DE19614392A1 - Konusampulle - Google Patents
KonusampulleInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01L3/00—Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
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Description
Mit der Anmeldung Nr. 295 05 642.8 und der Anmeldung
eigenen Datums vom 10.04.1995 mit dem Titel "Ampulle
bevorzugt für medizinische Anwendungen" wurden Ampul
lenvarianten beschrieben, die geeignet sind, direkt zur
Medikamentenaspiration nach Eröffnung mit dem Spritzen
konus sicher adaptiert zu werden.
Mittlerweile sind dem Verfasser Anmeldungen bekannt,
die es erlauben, bei bekannter Ampullenzwiebel die je
weilige Ampulle so zu eröffnen, daß die direkte Sprit
zenadaptation gelingt, andererseits, daß auch eine Be
lüftung bei diesem Vorgang möglich ist.
In neuerer Zeit wird jedoch zunehmend Kritik durch eine
mögliche Gefahr von Glassplitterembolien bei Brech
ampullen laut.
Andererseits ist eine Kunststoffampulle auf dem Markt,
die es gestattet, eine begrenzte Auswahl von
Medikamenten für eine bestimmte Zeit so zu lagern, daß
sie nach Verschlußabdrehen geeignet ist, bei
bestehender Wirksamkeit des eingeschlossenen
Medikamentes direkt mit einem Luer-Spritzenadapter zu
konnektieren.
Dagegen sind Glasampullen für die meisten Medikamente
das Mittel der Wahl, ob ihrer Eigenschaft, keine
chemische Alteration mit dem Wirkmedikament zu
induzieren.
Aus den USA wiederum ist bekannt, daß Glas-Stech
ampullen überwiegend Verwendung finden.
Dem Verfasser erscheint es deshalb als das Optimum
schlechthin, für die Langzeitverwahrung von
injizierbaren Medikamenten Glas zu verwenden, das über
einen entsprechenden Spritzenadapterfortsatz nach
leichter und unkomplizierter Entfernung des
Verschlusses, das beinhaltete Medikament in die
korrespondierende Spritze zu aspirieren gestattet, was
einen großen Fortschritt bei ungeübtem Pflegepersonal
bedeutet.
Dabei müssen z. B. folgende Fragen beantwortet sein:
- 1. Gilt der Kunststoff als bewiesen inert gegenüber den Wirkstoffen eines Medikaments und seiner Additive?
- 2. Ist eine Aufnahme von Kunststoffbestandteilen in das Medikament möglich und ergeben sich daraus schädliche Verbindungen oder ist der Kunststoff als injizierter Bestandteil selbst schädlich?
- 3. Ist eine Aufnahme von Medikamenten- oder Additiv bestanteilen in den Kunststoff möglich und ergeben sich daraus unkontrollierbare Wirkveränderungen in Bezug auf Verfallsdatum u. a. m.?
- 4. Ist die Kombination von Kunststoffauflösung und chemischer Verbindung und die Diffusion von Medikamentenbestandteilen oder Additiven in den Kunststoff unter möglicher Ausbildung schädlicher Substanzen zu diskutieren?
- 5. Ist der Verschluß dicht oder die Kontamination, die Verdunstung o. dgl. möglich?
- 6. Ist der Kunststoff verrottungsstabil?
- 7. Ist der Kunststoffverschluß manipulationssicher?
Neben möglichen anderen Fragen sind diese beim Medika
menteneinschluß in reine Glasbehältnisse als so gut wie
sicher beantwortet.
Dies kann auch für PET als Verschluß ausgesprochen
werden, dessen inerte Eigenschaften Teflon nahe kommt.
Die Erfindung wird nun anhand der Ansprüche 1-12 und
der Fig. 1 näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 in schematisierter Schnittdarstellung eine
Ampulle mit bevorzugtem Kunststoffverschluß (5, . . . ),
der sich aus dem eigentlichen Verschlußbolzen (5),
Haltering (6), Fortsatz (7) im Übergang zur
manipulationssichernden bevorzugten Metallfolie (8)
zusammensetzt.
Die Konusampulle selbst ist schematisiert nur
detailliert im Schnitt dargestellt.
Wir erkennen im Detail Behältnis (2) von Ampulle (1)
mit Konusadapter (3) und Umlaufwulst (4).
Dieser (4) dient Haltering (6) zum gesicherten
Verschluß, insbesondere durch wärmebedingte
intraampulläre Druckerhöhung.
Der Öffnungsvorgang und die Aspiration wurden bereits
in den Ansprüchen beschrieben.
Alternativen sind den Ansprüchen zu entnehmen.
Claims (12)
1. Konusampulle,
dadurch gekennzeichnet,
daß diese ein Behältnis mit einem Spritzenkonus
adapter mit endständig optimierter Umrandung nach
Medikamentenbeschickung durch einen medikamenten
inerten Verschluß dicht und manipulationssicher
verschlossen wird, daß der Verschluß von Hand oder
ggf. über ein Hilfsinstrument eröffnet wird, woran
sich die Medikamentenaspiration in eine geeignete
Spritze (Adapter, Größe) anschließt und wobei nach
Eröffnen der Ampulle ein Verschließen in den
ursprünglichen Zustand zum Zweck der Manipulation
nicht mehr möglich ist.
2. Konusampulle nach mindestens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Verschlußmaterial bevorzugt ein
medikamenteninerter Thermoplast verwendet wird,
wobei der medikamentendichte Verschluß bevorzugt
durch einen in den Konusadapter eingepreßten
Verschlußbolzen bevorzugt gummielastischer
Konsistenz optimierter Shore-Härte erreicht wird,
sich in entsprechender Ausgestaltung über die
optimierte Behälterkonusumrandung in einen dem
Behälterkonusadapter bevorzugt anschmiegsamen
zirkulären und so dimensionierten Außenfortsatz
verlängert und z. B. mittels adaptierter bevorzugt
zerreißbarer Metallfolie manipulationssicher so am
Behältnis fixiert ist, daß die Ampulleneröffnung
gesichert gelingt, wobei eine Kontamination des
Behältereintritts vermieden wird.
3. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1, 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß statt eines Thermoplasten ein bevorzugt
elastischer und vernetzter Kunststoff wie Silikon
o. dgl. verwendet wird.
4. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Thermoplast bevorzugt Polyurethan oder PET
o. dgl. verwendet wird.
5. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konusampulle bevorzugt nach dem
Befüllvorgang verschlossen wird.
6. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konusampulle bevorzugt nach dem Verschluß
bodenseitig befüllt und verschweißt wird.
7. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konusampulle bevorzugt durch eine dosierte
Dreh-Rotations- und Kippbewegung eröffnet wird.
8. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Inhalt nach Konnektierung mit einer
geeigneten Spritze bevorzugt upside-down nach
Luftinsufflation entnommen wird.
9. Konusampulle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Behältnis (1) bevorzugt aus Glas gefertigt
ist, wobei sich der Behältnis- oder Ampullenkörper
(2) in den Spritzenkonusadapter (3) mit seinem
bevorzugt endständigen Außenwulst (4) o. dgl.
fortsetzt, der dazu dient, durch seine Formgebung
den bevorzugten Thermoplast-Kunststoffbolzen (5)
mit seinem Haltering (6) und seinem
manipulationsgesicherten (8) Fortsatz (7) auch bei
Druck sicher zu haltern und die Ampulle (1)
geeignet macht, leicht eröffnet zu machen, wobei
gewährleistet ist (7), daß der Konuseintritt (4)
bei der Öffnung gesichert kontaminationsfrei
bleibt, solange die diesbezüglichen Vorschriften
beachtet werden.
10. Konusampulle nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ampulle (1) ein Ampullenbehältnis (2) mit
Konusadapter (3), der bevorzugt einen endständigen
Außenwulst (4) aufweist, besitzt.
11. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
9-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kunststoffverschlußbolzen (5) als
eigentlicher Konus-Verschlußanteil (5) geeignet
ist, in den Konusadapter (3) der Ampulle (1)
abdichtend einzugreifen und bevorzugt einen
zusätzlichen Abdichtring (6) aufweist, der unter
den Außenwulst (4) von Konusadapter (3) greift und
sich in Fortsatz (7) bevorzugt zirkulär
verlängert, wobei er sich bevorzugt an Außenkonus
(3) anschmiegt und mit einer bevorzugten Folie (8)
geeignet ist, manipulationsgesichert zu werden.
12. Konusampulle nach mindestens einem der Ansprüche
1-11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (5, . . . ) von materialkundlicher
Seite und seitens seiner Dimensionierung geeignet
ist, allen Erfordernissen gerecht zu werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114392 DE19614392A1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Konusampulle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996114392 DE19614392A1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Konusampulle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19614392A1 true DE19614392A1 (de) | 1997-10-16 |
Family
ID=7791031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996114392 Withdrawn DE19614392A1 (de) | 1996-04-12 | 1996-04-12 | Konusampulle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19614392A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007038062B3 (de) * | 2007-08-11 | 2009-04-02 | Bimed Teknik A.S., Büyükcekmece | Verschlusselement für eine Ampulle zur Aufnahme von Flüssigkeiten und Ampulle mit einem solchen Verschlusselement |
-
1996
- 1996-04-12 DE DE1996114392 patent/DE19614392A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007038062B3 (de) * | 2007-08-11 | 2009-04-02 | Bimed Teknik A.S., Büyükcekmece | Verschlusselement für eine Ampulle zur Aufnahme von Flüssigkeiten und Ampulle mit einem solchen Verschlusselement |
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Legal Events
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