DE19711496A1 - Gerüst mit Vertikal- und Diagonalstützen - Google Patents
Gerüst mit Vertikal- und DiagonalstützenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerüst, insbesondere Fassaden
gerüst nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Fassadengerüste sind z. B. aus der DE 196 33 091 A1
bekannt und dienen im allgemeinen dazu, vor der Fassade
eines Bauwerks errichtet zu werden, um daran Arbeiten, z. B.
Verputz- oder Malerarbeiten vorzunehmen. Die der Stabilisie
rung des Gerüstes gegen horizontale Verschiebungen dienenden
Diagonalstützen erstrecken sich normalerweise von einer
Stelle unmittelbar oberhalb einer Querstrebe bis zu einer
Stelle der benachbarten Vertikalstütze, die sich geringfügig
unterhalb der darüber angeordneten Querstrebe befindet. Die
Diagonalstützen müssen an den Vertikalstützen so befestigt
werden, daß sowohl Zug- als auch Druckkräfte von den Verti
kalstützen auf die Diagonalstützen ausgeübt werden können.
Bei bekannten Gerüsten sind zu diesem Zweck an den betreffen
den Stellen der Vertikalstützen nach vorn vorstehende Kipp
finger vorgesehen, auf welche dazu komplementäre Bohrungen
an den Enden der Diagonalstützen aufgeschoben werden. Eine
andere Möglichkeit besteht darin, daß an den betreffenden
Stellen auf den Vertikalstützen geeignete Beschläge aufge
schweißt sind, mit denen die Enden der Diagonalstützen in
den erforderlichen Eingriff gebracht werden können.
Der Nachteil der bekannten Gerüste besteht darin, daß die
Diagonalstützen bei Beanspruchung Torsionsmomente auf die
Vertikalstützen ausüben und daß besondere Bauelemente an den
Vertikalstützen angebracht werden müssen, um die Diagonal
stützen befestigen zu können.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
Gerüst der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem
für die Befestigung der Diagonalstützen keine besonderen Bau
teile an den Vertikalstützen vorgesehen sein müssen und bei
dem von den Diagonalstützen auf die Vertikalstützen zumin
dest keine wesentlichen Torsionsmomente ausgeübt werden.
Zur Lösung diesem Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnen
den Teils des Anspruches 1 vorgesehen. Besonders vorteilhaf
te Weiterbildungen entnimmt man den Ansprüchen 2 bis 4.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß die Diago
nalstützen mit ihren Enden über Haken unmittelbar in an den
betreffenden Stellen vorgesehenen Öffnungen, insbesondere
Langlöchern der Vertikalstützen angebracht werden können,
wobei die Position der Öffnungen derart ist, daß weder bei
Ausübung von Zug- noch von Druckkräften an den Diagonal
stützen Torsionsmomente auf die Vertikalstützen übertragen
werden. Auf diese Weise wird nicht nur der bauliche Aufwand
für das erfindungsgemäße Gerüst minimiert, sondern es kann
auch die sonst für die Aufnahme von Torsionsmomenten erfor
derliche kräftige Ausbildung vermieden werden.
Während das untere Ende der erfindungsgemäßen Diagonal
stützen zweckmäßigerweise nach Anspruch 5 ausgebildet ist,
entnimmt man eine besonders bevorzugte Ausführungsform für
das obere Ende dem Anspruch 6.
Obwohl aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahmen eine einmal
eingebaute Diagonalstütze bereits aufgrund von Gewichts- und
Reibungskräften gegen ungewollte Lösung von den Vertikal
stützen gesichert ist, ist es doch bevorzugt, wenn für die
Sicherung insbesondere des oberen Hakens in seiner eingehäng
ten Position ein Riegel vorgesehen ist, wie er im einzelnen
durch die Patentansprüche 7 bis 15 definiert ist.
Eine weitere vorteilhafte praktische Ausführungsform, bei
der eine Sicherung ebenfalls durch Schwerkraft erfolgt,
entnimmt man den Patentansprüchen 16 bis 21.
Insbesondere bei den Ausführungsformen des Betätigungshebels
bzw. der Betätigungslasche, wo die Verriegelungsstellung
durch Schwerkraft gesichert wird, ist die Ausbildung nach
Anspruch 22 vorteilhaft, weil hierdurch verhindert werden
kann, daß der unten anzuordnende Haken der Diagonalstütze
versehentlich oben in eine Öffnung der Vertikalstütze
eingehängt wird, was dann zur Folge hätte, daß der nunmehr
an der unteren Seite befindliche Haken mit Riegelsicherung
nicht mehr durch Schwerkraft gesichert werden könnte.
Durch die Ausführungsform nach Anspruch 23 wird erreicht,
daß in jeder Höhe Diagonalstützen wahlweise auf der einen
oder anderen Seite einer Vertikalstütze angebracht werden
können.
Nach den Ansprüchen 24 und 25 sollen auch die Vertikal- und
Diagonalstützen gemäß der Erfindung gesondert unter Schutz
gestellt werden.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines im
Aufbau befindlichen Fassadengerüstes, welches gemäß
der Erfindung ausgebildet werden kann,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht einer gemäß der Erfin
dung ausgebildeten Vertikalstütze in horizontaler
und parallel zum Bauwerk verlaufender Richtung
gesehen, und zwar im Bereich des Anschlusses einer
Querstrebe mit daraufliegender Bodenplatte,
Fig. 3 eine Teil-Vorderansicht eines erfindungsgemäßen
Gerüstes mit zwischen zwei Vertikalstützen angeordne
ter Diagonalstütze, wobei die obere Befestigung sich
in der Verriegelungsstellung befindet,
Fig. 4 eine zu Fig. 3 analoge Ansicht, wobei die obere
Befestigung der Diagonalstütze zur Vorbereitung
eines Abbaus der Diagonalstütze entriegelt ist,
Fig. 5 den unteren Teil der Fig. 3 und 4 in der Phase wäh
rend des Einsetzens bzw. der Entnahme des unteren
Endes der Diagonalstütze in ein bzw. aus einem Lang
loch der Vertikalstütze,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Diagonal
stütze in etwas verkleinertem Maßstab,
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des oberen
Teils einer weiteren Ausführungsform einer in eine
Vertikalstütze eingehängten Diagonalstütze im ent
riegelten Zustand,
Fig. 9 die gleiche Ansicht wie Fig. 8 während des Verriege
lungsvorganges,
Fig. 10 die gleiche Ansicht wie Fig. 8 im verriegelten
Zustand, und
Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 10.
Nach Fig. 1 befindet sich ein Fassadengerüst an einem Bau
werk 37 im Aufbau. Auf dem Erdboden 35 sind vier Vertikal
stützen 11 in einer Anordnung mit rechteckiger Grundfläche,
deren längere Seite parallel zur Vorderfront des Bauwerks 37
verläuft, über höhenverstellbare Spindelanordnungen 36 abge
stützt und durch obere Querträger 38, Längsstützen 39 sowie
Diagonalstreben 27 zu einem tragfähigen Grundgestell 41 ver
vollständigt, welches sich in Fig. 1 unten rechts in geeigne
ter Weise fortsetzt, was nicht im einzelnen dargestellt ist.
Das Grundgestell 41 weist im unteren Bereich keine Querstre
ben auf, damit dort ein Durchgang z. B. für Fußgänger vorge
sehen werden kann.
Auf zwei gegenüber den vorderen Vertikalstützen 11 nach hin
ten versetzten, in geringerem Abstand hintereinander angeord
nete Vertikalstützen 11 des Grundgestells 41 sind Tragrahmen
43 aufgesteckt, die aus Vertikalstützen 11 bildenden, zusam
mengesteckten Einzelelementen 11' und horizontalen Querstre
ben 12 zusammengesetzt sind. Wie man oben links in Fig. 1
erkennt, sind zahlreiche Tragrahmen 43 ggf. unter Zwischen
schaltung von nicht mit Querstreben 12 verbundenen Einzelele
menten 11' so aufeinandergesteckt, daß in vertikalem Abstand
von Etagen A, B, C, D, E und F jeweils eine Querstrebe 12
vorhanden ist. Entlang des Bauwerkes 37 sind in gleichmäßi
gen Abständen insgesamt sieben Tragrahmenanordnungen aus
vertikal übereinander zusammengesetzten Tragrahmen 43 mit
jeweils in gleicher Höhe liegenden Querstreben 12 vorge
sehen.
Auf zwei entlang des Bauwerks 37 nebeneinander angeordneten
Querstreben 12 sind jeweils die schmalen Seiten von recht
eckigen Bodenplatten 13 lösbar aufgesetzt.
Das Fassadengerüst weist weiter zwei nach vorn vorragende
Hilfsgerüste 44 bzw. 45 auf.
Auf die vorderen Vertikalstützen 11 an den Ecken des Grundge
stells 41 können zum Anbau geeigneter weiterer Tragelemente
verwendet werden.
Zur Sicherung der auf den Bodenplatten 13 arbeitenden Perso
nen 46 sind an den Vertikalstützen 11 in geeigneter Höhe
seitlich sowie an den Stirnseiten Geländer 40, 47 befestigt.
Insbesondere auf der vom Bauwerk 37 abgewandten Seite der
Bodenplatten 13 und soweit erforderlich auch an der dem Bau
werk 37 zugewandten Seite und den Stirnseiten sind unten
Bordstreifen 42 lösbar befestigt, welche verhindern sollen,
daß auf den Bodenplatten 13 liegende Werkzeuge beim Begehen
seitlich über die Bodenplatten 13 hinausgeschoben werden und
vom Fassadengerüst nach unten fallen können.
Die Etagen A, B, C, D sind bereits fertiggestellt, während
die Etagen E, F gerade aufgebaut werden.
Nach den Fig. 3 bis 4 bestehen die Querstreben 12 aus zwei
im Abstand zueinander parallel an zwei hintereinander befind
lichen Vertikalstützen 11 durch Schweißen oder eine lösbare
Befestigungsart angebrachten Schienenprofilen 14, 14', hin
ter welche in der in den Fig. 2 bis 5 schematisch angedeute
ten Weise hakenförmige Vorsprünge 13' an den Enden der Boden
platten 13 eingreifen können, um die Bodenplatten 13 an den
Querstreben 12 lösbar abzustützen.
Nach den Fig. 2 bis 6 weist eine erfindungsgemäße Diagonal
stütze 27 an ihrem oberen Ende einen nach unten weisenden
Haken 15 und an ihrem unteren Ende ebenfalls einen nach
unten weisenden Haken 15' auf. Wie man insbesondere Fig. 2
entnehmen kann, besitzen die Vertikalstützen 11 seitlich
unmittelbar unter einer Querstrebe 12 ein Langloch 16 und
unmittelbar oberhalb der Querstrebe 12 ein weiteres Langloch
16' auf, wobei die Längsrichtungen der Langlöcher parallel
zur Achse 17 der Vertikalstütze 11 verlaufen.
Nach Fig. 3 und 4 sind der untere Haken 15' und das sich
oberhalb jeder Querstrebe 12 befindliche Langloch 16' derart
ausgebildet, daß der Haken 15' beigemäß Fig. 5 nach unten
geklappter Vertikalstütze 27 im wesentlichen horizontal in
das Langloch 16' einführbar und durch anschließendes Hoch
klappen der Vertikalstütze 27 in die Position nach den Fig.
3, 4 der Haken 15' nach unten geschwenkt ist und in dieser
Position eine auf Zug und Druck beanspruchte feste Verbin
dung zwischen der Vertikalstütze 11 und der Diagonalstütze
27 herstellt.
Demgegenüber ist der obere Haken 15 so geformt, daß er in
der aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen End-Winkellage der
Vertikalstütze 27 horizontal in das unterhalb der Querstrebe
12 befindliche Langloch 16 einschiebbar und anschließend
durch Absenken über den unteren Rand des Langloches 16 in
die aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Einhängeposition bring
bar ist. In dieser Lage, die in Fig. 4 dargestellt ist, ist
die Diagonalstütze 27 sowohl gegen Zugkräfte als auch gegen
Druckkräfte bereits ausreichend an den beiden mit ihr verbun
denen Vertikalstützen 11 gesichert, denn bei Ausübung von
Druckkräften kann der Haken 15 allenfalls bis an den oberen
Rand des Langloches 16 hochrutschen, wo er jedoch festgehal
ten wird. Beim Nachlassen der Druckkräfte rutscht dann der
Haken 15 wieder in seine untere Einhängposition.
Um jedoch ein solches Hin- und Herrutschen des Hakens 15 bei
Wechselkräften zu vermeiden, ist oberhalb des Hakens 15 ein
Riegelzapfen 19 vorgesehen, der in einer Führungsöffnung 24
auf die Vertikalstütze 11 zu bzw. von ihr weg verschiebbar
gelagert ist. An seinem hinteren Ende weist der Riegelzapfen
19 nach Fig. 3 einen sich nach unten erstreckenden Vorsprung
28 auf, der mit einem komplementären Anschlag 20 am betref
fenden Ende der Diagonalstütze 27 in der Weise zusammen
wirkt, daß beim Eingreifen des Vorsprunges 28 hinter den
Anschlag 20 ein Zurückweichen des Riegelzapfens 19 aus der
in Fig. 3 dargestellten Verriegelungsstellung unmöglich ist.
Allerdings sind die aneinander anliegenden Endflächen 29, 30
des Riegelzapfens 19 einerseits und des Anschlages 20 ande
rerseits senkrecht zur Achse 31 des Riegelzapfens 19 ange
ordnet, derart, daß durch eine Verlagerung des Endbereiches
des Riegelzapfens 19 in Richtung des Pfeiles P in Fig. 3 die
Endflächen 29, 30 außer Eingriff gebracht und dadurch eine
Rückbewegung des Riegelzapfens 19 möglich gemacht wird.
Um die Verriegelungsstellung des Riegelzapfens 19 innerhalb
des oberen Bereiches 16'' (Fig. 2 und 3) zu fixieren, ist im
hinteren Bereich des Drehzapfens 19 ein Quergelenk 26 vorge
sehen, an dem ein einen umgekehrt U-förmigen Querschnitt
(Fig. 7) aufweisender Betätigungshebel 21 angelenkt ist, der
sich in der Verriegelungsposition nach Fig. 3 schräg nach
unten und zur Vertikalstütze 11 erstreckt und in einem deut
lichen Abstand vom Quergelenk 26 eine Kulissenausnehmung 23
aufweist, die auf einem Querzapfen 22 sitzt, der im Endbe
reich der Querstrebe 27 befestigt ist. Aus Symmetriegründen
sollen gleich ausgebildete Kulissenausnehmungen 23 und
Zapfen 22 in beiden Schenkeln des Betätigungshebels 21
vorgesehen sein.
In der Verriegelungsstellung wird der Betätigungshebel 21
aufgrund eines Übergewichtes seines vor dem Quergelenk 26
liegenden Bereiches durch Schwerkraft nach unten gezogen, 50
daß auf den Betätigungshebel 21 ein Drehmoment in Richtung
des Pfeiles S in Fig. 3 ausgeübt wird. In der Verriegelungs
stellung liegt der Zapfen 22 am oberen Ende der Kulissenaus
nehmung 23 an. Von dort erstreckt sich die Kulissenausneh
mung zunächst auf einer Kreisbahn um das Quergelenk 26, um
schließlich von einem Eckbereich 23' (Fig. 3) nach unten in
ein im wesentlichen geradliniges Stück 23'' abzubiegen. Der
Eckbereich 23' ist in einem solchen Winkelabstand vom in
Fig. 3 oberen Ende der Kulissenausnehmung 23 angeordnet, daß
beim Verschwenken des Betätigungshebels 21 entgegen dem
Pfeil S in Fig. 3 bis zu einer Position, wo der Eckbereich
23' am Querzapfen 22 zu liegen kommt, durch Nach-Oben-Drüc
ken des Betätigungshebels 21 der hintere Bereich des
Riegelzapfens 19 nach oben verschoben werden kann, wodurch
die beiden Endflächen 29, 30 außer Eingriff kommen. Hierfür
ist hinter der Führungsöffnung 24 oberhalb des Riegelzapfens
19 ein entsprechendes Spiel 25 vorgesehen.
Bei diesem Schräg-Nach-Oben- und -Nach-Hinten-Verschieben
des Betätigungshebels 21 gleitet das geradlinige Stück 23'',
welches jetzt in bezug auf das Quergelenk 26 im wesentlichen
in radiale Richtung weist, auf dem Querzapfen 22 bis in die
in Fig. 4 dargestellte Position, wobei nicht nur die Endflä
chen 29, 30 außer Eingriff kommen, sondern auch der Riegel
zapfen 19 aus der in Fig. 3 dargestellten Verriegelungsposi
tion in die entriegelte Lage nach Fig. 4 zurückgezogen ist.
Erfindungsgemäß liegen die Langlöcher 16, 16' (Fig. 2, 3 und
4) in der durch die Achsen 17 der beiden benachbarten Verti
kalstützen 11 definierten Ebene, zwischen denen sich nach
den Fig. 3 und 4 eine bestimmte Diagonalstütze 27 erstreckt.
Auch die Achse 18 der Diagonalstütze 27 liegt somit in der
betreffenden Ebene. Aus diesem Grunde gehen sowohl Zug- als
auch Druckkräfte, die von der Diagonalstütze 27 zwischen den
Vertikalstützen 11 übertragen werden, durch die Achsen 17
hindurch, und es werden Torsionsmomente um die Achsen 17
herum vermieden.
Nach Fig. 7 sind zwischen dem oberen Endbereich 27' und den
beiden Schenkeln des Betätigungshebels 21 gleitreibungsmin
dernde Scheiben 32 angeordnet.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Funktionsbeschreibung:
Nachdem die Vertikalstützen 11 einer Etage A, B, C, D, E oder F aufgestellt worden sind, und gegebenenfalls auch schon Bodenplatten 13 eingesetzt wurden, werden in den Fel dern, wo Diagonalstützen 27 vorzusehen sind, diese dadurch montiert, daß gemäß Fig. 5 zunächst das untere Ende einer Diagonalstütze 27 in angenähert horizontaler oder leicht nach oben angewinkelter Position mit seinem unteren Haken 15' in das untere Langloch 16' eingeführt wird, worauf die Diagonalstrebe 27 in Richtung des Pfeiles R in Fig. 5 nach oben geschwenkt wird, und zwar bis in ihre aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Soll-Winkellage. Hierbei greift der unte re Haken 15' hinter den unteren Rand des Langloches 16', und eine obere Horizontalstufe 33 des Hakens 15' kommt unmittel bar unter dem oberen Rand des Langloches 16' zu liegen. Eine untere Ausnehmung 34 zwischen dem Haken 15' und dem unteren Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 kommt auf dem unteren Rand des Langloches 16' zu liegen. Nunmehr ist die Diagonal stütze 27 unten gegen Verschiebung in ihrer Längsrichtung 28 sowie nach oben und nach unten gesichert.
Nachdem die Vertikalstützen 11 einer Etage A, B, C, D, E oder F aufgestellt worden sind, und gegebenenfalls auch schon Bodenplatten 13 eingesetzt wurden, werden in den Fel dern, wo Diagonalstützen 27 vorzusehen sind, diese dadurch montiert, daß gemäß Fig. 5 zunächst das untere Ende einer Diagonalstütze 27 in angenähert horizontaler oder leicht nach oben angewinkelter Position mit seinem unteren Haken 15' in das untere Langloch 16' eingeführt wird, worauf die Diagonalstrebe 27 in Richtung des Pfeiles R in Fig. 5 nach oben geschwenkt wird, und zwar bis in ihre aus den Fig. 3 und 4 ersichtliche Soll-Winkellage. Hierbei greift der unte re Haken 15' hinter den unteren Rand des Langloches 16', und eine obere Horizontalstufe 33 des Hakens 15' kommt unmittel bar unter dem oberen Rand des Langloches 16' zu liegen. Eine untere Ausnehmung 34 zwischen dem Haken 15' und dem unteren Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 kommt auf dem unteren Rand des Langloches 16' zu liegen. Nunmehr ist die Diagonal stütze 27 unten gegen Verschiebung in ihrer Längsrichtung 28 sowie nach oben und nach unten gesichert.
Der obere Bereich der Diagonalstütze 27 wird nun so weit
hochgeklappt, daß der dort vorgesehene Haken 15 vor dem
oberen Langloch 16 zu liegen kommt. Anschließend wird der
Haken 15 bei zurückgezogenem Riegelzapfen 19 gemäß Fig. 4 in
das Langloch 16 eingeschoben, worauf der Haken sich aufgrund
der Gewichtskraft über den unteren Rand des Langloches 16
einhängt, so wie das in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist.
Aufgrund des in seine obere Position hochgeschwenkten Betäti
gungshebels 21 befindet sich der Riegelzapfen 19 nach Fig. 4
zunächst in seiner Entriegelungsstellung, so daß das Einfüh
ren des Hakens 15 in das Langloch 16 nicht behindert wird.
Sobald nun die Position nach Fig. 4 erreicht ist, wird der
Betätigungshebel 4 zunächst in Richtung des Pfeiles T in
Fig. 4 verschoben, wobei der Riegelzapfen nach vorn in den
oberen Bereich 16'' des Langloches 16 in die Position nach
Fig. 3 verschoben wird. Dabei gelangen die Endflächen 29, 30
wieder in Eingriff, so daß eine Zurückbewegung des Riegel
zapfens 19 nunmehr formschlüssig verhindert ist.
Um diesen Eingriffszustand zu fixieren, wird der Betätigungs
hebel 21 im Uhrzeigersinn in die aus Fig. 3 ersichtliche
Position verschwenkt, wo sich der Querzapfen 22 am oberen
Ende der Kulissenausnehmung 23 befindet. Diese Bewegung wird
allein schon durch die Gewichtskraft des Betätigungshebels
21 ausgeführt, kann jedoch von der Bedienungsperson unter
stützt werden.
In der durch Schwerkraft bestimmten Endposition des Betäti
gungshebels 21 nach Fig. 3 ist ein Ausheben des hinteren
Bereichs des Riegelzapfens 19 über den Anschlag 20 hinaus
ausgeschlossen, so daß die verriegelte Position nach Fig. 3
nunmehr fixiert ist.
Um einen umgekehrten Einbau der Diagonalstütze 27 zu verhin
dern, der die Selbstverriegelung nach Fig. 3 unmöglich
machen würde, ist das untere Langloch 16' länger als das
obere Langloch 16 ausgebildet. Versucht also die Bedienungs
person die Diagonalstütze 27 umgekehrt einzubauen, so er
weist sich dies als unmöglich, weil der Haken 15' nicht in
das kleinere Langloch 16 hineinpaßt. Die Bedienungsperson
ist so gezwungen, die Diagonalstütze 27 umzudrehen und in
der richtigen Position anzubringen, wo der untere Haken 15'
im Langloch 16' und der obere Haken 15 im oberen Langloch 16
angeordnet ist.
Erfindungsgemäß werden die Langlöcher 16, 16' durch Laser
schneiden eingebracht, was den Vorteil hat, daß hierdurch
die Festigkeit der Vertikalstützen im Bereich der Langlöcher
16, 16' kaum beeinträchtigt wird und eine äußerst genaue
Positionierung der Langlöcher 16, 16' gewährleistet ist.
Aus den Fig. 8 bis 10 erkennt man zunächst, daß Langlöcher
16 zweckmäßigerweise auf diametral gegenüberliegenden Seiten
der Vertikalstützen 11 vorgesehen sind, so daß Diagonal
stützen wahlweise auf der einen oder entgegengesetzten Seite
oder auch auf beiden Seiten einer Vertikalstütze 11 ange
bracht werden können.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 11, in denen
gleiche Bezugszahlen entsprechende Bauelemente wie in der
vorangehenden Beschreibung bezeichnen, ist der Riegelzapfen
19 mit einer im Querschnitt umgekehrt U-förmigen Betätigungs
lasche fest verbunden, indem diese gemäß Fig. 11 um den hin
teren Bereich des Riegelzapfens 19 herumgelegt und beispiels
weise mittels Nieten 51 (Fig. 8) mit dem Riegelzapfen 19
fest verbunden ist.
Die Schenkel der Betätigungslasche 48 greifen von oben über
den flachen oberen Endbereich 27' der Diagonalstütze 27,
welche den oberen Haken 15 trägt, der in ein Langloch 16
eingehängt ist.
In einem Abstand übereinander und seitlich etwas versetzt,
sind die beiden Schenkel der Betätigungslasche 48 mit Kulis
sen 50 versehen, die jeweils einen annähernd parallel zur
Riegelbahn verlaufenden, zumindest im wesentlichen geraden
Verschiebebereich 50' und einen hinten daran anschließenden
Verriegelungsbereich 50'' besitzt, der ebenfalls zumindest
annähernd geradlinig ist und zumindest im wesentlichen senk
recht zur Riegelbahn verläuft. In die beiden Kulissen 50
greifen querverlaufende Zapfen 49 ein, die fest mit dem
flachen Endbereich 27' der Diagonalstütze 27 verbunden sind.
Die Funktion dieser Ausführungsform ergibt sich aus der
Folge der Fig. 8 bis 10 wie folgt:
In der entriegelten Position nach Fig. 8 ist die Betätigungs lasche 48 relativ zum Haken 15 so weit wie möglich zurückge zogen, so daß sich die Zapfen 49 am stützenseitigen Ende des Verschiebebereichs 50' der Kulisse 50 befinden. In diesem Zustand ist der Riegelzapfen 19 außer Eingriff mit dem Lang loch 16.
In der entriegelten Position nach Fig. 8 ist die Betätigungs lasche 48 relativ zum Haken 15 so weit wie möglich zurückge zogen, so daß sich die Zapfen 49 am stützenseitigen Ende des Verschiebebereichs 50' der Kulisse 50 befinden. In diesem Zustand ist der Riegelzapfen 19 außer Eingriff mit dem Lang loch 16.
Soll nun eine Verriegelung hergestellt werden, so wird die
Betätigungslasche 48 von Hand in Richtung der Vertikalstütze
11 verschoben, wobei gemäß Fig. 9 der Riegelzapfen 19 in den
oberen Langlochbereich 16'' eintritt und die Kulissen 50 sich
relativ zu den Zapfen 49 zunächst so weit verschieben, daß
die Zapfen 49 im Eckbereich 50''' der Kulisse 50 zu liegen
kommen. Nunmehr befindet sich der Riegelzapfen 19 bereits in
seiner Verriegelungsstellung.
Um diese Verriegelungsposition zu sichern, wird die Betäti
gungslasche 48 nunmehr im wesentlichen um das vordere Ende
des Riegelzapfens 19 nach unten geschwenkt, wobei der Ver
riegelungsbereich 50'' der beiden Kulissen 50 auf den Zapfen
49 nach unten gleitet, bis die Zapfen 49 am oberen Ende der
Verriegelungsbereiche 50'' zur Anlage kommen, wie das in
Fig. 10 zu erkennen ist. Bevorzugt ist die Ausbildung so, daß
die Bewegung der Betätigungslasche 48 aus der Position nach
Fig. 9 in die Stellung nach Fig. 10 allein aufgrund der
Schwerkraft von Betätigungshebel 48 und Riegelzapfen 19
erfolgt. Auf jeden Fall bewirkt die Schwerkraft, daß die
einmal hergestellte Verriegelungsposition nach Fig. 10
beibehalten wird.
Aufgrund der Tatsache, daß sich die Verriegelungsbereiche
50'' zumindest in etwa senkrecht zur Riegelbahn 19 erstrecken
bzw. wenigstens eine wesentliche Komponente senkrecht zur
Riegelbahn aufweisen, ist eine Bewegung des Riegelzapfens 19
in Entriegelungsrichtung gesperrt.
Damit die Betätigungslasche 48 die Schwenkbewegung aus der
Position nach Fig. 9 in die Stellung nach Fig. 10 ausführen
kann, muß in der entriegelten Position nach Fig. 8 bzw. in
der noch nicht gesicherten Position nach Fig. 9 zwischen der
Unterseite des Riegelzapfens 19 und der Oberkante des Endbe
reiches 27' ein Zwickel 52 vorgesehen sein, der die Schwenk
bewegung aus der Position nach Fig. 9 in diejenige nach Fig.
10 zuläßt.
Die Entriegelung aus der Position nach Fig. 10 geht in umge
kehrter Reihenfolge vor sich, indem die Betätigungslasche 48
zunächst von Hand in die Zwischenstellung nach Fig. 9 hochge
schwenkt und dann von der Vertikalstütze 11 weggezogen wird,
bis die entriegelte Stellung nach Fig. 8 erreicht ist.
Die Anordnung von zwei oder eventuell auch mehreren parallel
zueinander verlaufenden Zapfen-Kulissen-Anordnungen hat den
Vorteil, daß der Betätigungshebel bzw. die Betätigungslasche
eindeutig geführt ist.
A Etage
B Etage
C Etage
D Etage
E Etage
F Etage
P Pfeil
R Pfeil
S Pfeil
T Pfeil
B Etage
C Etage
D Etage
E Etage
F Etage
P Pfeil
R Pfeil
S Pfeil
T Pfeil
11
Vertikalstütze
12
Querstrebe
13
Bodenplatte
13
' hakenartige Vorsprünge
14
Schienenprofil
14
' Schienenprofil
15
oberer Haken
15
' unterer Haken
16
oberes Langloch
16
' unteres Langloch
16
'' oberer Langlochbereich
17
Achse
18
Achse
19
Riegel (Riegelzapfen)
20
Anschlag
21
Betätigungshebel
22
Querzapfen
23
Kulissenausnehmung
23
' Eckbereich
23
'' geradliniges Stück
24
Führungsöffnung
25
Spiel
26
Quergelenk
27
Diagonalstütze
27
' Endbereich
28
Vorsprung
29
Endfläche
30
Endfläche
32
Scheibe
33
Horizontalstufe
34
Ausnehmung
35
Erdboden
36
Spindelanordnungen
37
Bauwerk
38
Querträger
39
Längsstützen
40
Geländer
41
Grundgestell
42
Bordstreifen
43
Tragrahmen
44
Hilfsgerüst
45
Hilfsgerüst
46
Person
47
Geländer
48
Betätigungslasche
49
Zapfen
50
Kulisse
50
' Verschiebebereich
50
'' Verriegelungsbereich
50
''' Eckbereich
51
Nieten
52
Zwickel
Claims (25)
1. Gerüst, insbesondere Fassadengerüst mit vorzugsweise
paarweise hintereinander angeordneten und durch Quer
streben (12) in bestimmten vertikalen Abständen mitein
ander verbundenen Vertikalstützen (11), die vorzugsweise
aus Einzelelementen (11') zusammengesetzt sind und mit
den Querstreben (12) Tragrahmen (43) bilden, und mit zwi
schen Querstreben (12) benachbarter Tragrahmen (43) ange
ordneten Bodenplatten (13), wobei zwischen wenigstens
einigen der benachbarten Vertikalstützen (11) Diagonal
stützen (27) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Ende der Diagonalstützen (27) mittels
eines Hakens (15, 15') in eine in der zugeordneten Verti
kalstütze (11) vorgesehene Öffnung (16) eingreift, die
zumindest im wesentlichen in der durch die Achsen (17)
der benachbarten Vertikalstützen (11) definierten Ebene
liegt.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens das obere Ende der Diagonalstützen (27) mit
tels eines Hakens (15) in eine in der zugeordneten Verti
kalstütze (11) vorgesehene Öffnung (16) eingreift, die
zumindest im wesentlichen in der durch die Achsen (17)
der benachbarten Vertikalstützen (11) definierten Ebene
liegt.
3. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auch das andere, insbesondere untere Ende wenigstens
einiger der Diagonalstützen (27) mittels eines Hakens
(15') in eine in der zugeordneten Vertikalstütze (11)
vorgesehene Öffnung (16) eingreift, die zumindest im
wesentlichen in der durch die Achsen (17) der benach
barten Vertikalstützen (11) definierten Ebene liegt.
4. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Öffnung ein Langloch (16, 16')
mit sich parallel zur Achse (17) der Vertikalstütze (11)
verlaufender Längserstreckung ist.
5. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß vorzugsweise der untere Haken (15')
so ausgebildet ist, daß er in einer herabgeschwenkten
Position der Diagonalstütze (27) in die Öffnung (16')
einbringbar und dann durch Hochschwenken in die Diagonal
position in der Öffnung (16') gegen Herausziehen
gesichert ist.
6. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß vorzugsweise der obere Haken (15)
bei zumindest im wesentlichen in ihrer diagonalen Winkel
lage befindlicher Diagonalstütze (27) in Richtung zumin
dest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zuge
ordneten Vertikalstütze (11) in die für den Haken (15)
vorgesehene Öffnung (16) einbringbar und durch Absenken
über den unteren Rand der Öffnung (16) in die Vertikal
stütze (11) einhängbar bzw. durch Anheben über den unte
ren Rand der Öffnung (16) aushängbar und in Richtung zu
mindest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der zu
geordneten Vertikalstütze (11) aus der Öffnung (16) her
ausnehmbar ist.
7. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Langlochbereich (16'') ober
halb des eingehängten Hakens (15) ein Riegel (19) her
ausnehmbar einbringbar ist.
8. Gerüst nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (19) am betreffenden Ende der Diagonalstütze (27)
in den Langlochbereich (16'') oberhalb des eingehängten
Hakens (15) einschiebbar bzw. aus ihm herausschiebbar
angeordnet ist.
9. Gerüst nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (19) in der Verriegelungsstellung gegen
Herausbewegen aus derselben gesichert ist.
10. Gerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherung in der Verriegelungsstellung durch eine form
schlüssige Anordnung des Riegels (19) an einem am Ende
der Diagonalstütze (27) vorgesehenen Anschlag (20) er
folgt.
11. Gerüst nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegel (19) durch einen am Riegel (19) angebrachten
Betätigungshebel (21) vom Anschlag (20) abhebbar bzw.
mit diesem in Eingriff bringbar ist.
12. Gerüst nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betätigungshebel (21) am Riegel (19) angelenkt (26) und
durch eine zwischen dem Betätigungshebel (21) und dem
Ende der Diagonalstütze (27) wirksame Zapfen(22)-Kulis
sen(23)-Anordnung zwischen einer Riegelsicherungs- und
einer Entriegelungsstellung verschwenkbar ist.
13. Gerüst nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlenkung des Betätigungshebels (21) am Riegel (19) und
die Zapfen (22)-Kulissen (23)-Anordnung derart erfolgen
bzw. ausgebildet sind, daß der Betätigungshebel (21)
durch Schwerkraft in der Verriegelungsstellung gehalten
wird.
14. Gerüst nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Riegel ein Riegelzapfen (19) ist, der
in einer Führungsöffnung (24) nahe dem Haken (15) zumin
dest im wesentlichen senkrecht zur Achse (17) der Verti
kalstütze (11) bei in die Öffnung (16) eingehängtem
Haken (15) verschiebbar geführt ist.
15. Gerüst nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riegelzapfen (19) auf der vom Langloch (16) abgewandten
Seite der Führungsöffnung (24) mit Spiel (25) gelagert
ist, derart, daß der für das Außer-Eingriff-Bringen von
Riegelzapfen (19) und Anschlag (20) erforderliche Bewe
gungsfreiheitsgrad zur Verfügung steht.
16. Gerüst nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Riegel (19), insbesondere in Form
eines Riegelzapfens mit einer Betätigungslasche (48)
fest verbunden ist, welche mittels wenigstens einer
Zapfen (49)-Kulissen (50)-Anordnung derart am oberen End
bereich (27') der Diagonalstütze (27) angeordnet ist,
daß sie zwischen einer Entriegelungsstellung (Fig. 8)
und einer Verriegelungsstellung (Fig. 10) verschiebbar
ist.
17. Gerüst nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungslasche (48) einen im wesentlichen umgekehrt
U-förmigen Querschnitt aufweist und im Scheitel um den
Riegelzapfen (19) herumgelegt und mit ihm fest verbunden
ist.
18. Gerüst nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel der Betätigungslasche (48) sich beidseits des
flachen Endbereiches (27') erstrecken und an ihm im
Gleitsitz anliegen.
19. Gerüst nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kulisse (50) einen zumindest im
wesentlichen parallel zur Riegelbahn verlaufenden Ver
schiebebereich (50') und einen auf der von der Vertikal
stütze abgewandten Seite anschließenden, annähernd senk
recht zur Riegelbahn verlaufenden Verriegelungsbereich
(50'') aufweist.
20. Gerüst nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zapfen(49)-Kulissen(50)-Anord
nung an beiden Schenkeln der Betätigungslasche (48) vor
gesehen ist.
21. Gerüst nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß im Abstand wenigstens zwei zueinan
der parallele Kulissen (50) und Zapfen (45) vorgesehen
sind.
22. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Langloch (16') für das untere
Ende der Diagonalstütze (27) länger und/oder breiter als
das Langloch (16) für das obere Ende der Führungsöffnung
(24) ist und der untere Haken (15') nur in das längere
und/oder breitere Langloch (16'), nicht jedoch in das
kürzere und/oder schmälere Langloch (16) paßt.
23. Gerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest einige der Vertikalstützen
(11) jeweils auf diametral gegenüberliegenden Seiten
Öffnungen, insbesondere Langlöcher (16, 16') aufweisen.
24. Vertikalstütze für ein Gerüst nach einem der vorangehen
den Ansprüche mit den Merkmalen, die einem oder mehreren
der vorangehenden Ansprüche entnehmbar sind.
25. Diagonalstütze für ein Gerüst nach einem der vorangehen
den Ansprüche mit den Merkmalen, die einem oder mehreren
der vorangehenden Ansprüche entnehmbar sind.
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