DE1958798A1 - Foerderanlage - Google Patents
FoerderanlageInfo
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- DE1958798A1 DE1958798A1 DE19691958798 DE1958798A DE1958798A1 DE 1958798 A1 DE1958798 A1 DE 1958798A1 DE 19691958798 DE19691958798 DE 19691958798 DE 1958798 A DE1958798 A DE 1958798A DE 1958798 A1 DE1958798 A1 DE 1958798A1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/22—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
- B65G47/26—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
- B65G47/261—Accumulating articles
- B65G47/266—Accumulating articles by means of a series of pivotable stop elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
- Förderanlage Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Förderanlage, insbesondere ftir druckempfindliche GUter, welche mindestens ein endlos umlaufendes Band aufweist.
- Derartige Pörderanlagen werden zum Beispiel in Lagerhäusern zum Transport von in Schachteln verpackten GUtern verwendet.
- Falls nun aus irgendeinem Grund eine Stookung am Ende der Förderanlage oder beim Abtransport nach der Förderanlage auftritt, 80 muss der Nachschub von weiteren Gittern gebremst oder ganz abgestoppt werden. Insbesondere dann, wenn es sich nur um eine kurzzeitige Unterbrechung handelt, ist es ZU umständlich, die ganze Anlage abzustellen. In solchen Fällen haben sich Staueinrichtungen als zweckmässig erwiesen, welche in die Bewegungsbahn der Güter gebracht werden und den Weitertransport derselben verhindern, während die Förderanlage weiterläuft.
- Bei druckempfindlichen Gütern stellt sich aber das folgende Problems Je länger gestaut wird, desto mehr Güter sammeln sich an der Staustelle an..Der Druck auf die unmittelbar hinter der Staustelle befindlichen Güter wächst immer mehr infolge der zunehmenden Reibung zwischen Fördermittel und Schachtel. Dabei kann es zu einer Zerstörung der ersten Schachteln und damit möglicherweise zu einer Zerstörung des Inhalts kommen.
- Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, diese Nachteile auszuschalten, indem verhindert werden soll, dass der Druck auf die zunächst der Staustelle liegenden Güter zu gross wird.
- Erfindungsgemäss wird eine Förderanlage, insbesondere fQr druckempfindliche Güter vorgeschlagen, welche mindestens ein endlos umlaufendes Band aufweist. Sie ist gekennzeiohnet durch abschnittweise angeordnete Stauvorrichtungen, die einzeln in den bereich der bewegungsbahn der Güter schwenkbar sind und von denen jede mit der, in Laufrichtung gesehen, vorhergehenden derart in firkverbindung steht, dass sie diese bei Erreichen eines bestimmten Staudruckes in Staustellung schwenkt.
- Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein AusfUhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Ausschnitte aus einer derartigen Förderanlage, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht in Fdrderstellung und Fig. 3 eine schematische Seitenansicht in Staustellung.
- Die in den leichnungen dargestellte beispielsweise Förderanlage besteht aus einer Anzahl endloser Bänder 1, die über Rollen 2 umlaufen. Die zu fördernden Güter 3 werden auf die Bänder 1 gelegt und von diesen transportiert.
- Jede der Staueinrichtungen besteht aus einem kamm- oder rechenartigen Teil 4, welcher beiderends an Je einer Schubstange 5 betestigt ist. Diese Schubstangen ruhen im Bereiche ihrer dem rechtnartigen Teil 4 zugewandten Enden auf je einer Rolle 6, welche an einem Ende eines Hebels 7 um eine Achee 9 drehbar angebracht sind. Das andere Ende dieses Hebels 7 ist seinerseits drehbar an einer festen Achse 8 gelagert, wobei sich diese Achse senkrecht zur Laufrichtung der Bänder 1 erstreckt.
- Die dem rechenartigen Teil 4 abgewandten Enden der Schubstangen 5 münden in ein achsial verschiebbares Endstück 10, welches drehbar an der Achse 9 der Rolle 6 befestigt ist. Eine Feder 11 stellt die Verbindung zwischen den Enden der Schubstange 5 der Achse 9 her.
- Entlang der ganzen Länge der Förderanlage sind nun solche Staueinrichtungen angebracht, wobei eine jede mit der vorhergehenden in der beschriebenen Weise verbunden ist. Am Ende der Förderanlage kann beispielsweise ein gleichartiger Hebel 7 mit Rolle 6 angebracht sein, an dea aber keine Schubstange 5 mehr befestigt ist, sondern ein Handgriff zur willkürlichen Betätigung der ersten Staueinheit.
- Wird nun die am Ende der Förderanlage angeordnete Staueinheit von Hand betätigt, werden die Güter 3 sukzessive gestaut. Die einzelnen Stücke stossen aneinander an und der Druck auf das vorderste Stück wird infolge der Reibung zwischen Schachtel und Bänder immer grösser. Diee bewirkt eine Verschiebung des vordereten rechenartigen Teiles 4 in Laufrichtung der Bänder, somit einen Zug in den Stangen 5, bis schliesslich der Hebel 7 hinaufgeschwenkt wird. Ueber die Rollen 6 werden dadurch die beiden Stangen 5 der folgenden Staueinheit hinaufgeschoben, so dass der Teil 4 dieser Staueinheit in den Bereich der Bänder 1 kommt, Die nun folgenden Schachteln laufen nun nicht mehr auf die bereits gestauten Schachteln auf, sondern werden von neuem gestaut.
- Der Druck auf die erste Schachtel am Ende der Förderanlage kann nun nicht mehr grösser werden, so dass die Gefahr einer Deformation oder gar Zerstörung gebannt ist.
- Wenn der Druck bei der zweiten Staueinheit grösser wird, wird in analoger Weise die dritte Staueinheit betätigt, und so schaltet sich nacheinander jede Staueinheit hinzu, bis die Stauung am Ende der Förderanlage aufgehoben wird. Dann werden die übrigen Staueinheiten auch wieder in Ruhestellung gebracht und die Güter können weitertransportiert werden.
- Der Staudruck, bei welchem die jeweils vorangehende Staueinheit in Betrieb gesetzt wird, kann durch Wahl der Härte der Feder beeinflusst werden.
- Bei einer Pörderanlage, welche beispielsweise nur ein einziges umlaufendes Band aufweist, kann der Stauteil 4 von oben her in die Bewegungsbahn der Güter geschwenkt werden, indem die ganze Staueinrichtung von oben her eingebaut wird und das Gewicht durch eine Peder kompensiert werden kann.
Claims (5)
1. Förderanlage zum Transport von druckempfindlichen Gütern, welche
mindestens eine Förderbahn (i) aufweist, gekennzeichnet durch abschnittweise angeordnete
Stauvorrichtungen, die einzeln in den Bereich der Bewegungsbahn der Güter schwenkbar
sind und von denen jede mit der in Laufrichtung gesehen vorhergehenden derart in
Wirkverbindung steht, dass sie diese bei Erreichen eines bestiiiten Staudruckes
in Staustellung schwenkt.
2. Förderanlage nach Anspruch 1 mit mehreren, parallel im Abstand
zueinander umlaufenden Bändern, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Staueinheiten
aus einem rechenartigen Teil (4) itt beiderends rechtwinklig angeordneten Zugstangen
(5) bestehen, wobei die beiden freien Enden der Zugstangen (5) über je einen Hebel
(7) drehbar gelagert sind.
. Förderanlage nach Ansprüchen t und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Hebel (7) um eine gemeinsame rechtwinklig zur Förderrichtung angeordnete
Achse schwenkbar gelagert sind und an ihren Enden je eine Rolle (6) tragen.
4. Förderanlage nach Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet,
dass
die Zugstangen (5) an ihren dem rechenartigen Teil (4) zugewandten Enden auf den
Rollen (6) der zu der nächstfolgenden Staueinheit gehörenden Hebel (7) ruhen.
5. Förderanlage nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnest,
dass die Zugstangen (5) über je eine Feder (11) an den Hebeln (7) befestigt sind.
L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1189168 | 1968-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1958798A1 true DE1958798A1 (de) | 1970-07-02 |
Family
ID=3631242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691958798 Pending DE1958798A1 (de) | 1968-12-05 | 1969-11-22 | Foerderanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH492622A (de) |
| DE (1) | DE1958798A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3838206A1 (de) * | 1988-11-11 | 1990-05-17 | Catrak Ag | Rollenbahn fuer die foerderung von paletten, insbesondere holzpaletten |
| EP1084970A1 (de) * | 1999-09-20 | 2001-03-21 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum Anhalten von Stückgut, insbesondere Werkstückträgern oder Werkstücken, auf einem Stauförderer |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2714364B1 (fr) * | 1993-12-28 | 1996-02-23 | Didier Thieriot | Dispositif pour régulariser un flux ou débit d'objets convoyés à plat à cadence élevée. Utilisations et applications dans le domaine du tri postal. |
-
1969
- 1969-11-17 CH CH1725769A patent/CH492622A/de not_active IP Right Cessation
- 1969-11-22 DE DE19691958798 patent/DE1958798A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3838206A1 (de) * | 1988-11-11 | 1990-05-17 | Catrak Ag | Rollenbahn fuer die foerderung von paletten, insbesondere holzpaletten |
| EP1084970A1 (de) * | 1999-09-20 | 2001-03-21 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum Anhalten von Stückgut, insbesondere Werkstückträgern oder Werkstücken, auf einem Stauförderer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH492622A (de) | 1970-06-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 |