DE19650730A1 - Dilatationselement - Google Patents
DilatationselementInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dilatationselement zur Fugenüberbrückung an Bauwerken. Ein
solches Dilatationselement ist z. B. aus der DE-OS 31 00 775 (xo-26), insbesondere Seite 6,
letzter Absatz, bekannt. Einzelheiten zu Dilatationselementen mit Bewegungsnullpunkt finden
sich auch z. B. in der DE-PS 17 09 019 (xo-9) und in der DE-PS 24 29 430 (xo-24). Der
Inhalt der drei genannten Schriften wird insoweit hiermit zum Gegenstand der Offenbarung
in der vorliegenden Anmeldung gemacht, so daß sich hier eine detaillierte Beschreibung der
Funktion des Dilatationselements mit Bewegungsnullpunkt erübrigt.
Bei dem aus der erstgenannten Druckschrift bekannten Dilatationselement wurde eine Blech
abdeckung unmittelbar auf die Oberseite des Kunstgummimittelstreifens aufvulkanisiert. Diese
Blechabdeckung, auch Zunge genannt, mußte als getrenntes Bauteil hergestellt werden, wobei
die beiden Blechrandstreifen aus einem einzigen Blech hergestellt, also über den Bewegungs
nullpunkt hinweg einstückig miteinander verbunden waren. In dem sich von dem Bewegungs
nullpunkt weg erstreckenden längeren Teil des Dilatationselements mußte zwischen den
Blechrandstreifen bei der Herstellung ein Freiraum ausgestanzt werden, um eine Dilatations
bewegung zu ermöglichen. Dadurch lag zwischen den Blechrandstreifen der Kunstgummi
mittelstreifen nach dem Vulkanisieren zunächst frei. Die getrennt hergestellte Blechabdeckung
oder Zunge diente dazu, diesen freien Bereich des Kunstgummimittelstreifens zum Schutz
gegen Umwelteinflüsse (Sonneneinstrahlung, Ozon, Feuchtigkeit, Eis, Staub und anderer
Schmutz, aber auch gegen Betreten durch Bauarbeiter usw.) abzudecken und zu sichern. Die
Blechabdeckung oder Zunge wurde in einem Arbeitsgang längs des Mittelbereichs unmittelbar
auf die Oberseite des Kunstgummimittelstreifens aufvulkanisiert.
Für die Abdeckung des Kunstgummimittelstreifens mußte also das die Blechrandstreifen
bildende Grundblech in entsprechender Weise durch Ausstanzen vorbereitet werden. Zusätz
lich mußte die Blechabdeckung oder Zunge getrennt hergestellt werden. Dies bedeutet einen
entsprechenden Mehraufwand.
Durch die Erfindung soll ein konstruktiv einfacher ausgebildetes und in einem einfacheren
Fertigungsverfahren kostengünstiger herstellbares Dilatationselement geschaffen werden.
Das erfindungsgemäße Dilatationselement ist in dem Patentanspruch 1 gekennzeichnet.
Hiernach werden zunächst statt eines einstückigen, im Mittelbereich ausgestanzten Grund
blechs zwei einzelne Blechrandstreifen getrennt hergestellt und im Bereich des Bewegungs
nullpunkts aneinander befestigt, um eine Dilatationsbewegung des Blechgebildes nach Art
einer Stimmgabel zu ermöglichen, wobei sich also die beiden Blechrandstreifen quer zu dem
Kunstgummimittelstreifen umso weiter relativ zueinander bewegen können, je weiter deren
Teile von dem Bewegungsnullpunkt entfernt sind. Die getrennten Blechrandstreifen werden
so aneinander befestigt, daß sie sich in Längsrichtung des Dilatationselements einander
überlappen und somit im Überlappungsbereich selbst die gewünschte Blechabdeckung bilden.
Ein zusätzliches Blechteil oder eine Zunge ist zur Bildung der Abdeckung nicht mehr er
forderlich.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
Fig. 1a zeigt in Draufsicht zwei Blechrandstreifen für ein Dilatationselement;
Fig. 1b zeigt schematisch in Draufsicht ein aus diesen Blechrandstreifen hergestelltes
Dilatationselement;
Fig. 2a zeigt in Draufsicht zwei Blechrandstreifen für eine zweite Ausführungsform;
Fig. 2b zeigt schematisch in Draufsicht das zweite Ausführungsbeispiel eines Dilatations
elements;
Fig. 3a zeigt in Draufsicht zwei Blechrandstreifen für eine dritte Ausführungsform;
Fig. 3b zeigt schematisch in Draufsicht das dritte Ausführungsbeispiel eines Dilatations
elements;
Fig. 4 ist eine schematische Ansicht des gemäß Fig. 1b, Fig. 2b und Fig. 3b unteren
Endes eines Dilatationselements.
Fig. 1a zeigt zwei ebene, etwa rechtwinkelige längliche Blechrandstreifen 11 und 12 zur
Herstellung eines Dilatationselements. Der eine Blechrandstreifen 11 weist an einem Ende
eine Ausnehmung 13 auf, die durch einen Rand 14 begrenzt ist, der sich parallel zur Längs
richtung der beiden Blechrandstreifen 11, 12 erstreckt.
Zur Herstellung eines Dilatationselements wird der rechte Blechrandstreifen 12 über den
linken Blechrandstreifen 11 soweit nach links geschoben, bis der obere Teil der Seitenkante
15 des Blechrandstreifens 12 an dem Rand 14 der Ausnehmung 13 anliegt. Dieser Teil der
Seitenkante 15 wird an dem Rand 14 dicht befestigt, insbesondere mit dem Rand 14 zur
Bildung einer Schweißnaht 17 (Fig. 1b) dicht verschweißt. Die Schweißnaht 17 ist vorzugs
weise durch stumpfes Verschweißen der beiden Blechrandstreifen 11, 12 "auf Stoß mitein
ander" gebildet. Dabei überlappt vorzugsweise der gemäß der Zeichnung untere linke Teil des
rechten Blechrandstreifens 12 den unteren rechten Teil des linken Blechrandstreifens 11 zur
Bildung eines Überlappungsbereichs 16. Der rechte Blechrandstreifen 12 könnte im Überlap
pungsbereich 16 auch unter dem entsprechenden Teil des linken Blechrandstreifens 11 liegen.
Das so hergestellte einstückige Blechgebilde hat im Bereich 18 der Schweißnaht 17 einen
Bewegungsnullpunkt und seine davon wegweisenden Enden sind quer zu der Schweißnaht 17
relativ zueinander beweglich, so daß nach Einbau des Dilatationselements über einer Fuge an
einem Bauwerk die dort auftretenden Bewegungen durch das Dilatationselement quer zu
dessen Längsrichtung aufgenommen werden können.
Zur Abdichtung der so überbrückten Bauwerksfuge ist an der Unterseite des Dilatations
elements an die beiden Blechrandstreifen 11, 12 ein Mittelstreifen 30 aus Kunststoff oder
Gummi (Kunstgummi) anvulkanisiert, der sich im wesentlichen über die ganze Länge des
Dilatationselements bis in den Bereich 18 des Bewegungsnullpunkts oder über diesen hinaus
erstreckt. Vorzugsweise verläuft der Kunstgummimittelstreifen 30 über die ganze Länge des
Dilatationselements parallel zu den Blechrandstreifen 11 und 12. Durch die Überlappung 16
der Blechrandstreifen 11 und 12 ist eine Blechabdeckung über dem Kunstgummimittelstreifen
30 gebildet, so daß dieser gegen die oben beschriebenen Umwelteinflüsse geschützt ist.
Im Überlappungsbereich 16 liegt der rechte Blechrandstreifen 12 auf der dem Kunstgummi
mittelstreifen 30 abgewandten Seite des Dilatationselements (Fig. 4). Hierdurch ist trotz der
Ausnehmung 13 in dem linken Blechrandstreifen 11 eine über die ganze Länge des Dilata
tionselements durchgehende Abdeckung 16 gebildet, so daß auch die Ausnehmung 13
abgedeckt ist und das fertige Dilatationselement in Längsrichtung durchgehende Oberflächen
ohne Unterbrechungen aufweist.
Für das in den Fig. 2a und 2b dargestellte zweite Ausführungsbeispiel sind zwei gleichartige,
längs des ganzen Dilatationselements ohne Unterbrechungen durchlaufende Blechrandstreifen
22, 23 (ohne Ausnehmung 13) vorgesehen. Wie die Zeichnung zeigt, überlappt der rechte
Blechrandstreifen 22 den linken Blechrandstreifen 21. Im Bereich 25 des Bewegungsnull
punkts ist der rechte Blechrandstreifen 22 auf dem linken Blechrandstreifen 21 dicht befestigt,
insbesondere aufgelötet oder aufgeklebt. Man könnte hier auch an eine Schweißverbindung,
z. B. durch Punktschweißen, denken. Eine Schweißverbindung der beiden aufeinanderliegen
den Flächen wird jedoch kaum so dicht wie eine Klebe- oder Lötverbindung.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2b ergibt sich ein Überlappungsbereich 26
zwischen den beiden Blechrandstreifen 21 und 22. An deren Unterseite ist wiederum ein
Kunstgummimittelstreifen 30 anvulkanisiert, wie es auch aus Fig. 4 ersichtlich ist. Auch bei
diesem Ausführungsbeispiel läuft der Kunstgummimittelstreifen 30 vorzugsweise über die
ganze Länge des Dilatationselements durch.
Für das in den Fig. 3a und 3b dargestellte dritte Ausführungsbeispiel sind wiederum zwei
gleichartige, im wesentlichen rechteckige Blechrandstreifen 31, 32 vorgesehen. Hier weist
jedoch der eine Blechrandstreifen 32 zur späteren Abgrenzung des Bereichs 35 des Bewe
gungsnullpunkts einen quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Einschnitt 33 auf. Im
übrigen verlaufen beide Blechrandstreifen 31, 32 über die ganze Länge des späteren Dilata
tionselements ohne Unterbrechungen, also insbesondere ohne eine Ausnehmung 13. Das
Verbinden der beiden Blechrandstreifen 31, 32 miteinander kann dabei wie bei dem Beispiel
gemäß Fig. 2b erfolgen. Der rechte Blechrandstreifen 32 wird jedoch vorzugsweise mit dem
linken Blechrandstreifen 31 scherenartig derart zusammengefügt, daß der Blechrandstreifen 32
auf der in der Zeichnung unteren Seite des Einschnitts 33 zur Bildung eines Überlappungs
bereichs 36 über dem anderen Blechrandstreifen 31 liegt, während dieser Blechrandstreifen 32
auf der anderen, in der Zeichnung oben liegenden Seite des Einschnitts 33 zur Bildung des
Bereichs 35 des Bewegungsnullpunkts unter dem anderen Blechrandstreifen 31 liegt. Die
Anordnung kann auch umgekehrt getroffen werden. Im Bereich 35 sind die beiden Blechrand
streifen 31, 32 wiederum dicht miteinander verbunden, wie bei dem Beispiel nach Fig. 2b. Im
Bereich des Einschnitts 33 wird der Blechrandstreifen 32 vorzugsweise entsprechend abge
kröpft. Zusätzlich kann auch der andere Blechrandstreifen 31 im Bereich gegenüber dem
Einschnitt 33 entsprechend in entgegengesetzter Richtung abgekröpft sein. Diese quer zur
Längsrichtung der Blechrandstreifen 31, 32, bzw. parallel zu dem Einschnitt 33 verlaufenden
Abkröpfungen sind in der Zeichnung nicht wiedergegeben.
Eine entsprechende, schräg zur Längsrichtung des Dilatationselements verlaufende Ab
kröpfung kann auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a und Fig. 1b im Bereich der
schrägen Kante 19 des Blechrandstreifens 11 an einem oder an beiden Blechrandstreifen 11,
12 vorgesehen sein.
Fig. 4 zeigt, daß derjenige Blechrandstreifen 12; 22; 32, der im Überlappungsbereich 16; 26;
36 auf der dem Kunstgummimittelstreifen 30 abgewandten Seite des Dilatationselements liegt,
längs des Überlappungsbereichs 16; 26; 36 abgekröpft ist (Abkröpfung 27). Damit liegen die
Unterseiten der beiden Blechrandstreifen 11, 12 bzw. 21, 22 bzw. 31, 32 in dem Bereich, in
dem der Kunstgummimittelstreifen 30 anvulkanisiert ist, in einer Ebene, so daß ein gutes
Vulkanisieren möglich ist. Ohne die Abkröpfung 27 würde der rechte Blechrandstreifen 12
22; 32 mit seiner Unterseite eine Stufe gegenüber der Unterseite des linken Blechrandstreifens
11; 21; 31 bilden, so daß das Anvulkanisieren des Kunstgummimittelstreifens 30 schwieriger
wäre.
Wie Fig. 4 ferner zeigt, ist vorzugsweise der Kunstgummimittelstreifen 30 an die Unterseiten
der Blechrandstreifen 11; 21; 31 bzw. 12; 22; 32 nur in zwei Bereichen jeweils mit der Breite
A anvulkanisiert, während in dem dazwischen liegenden mittleren Bereich B der Kunst
gummimittelstreifen 30 nicht an die Blechrandstreifen anvulkanisiert ist, um die erforderliche,
quer zur Längsrichtung des Dilatationselements gerichtete Dehnungs- oder Schrumpfbewe
gung zuzulassen. Um beim Vulkanisiervorgang ein Anvulkanisieren des Bereichs B an die
Unterseite der Blechrandstreifen zu verhindern, kann in diesem Bereich ein Trennmittel, z. B.
Silikon oder ein Trennlack oder auch eine Trennfolie (nicht gezeigt) eingebracht werden.
Im Gegensatz hierzu wird im Bereich 18; 25; 35 des Bewegungsnullpunkts der Kunstgummi
mittelstreifen 30 vorzugsweise vollflächig an die Unterseite der Blechrandstreifen 11, 12; 21,
22; 31, 32 anvulkanisiert, da hier eine Querbewegung, also ein Dehnen oder Schrumpfen des
Kunstgummimittelstreifens 30 nicht erforderlich ist.
Für die Fertigung des Dilatationselements werden zunächst die Blechrandstreifen 11, 12; 21,
22; 31, 32 getrennt hergestellt, gegebenenfalls mit der Ausnehmung 13 oder mit dem Ein
schnitt 33, und, wie oben beschrieben, zur Herstellung des Überlappungsbereichs 16; 26; 36
miteinander dicht verbunden, wobei jede geeignete Verbindungsart wie Schweißen, Löten
oder Kleben angewendet werden kann. Anschließend wird der Kunstgummimittelstreifen 30
an die Unterseite der miteinander verbundenen Blechrandstreifen 11, 12; 21, 22; 31, 32
anvulkanisiert.
Claims (11)
1. Dilatationselement zur Fugenüberbrückung an Bauwerken, bestehend aus zwei Blech
randstreifen (11, 12; 21, 22; 31, 32), mit denen durch Vulkanisieren ein Kunstgummi
mittelstreifen (30) verbunden ist, wobei die Blechrandstreifen (11, 12; 21, 22; 31, 32)
an einem Ende des Dilatationselements zur Bildung eines Bewegungsnullpunkts mitein
ander verbunden sind, und mit einer Blechabdeckung (16; 26; 36) über dem Kunst
gummimittelstreifen (30), dadurch gekennzeichnet, daß die Blechrandstreifen (11, 12;
21, 22; 31, 32) getrennt hergestellt und im Bereich (18; 25; 35) des Bewegungsnull
punkts aneinander dicht befestigt sind und daß zur Bildung der Blechabdeckung (16;
26; 36) die Blechrandstreifen (11, 12; 21, 22; 31, 32) längs des Kunstgummimittel
streifens (30) einander überlappen.
2. Dilatationselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich (18)
des Bewegungsnullpunkts der eine Blechrandstreifen (11) eine Ausnehmung (13)
aufweist und daß der andere Blechrandstreifen (12) mit einem Teil seiner Seitenkante
(15) an dem Rand (14) der Ausnehmung (13) befestigt, insbesondere dicht
angeschweißt ist.
3. Dilatationselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Blech
randstreifen (11, 12) stumpf auf Stoß miteinander dicht verschweißt sind.
4. Dilatationselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Teil
seiner Seitenkante (15) an der Ausnehmung (13) befestigte, insbesondere dicht ge
schweißte Blechrandstreifen (12) im Überlappungsbereich (16) vorzugsweise auf der
dem Kunstgummimittelstreifen (30) abgewandten Seite liegt.
5. Dilatationselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich (25;
35) des Bewegungsnullpunkts der eine Blechrandstreifen (22; 31) auf dem anderen
Blechrandstreifen (21; 32) befestigt, insbesondere dicht aufgelötet oder aufgeklebt ist.
6. Dilatationselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechrand
streifen (21, 22) ohne Unterbrechungen längs des gesamten Dilatationselements mit
einseitiger Überlappung (26) durchlaufen.
7. Dilatationselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechrand
streifen (31, 32) längs des gesamten Dilatationselements durchlaufen und daß der eine
Blechrandstreifen (32) zur Abgrenzung des Bereichs (35) des Bewegungsnullpunkts
einen quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Einschnitt (33) aufweist.
8. Dilatationselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Blechrand
streifen (32) auf einer Seite des Einschnitts (33) zur Bildung des Überlappungsbereichs
(36) vorzugsweise über dem anderen Blechrandstreifen (31) liegt und auf der anderen
Seite des Einschnitts (33) zur Bildung des Bereichs (35) des Bewegungsnullpunkts
vorzugsweise unter dem anderen Blechrandstreifen (31) liegt.
9. Dilatationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens der eine Blechrandstreifen (12; 32) im Bereich des Übergangs
zwischen dem Überlappungsbereich (16; 36) und dem Bereich (18; 35) des Bewegungs
nullpunkts im wesentlichen quer zu seiner Längsrichtung abgekröpft ist.
10. Dilatationselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der im Überlappungsbereich (16; 26; 36) auf der dem Kunstgummimittel
streifen (30) abgewandten Seite liegende Blechrandstreifen (12; 22; 32) längs des
Überlappungsbereichs (16; 26; 36) zum Kunstgummimittelstreifen (30) hin abgekröpft
(27) ist.
11. Verfahren zum Herstellen eines Dilatationselements nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Blechrandstreifen (11, 12; 21,
22; 31, 32) getrennt hergestellt und überlappend miteinander verbunden werden, und
daß anschließend der Kunstgummimittelstreifen (30) an die miteinander verbundenen
Blechrandstreifen (11, 12; 21, 22; 31, 32) anvulkanisiert wird.
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