DE19630006A1 - Verfahren zur Herstellung von nahtlos zu offen oder geschlossenen an den Rändern verbundenen Flachgestricken - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von nahtlos zu offen oder geschlossenen an den Rändern verbundenen FlachgestrickenInfo
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Description
Aufgrund der gestiegenen Lohnkosten in der Textilindustrie
wird auch bei der Fertigung von Gestrickteilen zunehmend dar
auf geachtet, daß möglichst wenig Nachbearbeitungsschritte des
Gestrickrohlings bis zur Fertigstellung des Kleidungsstückes
notwendig sind. Ohne Einschränkung der Mustervielfalt der
Strickwaren können heut zutage auf Flachstrickmaschinen Ge
strickrohrlinge gefertigt werden, bei denen nach Verlassen der
Maschine lediglich noch die Ärmel und die Seitennähte ge
schlossen werden müssen, um ein fertiges Kleidungsstück zu
erhalten. Es sind auch bereits Verfahren im Einsatz, bei denen
nach Auswurf des Gestrickes von der Flachstrickmaschine kei
nerlei Nähte mehr zu schließen sind. Hierbei werden mit Hilfe
der beiden Nadelbetten beispielsweise zur Bildung der Ärmel
oder des Vorder- und Rückenteils eines Pullovers bis zum Arm
ausschnitt schlauchförmige Gestricke erzeugt und anschließend
das Kleidungsstück durch separates Weiterstricken des Vorder-
und Rückenteils und dabei Umhängen der Ärmelmaschen fertigge
stellt. Auch das Schließen der Schulternähte und die Einarbei
tung eines Halsausschnittes wird auf der Flachstrickmaschine
vorgenommen. Zur Erzeugung der schlauchförmigen Teile des
Kleidungsstückes werden die Maschenreihen spiralförmig mit dem
Faden eines einzigen Fadenführers gestrickt, der im Wechsel
die Maschen auf dem vorderen und dem hinteren Nadelbett bil
det. Dieses bekannte Verfahren zur Herstellung von Schlauchge
stricken auf Flachstrickmaschinen hat jedoch den Nachteil, daß
die Musterungsmöglichkeiten der Gestrickschläuche einge
schränkt sind. Insbesondere die unterschiedliche mustermäßige
Gestaltung von Vorder- und Rückenteil eines Kleidungsstückes
ist mit dem bekannten Verfahren nur sehr eingeschränkt mög
lich.
Zur Vermeidung der obengenannten Nachteile schlägt die Erfin
dung ein Verfahren zur Herstellung von nahtlos offen oder ge
schlossen an den Rändern verbundenen Flachgestricken auf einer
Zweibett-Flachstrickmaschine vor, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß auf gegenüberliegenden Nadelbereichen der beiden
Nadelbetten mit Fäden von gesonderten Fadenführern je ein
Flachgestrick gebildet wird, wobei die seitlichen Ränder der
beiden Flachgestricke ein- oder beidseitig durch Überkreuzen
der Fäden der Fadenführer, die mindestens die Randmaschen der
beiden Flachgestricke bilden, jeweils vor dem Stricken einer
neuen Maschenreihe miteinander verbunden werden. Bei dieser
Art der Randverbindung zweier Flachgestricke bestehen keiner
lei Einschränkungen hinsichtlich der Musterung der beiden Ge
strickteile. Die Gestrickteile können gleich- oder verschie
denartig gemustert sein. Es sind sowohl Jacquard-Strickteile
als auch Intarsien-Gestricke sowie Strukturgestricke verwirk
lichbar. Gegenüber Schlauch-Rund gestrickter Ware weist das
erfindungsgemäße Verfahren außerdem einen hohen Produktions
vorteil auf. Es können gleichzeitig Maschenreihen für das Ge
strick auf dem vorderen und dem hinteren Nadelbett gebildet
werden, während bei der seither hergestellten Schlauch-Rund
gestrickten Ware die Maschenreihen auf dem vorderen und hinte
ren Nadelbett jeweils im Wechsel zueinander gestrickt werden.
Zur Herstellung der Überkreuzung der Fäden der Fadenführer
sind zwei unterschiedliche Methoden anwendbar. So können min
destens die Randmaschen des Gestrickes auf dem vorderen Nadel
bett mit einem Faden eines über dem hinteren Nadelbett geführ
ten Fadenführers und mindestens die Randmaschen des Gestrickes
auf dem hinteren Nadelbett mit dem Faden eines über dem vor
deren Nadelbett geführten Fadenführers gebildet werden. Durch
die Führung des Fadenführers über dem jeweils anderen Nadel
bett, kommt es bei Umkehrung der Strickrichtung automatisch zu
einer Überkreuzung der Fäden der beiden Fadenführer. Es können
jedoch auch immer im Wechsel mit dem Faden eines ersten Faden
führers zunächst mindestens die Randmaschen für das Gestrick
auf dem vorderen Nadelbett und mit dem Faden eines zweiten
Fadenführers mindestens die Randmaschen für das Gestrick auf
dem hinteren Nadelbett gebildet werden und dann mit dem Faden
des ersten Fadenführers mindestens die Randmaschen für das Ge
strick des hinteren Nadelbettes und mit dem Faden des zweiten
Fadenführers mindestens die Randmaschen für das Gestrick des
vorderen Nadelbettes gebildet werden. Nach dieser Methode
wechselt also die Zuordnung eines Fadenführers zu einem der
beiden Gestricke nach jeder Maschenreihe. Grundsätzlich sind
hierbei alle Nadeleinteilungen möglich. Für Strickwaren glatt
vorne und glatt hinten können alle Nadeln stricken. Zur Her
stellung von Gestricken 1 : 1 vorne und 1 : 1 hinten strickt je
weils nur jede zweite Nadel. Mit dem erfindungsgemäßen Ver
fahren ist auch die Herstellung eines an den Rändern verbun
denen Rippengestrickes möglich. Hierzu können die Nadeln der
beiden Nadelbetten so eingeteilt werden, daß den mit Maschen
besetzten Nadeln eines Bettes leere Nadeln des anderen Bettes
gegenüberstehen, und vor dem Stricken einer Maschenreihe je
weils diejenigen Maschen des einen Nadelbettes, die auf der
Außenseite des dort gebildeten Flachgestrickes als linke Ma
schen erscheinen, auf die freien Nadeln des gegenüberliegenden
Nadelbettes umgehängt werden. Mit diesem Verfahren ist also
auch das Herstellen von geschlossenen Bündchen an Pullovern
oder dergleichen möglich. Demzufolge umfaßt die Erfindung auch
ein Verfahren zum Stricken eines nahtlosen vollständigen Klei
dungsstückes oder dergleichen, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß die an den Rändern verbundenen Bereiche des Kleidungs
stückes wie Bündchen, Ärmel, Vorder- und Rückenteil bis zum
Armausschnitt nach einem der vorgenannten Verfahren gestrickt
werden. Hierbei können verschiedene Teile des Kleidungsstückes
oder dergleichen, wie Ärmel und Vorder- und Rückenteil, sepa
rat und parallel zueinander gestrickt und anschließend durch
Umhängetechniken miteinander verbunden werden.
Eine solche
Umhängetechnik ist beispielsweise aus der DE-OS 40 27 606 der
Anmelderin bekannt. Das dort für ein flächiges Gestrick be
schriebene Verfahren läßt sich in analoger Weise auf Klei
dungsstücke mit schlauchförmig gestrickten Teilen übertragen.
Auch das Schließen der Schulternähte und das Einarbeiten von
Halsausschnitten ist unter Anwendung bekannter Techniken
durchführbar.
Nachfolgend werden zwei Varianten des erfindungsgemäßen Ver
fahrens anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung von Faden
führern einer Flachstrickmaschine und ih
rer Führung;
Fig. 2 einen Maschenverlauf zur Erzeugung eines
Gestrickes glatt vorne und glatt hinten
mit einer Randverbindung nach einer ersten
Verfahrensvariante;
Fig. 3 einen Maschenverlauf zur Erzeugung eines
Gestrickes 1 : 1 vorne und 1 : 1 hinten mit
einer Randverbindung nach der ersten Ver
fahrensvariante;
Fig. 4 und 5 Maschenverläufe zur Erzeugung eines Ge
strickes glatt vorne und glatt hinten mit
einer Randverbindung nach einer zweiten
Verfahrensvariante;
Fig. 6 und 7 Maschenverläufe zur Erzeugung eines Ge
strickes 1 : 1 vorne und 1 : 1 hinten mit ei
ner Randverbindung nach der zweiten Ver
fahrensvariante;
Fig. 8 einen Ausschnitt des Maschenbildes eines
gemäß den Maschenverläufen aus den
Fig. 2, 4 und 5 gestrickten Glattrechts-Ge
strickes;
Fig. 9 einen Maschenverlauf einer Anfangsstrick
reihe zur Erzeugung eines 1/1-Rippenge
strickes nach der ersten Verfahrensvarian
te;
Fig. 10 ein Umhängen von Maschen des vorderen Na
delbettes auf das hintere Nadelbett gemäß
dem Verfahren nach Fig. 9;
Fig. 11 einen Maschenverlauf für das Stricken von
Maschen für das Gestrickteil, dessen
Sichtseite auf dem vorderen Nadelbett
liegt, gemäß dem Verfahren nach Fig. 9;
Fig. 12 das Umhängen von Maschen des hinteren Na
delbettes auf das vordere Nadelbett gemäß
dem Verfahren nach Fig. 9;
Fig. 13 einen Maschenverlauf für das Stricken der
Maschen für das Gestrickteil, dessen
Sichtseite auf dem hinteren Nadelbett
liegt, gemäß dem Verfahren nach Fig. 9;
Fig. 14 einen Maschenverlauf für eine Anfangsreihe
zur Erzeugung eines 1/1-Rippengestrickes
nach der zweiten Verfahrensvariante;
Fig. 15 eine Darstellung des Umhängens von Maschen
vom vorderen Nadelbett auf das hintere Na
delbett gemäß dem Verfahren nach Fig. 14;
Fig. 16 einen Maschenverlauf für das Stricken der
Maschen für das Gestrickteil, dessen
Sichtseite auf dem vorderen Nadelbett
liegt, gemäß dem Verfahren nach Fig. 14;
Fig. 17 eine Darstellung des Umhängens von Maschen
vom hinteren Nadelbett auf das vordere Na
delbett gemäß dem Verfahren nach Fig. 14;
Fg. 18 einen Maschenverlauf für die Bildung von
Maschen für das Gestrickteil, dessen
Sichtseite auf dem hinteren Nadelbett
liegt, gemäß dem Verfahren nach Fig. 14.
Wie oben beschrieben, gibt es zur Herstellung der Überkreuzun
gen der Fäden der verschiedenen Fadenführer an den Gestrick
rändern zwei unterschiedliche Möglichkeiten.
Fig. 1 zeigt die Fadenführeranordnung einer mehrsystemigen
Flachstrickmaschine. Mit E ist die zentrale Symmetrieebene der
Maschine bezeichnet, die genau zwischen den beiden in Fig. 1
nicht darstellten Nadelbetten verläuft. Beidseits der Symme
trieebene E sind jeweils vier Fadenführer FV1 bis FV4
und FH1 bis FH4 an Schienen 10 bis 13 geführt, wobei die
Schienen 10 und 11 über dem vorderen und die Schienen 12
und 13 über dem hinteren Nadelbett angeordnet sind. Bei der
ersten, in den Fig. 2 und 3 anhand der Erzeugung eines Glatt
rechts-Gestrickes bzw. eines 1 : 1-Gestrickes gezeigten Verfah
rensvariante wird ein vor der Symmetrieebene E geführter Fa
denführer FV zur Erzeugung von Maschenreihen auf dem hinteren
Nadelbett H und der Faden eines hinter der Symmetrieebene E
geführten Fadenführers FH zur Erzeugung von Maschenreihen auf
dem vorderen Nadelbett V der Flachstrickmaschine eingesetzt.
Hierdurch kommt es zu einem automatischen Kreuzen der beiden
Fadenführerfäden bei jedem Richtungswechsel am Ende einer Ma
schenreihe. Zur Erzeugung eines Glattrechts-Gestrickes gemäß
Fig. 2 stricken alle Nadeln des vorderen und hinteren Nadel
bettes V und H. Beim in Fig. 3 gezeigten Gestrick mit 1 : 1
vorne und 1 : 1 hinten strickt hingegen nur jede zweite Nadel
auf den Nadelbetten V und H. In den Fig. 4 und 5 ist eine
zweite Verfahrensvariante anhand der Erzeugung eines Gestric
kes glatt vorne und glatt hinten verdeutlicht. Es stricken
wieder alle Nadeln der beiden Nadelbetten V und H. Die Faden
kreuzung an den Rändern entsteht dadurch, daß die beiden Fa
denführer FX und FY nach jeder Strickreihe ihre Fäden den
Nadeln des anderen Nadelbettes V, H zuführen. Strickt bei
spielsweise der Faden des Fadenführers FX zunächst eine Ma
schenreihe auf dem vorderen Nadelbett V, so strickt anschlie
ßend der Faden dieses Fadenführers FX eine Maschenreihe auf
dem hinteren Nadelbett H. Umgekehrt wechselt der Faden des
zweiten Fadenführers FY von der Erzeugung von Maschen auf dem
hinteren Nadelbett H auf die Erzeugung von Maschen auf dem
vorderen Nadelbett V. Fig. 4 stellt dabei das Stricken der
Anfangsreihe dar, nach der zum ersten Mal die Fäden der beiden
Fadenführer FX und FY gekreuzt werden. In den Fig. 6 und 7 ist
das Erzeugen eines Gestrickes 1 : 1 vorne und 1 : 1 hinten mit
einer Randverbindung nach der zweiten Verfahrensvariante ge
zeigt. Dabei stellt Fig. 6 den Maschenverlauf der Anfangsreihe
und Fig. 7 den Maschenverlauf aller weiteren Maschenreihen
dar.
Fig. 8 zeigt das Maschenbild eines Glattrechts-Gestrickes, wie
es mit den Maschenverläufen nach den Fig. 2, 4 und 5 herstell
bar ist. Ein auf dem vorderen Nadelbett V hergestelltes Ge
strick GV ist durch Überkreuzungen der Fadenführerfäden mit
einem auf dem hinteren Nadelbett H hergestellten Gestrick GH
verbunden, wobei im Verbindungsbereich A der Gestricke GV, GH
die Überkreuzungen 30 der Fäden sichtbar sind.
In den Fig. 9 bis 13 ist noch einmal die erste Verfahrensva
riante und in den Fig. 14 bis 18 die zweite Verfahrensvariante
am Beispiel des Erzeugens eines 1/1-Rippengestrickes mit ver
bundenen Rändern gezeigt.
Fig. 9 verdeutlicht die Nadelverteilung der beiden Nadelbet
ten V und H zur Erzeugung eines 1/1-Rippengestrickes. Die
Nadeln der beiden Nadelbetten V und H sind dabei entweder
durch lange Striche, kurze Striche oder Punkte gekennzeichnet.
Lange Striche kennzeichnen Nadeln, auf denen von der Waren
sichtseite her gesehen rechte Maschen liegen, während kurze
Striche Nadeln kennzeichnen, auf denen, von der Sichtseite aus
gesehen, linke Maschen des Gestrickes liegen. Freie Nadeln
sind jeweils durch Punkte gekennzeichnet. Wie Fig. 9 zeigt,
ist jeweils die einer maschentragenden Nadel des einen Nadel
bettes gegenüberliegende Nadel des anderen Nadelbettes frei.
Dies gewährleistet, daß die Maschen des einen Nadelbettes
jeweils auf freie Nadeln des anderen Nadelbettes umgehängt
werden können. Gemäß Fig. 9 werden mit einem zweiten System S2
der Flachstrickmaschine die Maschenreihen des Gestrickes auf
dem hinteren Nadelbett H erzeugt, während ein System S1 die
Maschenreihen des Gestrickes auf dem vorderen Nadelbett V
erzeugt. Fig. 9 verdeutlicht auch, daß es aufgrund der bei der
ersten Verfahrensvariante versetzt zu ihrem jeweiligen Nadel
bett V, H geführten Fadenführer FV, FH automatisch an den Rän
dern des Gestrickes zu einer Überkreuzung der Fäden der beiden
Fadenführer FH, FV kommt. Fig. 10 illustriert den Umhängevor
gang von Maschen des vorderen Nadelbettes V auf Nadeln des
hinteren Maschenbettes H. Wenn das Gestrick auf dem vorderen
Nadelbett V linke Maschen aufweisen soll, so müssen diese
Maschen durch Nadeln des hinteren Nadelbettes gebildet werden.
Deswegen werden die linken Maschen der Vorderseite LV auf
leere Nadeln des hinteren Nadelbettes H umgehängt, was durch
die Pfeile 14 gekennzeichnet ist. Bei der ersten Strickreihe
finden auch keine weiteren Umhängevorgänge statt. Bei allen
weiteren Maschenreihen jedoch wird mit dem Umhängen der linken
vorderen Maschen LV auch ein Zurückhängen der linken hinteren
Maschen LH aus dem vorhergehenden Strickvorgang vom vorderen
Nadelbett V auf das hintere Nadelbett H vorgenommen, was durch
die Pfeile 15 verdeutlicht ist. Nach dem erfolgten Umhängen,
das beispielsweise durch die Stricksysteme S1 auf den vorderen
und hinteren Nadelbetten V und H vorgenommen werden kann, wer
den durch Fadenzufuhr des Fadenführers FH, welcher hinten
geführt ist, die Maschen für das Gestrick des vorderen Nadel
bettes V gestrickt, wobei sowohl Nadeln des vorderen als auch
des hinteren Nadelbettes V, H im Einsatz sind (Fig. 11). Nach
Bildung der Maschen für das vordere Gestrick erfolgt ein neu
er, in Fig. 12 gezeigter Umhängevorgang. Es werden nun die
linken vorderen Maschen LV vom hinteren Nadelbett H auf das
vordere Nadelbett V zurückgehängt, was durch die Pfeile 16
angedeutet ist. Außerdem werden gleichzeitig die linken hinte
ren Maschen vom hinteren Nadelbett H auf das vordere Nadel
bett V umgehängt, um anschließend die Maschen für das Gestrick
auf dem hinteren Nadelbett H bilden zu können, wie in Fig. 13
dargestellt ist. Dabei werden diese Maschen jetzt durch Faden
zufuhr vom vorne geführten Fadenführer FV gestrickt. Nun ist
sowohl für das Gestrick auf dem vorderen Nadelbett V als auch
für das Gestrick auf dem hinteren Nadelbett H eine Maschen
reihe erzeugt worden, bei der sich rechte und linke Maschen
jeweils abwechseln. Anschließend werden die in den Fig. 10
bis 13 gezeigten Schritte solange wiederholt, bis das Gestrick
die gewünschte Länge aufweist.
Die Fig. 14 bis 18 entsprechen den Fig. 9 bis 13, zeigen je
doch die zweite Variante zur Erzeugung von Fadenüberkreuzungen
an den Rändern der Flachgestricke auf dem vorderen und dem
hinteren Nadelbett V, H. Fig. 14 zeigt wieder das Erzeugen
einer Anfangsreihe eines 1/1-Rippengestrickes. Im Gegensatz
zum Verfahren nach Fig. 9 wird hier jedoch die Maschenreihe
des vorderen Nadelbettes V durch einen beliebigen ersten Fa
denführer FX und die Maschenreihe auf dem hinteren Nadelbett H
durch einen zweiten Fadenführer FY gebildet. Im nächsten, in
Fig. 15 gezeigten Schritt werden wieder die linken Maschen LV
des vorderen Nadelbettes V auf entsprechende leere Nadeln des
hinteren Nadelbettes H umgehängt. Auch eventuell auf dem vor
deren Nadelbett V liegende linke Maschen des hinteren Nadel
bettes LH werden wieder zurückgehängt, was jeweils durch die
Pfeile 18 und 19 angedeutet ist. Anschließend werden die Ma
schen für das Gestrick des vorderen Nadelbettes V er
zeugt (Fig. 16), wobei hierzu nun der zweite Fadenführer FY
eingesetzt wird. Der Fadenführer FY wechselt also von der
Erzeugung von Maschen für das Gestrick auf dem hinteren Nadel
bett H auf die Erzeugung von Maschen für das Gestrick auf dem
vorderen Nadelbett V. Anschließend werden die linken vorderen
Maschen von den Nadeln des hinteren Nadelbettes H wieder auf
die Nadeln des vorderen Nadelbettes V umgehängt, was durch den
Pfeil 20 verdeutlicht ist. Gleichzeitig werden die linken
hinteren Maschen auf freie Nadeln des vorderen Nadelbettes V
umgehängt (Fig. 17), um anschließend die Maschen für das Ge
strick auf dem hinteren Nadelbett H bilden zu können. Dies ist
in Fig. 18 gezeigt. Die Maschen für das Gestrick auf dem hin
teren Nadelbett H werden nun mit dem Fadenführer FX erzeugt.
Auch dieser Fadenführer wechselt somit das Nadelbett. Hier
durch kommt es zum Überkreuzen der Fäden der beiden Fadenfüh
rer FX und FY an den Rändern der beiden Gestrickteile.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von nahtlos offen oder ge
schlossen an den Rändern verbundenen Flachgestricken auf
einer Zweibett-Flachstrickmaschine, dadurch gekennzeich
net, daß auf gegenüberliegenden Nadelbereichen der beiden
Nadelbetten (V, H) mit Fäden von gesonderten Fadenfüh
rern (FV, FH, FX, FY) je ein Flachgestrick gebildet wird,
wobei die seitlichen Ränder der beiden Flachgestricke ein-
oder beidseitig durch Überkreuzen der Fäden der Fadenfüh
rer (FH, FV), die mindestens die Randmaschen der beiden
Flachgestricke bilden, jeweils vor dem Stricken einer
neuen Maschenreihe miteinander verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens die Randmaschen des Gestrickes auf dem vorderen
Nadelbett (V) mit dem mit einem Faden eines über dem hin
teren Nadelbett (H) geführten Fadenführers (FH) und minde
stens die Randmaschen des Gestrickes auf dem hinteren
Nadelbett (H) mit einem Faden eines über dem vorderen
Nadelbett (V) geführten Fadenführers (FV) gebildet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
immer im Wechsel mit dem Faden eines ersten Fadenfüh
rers (FX) zunächst mindestens die Randmaschen für das Ge
strick auf dem vorderen Nadelbett (V) und mit dem Faden
eines zweiten Fadenführers (FY) mindestens die Randmaschen
für das Gestrick auf dem hinteren Nadelbett (H) gebildet
werden und dann mit dem Faden des ersten Fadenführers (FX)
mindestens die Randmaschen für das Gestrick des hinteren
Nadelbettes (H) und mit dem Faden des zweiten Fadenführers
(FY) mindestens die Randmaschen für das Gestrick des vor
deren Nadelbettes (V) gebildet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Herstellung eines Rippengestrickes
die Nadeln der beiden Nadelbetten (V, H) so eingeteilt
werden, daß den mit Maschen besetzten Nadeln eines Bet
tes (V, H) leere Nadeln des anderen Bettes (H, V) gegen
überstehen, und vor dem Stricken einer Maschenreihe je
weils diejenigen Maschen (LV, LH) des einen Nadelbet
tes (V, H), die auf der Außenseite des dort gebildeten
Flachgestrickes als linke Maschen erscheinen, auf die
freien Nadeln des gegenüberliegenden Nadelbettes (H, V)
umgehängt werden.
5. Verfahren zum Stricken eines nahtlosen vollständigen Klei
dungsstückes oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß
die an den Rändern verbundenen Bereiche des Kleidungs
stückes wie Bündchen, Ärmel, Vorder- und Rückenteil bis
zum Armausschnitt nach einem Verfahren gemäß den Ansprü
chen 1 bis 4 gestrickt werden.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19630006A DE19630006A1 (de) | 1996-07-25 | 1996-07-25 | Verfahren zur Herstellung von nahtlos zu offen oder geschlossenen an den Rändern verbundenen Flachgestricken |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE19630006A1 true DE19630006A1 (de) | 1998-01-29 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19630006A Ceased DE19630006A1 (de) | 1996-07-25 | 1996-07-25 | Verfahren zur Herstellung von nahtlos zu offen oder geschlossenen an den Rändern verbundenen Flachgestricken |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPH1072746A (de) |
| DE (1) | DE19630006A1 (de) |
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