DE19603876A1 - Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren und/oder Zählen von Münzen längs einer Sortierstrecke - Google Patents
Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren und/oder Zählen von Münzen längs einer SortierstreckeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Einrichtung zum Handhaben von Münzen oder dergleichen
scheibenförmigen Gegenständen nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Einrichtungen der gattungsgemäßen Art sind insoweit be
kannt, als Beschickung und Sortierung auf ein und
derselben Drehscheibe erfolgen, und zwar über eine
innere Beschickungskreisfläche und einen äußeren
Sortierring (vergleiche EP 0 125 132 B1 und EP 0 138
449 B1). Diese bekannten Münzsortiereinrichtungen haben
eine sehr hohe Leistung (bis ca. 6000 Münzen pro Minu
te) und sortieren beziehungsweise separieren aus einem
Gemenge unterschiedlicher Münzen jeweils gleiche Münzen
gemäß ihre Dicke beziehungsweise ihrem Durchmesser aus;
beim Verlassen der Münzen, d. h. beim jeweiligen Ausgang
längs der sogenannten Sortierstrecke werden dann die
betreffenden Münzen gezählt.
Aus der DE 34 19 589 C1 ist darüberhinaus eine weitere
Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen
bekannt, gemäß der an einen kreisscheibenförmigen
Münzteller etwa tangential eine lineare Führungsstrecke
anschließt. Dabei sind mit zunehmenden Abstand zum
Münzteller stufenweise größer werdende Sortieröffnungen
vorgesehen, in die die Münzen ihrem Durchmesser
entsprechend einsortiert werden.
Leistung und Funktionssicherheit dieser
Münzsortiereinrichtungen sind ganz entscheidend davon
abhängig, wie weit sich die Durchmesser voneinander
unterscheiden, weil Münzen mit verschiedener
Wertigkeit, aber gleichem oder annähernd gleichem
Durchmesser nicht getrennt werden können. Falsche
Sortierungen bedeuten aber auch falsche Zählungen, da
jedem münzspezifischen Ausgang eine Wertigkeit
zugeordnet ist und dies sind die wesentlichen Nachteile
der bekannten Münzsortiereinrichtungen.
Das Problem mit den annähernd gleichen Münzdurchmessern
soll im folgenden anhand der (am 1. Januar 1996
umlaufenden, d. h. gültigen) deutschen Münzen erläutert
werden. Diese deutschen Münzen sind mit ihren
Durchmessern in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:
DM 0,01 mit Durchmesser D = 16,50 mm
DM 0,02 mit Durchmesser D = 19,20 mm
DM 0,05 mit Durchmesser D = 18,50 mm
DM 0,10 mit Durchmesser D = 21,50 mm
DM 0,50 mit Durchmesser D = 20,00 mm
DM 1,00 mit Durchmesser D = 23,50 mm
DM 2,00 mit Durchmesser D = 26,75 mm
DM 5,00 mit Durchmesser D = 29,00 mm
DM 10,00 mit Durchmesser D = 32,50 mm.
DM 0,01 mit Durchmesser D = 16,50 mm
DM 0,02 mit Durchmesser D = 19,20 mm
DM 0,05 mit Durchmesser D = 18,50 mm
DM 0,10 mit Durchmesser D = 21,50 mm
DM 0,50 mit Durchmesser D = 20,00 mm
DM 1,00 mit Durchmesser D = 23,50 mm
DM 2,00 mit Durchmesser D = 26,75 mm
DM 5,00 mit Durchmesser D = 29,00 mm
DM 10,00 mit Durchmesser D = 32,50 mm.
Werden nun diese Münzen in Abhängigkeit von ihren
Durchmessern auf einer einzigen Sortierstrecke
sortiert, so ist aufgrund der relativ geringen
Durchmesserunterschiede zwischen den Münzen
DM 0,05 (D = 18,50 mm), DM 0,02 (D = 19,20 mm) und
DM 0,50 (D = 20,00 mm) unter Umständen mit Problemen zu
rechnen.
Konstruktiv betrachtet bestehen die vorstehend
erstgenannten Münzsortiereinrichtungen aus einer
rotierenden Scheibe, die auf ihrer ganzen Kreisfläche
mit einem elastischen Material bedeckt ist. Die
reibschlüssig mitgeführten Münzen werden dabei in
sogenannte Ablenkeinrichtung gepreßt, welche als dem
Durchmesser der Münzen entsprechende, auf einem
Kreisring eingefräste Vertiefungen ausgebildet sind.
Eine mittlere Öffnung dieses Kreisrings stellt dabei
die Beschickungsöffnung dar; die genannten
Ablenkeinrichtungen erfassen dann die (spezifisch
zugeordneten beziehungsweise zuordenbaren) Münzen ihrem
Durchmesser entsprechend und führen sie - reibschlüssig
angetrieben durch die rotierende untere Scheibe mit
elastischer Auflage - zu den am Umfang des
Sortierkreises angeordneten münzspezifischen Ausgängen.
Bei diesen Ausgängen werden die sortierten Münzen dann
gezählt. Mit den bekannten Münzsortiereinrichtungen
können unabhängig vom Problem mit den gleichen
beziehungsweise annähernd gleichen Durchmessern nur
Münzen mit unterschiedlichen Durchmessern sortiert
werden; fremde und/oder falsche Münzen, sowie Münzen
mit annähernd gleichem Durchmesser, aber
unterschiedlicher Wertigkeit, können somit nicht mit
hinreichender Genauigkeit beziehungsweise Sicherheit
aussortiert werden.
Bei den meisten dieser bekannten
Münzsortiereinrichtungen werden die Münzen
darüberhinaus nur an ihren Aussortieröffnungen gezählt
und zwar so, daß die in die Öffnung fallenden Münzen
gezählt werden. Dabei werden aufgrund der
Unzulänglichkeiten bei der Separation letztlich auch
falsche Münzen mitgezählt, wobei unter "falsch" hier
alle Münzen zu verstehen sind, die nicht spezifisch zu
einer Sortieröffnung beziehungsweise einer
Separier- (oder Ablenk-) Weiche gehören.
Ein besonderes Problem ergibt sich in Verbindung mit
den bekannten Münzsortiereinrichtungen auch beim
Sortieren und exakten Zählen vorgegebener Mengen von
Münzen in Verbindung mit deren Absacken (d. h. Abpacken
beziehungsweise Verpacken). Die Problematik besteht
darin, daß bei der Erkennung beziehungsweise Zählung
der letzten (n-ten) Münze der vorgegebenen
abzusackenden Münzmenge an der Sortieröffnung die
Sortierscheibe angehalten werden muß, und daß hier bei
bestimmten Reihenfolgekonstellationen ein Nachlaufen
der (n+1)-ten Münze nicht verhindert werden kann. (Zwar
wird durch aufwendige Zusatzeinrichtungen versucht das
genaue Zählen zu gewährleisten; dabei steht jedoch der
zusätzliche Aufwand in keiner Relation zum erreichten
Nutzen).
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende
Aufgabe besteht darin, die vorstehend genannten
Probleme zu eliminieren und eine Einrichtung der
gattungsgemäßen Art anzugeben, die Münzen beliebiger
Art und damit auch Münzen mit gleichem oder annähernd
gleichem Durchmesser, aber unterschiedlicher Wertigkeit
sicher erkennt, zählt und separiert und die einen
optimalen Betrieb im Hinblick auf das genannte
Absackproblem gewährleistet.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Der Kern der vorliegenden Erfindung ist letztlich darin
zu sehen, daß Münzen einer Münzfamilie, deren
Durchmesser sich nur relativ unwesentlich unterscheiden
oder die gar gleichen Durchmesser haben auf
unterschiedliche Sortierstrecken geleitet und hier
sortiert werden.
Bezogen auf die im Anspruch 2 definierte Konfiguration
besteht der Kern der Erfindung insbesondere darin, daß
der innere Beschickungsteller und die äußere
Sortierstrecke der sich drehenden gleichen Drehscheibe
funktional voneinander getrennt sind, und daß die
Münzen vom Beschickungskreis vereinzelt über eine
"Steuerungsstrecke" mit zumindest einer Münzer
kennungseinrichtung der Sortierstrecke zugeführt
werden. Neben der spezifischen Erkennung jeder ein
zelnen Münze vor dem Eintritt in die Sortierstrecke
werden alle Münzen (durchmesserunabhängig) gezählt und
bereits von hier aus den einzelnen Ablenk- und
gegebenenfalls den Rückführmechanismen eindeutig zuge
ordnet. Falsche und fremde Münzen können, auch wenn sie
mit einer echten Münze durchmessergleich sind, somit
bereits eindeutig längs der Steuerungsstrecke
identifiziert und gegebenenfalls vor dem "Einlaufen" in
den eigentlichen Sortierring separiert werden. In
Verbindung damit ist noch anzumerken, daß mit der
Separierung von Fremd- und Falschmünzen, auch eine
Separierung von überzähligen "GUT-"Münzen bei einem
einer bestimmten Vorgabe entsprechenden Zähl- und/oder
Sortierergebnis, sowie deren Rückführung zum Be
schickungsteller mittels einer gesonderten
Zuführeinrichtung möglich ist.
Eine Münzerkennungseinrichtung der erfindungsgemäßen
Art kann dabei mit Sensoren unterschiedlicher
Spezifikationen ausgerüstet sein, so daß die zu
sortierenden (und zu zählenden) Münzen auch im Hinblick
auf die Dicke dieser Münzen, ihre Legierung, sowie ihre
Prägung (d. h. ihr Münzbild) und gegebenenfalls ihre
Rändelung untersucht werden können.
Auf der Grundlage der verschiedenen
Identifikationskriterien ist es möglich, die einzelnen
Münzen entlang der Steuerungsstrecke vom zentralen
Beschickungsteller zum äußeren zirkularen Sortierring
eindeutig zu erkennen und konjugierte Steuerungs
beziehungsweise Ableitsignale zu generieren. Auf der
Grundlage dieser Steuerungs- beziehungsweise
Ableitsignale arbeitet die vorliegende Einrichtung wie
folgt:
- - Die Fremd- und Falschmünzen können bereits am Anfang der Sortierstrecke separiert werden.
- - Die verschiedenen Münzen der eigentlichen Münzfamilie werden derart in durchmesserabhängige Münzteilfamilien gruppiert, daß sich innerhalb einer Teilfamilie jeweils nur Münzen befinden, die sich mechanisch sicher, d. h. durchmesserabhängig, aussortieren lassen. (Das bedeutet konkret, daß Münzen unterschiedlicher Wertigkeiten aber mit gleichem oder annähernd gleichen Durchmessern in verschiedene Teilfamilien gruppiert werden).
Gemäß dem obigen Beispiel mit der "deutschen
Münzfamilie" werden letztlich zwei Teilfamilien
gebildet und zwar
- - eine Teilfamilie 1, die besteht aus den Münzen 0,01/0,05/0,50/1,00 und 5,00 und
- - eine Teilfamilie 2, die besteht aus den Münzen 0,02/0,10/2,00 und 10,00.
Damit sind ein minimaler Durchmesserunterschied von 1,5
mm gegeben und eine sichere Sortierung gewährleistet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die
Teilfamilien also verschiedenen Teilsortierstrecken
zugeführt, um dort entsprechend ihren unterschiedlichen
Durchmessern von klein zu groß mechanisch aussortiert
zu werden. Um die Münzteilfamilien zu den ihnen
zugewiesenen Teilsortierstrecken zu bringen, werden die
Münzen der nachfolgenden Teilfamilie(n) in einer
zweiten (gegebenenfalls auch einer dritten) Spur - mit
Hilfe von Ablenkmechanismen, die wiederum von der
Erkennung auf der linearen Steuerungsstrecke und
entsprechenden Algorithmen gesteuert werden - an der
vorgehenden innen vorbeigeführt und an der ihnen
zugewiesenen Teilsortierstrecke wieder nach außen
ausgerichtet.
Die Gruppierung der Münzen in Teilfamilien, innerhalb
deren eine mechanische durchmesserabhängige
Aussortierung möglich ist, führt zu folgenden
Vorteilen:
- - Gewährung von ausreichenden Unterschieden der Durchmesser für eine sichere mechanische Aussortierung;
- - Verminderung der Anzahl von Ablenkvorrichtungen, die unabhängig von Durchmessern arbeiten und somit Reduzierung der Kosten;
- - Möglichkeit der Standardisierung der durchmesserabhängigen Aussortierungen als Module und deren gezielte kombinierte Verwendung für verschiedene Münzfamilien. (Diesbezüglich wird noch darauf hingewiesen, daß die Aussortierweichen nicht genau auf den Durchmesser der auszusortierenden Münzen abgestimmt sein müssen, sondern modular für einen Durchmesserbereich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Münzen gewählt werden können. Dies bedeutet, daß die Weichen modular gebaut und dann durch eine sinnvolle Kombination der Münzen der Teilfamilien für sehr verschiedene Münzfamilien angewendet werden können).
Die Gruppierung der zu verarbeitenden Münzen in
Münzteilfamilien und deren hindernisfreie Führung auf
der zweiten (und gegebenenfalls dritten) Spur der
verschiedenen Teilsortierstrecken erlaubt weiterhin
auch die Rückführung von (überzähligen) Münzen über
eine gesonderte Transportstrecke (Rückführungsstrecke)
zum Beschickungsteller. Dies ist interessant, wenn
während der Absackung der sortierten Münzen die
vorgegebene Füllmenge einer Wertigkeit erreicht ist und
eine Unterbrechung der anderen ausgeschlossen sein
soll. Dadurch läßt sich insgesamt eine erhöhte Leistung
der gesamten Sortiereinrichtung erreichen.
Die Ablenkung beziehungsweise Einsteuerung der Münzen
in die zweite Teilsortierstrecke geschieht mit
magnetisch gesteuerten Ablenkvorrichtungen, während die
Einsteuerung in die erste Teilsortierstrecke mit
mechanischen Ablenkvorrichtungen möglich ist.
Die magnetisch gesteuerten Ablenkvorrichtungen sind
unabhängig vom Durchmesser und anderen mechanischen
Merkmalen und werden von Signalen gesteuert, die von
der Erkennungseinheit kommen; die mechanischen
Ablenkeinrichtungen werden in der Teilsortierstrecke so
plaziert, daß sie nur Durchmessern von Münzen
entsprechen, die hier aussortiert werden sollen.
Die mechanischen Ablenkvorrichtungen bestehen dabei aus
einer in die Gleitfläche der Münzen schräg eingefrästen
"Weiche", deren tieferes Teil eine Ablenkkante im Weg
der Münze darstellt, in welche die Münze durch den
Druck des elastischen Sortierrings einkippt und
bogenförmig nach außen geleitet wird. Die Distanz
zwischen der äußeren Führungskante der Münzen und dem
Beginn der Anlenkkante der "Weiche" ist dabei größer
als der Durchmesser der hier auszusortierenden Münze,
aber kleiner als der Durchmesser der nachfolgend
größeren Münze dieser Teilfamilie.
Die magnetisch gesteuerte Ablenkvorrichtung
ist - mechanisch betrachtet - gleichermaßen wie die
vorgenannte mechanische "Weiche" ausgebildet. Sie ist
jedoch mit einem magnetisch bewegten Ablenkstößel
ausgestattet, der - entsprechend einer bestimmten
Ausrichtlinie der Münzen - in den Weg der Münze
gestellt wird und die Münze in die "Weiche" drückt,
wodurch letztlich die Ablenkung initiiert wird. Die
erwähnten Ausrichtungslinien für die Münze werden durch
entsprechend angeordnete Abweiser erreicht.
Grundsätzlich ist die vorstehend be- und umschriebene
Sortier-/Zähleinrichtung auch dann funktionsfähig,
wenn eine Münzfamilie mit Durchmessern, die ausreichend
weit auseinander liegen, zu verarbeiten sind. In einem
solchen Falle sind die magnetischen Ablenkvorrichtungen
für die zweite Spur nicht erforderlich und die
Sortierstrecke entspricht der ersten
Teilsortierstrecke.
Wie also ersichtlich, wird eine hochleistungsfähige
Münzsortiermaschine mit einer kompakten Bauweise
dargestellt, welche flexibel einsetzbar ist und
trotzdem, so weit möglich, die Vorteile mechanischer
Aussortierung wahrnimmt. Sie ist somit von Leistung,
Einsetzbarkeit, Funktionalität und Kosten allen
bekannten Münzsortiermaschinen überlegen. Durch die
kompakte Bauweise mit geringstmöglichen Bewegungsteilen
und durch offenen Zugang zu allen Verschleißteilen,
werden Kostenvorteile bei Herstellung, Wartung und
Reparatur in einmalig offensichtlicher Weise geboten.
Die Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden im
folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese
zeigt in
Fig. 1 eine Schemadarstellung einer Einrichtung zum
Sortieren und/oder Zählen von Münzen längs
einer kreisförmigen Sortierstrecke im Quer
schnitt;
Fig. 2 die Einrichtung zum Sortieren und/oder Zählen
von Münzen nach Fig. 1 in einer Ansicht von
oben;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung längs der Schnittlinie
I-II gemäß Fig. 2.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist eine Schemadarstellung einer
kompletten Einrichtung 1 zum Sortieren und/oder Zählen
von Münzen 100 dargestellt. Diese Einrichtung 1 ist als
Kompletteinheit auf eine Grundplatte 2 montiert, die
ihrerseits auf einem Rahmen 3 aufliegt.
Die Grundplatte 2 weist mittig einen Flanschdurchbruch
auf, durch den eine von einem Antriebsmotor 4
angetriebene Achse 5 ragt, die fest mit einer das
Herzstück der Einrichtung zum Sortieren und/oder Zählen
von Münzen 100 bildenden Drehscheibe 6 gekoppelt ist.
Dieser Drehscheibe 6 ist ein Münzenvorratsbehälter, zum
Beispiel in Form einer Münzschale 7, zugeordnet, über
die die zu sortierenden und/oder zu zählenden Münzen 100
(oder dergleichen scheibenförmigen Gegenstände) auf
die Drehscheibe 6 aufgegeben werden.
Die Drehscheibe 6 ist - wie folgt - ganz spezifisch
ausgestaltet:
Sie weist einen inneren (rotierenden horizontalen) Beschickungsteller 10 auf, der umfangsseitig von einem hochstehenden Kragen 11 begrenzt ist und so eine schalen- oder schüsselförmige Münzaufnahme bildet.
Sie weist einen inneren (rotierenden horizontalen) Beschickungsteller 10 auf, der umfangsseitig von einem hochstehenden Kragen 11 begrenzt ist und so eine schalen- oder schüsselförmige Münzaufnahme bildet.
Radial anschließend an den Kragen 11 der Münzaufnahme
schüssel ist die Drehscheibe 6 abgesetzt (vergleiche
Bezugszeichen 12), so daß ein relativ zur Ebene des
Beschickungstellers 10 tiefer liegender Flanschansatz
13 entsteht.
Umfangsseitig weist dieser Flanschansatz 13 eine
kreisringförmige Auflage auf, die mit einer elastischen
Materialauflage 14 belegt ist (beziehungsweise - wie
zeichnerisch dargestellt - voll und ganz durch die
Materialauflage gebildet ist).
Die Drehscheibe 6 stellt sich somit als
hinterschnittene Kreisscheibe dar, deren innerer Teil
den Beschickungsteller 10 bildet und deren (im
folgenden Sortierring genannter) äußerer Ring mit der
elastischen Materialauflage 14 demgegenüber abgesetzt
ist.
Der Drehscheibe 6 beziehungsweise der elastischen
Materialauflage 14 liegt von der Oberseite her ein
feststehender kreisförmiger Sortierring 18 gegenüber,
der als konstruktive Einheit schwenkbeweglich und
verriegelbar an einer mit der Grundplatte 2 verbundenen
Tragkonsole 19 angelenkt ist. Im Funktionszustand liegt
so dem Sortierring 18 längs seines gesamten Umfangs
eine (rotierende) elastische Materialauflage 14
gegenüber. Zwischen dem Sortierring 18 und der
elastischen Materialauflage 14 ist ein spaltförmiger
Freiraum vorgesehen, dessen Höhe den zu verarbeitenden
Münzen 100 entsprechend gewählt ist.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist außer der Drehscheibe 6 und
dem Antrieb sowie dem Gestell für diese Drehscheibe 6
noch eine Transport- beziehungsweise Steuerungsstrecke
20 dargestellt, deren Aufgabe darin besteht, die Münzen
100 vom Beschickungsteller 10 einzeln nacheinander in
den spaltförmigen Freiraum zwischen dem Sortierring 18
und der elastischen Materialauflage 14 zu überführen
und so den Hinterschnitt zwischen dem Beschickungs
teller 10 und dem Sortierring 18 zu überbrücken.
Funktional und konstruktiv betrachtet besteht die
Steuerungsstrecke 20 aus einem tangential an den
Beschickungsteller 10 anschließenden Transportriemen
21, der die Münzen 100 einzeln und im Abstand
zueinander längs einer geradlinigen Führungsbahn 22 zum
Sortierring hin transportiert. Längs der Führungsbahn
22 ist eine Münzerkennungseinrichtung 23 mit einem
Sensorfeld angeordnet, in der die vorbeigeführten
Münzen 100 je für sich abgetastet werden und in der ein
entsprechendes münzspezifisches Signal generiert wird.
Längs der Steuerungsstrecke 20 ist abgesehen von der
Münzerkennungseinrichtung 23 noch eine Stopvorrichtung
für die gesamte Münz-, Sortier-/Zähleinrichtung
zuordenbar. Damit die einzelnen Münzen 100 jeweils
exakt längs der Steuerungsstrecke 20 und durch die
Münzerkennungseinrichtung 23 geführt werden, ist eine
Führungsleiste 24 vorgesehen, an der die Münzen 100
ausgerichtet und geführt werden.
Die vom Beschickungsteller 10 über den Transportriemen
21 längs der Steuerungsstrecke 20 geführten Münzen 100
werden - vergleiche Fig. 2 - der vom Sortierring 18 und
von der Drehscheibe 6 mit der elastischen
Materialauflage 14 gebildeten kreisförmigen
Sortierstrecke zugeführt, an die die Münzen 100 vom
Transportriemen 21 jeweils einzeln übergeben werden.
Mittels der elastischen Materialauflage 14 der
Drehscheibe 6 werden die Münzen 100 dabei reibschlüssig
mitgenommen, und längs einer - noch näher zu
beschreibenden - kreisförmigen Sortierstrecke zwangsbe
wegt. Längs der Sortierstrecke sind - in der Zeichnung
neun - Separier- beziehungsweise Sortierstationen
beziehungsweise Ablenkeinrichtungen
(Aussortierstationen) 30.i vorgesehen, deren jede
einzelne münzenspezifisch ausgebildet ist.
Grundsätzlich ist es denkbar, die Separierstationen
beziehungsweise Ablenkeinrichtungen über den Umfang des
Sortierrings 18 betrachtet als durchmesserabhängige
Aussortieröffnungen auszubilden - in diesem Falle
werden dann in der der Steuerungsstrecke 20 nächstgele
genen Separiereinrichtung die Münzen 100 mit kleinstem
Durchmesser und der entferntest gelegenen die Münzen
100 mit größtem Durchmesser sortiert. Dabei besteht
jedoch - wie bereits ausgeführt - das Risiko, daß Münze
100 mit geringen Durchmesserunterschieden nicht sauber
sortiert, d. h. relativ zueinander separiert, werden
können.
Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, indem Münzen
100 mit geringen Durchmesserunterschieden gewissermaßen
vorsortiert und unterschiedlichen Teilsortierstrecken
zugeführt werden. Hier auf diesen unterschiedlichen
Teilsortierstrecken werden also jeweils nur Münzen
separiert beziehungsweise sortiert, die relativ
zueinander einen hinreichend großen
Durchmesserunterschied aufweisen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit ihren - im
dargestellten Ausführungsbeispiel - zwei
Teilsortierstrecken - wird im folgenden anhand von Fig.
2 erläutert.
Damit zunächst am Eingang der Sortierstrecken
sichergestellt ist, daß die von der Steuerungsstrecke
20 her einzeln zugeführten Münzen 100 auch exakt längs
der Sortierrings 18 geführt werden, ist im
Übergangsbereich (Einlaufbereich) ein spezifischer
mechanischer Einweiser 35 verifiziert. Dieser Einweiser
35 besteht aus einer Art eingefräster Abschrägung, der
eine Ausrichtkante 37 zugeordnet ist, über die jede
einzelne Münze 100 für den Sortierring 18 ausgerichtet
wird.
In Umlaufrichtung X der Drehscheibe 6 betrachtet
schließt an diesen Einweiser 35 eine erste gesteuerte
Ablenkeinrichtung 50 an, über die in der
Münzerkennungseinrichtung 23 identifizierte Falsch-
beziehungsweise Fremdmünzen aus dem Münzstrom
ausgesondert werden. Dies bedeutet, daß - umfangsseitig
betrachtet - nach der genannten ersten
Ablenkeinrichtung 50 auf der Sortierstrecke nur noch
GUT-Münzen 100 transportiert werden.
Die Funktion und Ausbildung der ersten
Ablenkeinrichtung 50 ist so, daß eine Einfräsung 50.1
vorgesehen ist, und daß im Randbereich der
Ausrichtkante 37 des Einweisers 35 hin ein magnetisch
gesteuerter Stößel 50.2 vorgesehen ist. Die Stirnseite
dieses Stößels 50.2 schließt mit der Führungsebene des
Einweisers 35 vor der Ausrichtkante 37 bündig ab und
zwar solange, wie GUT-Münzen vorbeigeführt werden. Wird
nun in der Münzerkennungseinrichtung 23 eine Falsch-
beziehungsweise Fremdmünze erkannt, so wird über ein
entsprechendes Ansteuersignal der Stößel 50.2
ausgefahren. Die entsprechende Münze wird, da sich der
Stößel ihr in den Weg stellt, durch ihn so abgelenkt,
daß die Münze aufgrund des Anpreßdrucks der elastischen
Materialauflage 14 in die Einfräsung 50.1 eingedrückt
und über die Ableitkante 50.3 nach außen abgelenkt
wird.
Der ersten Ablenkeinrichtung 50 folgt nun eine zweite
gesteuerte Ablenkeinrichtung 60, über die dann, wenn an
einer Absackstation beziehungsweise Sortierstation 30.i
die vorgegebene definierte Menge an Münzen 100 erreicht
ist beziehungsweise über die Münzerkennungseinrichtung
23 als erreicht bekannt wird, die quasi überzähligen
nachfolgenden Münzen aus dem Münzstrom entfernt werden.
Diese werden sodann über eine sogenannte (nicht
dargestellte) Rückführstrecke wieder der Münzschale 7
und damit dem Beschickungsteller 10 zur neuerlichen
Sortierung zugeführt. Diese zweite Ablenkeinrichtung 60
ist gleichermaßen wie die erste Ablenkeinrichtung 50
ausgebildet; sie weist eine Einfräsung 60.1, einen
magnetisch gesteuerten Stößel 60.2 und eine Ableitkante
60.3 auf. Soll eine (überzählige) Münze aus dem
Münzstrom ausgesondert werden, so wird der Stößel 60.2
zurückgezogen und die Münze wird längs der Ableitkante
60.3 nach außen gelenkt.
Nach der zweiten Ablenkeinrichtung 60 werden somit nur
noch Münzen mitgeführt, die auch wirklich auf die
einzelnen Sortierstationen 30.i zu verteilen sind
beziehungsweise verteilt werden sollen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun dieses
Ensemble an durchmesserunterschiedlichen Münzen für die
weitere Sortierung in Verbindung mit der
Münzerkennungseinrichtung 23 insoweit Münzart für
Münzart "markiert", daß Münzen mit etwa gleichen, d. h.
nur unwesentlich ungleichen Durchmessern am Zulauf zu
den Sortierstationen 30.i in unterschiedliche
Münzfamilien ausgesplittet werden. Die Sortierstrecke
des Sortierrings 18 ist also in zwei
Teil-Sortierstrecken 200/300 unterteilt, die gemeinsam
neun Sortierstationen 30.1 . . . 30.9 umfassen. Die
Sortierstation 30.1 und die Sortierstation 30.6 sind
dabei dadurch charakterisiert, daß sie zwei Münzarten
aussondern, die sich im Durchmesser nur wenig
unterscheiden. Dies gilt analog für die weiteren
Sortierstationen 30.2 . . . 30.5 und 30.7 . . . 30.9.
Zur Trennung der auf die beiden Teil-Sortierstrecken
200/300 zu verteilenden Münzen der beiden
Münzfamilien ist nach der zweiten Ablenkeinrichtung 60
und vor der ersten Sortierstation 30.1 der ersten Teil
sortierstrecke 200 eine Ausrichtkante 65 zum
außenkantigen Ausrichten der Münzen 100 für den
Sortierring 18 und eine dritte magnetisch gesteuerte
Ablenkeinrichtung 70 angeordnet. Über diese dritte
Ablenkeinrichtung 70 beziehungsweise den gesteuerten
magnetischen Stößel 70.2 und die Ableitkante 70.3
werden somit die Münzen der einzelnen vorgegebenen
Münzfamilien aufgesplittet: Ist der Stößel 70.2
aufgrund eines Steuersignals der
Münzerkennungseinrichtung 23 inaktiv, d. h. schließt er
mit dem Sortierring 18 ab, so werden die entsprechenden
Münzen der ersten Teilsortierstrecke 200 zugeleitet und
längs einer ersten Führungsbahn 201 mitgeführt; ist der
Stößel 70.2 aktiviert, d. h. ausgefahren, so kippen die
Münzen in die Einfräsung 70.1 ab und sie werden dadurch
vom Umfang des Sortierrings 18 zur Achse hin abgelenkt,
wo sie längs einer funktional zur zweiten Teil
sortierstrecke 300 gehörigen zweiten konzentrischen
Führungsbahn 301 geführt werden.
Auf der Grundlage der vorstehend beschriebenen
Konzeption werden also Münzen ein- und desselben
Münzgemischs von GUT-Münzen in Teilfamilien separiert
und auf unterschiedlichen Teil-Sortierstrecken 200/
300 sortiert.
Die Münzen der ersten Münz-Teilfamilie werden also auf
die Sortierstationen 30.1 . . . 30.5 verteilt; die Münzen
der zweiten Münz-Teilfamilie werden an diesen
Sortierstationen 30.1 . . . 30.5 längs der zweiten
Führungsbahn 301 vorbeigeführt. Diese zweite
Führungsbahn 301 geht nach der letzten Sortierstrecke
30.5 der ersten Teil-Sortierstrecke 200 in eine
mechanische Ablenkeinrichtung 80 über, die die zugeführten
Münzen so führt beziehungsweise ausrichtet, daß sie
längs einer dritten Führungsbahn 302 den
Sortierstationen 30.6 . . . 30.9 zugeführt werden können.
Die Sortierstationen 30.i selbst sind so gestaltet, daß
sie eine der auszusortierenden beziehungsweise
abzulenkenden Münzen entsprechende Einfräsung
aufweisen, in die die Münzen aufgrund der elastischen
Materialauflage 14 eingedrückt werden. Über die
jeweiligen Ableitkanten werden sodann die Münzen radial
nach außen weggeführt. Die Einfräsungen sind dabei in
Umgangsrichtung X betrachtet jeweils so gestaltet, daß
Münzen mit größeren Durchmessern hindernisfrei über
vorhergehende Sortierstationen beziehungsweise
Einfräsungen hinweggeführt werden können.
Die anhand von (Fig. 1 und Fig. 2) beschriebene
Einrichtung 1 zum Sortieren und/oder Zählen von Münzen
funktioniert im allgemeinen wie folgt:
Das unsortierte und ungezählte Münzgemisch wird über die Münzschale 7 auf den Beschickungsteller 10 aufgegeben. Die Münzen 100 werden aufgrund der Zentrifugalkraft zum Randbereich des Beschickungstellers 10 geschoben und dort vom Transportriemen 21 der Steuerungsstrecke 20 einzeln und jeweils im Abstand zueinander abgezogen. Nach dem Durchlaufen der Münzerkennungseinrichtung 23 werden die Münzen 100 sodann über den Einweiser 35 am Sortierkreissegment 25 ausgerichtet und zwischen dem Sortierring 18 und der Drehscheibe 6 mit der elastischen Materialauflage 14 eingeklemmt und reibschlüssig mitgeführt.
Das unsortierte und ungezählte Münzgemisch wird über die Münzschale 7 auf den Beschickungsteller 10 aufgegeben. Die Münzen 100 werden aufgrund der Zentrifugalkraft zum Randbereich des Beschickungstellers 10 geschoben und dort vom Transportriemen 21 der Steuerungsstrecke 20 einzeln und jeweils im Abstand zueinander abgezogen. Nach dem Durchlaufen der Münzerkennungseinrichtung 23 werden die Münzen 100 sodann über den Einweiser 35 am Sortierkreissegment 25 ausgerichtet und zwischen dem Sortierring 18 und der Drehscheibe 6 mit der elastischen Materialauflage 14 eingeklemmt und reibschlüssig mitgeführt.
Aufgrund der in der Münzerkennungseinrichtung 23 gene
rierten Münzsignale werden nun die jeweils spezifischen
Ablenkeinrichtungen 50, 60, 70 aktiviert. Die Münzen
100 werden dann nach der dritten gesteuerten Ablenkein
richtung 70 längs der entsprechenden
Teil-Sortierstrecken 200/300 radial nach außen geführt und
gelangen in ein zugeordnetes Behältnis, beispielsweise
einen Münzsack 40.
Bezüglich der Zuführung der einzelnen Münzen 100 zur
Sortierstrecke sei noch angemerkt, daß der Spalt
zwischen dem Sortierring 18 und der elastischen
Materialauflage 14 der Drehscheibe 6 im Eingangs
beziehungsweise Einlaufbereich des Einweisers 35
zunächst breiter ist, als es der dicksten Münze 100
entspricht. Damit ist gewährleistet, daß die Münzen 100
problemlos auf die Sortierstrecke eingeschleust werden.
In Drehrichtung der Drehscheibe 6 betrachtet verengt
sich dann der Spalt, so daß die Münzen 100 sicher
gefaßt und mitgeführt werden. Vorteilhafterweise ist
die Breite der elastischen Materialauflage 14 des
Sortierrings größer als es dem etwa 1,5fachen des
Durchmesser der größten Münze 100 entspricht.
Im Hinblick auf die einzelnen Sortierstationen sei noch
angemerkt, daß diesen je für sich ein eigener
Positionssensor zugeordnet werden kann. Damit läßt sich
jede Münze 100 von Station zu Station verfolgen und es
ist ohne weiteres einsichtig, daß so eine wirklich
exakte Ansteuerung der Ablenkeinrichtungen erreichbar
ist.
Die Schnittzeichnung nach Fig. 3 zeigt - im Bereich der
Sortierstation 30.9 - den feststehenden Sortierring 18,
längs dem die von der elastischen Materialauflage 14
der Drehscheibe 6 reibschlüssig mitgeführten Münzen 100
bewegt werden. Aus dieser Darstellung ist insbesondere
die Einfräsung im Sortierring 18 zu ersehen, in die
eine entsprechende Münze mittels der elastischen
Materialauflage 14 gedrückt werden kann. Über die
komplementäre Ableitkante wird dann diese Münze radial
nach außen geführt.
Claims (8)
1. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen oder dergleichen
scheibenförmigen Gegenständen,
wobei die Münzen mittels einer Drehscheibe als Be
schickungsteller
einer Sortierstrecke zugeführt werden,
längs der die Münzen ihrem Durchmesser entsprechend separiert und sortiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortierstrecke aus mindestens zwei Teil sortierstrecken besteht, längs denen jeweils Münzen (100) vorgegebener Münz-Teilfamilien innerhalb derselben Teilfamilie ent sprechend den Durchmessergrößen von klein zu groß separiert werden, wobei die Teilfamilien nach be stimmten Unterscheidungskriterien gebildet sind und zwar dahingehend, daß die Münzen sich durch ihre Durchmesser relevant unterscheiden.
längs der die Münzen ihrem Durchmesser entsprechend separiert und sortiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortierstrecke aus mindestens zwei Teil sortierstrecken besteht, längs denen jeweils Münzen (100) vorgegebener Münz-Teilfamilien innerhalb derselben Teilfamilie ent sprechend den Durchmessergrößen von klein zu groß separiert werden, wobei die Teilfamilien nach be stimmten Unterscheidungskriterien gebildet sind und zwar dahingehend, daß die Münzen sich durch ihre Durchmesser relevant unterscheiden.
2. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach Anspruch 1,
wobei die Münzen mittels einer Drehscheibe als Be
schickungsteller zwischen einen um den Achsen
mittelpunkt drehenden Kreisring mit einem elasti
schen Belag und einen peripheren kreisförmigen
feststehenden Sortierring mit Ablenkeinrichtungen
für die Münzen eingebracht ist, so daß die Münzen
gleitend mitgeführt werden und,
wobei zwischen dem Beschickungsteller und dem Sor
tierring eine lineare Transportstrecke (Steuerungs
strecke) vorgesehen ist, welche die Münzen verein
zelt und im kontrollierten Abstand zueinander vom
Beschickungsteller zum Sortierring transportiert
und entlang welcher mindestens eine Münzerkennungs
einrichtung angeordnet ist, in der münzspezifische
Signale für die Ablenk- und/oder Zählvorrichtungen
generiert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sortierring (18) aus mindestens zwei in Um
laufrichtung des Kreisrings aneinander anschließen
de Teilsortierstrecken (200, 300) besteht.
3. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Anfang des Sortierrings (18) eine in Ab
hängigkeit von den münzspezifischen Signalen ge
steuerte Ablenkeinrichtung (70) vorgesehen ist,
über die die Münzen den unterschiedlichen
Münz-Teilfamilien entsprechend separiert und den kon
jugierten Teilsortierstrecken zugeführt werden.
4. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Zuführung der für die in Umlaufrichtung X
voreilende(n) Teilsortierstrecke(n) bestimmten Münzen
eine zweite Führungsbahn (301) vorgesehen ist,
längs der die entsprechenden Münzen an der (den)
nacheilenden Teilsortierstrecke (n) vorgeführt wer
den.
5. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach einem der Ansprüche
2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur exakten Überführung der Münzen von der
Steuerungsstrecke (20) zum Sortierring (18) ein
Einweiser (35) vorgesehen ist, über den die Münzen
für den Sortierring (18) ausgerichtet werden.
6. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach einem der Ansprüche
2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor den Teilsortierstrecken (200, 300) Ablenk
vorrichtungen (50 beziehungsweise 60) für nicht um
lauffähige (fremde, falsche) Münzen und gegebenen
falls für überzählige beziehungsweise zu rezirku
lierende Münzen angeordnet sind.
7. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Münzen der Teilfamilien innerhalb der ent
sprechenden Teilsortierstrecke über eine nach außen
gerichtete bogenförmige Weiche seitlich ausgelenkt
werden.
8. Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren
und/oder Zählen von Münzen nach einem der Ansprüche
1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilsortierstrecken (200, 300) als Module
standardisiert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996103876 DE19603876A1 (de) | 1996-02-03 | 1996-02-03 | Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren und/oder Zählen von Münzen längs einer Sortierstrecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996103876 DE19603876A1 (de) | 1996-02-03 | 1996-02-03 | Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren und/oder Zählen von Münzen längs einer Sortierstrecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19603876A1 true DE19603876A1 (de) | 1997-08-07 |
Family
ID=7784407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996103876 Ceased DE19603876A1 (de) | 1996-02-03 | 1996-02-03 | Einrichtung zum durchmesserabhängigen Sortieren und/oder Zählen von Münzen längs einer Sortierstrecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19603876A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0926634A2 (de) | 1997-12-22 | 1999-06-30 | Scan Coin Ab | Münzenbearbeitungsvorrichtung und Münzenannahmemachine mit ein solcher Vorrichtung |
| WO2004019285A1 (de) * | 2002-08-09 | 2004-03-04 | Munin Hard Und Software Entwicklungs Ges.M.B.H. | Gerät zum sortieren von plättchenförmigen gegenstäanden, insbesondere von münzen |
| EP1483749A4 (de) * | 2002-03-11 | 2007-11-14 | Cummins Allison Corp | Münzverarbeitungssystem |
| CN1746926B (zh) * | 2004-08-25 | 2011-11-16 | 冲电气工业株式会社 | 介质处理装置 |
| CN103827927A (zh) * | 2011-07-27 | 2014-05-28 | 格雷戈里·F·斯特林 | 具有凹进的硬币狭槽的硬币分拣板 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2754792C2 (de) * | 1976-12-09 | 1985-01-03 | Laurel Bank Machine Co., Ltd., Tokio/Tokyo | Münzenprüf- und -zählmaschine |
| DE4432803C1 (de) * | 1994-09-15 | 1996-02-29 | Reis Standardwerk | Einrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen mittels einer kreisförmigen Sortierstrecke |
-
1996
- 1996-02-03 DE DE1996103876 patent/DE19603876A1/de not_active Ceased
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| CN103827927B (zh) * | 2011-07-27 | 2017-04-26 | 格雷戈里·F·斯特林 | 具有凹进的硬币狭槽的硬币分拣板 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: STANDARDWERK EUGEN REIS GMBH & CO, 76646 BRUCHSAL, |
|
| 8131 | Rejection |