 hat in Fig. 1 in einem
oberen Teilbereich und in einem unteren Teilbereich je ein
Schwungrad 4, 3, die fest an einer Achse 2 angeordnet sind. Die
in der Achse 2 rotierend gelagerte Welle ist am oberen Deckel
der oberen Vakuum-Teilkammer und am Boden der unteren Vakuum-Teil
kammer über ein Lager 10 bzw. ein Lager 9 axial gelagert,
diese Lager können berührungslose Lager sein, z. B. passive Lager
mit Permanentmagneten 17a, 17b und Hochtemperatur-Supraleiter
18a, 18b, die sich jeweils gegenüberstehen.
Im mittleren Bereich ist ein Statorpaket 7 gezeigt, daß
zylindrisch ist. Der zylindrische Innenraum, dessen Achse in der
Achse 100 des Vakuumgehäuses 1 und Achse 2 der Welle liegt,
enthält im dargestellten Beispiel zwei Polelemente 5, 6 einer
Homopolarmaschine, deren Polelemente in Fig. 2 in Draufsicht
erkennbar sind. Sie sind auf einer Welle angeordnet, die sich um
die Achse 2 dreht.
Anstelle der Homopolarmaschine kann auch eine nicht dargestellte
Drehfeldmaschine mit einem Läufer aus ganz oder teilweise
Hochtemperatur-Supraleiter (HTSL)-Material verwendet werden.
Dieses Läufermaterial kann zusätzlich auch zur supraleitend
magnetischen Lagerung herangezogen werden. Hierzu ist der in
Fig. 1 beispielhaft am rotierenden Schwungrad angebrachte
Permanentmagnetring 17a gehäusefest in der Nähe des letzt aus
HTSL-Material bestehenden Läufers (vormals Polelemente 5,6 in
Fig. 1) mit einer Flüssiggaskühlung anzubringen. Der Stator
dieser alternativen Drehfeldmaschine kann auch zur ganzen oder
teilweisen Auf- und Abmagnetisierung (letzteres z. B. zur
Feldschwächung) der Pole des Läufers aus HTSL-Material entweder
während oder nach dessen Supraleitend-Werdens herangezogen
werden. Dieses Auf- und Abmagnetisieren kann mittels einer oder
mehrerer der ohnehin vorhandenen Ständerspulen (deren
Spulenweite in der Regel einen Magnetpol umfaßt) erfolgen. Zur
Reduktion der für einen ganzen Pol erforderlichen
Magnetisierungsströme kann sie auch durch ein oder mehrere
zusätzliche "Teilmagnetisierungsspulen" erfolgen, die nur einen
Teil des jeweiligen Magnetpols umfaßt und diesen dann in
mehreren Schritten oder kontinuierlich nacheinander auf- oder
abmagnetisiert.
Der Stator 7, dessen Wicklung über die in der Fig. 1
dargestellten Wicklungsköpfe 8 ersichtlich ist, baut ein
Drehfeld auf und arbeitet je nach Richtung der den
Schwungmassen 3, 4 zuzuführenden oder aus ihnen zu entnehmenden
Energie als Motor oder Generator. In dem Stator 7 sind einige in
radialer Richtung verlaufende Rohre 12 gezeigt, die axial
beabstandet sind. Sie sind im gezeigten Beispiel als Kanäle
speziell auf die beiden Polelemente 5, 6 gerichtet, sie können
aber auch entlang des gesamten Stators in axialer Richtung
gleichmäßig beabstandet verteilt sein. Werden die Flüssigkeits-
Kühlgas-Kanäle umfänglich beabstandet und sind mehrere axial
beabstandete Kanäle bzw. Rohre vorgesehen, können sie in
Axialrichtung gesehen umfänglich versetzt angeordnet sein, um
eine möglichst gleichmäßige Kühlung der Polelemente 5, 6 beim
Drehen zu erreichen.
Radial außerhalb des mittleren Abschnitts der Kammer 11 ist ein
Ringraum 13 vorgesehen, der durch eine Abdeckung 13a, die
zylinderförmig ist, gebildet wird. Alle Kanäle 12 können mit
ihrem radial äußeren Ende in diesem Raum münden, durch den das
verflüssigte Kühlgas verteilt wird und den einzelnen Kanälen 12
zugeführt werden kann.
In einem nicht dargestellten Beispiel werden Rohre zur
Kühlmittelführung eingesetzt, die einzeln oder in Gruppen oder
insgesamt an Einspritzvorrichtungen angeschlossen sind, die
denen von Brennstoff-Einspritzpumpen ähneln. Ihrer Funktion nach
arbeiten auch die Rohre als Kanäle.
Nicht bei der Kühlung auf den Rotorteilen verdampftes Kühlgas
sammelt sich in einer bodenseitig angeordneten Sammelkammer 15,
die im unteren Bodenabschluß angeordnet sein kann und von
umfänglich verteilten Zulauf-Bohrungen 14 versorgt werden kann.
Von dieser Kammer 15 ausgehend kann eine Pumpe vorgesehen sein,
die vakuumdicht ist und das nicht verdampfte Flüssiggas aus dem
Vakuumraum 11 abzieht und dem Flüssigkeitsgas-Kreislauf wieder
zuführt.
Im unteren Teil, speziell im unteren Drittel des Vakuumraums 11,
in dem das untere Schwungrad 3 betrieben wird, ist ein
Absaugstutzen 16 vorgesehen, über den das Vakuum in der
Kammer 11 erstellt wird und aufrechterhalten wird. Auch im
oberen Teil, speziell im oberen Drittel der Vakuumkammer, dort
wo sich die Schwungmasse 4 dreht, kann ein zusätzlicher
Absaugstutzen 16 angeordnet werden, die dann gemeinsam oder
getrennt über eine oder mehrere Evakuierpumpen geführt werden.
Die Versorgung mit Flüssigkeitskühlgas ist in Fig. 1 nicht
näher dargestellt, da durch obige Erläuterungen an sich
ersichtlich. Dem Ringraum 13 wird Flüssigkeits-Kühlgas
zugeführt, von einer Kühlgasquelle, die entweder aus einem
Speicher von verflüssigtem Kühlgas gespeist wird oder selbst die
Verflüssigung an Ort und Stelle vornimmt. Das im Vakuumraum 11
bei der Kühlung verdampfte Gas wird über den Vakuumstutzen 16
abgezogen, erneut verflüssigt und dann zurück in den Kreislauf
zu dem Ringraum 13 gepumpt. Das nicht verdampfte, sondern in der
Sammelkammer 15 enthaltene noch flüssige Kühlgas wird über eine
Pumpe dem selben Kreislauf zugeführt. Es braucht nicht erneut
verflüssigt zu werden.
Werden reibungsfreie Lager mit Hochtemperatur-Supraleiter
verwendet, so kann die dortige Flüssigkeits-Kühlung zusammen mit
der Kühlung des Rotorteils 5, 6, arbeiten. Die Rotorkühlung wird
dabei als kleiner Bestandteil der eigentlichen Flüssig
gas-Kühlung der Lager 9, 10 anzusehen sein.
Claims (23)
1. Vorrichtung zum Speichern und verzögerten Abgeben von
Energie mit zumindest einer um eine Achse (2) drehbaren
Schwungmasse (3, 4) und einem läuferseitigen und
statorseitigen Motor-/Generatorbereich (5, 6; 7, 8), dadurch
gekennzeichnet, daß
- (a) die zumindest eine Schwungmasse (3,4) und der läuferseitige Motor-/Generatorbereich (5,6) in einer Kammer (11) reibungsfrei gelagert (9, 10; 17a, 18a; 17b, 18b) sind;
- (b) eine Einrichtung (16) vorgesehen ist, über die die Kammer (11) auf einen niedrigen Druck evakuierbar ist;
- (c) der statorseitige Motor-/Generatorbereich (7, 8) einen Statorteil (7) aufweist, in dem Kanalöffnungen (12) vorgesehen sind, die auslaßseitig auf den läuferseitigen Motor-/Generatorbereich (5, 6) gerichtet sind, um im zeitlichen Zusammenhang mit dem Ändern der kinetischen Energie der zumindest einen Schwungmasse (3, 4) ein tiefgekühltes, verflüssigtes Gas auf den läuferseitigen Motor- oder Generatorbereich (5, 6) aufzubringen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
- (a) die reibungsfreie Lagerung (17a, 18a; 18b, 17b) eine berührungslose Lagerung, insbesondere ein passives Permanentmagnetlagerteil (17a, 17b) oder ein Hochtemperatur-Supraleiter-Lagerteil (18a, 18b) ist, oder
- (b) der läuferseitige Motor- bzw. Generatorbereich (5, 6) Hochtemperatur-Supraleiter-Material enthält, insbesondere zu einem wesentlichen Anteil im radialen Außenbereich.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
zu den Kanalöffnungen führende Kanäle (12) durch das
magnetisch wirksame Ständerpaket (7) des Statorteils
verlaufen, insbesondere in radialer Richtung.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der umfänglich verteilte
Kanäle (12) vorgesehen sind, die in den Kanalöffnungen
münden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei der mehrere axial
beabstandete Kanäle (12) entlang des Ständerpakets (7) des
Statorteils vorgesehen sind, insbesondere umfänglich
versetzt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
radial außerhalb des Statorteils (7) eine zylindrische
Abdeckung (13) vorgesehen ist, um zwischen sich und den
Einlaßmündungen der Kanäle (12) einen sich umfänglich
erstreckenden Ringraum zu bilden.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
ein oder mehrere Absaugstutzen (16) an der Kammer (11)
außenseitig angeordnet sind, über welche die beim Kühlen des
Rotorteils (5, 6) verdampfte Flüssigkeit zur Erhaltung oder
Wiederherstellung des Kammervakuums abziehbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der
eine Abpumpvorrichtung (14, 15) vorgesehen ist, insbesondere
am Boden der Kammer (11), nahe des einen reibungsfreien
Lagers (9) der Welle (2), um gesammeltes (nicht verdampftes)
und kondensiertes Flüssiggas abzupumpen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Abpumpvorrichtung
einen sich horizontal erstreckenden vakuumdichten Sammelraum
(15) und eine oder mehrere umfänglich um die Achse (2) im
Boden verteilte Abflußbohrungen (14) aufweist, zur Sammlung
des noch flüssigen Kühlgases.
10. Vorrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der sowohl
die Schwungmasse (3, 4) als auch der läuferseitige
Bereich (5, 6), des Motors oder Generators in einer
Kammer (11) gelagert sind.
11. Vorrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei der mehrere
Kammerbereiche als Kammer (11) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach einem der obigen Ansprüche, bei dem
läuferseitig mehrere Motor- bzw. Generatorbereiche
vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, bei dem die
Kanalöffnungen der Kanäle (12) als Düsen ausgebildet sind
zum Aufsprühen des tiefgekühlten, verflüssigten Gases auf
den läuferseitigen Motor- bzw. Generatorbereich.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, bei dem die
Kanäle (12) als Rohre ausgebildet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, bei der die zum
Läuferbereich (6, 7) gerichteten Öffnungen der Rohre (12) als
Einspritzdüsen nach Art der Einspritzdüsen von
Brennkraftmaschinen gestaltet sind.
16. Verfahren zum Kühlen des unter stark vermindertem Gasdruck
betriebenen und reibungsfrei, insbesondere berührungslos,
gelagerten Energiespeichers gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei dem
- (a) zur Wärmeabfuhr aus dem während des bedarfsweisen Beschleunigens und/oder Bremsens und/oder während des Synchronbetriebes spürbar verlustbehafteten Läuferbereich (5, 6) ein tiefgekühltes Flüssiggas vom Statorbereich (7, 8) aus auf die Oberfläche des Läuferbereichs gesprüht (12) wird;
- (b) abhängig von der Höhe der auftretenden Verluste im Läufer die Menge des aufgesprühten Flüssiggases auf ein Minimum begrenzt wird, unter gleichzeitigem Abführen (14,15,16) der nach der Kühlwirkung verbleibenden Rückstände des Flüssiggases (Gas und nicht verdampftes Flüssiggas).
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem über das Abführen der
Kühlmittel-Rückstände, insbesondere über das Absaugen (16)
des Gases, das in der Kammer (11) bestehende Vakuum
aufrechterhalten oder wieder hergestellt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 oder 17, bei dem das
Kühlgas über eine externe Kühlgasverflüssigung in einem
geschlossenen Kreislauf zum erneuten Kühlen des
Läuferbereichs (5, 6) geführt wird.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche,
bei dem das den Läuferbereich (5, 6) kühlende Flüssigkühlgas
in den Flüssiggaskreislauf zur Kühlung der reibungsfreien,
insbesondere Hochtemperatur-Supraleiter-Lager (9, 10)
integriert ist.
20. Verfahren einem der vorigen Verfahrensansprüche, bei dem das
Aufsprühen des Flüssiggases nach Art des Einspritzens von
Brennstoff in Brennkraftmaschinen erfolgt.
21. Verfahren nach einem der vorigen Verfahrensansprüche, bei
dem das Einspritzen nur jeweils kurzzeitig erfolgt.
22. Verfahren nach einem der obigen Verfahrensansprüche, bei dem
die Begrenzung des Flüssiggas-Aufsprühens so gesteuert ist,
daß möglichst wenig Restgase und nahezu keine
Flüssigkeitsreste verbleiben.
23. Vorrichtung nach einem der vorigen Vorrichtungsansprüche,
bei dem der läuferseitige Bereich als Scheibenläufer für
Generator- oder Motorzwecke ausgebildet ist.
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| DE19712814A DE19712814A1 (de) | 1996-11-18 | 1997-03-26 | Läuferkühlung eines Schwungmassen-Energiespeichers |
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1997
- 1997-03-26 DE DE19712814A patent/DE19712814A1/de not_active Withdrawn
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