DE19539775A1 - Endoskopisches Instrument - Google Patents
Endoskopisches InstrumentInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein endoskopisches Instrument mit
einem Instrumentenschaft, an dessen proximalem Ende ein
Griffstück und an des sen distalem Ende ein Arbeitselement
angeordnet ist.
Endoskopische Instrumente finden insbesondere in der mini
malinvasiven Chirurgie Anwendung. Hierbei werden durch
kleine Körperöffnungen Trokare in den Körper eines Patien
ten eingeführt, durch die anschließend das endoskopische
Instrument sowie Kanülen oder Beobachtungsinstrumente hin
durchgesteckt werden. Auf diese Weise kann beispielsweise
ein dorsaler oder auch ein ventraler Zugang zur Wirbelsäu
le geschaffen werden, um anschließend mit Hilfe des endo
skopischen Instrumentes minimalinvasiv einen Eingriff an
der Wirbelsäule vorzunehmen. Hierzu ist am distalen Ende
des Instrumentenschaftes ein Arbeitselement angeordnet,
beispielsweise ein scharfer Löffel, ein Stößel oder ein
Explorationshäkchen.
Während der Operation kommen bei eingeführtem Trokar un
terschiedliche endoskopische Instrumente, die jeweils ein
spezielles Arbeitselement tragen, zum Einsatz. Dementspre
chend müssen die endoskopsichen Instrumente während einer
Operation mehrmals aus dem Trokar herausgezogen und wieder
hineingesteckt werden. Hierbei kann es zu einer Beschädi
gung des Arbeitselementes und/oder des Trokars kommen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes endosko
pisches Instrument so auszubilden, daß die Gefahr einer
Beschädigung des Arbeitselementes und/oder des Trokars
beim Herausziehen des endoskopischen Instrumentes aus dem
Trokar sowie beim Einführen des endoskopischen Instrumen
tes in den Trokar verringert wird.
Diese Aufgabe wird bei einem endoskopischen Instrument der
eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das endoskopische Instrument ein zwischen einer er
sten, das Arbeitselement freigebenden Position und einer
zweiten, das Arbeitselement in Umfangsrichtung umgebenden
Position hin- und herbewegbares Abdeckelement umfaßt.
Durch eine derartige Ausgestaltung kann das Arbeitselement
beim Einführen des endoskopischen Instrumentes in den Tro
kar sowie bei dessen Herausnahme aus dem Trokar mit Hilfe
des Abdeckelementes geschützt werden. Hierzu läßt sich das
Abdeckelement in seine zweite Position bewegen, in der es
das Arbeitselement in Umfangsrichtung vollständig umgibt
und damit vor Beschädigungen schützt. Das Arbeitselement
wird somit in Umfangsrichtung vom Abdeckelement abgedeckt,
so daß auch eine Beschädigung des Trokars durch das Ar
beitselement beim Einführen des endoskopischen Instrumen
tes verhindert wird. Nach dem Einführen des endoskopischen
Instrumentes in den Trokar läßt sich das Abdeckelement in
seine erste Position bewegen, in der es das Arbeitselement
freigibt, so daß anschließend der Einsatz des Arbeitsele
mentes und die Übersicht im Operationsfeld durch das Ab
deckelement nicht beeinträchtigt werden.
Bei einer konstruktiv besonders einfachen Ausgestaltung
ist vorgesehen, daß das Abdeckelement in Längsrichtung
verschieblich am Instrumentenschaft gehalten ist. Der In
strumentenschaft dient somit zum einen zur Positionierung
des Arbeitselementes in einer Körperöffnung eines Patien
ten, zum anderen aber auch zur Halterung des Abdeckelemen
tes. Dieses kann längs des Instrumentenschaftes zwischen
seinen beiden Positionen hin- und herverschoben werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfin
dungsgemäßen endoskopischen Instrumentes ist vorgesehen,
daß das Abdeckelement als eine den Instrumentenschaft in
Umfangsrichtung umgebende Schiebehülse ausgestaltet ist.
Die Schiebehülse läßt sich in distale Richtung soweit ver
schieben, daß sie das Arbeitselement vollständig in sich
aufnimmt und dieses beim Einführen des endoskopischen In
strumentes in den Trokar vor einer Beschädigung schützt.
Anschließend läßt sich die Schiebehülse in proximale Rich
tung soweit verschieben, daß das Arbeitselement vollstän
dig aus der Schiebehülse heraustritt, so daß dessen Ein
satz durch die Schiebehülse nicht beeinträchtigt ist.
Insbesondere bei der minimalinvasiven Bauchchirurgie ist
es üblich, die Bauchhöhle während der Operation mit Gas zu
dehnen, um dadurch einen einfacheren Zugang zum Operati
onsfeld zu erreichen. Hierzu umfaßt der zum Einsatz kom
mende Trokar üblicherweise einen seitlichen Anschluß, an
den eine Gasleitung anschließbar ist, so daß beispielswei
se Kohlendioxyd durch den Trokar hindurch in die Körper
höhle eingeleitet werden kann. Der Trokar umfaßt üblicher
weise ein an seinem proximalen Ende angeordnetes Klappen
ventil, das den Trokar bei nicht eingesetztem endoskopi
schen Instrument abdichtet, sowie eine Dichtlippe, die
sich bei eingesetztem endoskopischen Instrument an die Au
ßenseite des Instrumentenschaftes abdichtend anlegt. Wird
ein Gas zum Ausdehnen der Körperhöhle in den Trokar einge
leitet, so kann es beim Einsetzen üblicher endoskopischer
Instrumente in den Trokar zu einem Gasaustritt kommen, da
sich die Dichtlippe nicht an das meist unregelmäßig ge
formte Arbeitselement anlegen kann, dieses aber das Klap
penventil öffnet. Eine Abdichtung erfolgt in diesem Falle
erst dann, wenn das endoskopische Instrument soweit in den
Trokar eingeführt ist, daß sich die Dichtlippe an den In
strumentenschaft anlegen kann. Das erfindungsgemäße endo
skopische Instrument hat den Vorteil, daß die Schiebehülse
vor dem Einsetzen des endoskopischen Instrumentes in den
gasgefüllten Trokar längs der Außenseite des Instrumenten
schaftes in seine zweite Position verschoben werden kann,
in der sie das Arbeitselement in Umfangsrichtung umgibt.
Wird das endoskopische Instrument anschließend in den Tro
kar eingeführt, so kann sich zunächst die Dichtlippe an
die Außenseite der Schiebehülse anlegen und erst danach
stößt die Schiebehülse gegen das Klappenventil des Tro
kars, so daß bei geöffnetem Klappenventil in jedem Falle
eine Abdichtung durch die Dichtlippe gewährleistet ist.
Ein Gasaustritt aus dem Trokar wird somit unterbunden. Au
ßerdem wird das empfindliche Klappenventil vor einer Be
schädigung durch das Arbeitselement geschützt, da dieses
von der Schiebehülse umgeben ist. Bei einer vorteilhaften
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen endoskopischen Instru
mentes ist vorgesehen, daß die Schiebehülse längs der Au
ßenseite des Instrumentenschaftes gasdicht verschiebbar
ist, so daß auch ein Gasaustritt zwischen Schiebehülse und
Instrumentenschaft verhindert wird.
Die Handhabung des erfindungsgemäßen endoskopischen In
strumentes läßt sich dadurch vereinfachen, daß das Abdec
kelement in seiner ersten und seiner zweiten Position je
weils mittels einer ein Rastelement und eine korrespondie
rende Rastvertiefung umfassenden Rastvorrichtung am In
strumentenschaft fixierbar ist. Durch die Rastvorrichtung
wird eine unbeabsichtigte Bewegung des Abdeckelementes
verhindert.
Die Rastvertiefung kann beispielsweise als den Instrumen
tenschaft in Höhe der ersten und der zweiten Position des
Abdeckelementes in Umfangsrichtung umgebende Ringnut aus
gestaltet sein.
Vorteilhaft ist es, das Rastelement als in Richtung auf
die Rastvertiefung vorgespanntes Federelement auszugestal
ten, so daß eine elastische Rückstellkraft überwunden wer
den muß, wenn das eingerastete Abdeckelement relativ zum
Instrumentenschaft bewegt werden soll.
Bei einer besonders kostengünstig herstellbaren Ausgestal
tung des erfindungsgemäßen endoskopischen Instrumentes ist
vorgesehen, daß das Federelement als Federring ausgestal
tet ist.
Bei einer aufgrund ihrer einfachen Bedienbarkeit besonders
bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß am Abdecke
lement eine eine Angriffsfläche zum Bewegen des Abdeckele
mentes ausbildende radiale Erweiterung angeordnet ist. Die
radiale Erweiterung dient als Angriffsfläche für den Chir
urgen, der durch Druck auf die Angriffsfläche das Abdecke
lement bewegen kann.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
die Erweiterung als das Abdeckelement in Umfangsrichtung
umgebender, radial abstehender Flansch ausgestaltet ist.
Um die Reinigung und Sterilisation des erfindungsgemäßen
endoskopischen Instrumentes zu vereinfachen, ist bei einer
bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die Erweite
rung mit dem Abdeckelement lösbar verbindbar ist.
Die Erweiterung kann beispielsweise mit dem Abdeckelement
verschraubbar sein
Hierbei ist es konstruktiv besonders einfach, das Ab deckelement als Schiebehülse mit am proximalen Ende ange ordnetem Außengewinde auszugestalten, und die Erweiterung mit einem korrespondierenden Innengewinde zu versehen.
Hierbei ist es konstruktiv besonders einfach, das Ab deckelement als Schiebehülse mit am proximalen Ende ange ordnetem Außengewinde auszugestalten, und die Erweiterung mit einem korrespondierenden Innengewinde zu versehen.
Von Vorteil ist es, wenn am Instrumentenschaft ein eine
Bewegung des Abdeckelementes aus der ersten über die zwei
te Position hinaus beschränkender Anschlag angeordnet ist.
Durch den Anschlag wird verhindert, daß das Abdeckelement
irrtümlich, beispielsweise beim Herausziehen des endosko
pischen Instrumentes aus dem Trokar, aus der ersten Posi
tion über die zweite Position hinaus bewegt und damit vom
Instrumentenschaft getrennt wird.
Dabei kann vorgesehen sein, daß lediglich die mit dem Ab
deckelement lösbar verbundene Erweiterung gegen den An
schlag stößt, während das Abdeckelement selbst nicht am
Anschlag zur Anlage kommt. Da die Verbindung zwischen Ab
deckelement und Erweiterung gelöst werden kann, kann somit
das Abdeckelement vom Instrumentenschaft gelöst werden,
während die Erweiterung aufgrund des Anschlages sowie auf
grund des am proximalen Ende des endoskopischen Instrumen
tes angeordneten Griffstücks unverlierbar am endoskopi
schen Instrument gehalten ist.
Um das erfindungsgemäße endoskopische Instrument während
einer Operation für verschiedene Arbeitsschritte verwenden
zu können, ist bei einer besonders bevorzugten Ausgestal
tung vorgesehen, daß das Arbeitselement mit dem Instrumen
tenschaft lösbar verbindbar ist. Auf diese Weise können
verschiedene Arbeitselemente mit dem Instrumentenschaft
verbunden werden, beispielsweise Explorationshäkchen, Dis
sektoren, scharfe Löffel, Osteotome und Stößel, wobei es
nicht erforderlich ist, jeweils das gesamte endoskopische
Instrument auszutauschen, sondern nur die Arbeitselemente.
Je nach zum Einsatz kommendem Arbeitselement kann es gün
stig sein, verschieden ausgestaltete Griffstücke zu ver
wenden, die die Handhabung des jeweiligen Arbeitselementes
vereinfachen. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist
deshalb vorgesehen, daß das Griffstück mit dem Instrumen
tenschaft lösbar verbindbar ist. Der Instrumentenschaft
kann beispielsweise an seinem proximalen Ende ein Ansatz
stück mit einem Außengewinde aufweisen, das in eine Längs
bohrung des Griffstücks mit einem korrespondierenden In
nengewinde einschraubbar ist.
Um das erfindungsgemäße endoskopische Instrument auf ein
fache Weise zerlegen zu können, beispielsweise zur Reini
gung und zur Sterilisation, ist bei einer vorteilhaften
Ausgestaltung vorgesehen, daß das endoskopische Instrument
eine den Instrumentenschaft zwischen Arbeitselement und
Griffstück einspännendes Spannelement umfaßt.
Das Spannelement kann beispielsweise als Zugspindel ausge
bildet sein mit einem Spindelschaft und einem Spindelkopf,
wobei der Spindelschaft in Längsrichtung verlaufende
Durchgangsbohrungen des Griffstücks und des Instrumenten
schaftes durchgreift und mit dem Arbeitselement lösbar
verbindbar ist und wobei der Spindelkopf an einer proxima
len Stirnfläche des Griffstücks zur Anlage kommt. Ausge
hend von der proximalen Stirnfläche des Griffstücks wird
der Spindelschaft beim Zusammenbau des endoskopischen In
strumentes durch die Durchgangsbohrung des Griffstücks und
anschließend durch die Durchgangsbohrung des Instrumenten
schaftes hindurchgeführt und mit dem Arbeitselement bei
spielsweise verschraubt. Dabei kommt der Spindelkopf an
der proximalen Stirnfläche des Griffstücks zur Anlage, so
daß der Instrumentenschaft zwischen Arbeitselement und
Griffstück eingespannt wird. Das endoskopische Instrument
ist somit auf einfache Weise zerlegbar, indem die Verbin
dung des Spindelschaftes mit dem Arbeitselement gelöst und
anschließend der Spindelschaft aus dem Instrumentenschaft
und dem Griffstück herausgezogen wird. In einem weiteren
Arbeitsschritt läßt sich anschließend das am Instrumenten
schaft gehaltene Abdeckelement vom Instrumentenschaft lö
sen, sofern dieses lösbar mit dem Instrumentenschaft ver
bunden ist.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsfor
men der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung
der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines durch einen Trokar
hindurch in eine Körperhöhle eingeführten er
findungsgemäßen endoskopischen Instrumentes;
Fig. 2 eine Teilschnittdarstellung einer in einen
Trokar eingeführten ersten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen endoskopischen Instrumentes;
Fig. 3 eine Teilschnittdarstellung des Instrumenten
schaftes der in Fig. 2 dargestellten Ausfüh
rungsform mit in einer ersten Position ange
ordneter Schiebehülse;
Fig. 4 eine Teilschnittdarstellung des Instrumenten
schaftes der in Fig. 2 dargestellten Ausfüh
rungsform mit in einer zweiten Position ange
ordneter Schiebehülse;
Fig. 5 eine Teilschnittdarstellung des Instrumenten
schaftes einer zweiten Ausführungsform mit in
erster Position angeordneter Schiebehülse;
Fig. 6 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung des in
Fig. 5 dargestellten Instrumentenschaftes mit
in zweiter Position angeordneter Schiebehülse;
Fig. 7 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung des in
Fig. 5 dargestellten Instrumentenschaftes mit
in erster Position angeordneter Schiebehülse;
Fig. 8 eine Teilschnittdarstellung einer dritten Aus
führungsform des erfindungsgemäßen endoskopi
schen Instrumentes;
Fig. 9 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung des
proximalen Endbereiches des Instrumentenschaf
tes der in Fig. 8 dargestellten Ausführungs
form mit in erster Position angeordneter
Schiebehülse und
Fig. 10 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung des
distalen Endbereiches des Instrumentenschaftes
der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform
mit in erster Position angeordneter Schiebe
hülse.
In Fig. 1 ist ein endoskopisches Instrument 11 darge
stellt, das durch einen an sich bekannten Trokar 12 hin
durch in eine Körperhöhle 13 eines Patienten eingeführt
ist. Der proximale Endbereich des endoskopischen Instru
mentes 11 wird durch ein Griffstück 14 gebildet, an das
sich ein Instrumentenschaft 15 anschließt, an dessen di
stalem Ende ein Arbeitselement 16 angeordnet ist. Der In
strumentenschaft 15 ist in Umfangsrichtung von einer
Schiebehülse 17 umgeben, die längs der Außenseite des In
strumentenschaftes 15 gasdicht verschiebbar ist. Am proxi
malen Ende der Schiebehülse 17 ist eine Schiebeplatte 18
angeordnet, die in Form eines Flansches das proximale Ende
der Schiebehülse 17 ringförmig umgibt und in radialer
Richtung nach außen absteht.
Der Instrumentenschaft 15 des endoskopischen Instrumentes
11 ist soweit in den Trokar 12 eingeführt, daß das Arbeit
selement 16 aus dem distalen Ende des Trokars 12 heraus
ragt und somit vom Chirurgen während einer Operation in
der Körperhöhle 13 des Patienten eingesetzt werden kann.
Das Arbeitselement 16, das in der Zeichnung beispielhaft
in Form eines Ausschabers dargestellt ist, umfaßt eine
Skalierung 19 zur Orientierung des Chirurgen, der übli
cherweise mit Hilfe eines in der Zeichnung nicht darge
stellten, in die Körperhöhle 13 eingeführten Beobachtungs
instrumentes das Operationsfeld und das Arbeitselement 16
beobachtet.
Am proximalen Endbereich des Trokars ist in üblicher Weise
ein seitlicher Gasanschluß 20 angeordnet, an den eine Gas
zuführungsleitung 21 angeschlossen werden kann, so daß
beispielsweise Kohlendioxyd-Gas über die Gaszuführungslei
tung 21 und den Trokar 12 in die Körperhöhle 13 des Pati
enten eingeleitet werden kann. Mit Hilfe des eingeleiteten
Gases kann die Körperhöhle 13 gedehnt und damit die Durch
führung der Operation innerhalb der Körperhöhle 13 er
leichtert werden. Um zu vermeiden, daß das eingeführte Gas
am proximalen Ende des Trokars ausströmen kann, wird das
proximale Ende des Trokars 12 von einem Dichtungselement
22 gebildet, das einen Gasaustritt zwischen dem Trokar 12
und dem eingeführten endoskopischen Instrument 11 verhin
dert. Da außerdem die Schiebehülse 17 gasdicht längs der
Außenseite des Instrumentenschaftes 15 verschiebbar ist,
wird auch ein Gasaustritt zwischen Schiebehülse 17 und In
strumentenschaft 15 unterbunden.
In Fig. 2 ist in vergrößerter Darstellung eine erste Aus
führungsform des erfindungsgemäßen endoskopischen Instru
mentes dargestellt, wobei mit gleichen Bezugszeichen iden
tische Teile wie in Fig. 1 bezeichnet werden. Aus Fig. 2
wird deutlich, daß das Dichtungselement 22 des Trokars 12
ein Klappenventil 23 sowie eine sich an die Außenseite der
Schiebehülse 17 abdichtend anlegende Dichtlippe 24 umfaßt.
Das Klappenventil 23 ist in Fig. 1 in durchgezogener Li
nie in geöffneter Stellung und strichpunktiert in ge
schlossener Stellung dargestellt. Wird das endoskopische
Instrument 11 aus dem Trokar 12 herausgezogen, so legt
sich das Klappenventil 23 aufgrund des herrschenden Gas
drucks innerhalb des Trokars und aufgrund der Elastizität
des für das Klappenventil zum Einsatz kommenden Materials
gegen eine korrespondierende Dichtfläche 25, so daß der
Trokar 12 an seinem proximalen Ende gasdicht abgeschlossen
ist. Wird das endoskopische Instrument 11 in den Trokar 12
eingeführt, so wird das Klappenventil 23 in seine geöffne
te Stellung verschwenkt. Da das Klappenventil 23 jedoch in
Richtung auf das distale Ende des Trokars 12 hinter der
Dichtlippe 24 angeordnet ist, legt sich beim Einführen des
endoskopischen Instrumentes in den Trokar zuerst die
Dichtlippe 24 an die Außenseite der zuvor in die zweite
Position (siehe Fig. 4) verschobenen Schiebehülse 17 ab
dichtend an, bevor das Klappenventil 23 geöffnet wird.
Entsprechend wird beim Herausnehmen des endoskopischen In
strumentes zuerst das Klappenventil 23 geschlossen, bevor
die Dichtlippe 24 die Schiebehülse 17 freigibt. Ein Gas
austritt während eines Wechsels des endoskopischen Instru
mentes 11 wird dadurch verhindert.
Am proximalen Endbereich des Instrumentenschaftes 15 sowie
in distaler Richtung im Abstand dazu sind in die Außensei
te des Instrumentenschaftes 15 zwei ringförmige Nuten 26
und 27 eingearbeitet, die als Rastvertiefung dienen für
den proximalen Endbereich der Schiebehülse 17, der zu die
sem Zweck eine mit der Form der Nuten 26 und 27 korrespon
dierende federnde Einschnürung 28 aufweist. Die Ein
schnürung 28 dient somit als Rastelement, das in die Nuten
26 und 27 einrasten kann. Der Abstand zwischen den beiden
Nuten 26 und 27 ist so gewählt, daß er die Länge des Ar
beitselementes 16 übertrifft, so daß gewährleistet ist,
daß das Arbeitselement 16 vollständig in die Schiebehülse
17 eintaucht, wenn diese mit der Einschnürung 28 bis in
Höhe der Nut 27 verschoben ist. Die Länge der Schiebehülse
17 ist so gewählt, daß sie das Arbeitselement 16 vollstän
dig freigibt, wenn die Schiebehülse 17 mit der Ein
schnürung 28 in die Nut 26 einrastet. Das Einrasten der
Einschnürung 28 in die Nut 27 gibt somit dem Chirurgen die
Gewißheit, daß das Arbeitselement 16 in Umfangsrichtung
vollständig von der Schiebehülse 17 umgeben und damit ge
gen Beschädigung geschützt ist. Umgekehrt kann der Chirurg
sicher sein, daß das Arbeitselement 16 von der Schiebehül
se 17 vollständig freigegeben ist, sofern die Schiebehülse
17 in proximale Richtung soweit verschoben ist, daß die
Einschnürung 28 in die Nut 26 einrastet.
Die verschiedenen Positionen der Schiebehülse 17 relativ
zum Instrumentenschaft 15 sind in den Fig. 3 und 4 dar
gestellt. Fig. 3 zeigt die Schiebehülse 17 in einer er
sten Position, in der die Einschnürung 28 in die Nut 26
eingerastet ist. In dieser ersten Position wird das in
Fig. 2 dargestellte Arbeitselement 16 nicht durch die
Schiebehülse 17 beeinträchtigt. Fig. 4 zeigt die Schiebe
hülse 17 in einer zweiten Position, in der die Ein
schnürung 28 in die Nut 27 eingerastet ist. Diese Position
wird vom Chirurgen beim Einführen des endoskopischen In
strumentes in den Trokar 12 gewählt, da hierbei das Ar
beitselement 16 durch die Schiebehülse 17 geschützt ist
und somit beim Einführen in den Trokar 12 nicht beschädigt
werden kann. Da in dieser Stellung das Arbeitselement 16
vollständig in die Schiebehülse 17 eintaucht, wird damit
gleichzeitig gewährleistet, daß sich beim Einführen des
endoskopischen Instrumentes in den Trokar 12 die Dichtlip
pe 24 des Trokars zuerst abdichtend an die Außenseite der
Schiebehülse 17 anlegt, bevor diese beim weiteren Einfüh
ren des endoskopischen Instrumentes in den Trokar 12 das
Klappenventil 23 öffnet. Wie oben erläutert, wird dadurch
ein Gasaustritt beim Einführen des endoskopischen Instru
mentes 11 in den Trokar 12 verhindert.
Da die Schiebeplatte 18 an der Schiebehülse 17 gehalten
ist, läßt sich letztere sehr einfach dadurch verschieben,
daß die Schiebeplatte 18 in distale Richtung oder in
proximale Richtung verschoben wird. Die radial abstehende
Schiebeplatte 18 bildet hierzu mit ihrer dem Griffstück 14
zugewandten, im wesentlichen quer zur Längsachse des endo
skopischen Instrumentes ausgerichteten Oberseite 29 und
ihrer dem Griffstück 14 abgewandten, im wesentlichen par
allel zur Oberseite 29 ausgerichteten Unterseite 30 geeig
nete Angriffsflächen.
Bei der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungs
form des endoskopischen Instrumentes 11 kann die Schiebe
hülse 17 zusammen mit der Schiebeplatte 18 zur Reinigung
und Sterilisation vollständig vom Instrumentenschaft 15
getrennt werden. Hierzu wird die Schiebehülse 17 in dista
le Richtung über die in Fig. 4 dargestellte zweite Posi
tion hinaus verschoben, so daß schließlich das Arbeitsele
ment 16 aus dem proximalen Ende der Schiebehülse 17 aus
tritt und diese damit vollständig von den restlichen Tei
len des endoskopischen Instrumentes 11 getrennt ist.
Eine zweite Ausführungsform des endoskopischen Instrumen
tes 11 ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt. Dieses um
faßt ein Griffstück 32, einen sich daran anschließender
Instrumentenschaft 33, der von einer Schiebehülse 34 mit
einer Schiebeplatte 35 umgeben ist, sowie ein am distalen
Ende des Instrumentenschaftes 33 angeordnetes, in den
Fig. 5 bis 7 nicht dargestelltes Arbeitselement. Diese
zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der in den
Fig. 2 bis 4 dargestellten ersten Ausführungsform des
endoskopischen Instrumentes zum einen dadurch, daß, wie
nachfolgend beschrieben, lediglich die Schiebehülse 34
vollständig vom Instrumentenschaft 33 getrennt werden
kann, nicht aber die Schiebeplatte 35, zum anderen unter
scheidet sie sich dadurch, daß der proximale Endbereich
der Schiebehülse 34 keine Einschnürung umfaßt, sondern daß
zur Fixierung der Schiebehülse 34 in der ersten und der
zweiten Position ein zusätzliches Federelement in Form ei
nes Federringes 36 zum Einsatz kommt.
Die Schiebeplatte 35 weist eine zentrale Durchgangsbohrung
37 auf, in deren Mantelfläche zur Aufnahme des Federringes
36 eine Ringnut 38 eingearbeitet ist. An die Ringnut 38
schließt sich in distaler Richtung ein Innengewinde 39 an,
wobei sich der Innendurchmesser der Durchgangsbohrung 37
erweitert, so daß sich zwischen der Ringnut 38 und dem In
nengewinde 39 eine Stufe 40 ausbildet.
Das Innengewinde 39 korrespondiert mit einem am proximalen
Endbereich der Schiebehülse 34 angeordneten Außengewinde
41, so daß die Schiebehülse 34 in die Schiebeplatte 35
eingeschraubt werden kann.
Am proximalen Endbereich des Instrumentenschaftes 33 sowie
in distaler Richtung im Abstand dazu sind in die Außensei
te des Instrumentenschaftes 33 zwei den Instrumentenschaft
ringförmig umgebende Nuten 42 beziehungsweise 43 eingear
beitet als Rastvertiefung für den als Rastelement dienen
den Federring 36. In distaler Richtung ist hinter der Nut
43 am Instrumentenschaft 33 eine diesen ringförmig umge
bende stufige Erweiterung 44 angeordnet, deren Außendurch
messer den Innendurchmesser der Stufe 40 der Schiebeplatte
35 übertrifft und die somit einen die Bewegung der Schie
beplatte 35 begrenzenden Anschlag bildet. Die Schiebeplat
te 35 kann nur soweit in distale Richtung verschoben wer
den, bis der Federring 36 in die Nut 43 einrastet, da in
dieser Position die Stufe 40 der Schiebeplatte 35 an die
Erweiterung 44 anstößt. Ein irrtümliches Verschieben der
Schiebeplatte 35 und damit auch der Schiebehülse 34 in di
stale Richtung über die in Fig. 6 dargestellte zweite Po
sition, in der der Federring 36 in die Nut 43 einrastet,
wird somit verhindert. Zur Reinigung und Sterilisation
kann allerdings die Schiebehülse 34 von der Schiebeplatte
35 abgeschraubt, in distale Richtung über das Arbeitsele
ment des endoskopischen Instrumentes hinaus verschoben und
damit vom Instrumentenschaft 33 getrennt werden.
Eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen endosko
pischen Instrumentes ist in den Fig. 8 bis 10 darge
stellt. Diese umfaßt ein Griffstück 46, an das sich in di
staler Richtung ein Instrumentenschaft 47 und ein Arbeit
selement 48 anschließen. Entsprechend der voranstehend be
schriebenen Ausführungsform ist der Instrumentenschaft 47
von einer Schiebehülse 49 umgeben, die an ihrem proximalen
Endbereich ein Außengewinde 50 aufweist und mit einer
Schiebeplatte 51 verschraubbar ist, die ein mit dem Außen
gewinde 50 korrespondierendes Innengewinde 52 aufweist.
Die Schiebeplatte 51 umfaßt eine zentrale Durchgangsboh
rung 53 sowie eine Ringnut 54, die einen Federring 55 auf
nimmt. Dem proximalen Ende der Schiebeplatte 51 benachbart
ist in die Mantelfläche der Durchgangsbohrung 43 eine
Sackbohrung 56 eingearbeitet zur Aufnahme eines Führungs
stiftes 57, dessen Länge die Tiefe der Sackbohrung über
trifft und der somit aus der Mantelfläche der Durchgangs
bohrung 53 hervortritt.
Der Instrumentenschaft 47 ist zweiteilig ausgebildet und
umfaßt einen beinahe die gesamte Länge des Instrumenten
schaftes 47 einnehmenden, in Form eines Rohres ausgebilde
ten Rohrschaft 58 sowie ein sich in proximaler Richtung
daran anschließendes, mit dem Rohrschaft 58 mit Hilfe ei
nes Gewindes 60 lösbar verbundenes, rohrförmiges Ansatz
stück 59. Am Außenmantel des Ansatzstückes 59 ist eine in
Umfangsrichtung verlaufende ringförmige Nut 61 angeordnet,
die als Rastvertiefung für den Federring 55 dient, sofern
die Schiebeplatte 51 und damit die Schiebehülse 49 bis in
Höhe des proximalen Endbereiches des Instrumentenschaftes 47
zurückgeschoben sind. Eine weitere ringförmige Nut 62
ist in den Außenmantel des Rohrschaftes 58 in einem derar
tigen Abstand zur Nut 61 eingearbeitet, daß die Schiebe
hülse 49 das Arbeitselement 48 in Umfangsrichtung voll
ständig umgibt, wenn die Schiebeplatte 51 bis in Höhe der
Nut 62 vorgeschoben ist.
Das Griffstück 46 weist eine durchgängige Zentralbohrung
63 auf, die eine Verbindung herstellt zwischen einer quer
zur Längsachse des endoskopischen Instrumentes angeordne
ten, dem Instrumentenschaft 47 abgewandten proximalen End
fläche 64 des Griffstückes 46 und einer gegenüberliegen
den, im wesentlichen parallel dazu angeordneten, dem In
strumentenschaft 47 zugewandten distalen Endfläche 65 des
Griffstückes 46. Die Zentralbohrung 63 ist stufig ausge
staltet und weist einen proximalen Endbereich 66 mit ge
ringerem Innendurchmesser und einen sich daran in distaler
Richtung anschließenden distalen Endbereich 67 mit größe
rem Innendurchmesser auf.
Das Ansatzstück 59 ist in seinem proximalen Endbereich in
zwei einander diametral gegenüberliegenden Umfangsberei
chen abgeflacht und bildet in diesem Bereich somit einen
Zweiflach 68, der in den distalen Endbereich 67 der Zen
tralbohrung 63 des Griffstückes 46 eintaucht und mit zwei
das Griffstück 46 quer zur Zentralbohrung durchgreifenden
Sicherungsstiften 69 einen Formschluß erzeugt, der das
Griffstück 46 bezüglich des Ansatzstückes 59 gegen Verdre
hen sichert.
Der proximale Endbereich des Arbeitselementes 48 geht über
eine Stufe 80 in einen zylinderförmigen Zapfen 70 über,
der am distalen Ende des Instrumentenschaftes 47 in den
Rohrschaft 58 eintaucht und mit Hilfe eines aus der Man
telfläche des Zapfens 70 in radialer Richtung hervorste
henden Fixierstiftes 71, der in einem in die distale End
fläche des Rohrschaftes 58 einmündenden Längsschlitz 72
geführt ist, bezüglich des Rohrschaftes 58 gegen Verdrehen
gesichert ist. An der Stufe 80 kommt das distale Ende des
Instrumentenschaftes 47 zur Anlage.
Eine weitere Verdrehsicherung ist zwischen der Schiebe
platte 51 und dem Ansatzstück 59 des Instrumentenschaftes
47 vorgesehen. Hierzu ist in dem in die Durchgangsbohrung
53 eintauchenden Bereich des Ansatzstückes 59 an dessen
Außenmantel eine Längsnut 73 vorgesehen, in die der Füh
rungsstift 57 der Schiebeplatte 51 eintaucht und diese so
mit relativ zum Ansatzstück 59 gegen Verdrehen sichert.
Die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte dritte Ausfüh
rungsform des erfindungsgemäßen endoskopischen Instrumen
tes umfaßt zusätzlich eine Zugspindel 74 mit einem
stabförmigen Spindelschaft 75 und einem zylinderförmigen
Spindelkopf 76. Der Außendurchmesser des Spindelkopfes 76
entspricht im wesentlichen dem Durchmesser des Griff
stückes 46. Der Außendurchmesser des Spindelschaftes ent
spricht im wesentlichen dem Innendurchmesser des proxima
len Endbereiches 66 der Zentralbohrung 63 des Griffstückes
46. Der Spindelschaft 75 durchgreift das Griffstück 46 so
wie den sich daran anschließenden Instrumentenschaft 47
und ist über ein an seinem distalen Endbereich angeordne
tes Außengewinde 77 mit einem korrespondierenden Innenge
winde 78, das in eine Sackbohrung des Zapfens 70 des Ar
beitselementes 48 eingearbeitet ist, mit dem Arbeitsele
ment 48 verschraubt. Der Spindelkopf 76 der Zugspindel 74
kommt mit einer quer zur Längsachse des endoskopischen In
strumentes ausgerichteten, dem Griffstück 46 zugewandten
Stirnfläche 79 an der proximalen Endfläche 64 des
Griffstückes 46 zur Anlage und stützt sich damit am
Griffstück 46 ab. Mit Hilfe der Zugspindel 74 werden das
Griffstück 46, der Instrumentenschaft 47 und das Arbeitse
lement 48 in Längsrichtung gegeneinander verspannt.
Gleichzeitig sind die genannten Teile durch Verwendung der
beschriebenen Fixier-, Sicherungs- und Führungsstifte 71,
69, 57 gegen Verdrehen gesichert.
Claims (16)
1. Endoskopisches Instrument mit einem Instrumenten
schaft, an dessen proximalem Ende ein Griffstück und
an dessen distalem Ende ein Arbeitselement angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das endoskopische Instru
ment (11) ein zwischen einer ersten, das Arbeitsele
ment (19; 48) freigebenden Position und einer zweiten,
das Arbeitselement (19; 48) in Umfangsrichtung umge
benden Position hin- und herbewegbares Abdeckelement
(17; 34; 49) umfaßt.
2. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Abdeckelement (17; 34; 49) in
Längsrichtung verschieblich am Instrumentenschaft (15;
33; 47) gehalten ist.
3. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Abdeckelement als eine den In
strumentenschaft (15; 33; 47) in Umfangsrichtung umge
bende Schiebehülse (17,; 34; 49) ausgestaltet ist.
4. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schiebehülse (17; 34; 49) längs
der Außenseite des Instrumentenschaftes (15; 33; 47)
gasdicht verschiebbar ist.
5. Endoskopisches Instrument nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement
(17; 34; 49) in seiner ersten und seiner zweiten Posi
tion jeweils mittels einer ein Rastelement (28; 36;
55) und eine korrespondierende Rastvertiefung (26, 27; 42, 43; 61, 62)
umfassenden Rastvorrichtung am Instru
mentenschaft (15; 33; 47) fixierbar ist.
6. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rastvertiefung als den Instru
mentenschaft (15; 33; 47) in Höhe der ersten und der
zweiten Position in Umfangsrichtung umgebende Ringnut
(26, 27; 42, 43; 61, 62) ausgebildet ist.
7. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 5 oder 6, da
durch gekennzeichnet, daß das Rastelement als in Rich
tung auf die Rastvertiefung (26, 27; 42, 43; 61, 62)
vorgespanntes Federelement (28; 36; 55) ausgestaltet
ist.
8. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Federelement als Federring (36;
55) ausgestaltet ist.
9. Endoskopisches Instrument nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Abdecke
lement (17; 34; 49) eine eine Angriffsfläche (29, 30)
zum Bewegen des Abdeckelementes (17; 34; 49) ausbil
dende radiale Erweiterung (18; 35; 51) angeordnet ist.
10. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Erweiterung als das Abdeckele
ment (17; 34; 49) in Umfangsrichtung umgebender, radi
al abstehender Flansch (18; 35; 51) ausgestaltet ist.
11. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 9 oder 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Erweiterung (35; 51) mit
dem Abdeckelement (34; 49) lösbar verbindbar ist.
12. Endoskopisches Instrument nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Instru
mentenschaft (33; 47) ein eine Bewegung des Abdeckele
mentes (34; 49) aus der ersten über die zweite Positi
on hinaus beschränkender Anschlag (44) angeordnet ist.
13. Endoskopisches Instrument nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeit
selement (48) mit dem Instrumentenschaft (47) lösbar
verbindbar ist.
14. Endoskopisches Instrument nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Griffstück (46) mit dem Instrumentenschaft (47) lösbar
verbindbar ist.
15. Endoskopisches Instrument nach einem der voranstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das endo
skopische Instrument eine den Instrumentenschaft (47)
zwischen dem Arbeitselement (48) und dem Griffstück
(46) einspannendes Spannelement (74) umfaßt.
16. Endoskopisches Instrument nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannelement als Zugspindel
(74) ausgebildet ist mit einem Spindelschaft (75) und
einem Spindelkopf (76), wobei der Spindelschaft (75)
in Längsrichtung verlaufende Durchgangsbohrungen (63)
des Griffstückes (46) und des Instrumentenschaftes
(47) durchgreift und mit dem Arbeitselement (48) lös
bar verbindbar ist und wobei der Spindelkopf (76) an
einer proximalen Endfläche (64) des Griffstückes (46)
zur Anlage kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19539775A DE19539775C2 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Endoskopisches Instrument |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19539775A DE19539775C2 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Endoskopisches Instrument |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19539775A1 true DE19539775A1 (de) | 1997-04-30 |
| DE19539775C2 DE19539775C2 (de) | 1999-03-18 |
Family
ID=7775771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19539775A Expired - Fee Related DE19539775C2 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Endoskopisches Instrument |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19539775C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1162920A4 (de) * | 1999-03-19 | 2009-04-15 | Endocare Inc | Plazierhilfe für ablationsvorrichtungen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3817251A (en) * | 1972-10-04 | 1974-06-18 | H Hasson | Laparoscope cannula |
| US5030206A (en) * | 1986-10-17 | 1991-07-09 | United States Surgical Corporation | Trocar |
-
1995
- 1995-10-26 DE DE19539775A patent/DE19539775C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3817251A (en) * | 1972-10-04 | 1974-06-18 | H Hasson | Laparoscope cannula |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19539775C2 (de) | 1999-03-18 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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