DE19648162A1 - Rohranschluß, insbesondere bei einem Wasserkasten eines Kraftfahrzeug-Wärmeübertragers - Google Patents
Rohranschluß, insbesondere bei einem Wasserkasten eines Kraftfahrzeug-WärmeübertragersInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rohranschluß nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solcher Rohranschluß findet
beispielsweise bei Wasserkästen von Kraftfahrzeug-Wärmeüber
tragern Verwendung.
Rohranschlüsse dieser Art, bei denen das Sicherungselement
von einer Steckgabel gebildet ist, sind beispielsweise in der
Patentschrift DE 35 17 488 C2 und der deutschen Patentanmel
dung Nr. 196 21 282.0 beschrieben, wobei in ersterem Fall die
Steckgabel nach der Montage des Rohres am Anschlußstutzen
eingesteckt wird, während sie in letzterem Fall in einer zwi
schen zwei Ringwülsten gebildeten Aufnahme am Rohr vormon
tiert wird.
Bei einem weiteren gattungsgemäßen Rohranschluß, wie er in
der deutschen Patentanmeldung Nr. 196 20 324.4 offenbart ist,
besteht das Sicherungselement aus einer Sicherungshülse, die
das Rohr hinter dem Ringwulstabschnitt umgibt und durch Dre
hen um ihre Längsachse von einer vom Anschlußstutzen gelösten
Stellung in eine mit ihm zur Abstützung an demselben verbun
dene Sicherungsstellung bewegt werden kann.
Aus der Patentschrift EP 0 529 758 B1 ist eine Schnellkupp
lung für Röhrenleitungen bekannt, die ein Gehäuse mit einer
Bohrung zur Aufnahme einer Röhre aufweist, wobei innerhalb
der Bohrung ein Halter positionierbar ist, der eine Mehrzahl
von federnden Armen aufweist, welche von einem axial äußeren
Ende der Bohrung axial und radial nach innen verlaufen und
bei eingesteckter Röhre mit ihren freien Enden gegen einen
Ringwulstabschnitt der Röhre in Röhrenaussteckrichtung si
chernd anliegen. Der hülsenförmig gestaltete Halter wird
axial in die Gehäusebohrung eingefügt und ist in ihr durch
eine Rastverbindung gesichert, bei der eine Außenschulter je
des federnden Armes in eine zugehörige Rastöffnung am Gehäuse
eingreift. Beim Einsetzen der Röhre muß deren Ringwulstab
schnitt die federnden Arme im Bereich dieser Rastverbindung
radial nach außen drücken, bis der Ringwulstabschnitt die fe
dernden Arme passiert hat und letztere zurückschnappen.
In der Patentschrift EP 0 530 485 B1 ist ein Rohrschnellver
bindungsstück offenbart, das einteilig einen Basiskörper, ei
nen Haltering und axial verlaufende Balkenglieder beinhaltet,
welche den Haltering mit dem Basiskörper verbinden. Vom Hal
tering erstrecken sich mehrere Arretierungsglieder radial
nach innen und sichern ein eingesetztes Rohr gegen Herausbe
wegen, indem sie einen Ringwulstabschnitt des Rohres hinter
greifen.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstel
lung eines Rohranschlusses der eingangs genannten Art zugrun
de, der mit relativ geringem Aufwand gefertigt und montiert
werden kann und eine sichere und zuverlässige Verbindung des
Rohres mit dem Anschlußstutzen verwirklicht.
Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung
eines Rohranschlusses mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bei
diesem Rohranschluß ist charakteristischerweise das Siche
rungselement von einem Halteklammerring gebildet, der mit ei
nem Ringteil einen Radialflansch des Anschlußstutzens so hin
tergreift, daß der Halteklammerring in Rohraussteckrichtung
am Anschlußstutzen gesichert gehalten ist, und der mehrere,
vom Ringteil mit axialer und radial nach innen weisender Kom
ponente abstehende Klammerzungen aufweist, die mit ihrem
freien Ende gegen den Ringwulstabschnitt des Rohres derge
stalt anliegen, daß sie das Rohr gegen Herausbewegen in Rohr
aussteckrichtung sichern. Der Halteklammerring realisiert so
mit eine einfach herzustellende und leicht zu montierende Si
cherungsverbindung zwischen Rohr und Anschlußstutzen und
stellt ausreichende Toleranzen für die Montage zur Verfügung.
Bei einem nach Anspruch 2 weitergebildeten Rohranschluß ist
der Ringteil des Halteklammerringes entweder geschlossen oder
als offener Ringteil mit einer Winkelerstreckung von wenig
stens etwa 270° ausgebildet, so daß er das Rohr in ausrei
chendem Maße über mehr als den halben Umfang umgibt und mit
den vom Ringteil abstehenden Klammerzungen gleichmäßig in den
Anschlußstutzen eingesteckt hält.
Bei einem nach Anspruch 3 weitergebildeten Rohranschluß sind
wenigstens drei Klammerzungen äquidistant entlang der Win
kelerstreckung des Ringteils des Halteklammerrings verteilt
angeordnet, so daß sie einen über den Umfang gleichmäßig ver
teilten Anlagedruck auf das Rohr ausüben können.
Eine spezielle vorteilhafte Gestaltung der Klammerzungen ist
bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Rohranschlusses
gemäß Anschluß 4 vorgesehen. Die so aufgebauten Klammerzugen
sind relativ einfach herstellbar und für die Montage ausrei
chend nachgiebig und üben im montierten Zustand ausreichende
Haltekräfte auf das in den Anschlußstutzen eingesteckte Rohr
aus.
Bei einem nach Anspruch 5 weitergebildeten Rohranschluß ist
der Ringwulstabschnitt durch eine Doppelringwulst mit zwei
parallel voneinander beabstandeten Ringwülsten realisiert,
die zwischen sich einen Dichtring zum Abdichten des Ringraums
zwischen Rohr und Anschlußstutzen aufnehmen.
Bei einem nach Anspruch 6 weitergebildeten Rohranschluß bein
haltet der Anschlußstutzen einen in eine Stutzenöffnung ein
gefügten Napf, der mit einem radialen Außenrand aus der Stut
zenöffnung herausragt. Dieser Rand dient als Radialflansch,
der vom Ringteil des Halteklammerrings hintergriffen wird.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen geschlossen gestalteten
Halteklammerring mit vier Klammerzungen für einen
Rohranschluß eines Rohres an einem Anschlußstutzen,
Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II von Fig. 1
bei montiertem Rohranschluß,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen offen gestalteten Halte
klammerring mit vier Klammerzungen,
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV von Fig.
3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen offen gestalteten Halte
klammerring mit drei Klammerzungen und
Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie VI-VI von Fig. 5
bei montiertem Rohranschluß.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes Beispiel eines Rohran
schlusses, wie er beispielsweise zum Anschluß eines Rohres an
einen Anschlußstutzen bei einem Wasserkasten eines Kraftfahr
zeug-Wärmeübertragers verwendet werden kann. Der Rohranschluß
beinhaltet als ein Sicherungselement, welches die Rohr-An
schlußstutzen-Verbindung sichert, einen Halteklammerring 1,
der als Basis einen geschlossen umlaufenden Ringteil 2 auf
weist, von dem vier Klammerzungen 3a bis 3d äquidistant im
Winkelabstand vom 90° abstehen. Dabei erstreckt sich jede
Klammerzunge 3a bis 3d in einem hinteren Abschnitt mit zwei
Außenflanken 4a, 4b unter Belassung eines zwischenliegenden
Freiraums 5 axial in Rohraussteckrichtung A aus der Ringteil
ebene heraus, um anschließend mit einem vorderen Abschnitt 6
zunächst radial nach innen und dann mit zusätzlicher Axial
komponente in Rohreinsteckrichtung E bis zum freien Zungen
ende 7 zu verlaufen. Der Halteklammerring 1 ist vorzugsweise
aus einem flexiblen Kunststoff- oder Metallmaterial gebildet.
Die Funktion des Halteklammerrings 1 ist in der Ansicht des
montierten Rohranschlusses von Fig. 2 genauer zu erkennen.
Der Rohranschluß beinhaltet ein Rohr 9, das mit einem Endbe
reich in einen Anschlußstutzen 8 in Einsteckrichtung einge
steckt ist, wobei der eingesteckte Rohrendbereich eine Ring
wulst 10 in Form einer Sicke aufweist, deren Außendurchmesser
größer ist als derjenige des angrenzenden Rohrabschnitts. Der
Anschlußstutzen 8 weist eine Stutzenöffnung 11 auf, die von
einem axial umgebogenen Stutzenrand 12 gebildet ist und in
die ein Napf eingesetzt ist, der mit einem radialen Außenrand
13a über den umgebogenen Stutzenrand 12 vorsteht. Der Napf 13
ist an den axial umgebogenen Stutzenrand 12 angelötet und
beispielsweise durch Ziehen oder Fließpressen gefertigt. Mit
einem radialen Innenrand 13b definiert er eine Öffnung, in
die das eingesteckte Ende des Rohres 9 zentrierend eingepaßt
ist. Zwischen dem radialen Napfinnenrand 13b und der Ring
wulst 10 befindet sich ein Dichtring 14, der den Rohran
schlußbereich nach außen abdichtet. Auf diese Weise stützt
sich das eingesteckte Rohr 9 in Rohreinsteckrichtung E über
den Dichtring 14 elastisch gegen den vom Napfinnenrand 13b
gebildeten Ringboden des Anschlußstutzens 8 ab.
Der Halteklammerring 1 dient zur Sicherung dieser Rohrlage in
montiertem Zustand gegen Herausbewegen in Aussteckrichtung A.
Hierzu hintergreift der Halteklammerring 1 den vom radialen
Außenrand 13a des Napfs 13 gebildeten Anschußstutzen-Radialflansch
mit vier Haltelappen 15a bis 15d seines Ring
teils 2, die sich jeweils über einen Winkelbereich von etwa
35° radial nach innen erstrecken und mittig bezüglich einer
jeweiligen Klammerzunge 3a bis 3d und damit jeweils ebenfalls
um 90° versetzt zueinander angeordnet sind. Jeder Haltelappen
15a bis 15d ist in seinem radial inneren Bereich unterseitig
mit einer Schrägfläche 16 versehen, um das Aufrasten der Hal
telappen 15a bis 15d auf den Napfaußenrand 13a zu erleich
tern. Des weiteren besitzt der Halteklammerring 1 vier um
fangsseitig äquidistant am Ringteil 2 angeordnete Gegenhalte
lappen 16a bis 16d, die bezüglich der Haltelappen 15a bis 15d
axial in Rohraussteckrichtung A um die Dicke des Napfaußen
randes 13a sowie in Umfangsrichtung mittig versetzt radial
nach innen ragen. Auf diese Weise wird der Napfaußenrand 13a
bei aufgerastetem Halteklammerring 1 zwischen den Haltelappen
15a bis 15d einerseits und den Gegenhaltelappen 16a bis 16d
andererseits aufgenommen. Der Halteklammerring 1 ist dadurch
mit seinen Haltelappen 15a bis 15d in Rohraussteckrichtung A
und mit seinen Gegenhaltelappen 16a bis 16d in Rohreinsteck
richtung E gesichert am Anschlußstutzen 8 gehalten.
Mit seinen freien Zungenenden 7 drückt der Halteklammerring 1
an den vier Klammerzungenpunkten umfangsseitig gleichmäßig in
Rohreinsteckrichtung E gegen die Ringwulst 10 des eingesteck
ten Rohres 9 an, so daß dieses mit seiner Ringwulst 10 ab
dichtend gegen den Dichtring 14 gedrückt wird. Durch die
axial gesicherte Festlegung des Halteklammerrings 1 am An
schlußstutzen 8 und die spezielle Form der Klammerzungen 6
ist das eingesteckte Rohr 9 zudem aufgrund der von den Klam
merzungen 6 über deren freien Enden 7 auf die Rohrringwulst
10 ausgeübte Haltekraft gegen Herausbewegen in Rohraussteck
richtung A gesichert. Es versteht sich, daß sich die vom Hal
teklammerring 1 ausgeübte Sicherungskraft auf das eingesteck
te Rohr 9 durch entsprechende Materialwahl und Gestaltung des
Halteklammerrings 1 und insbesondere der Klammerzungen 3a bis
3d in einer jeweils gewünschten Weise einstellen läßt.
Die Rohranschlußmontage ist auf verschiedene Arten möglich.
In einer ersten Variante wird zunächst der Halteklammerring 1
am Anschlußstutzen 8 durch Aufrasten vormontiert. Das Aufra
sten wird dabei von der Flexibilität des Ringteils 2 ermög
licht, wobei die den Napfaußenrand 13a hintergreifenden Hal
telappen 15a bis 15d zum einen durch Anlaufen ihrer Schräg
fläche 16 gegen den Napfaußenrand 13a und zum anderen zusätz
lich dadurch im erforderlichen Maß aufrastend umgebogen wer
den können, daß auf die Klammerzungen 3a bis 3d eine entspre
chende Biegekraft ausgeübt wird. Nach dem Aufrasten des Hal
teklammerrings 1 wird dann das Rohr 9 eingesteckt, wobei die
Ringwulst 10 die Klammerzungen 3a bis 3d zunächst elastisch
einbiegt, was durch den in Rohreinsteckrichtung E abbiegenden
Verlauf der Klammerzungen 3a bis 3d in Richtung ihres freien
Endes 7 erleichtert wird. Sobald die Ringwulst 10 die freien
Klammerzungenenden 7 passiert hat, schnappen die Klammerzun
gen 3a bis 3d zurück und üben mit ihren freien Zungenenden 7
die Sicherungskraft auf die Rohrringwulst 10 in Rohreinsteck
richtung E aus. Der auf der anderen Seite der Rohrringwulst
10 befindliche Dichtring 14 kann entweder am Rohr 9 vormon
tiert oder vor Einsetzen des Rohres 9 in den Boden des Napfes
13 eingelegt werden. Letzteres hat den Vorteil, daß der
Dichtring 14 beim Einstecken des Rohres 9 nicht mit den Bie
gekräften der Klammerzungen 3a bis 3d belastet wird.
In einer zweiten Variante wird zunächst der Halteklammerring
1 am Rohr 9 vormontiert, entweder durch Aufschieben auf das
Rohr von der dem einzusteckenden Rohrendbereich gegenüberlie
genden Rohrendbereich bis zur Anlage der freien Klammerzun
genenden 7 an der Ringwulst 10 oder durch Aufklipsen vom ein
zusteckenden Rohrendbereich her. Besonders in letzterem Fall
ist es dann von Vorteil, den Dichtring 14 am Napf 13 und
nicht am Rohr 9 vorzumontieren, um ihn von den Aufklipskräf
ten der Klammerzungen 3a bis 3d freizuhalten. Nach Vormontage
des Halteklammerrings 1 am Rohr 9 wird der Rohr-Halteklammer
ring-Komplex auf den Anschlußstutzen 8 gesteckt, wozu das
Rohr 9 mit seinem entsprechenden Endbereich zentrierend in
den Napf 8 eingefügt und der Halteklammerring 1 gleichzeitig
auf den Napfaußenrand 13a aufgerastet wird. Um letzteres zu
ermöglichen, muß der Halteklammerring 1 daran gehindert wer
den, sich entlang des Rohres 9 von der Ringwulst 10 wegzube
wegen. Dies kann z. B. durch Drücken von Hand auf den Halte
klammerring 1 in Rohreinsteckrichtung E oder vorzugsweise un
ter Zuhilfenahme eines Gegenhaltewerkzeugs erfolgen, welches
das Rohr 9 wenigstens teilweise umfangsseitig umgibt und in
Rohreinsteckrichtung E gegen den Halteklammerring 1 gedrückt
wird, so daß dieser mit seinen Haltelaschen 15a bis 15d auf
den Napfaußenrand 13a aufrastet und diesen anschließend hin
tergreift.
In den Fig. 3 und 4 ist ein weiterer Halteklammerring 20 ge
zeigt, der sich als Sicherungselement für einen Rohranschluß
nach Art der Fig. 2 eignet. Dieser Halteklammerring 20 ist
offen gestaltet, indem er einen offenen Ringteil 21 aufweist,
der sich über einen Winkelbereich von etwa 300° erstreckt.
Von diesem offenen Ringteil 21 ragen vier äquidistant im Win
kelabstand von 90° angeordnete Klammerzungen 22a bis 22d ab,
die in ihrer Form und Funktion denjenigen des Halteklammer
rings der Fig. 1 und 2 entsprechen, worauf hier verwiesen
werden kann. Insbesondere ragen auch die Klammerzungen 22a
bis 22d dieses Halteklammerrings 20 mit einem hinteren Ab
schnitt in Form von zwei Außenflanken 23a, 23b unter Belas
sung eines Freiraums 24 axial vom Ringteil 21 ab, um sich an
schließend mit einem vorderen Abschnitt 25 bis zum freien
Klammerzungenende 26 zunächst radial nach innen und dann mit
zusätzlicher Axialkomponente in Richtung Ringteil 21 zu er
strecken. Des weiteren sind am Ringteil 21 wiederum vier Hal
telaschen 27a bis 27d radial nach innen ragend angeformt, die
mittig bezüglich einer jeweils zugeordneten Klammerzunge 22a
bis 22d positioniert sind und sich im wesentlichen über einen
gleich großen Winkelbereich erstrecken. Die Haltelaschen 27a
bis 27d sind an ihrem radialen Innenrand unterseitig wiederum
mit je einer Schrägfläche 28 versehen, die als Anlauffläche
zum Aufrasten des Halteklammerrings 20 auf einen Radial
flansch des Anschlußstutzens des Rohranschlusses dient.
Der Halteklammerring 20 der Fig. 3 und 4 besitzt keine Gegen
haltelaschen der Art des Halteklammerrings der Fig. 1 und 2.
Er eignet sich daher vorrangig für die zweite oben beschrie
bene Montagevariante, bei welcher zunächst der Halteklammer
ring 20 am einzusteckenden Rohr vormontiert und anschließend
der Rohr-Halteklammerring-Komplex auf den Anschlußstutzen
aufgesteckt wird. Im übrigen ergeben sich für den Halteklam
merring 20 der Fig. 3 und 4 die oben zu demjenigen der Fig. 1
und 2 beschriebenen Funktionseigenschaften und Vorteile.
In den Fig. 5 und 6 ist ein weiterer, als Sicherungselement
für einen Rohranschluß verwendbarer Halteklammerring 30 ge
zeigt, der demjenigen von Fig. 3 mit der Ausnahme entspricht,
daß sich das offene Ringteil 31 nur über einen Winkelbereich
von etwa 270° erstreckt und von ihm nur drei äquidistant im
Winkelabstand von 120° angeordnete Klammerzungen 32a bis 32c
abragen und daß dazu korrespondierend nur drei Haltelaschen
33a bis 33c vorgesehen sind, die sich vom Ringteil 31 im Win
kelbereich der Klammerzungen 32a bis 32c radial nach innen
erstrecken.
Fig. 6 zeigt die Verwendung dieses Halteklammerrings 30 für
einen Rohranschluß, bei dem ein Rohr 34 in einem Anschluß
stutzen 35, beispielsweise eines Wasserkastens eines Kraft
fahrzeug-Wärmeübertragers, mit dem Halteklammerring 30 als
Sicherungselement gesichert eingesetzt ist. Der Anschlußstut
zen 35 beinhaltet wiederum einen Napf 37, der in eine Stut
zenöffnung 38 eingesetzt ist, die von einem axial umgebogenen
Stutzenwandabschnitt 36 gebildet ist, an welchen der Napf 37
angelötet ist. Der Napf 37 weist wiederum einen radialen Au
ßenrand 37a auf, der von den Haltelappen 33a bis 33c im mon
tierten Zustand hintergriffen wird. Bei diesem Ausführungs
beispiel besitzt der in den Anschlußstutzen 35 eingesteckte
Rohrendbereich einen Ringwulstabschnitt in Form einer Doppel
ringwulst, die aus zwei parallel beabstandeten Ringwülsten
40a, 40b besteht, die zwischen sich einen Dichtring 41 auf
nehmen. Der Napf 37 ist mit einer solchen Tiefe gebildet, daß
er diese Doppelringwulstanordnung 40a, 40b mit darin vormon
tiert eingebrachtem Dichtring 41 aufzunehmen vermag. Der In
nenrand 37b des Napfes 37 ist dabei schräg nach unten auslau
fend gebildet und dient als Anlagefläche für die in Rohrein
steckrichtung E vordere Ringwulst 40a. Die Klammerzungen 32a
bis 32c liegen mit ihren freien Enden 42 gegen die in Roh
reinsteckrichtung E hintere Ringwulst 40b an und sichern das
eingesteckte Rohr 34 gegen Herausbewegen in Rohraussteckrich
tung A. Der Halteklammerring 30 wird vorzugsweise am Rohr 34
vormontiert, wonach der Rohr-Halteklammerring-Komplex auf den
Anschlußstutzen 35 aufgesteckt wird, gegebenenfalls unter Zu
hilfenahme eines Gegenhaltewerkzeugs zum Aufrasten des Halte
klammerrings 30 auf den Napfaußenrand 37a.
Die oben beschriebenen Beispiele zeigen, daß mit dem erfin
dungsgemäßen Rohranschluß eine konstruktiv einfach realisier
bare und problemlos montierbare Verbindung zwischen einem An
schlußstutzen und einem darin einzusteckenden Rohr verwirk
licht wird, wobei als Sicherungselement ein Halteklammerring
dient, der schnappverschlußartig befestigt werden kann und
Fertigungstoleranzen in hohem Maße auszugleichen vermag. Es
versteht sich, daß neben den gezeigten Beispielen weitere,
modifizierte Ausführungsformen je nach Anwendungsfall für den
Fachmann realisierbar sind, z. B. solche mit mehr als vier
Klammerzungen am Halteklammerring.
Claims (6)
1. Rohranschluß mit
- - einem Anschlußstutzen (8),
- - einem Rohr (9), das mit einem Endbereich in den Anschluß stutzen eingesteckt ist und im eingesteckten Rohrendbe reich einen Ringwulstabschnitt (10) aufweist, mit dem es sich in Rohreinsteckrichtung (E) am Anschlußstutzen ab stützt, und
- - einem Sicherungselement (1), an dem sich das Rohr in Rohr
aussteckrichtung (A) mit seinem Ringwulstabschnitt ab
stützt und das sich seinerseits am Anschlußstutzen ab
stützt,
dadurch gekennzeichnet, daß - - das Sicherungselement von einem Halteklammerring (1) ge bildet ist, der in Rohraussteckrichtung (A) gesichert an einem Radialflansch (13a) des Anschlußstutzens (8) gehal ten ist, indem er diesen mit einem Ringteil (2) hinter greift, und der mehrere, vom Ringteil mit axialer und ra dial nach innen weisender Komponente abstehende Klammer zungen (3a bis 3d) aufweist, die das Rohr (9) gegen Her ausbewegen in Rohraussteckrichtung (A) sichern, indem sie mit ihrem freien Ende (7) gegen dessen Ringwulstabschnitt (10) anliegen.
2. Rohranschluß nach Anspruch 1, weiter dadurch gekenn
zeichnet, daß der Halteklammerring einen geschlossen gestal
teten Ringteil (2) oder einen offen gestalteten Ringteil (31)
beinhaltet, der sich über einen Winkelbereich von mindestens
etwa 270° erstreckt.
3. Rohranschluß nach Anspruch 1 oder 2, weiter dadurch ge
kennzeichnet, daß vom Ringteil (30) wenigstens drei Klammer
zungen (32a bis 32c) abragen, die äquidistant entlang der
Winkelerstreckung des Ringteils angeordnet sind.
4. Rohranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiter
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerzungen (22a bis 22d)
in einem hinteren Abschnitt mit zwei Außenflanken (23a, 23b)
unter Belassung eines zwischenliegenden Freiraums (24) axial
vom Ringteil (21) abstehen und sich mit einem vorderen, nicht
durchbrochenen Abschnitt (25) bis zum freien Zungenende (26)
mit radial nach innen und axial in Rohreinsteckrichtung (E)
weisender Komponente erstrecken.
5. Rohranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, weiter
dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulstabschnitt aus einer
Doppelringwulst mit zwei parallel voneinander beabstandeten
Ringwülsten (40a, 40b) besteht, die zwischen sich einen
Dichtring (41) aufnehmen, wobei sich das Rohr (34) am An
schlußstutzen (35) mit seiner in Rohreinsteckrichtung (E)
vorderen Ringwulst (40a) abstützt und die Klammerzungen (32a
bis 32c) gegen die in Rohreinsteckrichtung hintere Ringwulst
(40b) sichernd anliegen.
6. Rohranschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (8) einen in
eine Stutzenöffnung (11) eingefügten Napf (13) beinhaltet,
dessen Napfaußenrand (13a) den Anschlußstutzen-Radialflansch
bildet, den der Ringteil (2) des Halteklammerrings (1) hin
tergreift.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996148162 DE19648162A1 (de) | 1996-11-21 | 1996-11-21 | Rohranschluß, insbesondere bei einem Wasserkasten eines Kraftfahrzeug-Wärmeübertragers |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996148162 DE19648162A1 (de) | 1996-11-21 | 1996-11-21 | Rohranschluß, insbesondere bei einem Wasserkasten eines Kraftfahrzeug-Wärmeübertragers |
Publications (1)
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