DE19607883A1 - Vertikal-Drehmaschine - Google Patents
Vertikal-DrehmaschineInfo
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- DE19607883A1 DE19607883A1 DE1996107883 DE19607883A DE19607883A1 DE 19607883 A1 DE19607883 A1 DE 19607883A1 DE 1996107883 DE1996107883 DE 1996107883 DE 19607883 A DE19607883 A DE 19607883A DE 19607883 A1 DE19607883 A1 DE 19607883A1
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
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- B23Q1/60—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/62—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism with perpendicular axes, e.g. cross-slides
- B23Q1/621—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism with perpendicular axes, e.g. cross-slides a single sliding pair followed perpendicularly by a single sliding pair
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- B23Q39/048—Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being arranged to operate simultaneously at different stations, e.g. with an annular work-table moved in steps the work holder of a work station transfers directly its workpiece to the work holder of a following work station
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vertikal-Drehmaschine, umfassend
ein Maschinengestell, eine erste, relativ zum Maschinen
gestell bei Bearbeitung eines Werkstücks stationär ange
ordnete Werkstückspindel mit ungefähr vertikal verlaufender
Spindelachse und einem nach oben weisenden Spannfutter für
Werkstücke, einen bei Bearbeitung eines Werkstücks relativ
zum Maschinengestell stationär angeordneten ersten Werkzeug
träger, einen am Maschinengestell angeordneten Kreuz
schlitten, mit welchem eine auf diesem angeordneten zweite
Werkstückspindel mit ungefähr vertikal verlaufender Spindel
achse und einem nach unten weisenden Spannfutter für Werk
stücke durch eine numerisch gesteuerte Bewegung längs einer
X-Achse und einer Z-Achse innerhalb eines verfahrbereichs
derart bewegbar ist, daß ein Werkstück zwischen den Spann
futtern der ersten und zweiten Werkstückspindel direkt über
gebbar ist und daß die Werkzeuge des ersten Werkzeugträgers
an einem in der zweiten Werkstückspindel gehaltenen Werkstück
einsetzbar sind.
Eine derartige Vertikal-Drehmaschine ist aus der DE-A-
43 16 166 bekannt. Diese Vertikal-Drehmaschine sieht weiter
hin einen zweiten Kreuzschlitten für einen zweiten Werkzeug
träger vor, so daß ein in der ersten Werkstückspindel gehal
tenes Werkstück mit Werkzeugen aus dem zweiten Werkzeugträger
bearbeitbar ist.
Der Nachteil dieser Lösung ist darin zu sehen, daß der zweite
Kreuzschlitten auf der gleichen Führung angeordnet ist wie
der erste und somit bei einer Vielzahl von Bewegungen die
Notwendigkeit besteht, mit dem einen Kreuzschlitten dem
anderen Kreuzschlitten auszuweichen, so daß bei relativ hohem
mechanischem und steuerungstechnischem Aufwand eine gleich
zeitige Bearbeitung eines Werkstücks in beiden Werkstückspin
deln nur in begrenztem Umfang möglich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verti
kal-Drehmaschine der gattungsgemäßen Art derart zu ver
bessern, daß diese hinsichtlich des konstruktiven Aufwands im
Verhältnis zu den Bearbeitungsmöglichkeiten optimaler ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Vertikal-Drehmaschine der ein
gangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
auf dem die zweite Werkstückspindel tragenden Kreuzschlitten
ein zweiter Werkzeugträger angeordnet ist, daß der verfahrbe
reich des Kreuzschlittens so bemessen ist, daß die Werkzeuge
des zweiten Werkzeugträgers an einem in der ersten Werkstück
spindel gehaltenen Werkstück einsetzbar sind, und daß eine
Steuerung vorgesehen ist, mit welcher jeweils nur durch
Ansteuerung der zwei numerisch gesteuerten Achsen des die
zweite Werkstückspindel und den zweiten Werkzeugträger
tragenden Kreuzschlittens entweder eine Bearbeitung des in
der ersten Werkstückspindel gehaltenen Werkstücks mit Werk
zeugen des zweiten, in X und Z Richtung verfahrbaren Werk
zeugträgers oder eine Bearbeitung des in der zweiten, in X
und Z Richtung verfahrbaren Werkstückspindel gehaltenen Werk
stücks mit Werkzeugen des ersten Werkzeugträgers durchführbar
ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen,
daß mit dieser grundsätzlich dieselben Bearbeitungen durch
geführt werden können wie mit der Vertikal-Drehmaschine gemäß
der DE-A-43 16 166, jedoch der große Vorteil auftritt, daß
lediglich ein Kreuzschlitten vorzusehen ist und daß außerdem
dieser eine Kreuzschlitten lediglich einen Verfahrweg be
nötigt, welcher ungefähr dem des die zweite Werkstückspindel
tragenden Kreuzschlittens entspricht.
Darüber hinaus hat diese Lösung noch den weiteren Vorteil,
daß nicht nur die gesamten mechanischen Komponenten für den
zweiten Kreuzschlitten entfallen können, sondern auch die
Steuerung einfacher ausgeführt werden kann, da zusätzlich zur
Tatsache, daß zwei Linearachsen entfallen noch weiterhin der
Vorteil auftritt, daß die Bewegung beider Kreuzschlitten
nicht koordiniert werden muß.
Ein weiterer großer Vorteil ist darin zu sehen, daß aufgrund
des kürzeren Verfahrwegs des Kreuzschlittens das Maschinen
bett kleiner und kompakter ausgeführt werden kann und somit
auch die ganze Maschine weit kompakter baut.
Besonders zweckmäßig ist eine derartige Vertikal-Drehmaschine
insbesondere dann, wenn Teile zu fertigen sind, welche in
einer Aufspannung, das heißt auf einer Seite, wenig Bear
beitungsschritte und somit wenig Bearbeitungszeit benötigen,
so daß die Blockierung der Bearbeitung in der anderen Auf
spannung, das heißt auf der anderen Seite, unwesentlich ist.
Besonders gut geeignet ist die erfindungsgemäße Drehmaschine
dann, wenn auf einer Seite eines Teils eine Vielzahl von
Bearbeitungen durchzuführen ist, die außerdem eine lange
Bearbeitungszeit erfordert, und dann in der anderen Auf
spannung eine zu vernachlässigende Bearbeitungszeit für die
restliche Bearbeitung aufzuwenden ist. Damit ist bei wesent
lich geringeren Kosten der erfindungsgemäßen Vertikal-Dreh
maschine im Vergleich zu den Kosten der aus dem Stand der
Technik bekannten Vertikal-Drehmaschine ein besonders opti
males Kosten-/Nutzenverhältnis erreicht.
Besonders kompakt läßt sich die erfindungsgemäße
Vertikal-Drehmaschine dann bauen, wenn der zweite Werkzeugträger auf
einer der ersten Werkstückspindel zugewandten Längsseite der
zweiten Werkstückspindel angeordnet ist, so daß der Kreuz
schlitten zur Bearbeitung eines in der ersten Werkstück
spindel gespannten Werkstücks mit dem zweiten Werkzeugträger
weniger weit in X-Richtung verfahren werden muß als bei der
Übergabe des Werkstücks von der einen Werkstückspindel in die
andere Werkstückspindel, und folglich die Bearbeitungsposi
tion des Kreuzschlittens in diesem Fall innerhalb des ohnehin
erforderlichen Verfahrbereichs liegt.
Hinsichtlich der Anordnung des ersten Werkzeugträgers und der
ersten Werkstückspindel am Maschinengestell wurden im Zusam
menhang mit der bisherigen Erläuterung der erfindungsgemäßen
Lösung keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein vorteil
haftes Ausführungsbeispiel vor, daß der erste Werkzeugträger
in X-Richtung im Abstand von der ersten Werkstückspindel
angeordnet ist. Dies hat zwar den Nachteil, daß der Verfahr
weg des Kreuzschlittens in X-Richtung mindestens diesen
Abstand umfassen muß. Andererseits schafft diese Lösung
jedoch den Vorteil, daß für die Bearbeitung der in der
zweiten Werkstückspindel aufgenommenen Werkstücke ein aus
reichender Zwischenraum zwischen der ersten Werkstückspindel
und dem zweiten Werkzeugträger geschaffen ist, der insbe
sondere dann, wenn der zweite Werkzeugträger auf einer der
ersten Werkzeugstückspindel zugewandten Längsseite der
zweiten Werkstückspindel sitzt, von Vorteil ist, um bei der
Bearbeitung eines Werkstücks in der zweiten Werkstückspindel
mit dem ersten Werkzeugträger Kollisionen zwischen dem
zweiten Werkzeugträger und der ersten Werkstückspindel zu
verhindern.
In diesem Fall sind vorzugsweise der erste Werkzeugträger und
die erste Werkstückspindel als separate Baugruppen am Maschi
nengestell angeordnet.
Alternativ dazu sieht ein anderes Ausführungsbeispiel vor,
daß der erste Werkzeugträger mit der ersten Werkstückspindel
zu einer Baugruppe zusammengefaßt sind, die ihrerseits am
Maschinengestell angeordnet ist. Diese Lösung hat den Vor
teil, daß sie den erforderlichen Verfahrweg zwischen einer
Bearbeitung des in der zweiten Werkstückspindel gehaltenen
Werkstücks mit Werkzeugen des ersten Werkzeugträgers und
einer Übergabeposition zur Übergabe des Werkstücks von der
zweiten Werkstückspindel in die erste Werkstückspindel mög
lichst gering hält.
Sollen mehr Werkzeuge als sinnvollerweise an einem Werkzeug
träger unterzubringen sind, bei der Bearbeitung des in der
zweiten Werkstückspindel gehaltenen Werkstücks eingesetzt
werden, so sieht eine andere vorteilhafte Lösung vor, daß der
erste Werkzeugträger in X-Richtung im Abstand von der ersten
Werkstückspindel angeordnet ist und daß nahe der ersten Werk
stückspindel, vorzugsweise mit dieser eine Baugruppe bildend,
ein zusätzlicher erster Werkzeugträger angeordnet ist. Damit
wird der Verfahrweg des Kreuzschlittens nach wie vor klein
gehalten und andererseits ist die Zahl der in Einsatz bring
baren Werkzeuge erheblich größer, da für diese zwei Werkzeug
träger zur Verfügung stehen.
Ist es ferner ebenfalls erforderlich, ein in der ersten Werk
stückspindel aufgenommenes Werkstück mit möglichst vielen
Werkzeugen zu bearbeiten, so sieht ein vorteilhaftes Ausfüh
rungsbeispiel vor, daß auf gegenüberliegenden Längsseiten der
Werkstückspindel jeweils ein zweiter Werkzeugträger auf dem
Kreuzschlitten angeordnet ist. Diese Lösung hat den Vorteil,
daß sie sehr raumsparend ist, und ebenfalls die Zahl der in
Einsatz bringbaren Werkzeuge wesentlich größer werden läßt.
Die Werkzeugträger können prinzipiell beliebig ausgebildet
sein. Beispielsweise ist möglich, die Werkzeugträger als
Einzelwerkzeugträger auszubilden. Insbesondere wenn mehrere
Werkzeuge in Einsatz gebracht werden sollen, ist es vorteil
haft, die Werkzeugträger als Mehrfachwerkzeugträger, insbe
sondere als Revolver, auszubilden.
Die Möglichkeiten der erfindungsgemäßen Vertikal-Drehma
schinen lassen sich insbesondere dann optimal ausnutzen, wenn
an dem Maschinengestell eine Werkstücktransporteinrichtung
angeordnet ist, mit welcher rohe Werkstücke in einer Hand
habungsposition positionierbar sind, und wenn der verfahr
bereich des Kreuzschlittens so bemessen ist, daß die zweite
Werkstückspindel auf die Werkstücke in der Handhabungsposi
tion direkt Zugriff hat. Dies hat den großen Vorteil, daß
jede Einlegevorrichtung unnötig ist, sondern unmittelbar die
zweiachsige Bewegbarkeit der zweiten Werkstückspindel zum
Zugriff auf das Werkstück in der Handhabungsposition auf der
Werkstücktransporteinrichtung ausgenutzt werden kann.
Besonders zweckmäßig ist die erfindungsgemäße Lösung dann,
wenn die Handhabungsposition, der erste Werkzeugträger und
die erste Werkstückspindel in X-Richtung aufeinanderfolgend
am Maschinengestell angeordnet sind.
Vorzugsweise erstreckt sich dabei der verfahrbereich der
zweiten Werkstückspindel in X-Richtung maximal von der Hand
habungsposition bis zur Übergabeposition, in welcher die
beiden Werkstückspindeln miteinander fluchtend ausgerichtet
sind.
Bei dieser Lösung liegt somit der erste Werkzeugträger
zwischen der Werkstücktransporteinrichtung und der ersten
Werkstückspindel. Sollten allerdings die Zahl der zur Bear
beitung von in der zweiten Werkstückspindel aufgenommenen
Werkstücken verwendeten Werkzeuge groß gewählt werden, so hat
es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn zwei erste Werkzeug
träger in X-Richtung zwischen der Werkstücktransportein
richtung und der ersten Werkstückspindel angeordnet sind, so
daß die Verdopplung der ersten Werkzeugträger im wesentlichen
keine nennenswerte Vergrößerung des Verfahrbereichs zwischen
der Handhabungsposition und der Übergabeposition erfordert.
Hinsichtlich der Art des Antriebs der Werkstückspindeln
wurden bisher keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein
hinsichtlich des baulichen Aufwands und somit der Kosten
besonders günstiges Ausführungsbeispiel vor, daß die Steue
rung einen ersten Umrichter mit einer für die erste Werk
stückspindel vorgesehenen ersten elektrischen Maximalleistung
und einen zweiten Umrichter mit einer für die zweite Werk
stückspindel vorgesehenen zweiten elektrischen Maximal
leistung ansteuert und daß beide Umrichter von einer Energie
versorgungseinheit gespeist werden, deren elektrische Maxi
malleistung der ersten oder der zweiten elektrischen Maximal
leistung entspricht, je nach dem, welche die größere ist.
Diese Lösung stellt eine konsequente Fortsetzung der Opti
mierung des Bauaufwands im Hinblick auf die gegebenen Bear
beitungsmöglichkeiten dar. Da durch die Anordnung der zweiten
Werkstückspindel und des zweiten Werkzeugträgers auf dem
Kreuzschlitten ohnehin nur die Möglichkeit besteht, entweder
eine Bearbeitung mittels der ersten Werkstückspindel oder der
zweiten Werkstückspindel vorzunehmen, eröffnet diese erfin
dungsgemäße Lösung die Möglichkeit, auch die sehr aufwendige
Energieversorgungseinheit für die Umrichter zum Betreiben von
Spindelmotoren der Werkstückspindeln möglichst kostengünstig
auszuführen.
Weitere Merkmale und Vorteile sind Gegenstand der nachfolgen
den Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung einiger
Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Frontansicht eines ersten
Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbei
spiels in Richtung des Pfeils A in Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbei
spiels in Richtung des Pfeils B in Fig. 1;
Fig. 4 einen Zugriff auf eine Werkstücktransportvor
richtung beim ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 5 eine mantelseitige Bearbeitung eines Werk
stücks auf einer ersten Seite beim ersten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 6 eine Bohr- oder Innenbearbeitung des Werk
stücks auf der ersten Seite beim ersten Aus
führungsbeispiel;
Fig. 7 eine Übergabe des Werkstücks von einer Werk
stückspindel auf die andere beim ersten Aus
führungsbeispiel;
Fig. 8 eine umfangsseitige Bearbeitung des Werk
stücks auf einer zweiten Seite beim ersten
Ausführungsbeispiel;
Fig. 9 eine Innen- oder Bohrbearbeitung des Werk
stücks von der zweiten Seite beim ersten Aus
führungsbeispiel;
Fig. 10 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 eines zweiten
Ausführungsbeispiels;
Fig. 11 eine Draufsicht ähnlich Fig. 3 auf das zweite
Ausführungsbeispiel;
Fig. 12 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 auf ein drittes
Ausführungsbeispiel;
Fig. 13 eine Draufsicht ähnlich Fig. 3 auf das dritte
Ausführungsbeispiel;
Fig. 14 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 eines vierten
Ausführungsbeispiels;
Fig. 15 eine Draufsicht ähnlich Fig. 3 auf das vierte
Ausführungsbeispiels;
Fig. 16 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 auf ein fünftes
Ausführungsbeispiel;
Fig. 17 eine Draufsicht ähnlich Fig. 3 auf das fünfte
Ausführungsbeispiel und
Fig. 18 eine schematische Darstellung eines Ausfüh
rungsbeispiels einer Steuerung für jedes der
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele.
Ein in Fig. 1 dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Drehmaschine weist ein als Ganzes mit 10
bezeichnetes einen Unterkasten umfassendes Maschinengestell
auf, welches auf einer Grundfläche 12 angeordnet ist und ein
Maschinenbett 14 umfaßt, das sich über der Grundfläche 12
erhebt.
An dem Maschinenbett ist stationär eine erste Werkstückspin
del 16 angeordnet, deren Spindelachse in ungefähr vertikaler
Richtung verläuft und welche auf einer der Grundfläche 12
abgewandten Seite ein Spannfutter 20 zum Aufnehmen eines zu
bearbeitenden Werkstücks 22 aufweist, wobei das Werkstück 22
von oben in das Spannfutter 20 einsetzbar ist.
Auf einer einer als Ganzes mit 24 bezeichneten Werkstück
transporteinrichtung zugewandten Seite der Werkstückspindel
16 ist an dem Maschinenbett 14 außerdem ein erster Werkzeug
träger 26 angeordnet, welcher vorzugsweise einen Revolver 28
aufweist, der seinerseits mit Werkzeugen 30 bestückt ist, die
so angeordnet sind, daß sie zur Bearbeitung eines um eine
ungefähr vertikale Achse rotierenden Werkstücks 22 einsetzbar
sind.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Revolver 28 des
ersten Werkzeugträgers 26 um eine im wesentlichen horizontale
Revolverachse drehbar und umfangsseitig mit den Werkzeugen 30
bestückt. Ganz allgemein ist die Revolverachse 50 so ange
ordnet, daß unabhängig von der Art des Revolvers die Werk
zeuge entweder horizontal oder vertikal ausgerichtet sind.
Das Maschinenbett 14 ist ferner auf seiner der Grundfläche 12
abgewandten Oberseite 34 mit zwei parallel zueinander ver
laufenden Horizontalführungen 36a, b versehen, auf welchen
ein als Ganzes mit 40 bezeichneter Kreuzschlitten in hori
zontaler Richtung verfahrbar ist. Der Kreuzschlitten 40 weist
dabei einen auf den Horizontalführungen 36a, b laufenden
Horizontalschlitten 42 auf, an welchem seinerseits zwei
zueinander parallele Vertikalführungen 44a, b angeordnet
sind, an welchen ein eine zweite Werkstückspindel 46 tragen
der Vertikalschlitten 47 in vertikaler Richtung verschiebbar
gelagert ist. Die zweite Werkstückspindel 46 weist dabei eine
Spindelachse 48 auf, welche ebenfalls in vertikaler Richtung
verläuft.
Die zweite Werkstückspindel 46 trägt ferner an ihrer der
Grundfläche 12 zugewandten Unterseite ein Spannfutter 50, mit
welchem ebenfalls die Werkstücke 22 spannbar sind.
Durch die durch den Kreuzschlitten 40 geschaffene Bewegbar
keit der zweiten Werkstückspindel 46 in horizontaler, d. h.
X-Richtung, und in vertikaler, d. h. Z-Richtung, ist insge
samt das Spannfutter 50 in einem Verfahrbereich 52 bewegbar,
welcher sich in X-Richtung von einer Übergabeposition 54 bis
zu einer Handhabungsposition 56 über der Werkstücktransport
einrichtung 24 erstreckt und in Z-Richtung eine derartige
Ausdehnung aufweist, daß einerseits in der Übergabeposition
54 das Werkstück von dem Spannfutter 20 der ersten Werkstück
spindel 16 dem Spannfutter 50 der zweiten Werkstückspindel 56
direkt übergebbar ist, oder umkehrt und daß außerdem in der
Handhabungsposition 56 das Werkstück 22 aus der Werkstück
transporteinrichtung 24 entnehmbar oder in diese einlegbar
ist.
Darüber hinaus ist die Bewegbarkeit des Verfahrbereichs 52 in
Z-Richtung so bemessen, daß in einer ersten Bearbeitungs
position 58, welche zwischen der Handhabungsposition 56 und
der Übergabeposition 54 liegt, ein in dem Spannfutter 50 der
zweiten Werkstückspindel 46 gehaltenes Werkstück 22 mittels
der Werkzeuge 30 des ersten Werkzeugträgers 26 bearbeitbar
ist.
Ferner ist auf dem Kreuzschlitten 40 zusätzlich zur zweiten
Werkstückspindel 46 ein zweiter Werkzeugträger 66 angeordnet,
und zwar auf einer der Werkstücktransporteinrichtung 24 abge
wandten Seite, welcher ebenfalls einen Revolver 68 aufweist,
der seinerseits mit Werkzeugen 70 bestückt und um eine Revol
verachse 72 drehbar ist, so daß auch dessen Werkzeuge ent
weder horizontal oder vertikal ausgerichtet sind.
Die Werkzeuge 70 sind dabei so angeordnet, daß sie zur Bear
beitung des Werkstücks 22 einsetzbar sind, wenn dieses vom
Spannfutter 20 der ersten Werkstückspindel 16 aufgenommen
ist.
Dabei ist der zweite Werkzeugträger 66 so positioniert, daß
die Bearbeitung des Werkstücks 22 durch Verfahren des zweiten
Werkzeugträgers 66 mittels des Kreuzschlittens 40 innerhalb
des Verfahrbereichs 52 erfolgen kann.
Dies ist in X-Richtung insoweit unproblematisch, als der
zweite Werkzeugträger 66 auf der der Werkstücktransportein
richtung 24 abgewandten Seite angeordnet ist, so daß zur
Bearbeitung des in dem Spannfutter 20 der ersten Werkstück
spindel 16 gehaltenen Werkstücks 22 der Kreuzschlitten 40 auf
einer der Handhabungsposition 56 zugewandten Seite in einer
zweiten Bearbeitungsposition 60 steht. Die in Fig. 1 darge
stellten Positionen des Kreuzschlittens 40, wie die Übergabe
position 54, die Handhabungsposition 56, die erste Bearbei
tungsposition 58 und die zweite Bearbeitungsposition 60, ent
sprechen dabei der Lage der Spindelachse 48 bei in dieser
Position stehendem Kreuzschlitten 40, wobei bei den beiden
Bearbeitungspositionen 58 und 60 diese Position lediglich die
Mittenposition darstellt, von welcher bei jeder nicht zen
trischen Bearbeitung des Werkstücks in der jeweiligen Werk
stückspindel 20, 50 in X-Richtung abgewichen wird.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist die erfindungsgemäße Dreh
maschine noch mit einer Steuerung 80 versehen, welche den
Kreuzschlitten 40 entsprechend der jeweils durchzuführenden
Bearbeitung oder Handhabung oder Transportvorgänge steuert.
Exemplarisch für alle möglichen Bearbeitungen und Transport
vorgänge sind in den Fig. 4 bis 9 ausgewählte Transport
vorgänge und Bearbeitungen schematisch dargestellt.
Beispielsweise erfolgt als erstes das Abholen eines rohen
Werkstücks 22R in der Handhabungsposition 56, wobei die
zweite Werkstückspindel 46 mit ihrem Spannfutter 50 unmittelbar
auf das von der Werkstücktransporteinrichtung 24 in der
Handhabungsposition 56 positionierte rohe Werkstück 22 zugreift
und dieses rohe Werkstück 22 aus der Werkstücktransporteinrichtung
24 heraushebt (Fig. 4).
Als nächstes kann beispielsweise ein Längsdrehen auf einer
Außenmantelfläche 22A des Werkstücks 22 erfolgen. Hierzu verfährt
die zweite Werkstückspindel 46 von der Handhabungsposition
56 in die erste Bearbeitungsposition 58, wobei in diesem
Fall die Spindelachse 48 seitlich versetzt steht, so daß
eines der Werkzeuge 30 im Revolver 28 in der Lage ist, die
Außenmantelfläche 22A des Werkstücks 22 zu überdrehen.
Nach dem Überdrehen der Außenmantelflächen 22A des Werkstücks
22 ist beispielsweise die Anbringung einer von einer Stirnseite
22S des Werkstücks 22 in dieses reichenden Bohrung,
mittels eines weiteren der Werkzeuge 30 des Revolvers 28,
vorgesehen. Hierzu verfährt dann die zweite Werkstückspindel
46 so, daß sie zentrisch zur ersten Bearbeitungsposition 58
steht, wie in Fig. 6 dargestellt.
Als nächstes erfolgt eine Übergabe des nun auf einer ersten
Seite bearbeiteten Werkstücks 22 von dem Spannfutter 50 der
zweiten Werkstückspindel 46 in das Spannfutter 20 der ersten
Werkstückspindel 26, wobei die Übergabe direkt vom Spann
futter 50 in das Spannfutter 20 unter Verfahren der in der
Übergabeposition 54 stehenden zweiten Werkstückspindel 46 in
Z-Richtung auf die erste Werkstückspindel 26 zu erfolgt, wie
in Fig. 7 dargestellt.
Als nächstes ist ein weiteres Längsdrehen auf der Außen
mantelfläche 32 mittels eines der Werkzeuge 70 des Revolvers
68 des zweiten Werkzeugträgers 66 vorgesehen, wobei hierzu
der Kreuzschlitten 40 in die zweite Bearbeitungsposition 60
fährt, wie in Fig. 8 dargestellt.
Schließlich ist als letzter Bearbeitungsvorgang auch noch ein
Anbringen einer Bohrung von einer der Stirnseite 22S gegen
überliegenden Stirnseite 22S′ mittels eines weiteren der
Werkzeuge 70 des Revolvers 68 des zweiten Werkzeugträgers 66
vorgesehen, wobei dies ebenfalls in der zweiten Bearbeitungs
position 60 erfolgt, wie in Fig. 9 dargestellt.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Drehmaschine, dargestellt in Fig. 10 und 11, ist der erste
Werkzeugträger 26 nicht wie beim ersten Ausführungsbeispiel
im Abstand von der ersten Werkstückspindel 16, vorzugsweise
auf einer der Werkstücktransporteinrichtung 24 zugewandten
Seite des Maschinenbetts 14 angeordnet, sondern unmittelbar
neben der ersten Werkstückspindel 16 und bildet mit dieser
eine bauliche Einheit, wobei diese Einheit dann an dem
Maschinenbett 14 gehalten ist.
Die erste Werkstückspindel 16 und der erste Werkzeugträger 26
können im einfachsten Fall eine identische Einheit, wie die
zweite Werkstückspindel 46 und der zweite Werkzeugträger 66,
bilden, so daß einmal dieselbe Baueinheit unmittelbar am
Maschinenbett 14 sitzt und einmal auf dem Kreuzschlitten 40.
Im übrigen ist das zweite Ausführungsbeispiel identisch aus
gebildet wie das erste Ausführungsbeispiel, so daß dieselben
Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind und hinsicht
lich der Beschreibung derselben auf die Ausführungen zum
ersten Ausführungsbeispiel verwiesen werden kann.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 12
und 13, sind diejenigen Teile, die mit denen des ersten Aus
führungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen
versehen, so daß hinsichtlich deren Beschreibung und Funktion
vollinhaltlich auf die Ausführungen zum ersten Ausführungs
beispiel Bezug genommen wird.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist allerdings
die erste Werkstückspindel 16′ lediglich zur Bearbeitung des
in dem Spannfutter 20 derselben gehaltenen Werkstücks 22
stationär am Maschinenbett 14 gehalten, jedoch beispielsweise
zur Zuführung eines Werkstücks von einer Arbeitsposition 80
in eine Einlegeposition 82 verschiebbar und hierzu mittels
horizontal verlaufender Führungen 84 am Maschinenbett 14
gehalten. Bei der Verschiebung zwischen der Arbeitsposition
80 und der Einlegeposition 82 handelt es sich allerdings vor
zugsweise nicht um eine NC gesteuerte Achsbewegung, sondern
lediglich um eine Verschiebung zwischen durch die Arbeits
position 80 und die Einlegeposition 82 definierten End
stellungen.
In der Einlegeposition 82 ist eine über der in dieser Posi
tion stehenden ersten Werkstückspindel 16′ angeordnete Ein
legeeinrichtung 84 vorgesehen, mit welcher beispielsweise ein
rohes Werkstück 22R in das Spannfutter 20 einlegbar oder ein
fertiges Werkstück aus dieser entnehmbar ist, wobei diese zu
sätzliche Werkstückhandhabung unabhängig von der Tätigkeit
der zweiten Werkstückspindel 46 möglich ist, so daß die
zweite Werkstückspindel 46 während dieser Zeit eine Bear
beitung eines Werkstücks durchführen kann.
Bei einem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 14
und 15, ist zusätzlich zu den Merkmalen des dritten Ausfüh
rungsbeispiels und dem in diesem vorgesehenen, am Maschinen
bett 14 auf der der Werkstückzufuhreinrichtung 24 zugewandten
Seite desselben angeordneten ersten Werkzeugträger 26 ein
zusätzlicher Werkzeugträger 26Z vorgesehen, welcher in diesem
Fall mit der ersten Werkstückspindel 16′ in gleicher Weise
wie beim zweiten Ausführungsbeispiel eine Einheit bildet.
Damit besteht die Möglichkeit, ein in der zweiten Werkstück
spindel 46 gehaltenes Werkstück 22 durch die Werkzeuge beider
Werkzeugträger 26 und 26Z zu bearbeiten und somit der Zahl
der möglichen Bearbeitungen zu vervielfachen.
Im übrigen ist das vierte Ausführungsbeispiel in gleicher
Weise ausgebildet wie die übrigen Ausführungsbeispiele, so
daß identische Teile mit denselben Bezugszeichen versehen
sind und bezüglich dieser auf die Ausführungen zu den voran
stehenden Ausführungsbeispielen verwiesen wird.
Bei einem fünften Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 16
und 17, sind diejenigen Teile, die mit denen der voranstehen
den Ausführungsbeispielen identisch sind, mit denselben
Bezugszeichen versehen, so daß bezüglich dieser auf die Aus
führungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen ver
wiesen wird.
Im Gegensatz zum zweiten Ausführungsbeispiel ist auf dem Ver
tikalschlitten 47 zusätzlich zum zweiten Werkzeugträger 66
auf der der Werkstückzufuhreinrichtung 24 abgewandten Seite
der zweiten Werkstückspindel 46 auf der gegenüberliegenden
Seite der Werkstückspindel 46 ein zusätzlicher zweiter Werk
zeugträger 66Z angeordnet, welcher in gleicher Weise wie der
zweite Werkzeugträger 66 entsprechend den Achsbewegungen des
Kreuzschlittens 40 bewegbar ist. Dieser zusätzliche zweite
Werkzeugträger 66 ermöglicht es, zusätzliche Werkzeuge bei
einer Bearbeitung eines im Spannfutter 20 der ersten Werk
stückspindel 16 gehaltenen Werkstücks zum Einsatz zu bringen.
Hierzu ist allerdings dann der Verfahrbereich 52 in
X-Richtung über die Übergabeposition 54 in Richtung von der
Handhabungsposition 56 weg zu verlängern, so daß auch der
zusätzliche zweite Werkzeugträger 66Z am in dem Spannfutter
20 gespannten Werkstück 22 einsetzbar ist.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Drehmaschine umfaßt, wie in Fig. 18 dargestellt, eine
als Ganzes mit 90 bezeichnete Steuerung zur Ansteuerung von
Vorschubantrieben 92 und 94, wobei der Vorschubantrieb 92 zur
Verschiebung des Horizontalschlittens 42 in X-Richtung und
der Vorschubantrieb 94 zur Verschiebung des Vertikalschlit
tens 47 in Z-Richtung dient.
Jeder der Vorschubantriebe 92, 94 ist mit einem Sensor 96
bzw. 98 zur Erfassung von Lage und Drehzahl des jeweiligen
Vorschubantriebs 92 bzw. 94 versehen, wobei der jeweilige
Sensor 96 bzw. 98 Informationen über Lage und Drehzahl zur
Steuerung 90 zurückmeldet.
Darüber hinaus steuert die Steuerung 90 zwei Umrichter 100
und 102 an, von denen der Umrichter 100 einen Spindelmotor
104 der ersten Werkstückspindel 16 und der Umrichter 102
einen Spindelmotor 106 der zweiten Werkstückspindel 46 speist
und beide Spindelmotoren 104 und 106 jeweils mit einem Sensor
108 bzw. 110 versehen sind, welcher Drehzahl und Drehstellung
des jeweiligen Spindelmotors 104 bzw. 106 erfaßt und zum
jeweiligen Umrichter 100 bzw. 102 zurückmeldet.
Die Umrichter 100 und 102 sind dabei durch ein Energieversor
gungsmodul 112 gespeist, welches an ein übliches Netz 114 an
geschlossen ist und vorzugsweise beide Umrichter 100 und 102
mit einer Leistung versorgt, die im Minimalfall der maximal
von einem der Spindelmotoren 104 oder 106 aufgenommenen
Leistung entspricht. Dies ist deshalb möglich, weil die
Steuerung 90, die ständig mit beiden Umrichtern 100 und 102
in Verbindung steht, so programmierbar ist, daß sie die
Spindelmotoren 104 und 106 stets so betreibt, daß deren
gemeinsame Leistungsaufnahme nie die maximale Leistung des
Energieversorgungsmoduls übersteigt, so, daß die Steuerung 90
entweder über den Umrichter 100, den Spindelmotor 104 oder
über den Umrichter 102 den Spindelmotor 106 mit voller
Leistung betreibt und somit zu keiner Zeit beide Spindel
motoren 104 und 106 mit voller Leistung. Somit kann die
Energieversorgungseinheit 112 für eine maximale Leistung
beider Spindelmotoren ist, wobei die Energieversorgungs
einheit 112 im Minimalfall so dimensioniert ist, wie wenn
lediglich ein Spindelmotor 104 oder 106 vorhanden wäre.
Claims (10)
1. Vertikal-Drehmaschine, umfassend ein Maschinengestell,
eine erste relativ zum Maschinengestell bei Bearbeitung
eines Werkstücks stationär angeordnete Werkstückspindel
mit ungefähr vertikal verlaufender Spindelachse und
einem nach oben weisenden Spannfutter für Werkstücke,
einen bei Bearbeitung eines Werkstücks relativ zum
Maschinengestell stationär angeordneten ersten Werkzeug
träger, einen am Maschinengestell angeordneten Kreuz
schlitten, mit welchem eine auf diesem angeordnete
zweite Werkstückspindel mit ungefähr vertikal verlau
fender Spindelachse und einem nach unten weisenden
Spannfutter für Werkstücke durch eine numerisch ge
steuerte Bewegung längs einer X-Achse und einer Z-Achse
innerhalb eines Verfahrbereichs derart bewegbar ist, daß
ein Werkstück zwischen den Spannfuttern der ersten und
der zweiten Werkstückspindel direkt übergebbar ist und
die Werkzeuge des ersten Werkzeugträgers an einem in der
zweiten Werkstückspindel gehaltenen Werkstück einsetzbar
sind,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
dem die zweite Werkstückspindel (46) tragenden Kreuz
schlitten (40) ein zweiter Werkzeugträger (66) ange
ordnet ist, daß der Verfahrbereich (52) des Kreuzschlit
tens (40) so bemessen ist, daß die Werkzeuge (70) des
zweiten Werkzeugträgers (66) an einem in der ersten
Werkstückspindel (16) gehaltenen Werkstück (22) einsetz
bar sind und daß eine Steuerung (90) vorgesehen ist, mit
welcher jeweils nur durch Ansteuerung der zwei numerisch
gesteuerten Achsen (X, Z) des die zweite Werkstück
spindel (46) und den zweiten Werkzeugträger (66) tragen
den Kreuzschlittens (40) entweder eine Bearbeitung des
in der ersten Werkstückspindel (16) gehaltenen Werk
stücks (22) mit Werkzeugen (70) des zweiten in X- und
Z-Richtung verfahrbaren Werkzeugträgers (66) oder eine
Bearbeitung des in der zweiten, in X- und Z-Richtung
verfahrbaren Werkstückspindel (46) gehaltenen Werkstücks
(22) mit Werkzeugen (30) des ersten Werkzeugträgers (26)
durchführbar ist.
2. Vertikal-Drehmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Werkzeugträger (66) auf einer
der ersten Werkstückspindel (16) zugewandten Längsseite
der zweiten Werkstückspindel (46) angeordnet ist.
3. Vertikal-Drehmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Werkzeugträger (26) in
X-Richtung im Abstand von der ersten Werkstückspindel (16)
angeordnet ist.
4. Vertikal-Drehmaschine nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Werk
zeugträger (26) in X-Richtung im Abstand von der ersten
Werkstückspindel (16) angeordnet ist und daß nahe der
ersten Werkstückspindel (16) ein zusätzlicher erster
Werkzeugträger (26z) angeordnet ist.
5. Vertikal-Drehmaschine nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Werk
zeugträger (26′, 26z) mit der ersten Werkstückspindel
(16) zu einer Baugruppe zusammengefaßt ist, die ihrer
seits am Maschinengestell (10) angeordnet ist.
6. Vertikal-Drehmaschine nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf gegenüber
liegenden Längsseiten der zweiten Werkstückspindel (46)
jeweils ein zweiter Werkzeugträger (66, 66z) angeordnet
ist.
7. Vertikal-Drehmaschine nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeug
träger (26, 66) als Revolver (28, 68) ausgebildet sind.
8. Vertikal-Drehmaschine nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Maschinenge
stell (10) eine Werkstücktransporteinrichtung (24) ange
ordnet ist, mit welcher Werkstücke (22) in einer Hand
habungsposition (56) positionierbar sind, und daß der
Verfahrbereich (52) des Kreuzschlittens (40) so bemessen
ist, daß die zweite Werkstückspindel (46) auf die Werk
stücke (22) in der Handhabungsposition (66) direkt Zu
griff hat.
9. Vertikal-Drehmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Handhabungsposition (56), der erste
Werkzeugträger (26) und die erste Werkstückspindel (16)
in X-Richtung aufeinanderfolgend am Maschinengestell
(10) angeordnet sind.
10. Vertikal-Drehmaschine nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (90)
einen ersten Umrichter (100) mit einer für die erste
Werkstückspindel (16) vorgesehenen ersten elektrischen
Maximalleistung und einen zweiten Umrichter (102) mit
einer für die zweite Werkstückspindel (46) vorgesehenen
zweiten elektrischen Maximalleistung ansteuert und daß
beide Umrichter (100, 102) von einer Energieversorgungs
einheit (112) gespeist werden, deren elektrische Maxi
malleistung der ersten oder der zweiten elektrischen
Maximalleistung entspricht, je nach dem, welche die
größere ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996107883 DE19607883A1 (de) | 1996-03-01 | 1996-03-01 | Vertikal-Drehmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996107883 DE19607883A1 (de) | 1996-03-01 | 1996-03-01 | Vertikal-Drehmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19607883A1 true DE19607883A1 (de) | 1997-09-04 |
Family
ID=7786916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996107883 Ceased DE19607883A1 (de) | 1996-03-01 | 1996-03-01 | Vertikal-Drehmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19607883A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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