DE19637768A1 - Brandbekämpfungseinrichtung - Google Patents
BrandbekämpfungseinrichtungInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C37/00—Control of fire-fighting equipment
Landscapes
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- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Fire Alarms (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine - insbesondere eine mobile - Brandbekämpfungseinrichtung.
Brände gehören seit jeher zu den am meisten gefürchtetsten Katastrophen; sie gefährden
Menschenleben und vernichten erhebliche Sachwerte. Daher sind Einrichtungen und Verfahren
zur Brandbekämpfung seit langem ein wichtiges Feld für technische Entwicklungen, so daß ein
umfangreicher Stand der Technik auf diesem Gebiet besteht.
Dieser Stand der Technik läßt sich unterscheiden in Brandmeldeeinrichtungen einerseits und
Brandbekämpfungseinrichtungen andererseits.
Brandmeldeeinrichtungen erkennen, wie der Name schon sagt, einen Brand in einem möglichst
früheren Stadium und generieren einen Alarm oder ein sonstiges Signal. Bekannte
Brandmeldeinrichtungen sind z. B. thermische oder Rauchsensoren oder auch Feuermelder.
Bekannte Brandbekämpfungseinrichtungen sind in erster Linie Feuerlöscher in ihren zahlreichen
Ausführungsformen zur mobilen Bekämpfung sowie von der Feuerwehr gehandhabte
Gerätschaften. Daneben sind für Gebäude etwa auch stationäre Brandbekämpfungseinrichtungen,
z. B. Sprinkleranlagen, bekannt.
Im Bereich der stationären Anlagen ist es auch bereits bekannt, Brandmelde- und
-bekämpfungseinrichtungen zu kombinieren, z. B. in Kaufhäusern oder Theatern, derart, daß, wenn
ein Rauchmelder o.a. einen Brand erkennt, selbsttätig eine fest installierte Löscheinrichtung in
Tätigkeit tritt und gleichzeitig über eine Standleitung Alarm an die Feuerwehr gegeben wird.
Im mobilen Bereich, z. B. im gesamten privaten Bereich, ist dies bisher nicht möglich.
Wird ein Brand erkannt, sind unabhängig voneinander prinzipiell zwei unterschiedliche Aktivitäten
erforderlich: Zum einen ist mit mobilen Feuerlöschern, die für den Einsatzfall vorgehaken werden,
eine Brandbekämpfung vor Ort erforderlich, zum anderen muß, meist telephonisch, die
Feuerwehr, Polizei u.ä. alarmiert werden. Durch diese "Zweigleisigkeit" geht in der Regel
wertvolle Zeit verloren, zudem ist oft am Brandort kein Telephon in der Nähe, die notwendigen
Telephonnummern sind nicht bekannt oder es werden durch die - verständliche - Erregung der
Beteiligten weitere Fehler gemacht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Brandbekämpfungseinrichtung anzugeben, die auch im mobilen
Bereich Brände oder akute Brandgefahren detektiert und gleichzeitig sowohl die autarke
Brandbekämpfung als auch die Informationsübermittlung an Feuerwehr o. ä. ermöglicht, ohne daß
es dazu menschlichen Zutuns bedarf.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß quasi
automatisch im entsprechenden Brandfall sowohl eine Brandbekämpfung als auch eine
entsprechende Meldung ausgelöst wird. Besonders vorteilhaft ist weiterhin, daß es für die
Übermittlung dieser Meldung keiner weiteren Kommunikationseinrichtungen bedarf, so daß auch
beim Fehlen eines Telephons, z. B. in abgelegenen Gebieten, eine zuverlässige Meldung erfolgt.
Zwar ist wie oben bereits erläutert, eine Kombination der Funktionen bei fest installierten Anlagen
bereits bekannt. Für die Erfindung kann dies jedoch keine Anregung geben, besonders weil bei
fest installierten Anlagen die Meldung durch feste (Stand-)Leitungen erfolgt, was im mobilen
Bereich gerade nicht möglich ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles noch näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Brandbekämpfungseinrichtung in schematischer Darstellung
als Blockschaltbild.
Eine solche erfindungsgemäße Einrichtung besteht aus einem Meldesystem 1, das einen an sich
bekannten Sensor 1.1 bzw. ein Sensorsystem beinhaltet und im Brandfall ein Signal generiert. Das
Meldesystem 1 enthält weiterhin ein Funkmodul 1.2, über das drahtlos das Alarmsignal an eine
Zentraleinheit 2 übermittelt werden kann.
Die Zentraleinheit 2 besteht aus einem Empfänger 2.1 zum Empfang des Alarmsignals, sie weist
außerdem eine frei programmierbare Sprachspeichereinheit 2.2 und einen Rufnummernspeicher
2.3 auf. Somit können eine im Brandfall automatisch anzuwählende Telephonnummer und
entsprechend durchzugebende Texte jeweils einsatzspezifisch programmiert und gespeichert
werden. Die Übermittlung selbst an den Adressaten erfolgt durch eine Sendeeinheit 2.4., etwa ein
drahtloses Telephonmodul.
Die erfindungsgemäße Einrichtung besteht weiterhin aus einem Feuerlöschsystem 3, das
mindestens einen an sich bekannten Feuerlöscher 3.1, und einen Aktuator 3.2 aufweist. Ferner
besitzt dieses Feuerlöschsystem einen Empfänger 3.3, der das gesendete Alarmsignal empfängt,
sowie über eine elektro-mechanische Schnittstelle 3.4, z. B. ein Ventil, so daß im Brandfall ein
Öffnen des Feuerlöschers 3.1 erfolgen kann.
Wesentlich an der erfindungsgemäßen Einrichtung ist demnach, daß im Brandfall das
Meldesystem 1 ein Alarmsignal generiert und drahtlos sowohl eine Information weitermeldet als
auch die Brandbekämpfung einleitet.
Im erläuterten Beispiel wird vom Meldesystem 1 das Alarmsignal drahtlos sowohl zur
Zentraleinheit 2 als auch zur Feuerlöscheinheit 3 übermittelt.
Die Weiterübermittlung der Meldung von der Zentraleinheit 2 zum Empfänger, z. B. die
Feuerwehr, kann beispielsweise in der Art erfolgen, wie dies bei drahtlosen Telephonen üblich ist.
Die Energieversorgung des Gesamtsystems kann netzunabhängig über Akkumulatoren erfolgen.
Die Gesamteinrichtung ist so aufgebaut, daß sie durch eine Person bequem zu transportieren und
zu installieren ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es auch möglich, die gesamte
Branderkennungseinrichtung direkt am Feuerlöscher bzw. in dessen unmittelbarer Nähe
vorzusehen. Ist die Einrichtung direkter Bestandteil eines Feuerlöschers, so entfällt natürlich eine
drahtlose Signalweitergabe vom Meldesystem 1 an die Zentraleinheit 2 bzw. die Feuerlöscheinheit
3. Auch in diesem Fall wird jedoch gleichzeitig der Feuerlöscher aktiviert und die Meldung
abgesetzt.
Claims (7)
1. Brandbekämpfungseinrichtung,
bestehend aus einem Meldesystem (1), einer Zentraleinheit (2) und einem
Feuerlöschsystem (3),
wobei das Meldesystem (1) mittels mindestens eines Sensors (1.1) Brände oder akute Brandgefahren detektiert, ein Signal generiert und dieses gleichzeitig sowohl an die Zentraleinheit (2) als auch an das Feuerlöschsystem (3) übermittelt,
wobei die Zentraleinheit (2) aus dem empfangenen Signal eine Meldeinformation ableitet und diese selbsttätig an den Adressaten, vorzugsweise durch drahtloses Telephonieren, übermittelt
und wobei das Feuerlöschsystem (3) gleichzeitig auf an sich bekannte Weise die Brandbekämpfung einleitet.
wobei das Meldesystem (1) mittels mindestens eines Sensors (1.1) Brände oder akute Brandgefahren detektiert, ein Signal generiert und dieses gleichzeitig sowohl an die Zentraleinheit (2) als auch an das Feuerlöschsystem (3) übermittelt,
wobei die Zentraleinheit (2) aus dem empfangenen Signal eine Meldeinformation ableitet und diese selbsttätig an den Adressaten, vorzugsweise durch drahtloses Telephonieren, übermittelt
und wobei das Feuerlöschsystem (3) gleichzeitig auf an sich bekannte Weise die Brandbekämpfung einleitet.
2. Brandbekämpfungseinrichtung nach Anspruch 1,
wobei das Meldesystem (1) ein Funkmodul (1.2) zur direkten drahtlosen Aussendung des
Signals aufweist.
3. Brandbekämpfungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Zentraleinheit (2) einen Empfänger (2.1) zum Empfang des Signals aufweist.
4. Brandbekämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die Zentraleinheit eine frei programmierbare Sprachspeichereinheit (2.2) und einen
Rufnummernspeicher (2.) aufweist, derart, daß selbsttätig ein spezifischer Text über eine
anzuwählende Telephonnummer übermittelbar ist.
5. Brandbekämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei das Feuerlöschsystem (3) einen Aktuator (3.2) aufweist, derart, daß nach Empfang
der Signale über eine elektromagnetische Schnittstelle (3.4) eine an sich bekannt
Feuerlöscheinrichtung (3.1) aktivierbar ist.
6. Brandbekämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei Meldesystem (1) und/oder Zentraleinheit (2) und/oder Feuerlöscheinheit (3)
integraler Bestandteil eines an sich bekannten Feuerlöschers sind.
7. Brandbekämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
wobei die Energieversorgung netzunabhängig über Akkumulatoren erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996137768 DE19637768A1 (de) | 1996-09-16 | 1996-09-16 | Brandbekämpfungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996137768 DE19637768A1 (de) | 1996-09-16 | 1996-09-16 | Brandbekämpfungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19637768A1 true DE19637768A1 (de) | 1998-03-19 |
Family
ID=7805821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996137768 Withdrawn DE19637768A1 (de) | 1996-09-16 | 1996-09-16 | Brandbekämpfungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19637768A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10017182C2 (de) * | 2000-04-07 | 2003-10-16 | Seca Gmbh | Alarmvorrichtung |
| DE102007024314A1 (de) | 2007-05-22 | 2008-12-04 | Martin, Benjamin | Modulares Feuerlöschsystem |
-
1996
- 1996-09-16 DE DE1996137768 patent/DE19637768A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10017182C2 (de) * | 2000-04-07 | 2003-10-16 | Seca Gmbh | Alarmvorrichtung |
| DE102007024314A1 (de) | 2007-05-22 | 2008-12-04 | Martin, Benjamin | Modulares Feuerlöschsystem |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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