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DE19640937B4 - Vorrichtung zur Überwachung der Meßwerterfassung bei einer Motorsteuerung - Google Patents

Vorrichtung zur Überwachung der Meßwerterfassung bei einer Motorsteuerung Download PDF

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Abstract

Vorrichtung zur Überwachung der Messwerterfassung bei einer Motorsteuerung, mit einem Rechenelement (10), welches wenigstens einen analogen Eingang (A1) eines Analog/Digital-Wandlers (12) aufweist, dem über eine Eingangsleitung (18) ein zur Motorsteuerung ausgewertetes Nutzsignal zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an die Eingangsleitung (18) die Ausgangsleitung (22) eines Komparators (24) angeschlossen wird, welcher von dem Rechenelement (10) aus über einen Ausgang (PX) veranlasst wird, ein „Low”-Signal am Ausgang auszugeben, woraufhin die Eingangsspannung (UADC) am Analogeingang (A1) auf einen Pegel geführt wird, der außerhalb des Messspannungsbereichs liegt.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überwachung der Meßwerterfassung bei einer Motorsteuerung gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 36 21 937 A1 bekannt. Dort wird zur Fehlererkennung im Bereich der Meßwerterfassung einer elektronischen Leistungssteuerung, insbesondere von Fehlern in A/D-Schnittstellen oder den Kanälen eines gemultiplexten A/D-Wandlers der elektronischen Steuereinheit des Leistungssteuerungssystems, die von einer Meßeinrichtung erfaßte Betriebsgröße der Leistungsteuerung beeinflußt. Dies erfolgt durch die Abschaltung der Masseleitung des als Potentiometer ausgeführten Stellungsgebers eines Fahrpedals und/oder einer Drosselklappe mittels eines von der Steuereinheit betätigbaren Schaltelements. Überschreitet die von der Meßeinrichtung im abgeschalteten Zustand erfaßte Meßgröße vorgegebene oder aus den eingelesenen, Versorgungsspannung der Meßeinrichtung abgeleitete Grenzwerte, wird ein Fehlerzustand erkannt.
  • Es hat sich gezeigt, daß besonders infolge der Toleranzen der Meßeinrichtungen und der Zuleitungen zur Steuereinheit der Überwachungsvorgang, während der die Motorsteuerung nicht durchgeführt werden kann, relativ viel Zeit in Anspruch nimmt. Darüber hinaus sind im Bereich des Schaltelements zusätzliche Schaltungsmaßnahmen, insbesondere mit Blick auf Kurzschlußfestigkeit des Schaltelements nach Batterie- bzw. Versorgungsspannung, erforderlich. Ferner werden durch die bekannte Vorgehensweise zwar die Funktion der Kanäle eines Analog/Digital-Wandlers, nicht jedoch die eines vorgeschalteten Multiplexers überprüft.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, Maßnahmen anzugeben, die eine möglichst präzise, die Motorsteuerung nicht oder nur wenig beeinflussende Überwachung der Meßwerterfassung bieten.
  • Dies wird durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs erreicht.
  • Aus der EP 0 354 269 A1 ist ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Überwachung des Übergangswiderstandes eines Potentiometers vorgeschlagen. Dort wird zu vorbestimmten Zeitpunkten vom Rechenelement aus der Signalleitungspegel über ein Schaltelement nach Masse geschaltet und aus dem im Rechenelement zur Verfügung stehenden Größen bezüglich Potentiometerstellung, Spannung im zugeschalteten Zustand sowie Versorgungsspannung der aktuelle Übergangswiderstand des Potentiometers berechnet. Maßnahmen zur Überwachung der Meßwerterfassung werden nicht beschrieben, so daß ein Fehlerzustand im Bereich des A/D-Wandlers des Rechenelements zu einer fehlerhaften Funktionsweise der Leistungssteuerung führt.
  • Aus der US 5 207 091 A ist ein Überwachungssystem mit einer Fehlererkennungseinheit, mit der sowohl Fehler eines A/D-Wandlers als auch Fehler einer diesem A/D-Wandler vorgeschalteten Komponente erkannt werden können, bekannt.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Lösung erlaubt eine zuverlässige und präzise Überwachung eines einem A/D-Wandler vorgeschalteten Multiplexers, dessen Eingangsgrößen und/oder des mit seinem Ausgang beaufschlagten A/D-Kanals.
  • Die erfindungegemäße Lösung erlaubt eine Prüfung des A/D-Kanals auf Aktualität der A/D-gewandelten Spannungswerte.
  • Die erfindungsgemäße Lösung stellt eine Schaltungsanordnung zur Abschaltung des Nutzsignals bereit, mit der eine schnelle, präzise Überprüfung des Analog/Digital-Wandlers eines Rechenelements möglich ist.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß eine einfache Schaltungsanordnung ohne großen Aufwand an Bauelementen verwendet wird.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß aus der Schaltungsanordnung ein Signal abgeleitet wird, welches zur Überwachung eines zweiten Kanals des A/D-Wandlers und/oder zur Überwachung eines vorgeschalteten Multiplexers herangezogen wird.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß im Normalbetrieb durch die Schaltungsanordnung nur ein geringer Reststrom fließt und infolge der schnellen Abschaltung nur eine geringe Beeinträchtigung des Nutzsignals zu erwarten ist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen bzw. aus den abhängigen Patentansprüchen.
  • Zeichnung
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen näher erläutert. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Abschaltung eines Nutzsignals zur Überprüfung eines Analog/Digital-Wandlers. 2 beschreibt die dabei auftretenden wesentlichen Signalverläufe. In 3 ist ein Flußdiagramm skizziert, welches ein zur Überwachung eines A/D-Kanals dienendes Programm darstellt. In 4 ist ein Flußdiagramm als Beispiel für ein Programm dargestellt für die Überwachung eines zweiten A/D-Kanals und/oder eines vorgeschalteten Multiplexers.
  • Beschreibung von Ausführungsbeispielen
  • In 1 ist ein Rechenelement 10 als Teil einer elektronischen Steuereinheit 8 dargestellt, welches einen Analog/Digital-Wandler 12 mit wenigstens zwei Eingangskanälen A1 und A2 aufweist. Über wenigstens eine Ausgangsleitung 14 steuert das Rechenelement 10 nach Maßgabe der implementierten Programme die Leistung des Motors eines Fahrzeugs. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Leistungsstellglied 16, vorzugsweise eine Drosselklappe, in Abhängigkeit des von einem Positionsgeber am Fahrpedal erfaßten Fahrerwunsches eingestellt. Einem ersten Eingangskanal des ADC 12 ist eine Eingangsleitung 18 zugeordnet, die von einer Meßeinrichtung 20 zur Erfassung der Fahrpedalstellung, d. h. des Fahrerwunsches, ausgeht.
  • Die Eingangsbeschaltung des ersten ADC-Kanals ist wie folgt aufgebaut. Von der Meßeinrichtung 20 führt die Leitung 18 die Meßgröße UE (Fahrpedalstellung) zur Steuereinheit 8. Dort wird sie über einen ersten Widerstand R1 und einen zweiten Widerstand R2 zum Eingang A1 geführt. Zwischen dem Eingang der Steuereinheit und dem Widerstand R1 ist von der Leitung 18 aus ein Widerstand RP gegen Masse geschaltet.
  • Zwischen den Widerständen R1 und R2 wird eine Leitung 22 mit der Leitung 18 verknüpft. Zwischen dem Widerstand R2 und dem Eingang A1 ist ein Kondensator C1 gegen Masse geschaltet. Am Eingang A1 tritt die Meßspannung UADC auf.
  • Die Leitung 22 ist Ausgangsleitung eines Komparators 24. In Abhängigkeit seiner Eingangssignale gibt der Komparator 24 ein „Low”-Signal über die Leitung 22 ab oder trennt die Leitung 22 auf. Diese Funktion des Komparators 24 ist durch ein im Komparator 24 dargestelltes Schaltelement symbolisiert. Dem Plus-Eingang des Komparators 24 wird eine Leitung 26 zugeführt, dem Minus-Eingang eine Leitung 28, die von einem Ausgang PX des Rechenelements 10 ausgeht. Die Leitung 26 führt die Teilerspannung eines aus den Widerständen R3 und R4 bestehenden Spannungsteiler zu, wobei der Widerstand R3 gegen Plus, der Widerstand R4 gegen Masse geschaltet ist.
  • Die Teilerspannung wird ferner über eine Leitung 30 einem Multiplexer 32 dem Eingang E1 zugeführt. Der Multiplexer 32 empfängt an seinen Eingängen E2 bis En Eingangsleitungen 34 bis 36, die von Meßeinrichtungen 38 bis 40 zur Erfassung weiterer zur Steuerung des Motors notwendigen Betriebsgrößen ausgehen. Diese Betriebsgrößen werden gemultiplext dem Rechenelement zur Auswertung zugeführt. Beispiele für derartige Größen sind Motortemperatur, Ansauglufttemperatur, Luftdruck, etc. Am Ausgang A des Multiplexers ist eine Leitung 42 angeschlossen, die zum zweiten Eingang A2 des ADC 12 geführt ist. Der Multiplexer 32 wird über Steuerleitungen 44, 46, 48 und 50 vom Rechenelement 10 aus gesteuert.
  • Die in 1 dargestellte Schaltungsanordnung gewährleistet eine diskontinuierliche Überwachung des AD-Wandlers des Rechenelements 10. Dazu wird an einem Analogeingang (A1) die aktuelle Meßspannung UADC, die sich im Normalbetrieb in einem vorbestimmten Bereich U1 bis U2 bewegt, durch eine externe Schaltung nach Masse bzw. auf einen tiefen Spannungspegel gezogen für eine definierte Zeit. Der Eingriff bewirkt, daß sich die Meßspannung UADC auf einen Pegel U3, der sehr viel kleiner ist als der untere Pegel des Meßsignals U1, gezogen wird. Der Pegel U3 liegt sicher außerhalb des Meßfensters U2–U1. Das Rechenelement steuert über den Ausgang PX diesen Eingriff und überprüft bei Verziehen des Eingangskanals die eingelesene Spannung, ob sie einen erwarteten Wert annimmt. In diesem Fall arbeitet der ADC normal. Entsprechende Maßnahmen werden in anderen Ausführungsbeispielen an den anderen Analogeingängen des Rechners vorgenommen.
  • Der Komparator 24 schaltet am Ausgang auf „Low”, wenn der Rechner über seinen Ausgang PX ein „High”-Signal ausgibt. Die Spannung UADC am Eingang geht auf U3. U3 entspricht dabei der Sättigungsspannung eines im Komparator geschalteten Schaltelements. Das Rechenelement 10 überprüft, ob der ADC den Wert für U3 im Rahmen der Toleranzen richtig wandelt. Während dieser Zeit kann das Nutzsignal UE nicht verwendet werden.
  • Deshalb ist es im bevorzugten Ausführungsbeispiel einer elektronischen Motorleistungssteuerung, bei welcher die Fahrpedalstellung durch zwei redundante Sensoren erfaßt wird, sinnvoll, das Nutzsignal zu beeinflussen, welches lediglich zur Überwachung des die Leistungssteuerung führenden Nutzsignals dient. Das die Leistungssteuerung führende Nutzsignal wird dann weiter benutzt.
  • Damit der zur Glättung des Analogsignals eingesetzte Kondensator C1 schnell zur Messung entladen werden kann, ist der Widerstand R2 bedeutend kleiner gewählt als R1.
  • Der Reststrom des gesperrten Komparators ist so klein, daß er das Nutzsignal UE kaum verfälscht, und ferner nach Masse fließt (durch den Transistor im Komparator), so daß er bei Kabelabriß keine Spannung am Widerstand RP hervorruft und somit den zur Erkennung eines Kabelabrisses durchgeführten Vergleich nicht stört.
  • Durch diese Schaltungsanordnung wird eine einfache Beeinflussung des Nutzsignals zur Überprüfung des AD-Wandlers bereitgestellt. Die Schaltung ist so aufgebaut, daß ein geringer Reststrom und eine schnelle Überprüfung des ADC und damit eine nur geringe Beeinträchtigung des Nutzsignals gewährleistet ist.
  • Darüber hinaus kann man die, dem Komparator 24 als Referenzspannung zugeführte Teilerspannung UT als Referenz zur kontinuierlichen Überprüfung eines weiteren Analog-Eingangskanals A2 verwenden. Wird dieser Analogeingang über einen Multiplexer bedient, kann neben der Überwachung des ADC auch eine Überwachung für die korrekte Funktion des Multiplexers genutzt werden.
  • Der Multiplexer 32 wird vom Rechenelement 10 über die Steuerleitungen gesteuert, so daß über den Eingang A2 und den Ausgang A des Multiplexers verschiedene Eingangsgrößen E1 bis En eingelesen werden. Die Teilerspannung UT wird über die Leitung 30 als eine Eingangsgröße einem Eingang des Multiplexers (in 1 E1) zugeführt und vom Rechenelement 10 entsprechend eingelesen. Das Rechenelement 10 überprüft dann zusätzlich zur Überprüfung des Eingangs A1 den festen Teilerspannungspegel, so daß eine Aussage über die Funktionsfähigkeit des Multiplexers und des ADC-Eingangs A2 getroffen werden kann. Darüber hinaus wird auf diese Weise erkannt, ob bei einem der anderen Eingangssignale E2 bis En Störungen auftreten. Liegen z. B. an einem Eingangskanal des Multiplexers Überspannungen auf, so werden durch Nebensprechen alle anderen Eingangskanäle mitgestört. Dies wird durch Einlesen der Teilerspannung detektiert.
  • In 2a und 2b sind Zeitdiagramme der wesentlichen Signale dargestellt. 2a beschreibt den Zeitverlauf der Nutzsignalspannung UADC, während 2b den zeitlichen Verlauf des Ausgangssignals PX des Rechnerelements darstellt. Bis zu einem Zeitpunkt T1 ist das Ausgangssignal des Rechenelements „Low”. Dies bedeutet, daß das Nutzsignal nicht beeinflußt wird. Es bewegt sich daher entsprechend der Eingangsgröße UE zwischen den Spannungen U1 und U2. Zum Zeitpunkt T1 wird die Ausgangsleitung des Rechenelements 10 auf „High” geschaltet. Entsprechend verändert sich das Nutzsignal zum Zeitpunkt T1 auf einen Pegel U3, der ausreichend unterhalb dem Meßband U1 bis U2 liegt. Zum Zeitpunkt T2 wird der Ausgang PX vom Rechenelement nach abgeschlossenem Überprüfungsvorgang wieder auf „Low” geschaltet, so daß zu diesem Zeitpunkt das Nutzsignal gemäß 2a wieder den Nutzsignalwert UADC einnimmt.
  • Die Überprüfung wird eingeleitet, wenn ausgewählte Testbedingungen vorliegen. Diese bestehen beispielsweise in einer Zeitbedingung oder werden anhand von Betriebszuständen des Kraftfahrzeugs und/oder des Motors bestimmt. So kann beispielsweise vorgesehen sein, die Abschaltung des Nutzsignals während der Startphase des Motors, bei losgelassenem Fahrpedal, bei im wesentlichen konstanter Fahrpedalstellung, nach Ablauf vorgegebener Betriebsdauer oder Zeitintervalle durchzuführen.
  • Zur Überwachung des A/D-Wandlers durch Nutzsignalabschaltung weist das Rechenelement 10 ein entsprechendes Programm auf, welches im Flußdiagramm nach 3 skizziert ist. Es wird eingeleitet, wenn das Rechenelement 10 den Ausgang PX auf „High”-Pegel setzt, d. h. wenn die Testbedingungen vorliegen. Im ersten Schritt 100 wird dann die Eingangsspannung UADC eingelesen und im darauffolgenden Schritt 102 mit dem vorgegebenen Wert U3 verglichen. Ist der Spannungswert im Rahmen der Toleranzen gleich dem vorgegebenen Wert U3, so wird der Test beendet und das Ausgangssignal PX wieder auf „Low” gesetzt. In diesem Fall wird der Eingangskanal als funktionsfähig angesehen. Entspricht die eingelesene Spannung im Rahmen der Toleranzen nicht dem Spannungswert U3, so wird im darauffolgenden Schritt 104 überprüft, ob der Testvorgang beendet ist. Dies ist vorzugsweise nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit der Fall, nach der das Rechenelement den Ausgang PX wieder auf „Low” setzt. Ist diese Bedingung nicht abgelaufen, wird die Funktionsüberprüfung mit Schritt 100 wiederholt. Ist das Testende erreicht, ohne daß die Funktionsfähigkeit des Eingangskanals festgestellt wurde, wird gemäß Schritt 106 eine Fehlerreaktion ausgelöst, die z. B. bezüglich der Leistungssteuerung ein Notlaufbetrieb eingeleitet. Danach wird das Programmteil beim Vorliegen der nächsten Testbedingung wieder eingeleitet.
  • Ein vergleichbares Programm weist das Rechenelement 10 zur Überprüfung des zweiten Eingangskanals bzw. des Multiplexers auf. Dieses ist in 4 als Flußdiagramm skizziert. Das dort beschriebene Programm wird zu vorgegebener Zeit synchron zur Steuerung des Multiplexers eingeleitet. Wird über den Multiplexer die Teiler-Spannung UT dem Rechenelement 10 zugeführt, wird das Programm nach 4 eingeleitet und im ersten Schritt 200 die Spannung UT eingelesen. Daraufhin wird im Schritt 202 überprüft, ob die eingelesene Spannung im Rahmen der Toleranzen den durch die Widerstände R3 und R4 vorgegebenen Spannungswert UT0 entspricht. Ist dies der Fall, wird der Multiplexer bzw. der Eingangskanal A2 als korrekt arbeitend angenommen und der Programmteil beendet, andernfalls wird gemäß Schritt 204 eine entsprechende Fehlerreaktion, wie z. B. Einschränkung der Leistungssteuerung ausgelöst. Nach Schritt 204 wird das Programm beendet und beim nächsten Zeitpunkt wieder eingeleitet.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Fehlerreaktion erst dann erzeugt, wenn der Fehler mehrmals hintereinander oder mit einer gewissen Häufigkeit erkannt wurde.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zur Überwachung der Messwerterfassung bei einer Motorsteuerung, mit einem Rechenelement (10), welches wenigstens einen analogen Eingang (A1) eines Analog/Digital-Wandlers (12) aufweist, dem über eine Eingangsleitung (18) ein zur Motorsteuerung ausgewertetes Nutzsignal zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass an die Eingangsleitung (18) die Ausgangsleitung (22) eines Komparators (24) angeschlossen wird, welcher von dem Rechenelement (10) aus über einen Ausgang (PX) veranlasst wird, ein „Low”-Signal am Ausgang auszugeben, woraufhin die Eingangsspannung (UADC) am Analogeingang (A1) auf einen Pegel geführt wird, der außerhalb des Messspannungsbereichs liegt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsleitung des Rechenelements (10) auf den Minus-Eingang des Komparators gelegt ist, während dem Plus-Eingang eine fest vorgegebene Teilerspannung (UT) zugeführt wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechenelement (10) wenigstens einen zweiten analogen Eingang (A2) aufweist, dem die Ausgangsleitung (42) eines Multiplexers (32) zugeführt wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechenelement (10) wenigstens einen zweiten analogen Eingang (A2) aufweist, dem die Ausgangsleitung (42) eines Multiplexers (32) zugeführt wird, dem Multiplexer neben Eingangsleitungen, über die weitere Betriebsgrößen des Motors und/oder des Fahrzeugs zugeführt werden, die Teilerspannung (UT) des Komparators zugeführt wird, die das Rechenelement (10) zur Auswertung der Funktionsfähigkeit des Multiplexers und des analogen Eingangs (A2) einliest.
  5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rechenelement (10) zur Steuerung der Leistung der Antriebseinheit eines Fahrzeugs in Abhängigkeit vom Fahrerwunsch dient.
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