DE19630367A1 - Bindungsträgerplatte für einen Ski - Google Patents
Bindungsträgerplatte für einen SkiInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine aus mehreren Elementen zusamm
mengesetzte Bindungsträgerplatte für einen Ski, mit einer
der Oberseite des Skis zugekehrten und auf dieser befestig
baren Grundplatte und einer zwischen der Grundplatte und
der Bindung bzw. der Schuhsohle angeordneten Trägerplatte,
auf der die Bindung befestigbar ist.
Bindungsträgerplatten werden verwendet, um eine bessere
Kraftübertragung zwischen dem Schuh, der Bindung und dem
Ski zu erreichen. Sie sollen außerdem die Schuhposition auf
dem Ski erhöhen, wodurch der Kantendruck beim Aufkanten des
Skis verstärkt und die Schwungauslösung erleichtert wird.
Zusätzlich sollen Bindungsträgerplatten der Schwingungs
dämpfung dienen, wozu Zwischenlagen und Abstützflächen aus
gummielastischem Material verwendet werden.
Bei einer bekannten Bindungsträgerplatte der eingangs
genannten Art besteht die Grundplatte aus einer Mantel
schale, die einen mit Gummi gefüllten Hohlraum umgibt. Auf
der Unterseite der Grundplatte ist die Mantelschale mit
mehreren Öffnungen versehen, aus denen der Gummi zur Bil
dung einer Auflagefläche etwas hervorsteht. Auf der Grund
platte ist eine Trägerplatte angeordnet, die aus zwei
festen Endplatten mit Befestigungslöchern für die Bindungs
elemente und einer dazwischenliegenden, von den Endplatten
gehaltenen flexiblen Platte zusammengesetzt ist, die die
Aufstellfläche für den Schuh bildet. Zur Befestigung dieser
bekannten Bindungsträgerplatte werden die Endplatten auf
dem Ski festgeschraubt, wobei die Schrauben Bohrungen in
der Grundplatte durchdringen.
Bei den bekannten Bindungsträgerplatten liegt die Position
von Bindung und Schuh gegenüber dem Ski unveränderbar fest.
Eine Beeinflussung der Fahreigenschaften ist nur durch die
Bauhöhe der Bindungsträgerplatte und die damit erreichbare
Verlagerung des Kraftangriffs beim Kanten des Skis gegeben.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
Bindungsträgerplatte der eingangs genannten Art zu schaf
fen, die eine Verbesserung der Fahreigenschaften des Skis
durch eine von der Bauhöhe unabhängige, kontrollierbare
seitliche Verlagerung der Kraftübertragungsstelle zwischen
dem Schuh auf dem Ski ermöglicht und die in der Lage ist,
Skivibrationen und Stöße von der Piste wirksam zu dämpfen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwi
schen der Grundplatte und der Trägerplatte eine Zwischen
platte aus einem elastomeren Werkstoff angeordnet ist, die
durch die zwischen dem Ski und dem Schuh beim Skilaufen
auftretenden Kräfte elastisch verformbar ist, daß die Trä
gerplatte durch eine Verformung der Zwischenplatte gegen
über der Grundplatte quer zur Längsrichtung des Skis beweg
bar und an der Grundplatte über Führungselemente abstützbar
ist, die die Bewegung der Trägerplatte quer zur Längsrich
tung des Skis auf ein variables, von der elastischen Ver
formung der Zwischenplatte abhängiges Maß begrenzen.
Bei der erfindungsgemäßen Bindungsträgerplatte ist die Trä
gerplatte mit der Bindung und der von der Bindung gehalte
nen Schuh gegenüber der Grundplatte und dem Ski quer zur
Laufrichtung des Ski beweglich. Hierdurch kann das Zentrum
der Kraftübertragung aus der Mitte des Ski zur einen oder
anderen Seite hin verlagert werden. Diese Verlagerung wird
durch das Zusammenwirken der elastomeren Zwischenplatte und
der Führungselemente kontrolliert und auf die Fahrzustände
beschränkt, bei denen der Ski aufgekantet wird, um hierbei
einen stärkeren Kantendruck zu erreichen. Steht der Ski
unter normaler Belastung mit seiner Lauffläche vollständig
auf der Piste auf, so wird die Trägerplatte durch die ela
stomere Zwischenplatte und die Führungselemente gegenüber
der Grundplatte zentriert und in dieser Stellung stabili
siert.
Die erfindungsgemäße Bindungsträgerplatte hat zahlreiche
Vorteile. Im Vergleich zum Stand der Technik werden verbes
serte Fahreigenschaften durch ein günstigeres Verhältnis
von dem Knickwinkel der Knie des Skifahrers zu dem Umkant
winkel der Skikante erreicht. Das Steuerverhalten wird
exakter und beim Umkanten verkürzen sich die Kontaktzeiten
der Steuerbereiche des Skis. Die Neigung des Skis zum
Wegrutschen beim Aufkanten im steilen Gelände, auf hartem
Untergrund oder bei extrem eng gezogenen Schwüngen wird
deutlich verringert. Weiterhin lassen sich höhere Kurvenge
schwindigkeiten bei langgezogenen Schwüngen erzielen, wobei
die Ski bei flacherem Umkantwinkel auf einem breiteren
Stück des Belags fahren. Am Kurvenausgang wird die
Beschleunigung erhöht. Eine weitere wichtige Eigenschaft
der erfindungsgemäßen Bindungsträgerplatte ist die starke
Dämpfung der Übertragung von Stößen und Schwingungen von
dem Ski auf den Schuh und die Reduzierung von Schwingungen
des Ski durch die elastomere Zwischenplatte, wodurch ein
gelenkschonendes und ermüdungsfreies Skifahren ermöglicht
wird. Durch Variation der Elastizität der Zwischenplatte
und der Führungselemente läßt sich das Ausmaß der bela
stungsabhängigen Verlagerung der Stehposition bei einheit
licher Bauhöhe der Bindungsträgerplatte in weitem Bereich
variieren. Da die erfindungsgemäße Bindungsträgerplatte
durch ihre Eigenschaften eine gegenüber ihrer tatsächlichen
Bauhöhe größere Bauhöhe simuliert, kann ihre Bauhöhe ver
hältnismäßig begrenzt bleiben, was zu einer Gewichtserspar
nis führt und dem Skifahrer die Eingewöhnung erleichtert.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung der erfin
dungsgemäßen Bindungsträgerplatte, bei der die Führungsele
mente aus zwei Gruppen von Zuggliedern bestehen, die die
Zwischenplatte durchdringen und mit einem Ende an der
Grundplatte und mit dem anderen Ende an der Trägerplatte
verankert sind, wobei in Längsrichtung gesehen, die Zug
glieder der einen Gruppe die linke Seite der Grundplatte
mit der rechten Seite der Trägerplatte und die Zugglieder
der anderen Gruppe die rechte Seite der Grundplatte mit der
linken Seite der Trägerplatte verbinden. Die beschriebene
Anordnung der Zugglieder sorgt für eine stabile Mittellage
der Trägerplatte, wobei auch Drehkräfte um eine Hochachse
von den Zuggliedern aufgenommen werden. Die angestrebte
seitliche Verlagerung der Trägerplatte gegenüber der Grund
platte ist nur durch Zusammendrücken der elastomeren Zwi
schenplatte möglich, wobei die jeweilige Gruppe von Zug
gliedern den Verformungsweg begrenzt und die parallele Aus
richtung der Trägerplatte zur Längsachse des Skis gewähr
leistet. Weiterhin bewirken die Zugglieder eine für das
Steuerverhalten wichtige Straffung der Kraftübertragung.
Die Zugglieder können erfindungsgemäß aus einzelnen Strei
fen, Bändern oder Blättchen bestehen, deren Enden jeweils
in der Grundplatte bzw. in der Trägerplatte verankert sind.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung, bei der meh
rere Zugglieder aus einem durchgehenden Band, Streifen,
Seil, Draht oder dergl. bestehen. Auf diese Weise läßt sich
das Einbinden der Zugglieder bei der Herstellung der Bin
dungsträgerplatte erheblich vereinfachen. Als Werkstoff
kommt für die Zugglieder ein geflochtenes, gewebtes oder
gedrehtes, hochfestes Fasermaterial, z. B. aus Kohlefasern,
Glasfasern, Kunststoffasern oder aus Metallfäden, in Frage.
Die Befestigung der Enden der Zugglieder kann auf einfache
Weise dadurch erfolgen, daß sie in die Grundplatte und die
Trägerplatte eingegossen sind. Ist ein solches Fertigungs
verfahren, beispielsweise aus Werkstoffgründen, nicht
anwendbar, so kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfin
dung vorgesehen sein, daß die Enden der Zugglieder in zur
Zwischenplatte offene Nuten in der Grundplatte bzw. in der
Trägerplatte eingelegt sind und daß die Nuten zur Fixierung
der Enden der Zugglieder mit einem geeigneten Material,
beispielsweise dem Material der Zwischenplatte, vergossen
sind. Zum Schutz der Befestigungsenden und Verbindungs
stücke der Zugglieder können auf der Außenseite der Grund
platte bzw. der Trägerplatte Längsnuten vorgesehen sein, in
denen die Durchgangsbohrungen münden.
Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit zur Befestigung der
Enden der Zugglieder sieht vor, daß die Grundplatte und die
Trägerplatte Durchgangsbohrungen haben, durch die die Zug
glieder hindurchgeführt sind, wobei die aus den Bohrungen
herausragenden Enden der Zugglieder an der jeweiligen
Platte fixiert sind. Hierbei ist es besonders vorteilhaft,
wenn ein Band, Streifen, Seil oder Draht zur Bildung der
Zugglieder in mäanderförmigem Verlauf durch die Durchgangs
bohrungen hindurch geführt wird. Bei dieser Ausgestaltung
besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Zugglieder vor
der Fixierung ihrer Enden zu spannen und auf diese Weise
die elastomere Zwischenplatte mit einer Druckvorspannung zu
versehen.
Bestehen die Zugglieder aus einem starren Element, bei
spielsweise einem Stift, einem Blechstreifen oder dergl.,
welches bei einer Verringerung des Abstands seiner Befesti
gungsenden nicht nachgeben oder durch Knickung ausweichen
kann, so müssen die Enden der Zugglieder so befestigt sein,
daß nur Zugkräfte übertragen werden, während bei einer
Druckbeanspruchung eine Verschiebung gegenüber der jeweili
gen Platte möglich ist.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann die Trä
gerplatte an ihrer der Zwischenplatte zugekehrten Unter
seite ein durch einen Zapfen, eine Rippe oder dergl. gebil
detes und starr mit der Trägerplatte verbundenes Führungs
element aufweisen, das mit seinem freien Ende in eine Aus
nehmung in der Grundplatte hineinragt, in der es senkrecht
zur Plattenebene bewegbar und um eine in Längsrichtung der
Platte verlaufende Mittelachse schwenkbar ist. Bei dieser
Ausgestaltung der Bindungsträgerplatte wird durch ein oder
mehrere in der zu den einzelenen Platten senkrechten
Mittelebene angeordnete Führungselemente die Trägerplatte
gegenüber der Grundplatte in ihrer Lage stabilisiert und
eine definierte Schwenkbewegung der Trägerplatte um die
Achse der Führungselemente vorgegeben, wodurch die ange
strebte Abhängigkeit der seitlichen Verlagerung der Träger
platte von der Belastung der elastisch verformbaren Zwi
schenplatte beim Aufkanten erreicht wird.
Die Achse der schwenkbaren Lagerung kann einerseits dadurch
gebildet sein, daß das freie Ende des Führungselements eine
nahezu spiel frei an parallelen Seitenwänden der Ausnehmung
in der Grundplatte gelagerte Verdickung mit kugel-, zylin
der- oder schneidenförmigen Anlageflächen hat. Das
Schwenklager kann andererseits auch so gestaltet sein, daß
zwischen den Wänden der Ausnehmung in der Grundplatte und
dem freien Ende des Führungselements an allen Seiten ein
Zwischenraum vorgesehen ist, der mit einem elastomeren
Material, insbesondere dem Material der Zwischenplatte aus
gefüllt ist. Hierbei kann es weiterhin günstig sein, wenn
das Führungselement die Form eines Kegels oder eines drei
kantigen Prismas hat, das mit seiner Spitze oder Kante in
eine analog geformte Ausnehmung der Grundplatte hineinragt.
Um die Schwenkbewegung der Trägerplatte auf einen Maximal
wert zu beschränken, können an der Grundplatte feste
Anschläge vorgesehen sein, an denen die Trägerplatte oder
das Führungselement abstützbar ist.
Die einzelnen Platten der erfindungsgemäßen Bindungsträger
platte können einen rechteckigen Querschnitt haben. Abwei
chend hiervon kann aber auch vorgesehen sein, daß die der
Zwischenplatte zugekehrten Anlageflächen an der Grundplatte
und der Trägerplatte um eine in Plattenlängsrichtung ver
laufende Achse gekrümmt sind, wobei die Anlagefläche der
Grundplatte konvex und die Anlagefläche der Trägerplatte
konkav ist. Diese Gestaltung der Bindungsträgerplatte ist
besonders in Verbindung mit den kreuzweise angeordneten
Zuggliedern vorteilhaft und begünstigt die seitliche Ver
längerung der Trägerplatte beim Aufkanten.
Um eine Beeinflussung der Biegelinie des Ski durch die Bin
dungsträgerplatte zu vermeiden, kann nach einem weiteren
Vorschlag der Erfindung die Grundplatte aus zwei in Längs
richtung hintereinanderliegenden, relativ zueinander beweg
lichen Teilen bestehen. Wird die Grundplatte einteilig aus
geführt, so kann eine Beeinflussung der Biegelinie des Skis
auch durch eine an sich bekannte, gelenkige Aufhängung der
Grundplatte vermieden werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt
sind. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer auf einem Ski montierten
Bindungsträgerplatte gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine transparent dargestellte Draufsicht auf eine
Bindungsträgerplatte mit eingegossenen Zugglie
dern,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Bindungsträgerplatte
gemäß Fig. 2 entlang der Linie III-III,
Fig. 4 eine transparent dargestellte Draufsicht auf eine
Bindungsträgerplatte mit rechteckigen, miteinan
der verbundenen Zuggliedern,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Bindungsträgerplatte
gemäß Fig. 4 entlang der Linie V-V,
Fig. 6 eine transparente Draufsicht auf eine Bindungs
trägerplatte mit aus einzelnen Streifen bestehen
den Zuggliedern,
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine Bindungsträgerplatte
mit von außen eingezogenen, durch ein Seil- oder
einen Draht gebildeten Zuggliedern,
Fig. 8 einen Querschnitt durch eine Ausführung einer
Bindungsträgerplatte mit einem als Längsrippe
ausgebildeten, elastisch gelagerten Führungsele
ment,
Fig. 9 einen Querschnitt durch eine Bindungsträgerplatte
mit einem durch eine Rippe gebildeten, unela
stisch gelagerten Führungselement,
Fig. 10 einen Querschnitt durch eine Bindungsträgerplatte
mit einem prismenförmigen, elastisch gelagerten
Führungselement und
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Bindungsträgerplatte mit
dreiteiliger Grundplatte.
Die in Fig. 1 dargestellte Bindungsträgerplatte 1 ist bei
spielhaft für alle weiteren nur ausschnittweise oder in
Schnittdarstellung gezeigten Ausführungsbeispielen. Sie
besteht aus einer Grundplatte 2, einer Trägerplatte 3 und
einer zwischen der Grundplatte 2 und der Trägerplatte 3
angeordneten Zwischenplatte 4. Die Grundplatte 2 ist an
ihren Enden mittels einer Verschraubung 5.1 und einer Lang
lochverschraubung 5.2 an einem Ski 6 befestigt. Die Träger
platte 3 und die Zwischenplatte 4 sind kürzer als die
Grundplatte 2 und an ihren stirnseitigen Enden jeweils von
einem durch die Grundplatte 2 gebildeten Höcker 7 eingefaßt
und dadurch in Längsrichtung an der Grundplatte 2 gehalten.
Zwischen den Höckern 7 und der Trägerplatte 3 ist jeweils
ein Spalt vorgesehen, der mit einem gummielastischen Mate
rial ausgefüllt ist. Die Grundplatte 2 und die Trägerplatte
3 bestehen aus einem festen Kunststoff, der zur Erhöhung
der Festigkeit faserverstärkt sein kann. Anstelle von
Kunststoff kann zur Herstellung der Platten ein Leichtme
tall verwendet werden. Die Zwischenplatte 4 wird aus einem
elastomeren Material, z. B. Gummi, einem thermoplastischen
Polyesterelastomer oder dergl. hergestellt. Die nicht dar
gestellte Skibindung wird auf der Trägerplatte 3 befestigt,
die hierzu mit einer Reihe von Gewindebohrungen versehen
ist.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungs
beispiel der Bindungsträgerplatte ist die Grundplatte 2 mit
der Trägerplatte 3 durch zwei Gruppen von Zuggliedern 8, 9
verbunden, die kreuzweise zueinander angeordnet sind. Jede
Gruppe von Zuggliedern 8 bzw. 9 wird von einem in einer im
wesentlichen diagonalen Ebene der Bindungsträgerplatte
mäanderförmig verlaufenden Seil gebildet, so daß jeweils
zwei benachbarte Zugglieder 8 bzw. 9 an einem Ende durch
ein Verbindungsstück 10, 12 bzw. 11, 13 miteinander verbun
den sind. Die Verbindungsstücke 10 zwischen den Zuggliedern
8 und die Verbindungsstücke 11 zwischen den Zuggliedern 9
verlaufen innerhalb der Grundplatte 2. Die Verbindungs
stücke 12 der Zugglieder 8 und die Verbindungsstücke 13 der
Zugglieder 9 verlaufen innerhalb der Trägerplatte 3.
Die der Zwischenplatte 4 zugekehrte Anlagefläche 14 der
Grundplatte 2 hat eine konvex-zylindrische Form und die der
Zwischenplatte 4 zugekehrte Anlagefläche 15 der Träger
platte 3 hat eine konkav-zylindrische Form, wobei die Krüm
mungsachse jeweils in der beiden Platten gemeinsamen Längs
mittelebene liegt. Entsprechend der Form der Anlageflächen
14, 15 ist auch die Zwischenplatte 4 zylindrisch gekrümmt.
Die Wirkungsweise der Bindungsträgerplatte wird nachfolgend
anhand der Darstellung in Fig. 3 erläutert. Wird die Bin
dungsträgerplatte 1 beim Umkanten des Skis um einen Winkel
α durch eine Kräftepaar P₁, P₂ belastet, so wird hierdurch
die Zwischenplatte 4 elastisch verformt und die Träger
platte 3 verschiebt sich nach links in die gestrichelt dar
gestellte Position. Das Ausmaß dieser Verschiebung und die
Verformung der Zwischenplatte 4 wird hierbei durch die Zug
glieder 8 bestimmt, die einen erheblichen Teil der einge
leiteten Kräfte aufnehmen und durch ihren Schwenkradius die
Relativbewegung zwischen der Trägerplatte 3 und der Grund
platte 2 beeinflussen und begrenzen. Die seitliche Ver
schiebung der Trägerplatte 3 bewirkt eine Verlagerung der
Krafteinleitung über den Schuh in Richtung auf die Fahr
kante des Ski und sorgt dadurch für einen besseren Kanten
druck und eine Verbesserung der Fahreigenschaften in der
eingangs geschilderten Weise. Die Zugglieder 9 werden bei
diesem Vorgang völlig entlastet und in axialer Richtung
etwas zusammengedrückt. Die Flexibilität des verwendeten
Materials läßt dies aber ohne weiteres zu.
Das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel
der Bindungsträgerplatte 1 entspricht in seinem prinzipiel
len Aufbau und in seiner Wirkungsweise dem Ausführungsbei
spiel gemäß den Fig. 2 und 3. Die zwei Gruppen von Zug
gliedern 8, 9 werden hier durch vorgeformte, geflochtene
oder gewebte Bänder aus hochfesten Fasern oder Fäden gebil
det, die wiederum durch Verbindungsstücke 10 bis 13 mitein
ander verbunden sind. Das Ausführungsbeispiel zeigt weiter
hin, daß die Anlageflächen 14, 15 auch eben sein können,
wodurch beim Umkanten die Scherbeanspruchung der Zwischen
platte 4 verringert und die Druckbeanspruchung erhöht wird.
Fig. 6 zeigt eine Variante der Bindungsträgerplatte 1, bei
der die Zugglieder 8, 9 aus einzelnen, im Abstand voneinan
der angeordneten Streifen bestehen.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 2 bis 6
werden die Grundplatte 2, die Zwischenplatte 4 und die Trä
gerplatte 3 durch Gießen oder Spritzgießen hergestellt.
Hierbei werden die Zugglieder 8, 9 mit ihren Verbindungs
stücken 10 bis 13 jeweils in der vorgesehenen Lage in die
Gießform eingelegt und mit dem Plattenwerkstoff umgossen.
Dies kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß der von
der Zwischenplatte 4 auszufüllende Zwischenraum zwischen
der Grundplatte 2 und der Trägerplatte 3 als eine an den
Zuggliedern 8, 9 teilbare Wand einer Gießform zur Herstel
lung der Grundplatte 2 und der Trägerplatte 3 ausgebildet
wird. Nach dem Gießen dieser beiden Platten kann dann die
ser Zwischenraum mit dem elastomeren Material der Zwischen
platte ausgegossen werden.
Das in Fig. 7 gezeigte Ausführungsbeispiel ist demgegen
über für eine Montage der Zugglieder 8, 9 im Anschluß an
die Herstellung der Grundplatte 2 und der Trägerplatte 3
gedacht. Die Grundplatte 2 und die Trägerplatte 3 weisen
hierzu durchgehende Bohrungen 16 oder Schlitze auf, durch
die die Zugglieder 8, 9 von außen nach innen hindurchge
steckt oder hindurchgezogen werden können. Die Montage der
Zugglieder 8, 9 kann hierbei einerseits vor dem Ausgießen
des Zwischenraums zwischen den Anlageflächen 14, 15 mit dem
elastomeren Material der Zwischenplatte 4 erfolgen. Ande
rerseits können die Zugglieder 8, 9 auch nach der Montage
der Zwischenplatte 4 zwischen der Grundplatte 2 und der
Trägerplatte 3 montiert werden, indem das elastomere Mate
rial der Zwischenplatte 4 vor der Montage der Zugglieder 8,
9 durchbohrt oder bei der Montage durchstochen wird. Werden
die Zugglieder 8, 9 nach der Montage der Zwischenplatte 4
montiert, so besteht auch die Möglichkeit, durch entspre
chendes Spannen der Zugglieder 8, 9 eine definierte Druck
vorspannung der Zwischenplatte 4 zu erzeugen. Um die Befe
stigungsenden der Zugglieder 8, 9 und die Verbindungsstücke
10 bis 13 zu schützen sind auf der Außenseite der Grund
platte 2 und der Trägerplatte 3 Längsnuten 17 vorgesehen,
in denen die Bohrungen 16 münden.
Bei dem in Fig. 8 gezeigten Ausführungsbeispiel der Bin
dungsträgerplatte 1 weist die Grundplatte 2 in ihrer Anla
gefläche 14 eine mittige Längsnut 18 auf, in die eine aus
der Anlagefläche 15 der Trägerplatte 3 hervorstehende Rippe
19 mit ihrem freien Ende hineinragt. Zwischen den Wänden
der Längsnut 18 und der Rippe 19 ist ein Zwischenraum 20
vorhanden, der mit dem elastomeren Material der Zwischen
platte 4 ausgefüllt ist. Hierdurch wird ein elastisches
Gelenk gebildet, das eine Parallelverschiebung der Träger
platte 3 gegenüber der Grundplatte 2 und auch eine Drehung
der Trägerplatte 3 gegenüber der Grundplatte 2 um eine
Hochachse verhindert, gleichzeitig aber eine seitliche
Schwenkbewegung der Trägerplatte 3 gegenüber der Grund
platte 2 zuläßt, wenn die Trägerplatte 3 wie beim Umkanten
des Ski mit einer zur Plattenebene geneigten Kraft belastet
und die Zwischenplatte 4 entsprechend auf einer Seite
zusammengedrückt wird. Die strichpunktierte Linie veran
schaulicht diesen Verformungszustand, der zu einer die
Fahreigenschaften verbessernden Verlagerung der Position
von Bindung und Schuh gegenüber dem Ski führt.
Fig. 9 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 8, bei der das Gelenk durch eine Verdickung 21
in Form eines Wulstes mit zylindrischen Außenflächen am
freien Ende der Rippe 19 und parallelen Wandflächen der
Längsnut 18 gebildet wird, an denen die zylindrischen
Außenflächen anliegen. Die Zwischenplatte 4 besteht hierbei
aus zwei Teilen, die beiderseits der Rippe 19 angeordnet
sind.
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Ausführungsbeispiel hat die
Rippe 19 die Form eines dreikantigen Prismas, dessen Grund
fläche in der Ebene der Anlagefläche 15 liegt und das mit
der Trägerplatte 3 ein einstückiges Bauteil bildet. Mit
seiner freien Kante ragt das Prisma in eine V-förmige
Längsnut 18 in der Grundplatte 2 hinein, wobei zwischen dem
Prisma und den Wänden der Nut ein Zwischenraum 20 ver
bleibt, der wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8
mit dem elastomeren Material der Zwischenplatte 4 ausge
füllt ist. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die
Trägerplatte 3 durch die prismatische Form der Rippe 19
eine hohe Steifigkeit erhält, so daß die Grundplatte 2 wei
cher ausgebildet werden kann, um das Biegeverhalten des
Skis weniger zu beeinflussen. Das Verformungsverhalten bei
umgekantetem Ski ist wiederum durch eine gestrichelte Linie
veranschaulicht.
Fig. 11 zeigt eine Bindungsträgerplatte 101, bei der die
Grundplatte 2 aus drei hintereinander liegenden Plattentei
len 2a, 2b, 2c besteht, die jeweils durch einen mit dem
elastomeren Material der Zwischenplatte 4 gefüllten Spalt
22 voneinander getrennt sind. Zu ihrer Befestigung am Ski
haben die Plattenteile 2a, 2b, 2c Befestigungsbohrungen 23,
die von oben durch Bohrungen 24 in der Trägerplatte 3 und
der Zwischenplatte 4 zugänglich sind. Die Plattenteile 2a,
2b, 2c sind durch die Zwischenplatte 4 und durch Zugglieder
8, 9 entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 mit
der Trägerplatte 3 und dadurch auch miteinander verbunden.
Durch diese Verbindung über die Trägerplatte 3 sind die
Pattenteile 2a, 2b, 2c vor allem in Längsrichtung und in
Biegerichtung des Ski relativ zueinander begrenzt beweg
lich, wobei die Bewegungen durch elastische Verformungen
der Zwischenplatte 4 ausgeglichen werden. Die Pattenteile
2a, 2b, 2c können daher der jeweiligen Durchbiegung des Ski
folgen, so daß das Biegeverhalten des Ski durch die Bin
dungsträgerplatte 101 praktisch nicht verändert wird. Die
gesamte Verformbarkeit der Zwischenplatte 4 in Längsrich
tung des Ski ist jedoch so gering, daß die erforderliche
Lagestabilität der Trägerplatte mit Bindung und Schuh gege
ben ist.
Claims (19)
1. Aus mehreren Elementen zusammmengesetzte Bindungsträ
gerplatte für einen Ski, mit einer der Oberseite des
Skis zugekehrten und auf dieser befestigbaren Grund
platte und einer zwischen der Grundplatte und der Bin
dung bzw. der Schuhsohle angeordneten Trägerplatte, auf
der die Bindung befestigbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der Grundplatte (2) und der Träger
platte (3) eine Zwischenplatte (4) aus einem elastome
ren Werkstoff angeordnet ist, die durch die zwischen
dem Ski (6) und dem Schuh beim Skilaufen auftretenden
Kräfte elastisch verformbar ist, daß die Trägerplatte
(3) durch eine Verformung der Zwischenplatte (4) gegen
über der Grundplatte (2) quer zur Längsrichtung des
Skis (6) bewegbar und an der Grundplatte (2) über Füh
rungselemente abstützbar ist, die die Bewegung der Trä
gerplatte (3) quer zur Längsrichtung des Skis (6) auf
ein variables, von der elastischen Verformung der Zwi
schenplatte (4) abhängiges Maß begrenzen.
2. Bindungsträgerplatte nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Führungselemente aus zwei Gruppen
von Zuggliedern (8, 9) bestehen, die die Zwischenplatte
(4) durchdringen und mit einem Ende an der Grundplatte
(2) und mit dem anderen Ende an der Trägerplatte (3)
verankert sind, wobei in Längsrichtung gesehen, die
Zugglieder (8, 9) der einen Gruppe die linke Seite der
Grundplatte (2) mit der rechten Seite der Trägerplatte
(3) und die Zugglieder (8, 9) der anderen Gruppe die
rechte Seite der Grundplatte (2) mit der linken Seite
der Trägerplatte (3) verbinden.
3. Bindungsträgerplatte nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zugglieder (8, 9) aus einzelnen
Streifen, Bändern oder Blättchen bestehen, deren Enden
jeweils in der Grundplatte (2) bzw. in der Trägerplatte
(3) verankert sind.
4. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zugglieder (8, 9)
aus einem durchgehenden Band, Streifen, Seil, Draht
oder dergl. bestehen.
5. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (8, 9) (8,
9) aus einem geflochtenen, gewebten oder gedrehten,
hochfesten Fasermaterial, z. B. aus Kohlefasern, Glasfa
sern, Kunststoffasern oder aus Metallfäden, bestehen.
6. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Zugglieder
(8, 9) in die Grundplatte (2) oder die Trägerplatte (3)
eingegossen sind.
7. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Zugglieder
(8, 9) in zur Zwischenplatte (4) offene Nuten in der
Grundplatte (2) bzw. in der Trägerplatte (3) eingelegt
sind und daß die Nuten zur Fixierung der Enden der Zug
glieder (8, 9) mit einem geeigneten Material, bei
spielsweise dem Material der Zwischenplatte (4), ver
gossen sind.
8. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) und die
Trägerplatte (3) Durchgangsbohrungen (16) haben, durch
die die Zugglieder (8, 9) hindurchgeführt sind, wobei
die aus den Bohrungen herausragenden Enden der Zugglie
der (8, 9) an der jeweiligen Platte fixiert sind.
9. Bindungsträgerplatte nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Band, Streifen, Seil oder Draht zur
Bildung der Zugglieder (8, 9) in mäanderförmigem Ver
lauf durch die Durchgangsbohrungen (16) hindurch
geführt wird.
10. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der
Grundplatte (2) bzw. der Trägerplatte (3) Längsnuten
(17) vorgesehen sind, in denen die Durchgangsbohrungen
(16) münden.
11. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder (8, 9) aus
einem starren Element bestehen und die Enden der Zug
glieder (8, 9) so befestigt sind, daß nur Zugkräfte
übertragen werden.
12. Bindungsträgerplatte nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Trägerplatte (3) an ihrer der Zwi
schenplatte (4) zugekehrten Unterseite ein durch einen
Zapfen, eine Rippe (19) oder dergl. gebildetes und
starr mit der Trägerplatte (3) verbundenes Führungsele
ment aufweist, das mit seinem freien Ende in eine Aus
nehmung (18) in der Grundplatte (2) hineinragt, in der
es senkrecht zur Plattenebene bewegbar und um eine in
Längsrichtung der Platte verlaufende Mittelachse
schwenkbar ist.
13. Bindungsträgerplatte nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das freie Ende des Führungselements eine
nahezu spiel frei an parallelen Seitenwänden der Ausneh
mung in der Grundplatte (2) gelagerte Verdickung mit
kugel-, zylinder- oder schneidenförmigen Anlageflächen
hat.
14. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 1 oder
12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wänden der
Ausnehmung in der Grundplatte (2) und dem freien Ende
des Führungselements an allen Seiten ein Zwischenraum
vorgesehen ist, der mit einem elastomeren Material,
insbesondere dem Material der Zwischenplatte (4) ausge
füllt ist.
15. Bindungsträgerplatte nach einem der Ansprüche 1 oder 12
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement
die Form eines Kegels oder eines dreikantigen Prismas
hat, das mit seiner Spitze oder Kante in eine analog
geformte Ausnehmung der Grundplatte (2) hineinragt.
16. Bindungsträgerplatte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grund
platte (2) feste Anschläge vorgesehen sind, an denen
die Trägerplatte (3) oder das Führungselement abstütz
bar ist.
17. Bindungsträgerplatte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Platten der Bindungsträgerplatte einen rechteckigen
Querschnitt haben.
18. Bindungsträgerplatte einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die der Zwischenplatte
(4) zugekehrten Anlageflächen an der Grundplatte (2)
und der Trägerplatte (3) um eine in Plattenlängsrich
tung verlaufende Achse gekrümmt sind, wobei die Anlage
fläche der Grundplatte (2) konvex und die Anlagefläche
der Trägerplatte (3) konkav ist.
19. Bindungsträgerplatte nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(2) aus mehreren in Längsrichtung hintereinanderliegen
den, relativ zueinander beweglichen Teilen besteht.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19630367A DE19630367A1 (de) | 1996-07-28 | 1996-07-28 | Bindungsträgerplatte für einen Ski |
| US09/147,517 US6079731A (en) | 1996-07-28 | 1997-07-19 | Binding supporting plate for a ski |
| EP97934433A EP0929350A1 (de) | 1996-07-28 | 1997-07-19 | Bindungsträgerplatte für einen ski |
| PCT/DE1997/001519 WO1998004324A1 (de) | 1996-07-28 | 1997-07-19 | Bindungsträgerplatte für einen ski |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19630367A DE19630367A1 (de) | 1996-07-28 | 1996-07-28 | Bindungsträgerplatte für einen Ski |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19630367A1 true DE19630367A1 (de) | 1998-01-29 |
Family
ID=7801037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19630367A Withdrawn DE19630367A1 (de) | 1996-07-28 | 1996-07-28 | Bindungsträgerplatte für einen Ski |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6079731A (de) |
| EP (1) | EP0929350A1 (de) |
| DE (1) | DE19630367A1 (de) |
| WO (1) | WO1998004324A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| US6168173B1 (en) * | 1997-11-19 | 2001-01-02 | The Burton Corporation | Snowboard boot with binding interface |
| IL140136A (en) * | 2000-12-06 | 2010-06-16 | Intumed Ltd | Apparatus for self-guided intubation |
| US7748620B2 (en) | 2002-01-11 | 2010-07-06 | Hand Held Products, Inc. | Transaction terminal including imaging module |
| FR2847482B1 (fr) * | 2002-11-26 | 2005-01-28 | Rossignol Sa | Planche de glisse sur neige avec plaque a appui lateral |
| AT507579B1 (de) * | 2008-12-11 | 2011-01-15 | Atomic Austria Gmbh | Schi oder snowboard mit einem plattenartigen kraftübertragungselement |
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Family Cites Families (3)
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| FR2602979B1 (fr) * | 1986-08-20 | 1990-09-21 | Salomon Sa | Dispositif amortisseur de chocs et vibrations entre un ski et la fixation de la chaussure |
| FR2702387B1 (fr) * | 1993-03-11 | 1995-04-28 | Rossignol Sa | Plaque pour le montage sur un ski alpin, d'une fixation pour chaussure. |
| DE29603405U1 (de) * | 1996-02-24 | 1996-06-27 | Troll, Erwin, 94339 Leiblfing | Tragplatte |
-
1996
- 1996-07-28 DE DE19630367A patent/DE19630367A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-07-19 EP EP97934433A patent/EP0929350A1/de not_active Withdrawn
- 1997-07-19 US US09/147,517 patent/US6079731A/en not_active Expired - Fee Related
- 1997-07-19 WO PCT/DE1997/001519 patent/WO1998004324A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0929350A1 (de) | 1999-07-21 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |