DE19636476A1 - Wurfspielzeug mit Licht- und Toneffekten - Google Patents
Wurfspielzeug mit Licht- und ToneffektenInfo
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- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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Description
Die Erfindung betrifft ein Wurfspielzeug. Wurfspielzeuge ver
schiedenster Art und Weise sind hinlänglich bekannt. Von der
Erfindung sind insbesondere Wurfspielzeuge betroffen, die zum
Auffangen durch eine Person geeignet sind.
Wurfspielzeuge führen im Flug eine Rotationsbewegung um eine
der Hauptträgheitsachsen aus. Solche Wurfspielzeuge mit einer
phosphorizierenden Farbe angestrichen, insbesondere Wurfschei
ben, leuchten im Dunkeln und erhöhen somit den Reiz des Wurf
spielzeuges und erleichtern die Handhabung bei Dämmerung oder
Dunkelheit. Nachteilig an einem solchen durch phosphorizieren
de Farbe hervorgerufenen Leuchteffekt ist, daß das Leuchten
des Wurfspielzeugs mit der Zeit nachläßt und von der Rota
tionsbewegung des Wurfspielzeugs unabhängig ist.
Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung ist es, mit ein
fachen Mitteln ein Wurfspielzeug mit elektrischen Effektgebern
auszustatten. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die elek
trischen Effektgeber das Wurfspielzeug nicht unnötig erschwe
ren und weiterhin die elektrischen Effektgeber ausreichend
lange durch eine Stromquelle gespeist werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabenstellung dadurch gelöst,
daß das Wurfspielzeug einen Stromkreis mit Stromquelle und
wenigstens einem, vorzugsweise einer Vielzahl von elektrischen
Verbrauchern, insbesondere Leuchtdioden und/oder Tongenerato
ren, und wenigstens einen in Abstand von der Drehachse an
geordneten Fliehkraftschalter aufweist, mit dem der Stromkreis
leitend schließbar ist.
Vorteilhaft an dieser Erfindung ist, daß durch die Rotations
bewegung des geworfenen Wurfspielzeugs der Stromkreis schlief
bar ist und somit lediglich während des Fluges Strom ver
braucht wird. Durch diesen sparsamen Stromverbrauch ist es
möglich, ein Wurfspielzeug mit zahlreichen Verbrauchern aus zu
statten und dennoch bei der Verwendung von handelsüblichen
Stromquellen eine ausreichend lange Spielzeit von mehreren
Stunden sicherzustellen.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht der
Fliehkraftschalter aus zwei jeweils an einem Ende befestigten
Metallstiften, die als elektrische Verbindungsmittel wirken.
Hierbei ist einer der Metallstifte am Ende gebogen und der
andere Metallstift weist eine im wesentlichen gerade Form auf.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß bei dieser Art des Flieh
kraftschalters der im wesentlichen gerade Stift unter Ein
wirkung der Fliehkraft aus seiner Ruheposition ausgelenkt wird
und mit dem gebogenen Stift in Berührung kommend den Strom
kreis leitend verbindet. Vorteilhaft an einem Fliehkraftschal
ter dieser Art ist, daß der Fliehkraftschalter erst schließt,
wenn die Winkelgeschwindigkeit des Wurfspielzeugs eine Min
destwinkelgeschwindigkeit überschreitet. Ein so konstruierter
Fliehkraftschalter zeigt dem Benutzer an, wann das Wurfspiel
zeug während des Fluges eine gewisse Mindestwinkelgeschwindig
keit überschritten hat und wie lange es sich das Wurfspielzug,
während des Fluges schneller als die Mindestwinkelgeschwin
digkeit dreht.
Vorteilhaft ist es, den geraden Metallstift des Fliehkraft
schalters durch ein Gewicht zu beschweren. Hierdurch wird die
an dem Stift angreifende Fliehkraft erhöht und die zum Schlie
ßen des Schalters notwendige Mindestwinkelgeschwindigkeit des
Wurfspielzeugs reduziert. Auch ist ein solches Gewicht dazu
geeignet, die Metallstifte dicker und somit robuster auszufüh
ren.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stromquelle des
Wurfspielzeuges mittig gelagert. Durch die mittige Lagerung
der Batterien wird das Trägheitsmoment bzgl. der Hauptträg
heitsachsen nur unwesentlich erhöht, wohingegen die Masse des
Wurfspielzeuges erhöht wird und somit die Flugbahn gegen Stö
rung beispielsweise durch Wind zusätzlich stabilisiert wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann parallel oder seriell
zum Fliehkraftschalter ein gewöhnlicher Schalter in den Strom
kreis gesetzt werden. Mit einem solchen Schalter ist es bei
Parallelschaltung möglich, den Stromkreis dauerhaft zu schlie
ßen. Bei serieller Schaltung könnte der Stromkreis dauerhaft
unterbrochen werden. Dies kann beim Testen der Stromquelle
oder zur Benutzung des Wurfspielzeuges tagsüber vorteilhaft
sein.
Ebenso erweist es sich bei einem solchen Wurfspielzeug als
vorteilhaft, orthogonal zur Fläche der Wurfscheibe einen Vor
sprung anzuordnen und den Tongenerator mittig auf der Wurf
scheibe unter einem im wesentlichen runden Kasten anzuordnen.
Zusätzlich dazu kann zur besseren Wahrnehmung der Licht- und
Toneffekte die Wurfscheibe bzw. der Kasten, in dem sich der
Tongenerator befindet, mit Löchern ausgestattet werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsform dieser Erfindung wird durch
die nachstehenden Figuren weiter erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 ein scheibenförmiges Wurfspielzeug in der Draufsicht;
Fig. 2 ein scheibenförmiges Wurfspielzeug im Querschnitt und
Fig. 3 eine perspektivische Zeichnung des Fliehkraftschal
ters.
Die Licht- und Toneffekte des Wurfspielzeugs werden durch die
Batterie 1, die mittig auf der Wurfscheibe angeordnet ist,
gespeist. Nahe hieran, ebenfalls in zentraler Position, ist
der Tongenerator 2 angeordnet. Ein solcher Tongenerator 2
besteht aus einer einfachen Schaltung zur Erzeugung einer
Frequenz, die über einen Lautsprecher hörbar abgestrahlt wird.
Der Fliehkraftschalter 3 ist in einem Abstand von der Dreh
achse angeordnet. Die Drehachse verläuft im wesentlichen durch
den Mittelpunkt der Wurfscheibe senkrecht zur Zeichenebene.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Wurfscheibe sind die Leuchtdioden
4 am Rand der Wurfscheibe angeordnet. Durch die elektrische
Leitung 6 sind diese seriell miteinander verbunden. Weiterhin
zeigt Fig. 1 Löcher 7 in der Wurfscheibe, die der besseren
Abstrahlung des Tons dienen.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Wurfscheibe. Hierbei
ist der Vorsprung 8 orthogonal zur Fläche der Wurfscheibe an
geordnet. Der Kasten 5 dient zur Aufnahme der hier zur besse
ren Übersicht nicht dargestellten Batterie.
Fig. 3 zeigt den Fliehkraftschalter 3. Hierbei sind die Stifte
an der Kopf- und der Stirnwand des Fliehkraftschalters in dem
mit 9 gekennzeichneten Bereich befestigt. Der im wesentlichen
gerade Stift 10 weist an einem Ende ein Gewicht 11 auf. Dar
über ist der gebogene Stift 12 angeordnet. Der Fliehkraft
schalter wird so an der Scheibe angeordnet, daß durch die von
der Drehachse weg weisende Fliehkraft der gerade Stift 10 mit
dem Gewicht 11 gegen den gebogenen Stift 12 gedrückt wird.
Bezugszeichenliste
1 Batterie
2 Tongenerator
3 Fliehkraftschalter
4 Leuchtdiode
5 Kasten
6 Leitungen
7 Löcher im Kasten
8 Vorsprung
9 Befestigung des Stiftes
10 gerader Stift
11 Gewicht
12 gebogener Stift
2 Tongenerator
3 Fliehkraftschalter
4 Leuchtdiode
5 Kasten
6 Leitungen
7 Löcher im Kasten
8 Vorsprung
9 Befestigung des Stiftes
10 gerader Stift
11 Gewicht
12 gebogener Stift
Claims (8)
1. Wurfspielzeug, das einen Stromkreis mit Stromquelle (1)
und wenigstens einen, vorzugsweise eine Vielzahl von elek
trischen Verbrauchern, insbesondere Leuchtdioden (4)
und/oder Tongeneratoren (2), und wenigstens einen in Ab
stand von der Drehachse angeordneten Fliehkraftschalter
(3) aufweist, mit dem der Stromkreis leitend schließbar
ist.
2. Wurfspielzeug nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Fliehkraftschalter (3)
zwei jeweils an einem Ende (9) befestigte Metallstifte
(10; 12) als elektrische Verbindungsmittel aufweist, daß
ein Metallstift (12) mit einem zur Seite gebogenen Ende
versehen ist und daß der andere Metallstift (10) im we
sentlichen gerade ist.
3. Wurfspielzeug nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der im wesentlichen gerade
Metallstift (10) an seinem freien Ende ein Gewicht (11)
aufweist.
4. Wurfspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß das Wurf
spielzeug im wesentlichen scheibenförmig, insbesondere als
Wurfscheibe, ausgebildet ist.
5. Wurfspielzeug nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Stromquelle mittig gela
gerte Batterien (1) vorgesehen sind.
6. Wurfspielzeug nach einem der Ansprüche 4 oder 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Strom
kreis zusätzlich zum Fliehkraftschalter (3) einen weiteren
dazu seriell oder parallel verbundenen Schalter aufweist.
7. Wurfspielzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Rand
einen umlaufenden und im wesentlichen orthogonal zur Flä
che der Wurfscheibe stehenden Vorsprung (8) aufweist.
8. Wurfspielzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Tongene
rator (2) mittig auf der Wurfscheibe unter einem im we
sentlichen runden Kasten (5) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19636476A DE19636476A1 (de) | 1996-09-07 | 1996-09-07 | Wurfspielzeug mit Licht- und Toneffekten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19636476A DE19636476A1 (de) | 1996-09-07 | 1996-09-07 | Wurfspielzeug mit Licht- und Toneffekten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19636476A1 true DE19636476A1 (de) | 1998-03-12 |
Family
ID=7804988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19636476A Ceased DE19636476A1 (de) | 1996-09-07 | 1996-09-07 | Wurfspielzeug mit Licht- und Toneffekten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19636476A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD685035S1 (en) * | 2012-08-07 | 2013-06-25 | Maurice S. Kanbar Revocable Trust | Spinning top |
Citations (8)
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| DE8004737U1 (de) * | 1980-05-22 | Hellwig, Gerriet, 3000 Hannover | Flugspielzeug | |
| US4435917A (en) * | 1982-04-30 | 1984-03-13 | Lee William B | Lighting system for rotatable toy |
| DE8329055U1 (de) * | 1984-04-19 | Schulz, Hagen | Leuchtende Solar-Wurfscheibe | |
| US4563160A (en) * | 1982-04-30 | 1986-01-07 | Lee William B | Lighting system for rotatable toy |
| DE3425037A1 (de) * | 1984-07-06 | 1986-02-06 | HGS - Gebr. Schreib GmbH, 8201 Stephanskirchen | Beim einsatz rotierender flugkoerper, insbesondere wurfgeraet |
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| DE9408818U1 (de) * | 1994-05-30 | 1994-09-22 | Jakobi, Bernd, 96524 Neuhaus-Schierschnitz | Rotierende-radialsymmetrische Wurfscheibe mit akustischen und/oder optischen Signaleffekten |
| DE4400191A1 (de) * | 1994-01-05 | 1995-07-06 | Dirk Glenn | Wurfscheibe |
-
1996
- 1996-09-07 DE DE19636476A patent/DE19636476A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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