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DE19573C - Neuerungen an Seilbahnen - Google Patents

Neuerungen an Seilbahnen

Info

Publication number
DE19573C
DE19573C DENDAT19573D DE19573DA DE19573C DE 19573 C DE19573 C DE 19573C DE NDAT19573 D DENDAT19573 D DE NDAT19573D DE 19573D A DE19573D A DE 19573DA DE 19573 C DE19573 C DE 19573C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
under
rods
iron
anchoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT19573D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. OBACH in Wien
Publication of DE19573C publication Critical patent/DE19573C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
I. Um Ausführungen von Seilbahnen mit Richtungsbrüchen oder Curven möglich zu machen, ist es nothwendig, dafs der durch das Zugseil auf den Seilbahn wagen ausgeübte Seitendruck während des Umfahrens der Curve durch Führungen aufgenommen werde, Zu diesem Zwecke wird der Bügel B, Fig. 1, an welchem das Seilbahngefäfs hängt und welcher seinerseits an dem mit P. R. No. 11614 patentirten Seilbahnwagen W aufgehängt ist, entsprechend abgekröpft, und wird der Klemmapparat so angeordnet, dafs zwischen ihm und dem Bügel genügend Raum vorhanden ist, durch welchen die das Zugseil führenden Rollen hindurchgehen. Der Bügel wird aufserdem mit einer oder mehreren Horizontalrollen R versehen, welche an einer nach der jeweiligen Curve gekrümmten, an der Seilbahnunterstützung, Fig. 2, befestigten Schiene 5 anlaufen, wodurch der Klemmapparat K, welcher an das Zugseil festgeklemmt ist, dieses von den in Fig. 3 bis 5 ersichtlichen Führungsrollen R \ welche die Curve bilden, während des Durchfahrens seitlich abhebt, so dafs keinerlei Stofs oder Beschädigung des Zugseiles stattfindet.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Anordnung für eine nach rechts gekrümmte Curve; soll eine nach links gekrümmte Curve befahren werden, so wird an der Seilbahnunterstützung die punktirt gezeichnete Zugseilführungsrolle R3 angebracht. Die Zugseilführungsrollen R' bezw. R3 sind in einer Batterie angeordnet, deren Länge und Krümmung von den jeweiligen Verhältnissen abhängig ist. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen diese Rollenbatterien in Ansicht und Grundrifs. Die Rollen laufen auf nach der Antifrictionscurve construirten Zapfen g. Das Schmieren geschieht durch Nadelöler N, welche so angeordnet sind, dafs die Nadel seitlich vom Zapfen steht, um auf diese Weise die für die Nadel nothwendige Bewegung zu erhalten. Der Träger für die Rollenbatterien ist aus Gufs- oder Schmiedeisen mit oberer und unterer Gurte und Rippe G hergestellt, durch Stege s abgesteift. Um bei schwach gespanntem Zugseil das Niederfallen desselben unter die horizontalen Rollen zu vermeiden, sind eine oder mehrere verticale Rollen R2 angebracht. Je nach dem Grad der Richtungsänderung einer Seilbahn werden mehrere solcher Rollenbatteriesegmente an einander gesetzt.
II. Unterstützungen für die Tragseile oder Stangen.
Die Unterstützungen für Seilbahnen, Fig. 6 bis 11, versehe ich der Dauerhaftigkeit halber mit einem gufseisernen Querhaupt, welches bei Bahnen, die in der Neigung oder Steigung geführt werden, mit den Trägern T oder bei nicht in der Steigung liegenden Bahnen mit den Seil- oder Stangenträgern T1 und T2 ausgerüstet sind, indem dieselben direct angegossen oder auch aufgesetzt werden. Das gufseiserne Querhaupt besteht aus einer runden oder viereckigen Kappe K, welche der tragenden Säule aufgesetzt wird; an dieser Kappe sind die
Tragarme A entweder direct angegossen oder separat befestigt, wobei je nach Bedarf diese Arme gleich oder ungleich sein können.
III. Verankerungen und Verbindungen der Tragseile oder Stangen.
a) Tragseilverankerung und Verbindung. Um dies in zuverlässiger Weise zu erzielen, werden am Ende des Seiles cylindrische oder sonstwie geformte Stücke aus Eisen oder Stahl aufgesetzt, welche, wie aus Fig. 12 bis 17 ersichtlich , entweder aus einem einzigen konisch gebohrten Stück c, Fig. 15, 16 und 17, oder aus einem konisch gebohrten Stück c1 und einem parallel zur Achse gebohrten Stück c2, Fig. 12, 13 und 14, bestehen.
Die Anzahl und Weite der in die Stücke gebohrten Löcher entspricht der Anzahl und Dicke der im Seile enthaltenen Drähte. Nachdem ein solches Stück auf das Seil aufgezogen ist, werden die einzelnen Drähte mit Hülfe entsprechender Vorrichtungen vernietet. Die auf solche Weise erhaltene Verdickung am Ende des Seiles dient zur Verbindung einzelner Seilstücke unter einander, indem eine entsprechende Kuppelhülse darüber gesteckt wird oder auch zur Verankerung der Tragseile am Ende oder an irgend einer Stelle der Seilbahn oder auch bei Uebergängen der Tragseile in Tragstangen, wie dies bei grofsen Spannweiten nöthig ist.
b) Ein Uebergang vom Tragseil auf Tragstange ist in den Fig. 18, 19, 20 und 21 gezeigt. T ist das Tragseil, 5 die Stange, K der auf das Seil aufgezogene Knopf, V die an der Stange angebrachte Verdickung; G ist entweder ein aus Schmiedeisen hergestellter oder auch gegossener Schuh mit den Rippen R, durch welche die Ankerstangen A gezogen sind, welche wie gewöhnlich mit Links- und Rechtsgewinde gespannt werden. Um sowohl die Stange als auch das Seil an dem Schuh G entsprechend zu befestigen, werden die hufeisenförmig gebogenen Bleche B so übergesteckt, dafs sie sich zwischen die Verdickung V bezw. den Knopf K und den an den Schuh angenieteten oder angegossenen Anschlag C' einlegen.
c) Die Verbindung und Verankerung von Stangen ist in den Fig. 22 bis 28 dargestellt. Die Stangen S S : werden zu Haken H angeschweifst und durch eine Laschenschleife L verbunden; damit die Schleife nicht abfällt, werden Splinte oder Niete durchgezogen. Geschieht die Verbindung der Stangen auf einer Bahnunterstützung, so wird die Schleife L in einen auf der Unterstützung befestigten Schuh G eingelegt und angeschraubt, wie aus den Fig. 25 bis 28 ersichtlich. Die Rippen R R1 mit der Zwischenrippe R2 dienen wieder zum Durchstecken der Ankerstangen.
IV. Ein Wagen, Fig. 29 bis 31, welcher auf einer durch zwei Seil- oder Stangenlinien gebildeten Bahn läuft. Er besteht aus dem Wagengestell WWW W, Fig. 31, welches mit vier Rädern versehen ist und durch die Querwellen Q. und die Diagonalen D zusammengehalten wird, dem bekannten Klemmapparat, welcher (Fig. 29 und 30) durch den Ständer S getragen wird, dem Wagenkasten K, welcher an den Hängestangen H aufgehängt ist, und der Windevorrichtung TQAB. Der Zweck dieser Construction ist, dafs der Wagenkasten mit oder ohne Ladung beliebig gehoben und gesenkt oder auch einerseits geneigt werden kann, und dafs trotz dieser Beweglichkeit der Wagen während der Fahrt steif bleibt. Es gehen deshalb die Hängestangen H an ihrem oberen Ende in Ketten über, welche durch die Gabelbügel G gezogen und um die auf der Querwelle Q. befestigten Trommeln T geschlungen sind.
Die Querwellen werden durch den Schneckenbetrieb A mittelst der Handketten und Kettenräder B bewegt.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Zusammenstellung von horizontalen Führungsrollen mit einem sich von oben auf das Zugseil setzenden Kuppelapparat, der an dem Seilbahnfördergefäfs befestigt ist, zum Zwecke der Befahrung von Seilbahnen mit Richtungsbrüchen (Curven), wie aus PIg. ι ersichtlich und, in der Beschreibung unter I. angegeben.
  2. 2. Die Ausrüstung der bei Richtungsbrüchen von Seilbahnen vorkommenden Curven mit einer Führungsschiene S zum Zwecke der Aufnahme des aus der Zugseilspannung resultirenden Seitendruckes, und mit Zugseilführungen, welche aus Rollenbatterien bestehen, wie in Fig. 2 bis 5 dargestellt und unter I. beschrieben.
  3. 3. Die Art des Aufsetzens von VerdickungenCC1 an den Enden von Drahtseilen durch Bohren einer der Zahl und der Dicke der Drähte entsprechenden Anzahl theils in convergirender, theils in paralleler Richtung liegender Löcher, durch welche die Drähte gezogen und dann vernietet werden, wie in den Fig. 12 bis 17 dargestellt und unter III a. beschrieben.
  4. 4. Die Verankerungsweise zwischen Stange und Seil durch Vermittelung des Kappenbleches B und des aus Schmiedeisen oder Gufs hergestellten Eisenschuhes G, an welchem die die Verankerung mit dem Terrain vermittelnden Zugstangen A direct angreifen, wie in den Fig. 18 bis 21 dargestellt und unter HIb. beschrieben.
  5. 5. Die Verbindung und Verankerung von Stangen S und S1 durch abgebogene oder ge-
    schweifste Haken H und Schleifenlaschen L unter sich und mit einem direct mit dem Terrain verankerten, aus Schmiedeisen oder Gufs hergestellten Schuh G, wie in den Fig. 22 bis 28 dargestellt und unter IIIc. beschrieben.
  6. 6. An Seilbahnwagen die Einrichtung zum Heben, Senken und Neigen des Wagenkastens , bestehend aus den Stangen U, welche durch Ketten mit den Seiltrommeln T verbunden sind, während letztere durch ein Vorgelege bewegt werden können, wie in den Fig. 29 bis 31 dargestellt und unter IV. beschrieben.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19573D Neuerungen an Seilbahnen Active DE19573C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE19573C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0073935A1 (de) * 1981-08-21 1983-03-16 Josef Dipl.-Ing. Dr. Nejez Ablenkvorrichtung für das Förderseil einer Seilförderanlage, insbesondere einer Einseilumlaufbahn, einer Sesselbahn oder eines Schleppliftes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0073935A1 (de) * 1981-08-21 1983-03-16 Josef Dipl.-Ing. Dr. Nejez Ablenkvorrichtung für das Förderseil einer Seilförderanlage, insbesondere einer Einseilumlaufbahn, einer Sesselbahn oder eines Schleppliftes

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