DE19702575A1 - Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn - Google Patents
Maschine zur Herstellung einer FaserstoffbahnInfo
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- Nonwoven Fabrics (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, insbesondere Papier- und/oder Kartonbahn.
Bei höheren Entwässerungsgeschwindigkeiten kann es an der
Oberfläche der Faserstoffbahn zu der Ausbildung einer dichten
Schicht kommen, die einen weiteren Wasserdurchtritt durch die
Bahnoberfläche behindert. Beispielsweise in der Pressenpartie
oder der Siebpartie kann dies nicht nur zu erwünschten Effek
ten wie beispielsweise zu einer geringen Rückbefeuchtung,
sondern auch zu unerwünschten Effekten wie insbesondere einem
Verdrücken der Bahn führen. Dabei liegen in der Siebpartie
und in der Pressenpartie zumindest im wesentlichen die glei
chen Verhältnisse vor.
Ziel der Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs genann
ten Art zu schaffen, die insbesondere hinsichtlich der Erzie
lung eines möglichst hohen Trockengehalts sowie einer mög
lichst schonenden Behandlung der Faserstoffbahn weiter opti
miert ist.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß sie
zumindest zwei in Bahnlaufrichtung aufeinanderfolgende Ent
wässerungszonen umfaßt, in denen die Faserstoffbahn jeweils
mit in Bahnlaufrichtung von einem Anfangs- bis zu einem End
druck steigendem Druck einseitig entwässert wird, daß die
Entwässerung der Faserstoffbahn in der in Bahnlaufrichtung
betrachtet ersten der beiden Entwässerungszonen zu einer
Bahnseite hin und in der zweiten Entwässerungszone zu der an
deren Bahnseite hin erfolgt und daß der Anfangsdruck in der
zweiten Entwässerungszone niedriger ist als der Enddruck in
der ersten Entwässerungszone.
In Bahnlaufrichtung vor der ersten und der zweiten, jeweils
eine einseitige Entwässerung bewirkenden Entwässerungszone
kann eine weitere Entwässerungszone vorgesehen sein, in der
die Faserstoffbahn gleichzeitig zu beiden Bahnseiten hin ent
wässert wird. Dabei wird die Faserstoffbahn in der eine zwei
seitige Entwässerung bewirkenden weiteren Entwässerungszone
vorzugsweise zwischen zwei Siebbändern, zwischen zwei Filz
bändern und/oder zwischen einem Sieb- und einem Filzband ent
wässert.
Von besonderem Vorteil ist, wenn der auf die Faserstoffbahn
wirkende Druck in zumindest einer Entwässerungszone durch den
Bahnzug wenigstens eines Sieb- und/oder Filzbandes erzeugt
ist. Dabei können zur Erhöhung des Bahnzuges mehrere
Sieb- bzw. Filzbänder vorgesehen sein.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform ist ein
den Druck erzeugendes Sieb- und/oder Filzband über eine Walze
mit starrem Walzenmantel oder eine Schuhpreßeinheit geführt,
die gerillt oder besaugt sein können.
Vorzugsweise ist ein Siebband über einen Sauger geführt.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform erfolgt
die Entwässerung der Faserstoffbahn in zumindest einer Ent
wässerungszone durch einen angelegten Differenzdruck.
Der Druckanstieg in der zweiten Entwässerungszone ist zweck
mäßigerweise etwas steiler oder gleich dem Druckanstieg in
der ersten Entwässerungszone.
Grundsätzlich ist es auch möglich, die Bahnoberfläche durch
einen hohen Enddruck bewußt zu verdichten.
Vorzugsweise ist die Faserstoffbahn in zumindest einer Ent
wässerungszone durch wenigstens einen Preßspalt einer mecha
nischen Presse geführt. Dabei ist vorteilhafterweise wenig
stens ein Preßspalt ein in Bahnlaufrichtung verlängerter,
durch eine Schuhpresse gebildeter Preßspalt.
Zweckmäßigerweise ist wenigstens ein einfach befilzter Preß
spalt vorgesehen, wobei die Faserstoffbahn vorzugsweise zwi
schen dem Filz und einer insbesondere durch eine Walze, den
Mantel einer Schuhpreßeinheit und/oder ein Band gebildeten
glatten Fläche durch diesen Preßspalt geführt ist.
Der Enddruck in einer in Bahnlaufrichtung vor einer ersten
Entwässerungszone angeordneten, eine zweiseitige Entwässerung
bewirkenden weiteren Entwässerungszone ist vorzugsweise nied
riger oder gleich dem Anfangsdruck in der ersten Entwässe
rungszone.
Gemäß einer besonders vorteilhaften, in der Praxis bevorzug
ten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine ist der
Anfangsdruck in einer ersten oder zweiten jeweils eine ein
seitige Entwässerung bewirkenden Entwässerungszone zumindest
im wesentlichen gleich groß wie der Enddruck in der letzten
vorangehenden, eine einseitige Entwässerung zu der gleichen
Bahnseite hin bewirkenden Entwässerungszone.
Der Enddruck in der letzten eine einseitige Entwässerung zu
einer Bahnseite hin bewirkenden Entwässerungszone ist zweck
mäßigerweise zumindest im wesentlichen gleich dem Enddruck in
der letzten eine einseitige Entwässerung zu der anderen
Bahnseite hin bewirkenden Entwässerungszone.
Zur Erzeugung einer mehrlagigen Faserstoffbahn kann die Ma
schine einen Mehrlagenstoffauflauf umfassen. Es ist somit
insbesondere auch ein unterschiedlicher Stoffeintrag möglich.
Der Blattbildungsstoff kann h-frei oder auch h-haltig sein.
Insbesondere bei h-freiem Papier trat bisher im ersten Preß
spalt häufig eine Oberflächenverdichtung auf, die dazu führ
te, daß das Wasser in darauffolgenden Preßspalten nicht mehr
aus der Bahn entweichen konnte. Dieser Nachteil wird erfin
dungsgemäß insbesondere dadurch vermieden, daß der maximale
Druck in dem Preßspalt der in Bahnlaufrichtung betrachtet er
sten Schuhpresse kleiner oder gleich etwa 15 bar ist. Hierbei
liegt der maximale Druck vorteilhafterweise in einem Bereich
von etwa 2 bis etwa 15 bar und zweckmäßigerweise in einem Be
reich von etwa 2 bis etwa 8 bar, wobei er vorzugsweise 8 bar
beträgt.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform ist die
in dem Preßspalt der ersten Schuhpresse erzeugte Linienkraft
kleiner als 300 kN/m und vorzugsweise kleiner oder gleich 150
kN/m.
Die in Bahnlaufrichtung betrachtete Länge des der ersten
Schuhpresse zugeordneten Preßschuhes liegt vorteilhafterweise
in einem Bereich von etwa 200 bis etwa 350 mm.
Die der Schuhpreßeinheit der ersten Schuhpresse zugeordnete
Gegenwalze kann beispielsweise eine Saugwalze sein. Diese
kann zusätzlich mit Blindbohrungen versehen und/oder gerillt
sein. Anstelle einer Saugwalze kann aber auch eine einfache,
mit Blindbohrungen versehene Walze vorgesehen sein. Bei der
Gegenwalze kann es sich jedoch auch um eine Profilwalze han
deln.
Bei einer vorteilhaften praktischen Ausführungsform ist in
Bahnlaufrichtung hinter der ersten Schuhpresse eine zweite
Schuhpresse vorgesehen, wobei der maximale Druck in dem Preß
spalt dieser zweiten Schuhpresse etwa dreimal so groß ist wie
der in dem Preßspalt der ersten Schuhpresse und vorzugsweise
in einem Bereich von etwa 15 bar bis etwa 30 bar liegt. Die
in dem Preßspalt der zweiten Schuhpresse erzeugte maximale
Linienkraft beträgt vorzugsweise etwa 450 kN/m.
Hinter der ersten Schuhpresse kann eine Walzenpresse mit ei
nem zwischen zwei starren Walzenmänteln liegenden Preßspalt
vorgesehen sein, wobei der maximale Druck in diesem Preßspalt
in einem Bereich von etwa 8 bis etwa 20 bar, insbesondere in
einem Bereich von etwa 8 bis etwa 15 bar liegt und vorzugs
weise 10 bar beträgt.
Die während des Betriebs in dem Preßspalt der Walzenpresse
erzeugte Linienkraft liegt vorteilhafterweise in einem Be
reich von etwa 10 bis etwa 30 kN/m, wobei sie vorzugsweise
etwa 20 kN/m beträgt.
In Bahnlaufrichtung hinter der ersten Schuhpresse bzw. hinter
der zweiten Schuhpresse bzw. hinter der Walzenpresse kann ei
ne weitere Schuhpresse vorgesehen sein, wobei die in dem ver
längerten Preßspalt der weiteren Schuhpresse erzeugte maxima
le Linienkraft insbesondere in einem Bereich von etwa 600 bis
1200 kN/m liegen und vorzugsweise etwa 800 kN/m betragen
kann.
In Bahnlaufrichtung hinter der weiteren Schuhpresse kann eine
zusätzliche Presse vorgesehen sein. In diesem Fall ist gemäß
einer besonders vorteilhaften praktischen Ausführungsform
vorgesehen, daß die Preßspalte der weiteren Schuhpresse und
der zusätzlichen Presse auf unterschiedlichen Bahnseiten be
filzt sind und daß der maximale Druck in dem Preßspalt der
zusätzlichen Presse etwa gleich dem in dem Preßspalt der wei
teren Schuhpresse ist. Bei der zusätzlichen Presse kann es
sich beispielsweise um eine Schuhpresse oder auch um eine
einfache Walzenpresse handeln.
Der Preßspalt der ersten Schuhpresse ist vorzugsweise doppelt
befilzt.
Gemäß einer besonders vorteilhaften, in der Praxis bevorzug
ten Ausführungsvariante umfaßt die Maschine wenigstens eine
Schuhpresse mit einem in Bahnlaufrichtung verlängerten Preß
spalt, in dem die maximale Linienkraft kleiner als 150 kN/m,
vorzugsweise kleiner als 100 kN/m ist. Eine solche Schuhpres
se kann somit als Ersatz für eine Walzenpresse verwendet wer
den. Dadurch ist es möglich, auch Schuhpreßeinheiten kleine
ren Durchmessers von beispielsweise 600 mm herzustellen, die
problemlos in die jetzigen Pressen einbaubar sind. Eine sol
che Schuhpreßeinheit ist zur Qualitätsverbesserung insbeson
dere bei Kartonmaschinen, aber auch zur Herstellung von gra
phischen Papieren und für andere Qualitäten einsetzbar.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs
formen der erfindungsgemäßen Maschine angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert;
in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer durch ei
nen doppelt befilzten Walzenspalt geführten
Faserstoffbahn,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines eine Fa
serstoffbahn abstützenden Siebbandes, an das
ein Differenzdruck angelegt ist,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Druckver
laufs in drei in Bahnlaufrichtung hintereinan
der liegenden Entwässerungszonen einer Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen, zur Her
stellung einer Faserstoffbahn dienenden Ma
schine,
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Druckver
laufs in drei in Bahnlaufrichtung hintereinan
der liegenden Entwässerungszonen einer weite
ren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ma
schine,
Fig. 5 eine schematische Darstellung zweier über eine
gekrümmte Fläche geführter Sieb- und/oder
Filzbänder,
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines einfach
befilzten Preßspaltes einer Schuhpresse,
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht einer Ausfüh
rungsform einer zur Herstellung einer Faser
stoffbahn dienenden erfindungsgemäßen Maschi
ne,
Fig. 8 eine schematische Darstellung des Druckver
laufs in mehreren in Bahnlaufrichtung hinter
einander liegenden Entwässerungszonen der in
Fig. 7 gezeigten Ausführungsform,
Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer Pressen
anordnung einer weiteren Ausführungsform einer
zur Herstellung einer Faserstoffbahn dienenden
erfindungsgemäßen Maschine,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht einer Pressen
anordnung einer weiteren Ausführungsform einer
zur Herstellung einer Faserstoffbahn dienenden
erfindungsgemäßen Maschine und
Fig. 11 eine schematische Seitenansicht einer Pressen
anordnung einer weiteren Ausführungsform einer
zur Herstellung einer Faserstoffbahn dienenden
erfindungsgemäßen Maschine.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine durch einen
Walzenspalt geführte Faserstoffbahn 10. Der Walzenspalt ist
doppelt befilzt, wobei die Faserstoffbahn 10 beidseitig durch
die beiden Filze 13 entwässert wird. Bei höheren Entwässe
rungsgeschwindigkeiten kann es hierbei an der Bahnoberfläche
zu der Ausbildung einer dichten Schicht 12 kommen, die den
weiteren Wasserdurchtritt durch die Bahnoberfläche behindert.
In Fig. 2 ist schematisch ein eine Faserstoffbahn 10 abstüt
zendes Siebband 14 dargestellt, auf dessen einer Seite die
Stoffsuspension 16 aufgebracht und auf dessen anderer Seite
ein Differenzdruck -Δp angelegt ist. Wie anhand von Fig. 2
zu erkennen ist, kann es auch in diesem Fall zur Ausbildung
einer dichten Schicht 12 kommen. Die Oberflächenverdichtung
ist u. a. vom jeweiligen Stoff, dem jeweiligen Flächengewicht
und dem jeweiligen Trockengehalt abhängig.
Zur Vermeidung der mit einer solchen Oberflächenverdichtung
einhergehenden Nachteile sind bei einer ersten Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, bei der es sich insbesondere um eine
Papier- und/oder Kartonbahn handeln kann, zumindest zwei in Bahnlauf
richtung L aufeinanderfolgende Entwässerungszonen I, II (vgl.
z. B. Fig. 3, 4 und 8) vorgesehen, in denen die Faserstoff
bahn 10 jeweils mit in Bahnlaufrichtung L von einem Anfangs- bis
zu einem Enddruck p1, p3 bzw. p2, p4 (vgl. z. B. Fig. 3)
steigendem Druck p einseitig entwässert wird, wobei die Ent
wässerung der Faserstoffbahn 10 in der in Bahnlaufrichtung L
betrachtet ersten I der beiden Entwässerungszonen I, II zu
einer Bahnseite hin und in der zweiten Entwässerungszone II
zu der anderen Bahnseite hin erfolgt und der Anfangsdruck p3
in der zweiten Entwässerungszone II niedriger ist als der
Enddruck p2 in der ersten Entwässerungszone I. Beim in Fig.
8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei weitere solche
Entwässerungszonen I', II' vorgesehen.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung des Druckverlaufs
in drei in Bahnlaufrichtung L hintereinander liegenden Ent
wässerungszonen einer Ausführungsform einer erfindungsgemä
ßen, zur Herstellung einer Faserstoffbahn 10 dienenden Ma
schine. Hierbei ist in Bahnlaufrichtung L vor der ersten und
der zweiten jeweils eine einseitige Entwässerung bewirkenden
Entwässerungszone I bzw. II eine weitere Entwässerungszone Z
vorgesehen, in der die Faserstoffbahn 10 gleichzeitig zu bei
den Bahnseiten hin entwässert wird.
Wie anhand von Fig. 3 zu erkennen ist, ist der Anfangsdruck
p3 in der zweiten Entwässerungszone II deutlich niedrigerer
als der Enddruck p2 in der ersten Entwässerungszone I.
Im vorliegenden Fall erfolgt die Entwässerung in der ersten
Entwässerungszone I nach oben, während sie in der zweiten
Entwässerungszone II nach unten erfolgt.
Dasselbe trifft auch auf das in Fig. 4 dargestellte Ausfüh
rungsbeispiel zu, bei der in der weiteren Zone Z jedoch le
diglich nach oben eine mit steigendem Druck erfolgende Ent
wässerung stattfindet.
Sowohl in der ersten als auch in der zweiten jeweils eine
einseitige Entwässerung bewirkenden Entwässerungszone I bzw.
II ist der Anfangsdruck p1 bzw. p3 kleiner als der Enddruck p2
bzw. p4.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ergibt sich in den
beiden Entwässerungszonen I und II ein zumindest im wesentli
chen gleicher Druckanstieg. Demgegenüber ist beim in Fig. 4
gezeigten Ausführungsbeispiel der Druckanstieg in der zweiten
Entwässerungszone II steiler als in der ersten Entwässerungs
zone I.
Insbesondere Fig. 3 kann ferner entnommen werden, daß der
Enddruck in der eine zweiseitige Entwässerung bewirkenden Zo
ne Z im wesentlichen gleich dem Anfangsdruck p1 in der ersten
eine einseitige Entwässerung bewirkenden Zone I ist. Der End
druck einer vorhergehenden zweiseitigen Entwässerung kann
auch geringfügig niedriger als der Anfangsdruck der folgenden
einseitigen Entwässerung sein.
Die zweiseitige Entwässerung der Faserstoffbahn kann z. B.
zwischen zwei Siebbändern, zwei Filzbändern und/oder zwischen
einem Sieb- und einem Filzband erfolgen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 wird der auf die Fa
serstoffbahn 10 wirkende Druck durch den Bahnzug zweier über
eine gekrümmte Fläche geführter Bänder 18, 20 erzeugt, bei
denen es sich jeweils um ein Sieb- und/oder Filzband handeln
kann. Im vorliegenden Fall ist das Band 18 unmittelbar über
eine Walze 22 mit starrem Walzenmantel geführt. Grundsätzlich
ist es jedoch auch möglich, das Band 18 z. B. über eine
Schuhpreßeinheit zu führen. Die Walze 22 bzw. die
Schuhpreßeinheit kann gerillt oder besaugt sein.
Ein Sieb kann über einen oder mehrere Sauger laufen.
Zudem kann die Entwässerung durch Anlegen eines Differenz
druckes erfolgen, wie dies beispielsweise in Fig. 2 angedeu
tet ist.
In zumindest einer Entwässerungszone kann die Faserstoffbahn
10 durch wenigstens einen Preßspalt einer mechanischen Presse
geführt sein. So ist beispielsweise in Fig. 6 eine schemati
sche Darstellung eines einfachen befilzten Spaltes einer
Schuhpresse dargestellt. Hierbei ist die Faserstoffbahn 10
zwischen dem Filz 24 und einer umlaufenden glatten Fläche
durch den Preßspalt geführt, die im vorliegenden Fall durch
eine der Schuhpreßeinheit 26 zugeordnete glatte Gegenwalze 28
gebildet ist.
Fig. 7 zeigt eine schematische Seitenansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels einer zur Herstellung einer Faserstoff
bahn dienenden erfindungsgemäßen Maschine mit mehreren in
Bahnlaufrichtung hintereinander liegenden Entwässerungszonen
Z, I, II, I' und II', deren Druckverlauf schematisch in Fig.
8 dargestellt ist.
Danach sind in Bahnlaufrichtung L hinter den beiden Entwässe
rungszonen I und II zwei weitere, ebenfalls jeweils einer
einseitigen Entwässerung dienende Entwässerungszonen I' und
II' vorgesehen, in denen die Entwässerung wiederum zu unter
schiedlichen Bahnseiten hin erfolgt. Zudem erfolgt die Ent
wässerung in der Zone I' in einer zu der der Zone II entge
gengesetzten Richtung.
Der Anfangsdruck in der eine einseitige Entwässerung nach un
ten bewirkenden Entwässerungszone I' ist zumindest im wesent
lichen gleich groß wie der Enddruck der letzten vorangehen
den, eine einseitige Entwässerung zu der gleichen Bahnseite
hin bewirkenden Entwässerungszone I. Zudem ist der Anfangs
druck der eine einseitige Entwässerung nach oben bewirkenden
Entwässerungszone II' zumindest im wesentlichen gleich groß
wie der Enddruck in der letzten vorangehenden, eine einseiti
ge Entwässerung zu der gleichen Bahnseite hin bewirkenden
Entwässerungszone II. Schließlich ist der Enddruck in der
letzten eine einseitige Entwässerung nach oben bewirkenden
Entwässerungszone II' zumindest im wesentlichen gleich dem
Enddruck in der letzten eine einseitige Entwässerung nach un
ten bewirkenden Entwässerungszone I'.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform umfaßt zur Erzeu
gung einer mehrlagigen Faserstoffbahn einen Mehrlagen
stoffauflauf 30.
In der Blattbildungszone 32 sind in der Schlaufe des oberen
Siebbandes 34 Wasserabführmittel 36 vorgesehen. Diesen gegen
überliegend ist ein erster Sauger 38 vorgesehen, der in der
Schlaufe des unteren Siebbandes 40 angeordnet ist. Im Bereich
dieses Saugers 38 wird ein relativ niedriger Differenzdruck
Δp erzeugt, der beispielsweise im Bereich von etwa 0,1 bis
etwa 0,5 bar liegen kann. Im Bereich des Saugers 38 ergibt
sich im vorliegenden Fall die Entwässerungszone Z (vgl. auch
Fig. 8).
Anschließend sind die beiden Siebbänder 40, 34 um eine Saug
walze 42 geführt, in deren Bereich die eine einseitige Ent
wässerung nach unten bewirkende Entwässerungszone I gebildet
wird. Der in diesem Fall erzeugte Differenzdruck ist relativ
hoch. Er kann beispielsweise bei etwa 0,6 bar liegen.
Dagegen ergibt sich im Bereich eines sich daran anschließen
den zweiten Saugers 44 wiederum ein relativ geringer Diffe
renzdruck, der beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zwischen
etwa 0,1 und etwa 0,5 bar liegt. Dieser oben liegende Sauger
44 bewirkt eine einseitige Entwässerung nach oben, die, wie
in Fig. 8 zu erkennen ist, geringer ist als die sich an
schließende ebenfalls nach oben gerichtete einseitige Entwäs
serung im Bereich einer weiteren Saugwalze 46, um die wieder
um beide Siebbänder 34, 40 geführt sind. Im Bereich des zwei
ten Saugers 44 sowie der weiteren Saugwalze 46 wird somit die
entsprechend einen gestuften Druckverlauf aufweisende Entwäs
serungszone II gebildet (vgl. auch Fig. 8). Nach der Saug
walze 46 werden die beiden Siebbänder 34, 40 voneinander ge
trennt.
Im Bereich der Saugwalze 46 wird wiederum ein relativ hoher
Differenzdruck erzeugt, der wie bei der Saugwalze 42 bei
spielsweise etwa 0,6 bar betragen kann.
Wie der Fig. 7 zudem entnommen werden kann, umfaßt die sich
an die Siebpartie anschließende Pressenpartie zwei Schuhpres
sen 48, 50, durch die die beiden ebenfalls in Fig. 8 darge
stellten Entwässerungszonen I' und II' gebildet werden.
In bestimmten Anwendungsfällen kann die Bahnoberfläche durch
einen hohen Enddruck bewußt verdichtet werden.
In den Fig. 9 bis 11 ist in schematischer Seitenansicht
jeweils eine Pressenanordnung einer weiteren Ausführungsform
einer zur Herstellung einer Faserstoffbahn dienenden erfin
dungsgemäßen Maschine dargestellt.
Jede dieser Pressenanordnungen umfaßt mehrere Schuhpressen.
Dabei ist der maximale Druck in dem Preßspalt der in Bahn
laufrichtung L betrachtet ersten Schuhpresse 52 kleiner oder
gleich etwa 15 bar.
Der maximale Druck liegt im vorliegenden Fall in einem Be
reich von etwa 2 bis etwa 15 bar, wobei er zweckmäßigerweise
in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 8 bar liegen und vor
zugsweise 8 bar betragen kann.
Zudem ist bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen die wäh
rend des Betriebs in dem Preßspalt der ersten Schuhpresse 52
erzeugte Linienkraft kleiner als 300 kN/m und vorzugsweise
kleiner oder gleich 150 kN/m. Die in Bahnlaufrichtung L be
trachtete Länge des dieser Schuhpresse 52 zugeordneten Preß
schuhes 54 liegt beispielsweise in einem Bereich von etwa 200
bis etwa 350 mm.
Beim in Fig. 9 gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt die
Schuhpresse 52 eine Schuhpreßeinheit 56 sowie eine Saugwalze
58. Der durch diese Schuhpresse 52 gebildete Preßspalt A ist
doppelt befilzt.
Gemäß dieser Fig. 9 ist in Bahnlaufrichtung L hinter der er
sten Schuhpresse 52 eine zweite Schuhpresse 60 vorgesehen,
wobei zwischen den beiden Schuhpressen 52 und 60 eine Walzen
presse 62 gebildet ist, die eine Walze 64 sowie die zentrale
Saugwalze 58 umfaßt, um dazwischen den Preßspalt B zu bilden.
Die Walze 64 bildet gleichzeitig die Gegenwalze zu einer der
zweiten Schuhpresse 60 zugeordneten Schuhpreßeinheit 66, um
den dritten Preßspalt C zu bilden.
Die Saugwalze 58 kann zusätzlich mit Blindbohrungen versehen
und/oder gerillt sein, wie dies beim Ausführungsbeispiel ge
mäß Fig. 10 dargestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 10 ist der Saugwalze 58 zudem eine weitere
Schuhpreßeinheit 56' zugeordnet, um mit dieser Saugwalze 58
einen weiteren in Bahnlaufrichtung verlängerten Preßspalt zu
bilden.
Zudem ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 die zweite
Schuhpresse 60 so ausgelegt, daß sich in dem durch diese
Presse gebildeten Preßspalt C ein maximaler Druck ergibt, der
etwa dreimal so groß ist wie der in der ersten Schuhpresse.
Dieser maximale Druck im Preßspalt C kann beispielsweise in
einem Bereich von etwa 15 bar bis etwa 30 bar liegen. Dabei
kann der maximale Liniendruck beispielsweise etwa 450 kN/m
betragen.
Insbesondere bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 kann die
auf die erste Schuhpresse 52 folgende Walzenpresse 62 so aus
gelegt sein, daß sich im betreffenden Preßspalt B ein gerin
gerer Druck ergibt, wobei der maximale Druck in diesem Preß
spalt B beispielsweise in einem Bereich von etwa 8 bis etwa
15 bar liegen kann. Die Linienkraft liegt beispielsweise in
einem Bereich von etwa 10 bis etwa 30 kN/m, wobei sie bevor
zugt etwa 20 kN/m beträgt.
Grundsätzlich kann hinter einer ersten Schuhpresse, hinter
einer zweiten Schuhpresse oder hinter einer beispielsweise
auf eine erste Schuhpresse folgenden Walzenpresse eine weite
re Schuhpresse vorgesehen sein, wobei die in dem verlängerten
Preßspalt dieser weiteren Schuhpresse erzeugte maximale Lini
enkraft z. B. in einem Bereich von etwa 600 bis 1200 kN/m lie
gen kann und vorzugsweise etwa 800 kN/m beträgt. So kann bei
spielsweise die den Preßspalt c aufweisende Schuhpresse 60
beim in Fig. 9 gezeigten Ausführungsbeispiel entsprechend
ausgebildet sein.
In der Praxis kann es von Vorteil sein, wenn beim in Fig. 9
dargestellten Ausführungsbeispiel der maximale Druck im Preß
spalt A in einem Bereich von 2 bis 15 bar liegt und bei
spielsweise 8 bar beträgt, der maximale Druck in dem Preß
spalt B in einem Bereich von 8 bis 20 bar liegt und bei
spielsweise 10 bar beträgt und der maximale Druck in dem
Preßspalt C in einem Bereich von 30 bis 100 bar liegt.
Das in Fig. 11 dargestellte Ausführungsbeispiel unterschei
det sich von dem der Fig. 9 im wesentlichen dadurch, daß in
Bahnlaufrichtung L hinter der zweiten Schuhpresse 60 eine zu
sätzliche Presse 70, im vorliegenden Fall wieder eine
Schuhpresse, vorgesehen ist. Hierbei sind die Preßspalte C, D
der zweiten Schuhpresse 60 und der zusätzlichen Presse 70 auf
unterschiedlichen Bahnseiten befilzt. Der maximale Druck in
dem Preßspalt D der zusätzlichen Presse 70 ist vorzugsweise
etwa gleich dem in dem Preßspalt C der zweiten Schuhpresse
60.
Bei sämtlichen in den Fig. 9 bis 10 dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen ist der Preßspalt A der ersten Schuhpresse 52
doppelt befilzt.
Grundsätzlich ist es möglich, wenigstens eine Schuhpresse mit
einer maximalen Linienkraft, die kleiner als 150 kN/m und
vorzugsweise kleiner als 100 kN/m ist, als Ersatz für Walzen
pressen einzusetzen. Dadurch können Schuhpreßeinheiten klei
neren Durchmessers von beispielsweise 600 mm hergestellt wer
den, die dann problemlos auch in die derzeitigen Pressen ein
baubar sind. Eine entsprechende Schuhpresse kann zur Quali
tätsverbesserung insbesondere bei Vorraummaschinen, aber auch
für graphische Papiere und andere Qualitäten eingesetzt wer
den.
10
Faserstoffbahn
12
dichte Schicht
13
Filz
14
Siebband
16
Stoffsuspension
18
Band
20
Band
22
Walze
24
Filz
26
Schuhpreßeinheit
28
Gegenwalze
30
Mehrlagenstoffauflauf
32
Blattbildungszone
34
Siebband
36
Wasserabführmittel
38
Sauger
40
Siebband
42
Saugwalze
44
Sauger
46
Saugwalze
48
Schuhpresse
50
Schuhpresse
52
Schuhpresse
54
Preßschuh
56
Schuhpreßeinheit
56'
Schuhpreßeinheit
58
Saugwalze
60
zweite Schuhpresse
62
Walzenpresse
64
Walze
66
Schuhpreßeinheit
70
Presse
A Preßspalt
B Preßspalt
C Preßspalt
I erste Entwässerungszone
I' erste Entwässerungszone
II zweite Entwässerungszone
II' zweite Entwässerungszone
Z weitere Entwässerungszone
A Preßspalt
B Preßspalt
C Preßspalt
I erste Entwässerungszone
I' erste Entwässerungszone
II zweite Entwässerungszone
II' zweite Entwässerungszone
Z weitere Entwässerungszone
Claims (32)
1. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (10), ins
besondere Papier- und/oder Kartonbahn, in der eine Ent
wässerung der vorgebildeten Faserstoffbahn (10) erfolgt,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zumindest zwei in Bahnlaufrichtung (L) aufeinan
derfolgende Entwässerungszonen (I, II) umfaßt, in denen
die Faserstoffbahn (10) jeweils mit in Bahnlaufrichtung
(L) von einem Anfangs- bis zu einem Enddruck (p1, p3
bzw. p2, p4) steigendem Druck einseitig entwässert wird,
daß die Entwässerung der Faserstoffbahn (10) in der in
Bahnlaufrichtung (L) betrachtet ersten (I) der beiden
Entwässerungszonen (I, II) zu einer Bahnseite hin und in
der zweiten Entwässerungszone (II) zu der anderen
Bahnseite hin erfolgt und daß der Anfangsdruck (p3) in
der zweiten Entwässerungszone (II) niedriger ist als der
Enddruck (p2) in der ersten Entwässerungszone (I)
2. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bahnlaufrichtung (L) vor der ersten und der zwei
ten Entwässerungszone (I bzw. II) eine weitere Entwässe
rungszone (Z) vorgesehen ist, in der die Faserstoffbahn
(10) gleichzeitig zu beiden Bahnseiten hin entwässert
wird.
3. Maschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstoffbahn (10) in der eine zweiseitige Ent
wässerung bewirkenden weiteren Entwässerungszone (Z)
zwischen zwei Siebbändern, zwischen zwei Filzbändern
und/oder zwischen einem Sieb- und einem Filzband entwäs
sert wird.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der auf die Faserstoffbahn (10) wirkende Druck in
zumindest einer Entwässerungszone durch den Bahnzug we
nigstens eines Sieb- und/oder Filzbandes (18, 20) er
zeugt ist.
5. Maschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein den Druck erzeugendes Sieb- bzw. Filzband (18)
über eine Walze (22) mit starrem Walzenmantel oder eine
Schuhpreßeinheit geführt ist.
6. Maschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walze (22) bzw. Schuhpreßeinheit gerillt oder
besaugt ist.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Siebband über einen Sauger geführt ist.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Entwässerung der Faserstoffbahn (10) in zumin
dest einer Entwässerungszone durch einen angelegten Dif
ferenzdruck erfolgt.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Differenzdruck in einem Bereich von etwa 0,2 bis
etwa 0,9 bar liegt.
10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Differenzdruck in einem Bereich von et
wa 0,7 bis etwa 0,95 bar liegt.
11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckanstieg in der zweiten Entwässerungszone
(II) steiler oder gleich dem Druckanstieg in der ersten
Entwässerungszone (I) ist.
12. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstoffbahn (10) in zumindest einer Entwässe
rungszone durch wenigstens einen Preßspalt einer mecha
nischen Presse geführt ist.
13. Maschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Preßspalt ein in Bahnlaufrichtung
verlängerter, durch eine Schuhpresse gebildeter Preß
spalt ist.
14. Maschine nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigsten ein Preßspalt einfach befilzt ist.
15. Maschine nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Faserstoffbahn zwischen dem Filz (24) und einer
insbesondere durch eine Walze (28), den Mantel einer
Schuhpreßeinheit und/oder ein Band gebildeten glatten
Fläche durch den betreffenden Preßspalt geführt ist.
16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Enddruck in einer in Bahnlaufrichtung (L) vor
einer ersten Entwässerungszone (I) angeordneten, eine
zweiseitige Entwässerung bewirkenden weiteren Entwässe
rungszone (Z) niedriger oder gleich dem Anfangsdruck
(p1) in der ersten Entwässerungszone (I) ist.
17. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anfangsdruck in einer ersten oder zweiten je
weils eine einseitige Entwässerung bewirkenden Entwässe
rungszone (I' bzw. II') zumindest im wesentlichen gleich
groß ist wie der Enddruck in der letzten vorangehenden,
eine einseitige Entwässerung zu der gleichen Bahnseite
hin bewirkenden Entwässerungszone (I bzw. II).
18. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Enddruck in der letzten eine einseitige Entwäs
serung zu einer Bahnseite hin bewirkenden Entwässerungs
zone (II') zumindest im wesentlichen gleich dem Enddruck
in der letzten eine einseitige Entwässerung zu der ande
ren Bahnseite hin bewirkenden Entwässerungszone (I')
ist.
19. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zur Erzeugung einer mehrlagigen Faserstoffbahn
(10) einen Mehrlagenstoffauflauf (30) umfaßt.
20. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (10), ins
besondere Papier- und/oder Kartonbahn, mit wenigstens
einer Schuhpresse mit einem in Bahnlaufrichtung (L) ver
längerten Preßspalt, durch den die Faserstoffbahn (10)
geführt ist, insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Druck in dem Preßspalt der in Bahnlauf
richtung (L) betrachtet ersten Schuhpresse (52) kleiner
oder gleich etwa 15 bar ist.
21. Maschine nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Druck in einem Bereich von etwa 2 bis
etwa 15 bar, zweckmäßigerweise in einem Bereich von etwa
2 bis etwa 8 bar liegt und vorzugsweise 8 bar beträgt.
22. Maschine nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die während des Betriebs in dem Preßspalt (A) der
ersten Schuhpresse (52) erzeugte Linienkraft kleiner als
300 kN/m und vorzugsweise kleiner oder gleich 150 kN/m
ist.
23. Maschine nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Bahnlaufrichtung (L) betrachtete Länge des
der ersten Schuhpresse (52) zugeordneten Preßschuhes (54)
in einem Bereich von etwa 200 bis etwa 350 mm
liegt.
24. Maschine nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bahnlaufrichtung (L) hinter der ersten Schuhpres
se (52) eine zweite Schuhpresse (60) vorgesehen ist und
daß der maximale Druck in dem Preßspalt (C) dieser zwei
ten Schuhpresse (60) etwa dreimal so groß ist wie der in
dem Preßspalt (A) der ersten Schuhpresse (52) ist sowie
vorzugsweise in einem Bereich von etwa 15 bar bis etwa
30 bar liegt.
25. Maschine nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in dem Preßspalt (C) der zweiten Schuhpresse
(60) erzeugte maximale Linienkraft etwa 450 kN/m be
trägt.
26. Maschine nach einem der Ansprüche 20 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bahnlaufrichtung (L) hinter der ersten Schuhpres
se (52) eine Walzenpresse (62) mit einem zwischen zwei
starren Walzenmänteln liegenden Preßspalt (B) vorgesehen
ist und daß der maximale Druck in diesem Preßspalt (B)
in einem Bereich von etwa 8 bis etwa 20 bar, insbesonde
re in einem Bereich von etwa 8 bis etwa 15 bar liegt und
vorzugsweise 10 bar beträgt.
27. Maschine nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß die während des Betriebs in dem Preßspalt (B) der
Walzenpresse (62) erzeugte Linienkraft in einem Bereich
von etwa 10 bis etwa 30 kN/m liegt und vorzugsweise etwa
20 kN/m beträgt.
28. Maschine nach einem der Anspruche 20 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Bahnlaufrichtung (L) hinter der ersten
Schuhpresse (52) bzw. hinter der Walzenpresse (62) vor
gesehene zweite Schuhpresse (60) bzw. eine hinter der
zweiten Schuhpresse vorgesehene weitere Schuhpresse so
ausgebildet ist, daß die in dem verlängerten Preßspalt
(B) der zweiten bzw. weiteren Schuhpresse erzeugte maxi
male Linienkraft in einem Bereich von etwa 600 bis 1200
kN/m liegt und vorzugsweise etwa 800 kN/m beträgt.
29. Maschine nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Bahnlaufrichtung (L) hinter der zweiten (60) bzw.
weiteren Schuhpresse eine zusätzliche Presse (70) vorge
sehen ist, daß die Preßspalte (C, D) der zweiten (60)
bzw. weiteren Schuhpresse und der zusätzlichen Presse
(70) auf unterschiedlichen Bahnseiten befilzt sind und
daß der maximale Druck in dem Preßspalt (D) der zusätz
lichen Presse (70) etwa gleich dem in dem Preßspalt (C)
der zweiten (60) bzw. weiteren Schuhpresse ist.
30. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Preßspalt (A) der ersten Schuhpresse (52) dop
pelt befilzt ist.
31. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbeson
dere Papier- und/oder Kartonbahn, insbesondere nach ei
nem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie wenigstens eine Schuhpresse mit einem in Bahn
laufrichtung verlängerten Preßspalt umfaßt, in dem die
maximale Linienkraft kleiner als 150 kN/m, vorzugsweise
kleiner als 100 kN/m ist.
32. Maschine nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schuhpresse eine Schuhpreßeinheit umfaßt, deren
Durchmesser etwa 600 mm beträgt.
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