DE19540644C1 - Vorrichtung zum Abscheiden von Leichtstoffen aus mineralischen Rohstoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Abscheiden von Leichtstoffen aus mineralischen RohstoffenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von
Leichtstoffen aus mineralischen Rohstoffen, insbesondere aus
Sand und Kies, mit einer Aufgabeanordnung für die
Rohmaterialaufgabe, einer der Abtrennung des groben Sandes
dienenden Innenkammer als Grobsandraum und mit einer über
einen als geneigte Fläche ausgebildeten Überlauf an den
Grobsandraum angeschlossenen, der Sortierung des Feinsandes
nach dem Wirbelschichtverfahren dienenden Außenkammer als
Feinsandraum sowie mit einem der Außenkammer zugeordneten
Überlauf für die Leichtstoffe, wobei die Aufgabeanordnung
ein zentrisch über einem in der Innenkammer zentrisch
angeordneten und einen äußeren Ringspalt freilassenden
Prallkörper endendes Aufgaberohr umfaßt.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist in der EP 0 508 335 A2
beschrieben; mit der beschriebenen Ausgestaltung will die
bekannte Vorrichtung die Vorbehandlung der
Rohmaterialaufgabe vermeiden, so daß eine unmittelbare
Zufuhr des von der Gewinnung oder der Vorabsiebung
herkommenden Rohmaterials in die Abscheidevorrichtung
möglich ist. Dabei können sich allerdings große Wassermengen
in der Aufgabe nachteilig auswirken, da derartige große
Wassermengen den Grobsandraum hydraulisch stark belasten und
dabei entweder zu grobes Material in den Feinsandraum
transportieren oder aber auch Feinsandanteile über den
Feinsandraum hinweg in den Leichtstoffüberlauf mitreißen.
Eine ähnliche Bauart einer Vorrichtung zum Abscheiden von
Leichtstoffen aus Sand und Kies mit einer ein zentrisch über
einem Prallkörper endendes Aufgaberohr aufweisenden
Aufgabeanordnung ist in dem DE-GM 19 14 101 beschrieben; die
bekannte Vorrichtung weist auch eine Innenkammer als
Grobsandraum, eine Überlaufrinne sowie eine als Feinsandraum
dienende Außenkammer auf, wobei der Außenkammer weitere
Überläufe für die Leichtstoffe zugeordnet sind. Auch bei
dieser Bauart besteht jedoch das genannte Problem von großen
Wassermengen in der Aufgabe.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung mit den gattungsgemäßen Merkmalen derart zu
verbessern, daß mit der Materialaufgabe, auch schlagartig,
in die Abscheidevorrichtung gelangende größere Wassermengen
beherrschbar sind, ohne daß der Trennerfolg der Vorrichtung
beeinträchtigt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Hauptanspruch;
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildung der Erfindung
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, daß das
Aufgaberohr einen exzentrisch angeordneten, tangentialen
Einlauf zum Einspülen der Rohmaterialaufgabe
und an seinem dem Prallkörper abgewandten Ende eine
Überlaufrinne aufweist und ein den Zwischenraum zwischen dem
Ende des Aufgaberohres und dem Prallkörper überbrückender
und in der Rohrachse verstellbarer Lochkorb zur Einstellung
des Strömungswiderstandes angeordnet ist, wobei in
Abhängigkeit von dem über die Stellung des Lochkorbes
eingestellten Trennschnitt des Überlaufes der
Aufgabeanordnung die Überlaufrinne mit dem Feinsandraum oder
alternativ mit dem Leichtstoffüberlauf verbunden ist.
Eine Sortiervorrichtung mit einem über einen Prallkörper
endenden Aufgaberohr und mit einem tangentialen Einlauf für
die Aufgabesuspension ist in der AT 243 721 beschrieben;
allerdings fehlt es an einer schon im Einlaufbereich
angeordneten und einer Vorabtrennung von Feststoffteilchen
dienenden Überlaufrinne.
Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß aufgrund
der Ausbildung des Rohmaterialeinlaufes nach Art eines
Zyklons eine Abscheidung des Überschußwassers unter
Einschluß von Fein- beziehungsweise Feinstbestandteilen
erfolgt; die Korngröße der mit dem Überschußwasser in die
Überlaufrinne gelangenden Feststoffteilchen ist über den
zusätzlich zwischen dem Ende des Aufgaberohres und dem
Prallkörper angeordneten Lochkorb einstellbar, mit dessen
Hilfe der Strömungswiderstand für den Rohmaterialeintrag als
Maß für den den Trennschnitt des zyklonartig ausgebildeten
Einlaufes festlegenden Gegendruck regulierbar ist. Je nach
Einstellung des Trennschnittes bei dem zyklonartig
ausgebildeten Einlauf kann die Überlaufrinne entweder mit
dem Feinsandbereich verbunden sein, womit der Vorteil
einhergeht, daß ein gutes Ausbringen mit einer teilweisen
Entlastung des Grobsandraumes von der Feinsandbeaufschlagung
gegeben ist, oder die Überlaufrinne kann unmittelbar mit dem
Leichtstoffüberlauf verbunden sein, so daß das
Überschußwasser einschließlich der schlammartigen
Feinstbestandteile unter Entlastung sowohl des Grobsand- wie
auch des Feinsandraumes unmittelbar abgeleitet wird.
Soweit die Überlaufrinne an den Feinsandraum angeschlossen
ist, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
vorgesehen, daß die Überlaufrinne an das dem Grobsandraum
zugewandte Ende der geneigten Überlauffläche zwischen
Innenkammer und Außenkammer angeschlossen ist.
Soweit nach der Erfindung eine Verbindung der Überlaufrinne
mit dem Feinsandraum erfolgen soll, kann nach einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Vermeidung einer
hydraulischen Überbeanspruchung des Feinsandraumes mit einem
Überspülen von Feinsand in den Leichtstoffüberlauf
vorgesehen sein, daß zwischen der Überlaufrinne der
Aufgabeanordnung und der zwischen Innenkammer und
Außenkammer befindlichen geneigten Überlauffläche ein
Sedimentationsbereich mit einer an die Überlaufrinne
anschließenden, in Richtung auf die Überlauffläche abwärts
geneigten Trogfläche sowie mit einer Mehrzahl von schräg zur
Trogfläche und quer zur Fließrichtung des
Überlaufes parallel zueinander angeordneten Platten
angeordnet ist, wobei die in Fließrichtung des Überlaufes
letzte Platte als Überlauf mit Anschluß an den
Leichtstoffüberlauf ausgebildet ist; hiermit ist der Vorteil
verbunden, daß in dem Sedimentationsbereich eine Trennung
der Feinsandanteile von dem Überschußwasser wie auch von den
schlammartigen Feinstbestandteilen erfolgt, so daß damit das
Ausbringen an Feinsand auch bei einer großen
Wasserbeaufschlagung in der Rohmaterialaufgabe weiterhin
gewährleistet ist. Damit strömen auf der geneigten
Überlauffläche zwischen Grobsandraum und Feinsandraum zwei
Teilströme zusammen, so daß der gesamte Feinsandanteil in
der Rohmaterialaufgabe über die der Feinsandsortierung
dienende Wirbelschichtstufe geleitet ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dazu
vorgesehen, daß die der Trogfläche zugewandten Enden der
einzelnen Platten jeweils einen gleichen Abstand zur
Trogfläche aufweisen und die entgegengesetzten Enden der
Platten in einer horizontalen Ebene angeordnet und von einem
davon beabstandeten Gehäuse umschlossen sind.
Soweit bei einer Ausführungsform der Erfindung der
Feinsandraum und der Leichtstoffüberlauf den zentral
angeordneten Grobsandraum mit Aufgabeanordnung ringartig
umgeben, ist unter Beibehaltung der symmetrischen,
kreisförmigen Ausbildung der Gesamtvorrichtung vorgesehen,
daß Überlaufrinne und Sedimentationsbereich mit Trogfläche
kreisförmig angeordnet und die Platten in radialer Stellung
und kreisförmigem Verlauf angeordnet sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es
zeigen
Fig. 1 eine Abscheidevorrichtung im Schnitt,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Abscheidevorrichtung
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Ausführung der Abscheidevorrichtung
gemäß Fig. 1 mit Überlaufsedimentation.
Wie schon in der gattungsbildenden EP 0 508 335 A2
beschrieben, besteht die Abscheidevorrichtung aus einer
zylinderischen Innenkammer 10 mit einer Aufgabeanordnung 11.
Die Innenkammer 10 weist an ihrem unteren Ende einen
kegelartig sich verjüngenden Abzugsbereich 12 mit einem
steuerbaren Abzug 13 auf, der über eine Mechanik 14 zu
betätigen ist; wie nicht weiter dargestellt, sind am äußeren
Umfang der Innenkammer 10 Zuleitungen für die Zufuhr von
Unterwasser angeordnet.
Die Innenkammer 10 mit Abstand ringförmig umgebend ist eine
Außenkammer 23 angeordnet, deren Innenwandung 24 die
Außenwandung 20 der Innenkammer 10 mit Abstand umgibt.
Dieser Abstand zwischen Innenkammer 10 und Außenkammer 23
wird durch einen Überlauf überbrückt, der als zur
Außenkammer 23 hin geneigte Überlauffläche 26 ausgebildet
ist. In der Außenkammer 23 ist ein Düsenboden 27 angeordnet,
der in einer nicht dargestellten Weise aus einzelnen
Segmenten besteht, wobei jedes einzelne Segment des
Düsenbodens 27 ein über eine Mechanik 29 beziehungsweise
zugehörige Elektronik gesteuertes Austragsorgan 30 aufweist.
Ferner ist die Außenkammer 23 mit einem Zulauf 31 für das
erforderliche Unterwasser versehen. Am oberen Rand der
Außenkammer 23 schließt ein Überlauf 32 mit Abzug 33 für das
Überlaufwasser und die ausgeschwemmten Leichtstoffe an.
Die Aufgabeanordnung 11 besteht aus einem zentrisch über der
Innenkammer 10 angeordneten Aufgaberohr 15, welches
längsverschiebbar eingerichtet ist. Im Inneren des
Aufgaberohres 15 ist bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ein Zufuhrrohr 16 angeordnet, welches
einen exzentrisch zu seiner Mittelachse angeordneten Einlauf
17 zum tangentialen Einspülen der Rohmaterialaufgabe
aufweist.
Unterhalb des Aufgaberohres 15 ist zentrisch in der
Innenkammer 10 ein Prallkörper 19 angeordnet, der bei einer
Generalneigung nach außen eine wellenförmige Oberfläche
aufweist. Zwischen der äußeren Wandung 20 der Innenkammer
und dem Prallkörper 19 verbleibt ein Ringspalt 21. Weiterhin
ist zwischen dem Ende des Zufuhrrohres 16 und dem
Prallkörper 19 ein Lochkorb 55 angeordnet, der zur
Einstellung eines Abstandes zwischen dem Lochkorb 55 und dem
Prallkörper 19 verstellbar gehaltert ist; mit dem Lochkorb
ist der Strömungswiderstand für die aus dem Zufuhrrohr 16
austretende Rohmaterialaufgabe regulierbar.
Bei den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten
Ausführungsbeispielen weist das in dem Aufgaberohr 15
verschiebbar angeordnete Zufuhrrohr 16 oberhalb des
Einlaufes 17 eine Verlängerung 40 auf, an deren Ende eine
Überlaufkante 41 den Überlauf in eine Überlaufrinne 42
bildet; an die Überlaufrinne 42 ist ein Rohrstutzen 43
angeschlossen, von den bei dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Leitungsverbindung 44 zu der
zwischen Innenkammer 10 und Außenkammer 23 angeordneten
Überlauffläche 26 führt, während bei dem in Fig. 2
dargestellten Ausführungsbeispiel von dem Rohrstutzen 43
eine Leitungsverbindung 45 zum Leichtstoffüberlauf 32
besteht.
Bei Betrieb der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt die Zufuhr der
Rohmaterialaufgabe über den exzentrisch an dem Zufuhrrohr 16
ausgebildeten Einlauf 17, so daß sich in dem Zufuhrrohr 16
aufgrund der tangentialen Einlaufgeschwindigkeit eine
Zyklonwirkung ergibt; die Trennkorngröße dieser
zyklonartigen Aufgabevorrichtung wird über den einstellbar
angeordneten Lochkorb 55 erreicht, weil damit der
Strömungswiderstand in die Innenkammer 10 reguliert werden
kann; mit diesem Strömungswiderstand wird der Gegendruck zur
tangentialen Einlaufgeschwindigkeit der Rohmaterialaufgabe
erzeugt, aus welchem sich der Trennschnitt im Bereich der
Aufgabeanordnung 11 ergibt. Dabei strömt das Überschußwasser
mit den darin enthaltenen Feststoffbestandteilen über die
Überlaufkante 41 in die Überlaufrinne 42 und von hier zu den
beiden Rohrstutzen 43.
Wird beispielsweise die Trennkorngröße in der
Aufgabevorrichtung 11 bei etwa 0,5 mm eingestellt, was
gleichzeitig der Trennkorngröße zwischen den groben Sanden
und den Feinsanden entspricht, so wird das Überschußwasser
mit Feinsandbestandteilen zum Rohrstutzen 43 gelangen; der
Rest der Rohmaterialaufgabe gelangt über das Zufuhrrohr 16
auf den Prallkörper 19 und verteilt sich über diesen, bis es
in den Ringspalt 21 gelangt, wo sich je nach der dort
eingestellten Strömungsgeschwindigkeit eine
Korngrößentrennung der Rohmaterialaufgabe bei einer
Korngröße zwischen 2 mm und etwa 0,5 mm ergibt.
Die groben Sande mit einer Korngröße von mehr als 0,5 mm
sinken in den Abzugsbereich 12 der Innenkammer 10 als
Grobsandbereich ab und werden über den Abzug 13 in
geregelter Form ausgetragen. Die Feinsande mit einer
Korngröße < 0,5 mm und die darin enthaltenen organischen
Verunreinigungen, insbesondere inkohltes Holz, folgen der
aufwärts gerichteten Strömung in der Innenkammer 10 und
gelangen auf die geneigte Überlauffläche 26; bei dem in Fig.
1 dargestellten Ausführungsbeispiel mündet an dieser Stelle
auch die Leitungsverbindung 44 von dem Rohrstutzen 43, so
daß das Überschußwasser mit weiteren Feinsandbestandteilen
mit einer Korngröße < 0,5 mm ebenfalls auf die
Überlauffläche 26 geführt ist; auf der Fläche 26 erfolgt
eine mit einer gewissen Voreindickung verbundene
Sedimentation, so daß Feinsande mit Verunreinigungen in
einer schon vorgeschichteten Form von der Überlauffläche 26
in den nach dem Wirbelschichtverfahren arbeitenden
Sortierbereich der Außenkammer 23 gelangen.
In an sich bekannter Weise erfolgt hier oberhalb des in der
Außenkammer 23 angeordneten Düsenbodens 27 die Erzeugung der
Wirbelschicht, um die organischen Verunreinigungen und die
in den Feinsanden noch enthaltenen Feinstanteile von den
Feinsanden zu trennen und über den Überlauf 32 mit Abzug 33
daraus abzuscheiden. Die gereinigten Feinsande werden über
die in einzelnen Segmenten des Düsenbodens 27 angeordneten
Austragsorgane 30 abgezogen.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
eine Leitungsverbindung 45 zwischen dem Rohrstutzen 43 und
dem Leichtstoffüberlauf 32 hergestellt, was zur Folge hat,
daß die Trennkorngröße im Bereich der zyklonartig
arbeitenden Aufgabeanordnung 11 über den Lochkorb 55
wesentlich unter 0,5 mm zu liegen hat, weil dann das
Überschußwasser lediglich mit Feinstkornanteilen
abgeschieden wird, so daß es unmittelbar dem End-Überlauf
der Abscheidevorrichtung zugeführt werden kann.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt
die Trennung des Überschußwassers mit einem Feinsandanteil
mit einer Korngröße < 0,5 mm in der zyklonartig arbeitenden
Aufgabeanordnung 11, wobei der Überlauf der Aufgabeanordnung
11 über die zwischen Grobsandraum (Innenkammer 10) und
Feinsandraum (Außenkammer 23) befindliche Überlauffläche 26
dem Feinsandbereich zugeführt wird. Allerdings ist zwischen
der Überlaufrinne 42 der Aufgabeanordnung 11 und der
Überlauffläche 26 ein Sedimentationsbereich angeordnet, in
welchem eine Abtrennung des Überschußwassers von den
Feinsanden vorgenommen wird. Hierzu ist zwischen der
Überlaufrinne 42 und der Überlauffläche 26 eine schräge
Trogfläche 47 angeordnet; in dem über der Trogfläche 46
befindlichen und durch ein Gehäuse 52 umschlossenen Raum ist
eine Mehrzahl von schräg zur Trogfläche 46 und im
wesentlichen quer zur Fließrichtung des in der
Aufgabeanordnung abgetrennten Überschußwassers mit
Feinsandanteil parallel zueinander angeordneten Platten 47
angeordnet; die Platten 47 sind mit Abstand zueinander
festgelegt, wobei die der Trogfläche 46 zugewandten Enden
der einzelnen Platten 47 jeweils einen gleichen Abstand zur
Trogfläche 46 aufweisen; die entgegengesetzten Enden der
Platte 47 enden in einer horizontalen Ebene, so daß sich
eine in Fließrichtung des zu klärenden Überlaufes zunehmende
Länge der einzelnen Platten 47 ergibt. Entsprechend der
Ausbildung der Abscheidevorrichtung gemäß den Fig. 1 und
2 mit einer ringartigen Anordnung des Feinsandraumes mit
Leichtstoffüberlauf um den zentral angeordneten Grobsandraum
sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 die
Überlaufrinne 42 und der Sedimentationsbereich mit
Tragfläche 46 und Platten 47 kreisförmig angeordnet, wobei
die Platten 47 in radialer Stellung und kreisförmigem
Verlauf angeordnet sind.
Vor der in Strömungsrichtung erste Platte 47 befindet sich
eine Trennwand 54 zur Führung des zu klärenden Überlaufes
auf die Trogfläche 46, wobei die in Strömungsrichtung letzte
Platte 47 eine Überlaufkante 50 ausbildet, an die ein
Sammelraum 53 für das nur noch Schlammbestandteile
enthaltene geklärte Wasser anschließt, von dem eine
Rohrleitung 51 zum Leichtstoffüberlauf 32 abgeht.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel fließt
das in der Aufgabeanordnung 11 abgetrennte Überschußwasser
mit Feinsandanteil über die Trogfläche 46, wobei eine
Sedimentation und Abtrennung des Überschußwassers mit den
Feinstbestandteilen dadurch erfolgt, daß das Wasser zwischen
den einzelnen Platten 47 aufsteigt, wobei sich die
Feinsandbestandteile von dem Wasser beziehungsweise dem
Restschlamm trennen und über die Trogfläche 46 auf die
Überlauffläche 26 und von hier aus in den Feinsandraum
(Außenkammer 23) gelangen; das abgetrennte Überschußwasser
mit schlammartigen Feinstbestandteilen gelangt über die
Überlaufkante 50 und über die Rohrleitung 51 unmittelbar in
den Leichtstoffüberlauf 32.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Abscheiden von Leichtstoffen aus
mineralischen Rohstoffen, insbesondere aus Sand und
Kies, mit einer Aufgabeanordnung (11) für die
Rohmaterialaufgabe, einer der Abtrennung des groben
Sandes dienenden Innenkammer (10) als Grobsandraum und
mit einer über einen als geneigte Fläche (26)
ausgebildeten Überlauf an den Grobsandraum
angeschlossenen, der Sortierung des Feinsandes nach dem
Wirbelschichtverfahren dienenden Außenkammer (23) als
Feinsandraum sowie mit einem der Außenkammer (23)
zugeordneten Überlauf (32) für die Leichtstoffe, wobei
die Aufgabeanordnung (11) ein zentrisch über einem in
der Innenkammer (10) zentrisch angeordneten und einen
äußeren Ringspalt freilassenden Prallkörper (19)
endendes Aufgaberohr (15) umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufgaberohr (15) einen
exzentrisch angeordneten, tangentialen Einlauf (17)
zum Einspülen der Rohmaterialaufgabe
und an seinem dem Prallkörper (19) abgewandten Ende
eine Überlaufrinne (42) aufweist und ein den
Zwischenraum zwischen dem Ende des Aufgaberohres (15)
und dem Prallkörper (19) überbrückender und in der
Rohrachse verstellbarer Lochkorb (55) zur Einstellung
des Strömungswiderstandes angeordnet ist, wobei in
Abhängigkeit von der über die Stellung des Lochkorbes
(55) eingestellten Trennschärfe des Überlaufes der
Aufgabeanordnung (11) die Überlaufrinne (42) mit dem
Feinsandraum (23) oder alternativ mit dem
Leichtstoffüberlauf (32) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Überlaufrinne (42) an das dem Grobsandraum (10)
zugewandte Ende der geneigten Überlauffläche (26)
zwischen Innenkammer (10) und Außenkammer (23)
angeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Überlaufrinne (42) der
Aufgabeanordnung (11) und der zwischen Innenkammer (10)
und Außenkammer (23) befindlichen geneigten
Überlauffläche (26) ein Sedimentationsbereich mit einer
an die Überlaufrinne (42) anschließenden, in Richtung
auf die Überlauffläche (26) abwärts geneigten
Trogfläche (46) sowie mit einer Mehrzahl von schräg zur
Trogfläche (46) und quer zur
Fließrichtung des Überlaufes parallel zueinander
angeordneten Platten (47) angeordnet ist, wobei die in
Fließrichtung des Überlaufes letzte Platte als Überlauf
(50) mit Anschluß an den Leichtstoffüberlauf (32)
ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die der Trogfläche (46) zugewandten Enden der
einzelnen Platten (47) jeweils einen gleichen Abstand
zur Trogfläche (46) aufweisen und die entgegengesetzten
Enden der Platten (47) in einer horizontalen Ebene
angeordnet und von einem davon beabstandeten Gehäuse
(52) umschlossen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei Feinsandraum
und Leichtstoffüberlauf den zentral angeordneten
Grobsandraum mit Aufgabeanordnung ringartig umgeben,
dadurch gekennzeichnet, daß Überlaufrinne (42) und
Sedimentationsbereich mit Trogfläche (46) kreisförmig
angeordnet und die Platten (47) in radialer Stellung
und kreisförmigem Verlauf angeordnet sind.
Priority Applications (10)
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