DE19609939C1 - Wassersystem in Flugzeugen - Google Patents
Wassersystem in FlugzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Wassersystem in Flugzeugen, in dem mindestens ein
belüftbarer Wassertank, mindestens eine Versorgungsleitung für Verbraucher,
Füll- und Drainageleitungen und Ventile mit Absperrelementen und Leitungs
anschlüssen vorgesehen sind.
Für Frischwassersysteme in Flugzeugen werden üblicherweise zum Befüllen und
Drainieren des Systems Absperrventile genutzt, die im Normalfall motorisch
angetrieben werden. In einem bekannten Wassersystem (dargestellt in der Fig.
2 der Zeichnung) ist ein erstes Absperrventil in einer Drainageleitung zum
Umschalten zwischen Befüllen und Drainieren vorgesehen. Ein zweites Ventil ist
notwendig, um beim Befüllen oder Drainieren des Wassersystems eine Belüf
tung der Tanks zu erreichen. Ein weiteres Schließventil ist zwischen den Was
sertanks und dem Versorgungsleitungssystem angeordnet ist, um bei einem
entleerten Wassertank diesen vom Gesamtsystem zu trennen, um nicht Luft in
das von anderen Tanks versorgte Wassersystem zu drücken. Diese Anordnung
der drei Ventile für die Versorgung sowie das Füllen und Drainieren des Sy
stems bedeuten einen hohen Montageaufwand, da beim Einbau der Ventile
auch viele Zusatzbauteile notwendig sind, wie Beheizungselemente, Isoliermatten,
Beheizungsbrücken zur Minderung der Gefahr des Einfrierens der Ventile,
Halterungen und Schaltvorrichtungen u. a. Um neben der Verringerung des
Montageaufwandes auch das im Flugzeugbau geltende Erfordernis einer leich
ten Bauweise gerecht zu werden, ist eine Vereinfachung im derzeitigen Wasser
system anzustreben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Wasser
system derart auszubilden, daß eine Vereinfachung des Systems erreicht wird,
wobei insbesondere der notwendige Montageaufwand erheblich gesenkt und
eine Gewichtsreduzierung als wesentliches Erfordernis im Flugzeugbau reali
siert wird.
Diese Aufgabe wird mit den in Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen
gelöst.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung werden vorteilhaft folgende Anschlüsse
miteinander verbunden: in Normalstellung (Schaltstellung I) der Tankanschluß
und der Verbraucheranschluß, in Schließstellung (Schaltstellung II) keine An
schlüsse, in Füll- und Drainagestellung (Schaltstellung III) der Wasseranschluß,
den Tankanschluß und den Verbraucheranschluß und in Restdrainagestellung
(Schaltstellung IV) den Wasseranschluß, den Tankanschluß, den Verbraucher
anschluß und den Drainageanschluß.
Dabei ist insbesondere eine Einsparung von Bauteilen und damit eine Reduzie
rung von Montagezeit, Kosten und Gewicht erreicht.
Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen 2-12.
Insbesondere mit der Maßnahme gemäß Anspruch 2 ergibt sich der Vorteil, daß
in Füll- und Drainagestellung sowie in Restdrainagestellung eine Verbindung
zwischen Tank und Flugzeugumgebung erfolgt, die eine Be- und Entlüftung des
Systems ermöglicht.
Die Erfindung wird nachstehend beschrieben, wobei die Vorrichtung anhand der
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert wird.
Bauteile mit identischen Bezugszeichen sind in den Ausführungsformen gleich
ausgebildet.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 das Wassersystem für ein Flugzeug mit der erfindungs
gemäßen Ausführung eines Mehrfunktionsventils zum
Füllen und Drainieren, in
Fig. 2 eine Ausführung eines Wassersystems für ein Flugzeug
gemäß dem Stand der Technik, in
Fig. 3A bis 3D das Mehrfunktionsventil für das Wassersystem gemäß Fig.
1 mit Darstellung der Wasserführung und in
Fig. 4A und 4B das Mehrfunktionsventil gemäß Fig. 1 mit einer Darstel
lung der Belüftung.
Die Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt eines Wassersystems 1 für ein Flugzeug in
einer zum Stand der Technik gehörenden Ausführung. Das Wassersystem 1
besteht im wesentlichen aus mehreren Wassertanks 5, 6 und weiteren, nicht
gezeigten Tanks sowie Wasserleitungen 8. Über diese Leitungen 8 mit Entnah
mestellen werden die entsprechenden Verbraucher, beispielsweise Bordküchen,
Toiletten oder Handwaschbecken mit Frischwasser versorgt. Ein Druckluftsy
stem mit Druckluftleitungen 7 ermöglicht die Druckbeaufschlagung im Wasser
system 1, wenn Wasser an den Entnahmestellen entnommen wird bzw. eine
Unterstützung mittels Druckluft bei einer Entleerung der Wassertanks 5, 6. Das
Drainieren des Wassersystems 1 erfolgt unter anderem über eine Drainagelei
tung 10, die über einen Drainagerumpfauslaß 2 nach außerhalb des Flugzeug
rumpfes 3 führt.
Eine Überlaufleitung 9 ist im oberen Bereich der Wassertanks 5, 6 angeordnet
und führt über eine Überlaufaußenleitung 17 zu einem Überlaufrumpfauslaß 4,
der im Flugzeugrumpf 3 in Nähe des Drainagerumpfauslasses 2 angebracht ist.
Die Überlaufleitung 9 dient gleichzeitig zur Be- und Entlüftung der Wassertanks
5, 6. Für das Füllen und Drainieren des Wassersystems 1 im mittleren Rumpf
bereich werden ein Motorventil 11 mit zwei Absperrkugeln und ein weiteres
Motorventil 12 mit einer Absperrkugel verwendet. Das als Drainageventil ausge
bildete Motorventil 12 ist in der Drainageleitung 10 angeordnet, so daß eine
Umschaltung zwischen den Zuständen Befüllen aus einer Befülleitung 14 oder
Drainieren über die Drainageleitung 10 und den Drainagerumpfauslaß 2 erfolgen
kann. Das als Füll- und Drainageventil ausgebildete Motorventil 11 ist in der
Überlaufleitung 9 und der Befülleitung 14 angeordnet. Mit diesem Motorventil
11 kann in Schaltstellung 1 ein Befüllen oder Drainieren des Wassersystems 1
erfolgen, die Überlaufleitung 9 und die Befülleitung 14 sind mit ihren Außen
anschlüssen verbunden. In Schaltstellung 2 sind die Anschlüsse nach außen
gesperrt, d. h. in dieser Stellung ist das Wassersystem im betriebsbereiten
Zustand und kann druckbeaufschlagt werden. Ein weiteres Schließventil 13,
welches zwischen den Wassertanks 5, 6 und den Wasserleitungen 8 angeord
net ist, ist notwendig, wenn bestimmte Wassertanks im Wassersystem 1
entleert sind und damit die Gefahr besteht, Luft in das Wassersystem 1 zu
drücken. Mit dem Schließventil 13 können somit die geleerten Wassertanks 5, 6
von der Wasserversorgung getrennt werden und die Versorgung des Wasser
systems 1 erfolgt über die weiteren, nicht dargestellten Tanks. Die Anordnung
der Ventile 11, 12, 13 im Frischwassersystem bedeutet einen hohen Monta
geaufwand, da beim Einbau dieser Ventile auch viele Zusatzbauteile notwendig
sind, wie einfrierverhindernde Beheizungselemente, Isoliermatten, Beheizungs
brücken, Halterungen, Bedienzüge und Schaltvorrichtungen. Um neben der
Verringerung des Montageaufwandes auch das im Flugzeugbau geltende Erfor
dernis einer leichten Bauweise gerecht zu werden, ist eine Vereinfachung der
Funktion Füllen und Drainieren im derzeitigen Wassersystem 1 anzustreben.
Ein Wassersystem 1 für ein Flugzeug mit der erfindungsgemäßen Ausführung
eines Mehrfunktionsventils 15 für das Füllen und Drainieren von Wassersyste
men ist in Fig. 1 ersichtlich. Mit dem Mehrfunktionsventil 15 können die im
herkömmlichen Wassersystem vorhandenen drei Ventile 11, 12, 13 ersetzt
werden. Der Montageaufwand vermindert sich erheblich und auch die notwen
dige Beheizung des Mehrfunktionsventils 15 ist mit einem geringeren Aufwand
verbunden als eine Beheizung von drei, an drei verschiedenen Stellen angeord
neten Ventilen. Auch eine Gewichtsersparnis ist mit der Verringerung von
Ventilen und Zusatzbauteilen erreicht.
Im folgenden wird die Anordnung und die Wirkungsweise des Mehrfunktions
ventils 15 innerhalb des Wassersystems 1 beschrieben. Die auch schon in
Fig. 2 benannten und beschriebenen Bauteile mit identischen Bezugszeichen
werden nicht noch einmal erläutert.
Das Mehrfunktionsventil 15 besitzt sechs Anschlüsse an das Leitungsnetz im
Wassersystem 1, d. h. einen Tankanschluß 18 an eine Zuführleitung 16 von
den Wassertanks 5, 6, einen Verbraucheranschluß 19 an eine Wasserleitung 8
vom Wassersystem 1, einen Wasseranschluß 20 an die Befülleitung 14, einen
Drainageanschluß 21 an die Drainageleitung 10, einen Überlaufaußenan
schluß 22 an die Überlaufaußenleitung 17 und einen Tanküberlaufanschluß 23
an die Überlaufleitung 9. Mit dem Mehrfunktionsventil 15 werden nachfolgend
genannte vier Schaltpositionen realisiert. In Schaltstellung 1 (die in Fig. 1
gezeigte Ventilstellung) sind der Tankanschluß 18 und der Verbraucheranschluß
19 miteinander verbunden. In dieser Normalstellung während des Fluges be
steht eine offene Verbindung zwischen der Wasserleitung 8 und den Wasser
tanks 5, 6, d. h. das Wassersystem 1 ist betriebsbereit. In Schaltstellung III be
sitzt der Verbraucheranschluß 19 eine offene Verbindung zum Tankanschluß 18
(zur Zuführleitung 16 zu den Wassertanks 5, 6) und ebenso zum Wasseran
schluß 20. Der Tanküberlaufanschluß 23 und der Überlaufaußenanschluß 22
sind ebenfalls miteinander verbunden. In dieser Position kann ein Befüllen oder
ein Drainieren des Wassersystems 1 über die Befülleitung 14 von außen erfol
gen. Diese Füll- und Drainagestellung 2 kommt nur am Boden zu Anwendung.
Auch die Schaltposition IV ist für das Drainieren des Wassersystems 1 vor
gesehen. Die Verbindungen sind wie in Position III geschaltet. Zusätzlich ist
eine Verbindung über den Drainageanschluß 21 der Drainageleitung 10 zum
Drainagerumpfauslaß 2 vorgesehen. Damit ist eine direkte Drainage unterhalb
des Mehrfunktionsventils 15 gewährleistet. Das komplette Wassersystem 1
kann vollständig drainiert werden, was insbesondere bei einem Abstellen des
Flugzeuges unter kalten Außenbedingungen notwendig ist, um ein Einfrieren der
Frischwasserversorgung des Flugzeuges zu verhindern. Für ein Absperren der
Wassertanks 5, 6 zur Frischwasserversorgung im Flugzeug ist die Schaltstel
lung II vorgesehen. Hier sind alle Anschlüsse geschlossen. Diese Schaltstellung
ist notwendig, wenn beispielsweise während des Flug es die Wassertanks 5 und
6 leer sind und die Frischwasserversorgung von anderen Tanks erfolgen soll.
Die Betätigung des Mehrfunktionsventils 15 und das Schalten in die jeweilige
Schaltstellung erfolgt während der Betriebszeit des Flugzeuges vorzugsweise
mittels eines Elektromotors 24. Auch über eine Handbetätigung, vorzugsweise
einen Handbetätigungshebel 25, ist jede Position des Mehrfunktionsventils 15
einstellbar, um auch im stromlosen Zustand dieses Ventil betätigen zu können.
Vorzugsweise ist der Handbetätigungshebel 25 außerhalb des Flugzeugrumpfes
3 in Nähe der Rumpfauslässe 2 und 4 angeordnet und mit dem Mehrfunktions
ventil 15 über einen Bowdenzug verbunden. Damit ist eine Notbetätigung
realisiert bzw. eine Betätigung von Wartungspersonal außerhalb des Flugzeu
ges, wenn das Flugzeug abgestellt wird.
Eine mögliche Ausführungsform des Mehrfunktionsventils 15 zur Realisierung
der verschiedenen Schaltstellungen ist in seinem genauen Aufbau den Fig. 3
und 4 entnehmbar.
Das Mehrfunktionsventil 15 weist ein Absperrelement 26 auf, welches inner
halb eines Ventilgehäuses 27 bewegbar ist. Das Absperrelement 26 kann als
Absperrkugel oder als Absperrzylinder ausgebildet sein. Im Ventilgehäuse 27
sind die sechs Leitungsanschlüsse 18 bis 23 angeordnet. Das Absperrele
ment 26 weist einen Luftkanal 28 und einen Wasserkanal 29 auf, die nicht
miteinander verbunden sind. Die Kanäle sind als Bohrungen in das Absperrele
ment 26 eingebracht, die vorzugsweise in zwei, sich nicht berührenden Ebenen
liegen. Der Wasserkanal 29 in einer ersten Ebene ist in einen ersten, einen zwei
ten und einen dritten Zweig 29A, 29B, 29C verzweigt, die ausgehend von der
Mitte des Absperrventils in einem Bereich kleiner als 180° strahlenförmig nach
außen verlaufen. Damit wird erreicht, daß alle Schaltstellungen innerhalb einer
Drehung von 90° des Absperrelementes 26 erreicht werden. Innerhalb des
90°-Drehbereiches werden die notwendigen Schaltstellungen durch Endstellen
schalter am Elektromotor 24 realisiert. Der Luftkanal 28 in einer zweiten Ebene
ist zur Verbindung vom Tanküberlaufanschluß 23 mit dem Überlaufaußenan
schluß 22 vorgesehen. Er ist vorzugsweise als Durchgangsbohrung ausgebildet.
Die Anordnung des Wasserkanals 29 im Absperrelement 26 ist entsprechend
der Schaltstellung I bis IV in den Fig. 3A bis 3D ersichtlich, die Position des
Luftkanals 28 ist in den Fig. 4A und 4B gezeigt.
Die Fig. 3A bis 3D zeigen die Lage der Zweige 29A, 29B, 29C des Wasser
kanals zu den Anschlüssen 18 bis 21. Der Wasseranschluß 20 und der Draina
geanschluß 21 sind an einer Seite des Ventilgehäuses 27 angeordnet. Im einge
bauten Zustand wird zumindest der Drainageanschluß 21 den am tiefsten
gelegenen Punkt im Wassersystem 1 bilden, um ein vollständiges Entleeren aller
Leitungen des Wassersystems 1 zu erreichen.
Die den Anschlüssen 20 und 21 gegenüberliegende Seite des Ventilgehäu
ses 27 weist den Verbraucheranschluß 19 auf. Eine dritte Seite des Ventilge
häuses 27 ist mit dem Tankanschluß 18 versehen.
In Schaltstellung I, die in Fig. 3A ersichtlich ist, ist eine Verbindung vom Tank
anschluß 18 zum Verbraucheranschluß 19 über die Zweige 29C und 29B des
Wasserkanals 29 realisiert. In dieser Normalstellung kann das in den Tanks 5
und 6 befindliche Wasser zu den Verbrauchern über das Versorgungsleitungs
netz geleitet werden.
In Fig. 3B ist die Lage der Zweige des Wasserkanals 29 in Schaltstellung II
ersichtlich. Der Wasserkanal 29 verbindet keine Leitungsanschlüsse. Diese
Schließstellung ist realisiert, indem die Zweige 29A, 29B, 29C an der Innen
wand des Ventilgehäuses 27 ohne Verbindung zu den Anschlüssen 18 bis 23
enden.
In Fig. 3C ist die Schaltstellung III gezeigt. Der Verbraucheranschluß 19 ist über
die Zweige 29A, 29B des Wasserkanals mit dem Tankanschluß 18 verbunden.
Eine weitere Verbindung besteht über den dritten Zweig 29C zum Wasseran
schluß 20. In dieser Füll-und Drainagestellung ist ebenfalls der Tanküberlaufan
schluß 23 mit dem gegenüberliegend angeordneten Überlaufaußenanschluß 22
über den Luftkanal 28 verbunden, wie in Fig. 4A dargestellt. Damit ist eine
Belüftung der Tanks 5, 6 sichergestellt, die zum Durchführen des Füllens und
Drainierens des Wassersystems 1 notwendig ist.
In den Fig. 3D und entsprechend 4B ist die Anordnung der Kanäle 29 bzw. 28
im Mehrfunktionsventil 15 für die Realisierung der Schaltposition IV für das
Drainieren des gesamten Wassersystems 1 vorgesehen. Die Verbindungen sind
wie in Position III geschaltet. Zusätzlich ist infolge der trichterförmigen Enden
der Zweige 29A, 29B, 29C und einer relativ geringen Verstellbewegung gegen
über der Position in Fig. 3C der Drainageanschluß 21 auch mit dem Zweig 29C
verbunden. Damit ist eine direkte Drainage unterhalb des Mehrfunktionsventils
15 gewährleistet.
Diese Restdrainagestellung ist für eine vollständige Entleerung der Leitungen
notwendig. Wenn das Flugzeug in kalter Umgebung längere Zeit abgestellt
werden soll, muß entweder das Leitungssystem aufwendig beheizt werden oder
das im Wassersystem befindliche Wasser wird wie beschrieben drainiert.
Bezugszeichenliste
1 Wassersystem
2 Drainagerumpfauslaß
3 Flugzeugrumpf (Außenhaut)
4 Überlaufrumpfauslaß
5, 6 Wassertanks
7 Druckluftleitungen
8 Wasserleitungen
9 Überlaufleitung
10 Drainageleitung
11 Motorventil mit zwei Absperrkugeln
12 Motorventil mit einer Absperrkugel
13 Schließventil
14 Befülleitung
15 Mehrfunktionsventil
16 Zuführleitung zu den Wassertanks 5, 6
17 Überlaufaußenleitung
18 Tankanschluß
19 Verbraucheranschluß
20 Wasseranschluß
21 Drainageanschluß
22 Überlaufaußenanschluß
23 Tanküberlaufanschluß
24 Elektromotor
25 Handbetätigungshebel
26 Absperrelement
27 Ventilgehäuse
28 Luftkanal
29 Wasserkanal
29A, 29B, 29C Zweige des Wasserkanals
2 Drainagerumpfauslaß
3 Flugzeugrumpf (Außenhaut)
4 Überlaufrumpfauslaß
5, 6 Wassertanks
7 Druckluftleitungen
8 Wasserleitungen
9 Überlaufleitung
10 Drainageleitung
11 Motorventil mit zwei Absperrkugeln
12 Motorventil mit einer Absperrkugel
13 Schließventil
14 Befülleitung
15 Mehrfunktionsventil
16 Zuführleitung zu den Wassertanks 5, 6
17 Überlaufaußenleitung
18 Tankanschluß
19 Verbraucheranschluß
20 Wasseranschluß
21 Drainageanschluß
22 Überlaufaußenanschluß
23 Tanküberlaufanschluß
24 Elektromotor
25 Handbetätigungshebel
26 Absperrelement
27 Ventilgehäuse
28 Luftkanal
29 Wasserkanal
29A, 29B, 29C Zweige des Wasserkanals
Claims (12)
1. Wassersystem in Flugzeugen, in dem mindestens ein belüftbarer
Wassertank, mindestens eine Versorgungsleitung für Verbraucher,
Füll- und Drainageleitungen und Ventile mit Absperrelementen
und Leitungsanschlüssen vorgesehen sind, dadurch gekennzeich
net, daß ein Mehrfunktionsventil (15) einerseits zwischen
mindestens einem Wassertank (5, 6) und andererseits einem Ver
sorgungsleitungssystem (8) mit Befülleitung (14) und
Drainageleitung (10) angeordnet ist, daß das Mehrfunktions
ventil (15) einen Wasseranschluß (20) zur Befülleitung (14),
einen Tankanschluß (18) zu den Wassertanks (5, 6), einen Ver
braucheranschluß (19) zum Versorgungsleitungssystem (8), und
einen Drainageanschluß (21) zur Drainageleitung (10) aufweist,
und daß das Absperrelement (26) des Mehrfunktionsventils (15)
einen Wasserkanal (29) aufweist, der in einen ersten, einen
zweiten und einen dritten Zweig (29A, 29B, 29C) endet.
2. Wassersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mehrfunktionsventil (15) einen Tanküberlaufanschluß (23) und einen
Überlaufaußenanschluß (22) aufweist und das Absperrelement (26) des
Mehrfunktionsventils (15) mit einem separaten Luftkanal (28) versehen ist,
der für das Füllen und Drainieren den Tanküberlaufanschluß (23) mit dem
Überlaufaußenanschluß (22) verbindet.
3. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Absperrelement (26) des Mehrfunktionsventils (15) als Kugel ausgebil
det ist.
4. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Absperrelement (26) des Mehrfunktionsventils (15) als Zylinder ausge
bildet ist.
5. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasser- (29) bzw. der Luftkanal (28) in einer ersten bzw. in einer zwei
ten Ebene im Absperrelement so angeordnet ist, das die Ventilstellungen in
nerhalb einer 90°-Drehung des Absperrelementes erreichbar sind.
6. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Luftkanal (28) als Durchgangsbohrung in der zweiten Ebene des Ab
sperrelementes ausgebildet ist, der den Tanküberlaufanschluß (23) mit dem
gegenüberliegenden Überlaufaußenanschluß (22) verbindet.
7. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die drei Zweige (29A, 29B, 29C) des Wasserkanals (29) in einem Bereich
kleiner als 180° in der ersten Ebene des Absperrelementes (26) ausgehend
von der Mitte strahlenförmig verlaufen.
8. Wassersystem nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die drei Zweige (29A, 29B, 29C) des Wasserkanals (29) trichterförmig
ausgebildet sind.
9. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Mehrfunktionsventil (15) ein Motorantrieb (Elektromotor 24) ange
ordnet ist.
10. Wassersystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Motorantrieb (Elektromotor 24) Endstellenschalter zur Einstellung der
jeweiligen Schaltstellungen aufweist.
11. Wassersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Handbetätigungshebel (25) für die manuelle Betätigung des Mehr
funktionsventils (15) angeordnet ist.
12. Wassersystem nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Handbetätigungshebel (25) außerhalb des Flugzeugrumpfes (3) in
Nähe der Rumpfauslässe (2, 4) angeordnet ist und über Betätigungsseile
am Mehrfunktionsventil (15) angeschlossen ist.
Priority Applications (2)
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| DE19609939A DE19609939C1 (de) | 1996-03-14 | 1996-03-14 | Wassersystem in Flugzeugen |
| US08/815,570 US5769124A (en) | 1996-03-14 | 1997-03-12 | Fresh water supply system for an aircraft |
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| DE (1) | DE19609939C1 (de) |
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