DE1963367B2 - Presse zum Herstellen von topf fbrmigen Preßlingen - Google Patents
Presse zum Herstellen von topf fbrmigen PreßlingenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Presse zum Herstellen von topfförmigen oder etwa topfförmigen Preßlingen
aus Ton, Korundmassen od. dgl., bei der die oben offene Preßform für die zu verdien lende Masse aus
einer Durchbrechung eines beim Veidichten absenkbaren
Pressentisches, einem darin befindlichen Formkern und einer unteren Begrenzungsfläche zwischen
Formkern und Durchbrechungswandung gebildet ist und bei der ein an einem auf die Masse absenkbaren
Oberstempel starr angeordnetes Druckorgan gegen den Pressentisch zur Anlage bringbar ist,
um diesen niederzudrücken.
Bei einer bekannten Presse der vorgenannten Art ist der als Formrahmen ausgebildete Pressentisch gegen
die Kraft einer mechanischen Federung durch den Pressenoberstempel absenkbar, und zwar über
einen äußeren Druckbund des Oberstempels. Der Druckbund ist gegenüber der auf die Preßmasse drükkenden
Druckflächenebene des Oberstempels zurückversetzt angeordnet, so daß der Formrahmen um das
Versatzmaß, das nicht veränderbar ausgebildet ist, verspätet niedergedrückt wird. Der die Preßform mitbildende
Formkern, der von einem zwischen ihm und dem Formrahmen liegenden, beim Pressen in Ruhe
befindlichen, auf einem Aushebeorgan ruhenden Ausheberahmen umgeben ist, stützt sich unmittelbar
auf einem mit dem Formrahmen fest verbundenen Tragring lose ab. Nach dem Fertigpressen der Preßmasse
befinden sich Formkern und Formrahmen in einer abgesenkten Endstellung, die durch ein unveränderbares
Widerlager bestimmt ist.
Mit dieser bekannten Presse kann nur in einer
Mit dieser bekannten Presse kann nur in einer
ίο Richtung, nämlich nur mit dem Obersttmpel aktiv
gepreßt werden, während der Formkern und der Ausheberahmen nur als Widerlager zur Aufbringung
der Reaktionskraft dienen. Bei topfförmigen Preßüngen wird auf diese Weise keine optimale Verdichtung
i; des Bodens und des zylindrischen Seitenteils der
Preßlinge erreicht. Es besteht die Gefahr, daß die Seitenteile wegen mangelnder Festigkeit wegbrechen.
Weiterhin ist die Herstellung von Preßlingen mit verschiedenen Bodendicken und/oder Seitemvandhöhen
nur umständlich durchführbar, denn es muß hierfür eine beträchtliche Anzahl von auswechselbaren
Formkernen und Ausheberahmen vorrätig gehalten werden. Ferner kann die Mitnahme des Formrahmens
durch den Oberstempel nicht auf einfache Weise gesteuert werden, da das erwähnte Versatzmaß
an ein und demselben Oberstempel unveränderbar ist. Da die freßmassen jedoch oft einen unterschiedlichen
Feuchiigkeitsgrad aufweisen, z. B. von Sorte zu Sorte, muß die Formrahmenmitnahme unter
Umständen sehr viel später erfolgen, um zwischen der vorverdichteten Preßmasse und der Wandung der
Formrahmendurchbrechung eine genügende Haftreibungskraft zwecks verbesserter Verdichtung des Seitenwandteils
der Preßlinge zu erreichen.
Andererseits ist es bei Pressen mit einfachem Oberstempel an sich bekannt, einen dem Oberstempel
aktiv entgegenwirkenden und unabhängig bewegbaren Unterstempel vorzusehen. Hierdurch sind gegeneinander
gerichtete aktive Krafteinwirkungen auf die Preßmasse möglich, wodurch eine bessere Verdichtung
und somit eine bessere Festigkeit auch in dem Seitenwandteil der Preßlinge erzielt wird. Bei
dieser Preßweise ergibt sich jedoch, daß die im Preßling entstehende neutrale Zone in der Regel durch
eine in Nähe des Bodens befindliche radiale Querschnittsebene durch den zylindrischen Seitenwandteil
des Preßlings verläuft. Die neutrale Zone ist der festigkeitsmäßig schwächste Bereich des Preßlings und
wegen der erhöhten Bruchanfälligkeit nicht in diesem Bereich erwünscht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Presse der eingangs erwähnten Art,
die eine bewußte Steuerung des sich ergebenden Festigkeitsgefüges im Preßling sowie die Herstellung
von Preßlingen mit unterschiedlichen Bodendicken und/oder Seitenwandhöhen ohne Auswechseln von
Formteilen ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß der Formkern als relativ zum Pressentisch
unabhängig von der Bewegung des Oberstempels bzw. des Pressentisches in vertikaler Richtung
verstellbarer Unterstempel ausgebildet ist und die um einen Randpreßring gebildete untere Begrenzungsfläche
ebenfalls von dieser Bewegung unabhängig vertikal verstellbar ist und daß das Druckorgan in
seinem Abstand zur Druckflächenebene des Oberstempels einstellbar ist.
Hierdurch kann die neutrale Zone so gesteuert
werden, daß sie nicht mehr in irgendeiner durch den zylindrischen Seitenwandteil des Preßlings verlaufenden
Ebene liegt, insbesondere nicht an der Übergangsstelle zwischen Seitenwandteil und Boden des
Preßlings, sondern durch den Boden des Preßlings verläuft, wo sie unschädlich ist. Damit können lopfförmige
Preßlinge hergestellt werden, deren Festigkeit insbesondere im Seitenwandteil wesentlich größer
ist j.h bei bekannten Preßlingen, so daß die
Bruchgefahr wesentlich vermindert ist. Weiterhin können auf einfache Weise Preßlinge mit unterschiedlichen
Bodendicken und/oder Seitenwandhöhen hergestellt werden, da kein Auswechseln der am
Preßvorgang beteiligten Preßformteile mehr erforderlich ist. Es ist jeweils nur ein einfaches Neueinstellen
der am Preßvorgang beteiligten Teile nötig.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist das Druckorgan aus wenigstens zwei Druckstützen
pebildet, die in vertikaler Richtung verstellbar sind. Die Druckstutzen können über eine Brücke mit dem
Oberstempel bzw. mit dem den Oberstenipel tragenden Druckkolben der Presse starr in Verbindung stehen
und je aus zwei ineinander verschraubten Säulenkörpern bestehen. Es ist zweckmäßig, den Pressentisch
durch hydraulische Federungen abzustützen.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezug auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen überwiegend im senkrechten Schnitt dargestellten Teilbereich einer Säulenpresse nach der
Erfindung und
F i g. 2 eine schematische Darstellung einer hydraulischen Abfederung des Pressentisches.
Der äußere Aufbau der in diesem Beispiel gewählten Presse ist in seinen Grundzügen bekannt und umfaßt
vier auf einem Sockel ruhende senkrechte Säulen, die durch einen Unterholm, mindestens einen
Z\vi$>jhenholm und einen Zylinderholm miteinander
verbunden sind.
Auf dem Unterholm ist eine in vertikaler Richtung verfahrbare Traverse 1 gelagert, auf der sich ein Unterstempelträger
2 abstützt. Dieser Träger 2 weist eine zylindrische Bohrung 3 auf, in der ein hydraulisch
doppelt beaufschlagbarer Kolben 4 gleitet, dessen oben aus dem Träger 2 herausragende Kolbenstange
5 einen Unterstempel 6 trägt. Der Unterstempel 6, der, im waagerechten Schnitt betrachtet, Kreisform
oder auch eckige Form aufweisen kann, was von der gewünschten Form der Preßlinge abhängt,
ist auf dem Umfang von einem dichtend anliegenden Randpreßring 7 umgeben, der sich auf dem U.iteistempelträger
2 abstützt und mit diesem in fester Verbindung steht. Dieser Ring 7 und der Unterstempel
6 bilden zusammen eine Unterstempeleinheit und bewegen sich in einer Durchbrechung 8 des Zvvischenholmcs
bzw. des Pressentisches 9, wobei die Durchniessermaße der Durchbrechung 8 genau den
Außendurchmessermaßen des Randpreßringes 7 entsprechen. Die Wandung der Durchbrechung 8 ist somit
neben der Unterstempeleinheit 6,7 ein Bestandteil der Preßform.
Damit öer Pressentisch 9 an der Verdichtung der in die Preßform eingefüllten, durch Punkte dargestellten
Masse i ,n Sinne eines pressenden Werkzeuges teilnehmen kann, ist er während des Preßvorganges
in senkrechter Richtung abwärts bewegbar ausgebildet. Dabei wird er durch die Pressensäulen geführt
und gegen Federungen 10 gedruckt. Die Federungen 10, deren Darstellung in Fig. 1 schematisch aufzufassen
ist, während F i g. 2 eine spezielle Ausführungsform
der Federung zeigt, haben die Aufgabe, den unbelasteten Pressentisch 9 in seiner Ruhelage
bzw. Ausgangslage zu halten und ihn nach dem Preßvorgang wieder dorthin zurückzuführen.
Die in F i g. 2 dargestellte hydraulische Federung 10 besteht aus zwei Zylindern 11, die sich auf der
Traverse 1 abstützen können, deren Zylinderkolben
ίο 12 jeweils an einer Kolbenstange 13 befestigt sind,
die unten an dem Pressentisch 9 angreift. Beide Zylinder
11 können durch eine Pumpe 14 mit Druckflüssigkeit versorgt werden, die die Kraft zum Zurückführen
und Halten des Pressentisches aufbringt.
Wird der Druck auf die Zylinderflüssigkeit durch Druck auf den Pressentisch erhöht, wie sich noch ergibt,
öffnen sich Ventile 15, so daß die Flüssigkeit aus den Zylindern abfließen und sich der Tisch absenken
kann.
Die absenkende Bewegung des Pressentisches 9 erfolgt über den Antrieb c-.:s Oberstempels 16, welch
letzterer am Druckkolben des im Zylinderholm angeordneten
Hauptdruckzylinders befestigt ist. Hierzu weist der Oberstempel oder der Druckkolben eine
2ä Brücke 17 auf, die wenigstens zwei auf den Pressentisch
drückende und in bezug auf die Druckflächcnebene des Obersternpels verstellbare Druckstützen 18
besitzt, wodurch eine einfache und gleichsinnige Übertragung der Druckkraft auf den Pressentisch ermöglicht
ist. Vorzugsweise beginnen die Druckstützen, die aus ineinander verschraubten Säulenkörpern
59 und 20 bestehen (Fig. 1), erst dann mit dem Niederdrücken des Tisches 9, wenn die Verdichtung
der in der Preßform befindlichen Masse durch den Oberstempel schon eingesetzt hat. Durch die Vorverdichtung
der Masse durch den Oberstempel wird ein genügend großer anfänglicher Druck auf die Wandung
der Durchbrechung 8 über üie vonerdichtete Masse ausgeübt, so daß der sich später absenkende
Pressentisch 9 durch die somit verstärkte Anfangsreibungskraft an der Durchbrechungswandung eine gute
Verdichtung der Masse im zylindrischen Randbereich des herzustellenden Preßlings bewirkt. Die gegenüber
dem Oberstempel 16 verspätet einsetzende Abwärtsbewegung des Tisches 9 in senkrechter Richtung kann
zeitlich dadurch festgelegt werden, daß die mit Kontermutter 21 feststellbaren Gewindesäulen 20 bezüglich
der Druckflächenebene des Oberstempels so eingestellt werden, daß ein gewünschtes Differenzmaß a
besteht.
In abgeänderter Ausbildung des Pressentisches 9 kann auch so vorgegangen werden, daß der die Preßform
mitbildende Bereich des Tisches 9 als selbständiges, in vertikaler Richtung bewegbares Preßformteil
ausgebildet ist, das in dem übrigen Pressentisch bzw. Zwischenholm entsprechend gelagert ist, der
während der Verdichtung der Masse in seiner Ruhestellung verbleibt. Der übrige Aufbau des erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Teils der Presse wird hierbei wie beschrieben beibehalten
Die Verdichtung der Masse geht so vor sich: Nach Einfüllen der Masse in die Preßform und Glattstreichen
der frei liegenden, mit der Oberfläche des Pressentisches 9 eben abschließenden Fläche der Masse
senkt sich der Oberstempel 16 auf die Masse ab und verdichtet sie vor, wobei Unterstempel 6 und Randpreßring?
ihre Stellung beibehalten. Gemäß dem Maß α wird dann der Pressentisch verspätet niederge-
drückt, wobei sich nun auch der Unterstempel abwärts bewegt. Während dieses Vorganges wird die
Masse weiterverdichtet, wobei durch den niedergehenden Tisch 9 im Seitenwandteil des entstehenden
topfförmigen Preßlings eine ausgezeichnete Verdichtung erzielt wird; da die an der der Masse ausgesetzten
Wand des Tisches 9 herrschende Reibungskraft zur Verdichtung der Masse mit herangezogen wird.
Nach Aufsetzen des Unterstempels 6 auf dem Unterstempelträger 2 wird durch Anwendung des Haupt·
druckes die Masse fertiggepreßt, wobei durch Antrieb der vertikal bewegbaren Traverse 1 über die
Unterstempeleinheit 6,7 eine nach oben wirkend! Gegenpreßkraft auf die Preßmasse ausgeübt wird
Das sich anschließende Ausstoßen des Preßlings ge schieht in bekannter Weise.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Presse zum Herstellen von topfförmigen oder etwa topfförmigen Preßlingen aus Ton, Kcrundmassen
od. dgl., bei der die oben offene Preßform für die zu verdichtende Masse aus einer
Durchbrechung eines beim Verdichten absenkbaren Pressentisches, einem darin befindlichen
Formkern und einer unteren Begrenzungsfläche zwischen Formkern und Durchbrechungswandung
gebildet ist und bei der ein an einem auf die Masse absenkbaren Oberstempel starr angeordnetes
Druckorgan gegen den Pressentisch zur Anlage bringbar ist, um diesen niederzudrücken,
dadurch gekennzeichnet, daß der Formkern als relativ zum Pressentisch (9) unabhängig
von der Bewegung des Oberstempels (16) bzw. des Pressentisches (9) in vertikaler Richtung
verstellbarer Unterstempel (6) ausgebildet ist und die von einen Randpreßring (7) gebildete untere
BegrenzungMläche ebenfalls von dieser Bewegung unabhängig vertikal verstellbar ist und daß
das Druckorgan (18) in seinem Abstand zur Druckflächenebene des Oberstempels (16) einstellbar
ist.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckorgan aus wenigstens
zwei Druckstutzen (18) gebildet ist, die in vertikaler Richtung verstellbar sind.
3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstützen (18) über eine
Brücke (17) mit dem Obers^mpel (16) bzw. mit dem den Oberstempe! tragenden Druckkolben
der Presse starr in Verbindung stehen.
4. Presse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstützen (18) je aus
zwei ineinander verschraubten Säulenkörpern (19, 20) bestehen.
5. Presse nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Pressentisch (9)
durch hydraulische Federungen (10) abgestützt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691963367 DE1963367C3 (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Presse zum Herstellen von topfförmigen Preßlingen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19691963367 DE1963367C3 (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Presse zum Herstellen von topfförmigen Preßlingen |
Publications (3)
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| DE1963367A1 DE1963367A1 (de) | 1971-07-29 |
| DE1963367B2 true DE1963367B2 (de) | 1973-12-13 |
| DE1963367C3 DE1963367C3 (de) | 1974-07-11 |
Family
ID=5754189
Family Applications (1)
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| DE19691963367 Expired DE1963367C3 (de) | 1969-12-18 | 1969-12-18 | Presse zum Herstellen von topfförmigen Preßlingen |
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Families Citing this family (3)
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1969
- 1969-12-18 DE DE19691963367 patent/DE1963367C3/de not_active Expired
Also Published As
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