DE1958791C3 - Verfahren zur richtigen Neueinstellung von zwei senkrecht zueinander beweglichen Stellgliedern nach dem Kartenwechsel eines Gerätes zur Standortanzeige eines Fahrzeuges in einer Landkarte - Google Patents
Verfahren zur richtigen Neueinstellung von zwei senkrecht zueinander beweglichen Stellgliedern nach dem Kartenwechsel eines Gerätes zur Standortanzeige eines Fahrzeuges in einer LandkarteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur richtigen Neueinstellung von zwei senkrecht zueinander beweglichen Stellgliedern nach dem Kartenwechsel bei einem
Gerät zur Standortanzeige eines Fahrzeugs in einer Landkarte, bei welchem Gerät die Stellglieder entsprechend den beiden von einem Navigationsrechner
ausgegebenen Wegkomponenten verstellbar sind und gemeinsam eine Markierung in der Landkarte bewirken,
wobei nach dem Kartenwechsel die Stellglieder von außen manuell betätigt und eine Einstellung auf einen
Bezugspunkt mit bekannten Koordinatenwerten (Istkoordinaten) erfolgt und diese in jeweils einen
Istwertspeicher eingegeben werden.
Bekanntlich ergeben sich bei der automatischen Standortanzeige von Fahrzeugen in einer Karte dann
Schwierigkeiten, wenn aufgrund der Fahrzeugbewegung die den Standort bezeichnende Markierung über
ίο den Rand des Kartenblatts hinaus bewegt wird. In
diesem Falle muß das Kartenblatt gewechselt und die Markierung auf den Standort des Fahrzeugs im neuen
Kartenblatt eingestellt werden. Es ist bekannt, hierzu die Standortkoordinaten anzuzeigen und die Markie-
>.ί rung entsprechend den angezeigten Standortkoordinaten einzustellen (z. B. GB-PS 7 11 894).
Diese Art der Neueinstellung ist zu ungenau und zumindest bei fahrendem Fahrzeug auch unbequem und
zeitraubend. Man hat aus diesem Grunde bereits
2n Kartengeräte konstruiert, bei denen bei Erreichen der
Randbegrenzung der Karte ein automatischer Kartenwechsel sowie eine automatische Verstellung der
Markierung um die Breite bzw. Höhe der Karte vorgenommen wird (DE-AS 12 22 275 — Spalte 1).
2ϊ Derartige hochgezüchtete Geräte bedingen einen
relativ hohen technischen Aufwand, der nur bei schnellfliegenden Flugzeugen gerechtfertigt ist. Dagegen ist es für relativ fangsam fahrende Fahrzeuge nicht
sinnvoll, derart hochentwickelte und damit teure Geräte
j» zum Einsatz zu bringen. Trotzdem ist es jedoch bei
Kartengeräten füc die beschriebene Fahrzeugart von Interesse, den Kartenwechsel und die Neueinstellung
der Markierung schnell und exakt vornehmen zu können.
ii Zur Lösung dieses Problems ist bereits ein Kartengerät bekanntgeworden (DE-AS 12 22 275), bei dem neben den Stellgliedern für die als Lichtpunkt ausgebildete
Markierung noch zwei in den Komponentenrichtungen manuell einstellbare Stellvorrichtungen vorhanden sind.
■4(i Die betriebsmäßige, durch den Rechner bedingte
Verstellung der Stellglieder beeinflußt die Stellvorrichtungen normalerweise nicht, jedoch überträgt sich diese
Verstellung auf die Stellvorrichtungen, wenn die Stellglieder am Kartenrand an die Steilbereichsgrenze
•45 anstoßen. Andererseits werden mit der Verstellung der
Stellvorrichtungen die Stellglieder mitbewegt. Dieses Zusammenspiel wird durch Differentiale und einen
größeren Verstellwiderstand der Verstellvorrichtungen erreicht.
Außerdem sind auch noch Zählwerke vorgesehen, die manuell einstellbar sind und bei deren Einstellung eine
Verstellung der Stellglieder bewirkt wird. Andererseits bswirkt eine Verstellung der Stellglieder und bei
Erreichen des Kartenrands der Stellvorrichtungen
durch den Rechner solange keine Änderung des Zählerstands als nicht sowohl die Stellglieder als auch
die Stellvorrichtungen am Kartenrand angelangt sind. Auch dieses Zusammenspiel wird durch Differentiale
und höhere Verstellwiderstände erreicht.
w) Bei dem oben beschriebenen Gerät wird nach dem
Kartenwechsel wie folgt vorgegangen; Die Verstellvorrichtungen werden auf einen Bezugspunkt in der neuen
Karte gestellt. Danach werden die Zählwerke solange verstellt, bis in ihnen der Bezugspunkt eingespeichert ist.
1.1 Durch die zuerst erfolgte Mitverstcllung der Stellglieder
mit der Einstellung der Vcrstcllvorrichtungen auf den
Bezugspunkt sowie durch die Verstellung der Stellglieder relativ zu den Stellvorrichtungen bei der einstellung
der Zählwerke auf die Bezugskoordinaten kommt es zur
richtigen manuellen Einstellung der Stellglieder und damit der Markierung. Bei diesem Gerät kann zwar die
Neueinstellung der Markierung nach Kartenwechsel schnell und genau durchgeführt werden, jedoch ist auch ι
hier der zur Erzielung dieses Ergebnisses benötigte Aufwand an teurer Mechanik erheblich.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur richtigen Neueinstellung der
beweglichen Glieder eines Kartengeräts nach Karten- ι η wechsel zu schaffen, mit dem die Neueinstellung
genauso schnell und exakt wie bei dem bekannten Verfahren durchgeführt werden kann, bei dem sich
jedoch der Aufwand zur Erzielung dieses Ergebnisses in bedeutend engeren Grenzen hält ι i
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Stellglieder zur Einstellung des Sollwertes nach Kartenwechsel jeweils so eingestellt werden, daß sie
gemeinsam den Bezugspunkt markieren, daß zur Nachführung der Markierung auf die vom Rechner zur
Verfügung gestellten Sollkoordinaten (Standort des Fahrzeuges) für jede Koordinatenrichtung die Istkoordinate
mit der Sollkoordinate verglichen wird, daß bei dem Vergleich elektrische Signale zur Nachführung der
Markierung abgeleitet werden und daß während der 2ί
Nachführung entsprechend der jeweiligen Verschiebung der Markierung der Istwertspeicher solange
verändert wird, bis die Istkoordinate in die Sollkoordinate übergeführt ist
Man kann das erfindungsgemäße Verfahren sowohl «1
bei Blattkarten als auch bei Rollkarten einsetzen. Bei Rollkartengeräten kann sich die Anwendung des
erfindungsgemäßen Verfahrens auf die quer zur Bewegungsrichtung der Rollkarte liegende Richtung
beschränken. »
Aus der obigen Beschreibung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ergibt sich, daß zusätzliche Stellvorrichtungen, Differentiale und die Erzeugung von unterschiedlichen
Verstellwiderständen bei der Erfindung nicht benötigt werden. Trotzdem werden die gleichen
Vorteile, nämlich eine exakte und leicht zu handhabende Neueinstellung der Markierung, erzielt Die Mittel zur
Nachstellung von dem Bezugspunkt zum tatsächlichen Standort, sind an sich bekannt (z, B. Industrie-Anzeiger,
Essen, Jg. 87 vom 30.7.65, Heft 61, Seiten 206-214 und
Technische Rundschau, Bern, Heft 12 vom 13.3.67, Seite 17).
Der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, insbesondere der automatischen Lichtpunktnachführung,
benötigte elektronische Aufwand ist keineswegs sehr umfangreich. Vorzugsweise wird als
Istwertspeicher je ein Zähler für jede Koordinate verwendet und es wird jeweils eine der Verschiebung
der Markierung in jeder Koordinatenrichtung entsprechende Impulszahl gebildet, die dem entsprechenden «
Zähler zugeführt wird und dessen Zählerstand jeweils auf den augenblicklichen Koordinatenwert der Markierung
bringt Man schafft sich also, wie an diesem Beispiel
gezeigt, Nachführkreise, über die die beweglichen Stellglieder solange eine Nachführung erfahren, bis die μ
im Istwertspeicher gespeicherten Koordinaten gleich dem vom Rechner ausgegebenen Koordinaten sind.
Vorzugsweise bleiben die Nachfuhrkreise auch im normalen Betriebsfall in Wirkung, so daß bei jeder
Veränderung der vom Rechner ausgegebenen Koordi- h-> natenwert eine automatische Nachführung der Markierung
über die Nachführkreise erfolgt. Eine zusätzliche Steuerung für die beweglichen Stellglieder kann damit
entfallen. Eine Unterbrechung der Regelkreise muß hier nur solange vorgenommen werden, bis die Markierung
auf dem Bezugspunkt gesetzt ist und die Etnspeicherung
dieser Koordinatenwerte in den Istwertspeicher vorgenommen ist Es muß hier noch ein weiterer Vorteil des
erfindungsgemäßen Verfahrens erwähnt werden, der darin zu sehen ist, daß die Neueinstellung der
beweglichen Glieder auch bei sich fortlaufend ändernden Standortkoordinaten des Fahrzeugs vor sich gehen
kann.
Bei der Verwendung eines Zählers als Istwertspeicher wird vorzugsweise das Vergleichsglied für jede
Koordinatenrichtung so ausgelegt, daß es je nach Abweichung des Istwerts vom Sollwert in die eine oder
andere Richtung eines von zwei Toren öffnet und damit Impulse durchläßt, die einmal 2ur Verschiebung der
Markierung und zum anderen zur Änderung des Zählerstands ausgenutzt werden. Es ist jedoch auch
möglich, durch das Vergleichsglied je nach dem, in welcher Richtung der Istwert vom Sollwert abweicht,
den Antriebsmotor für jedes Stellglied in unterschiedlicher
Polung an eine Gieichspannungsque'ie zu iegea In
diesem Falle müssen durch die Bewegung der Stellglieder Impulse erzeugt werden, die den Istwertspeicher
verstellen. Wird anstelle eines Zählers ein Kodierx'halter als Istwertspeicher benutzt, so muß mit
der Bewegung des entsprechenden Stellglieds die Verstellung dieses Kodierschalters einhergehen.
Anhand der in der Zeichnung niedergelegten Ausführungsbeispiele zur Durchführung, des erfindungsgemäßen
Verfahrens soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die F i g. 1 zeigt hierbei eine schematische Darstellung von Rechner und Kartengerät, während die
Fig.2 bis 4 Schaltungen beinhalten, die für die
Nachführung jeweils eines Stellglieds des Kartengeräts geeignet sind.
Die beiden Eingangsklemmen des Rechners 3, an denen einerseits die Kursreferenz des Kurskreisels und
andererseits die Weginkremente, also Signale, die dem zurückgelegten Weg entsprechen, zugeführt werden,
sinü· mit I und 2 bezeichnet Der Rechner 3 ist derart
-ausgelegt, daß er an seinen Ausgangsklemmen 4 und 5 die Koordinaten X und Y des Fahrzeugstandoris in
digitaler Form abgibt Diese digitalen Werte werden dem Blatt-Kartengerät 6 zugeführt, auf dem ein
Kartenblatt 7 aufgelegt ist, das mit einem UTM-Gitternetz 8 versehen ist. Durch die in zwei zueinander
senkrechten Richtungen beweglichen, nicht sichtbaren Stellglieder des Kartengeräts 6 wird entsprechend dem
vom Rechner ausgegebenen Koordinaten eine Verstellung der als unter dem Kartenblatt befindlichen
Lichtpunkt 9 ausgebildeten Markierung bewirkt
Wandert nun der Lichtpunkt 9 im Verlaufe einer
Fahrzeugfahrt an einen der vier Kartenränder, so wird er trotz weiterer Kiordinatenänderung am Weiterwandern
gehindert Bei Kartenblattwechsel ist somit ein Versetzen des Lichtpunkts 9 um die Höhe oder Breite
des Kartenblatts nicht möglich, wenn nicht gerade bei Erreichen des Kartenrands das Fahrzeug angehalten
wird, Diese Schwierigkeiten werden dadurch behoben, daß nach dem Kartenblattwechsel der Lichtpunkt
mittels der auf die Stellglieder einwirkenden Rändelräder 10 auf einen Punkt 9a gesetzt wird, dessen
Koordinaten der Karte leicht entnommen, zum Beispiel abgelesen werden können oder bekannt sind. Die
Koordinatenwerte dieses Punktes 9a werden dann mittels der durch die Knöpfe 11 betätigbaren Kodier·
schalter in die als Istwertspeicher dienenden Zähler 14
eingegeben. Während der manuellen Einstellung des Lichtpunkts 9 auf den Punkt 9a und der Einspeicherung
der Koordinatenwerte des Punkts 9a in die Istwertspeicher 14 ist der Nachführkreis für die Stellglieder außer '■
Betrieb. Nach diesen Maßnahmen wird er wieder geschlossen, wodurch der Lichtpunkt 9 automatisch und
exakt auf den Standort des Fahrzeugs entsprechenden Punkt der Karte geführt wird.
Eine Ausfuhrungsmöglichkeit für die Lichtpunktnach- i"
führung in einer Koordinatenrichtung zeigt Fig. 2. in
der der Speicher für eine der Standortkoordinaten mit 12. ein Vergleichsglied mit 1.3. der als Istwertspeicher
benutzte Zahler mit 14 und der zugehörige Kodierschalter
mit 15 bezeichnet ist. Über den Kodierschalter 15 ' ·
wird der Zähler 14 manuell auf den einen Koodinatenwert
des Bezugspunkts 9.1 gebracht. Nach Inbetriebsetzen der Nachführschaltunß wird im Vergleichsglied I3
festgestellt, ob die Koordinate des Bezugspunkts größer
oder kleiner als die entsprechende Koordinate des -'" Standorts oder gleich dieser ist. Bei Ungleichheit wird
abhängig von der Richtung der Abweichung eines der Tore I6 geöffnet, das dann Impulse des Impulsgenerators
17 über den entsprechend dem l.andkarienmaßstab eingestellten Impulsteiler oder Vervielfacher 18 zu der ·
Einrichtung 19 gelangen läßt, über die bei jedem Impuls der Schrittmotor 20 angesteuert und um einen Schritt in
die eine oder andere Richtung verdreht wird. Durch den Motor 20 wird auch die Lichtquelle 21 in der einen
Koordinatenrichtung verstellt. "'
Die Ausgangsimpulse der Tore 16 gelangen auch zum Zähler 14 und verändern je nachdem, welches Tor
geöffnet ist, den Zählerstand in der einen oder anderen Richtung. Nach kurzer Zeit stimmt der Zählerstand des
Zählers 14 mit den Koordinatenwerten des Speichers 12 >"· überein, was bedeutet, daß die Lichtquelle 21 an einen
Punkt der Karte 7 gebracht wurde, die der einen Standortkoordinate entspricht. Der Lichtpunkt wird
außerdem noch von einer zweiten entsprechenden Anordnung in die hierzu senkrechte Richtung bewegt. -"'
Nach der Neueinstellung wird der Lichtpunkt durch die beschriebene Anordnung entsprechend den Standortsänderungen nachgeführt. Anstelle der Einrichtung 19
und des Schrittmotors 20 kann auch ein Impulsmotor treten, der unmittelbar von den Impulsen des Genera
tors 17 angetrieben wird und die Verstellung des Lichtpunkts bewirkt. Ein derartiger Impulsmotor kann
zum Beispiel aus zwei Impulsmagneten bestehen, deren Bewegung in eine Drehbewegung umgesetzt wird.
Beim Ausführungsbeispiel der I"ig. 3 wird der Gleichstrommotor 22 solange und in solcher Poking an
die Spannung der Quelle 23 gelegt, bis der Lichtpunkt den dem Standort entsprechenden Punkt erreicht hat.
Hierzu liefert das Vergleichsglied 13 je nachdem, ob der Koordinatenwert im Istwertspeicher 14 größer oder
kleiner als der Sollkoordinatenwert ist auf einer seiner Ausgangsleitungen ein Signal, durch das mittels des
Umschalters 24 die Gleichspannung der Gleichspan nungsquelle 23 in der einen oder anderen Polarität an
den Gleichspannungsmotor 22 gelegt wird. Von der Bewegung des Motors 22 wird ein Impulserzeuger 25
gesteuert, der über seine eine Ausgangsleitung eine der Motordrehung entsprechende Impulszahl abgibt und
auf seiner anderen Leitung je nach Drehrichtung ein positives oder negatives Signal abgibt. Durch den
Richtungsdiskriminator 26 wird erreicht, daß die vom Generator 25 erzeugte Impulszahl je nach Drehrichtung
auf den einen oder anderen Eingang des Zählers zur Vor· uder Rückwärtszählung gelangt, wobei jeweils
noch ein Vervielfacher oder Teiler 18 vorgesehen ist. Auch hiermit kann die Nachführung des Lichtpunkts
durchgeführt werden.
Schließlich zeigt die F i g. 4 noch ein Ausführungsbeispiel,
bei dem ähnliche wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ein Motor (hier ein Impulsmotor 27) durch
Impulse auf einer seiner beiden Eingangsleitungen gesteuert wird. Als Istwertspeicher ist hier jedoch
lediglich ein Kodierschalter vorgesehen, dessen Einstellung mit der Motorbewegung über die mechanische
Verbindung 28 geändert wird. Die Rutschkupplung 29 ermöglicht die manuelle Einstellung des Kodierschalters
ohne den Motor 27 mitzubewegen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1, Verfahren zur richtigen Neueinstellung von zwei senkrecht zueinander beweglichen Stellgliedern nach dem Kartenwechsel bei einem Gerät zur Standortanzeige eines Fahrzeugs in einer Landkarte, bei welchem Gerät die Stellglieder entsprechend den beiden von einem Navigationsrechner ausgegebenen Wegkomponenten verstellbar sind und gemeinsam eine Markierung in der Landkarte bewirken, wobei nach dem Kartenwechsel die Stellglieder von außen manuell betätigt und eine Einstellung auf einen Bezugspunkt mit bekannten Koordinatenwerten (Istkoordinaten) erfolgt und diese in jeweils einen Istwertspeicher eingegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder zur Einstellung des Sollwertes nach Kartenwechsel jeweils so eingestellt werden, daß sie gemeinsam den Bezugspunkt markieren, daß zur Nachführung der Markierung auf die vom Rechner zur Verfügung gestellten Sollkoordinaten (Standort des Fahrzeuges) für jede Koordinatenrichtung die Istkoordinate mit der Sollkoordinate verglichen wird, daß bei dem Vergleich elektrische Signale zur Nachführung der Markierung abgeleitet werden und daß während der Nachführung entsprechend der jeweiligen Verschiebung der Markierung der Istwertspeicher solange verändert wird, bis die Istkoordinate in die Sollkoordinate übergeführt ist.Z Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung je eines Zählers als Istwertspeicher der jeweiligen Verschiebung der Markierung entsprechende impulse gebildet werden, welche dem Zähler zugeführt werden.3. Verfahren nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich von Istkoordinate mit Sollkoordinate mittels eines Vergleichsgliedes derart durchgeführt wird, daß je nach Abweichung in die eine oder andere Richtung eines von zwei mit einer Impulsquelle verbundene Tore öffnet, und somit zur Nachführung der Markierung und zur Änderung der Zählerstandes ausgenutzt werden.4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich von Istkoordinate mit Sollkoordinate mittels eines Vergleichsgliedes derart durchgeführt wird, daß je nach Abweichung in die eine oder andere Richtung ein Antriebsmotor für die Markierung in unterschiedlicher Polung an eine Spannungsquelle angeschaltet wird, und daß die Impulse für die Änderung des Zählerstandes in einem durch die Bewegung der Markierung gesteuerten Impulsgebers erzeugt werden.5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Istwertspeicher ein Kodierschalter vorgesehen ist, dessen Einstellung durch die Bewegung der Markierung geändert wird.
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-
1969
- 1969-11-22 DE DE19691958791 patent/DE1958791C3/de not_active Expired
Also Published As
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