DE19602696A1 - Gasgenerator für ein Airbagsystem eines Fahrzeugs - Google Patents
Gasgenerator für ein Airbagsystem eines FahrzeugsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gasgenerator für ein Airbagsystem
eines Fahrzeugs, der aus mehreren, miteinander über Gehäuseteile verbun
denen, einzelnen Gehäusen, insbesondere aus einem Brennkammergehäuse
zur Unterbringung eines aktivierbaren Treibstoffs und aus einem Expansi
onskammergehäuse für ein nach der Aktivierung des Treibstoffs einströ
mendes Gas, aufgebaut ist.
Ein derartiger Gasgenerator ist durch die DE 38 32 120 C2 bekanntgeworden.
Airbagsysteme werden in Fahrzeugen eingebaut, um im Falle eines Aufprall
unfalls des Fahrzeugs die kinetische Energie der Fahrzeuginsassen zu redu
zieren und die Fahrzeuginsassen vor dem Aufprall auf harte Fahrzeuginnen
teile, wie beispielsweise Lenkrad oder Seitenverkleidungen der Fahrzeugtü
ren, zu schützen. Wenn eine Sensorik des Airbagsystems einen Aufprallunfall
des Fahrzeugs erkennt, wird innerhalb des Gasgenerators ein meist in Ta
blettenform vorliegen der Treibstoff entzündet, der in dem Brennkammer
gehäuse unter einem hohen Druck abbrennt und ein in das Expansionskam
mergehäuse einströmendes Gas erzeugt. Dieses Gas dient zum Füllen eines
Luftsackes, auf den die Fahrzeuginsassen im Falle des Aufprallunfalls des
Fahrzeugs auftreffen.
Der aus der DE 38 32 120 C2 bekannte Gasgenerator ist aus mehreren einzel
nen Gehäusen, nämlich einem Brennkammergehäuse, einem Expansions
kammergehäuse und einem Gehäuse für eine Anzündeinheit aufgebaut. Zur
Verbindung der einzelnen Gehäuse wird vorgeschlagen, daß Gehäuseteile
miteinander verschweißt, verschrumpft oder verschraubt werden. Da bei
spielsweise die Verbindung des Brennkammergehäuses mit dem Expansions
kammergehäuse nicht aufgrund des durch den Abbrand des Treibstoffes in
nerhalb des Brennkammergehäuses entstehenden Druckes beschädigt oder
ggfs. vollständig gelöst werden darf, ist es erforderlich, daß die oben ge
nannten Fügeverbindungen aufwendig und präzise durchgeführt werden
müssen. Daher ist die Herstellung des bekannten Gasgenerators aufwendig
und kostenintensiv.
Bei einer Fügeverbindung mittels Schrauben und zusätzlicher Sicherung
muß darauf geachtet werden, daß die Gewinde der Fügeverbindung eine
hohe Genauigkeit, geringe Toleranzschwankungen und eine ausreichende
Oberflächenvergütung besitzen. Zusätzlich müssen bei der Materialauswahl
für die miteinander zu verbindenden Gehäuseteile ein möglicherweise vor
kommendes Gewindefressen, ausreichende Festigkeit und eine möglichst
lange Lebensdauer der Fügeverbindung berücksichtigt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Gehäuseteile
von einzelnen Gehäusen eines Gasgenerators für ein Airbagsystem durch ei
ne Fügeverbindung miteinander dauerhaft zu verbinden, die einerseits eine
hohe Stabilität und lange Lebensdauer gewährleistet und andererseits eine
möglichst einfache und schnelle Verschluß- oder Verbindungsmöglichkeit
darstellt.
Dies Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das eine der miteinander zu verbin
denden Gehäuseteile eine mit einer profilierten Oberflächenstruktur ausge
bildete, formstabile Anlagefläche aufweist, an der eine mit einer gegenüber
der Anlagefläche geringeren mechanischen Härte ausgebildete, verformba
re Gegenfläche des anderen Gehäuseteils angepreßt ist.
Durch die unterschiedliche Ausbildung der Anlagefläche des einen Gehäuses
und der Gegenfläche des anderen Gehäuses mit einem differierenden Här
tegrad verformt das härtere Gehäuseteil das weichere aufgepreßte Gehäu
seteil, so daß sich die Gegenfläche exakt an die Anlagefläche anlegt bzw. an
schmiegt und dort verspannt. Die Profilierung der Anlagefläche führt zu ei
ner griffigen Oberfläche, an der die an liegende Gegenfläche des zweiten
Gehäuseteils bevorzugt haftet. Durch diese formschlüssige Anlage der Ge
häuseteile werden die beiden Gehäuse auch gleichzeitig gegeneinander ab
gedichtet, so daß eine zusätzliche Dichtung nicht erforderlich ist.
Bevorzugt sind die einzelnen Gehäuse des Gasgenerators aus metallischen
Werkstoffen gefertigt. Jedoch ist es auch möglich, das weichere Gehäuseteil
aus einem faserverstärkten, insbesondere eines kohlenstoffaserverstärkten
Kunststoff herzustellen.
Der erfindungsgemäße Gasgenerator zeichnet sich durch eine einfache Fer
tigung aus, die keine großen Anforderungen an Oberflächengüte und Ferti
gungstoleranzen der miteinander zu verbindenden Gehäuseteile stellt. Folg
lich werden die Fertigungskosten des Gasgenerators durch einfachere und
kostengünstiger herzustellende Bauteile vorteilhafterweise reduziert. Dabei
ist die sichere Verbindung der einzelnen Bauteile durch die vorgeschlagene
Fügeverbindung des erfindungsgemäßen Gasgenerators mit ausreichender
Stabilität gewährleistet.
Da beim Zusammenbau der einzelnen Bauteile zu dem erfindungsgemäßen
Gasgenerator nicht auf speziell ausgebildete Gewinde geachtet werden muß
und auch kein aufwendiges Verschweißen notwendig ist, kann der Zusam
menbau des Gasgenerators schnell und einfach erfolgen.
Die Ausbildung der profilierten Oberflächenstruktur der Anlagefläche des
einen Gehäuseteils wird bevorzugt dadurch realisiert, daß die Oberflächen
struktur der Anlagefläche sägezahnartig ausgebildet ist. Durch geeignete
Fertigungsverfahren können beispielsweise Kerben, Rillen oder ähnliche
Strukturen in die Anlagefläche eingearbeitet werden. Vorstehende Ab
schnitte dieser profilierten Oberflächenstruktur greifen dabei in das Mate
rial einer verformbaren Gegenfläche des anderen an dem ersten Gehäuse
teil anliegenden Gehäuseteils ein. Die Festigkeit der Fügeverbindung der Ge
häuseteile wird dadurch noch weiter erhöht.
Vorzugsweise wird die Anlagefläche mit einer gewindefurchenden Gewin
destruktur versehen, so daß beim Verdrehen der zusammengedrückten Ge
häuseteile ein Gegengewinde durch spanloses Furchen an der Gegenfläche
entsteht. Wenn die miteinander verbundenen Gehäuseteile zunächst durch
ein Anpressen der Gegenfläche des weicheren Gehäuseteils an die Anlage
fläche des härteren Gehäuseteils verbunden werden und anschließend um
die Längsachse des Gasgenerators verdreht werden, wird eine Fügeverbin
dung geschaffen, die eine Kombination eines Form- und Kraftschlusses dar
stellt. Eine derartige Fügeverbindung zeichnet sich durch besonders hohe
Stabilität aus, und ist dennoch besonders einfach, schnell und kostengünstig
durchzuführen. Zusätzlich kann die Festigkeit der Verbindung durch Axial
nietung und/oder Verrollung der zu verbindenden Teile erhöht werden.
Die Festigkeit der Fügeverbindung läßt sich noch weiter dadurch steigern,
daß zwischen der Anlagefläche des einen Gehäuseteiles und der Gegenflä
che des anderen Gehäuseteils ein Klebemittel angebracht ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Gegenfläche des einen Gehäuse
teils durch ein Spannelement gegen die Anlagefläche des anderen Gehäuse
teils druckbeaufschlagt. Das Spannelement ermöglicht ein dauerhaftes An
drücken der beiden Gehäuseteile gegeneinander, die ein vorzeitiges oder
unbeabsichtigtes Lösen der Fügeverbindung verhindert. Durch die Anpreß
kraft des Spannelements auf das weichere Gehäuseteil wird erreicht, daß
vorstehende Abschnitte der profilierten Oberfläche der Anlagefläche in das
Material der Gegenfläche des weicheren Gehäuseteils eingedrückt werden.
Ein besonders bevorzugtes und einfaches Spannelement läßt sich dadurch
ausbilden, daß das Spannelement eine Hülse ist, die einen abgewinkelten
Randabschnitt aufweist. Bei der Montage dieses erfindungsgemäßen Gasge
nerators werden zunächst die gewünschten Gehäuseteile miteinander ver
bunden und anschließend wird zur zusätzlichen Sicherung das hülsenartige
Spannelement über die beiden Gehäuseteile geschoben.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung der beigefügten Zeich
nung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter auf
geführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln oder in beliebigen
Kombinationen miteinander verwendet werden. Die erwähnte Ausführungs
form ist nicht als abschließend zu verstehen, sondern hat vielmehr beispiel
haften Charakter.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand eines Aus
führungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teil eines Längsschnitts durch zwei Gehäuse eines erfindungs
gemäßen Gasgenerators für ein Airbagsystem vor dem Zusammenfü
gen der beiden Gehäuse;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Teils einer Anlagefläche des einen
Gehäuses nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Gehäuse nach Fig. 1 im zusammenge
fügten Zustand;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Gehäuse nach Fig. 3, deren Verbindung
zusätzlich durch ein Spannelement gesichert ist.
Fig. 1 zeigt einen Teil eines Längsschnitts durch zwei Gehäuse 10 und 11
eines erfindungsgemäßen Gasgenerators. Die beiden Gehäuse 10 und 11, die
beispielsweise ein Brennkammergehäuse und ein Expansionskammergehäu
se bilden können, sind in der Figur im nicht-zusammengefügten Zustand ge
zeigt. Dabei ist das Gehäuse 10 becherförmig mit einem zentral angeordne
ten Zuganker 19 ausgebildet, wobei dieser Zuganker 19 im Bodenbereich
des Gehäuses 10 eine Anzündkammer 29 zur Aufnahme einer Anzündeinheit
aufweist und am freien Ende mit dem deckelförmigen Gehäuse 11 eine Ver
bindung eingeht. Zur Verbindung der beiden Gehäuse 10 und 11 werden Ge
häuseteile 13 und 19 des Gehäuses 10 und Gehäuseteile 12 und 25 des Gehäu
ses 11 derart miteinander verbunden, daß eine Gegenfläche 14 an einer An
lagefläche 15 und eine Gegenfläche 24 an einer Anlagefläche 23 zur Anlage
kommen. Die Anlageflächen 15 und 23 weisen eine profilierte Oberflächen
struktur auf und sind gegenüber den Gegenflächen 14 und 24 mit einer
größeren mechanischen Härte ausgebildet. Die Anlageflächen 15 und 23 am
Gehäuseteil 13 bzw. 19 sind im Gegensatz zu den Gegenflächen 14 und 24 am
Gehäuseteil 13 im wesentlichen nicht verformbar.
Fig. 2 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Anlageflächen 15 und 23 der
Gehäuseteile 13 und 19 des Gehäuses 10 nach Fig. 1. Diese Anlageflächen 15 und 23
besitzen eine sägezahnartig durch einzelne vorstehende Abschnitte
16 gebildete gewindefurchende Oberflächenstruktur. Die vorstehenden Ab
schnitte 16 sind aus einem Material hoher Festigkeit und Härte gefertigt, so
daß sich die Abschnitte 16 in das Material einer weicheren Gegenfläche ein
drücken und einpressen lassen.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die beiden Gehäuse 10 und 11 des er
findungsgemäßen Gasgenerators nach Fig. 1. Die beiden Gehäuse 10 und 11
sind über Gehäuseteile 12 und 13 sowie 23 und 24 miteinander verbunden.
Da die Gehäuseteile 13 und 19 die formstabile, mit der profilierten Oberflä
chenstruktur ausgebildeten Anlageflächen 15 und 23 aufweisen, an denen
die mit einer geringeren mechanischen Härte gefertigten Gegenflächen 14
und 24 an liegen, und die profilierte Oberflächenstruktur der Anlageflächen
15 und 23 in das Material der Gegenflächen 14 und 24 eingreifen, sind die
beiden Gehäuseteile 12 und 13 sowie 19 und 25 fest miteinander verbunden.
Die Einbringung von Klebemittel zwischen den Anlageflächen und den Ge
genflächen führt zur Erhöhung der Festigkeit der Verbindung.
Zur weiteren Erhöhung der Festigkeit des Gehäuses wird ein die äußere
Stirnseite des Gehäuses 11 überragender Überstand 26 des Zugankers 19 des
Gehäuses 10 axial vernietet oder verrollt, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Zur
Sicherstellung der Dichtigkeit des zusammengefügten Gehäuses ist zwischen
dem Gehäuse 11 und dem Zuganker 19 ein Dichtring 30 vorgesehen.
Der im Bodenbereich des Gehäuses 10 vorgesehene Überstand 27 dient zum
Befestigen und Arretieren einer Anzündeinheit 22, indem nach deren Ein
führen dieser Überstand 27 axial vernietet oder verrollt wird (vgl. Fig. 3
und 4).
Das von der Anzündeinheit 22 erzeugte Anzündgas strömt über Öffnungen
21 in die den treibgaserzeugenden Treibstoff aufnehmende Brennkammer
28. Das von diesem Treibstoff erzeugte Treibgas wird über Überströmöff
nungen 20 in einen in der Zeichnung nicht dargestellten Airbag (Luftsack)
geleitet. In der Brennkammer bzw. außerhalb derselben können noch zur
Reinigung und Kühlung des Treibgases vorgesehene Filter, die ebenfalls
nicht dargestellt sind, verwendet werden.
Fig. 4 zeigt die Fügeverbindung der beiden Gehäuse 10 und 11 nach Fig. 3
im zusätzlich gesicherten Zustand. Das Gehäuse 11 ist auf das Gehäuse 10
selbstfurchend aufgeschraubt, wobei die Gegenflächen 14 und 24 des Ge
häuseteils 12 an die Anlageflächen 15 und 23 des Gehäuseteils 13 angepreßt
sind. Da die Anlageflächen 15 und 23 eine gegenüber den Gegenflächen 14
und 24 größere mechanische Härte aufweisen und die profilierte Oberflä
chenstruktur besitzen, die in das Material des Gehäuseteils 12 eingreift, ist
das Gehäuse 11 sicher und mit einer großen Stabilität an dem Gehäuse 10
befestigt. Durch ein rohrförmiges Spannelement 17 wird das Gehäuse 11
gegen das Gehäuse 10 gedrückt, so daß sich die Verbindung der Gehäusetei
le 12 und 13 nicht lösen kann. Durch die Anpreßkraft des Spannelements 17
wird die Gegenfläche 14 an die Anlagefläche 15 gedrückt und angepreßt. Die
Verbindung des Spannelementes 17 mit dem Gehäuse 10 und 11 wird jeweils
über eine endseitige Umbördelung hergestellt.
Gleichzeitig dient das Spannelement 17 zur Bildung einer Filterkammer 31,
in die das Treibgas über die Überströmöffnungen 20 übergeleitet wird und
erst dann über weitere in dem Mantel des Spannelementes 17 angeordnete
Abströmöffnungen 32 in den Airbag gelangt. Ein Flansch 33 dient zur Monta
ge des Gasgenerators an einem Fahrzeugteil.
Wenn die beiden Gehäuse 10 und 11 in Pfeilrichtung 18 gegeneinander ver
dreht werden, schneiden die vorstehenden und in der Fig. 2 gezeigten
selbstfurchenden Gewindeabschnitte der Anlageflächen 15 und 23 des Ge
häuseteils 13 bzw. 19 in das Material der Gegenflächen 14 und 24 ein. Auf
diese Weise wird eine Kombination eines Kraft- und Formschlusses bei einer
Fügeverbindung geschaffen, ohne die Nachteile in Kauf zu nehmen, die bei
einer Verbindung mittels Gewinde entstehen würden. Denn bei Verwendung
von zwei Gewinden dürfen deren Anschnitte nicht radial gegeneinander
versetzt liegen und außerdem sind nur geringe Maßtoleranzen zugelassen.
Die in den Figuren gezeigten Fügeverbindungen zweier Gehäuse eines er
findungsgemäßen Gasgenerators stellen nur beispielhafte Anwendungsmög
lichkeiten zum Einsatz der Fügeverbindungen bei einem Gasgenerator dar
und können an beliebigen Stellen zur Verbindung von einzelnen Gehäusen
eines Gasgenerators verwendet werden. Die in den Figuren gezeigten Ge
häuse 10 und 11 sind aus metallischen Werkstoffen gefertigt. Es wäre aber
auch denkbar, zumindest einzelne Gehäuseteile aus anderen Materialien zu
verwenden, beispielsweise aus keramischen Materialien oder Verbundwerk
stoffen.
Claims (6)
1. Gasgenerator für ein Airbagsystem eines Fahrzeugs, der aus mehreren,
miteinander über Gehäuseteile (12, 13, 19, 25) verbundenen, einzelnen Ge
häusen (10, 11), insbesondere aus einem Brennkammergehäuse zur Unter
bringung eines aktivierbaren Treibstoffs und aus einem Expansionskammer
gehäuse für ein nach der Aktivierung des Treibstoffs einströmendes Gas,
aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der miteinander zu
verbindenden Gehäuseteile (13, 19) eine mit einer profilierten Oberflächen
struktur ausgebildete, formstabile Anlagefläche (15, 23) aufweist, an der ei
ne mit einer gegenüber der Anlagefläche (15, 23) geringeren mechanischen
Härte ausgebildete, verformbare Gegenfläche (14, 24) des anderen Gehäuse
teils (12, 25) angepreßt ist.
2. Gasgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflä
chenstruktur der Anlagefläche (15) durch vorstehende Abschnitte (16) säge
zahnartig ausgebildet ist.
3. Gasgenerator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlagefläche (15, 23) mit einer gewindefurchenden Gewindestruktur derart
ausgebildet ist, daß die Gehäuseteile (12, 13, 19, 25) nach dem Anpressen ge
geneinander verdrehbar sind.
4. Gasgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen der Anlagefläche (15) des einen Gehäuseteils
(13) und der Gegenfläche (14) des anderen Gehäuseteils (12) ein Klebemittel
angebracht ist.
5. Gasgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenfläche (14) des einen Gehäuseteils (12) durch ein
Spannelement (17) gegen die Anlagefläche (15) des anderen Gehäuseteils (13)
druckbeaufschlagt ist.
6. Gasgenerator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spann
element (17) eine Hülse ist, die einen abgewinkelten Randabschnitt aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996102696 DE19602696A1 (de) | 1996-01-26 | 1996-01-26 | Gasgenerator für ein Airbagsystem eines Fahrzeugs |
| PCT/EP1997/000074 WO1997027085A1 (de) | 1996-01-26 | 1997-01-10 | Gasgenerator für ein airbagsystem eines fahrzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996102696 DE19602696A1 (de) | 1996-01-26 | 1996-01-26 | Gasgenerator für ein Airbagsystem eines Fahrzeugs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19602696A1 true DE19602696A1 (de) | 1997-07-31 |
Family
ID=7783700
Family Applications (1)
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| DE1996102696 Ceased DE19602696A1 (de) | 1996-01-26 | 1996-01-26 | Gasgenerator für ein Airbagsystem eines Fahrzeugs |
Country Status (2)
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