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DE19711496A1 - Gerüst mit Vertikal- und Diagonalstützen - Google Patents

Gerüst mit Vertikal- und Diagonalstützen

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DE19711496A1
DE19711496A1 DE19711496A DE19711496A DE19711496A1 DE 19711496 A1 DE19711496 A1 DE 19711496A1 DE 19711496 A DE19711496 A DE 19711496A DE 19711496 A DE19711496 A DE 19711496A DE 19711496 A1 DE19711496 A1 DE 19711496A1
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DE
Germany
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diagonal
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hook
bolt
opening
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Withdrawn
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DE19711496A
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English (en)
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Peri GmbH
Original Assignee
Peri GmbH
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Publication date
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Priority to PL98335678A priority patent/PL196024B1/pl
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Priority to EP98919114A priority patent/EP0968342B1/de
Priority to ES98919114T priority patent/ES2159948T3/es
Priority to US09/381,325 priority patent/US6220392B1/en
Priority to AU72080/98A priority patent/AU7208098A/en
Priority to PCT/EP1998/001586 priority patent/WO1998041713A1/de
Priority to PT98919114T priority patent/PT968342E/pt
Priority to AT98919114T priority patent/ATE201734T1/de
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G7/00Connections between parts of the scaffold
    • E04G7/30Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements
    • E04G7/302Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members
    • E04G7/303Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are only fixed at one of the bars or members to connect
    • E04G7/305Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are only fixed at one of the bars or members to connect without tying means for connecting the bars or members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G5/00Component parts or accessories for scaffolds
    • E04G5/16Struts or stiffening rods, e.g. diagonal rods

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerüst, insbesondere Fassaden­ gerüst nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Fassadengerüste sind z. B. aus der DE 196 33 091 A1 bekannt und dienen im allgemeinen dazu, vor der Fassade eines Bauwerks errichtet zu werden, um daran Arbeiten, z. B. Verputz- oder Malerarbeiten vorzunehmen. Die der Stabilisie­ rung des Gerüstes gegen horizontale Verschiebungen dienenden Diagonalstützen erstrecken sich normalerweise von einer Stelle unmittelbar oberhalb einer Querstrebe bis zu einer Stelle der benachbarten Vertikalstütze, die sich geringfügig unterhalb der darüber angeordneten Querstrebe befindet. Die Diagonalstützen müssen an den Vertikalstützen so befestigt werden, daß sowohl Zug- als auch Druckkräfte von den Verti­ kalstützen auf die Diagonalstützen ausgeübt werden können.
Bei bekannten Gerüsten sind zu diesem Zweck an den betreffen­ den Stellen der Vertikalstützen nach vorn vorstehende Kipp­ finger vorgesehen, auf welche dazu komplementäre Bohrungen an den Enden der Diagonalstützen aufgeschoben werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß an den betreffenden Stellen auf den Vertikalstützen geeignete Beschläge aufge­ schweißt sind, mit denen die Enden der Diagonalstützen in den erforderlichen Eingriff gebracht werden können.
Der Nachteil der bekannten Gerüste besteht darin, daß die Diagonalstützen bei Beanspruchung Torsionsmomente auf die Vertikalstützen ausüben und daß besondere Bauelemente an den Vertikalstützen angebracht werden müssen, um die Diagonal­ stützen befestigen zu können.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerüst der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem für die Befestigung der Diagonalstützen keine besonderen Bau­ teile an den Vertikalstützen vorgesehen sein müssen und bei dem von den Diagonalstützen auf die Vertikalstützen zumin­ dest keine wesentlichen Torsionsmomente ausgeübt werden.
Zur Lösung diesem Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnen­ den Teils des Anspruches 1 vorgesehen. Besonders vorteilhaf­ te Weiterbildungen entnimmt man den Ansprüchen 2 bis 4.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß die Diago­ nalstützen mit ihren Enden über Haken unmittelbar in an den betreffenden Stellen vorgesehenen Öffnungen, insbesondere Langlöchern der Vertikalstützen angebracht werden können, wobei die Position der Öffnungen derart ist, daß weder bei Ausübung von Zug- noch von Druckkräften an den Diagonal­ stützen Torsionsmomente auf die Vertikalstützen übertragen werden. Auf diese Weise wird nicht nur der bauliche Aufwand für das erfindungsgemäße Gerüst minimiert, sondern es kann auch die sonst für die Aufnahme von Torsionsmomenten erfor­ derliche kräftige Ausbildung vermieden werden.
Während das untere Ende der erfindungsgemäßen Diagonal­ stützen zweckmäßigerweise nach Anspruch 5 ausgebildet ist, entnimmt man eine besonders bevorzugte Ausführungsform für das obere Ende dem Anspruch 6.
Obwohl aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahmen eine einmal eingebaute Diagonalstütze bereits aufgrund von Gewichts- und Reibungskräften gegen ungewollte Lösung von den Vertikal­ stützen gesichert ist, ist es doch bevorzugt, wenn für die Sicherung insbesondere des oberen Hakens in seiner eingehäng­ ten Position ein Riegel vorgesehen ist, wie er im einzelnen durch die Patentansprüche 7 bis 15 definiert ist.
Eine weitere vorteilhafte praktische Ausführungsform, bei der eine Sicherung ebenfalls durch Schwerkraft erfolgt, entnimmt man den Patentansprüchen 16 bis 21.
Insbesondere bei den Ausführungsformen des Betätigungshebels bzw. der Betätigungslasche, wo die Verriegelungsstellung durch Schwerkraft gesichert wird, ist die Ausbildung nach Anspruch 22 vorteilhaft, weil hierdurch verhindert werden kann, daß der unten anzuordnende Haken der Diagonalstütze versehentlich oben in eine Öffnung der Vertikalstütze eingehängt wird, was dann zur Folge hätte, daß der nunmehr an der unteren Seite befindliche Haken mit Riegelsicherung nicht mehr durch Schwerkraft gesichert werden könnte.
Durch die Ausführungsform nach Anspruch 23 wird erreicht, daß in jeder Höhe Diagonalstützen wahlweise auf der einen oder anderen Seite einer Vertikalstütze angebracht werden können.
Nach den Ansprüchen 24 und 25 sollen auch die Vertikal- und Diagonalstützen gemäß der Erfindung gesondert unter Schutz gestellt werden.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines im Aufbau befindlichen Fassadengerüstes, welches gemäß der Erfindung ausgebildet werden kann,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer gemäß der Erfin­ dung ausgebildeten Vertikalstütze in horizontaler und parallel zum Bauwerk verlaufender Richtung gesehen, und zwar im Bereich des Anschlusses einer Querstrebe mit daraufliegender Bodenplatte,
Fig. 3 eine Teil-Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Gerüstes mit zwischen zwei Vertikalstützen angeordne­ ter Diagonalstütze, wobei die obere Befestigung sich in der Verriegelungsstellung befindet,
Fig. 4 eine zu Fig. 3 analoge Ansicht, wobei die obere Befestigung der Diagonalstütze zur Vorbereitung eines Abbaus der Diagonalstütze entriegelt ist,
Fig. 5 den unteren Teil der Fig. 3 und 4 in der Phase wäh­ rend des Einsetzens bzw. der Entnahme des unteren Endes der Diagonalstütze in ein bzw. aus einem Lang­ loch der Vertikalstütze,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Diagonal­ stütze in etwas verkleinertem Maßstab,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des oberen Teils einer weiteren Ausführungsform einer in eine Vertikalstütze eingehängten Diagonalstütze im ent­ riegelten Zustand,
Fig. 9 die gleiche Ansicht wie Fig. 8 während des Verriege­ lungsvorganges,
Fig. 10 die gleiche Ansicht wie Fig. 8 im verriegelten Zustand, und
Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 10.
Nach Fig. 1 befindet sich ein Fassadengerüst an einem Bau­ werk 37 im Aufbau. Auf dem Erdboden 35 sind vier Vertikal­ stützen 11 in einer Anordnung mit rechteckiger Grundfläche, deren längere Seite parallel zur Vorderfront des Bauwerks 37 verläuft, über höhenverstellbare Spindelanordnungen 36 abge­ stützt und durch obere Querträger 38, Längsstützen 39 sowie Diagonalstreben 27 zu einem tragfähigen Grundgestell 41 ver­ vollständigt, welches sich in Fig. 1 unten rechts in geeigne­ ter Weise fortsetzt, was nicht im einzelnen dargestellt ist. Das Grundgestell 41 weist im unteren Bereich keine Querstre­ ben auf, damit dort ein Durchgang z. B. für Fußgänger vorge­ sehen werden kann.
Auf zwei gegenüber den vorderen Vertikalstützen 11 nach hin­ ten versetzten, in geringerem Abstand hintereinander angeord­ nete Vertikalstützen 11 des Grundgestells 41 sind Tragrahmen 43 aufgesteckt, die aus Vertikalstützen 11 bildenden, zusam­ mengesteckten Einzelelementen 11' und horizontalen Querstre­ ben 12 zusammengesetzt sind. Wie man oben links in Fig. 1 erkennt, sind zahlreiche Tragrahmen 43 ggf. unter Zwischen­ schaltung von nicht mit Querstreben 12 verbundenen Einzelele­ menten 11' so aufeinandergesteckt, daß in vertikalem Abstand von Etagen A, B, C, D, E und F jeweils eine Querstrebe 12 vorhanden ist. Entlang des Bauwerkes 37 sind in gleichmäßi­ gen Abständen insgesamt sieben Tragrahmenanordnungen aus vertikal übereinander zusammengesetzten Tragrahmen 43 mit jeweils in gleicher Höhe liegenden Querstreben 12 vorge­ sehen.
Auf zwei entlang des Bauwerks 37 nebeneinander angeordneten Querstreben 12 sind jeweils die schmalen Seiten von recht­ eckigen Bodenplatten 13 lösbar aufgesetzt.
Das Fassadengerüst weist weiter zwei nach vorn vorragende Hilfsgerüste 44 bzw. 45 auf.
Auf die vorderen Vertikalstützen 11 an den Ecken des Grundge­ stells 41 können zum Anbau geeigneter weiterer Tragelemente verwendet werden.
Zur Sicherung der auf den Bodenplatten 13 arbeitenden Perso­ nen 46 sind an den Vertikalstützen 11 in geeigneter Höhe seitlich sowie an den Stirnseiten Geländer 40, 47 befestigt.
Insbesondere auf der vom Bauwerk 37 abgewandten Seite der Bodenplatten 13 und soweit erforderlich auch an der dem Bau­ werk 37 zugewandten Seite und den Stirnseiten sind unten Bordstreifen 42 lösbar befestigt, welche verhindern sollen, daß auf den Bodenplatten 13 liegende Werkzeuge beim Begehen seitlich über die Bodenplatten 13 hinausgeschoben werden und vom Fassadengerüst nach unten fallen können.
Die Etagen A, B, C, D sind bereits fertiggestellt, während die Etagen E, F gerade aufgebaut werden.
Nach den Fig. 3 bis 4 bestehen die Querstreben 12 aus zwei im Abstand zueinander parallel an zwei hintereinander befind­ lichen Vertikalstützen 11 durch Schweißen oder eine lösbare Befestigungsart angebrachten Schienenprofilen 14, 14', hin­ ter welche in der in den Fig. 2 bis 5 schematisch angedeute­ ten Weise hakenförmige Vorsprünge 13' an den Enden der Boden­ platten 13 eingreifen können, um die Bodenplatten 13 an den Querstreben 12 lösbar abzustützen.
Nach den Fig. 2 bis 6 weist eine erfindungsgemäße Diagonal­ stütze 27 an ihrem oberen Ende einen nach unten weisenden Haken 15 und an ihrem unteren Ende ebenfalls einen nach unten weisenden Haken 15' auf. Wie man insbesondere Fig. 2 entnehmen kann, besitzen die Vertikalstützen 11 seitlich unmittelbar unter einer Querstrebe 12 ein Langloch 16 und unmittelbar oberhalb der Querstrebe 12 ein weiteres Langloch 16' auf, wobei die Längsrichtungen der Langlöcher parallel zur Achse 17 der Vertikalstütze 11 verlaufen.
Nach Fig. 3 und 4 sind der untere Haken 15' und das sich oberhalb jeder Querstrebe 12 befindliche Langloch 16' derart ausgebildet, daß der Haken 15' beigemäß Fig. 5 nach unten geklappter Vertikalstütze 27 im wesentlichen horizontal in das Langloch 16' einführbar und durch anschließendes Hoch­ klappen der Vertikalstütze 27 in die Position nach den Fig. 3, 4 der Haken 15' nach unten geschwenkt ist und in dieser Position eine auf Zug und Druck beanspruchte feste Verbin­ dung zwischen der Vertikalstütze 11 und der Diagonalstütze 27 herstellt.
Demgegenüber ist der obere Haken 15 so geformt, daß er in der aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen End-Winkellage der Vertikalstütze 27 horizontal in das unterhalb der Querstrebe 12 befindliche Langloch 16 einschiebbar und anschließend durch Absenken über den unteren Rand des Langloches 16 in die aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Einhängeposition bring­ bar ist. In dieser Lage, die in Fig. 4 dargestellt ist, ist die Diagonalstütze 27 sowohl gegen Zugkräfte als auch gegen Druckkräfte bereits ausreichend an den beiden mit ihr verbun­ denen Vertikalstützen 11 gesichert, denn bei Ausübung von Druckkräften kann der Haken 15 allenfalls bis an den oberen Rand des Langloches 16 hochrutschen, wo er jedoch festgehal­ ten wird. Beim Nachlassen der Druckkräfte rutscht dann der Haken 15 wieder in seine untere Einhängposition.
Um jedoch ein solches Hin- und Herrutschen des Hakens 15 bei Wechselkräften zu vermeiden, ist oberhalb des Hakens 15 ein Riegelzapfen 19 vorgesehen, der in einer Führungsöffnung 24 auf die Vertikalstütze 11 zu bzw. von ihr weg verschiebbar gelagert ist. An seinem hinteren Ende weist der Riegelzapfen 19 nach Fig. 3 einen sich nach unten erstreckenden Vorsprung 28 auf, der mit einem komplementären Anschlag 20 am betref­ fenden Ende der Diagonalstütze 27 in der Weise zusammen­ wirkt, daß beim Eingreifen des Vorsprunges 28 hinter den Anschlag 20 ein Zurückweichen des Riegelzapfens 19 aus der in Fig. 3 dargestellten Verriegelungsstellung unmöglich ist.
Allerdings sind die aneinander anliegenden Endflächen 29, 30 des Riegelzapfens 19 einerseits und des Anschlages 20 ande­ rerseits senkrecht zur Achse 31 des Riegelzapfens 19 ange­ ordnet, derart, daß durch eine Verlagerung des Endbereiches des Riegelzapfens 19 in Richtung des Pfeiles P in Fig. 3 die Endflächen 29, 30 außer Eingriff gebracht und dadurch eine Rückbewegung des Riegelzapfens 19 möglich gemacht wird.
Um die Verriegelungsstellung des Riegelzapfens 19 innerhalb des oberen Bereiches 16'' (Fig. 2 und 3) zu fixieren, ist im hinteren Bereich des Drehzapfens 19 ein Quergelenk 26 vorge­ sehen, an dem ein einen umgekehrt U-förmigen Querschnitt (Fig. 7) aufweisender Betätigungshebel 21 angelenkt ist, der sich in der Verriegelungsposition nach Fig. 3 schräg nach unten und zur Vertikalstütze 11 erstreckt und in einem deut­ lichen Abstand vom Quergelenk 26 eine Kulissenausnehmung 23 aufweist, die auf einem Querzapfen 22 sitzt, der im Endbe­ reich der Querstrebe 27 befestigt ist. Aus Symmetriegründen sollen gleich ausgebildete Kulissenausnehmungen 23 und Zapfen 22 in beiden Schenkeln des Betätigungshebels 21 vorgesehen sein.
In der Verriegelungsstellung wird der Betätigungshebel 21 aufgrund eines Übergewichtes seines vor dem Quergelenk 26 liegenden Bereiches durch Schwerkraft nach unten gezogen, 50 daß auf den Betätigungshebel 21 ein Drehmoment in Richtung des Pfeiles S in Fig. 3 ausgeübt wird. In der Verriegelungs­ stellung liegt der Zapfen 22 am oberen Ende der Kulissenaus­ nehmung 23 an. Von dort erstreckt sich die Kulissenausneh­ mung zunächst auf einer Kreisbahn um das Quergelenk 26, um schließlich von einem Eckbereich 23' (Fig. 3) nach unten in ein im wesentlichen geradliniges Stück 23'' abzubiegen. Der Eckbereich 23' ist in einem solchen Winkelabstand vom in Fig. 3 oberen Ende der Kulissenausnehmung 23 angeordnet, daß beim Verschwenken des Betätigungshebels 21 entgegen dem Pfeil S in Fig. 3 bis zu einer Position, wo der Eckbereich 23' am Querzapfen 22 zu liegen kommt, durch Nach-Oben-Drüc­ ken des Betätigungshebels 21 der hintere Bereich des Riegelzapfens 19 nach oben verschoben werden kann, wodurch die beiden Endflächen 29, 30 außer Eingriff kommen. Hierfür ist hinter der Führungsöffnung 24 oberhalb des Riegelzapfens 19 ein entsprechendes Spiel 25 vorgesehen.
Bei diesem Schräg-Nach-Oben- und -Nach-Hinten-Verschieben des Betätigungshebels 21 gleitet das geradlinige Stück 23'', welches jetzt in bezug auf das Quergelenk 26 im wesentlichen in radiale Richtung weist, auf dem Querzapfen 22 bis in die in Fig. 4 dargestellte Position, wobei nicht nur die Endflä­ chen 29, 30 außer Eingriff kommen, sondern auch der Riegel­ zapfen 19 aus der in Fig. 3 dargestellten Verriegelungsposi­ tion in die entriegelte Lage nach Fig. 4 zurückgezogen ist.
Erfindungsgemäß liegen die Langlöcher 16, 16' (Fig. 2, 3 und 4) in der durch die Achsen 17 der beiden benachbarten Verti­ kalstützen 11 definierten Ebene, zwischen denen sich nach den Fig. 3 und 4 eine bestimmte Diagonalstütze 27 erstreckt. Auch die Achse 18 der Diagonalstütze 27 liegt somit in der betreffenden Ebene. Aus diesem Grunde gehen sowohl Zug- als auch Druckkräfte, die von der Diagonalstütze 27 zwischen den Vertikalstützen 11 übertragen werden, durch die Achsen 17 hindurch, und es werden Torsionsmomente um die Achsen 17 herum vermieden.
Nach Fig. 7 sind zwischen dem oberen Endbereich 27' und den beiden Schenkeln des Betätigungshebels 21 gleitreibungsmin­ dernde Scheiben 32 angeordnet.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Funktionsbeschreibung:
Nachdem die Vertikalstützen 11 einer Etage A, B, C, D, E oder F aufgestellt worden sind, und gegebenenfalls auch schon Bodenplatten 13 eingesetzt wurden, werden in den Fel­ dern, wo Diagonalstützen 27 vorzusehen sind, diese dadurch montiert, daß gemäß Fig. 5 zunächst das untere Ende einer Diagonalstütze 27 in angenähert horizontaler oder leicht nach oben angewinkelter Position mit seinem unteren Haken 15' in das untere Langloch 16' eingeführt wird, worauf die Diagonalstrebe 27 in Richtung des Pfeiles R in Fig. 5 nach oben geschwenkt wird, und zwar bis in ihre aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Soll-Winkellage. Hierbei greift der unte­ re Haken 15' hinter den unteren Rand des Langloches 16', und eine obere Horizontalstufe 33 des Hakens 15' kommt unmittel­ bar unter dem oberen Rand des Langloches 16' zu liegen. Eine untere Ausnehmung 34 zwischen dem Haken 15' und dem unteren Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 kommt auf dem unteren Rand des Langloches 16' zu liegen. Nunmehr ist die Diagonal­ stütze 27 unten gegen Verschiebung in ihrer Längsrichtung 28 sowie nach oben und nach unten gesichert.
Der obere Bereich der Diagonalstütze 27 wird nun so weit hochgeklappt, daß der dort vorgesehene Haken 15 vor dem oberen Langloch 16 zu liegen kommt. Anschließend wird der Haken 15 bei zurückgezogenem Riegelzapfen 19 gemäß Fig. 4 in das Langloch 16 eingeschoben, worauf der Haken sich aufgrund der Gewichtskraft über den unteren Rand des Langloches 16 einhängt, so wie das in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist.
Aufgrund des in seine obere Position hochgeschwenkten Betäti­ gungshebels 21 befindet sich der Riegelzapfen 19 nach Fig. 4 zunächst in seiner Entriegelungsstellung, so daß das Einfüh­ ren des Hakens 15 in das Langloch 16 nicht behindert wird. Sobald nun die Position nach Fig. 4 erreicht ist, wird der Betätigungshebel 4 zunächst in Richtung des Pfeiles T in Fig. 4 verschoben, wobei der Riegelzapfen nach vorn in den oberen Bereich 16'' des Langloches 16 in die Position nach Fig. 3 verschoben wird. Dabei gelangen die Endflächen 29, 30 wieder in Eingriff, so daß eine Zurückbewegung des Riegel­ zapfens 19 nunmehr formschlüssig verhindert ist.
Um diesen Eingriffszustand zu fixieren, wird der Betätigungs­ hebel 21 im Uhrzeigersinn in die aus Fig. 3 ersichtliche Position verschwenkt, wo sich der Querzapfen 22 am oberen Ende der Kulissenausnehmung 23 befindet. Diese Bewegung wird allein schon durch die Gewichtskraft des Betätigungshebels 21 ausgeführt, kann jedoch von der Bedienungsperson unter­ stützt werden.
In der durch Schwerkraft bestimmten Endposition des Betäti­ gungshebels 21 nach Fig. 3 ist ein Ausheben des hinteren Bereichs des Riegelzapfens 19 über den Anschlag 20 hinaus ausgeschlossen, so daß die verriegelte Position nach Fig. 3 nunmehr fixiert ist.
Um einen umgekehrten Einbau der Diagonalstütze 27 zu verhin­ dern, der die Selbstverriegelung nach Fig. 3 unmöglich machen würde, ist das untere Langloch 16' länger als das obere Langloch 16 ausgebildet. Versucht also die Bedienungs­ person die Diagonalstütze 27 umgekehrt einzubauen, so er­ weist sich dies als unmöglich, weil der Haken 15' nicht in das kleinere Langloch 16 hineinpaßt. Die Bedienungsperson ist so gezwungen, die Diagonalstütze 27 umzudrehen und in der richtigen Position anzubringen, wo der untere Haken 15' im Langloch 16' und der obere Haken 15 im oberen Langloch 16 angeordnet ist.
Erfindungsgemäß werden die Langlöcher 16, 16' durch Laser­ schneiden eingebracht, was den Vorteil hat, daß hierdurch die Festigkeit der Vertikalstützen im Bereich der Langlöcher 16, 16' kaum beeinträchtigt wird und eine äußerst genaue Positionierung der Langlöcher 16, 16' gewährleistet ist.
Aus den Fig. 8 bis 10 erkennt man zunächst, daß Langlöcher 16 zweckmäßigerweise auf diametral gegenüberliegenden Seiten der Vertikalstützen 11 vorgesehen sind, so daß Diagonal­ stützen wahlweise auf der einen oder entgegengesetzten Seite oder auch auf beiden Seiten einer Vertikalstütze 11 ange­ bracht werden können.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 11, in denen gleiche Bezugszahlen entsprechende Bauelemente wie in der vorangehenden Beschreibung bezeichnen, ist der Riegelzapfen 19 mit einer im Querschnitt umgekehrt U-förmigen Betätigungs­ lasche fest verbunden, indem diese gemäß Fig. 11 um den hin­ teren Bereich des Riegelzapfens 19 herumgelegt und beispiels­ weise mittels Nieten 51 (Fig. 8) mit dem Riegelzapfen 19 fest verbunden ist.
Die Schenkel der Betätigungslasche 48 greifen von oben über den flachen oberen Endbereich 27' der Diagonalstütze 27, welche den oberen Haken 15 trägt, der in ein Langloch 16 eingehängt ist.
In einem Abstand übereinander und seitlich etwas versetzt, sind die beiden Schenkel der Betätigungslasche 48 mit Kulis­ sen 50 versehen, die jeweils einen annähernd parallel zur Riegelbahn verlaufenden, zumindest im wesentlichen geraden Verschiebebereich 50' und einen hinten daran anschließenden Verriegelungsbereich 50'' besitzt, der ebenfalls zumindest annähernd geradlinig ist und zumindest im wesentlichen senk­ recht zur Riegelbahn verläuft. In die beiden Kulissen 50 greifen querverlaufende Zapfen 49 ein, die fest mit dem flachen Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 verbunden sind.
Die Funktion dieser Ausführungsform ergibt sich aus der Folge der Fig. 8 bis 10 wie folgt:
In der entriegelten Position nach Fig. 8 ist die Betätigungs­ lasche 48 relativ zum Haken 15 so weit wie möglich zurückge­ zogen, so daß sich die Zapfen 49 am stützenseitigen Ende des Verschiebebereichs 50' der Kulisse 50 befinden. In diesem Zustand ist der Riegelzapfen 19 außer Eingriff mit dem Lang­ loch 16.
Soll nun eine Verriegelung hergestellt werden, so wird die Betätigungslasche 48 von Hand in Richtung der Vertikalstütze 11 verschoben, wobei gemäß Fig. 9 der Riegelzapfen 19 in den oberen Langlochbereich 16'' eintritt und die Kulissen 50 sich relativ zu den Zapfen 49 zunächst so weit verschieben, daß die Zapfen 49 im Eckbereich 50''' der Kulisse 50 zu liegen kommen. Nunmehr befindet sich der Riegelzapfen 19 bereits in seiner Verriegelungsstellung.
Um diese Verriegelungsposition zu sichern, wird die Betäti­ gungslasche 48 nunmehr im wesentlichen um das vordere Ende des Riegelzapfens 19 nach unten geschwenkt, wobei der Ver­ riegelungsbereich 50'' der beiden Kulissen 50 auf den Zapfen 49 nach unten gleitet, bis die Zapfen 49 am oberen Ende der Verriegelungsbereiche 50'' zur Anlage kommen, wie das in Fig. 10 zu erkennen ist. Bevorzugt ist die Ausbildung so, daß die Bewegung der Betätigungslasche 48 aus der Position nach Fig. 9 in die Stellung nach Fig. 10 allein aufgrund der Schwerkraft von Betätigungshebel 48 und Riegelzapfen 19 erfolgt. Auf jeden Fall bewirkt die Schwerkraft, daß die einmal hergestellte Verriegelungsposition nach Fig. 10 beibehalten wird.
Aufgrund der Tatsache, daß sich die Verriegelungsbereiche 50'' zumindest in etwa senkrecht zur Riegelbahn 19 erstrecken bzw. wenigstens eine wesentliche Komponente senkrecht zur Riegelbahn aufweisen, ist eine Bewegung des Riegelzapfens 19 in Entriegelungsrichtung gesperrt.
Damit die Betätigungslasche 48 die Schwenkbewegung aus der Position nach Fig. 9 in die Stellung nach Fig. 10 ausführen kann, muß in der entriegelten Position nach Fig. 8 bzw. in der noch nicht gesicherten Position nach Fig. 9 zwischen der Unterseite des Riegelzapfens 19 und der Oberkante des Endbe­ reiches 27' ein Zwickel 52 vorgesehen sein, der die Schwenk­ bewegung aus der Position nach Fig. 9 in diejenige nach Fig. 10 zuläßt.
Die Entriegelung aus der Position nach Fig. 10 geht in umge­ kehrter Reihenfolge vor sich, indem die Betätigungslasche 48 zunächst von Hand in die Zwischenstellung nach Fig. 9 hochge­ schwenkt und dann von der Vertikalstütze 11 weggezogen wird, bis die entriegelte Stellung nach Fig. 8 erreicht ist.
Die Anordnung von zwei oder eventuell auch mehreren parallel zueinander verlaufenden Zapfen-Kulissen-Anordnungen hat den Vorteil, daß der Betätigungshebel bzw. die Betätigungslasche eindeutig geführt ist.
Bezugszeichenliste
A Etage
B Etage
C Etage
D Etage
E Etage
F Etage
P Pfeil
R Pfeil
S Pfeil
T Pfeil
11
Vertikalstütze
12
Querstrebe
13
Bodenplatte
13
' hakenartige Vorsprünge
14
Schienenprofil
14
' Schienenprofil
15
oberer Haken
15
' unterer Haken
16
oberes Langloch
16
' unteres Langloch
16
'' oberer Langlochbereich
17
Achse
18
Achse
19
Riegel (Riegelzapfen)
20
Anschlag
21
Betätigungshebel
22
Querzapfen
23
Kulissenausnehmung
23
' Eckbereich
23
'' geradliniges Stück
24
Führungsöffnung
25
Spiel
26
Quergelenk
27
Diagonalstütze
27
' Endbereich
28
Vorsprung
29
Endfläche
30
Endfläche
32
Scheibe
33
Horizontalstufe
34
Ausnehmung
35
Erdboden
36
Spindelanordnungen
37
Bauwerk
38
Querträger
39
Längsstützen
40
Geländer
41
Grundgestell
42
Bordstreifen
43
Tragrahmen
44
Hilfsgerüst
45
Hilfsgerüst
46
Person
47
Geländer
48
Betätigungslasche
49
Zapfen
50
Kulisse
50
' Verschiebebereich
50
'' Verriegelungsbereich
50
''' Eckbereich
51
Nieten
52
Zwickel

Claims (25)

1. Gerüst, insbesondere Fassadengerüst mit vorzugsweise paarweise hintereinander angeordneten und durch Quer­ streben (12) in bestimmten vertikalen Abständen mitein­ ander verbundenen Vertikalstützen (11), die vorzugsweise aus Einzelelementen (11') zusammengesetzt sind und mit den Querstreben (12) Tragrahmen (43) bilden, und mit zwi­ schen Querstreben (12) benachbarter Tragrahmen (43) ange­ ordneten Bodenplatten (13), wobei zwischen wenigstens einigen der benachbarten Vertikalstützen (11) Diagonal­ stützen (27) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Ende der Diagonalstützen (27) mittels eines Hakens (15, 15') in eine in der zugeordneten Verti­ kalstütze (11) vorgesehene Öffnung (16) eingreift, die zumindest im wesentlichen in der durch die Achsen (17) der benachbarten Vertikalstützen (11) definierten Ebene liegt.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das obere Ende der Diagonalstützen (27) mit­ tels eines Hakens (15) in eine in der zugeordneten Verti­ kalstütze (11) vorgesehene Öffnung (16) eingreift, die zumindest im wesentlichen in der durch die Achsen (17) der benachbarten Vertikalstützen (11) definierten Ebene liegt.
3. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch das andere, insbesondere untere Ende wenigstens einiger der Diagonalstützen (27) mittels eines Hakens (15') in eine in der zugeordneten Vertikalstütze (11) vorgesehene Öffnung (16) eingreift, die zumindest im wesentlichen in der durch die Achsen (17) der benach­ barten Vertikalstützen (11) definierten Ebene liegt.
4. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Öffnung ein Langloch (16, 16') mit sich parallel zur Achse (17) der Vertikalstütze (11) verlaufender Längserstreckung ist.
5. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise der untere Haken (15') so ausgebildet ist, daß er in einer herabgeschwenkten Position der Diagonalstütze (27) in die Öffnung (16') einbringbar und dann durch Hochschwenken in die Diagonal­ position in der Öffnung (16') gegen Herausziehen gesichert ist.
6. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise der obere Haken (15) bei zumindest im wesentlichen in ihrer diagonalen Winkel­ lage befindlicher Diagonalstütze (27) in Richtung zumin­ dest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zuge­ ordneten Vertikalstütze (11) in die für den Haken (15) vorgesehene Öffnung (16) einbringbar und durch Absenken über den unteren Rand der Öffnung (16) in die Vertikal­ stütze (11) einhängbar bzw. durch Anheben über den unte­ ren Rand der Öffnung (16) aushängbar und in Richtung zu­ mindest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zu­ geordneten Vertikalstütze (11) aus der Öffnung (16) her­ ausnehmbar ist.
7. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Langlochbereich (16'') ober­ halb des eingehängten Hakens (15) ein Riegel (19) her­ ausnehmbar einbringbar ist.
8. Gerüst nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (19) am betreffenden Ende der Diagonalstütze (27) in den Langlochbereich (16'') oberhalb des eingehängten Hakens (15) einschiebbar bzw. aus ihm herausschiebbar angeordnet ist.
9. Gerüst nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (19) in der Verriegelungsstellung gegen Herausbewegen aus derselben gesichert ist.
10. Gerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung in der Verriegelungsstellung durch eine form­ schlüssige Anordnung des Riegels (19) an einem am Ende der Diagonalstütze (27) vorgesehenen Anschlag (20) er­ folgt.
11. Gerüst nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (19) durch einen am Riegel (19) angebrachten Betätigungshebel (21) vom Anschlag (20) abhebbar bzw. mit diesem in Eingriff bringbar ist.
12. Gerüst nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (21) am Riegel (19) angelenkt (26) und durch eine zwischen dem Betätigungshebel (21) und dem Ende der Diagonalstütze (27) wirksame Zapfen(22)-Kulis­ sen(23)-Anordnung zwischen einer Riegelsicherungs- und einer Entriegelungsstellung verschwenkbar ist.
13. Gerüst nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkung des Betätigungshebels (21) am Riegel (19) und die Zapfen (22)-Kulissen (23)-Anordnung derart erfolgen bzw. ausgebildet sind, daß der Betätigungshebel (21) durch Schwerkraft in der Verriegelungsstellung gehalten wird.
14. Gerüst nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Riegel ein Riegelzapfen (19) ist, der in einer Führungsöffnung (24) nahe dem Haken (15) zumin­ dest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der Verti­ kalstütze (11) bei in die Öffnung (16) eingehängtem Haken (15) verschiebbar geführt ist.
15. Gerüst nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelzapfen (19) auf der vom Langloch (16) abgewandten Seite der Führungsöffnung (24) mit Spiel (25) gelagert ist, derart, daß der für das Außer-Eingriff-Bringen von Riegelzapfen (19) und Anschlag (20) erforderliche Bewe­ gungsfreiheitsgrad zur Verfügung steht.
16. Gerüst nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Riegel (19), insbesondere in Form eines Riegelzapfens mit einer Betätigungslasche (48) fest verbunden ist, welche mittels wenigstens einer Zapfen (49)-Kulissen (50)-Anordnung derart am oberen End­ bereich (27') der Diagonalstütze (27) angeordnet ist, daß sie zwischen einer Entriegelungsstellung (Fig. 8) und einer Verriegelungsstellung (Fig. 10) verschiebbar ist.
17. Gerüst nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungslasche (48) einen im wesentlichen umgekehrt U-förmigen Querschnitt aufweist und im Scheitel um den Riegelzapfen (19) herumgelegt und mit ihm fest verbunden ist.
18. Gerüst nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Betätigungslasche (48) sich beidseits des flachen Endbereiches (27') erstrecken und an ihm im Gleitsitz anliegen.
19. Gerüst nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (50) einen zumindest im wesentlichen parallel zur Riegelbahn verlaufenden Ver­ schiebebereich (50') und einen auf der von der Vertikal­ stütze abgewandten Seite anschließenden, annähernd senk­ recht zur Riegelbahn verlaufenden Verriegelungsbereich (50'') aufweist.
20. Gerüst nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen(49)-Kulissen(50)-Anord­ nung an beiden Schenkeln der Betätigungslasche (48) vor­ gesehen ist.
21. Gerüst nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand wenigstens zwei zueinan­ der parallele Kulissen (50) und Zapfen (45) vorgesehen sind.
22. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (16') für das untere Ende der Diagonalstütze (27) länger und/oder breiter als das Langloch (16) für das obere Ende der Führungsöffnung (24) ist und der untere Haken (15') nur in das längere und/oder breitere Langloch (16'), nicht jedoch in das kürzere und/oder schmälere Langloch (16) paßt.
23. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Vertikalstützen (11) jeweils auf diametral gegenüberliegenden Seiten Öffnungen, insbesondere Langlöcher (16, 16') aufweisen.
24. Vertikalstütze für ein Gerüst nach einem der vorangehen­ den Ansprüche mit den Merkmalen, die einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche entnehmbar sind.
25. Diagonalstütze für ein Gerüst nach einem der vorangehen­ den Ansprüche mit den Merkmalen, die einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche entnehmbar sind.
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