DE19520325A1 - Sichtermühle - Google Patents
SichtermühleInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sichtermühle mit einem von einem
Gehäuse umgebenen, in Kammern unterteilten Innenraum, in dem ein
Windsichter und eine auf einem Mahlrotor befestigte Mahlscheibe antreibbar
angeordnet sind, deren Mahlwerkzeuge in einer horizontal zur Drehachse des
Windsichters angeordneten äußeren Kammer umlaufen, und in den mindestens
eine Mahlgutzuführung und eine Luftzuführung münden und aus dem ein
Feingutaustritt herausführt.
Derartige Sichtermühlen werden zur Vermahlung unterschiedlichster Produkte
vornehmlich in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der
Lebensmittelindustrie, der Süßwarenindustrie und der
Beschichtungspulverindustrie eingesetzt.
Aus der DE 34 26 478 C1 ist eine derartige Sichtermühle bekannt, die
hinsichtlich der Gutförderung von der Mahlzone zur Sichtvorrichtung
verbessert wurde, wobei die Ausbildung von die Mahlwirkung verringernden
Gutpolstern an der Prallvorrichtung verhindert werden sollte. Die
Prallvorrichtung ist als konischer, sich nach oben verjüngender Rost
ausgebildet, der einen das Sichtrad umgebenden Leitmantel trägt. Obwohl diese
Prallvorrichtung mit dem Leitmantel austauschbar sein soll, läßt sich ein
Umbau nur mit großem Aufwand bewerkstelligen, weil nicht nur der
Aufgabebehälter mit dem Zellrad sondern auch Teile der Gehäusewand entfernt
werden müssen. Eine variable Innenraumgestaltung ist nicht vorgesehen und
auch gar nicht möglich, weil die Abmessungen des Leitmantels durch die
Mahlgutzuführung festgelegt ist. Die Sichtermühle kann lediglich mit einer
Mahlscheibe mit definiertem Durchmesser betrieben werden.
Das DE-GM K9231 beschreibt eine Prallmühle ohne Windsichter, die zwei
Mahlkammern aufweist. Das Mahlgut wird von oben über einen
Mahlguttrichter zugeführt und fällt dann auf die Mahlrotoren. Das zerkleinerte
Gut verläßt die Prallmühle durch einen unterhalb der Mahlkammern
angeordneten Trichter. Der Mahlrotor ist an die Gehäuseabmessungen angepaßt
und läßt eine Veränderung der Innenraumeinteilung nicht zu.
Aus der DE 30 13 662 C2 ist ebenfalls eine Prallmühle bekannt, bei der der
Deckel abnehmbar ist, was auf einfache Weise realisiert werden konnte, weil
kein Windsichter vorhanden ist.
Aus der DE-AS 12 86 386 ist eine Schleuderprallmühle mit Sichter bekannt, in
dessen Innenraum u. a. ein Gußteil in Form eines Hyperboloids angeordnet ist,
das die Mahlkammer nach oben begrenzt, und den oberen Abschluß bildet. Im
Innenraum ist ein Leitring vorgesehen, der die Sichterkammer von der
Mahlkammer trennt. Auch diese Prallmühle ist nur mit einer Mahlscheibe und
einem einzigen festgelegten Durchmesser zu betreiben.
Eine weitere Sichtermühle ist aus der DE-GM 91 09 608 bekannt. Bei dieser
bekannten Sichtermühle weist der Mahlrotor vier übereinander angeordnete
Mahlscheiben auf, bei denen jeweils am Umfang eine Reihe von
Mahlwerkzeugen verteilt angeordnet sind. Der Durchmesser der Mahlscheiben
nimmt von oben nach unten hin zu und das Gehäuse ist hier entsprechend
ausgebildet, so daß eine lange, konisch verlaufende Mahlzone gebildet wird.
Oberhalb des Mahlrotors ist in einem Hohlraum des Gehäuses der Windsichter
angeordnet, dessen Antriebswelle koaxial in der Antriebswelle des Mahlrotors
angeordnet ist. Das Mahlgut wird in diesen Hohlraum eingeführt und gelangt
durch die Mahlzone hindurch in einen unterhalb des Mahlrotors angeordneten
Ringkanal. In diesen Ringkanal wird Luft eingeführt, die das gemahlene Gut
durch im Gehäuse angeordnete spiralförmige Ringkanäle zurück in den
Hohlraum führt. Von diesem Hohlraum wird das gemahlene Gut dann
entweder durch den Windsichter und den Feingutaustritt aus dem Gehäuse
herausgeführt oder erneut der Mahlzone zugeführt, abhängig von der Feinheit
des gemahlenen Gutes. Zur Unterstützung des Mahlguttransportes wird
Sekundärluft in die Mahlzone eingeleitet.
Diese bekannte Sichtermühle ist eine aufwendige und komplizierte
Konstruktion und damit in der Herstellung sehr teuer. Weiterhin ist diese
Sichtermühle nur für hitzeunempfindliches Mahlgut geeignet, da aufgrund der
hintereinandergeschalteten vier Mahlscheiben eine sehr intensive Zerkleinerung
des Mahlgutes in der Mahlzone erfolgt, verbunden mit einer großen
Erwärmung. Die große Erwärmung resultiert aus den unmittelbar
aufeinanderfolgenden Einzelprallbeanspruchungen eines durchlaufenden
Partikels, für das keine Abkühlzeit zwischen den Beanspruchungen bleibt. Da
bei dieser bekannten Sichtermühle außerdem die produktberührten Oberflächen
dieser Sichtermühle nur bei einer vollständigen Demontage zugänglich sind, ist
eine Reinigung der produktberührten Oberflächen im Betrieb nahezu
unmöglich. Eine derartige Reinigung ist aber Voraussetzung für einen häufigen
Produktwechsel auf einer Sichtermühle zur Verwendung von unterschiedlichen
Produkten mit unterschiedlichen Produkteigenschaften, die sich nicht
gegenseitig kontaminieren dürfen, so daß diese bekannte Sichtermühle für eine
derartige Verwendung nicht geeignet ist. Ein weiterer Nachteil dieser
Sichtermühle besteht darin, daß die Gehäuseabmessungen an den
Mahlscheibendurchmesser angepaßt ist, so daß weder größere noch kleinere
Mahlscheiben verwendet werden können. Ein Umbau der Sichtermühle,
wodurch unterschiedliche Einsatzbereiche erschlossen werden könnten, ist nicht
möglich.
Es ist ferner eine Sichtermühle bekannt, bei der der Mahlrotor zwei
Mahlscheiben mit jeweils einer Reihe von am Umtang verteilt angeordneten
Mahlwerkzeugen aufweist. Diese Mahlscheiben haben einen unterschiedlichen
Durchmesser und die Mahlscheibe mit dem größeren Durchmesser ist über der
Mahlscheibe mit dem kleineren Durchmesser angeordnet. Das Mahlgut wird
der kleinen Mahlscheibe zugeführt und gelangt von dort mittels von unterhalb
der kleinen Mahlscheibe zugeführter Luft zur großen Mahlscheibe und von
dort durch ein axial über der großen Mahlscheibe angeordnetes Steigrohr zu
einem im oberen Teil der Sichtermühle angeordneten Hohlraum. Dieses
Steigrohr mit einem darüber angeordneten Konus bildet die Vorsichtstufe
dieser Sichtermühle. Im Hohlraum ist weiterhin ein Windsichter angeordnet,
durch den das Feingut aus dem Gehäuse herausgeführt wird. Das Grobgut fällt
zurück und wird durch eine außerhalb des Sichtermühlengehäuses angeordnete
Rückführung erneut der kleinen Mahlscheibe zugeführt.
Diese bekannte Sichtermühle ist eine großvolumige, aufwendige und
komplizierte Konstruktion und damit in der Herstellung sehr teuer. Weiterhin
ist eine Reinigung der produktberührten Oberflächen nur bei vollständig
demontierter Sichtermühle möglich, was aufgrund der Konstruktion äußerst
aufwendig ist. Damit ist mit dieser Sichtermühle im Betrieb ein schneller
kontaminationsfreier Produktwechsel nicht möglich, so daß im Betrieb im
wesentlichen nur ein Produkt gemahlen werden kann.
Vor diesem Hintergrund ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
unter Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik eine Sichtermühle
bereitzustellen, die kompakt und einfach konstruiert ist, mit der im Betrieb
schnell und einfach ein kontaminationsfreier Produktwechsel durchgeführt
werden kann, und die so variabel ist, daß ein breites Spektrum von Produkten
gemahlen werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruches.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dadurch, daß das Gehäuse einen abnehmbaren Deckel aufweist, der
vorteilhafterweise abklappbar ausgebildet ist, wird eine besonders leichte und
schnelle Zugänglichkeit zu dem Innenraum der erfindungsgemäßen Sichtermühle
bereitgestellt, so daß der Einsatz, die Mahlscheibe und der Windsichter einfach
und schnell herausgenommen und gereinigt oder ersetzt werden können und die
produktberührten Oberflächen für eine gründliche Reinigung leicht zugänglich
sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Windsichter am
Deckel angeordnet ist und mit diesem abnehmbar ist. Wenn der Deckel
abklappbar ausgebildet ist, so wird der Windsichter beim Abklappen des
Deckels aus dem Innenraum herausgeschwenkt.
Da in den Innenraum eine oder mehrere Mahlscheiben eingesetzt werden
können, die beliebigen Durchmesser aufweisen können, der allenfalls durch die
Gehäuseabmessungen und die Abmessungen des Windsichters eingeschränkt
sind, kann der Windsichter an die unterschiedlichsten zu mahlenden Produkte
angepaßt werden.
Entsprechend der ausgewählten Mahlscheibe bzw. Mahlscheiben wird der
des Gehäuses unterteilt, was mittels eines ein- oder mehrteiligen
auf einfache Weise vorgenommen werden kann. Der Innenraum ist
mittels des Einsatzes in mindestens drei, an den Windsichter und die
Abmessungen der Mahlscheibe(n) angepaßte, im wesentlichen koaxiale
Kammern variabel unterteilbar, so daß beispielsweise eine einstufige
Sichtermühle mit kleiner oder großer Mahlkammer oder eine zwei- oder
mehrstufige Sichtermühle mit entsprechenden Mahlkammern auf einfache
Weise realisiert werden können. Es wird dadurch eine außerordentlich große
Flexibilität erzielt, was vorher nur mit mehreren unterschiedlichen
Sichtermühlen möglich war.
Im Betrieb läßt sich auf besonders schnelle und einfache Weise ein
kontaminationsfreier Produktwechsel durchführen, indem einfach der durch das
vorhergehende Produkt verschmutzte Einsatz herausgenommen, gereinigt und
wiedereingesetzt wird oder durch einen neuen und sauberen Einsatz ersetzt
wird. Dieser neue Einsatz kann dabei in seiner Ausbildung an die
Anforderungen bei der Mahlung des neuen Produktes angepaßt sein. Ist der
Einsatz aus mehreren Elementen zusammengesetzt, so kann er für eine
gründliche Reinigung einfach auseinandergenommen werden. Weiterhin läßt
sich durch die Auswahl verschiedener Elemente leicht ein an die jeweiligen
Anforderungen angepaßter Einsatz zusammensetzen. Außerdem sind bei
herausgenommenem Einsatz die produktberührten Oberflächen der Mühle
leicht und schnell zugänglich, so daß auch hier die für einen
kontaminationsfreien Produktwechsel notwendige gründliche Reinigung leicht
und schnell durchgeführt werden kann.
Ein Umbau der Sichtermühle kann dadurch erleichtert werden, daß zumindest
Teile des Einsatzes austauschbar am Deckel angeordnet sind. Diese Teile
können das Prallfutter, der Trennring, der Mantelring oder der Abdeckring
sein. Damit sind diese Teile nach Abnahme des Deckels frei zugänglich und
können gereinigt oder ausgetauscht werden.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die keine
Mahlwerkzeuge enthaltenden äußeren Kammern durch entsprechende Teile des
Einsatzes geschlossen ausgebildet sind und daß die die Mahlwerkzeuge
enthaltenden äußeren Kammern eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung
für das Mahlgut und ein Prallfutter aufweisen. Durch diese Ausbildung der
koaxial angeordneten Kammern läßt sich leicht und einfach eine optimal die
jeweiligen Anforderungen des Mahlgutes angepaßte Sichtermühle realisieren,
die einstufig oder auch mehrstufig sein kann. Bei einer mehrstufigen
Sichtermühle wird das Mahlgut von innen nach außen fortschreitend in den mit
den Mahlwerkzeugen und dem Prallfutter als Mahlkammern ausgebildeten
Kammern immer feiner zerkleinert. Dabei gelangt das Mahlgut durch die
Eintrittsöffnung in die jeweilige Mahlkammer, wird dort durch die
Mahlwerkzeuge gegen das Prallfutter geschleudert und verläßt anschließend
diese Kammer durch die Austrittsöffnung. Damit sich das Mahlgut nicht in den
nicht als Mahlkammern ausgebildeten Kammern festsetzen und diese
kontaminieren kann, sind diese sowohl bei der einstufig als auch bei der
mehrstufig ausgebildeten Sichtermühle geschlossen ausgebildet. Damit wird
durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Kammern eine leichte
Anpaßbarkeit der Sichtermühle an die Anforderungen unterschiedlichster
Mahlgüter möglich, so daß mit der erfindungsgemäßen Sichtermühle ein
breites Spektrum von Produkten gemahlen werden kann. Weiterhin wird durch
die koaxiale Anordnung der Mahlkammern ein kurzer Mahlspalt realisiert, so
daß eine kühle und temperaturschonende Mahlung der Produkte erfolgen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Mahlrotor
eine Mahlscheibe mit einer Reihe von am Umfang verteilt angeordneten
Mahlwerkzeugen auf. Vorteilhafterweise münden Mahlgutzuführung und
Luftzuführung dann in die die Mahlwerkzeuge enthaltende Kammer. Die
Mahlgutzuführung erfolgt dabei vorzugsweise pneumatisch, kann aber auch
mechanisch oder als Schwerkraftzuführung erfolgen. Da bei dieser
Ausführungsform nur eine der äußeren Kammern als Mahlkammer ausgebildet
ist, sind die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung dieser Kammer
vorteilhafterweise mit der inneren Kammer in Verbindung, die mit dem
Windsichter als Sichtkammer ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform sind
dann die anderen äußeren Kammern geschlossen, so daß sich in diesen kein
Mahlgut absetzen kann. Je nach zu mahlendem Produkt und den daraus
resultierenden Anforderungen können die Mahlwerkzeuge der Mahlscheibe
dabei beliebig in einer der äußeren Kammern enthalten sein. Bei einer
Sichtermühle mit beispielsweise drei koaxial angeordneten Kammern, bei der
die Mahlwerkzeuge der Mahlscheibe in der äußersten Kammer enthalten sind,
um eine möglichst große Prallgeschwindigkeit bzw. eine große Mahlzone zu
erzielen, ist die Eintrittsöffnung dieser äußersten Kammer sowie die
Austrittsöffnung mit der Sichtkammer verbunden, während die zwischen der
Sichtkammer und der äußersten Kammer angeordnete Kammer geschlossen
ausgebildet ist. Verlangt nun das Produkt kleinere Prallgeschwindigkeiten oder
ist eine kleine Mahlzone ausreichend, so wird eine Mahlscheibe verwendet,
deren Mahlwerkzeuge in der Kammer zwischen der Sichtkammer und der
äußersten Kammer enthalten sind. In diesem Fall ist dann die äußerste Kammer
geschlossen, und die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung dieser zwischen
der Sichtkammer und der äußersten Kammer angeordneten Kammer, welche
dann als Mahlkammer fungiert, sind mit der Sichtkammer verbunden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der
Mahlrotor eine zweite Mahlscheibe mit größerem Durchmesser und einer
zweiten Reihe von am Umfang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen
aufweist, die vorzugsweise unterhalb der ersten Mahlscheibe angeordnet ist.
Diese Ausbildung ist besonders dann vorteilhaft, wenn harte Materialien mit
großem Durchsatz in der Sichtermühle zerkleinert werden sollen oder wenn
empfindliche Mahlgüter schonend zu vermahlen sind und hierfür die
Mahlscheibendrehzahl gegenüber einstufigen Sichtermühlen reduziert werden
kann. Diese Reduzierung der Prallgeschwindigkeit gegenüber einstufigen
Sichtermühlen senkt den lungengängigen Feinstaubanteil. Vorteilhafterweise
mündet bei dieser Ausführungsform dann die Mahlgutzuführung in die die
erste Reihe von Mahlwerkzeugen enthaltende Kammer, welche hier als
Vormahlkammer wirkt, und die Luftzuführung in die die zweite Reihe von
Mahlwerkzeugen enthaltende Kammer, welche hier als Feinmahlkammer wirkt.
Vorzugsweise sind die beiden Mahlscheiben fest miteinander verbunden, so
daß die Mahlwerkzeuge der ersten Mahlscheibe eine geringere
Umfangsgeschwindigkeit aufweisen als die Mahlwerkzeuge der zweiten
Mahlscheibe. Damit wird das Mahlgut, welches zuerst in die Vormahlkammer
geführt wird und dort von den Mahlwerkzeugen der ersten Mahlscheibe erfaßt
und vorzerkleinert wird, einer geringeren Prallgeschwindigkeit ausgesetzt. Bei
einer üblicherweise punktförmigen Zuführung des Mahlgutes in die
Vormahlkammer wird das Mahlgut außerdem durch die Mahlwerkzeuge
gleichmäßig über den Umfang verteilt durch die Zentrifugal- und
Schwerkraftwirkung der Feinmahlkammer zugeführt. Da die Mahlwerkzeuge in
dieser Feinmahlkammer eine höhere Umfangsgeschwindigkeit aufweisen, wird
das Mahlgut dort weiter zerkleinert. Damit ist eine verschleißminimierte
Mahlung von hartem Mahlgut mit hohem Durchsatz möglich, da das Mahlgut
zuerst punktförmig den Mahlwerkzeugen mit einer geringen
Umfangsgeschwindigkeit und damit einer geringen Prallgeschwindigkeit
zugeführt wird, dort vorzerkleinert und über den Umfang verteilt wird. Da der
Verschleiß zwischen der dritten und fünften Potenz mit der
Prallgeschwindigkeit ansteigt, tritt durch die geringe Prallgeschwindigkeit dabei
nur ein geringfügiger Verschleiß an den Mahlwerkzeugen auf. Das
vorzerkleinerte und über den Umfang verteilte Mahlgut wird dann gleichmäßig
über den Umfang verteilt den schneller rotierenden Mahlwerkzeugen der
zweiten Mahlscheibe zugeführt, und dort fein zermahlen. Da die harten
Mahlgutteilchen vorzerkleinert und gleichmäßig verteilt den schneller
rotierenden Mahlwerkzeugen, die damit eine höhere Prallgeschwindigkeit
aufweisen, zugeführt wird, tritt auch an diesen Mahlwerkzeugen kaum
Verschleiß auf.
Um unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten oder auch unterschiedliche
Drehrichtungen der Mahlscheiben zu realisieren, können diese koaxial
angetrieben werden. Hierzu ist eine äußere Antriebswelle vorgesehen, die als
Hohlwelle ausgebildet ist und die an einer der Mahlscheiben befestigt ist. Eine
innere Antriebswelle, die in der Hohlwelle gelagert sein kann, ist an der
zweiten Mahlscheibe befestigt. Beide Antriebswellen weisen eigene
Antriebsmotoren auf. Dadurch wird die Flexibilität der Sichtermühle weiter
vergrößert.
Es besteht auch die Möglichkeit, daß das Mahlgut direkt der inneren Kammer
zugeführt wird, in welcher der Windsichter angeordnet ist. Dieses ist
insbesondere dann sinnvoll, wenn in dem der Sichtermühle zugeführten
Mahlgut bereits ein hoher Feingutanteil enthalten ist, welcher nicht mehr
zerkleinert, sondern lediglich ausgesichtet werden soll. Durch diese Anordnung
findet ein Vorsichtung des Mahlgutes statt, so daß der Feinstaubanteil bereits
die Sichtermühle verlassen kann und nur noch das Überkorn den
Mahlkammern zugeführt wird.
Vorteilhafterweise ist die Eintrittsöffnung der Vormahlkammer und die
Austrittsöffnung der Feinmahlkammer jeweils mit der Sichtkammer in
Verbindung, während die Austrittsöffnung der Vormahlkammer und die
Eintrittsöffnung der Feinmahlkammer vorteilhafterweise eine gemeinsame
Durchtrittsöffnung für das Mahlgut bilden. Damit ist ein einfacher
Mahlgutkreislauf innerhalb der Sichtermühle möglich, der die vollständige
Zermahlung des eingeführten Mahlgutes gewährleistet. Das Mahlgut wird der
Vormahlkammer zugeführt und dort vorgemahlen, anschließend der
Feinmahlkammer zugeführt, dort feinzermahlen und gelangt von dort zur
Sichterkammer, wo das Feingut durch den Windsichter aus der Sichtermühle
herausgeführt wird, das Grobgut jedoch durch die Eintrittsöffnung der
Vormahlkammer erneut dem Mahlreislauf zugeführt wird.
Es ist auch möglich, daß statt der zwei Mahlscheiben mit unterschiedlichen
Durchmessern eine große Mahlscheibe mit zwei Reihen von Mahlwerkzeugen
verwendet wird, die jeweils auf unterschiedlichen Durchmessern angeordnet
sind.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind Windsichter und
Mahlrotor unabhängig voneinander antreibbar, so daß der Zerkleinerungsgrad
des Mahlgutes durch Einstellen der Drehzahl des Windsichters, Einstellen der
Drehzahl des Mahlrotors, Wahl der Mahlwerkzeuge und Wahl des Einsatzes
exakt eingestellt werden kann, so daß ein breites Spektrum von Produkten in
beliebiger Feinheit mit der erfindungsgemäßen Sichtermühle gemahlen werden
kann. Der Windsichter kann dabei mittels einer von oben durch den Deckel
eingeführten Antriebswelle oder mittels eines koaxial in der
Mahlrotorantriebswelle gelagerten Welle angetrieben werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die
Kammer, deren Austrittsöffnung mit der inneren Kammer in Verbindung ist,
eine Anzahl von Leitblechen aufweist. Diese sind vorteilhafterweise
schaufelförmig gebogen und mit einem vorgegebenen Winkel zur Senkrechten
mit gleichem Abstand zueinander zwischen den Wänden der Kammer im zur
Austrittsöffnung der Kammer führenden Bereich angeordnet. Diese
Leitschaufeln wirken als Prall- und Turbulenzbrecher und sorgen für eine
Gleichrichtung der turbulenten, das Mahlgut enthaltenden Luftströmung, die
von den umlaufenden Mahlwerkzeugen erzeugt wird. Damit ist es möglich, die
Mahlgutpartikel schneller und definierter aus der turbulenten Mahlzone
abzuführen, so daß zum einen die Temperatur in der Mahlzone gesenkt wird
und zum anderen eine unerwünschte Übermahlung vermieden wird. Weiterhin
wird der Gesamtdruckverlust der Mühle durch Reduzierung der
Turbulenzbereiche deutlich abgesenkt und ein pulsierender Mahlbetrieb durch
die bei überfüllter Mahlzone bzw. mangelhafter Mahlgutabfuhr auftretenden
Druckschwankungen vermieden. Schließlich wird durch diese Ausbildung die
Anströmung des Sichterrades erheblich verbessert und damit die Sichterleistung
und Sichtertrennschärfe deutlich erhöht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, zu einem Sichterrad
eine bestimmte Anzahl von Prallfuttern als Bestandteile des Einsatzes
vorzusehen, deren Innendurchmesser in einem bestimmten Verhältnis zu den
Außendurchmessern des Sichterrades stehen. Bei Verwendung mehrerer
Prallfutter in einer mehrstufigen Sichtermühle stehen dann auch die Prallfutter
mit ihren Innendurchmessern in einem bestimmten Verhältnis zueinander.
Damit ist es möglich, ausgehend vom Außendurchmesser des Sichterrades als
Grundgröße unter Verwendung einer bestimmten Anzahl von Gehäusegrößen,
Sichterrädern, Prallfuttern und Einsätzen eine Baureihe von an die
unterschiedlichsten Anforderungen angepaßten Sichtermühlen bereitzustellen,
so daß der Herstellungsaufwand und die Lagerhaltung erheblich reduziert
werden und damit auch die Kosten deutlich sinken.
Vorteilhafterweise weist das Prallfutter den 1,6- bis 1,7-fachen oder 2,0- bis
2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des
Windsichters auf, vorzugsweise jedoch den 1,6-fachen oder 2,1-fachen
Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters.
Bei der Ausbildung als zweistufige Sichtermühle weist das erste Prallfutter
vorteilhafterweise den 1,6- bis 1,7-fachen und das zweite Prallfutter den 2,0- bis
2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des
Windsichters auf. Vorzugsweise weist das Prallfutter jedoch den 1,66-fachen
und das zweite Prallfutter den 2,1-fachen Innendurchmesser gegenüber dem
Außendurchmesser des Windsichters 20 auf.
Vorteilhafterweise weist dann das zweite Prallfutter den 1,2- bis 1,3-fachen,
vorzugsweise den 1,26-fachen Durchmesser des ersten Prallfutters auf.
Durch diese Zuordnung von vorzugsweise zwei Prallfutterdurchmessern zu
einem Windsichter läßt sich mit einer äußerst reduzierten Teilzahl eine einen
weiten Bereich von Anforderungen abdeckende Baureihe realisieren, so daß
insgesamt eine kompakte, einfache und kostengünstig herzustellende
Sichtermühle bereitgestellt werden kann, mit der ein kontaminationsfreier
Produktwechsel im Betrieb schnell und einfach möglich ist und mit der eine
breite Palette von Produkten gemahlen werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtermühle,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtermühle,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtermühle,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Details der Sichtermühle gemäß
Fig. 3, und
Fig. 5 und 6
weitere Ausführungsbeispiele mit unterschiedlichen Antrieben.
In Fig. 1 ist mit 10 eine erfindungsgemäße Sichtermühle bezeichnet. Diese
weist ein Gehäuse 12 und einen nach oben hin durch einen Deckel 14
abgeschlossenen Innenraum 18 auf. In diesem Innenraum 18 sind ein
Windsichter 20 und ein Mahlrotor 30 angeordnet, des weiteren münden eine
Mahlgutzuführung 24 und eine Luftzuführung 26 in den Innenraum 18 und ein
Feingutaustritt 28 führt aus dem Innenraum 18 heraus. Der Innenraum 18 der
Sichtermühle 10 ist durch drei koaxial zur Drehachse 22 des Windsichters 20
angeordnete Kammern 50, 52 und 54 unterteilt. Die innere Kammer 50 mit
dem darin angeordneten Windsichter 20 bildet die Sichtkammer. Die nach
außen hin an die Sichtkammer 50 anschließende Kammer 52 bildet mit den
darin enthaltenen Mahlwerkzeugen 34 die Mahlkammer. Die an die
Mahlkammer nach außen hin anschließende äußerste Kammer 54 ist
geschlossen. Diese den Innenraum 18 unterteilenden Kammern 50, 52 und 54
werden durch einen Einsatz 70 gebildet. Dieser Einsatz 70 setzt sich aus
mehreren Elementen zusammen, nämlich zwei im wesentlichen ringförmige
Auflagen 78 und 79, ein ringförmiges Prallfutter 36, einen Trennring 70,
Leitblechen 72 und einem Mantelring 74. Trennring 76, Leitbleche 72 und
Mantelring 74 sind hier vorteilhafterweise einstückig ausgebildet. Der
Mahlrotor 30 schließlich weist eine Mahlscheibe 32 auf, an deren Umfang eine
Reihe von Mahlwerkzeugen 34 bzw. 34a verteilt angeordnet sind.
Im Betrieb wird das Mahlgut über die Mahlgutzuführung 24 der Mahlkammer
52 an einem Punkt des Umfangs zugeführt. Durch die in der Mahlkammer 52
rotierenden Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a wird das Mahlgut erfaßt, in der
Mahlkammer 52 verteilt und gegen das Prallfutter 36 geschleudert, so daß es
zerkleinert wird. Durch die Luftzuführung 26 und den Ringspalt 44 zwischen
Mahlscheibe 32 und Prallfutter 36 wird Luft mit relativ hoher
Strömungsgeschwindigkeit in die Mahlkammer 52 eingeführt, die das Mahlgut
erfaßt und durch die Austrittsöffnung 58 der Mahlkaminer 52 in die
Sichtkammer 50 überführt. Dazu ist im Deckel 14 eine im wesentlichen
ringförmige Ausnehmung 16 angeordnet, die als Umlenkzone für den das
Mahlgut enthaltende Luftstrom dient. Der Durchmesser dieser ringförmigen
Ausnehmung ist dabei im Bereich der Auslaßöffnung 58 kleiner als in dem
Übergangsbereich zur Sichtkammer 50, so daß sich die Luftströmung in dieser
Umlenkzone gleichzeitig auch verlangsamt. Durch die vor dem Auslaß 58 in
der Mahlkammer 52 angeordneten Leitbleche 72 wird zudem verhindert, daß
sich die turbulente Drallströmung, welche durch die umlaufenden
Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a erzeugt wird, ungehindert über die Umlenkzone
16 bis zur Sichtkammer 50 fortsetzen kann. Diese Leitbleche 72 sind dabei
schaufelförmig gebogen und mit einem vorgegebenen Winkel zur Senkrechten
ausgerichtet. Damit wirken diese Leitbleche 72 als Prall- und Turbulenzbrecher
und sorgen für eine Gleichrichtung der das Mahlgut enthaltenden
Luftströmung.
Diese das Mahlgut enthaltende Luftströmung gelangt dann weiter zum
rotierenden Windsichter 20, der nur das Feingut durch den Feingutaustritt 28
aus der Sichtermühle 10 herausläßt, die Grobteilchen jedoch zurückweist.
Diese Grobteilchen fallen dann zurück auf die Mahlscheibe 32 und gelangen
dort durch die Eintrittsöffnung 56 zurück in die Mahlkammer 52, wo sie
erneut einer Mahlung ausgesetzt werden. Auf diese Weise entsteht ein gewisser
Mahlgutkreislauf innerhalb der Sichtermühle, der für eine gleichmäßige,
schrittweise Zermahlung des Mahlgutes sorgt. Durch die Wahl der
Rotationsgeschwindigkeiten von Windsichter 20 und Mahlrotor 30 läßt sich
eine für das jeweilige Mahlgut optimale Mahlung und eine die geforderte
Korngröße gewährleistende Sichtertrennschärfe einstellen.
Soll nun von einem Produkt auf ein anderes gewechselt werden, wobei die
beiden Produkte miteinander unverträglich sind, so muß vor dem
Produktwechsel eine Reinigung aller produktberührten Oberflächen der
Sichtermühle erfolgen. Dazu wird der abklappbar ausgebildete Deckel 14 mit
dem mit dem Deckel 14 abklappbar ausgebildeten Windsichter 20 abgeklappt,
so daß der Einsatz 70 frei zugänglich ist. Da dieser Einsatz 70 herausnehmbar
im Innenraum 18 angeordnet ist und wie bei dieser Ausführungsform
vorzugsweise aus Einzelteilen zusammengesteckt ist, ist er besonders schnell
und einfach aus dem Innenraum 18 herauszunehmen und gründlich zu reinigen.
Da außerdem die Mahlscheibe 32 auf den Mahlrotor 30 aufgesteckt und mit
diesem durch nicht dargestellte Schrauben verbunden ist, ist auch die
Mahlscheibe 32 leicht aus dem Innenraum 18 zu entfernen, um sie zu reinigen
oder durch eine neue Mahlscheibe zu ersetzen. Damit läßt sich mit dieser
Sichtermühle 10 im Betrieb ein einfacher und schneller kontaminationsfreier
Produktwechsel durchführen.
Der herausgenommene Einsatz 70 und die herausgenommene Mahlscheibe 32
können nun nach dem Reinigen wieder eingesetzt werden, es können jedoch
auch andere Mahlscheiben und andere Einsätze, je nach den Anforderungen
des Mahlgutes eingesetzt werden.
In Fig. 2 ist diese Sichtermühle 10 dargestellt, bei der nach dem Reinigen eine
andere Mahlscheibe 32 und ein anderer Einsatz 70a eingesetzt wurden. Dieses
Ausführungsbeispiel entspricht bis auf die andere Mahlscheibe 32 und den
anderen Einsatz 70a sowie eine zweite Mahlgutzuführung 25 dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und zeigt auch dessen Arbeitsweise, so daß auf
eine erneute ausführliche Beschreibung verzichtet wird.
Auch dieses Ausführungsbeispiel weist koaxial zur Drehachse 22 des
Windsichters 20 angeordnete Kammern 50, 52a und 54a auf. Zur Realisierung
größerer Prallgeschwindigkeiten oder einer größeren Mahlzone ist bei diesem
Ausführungsbeispiel eine Mahlscheibe 32 mit größerem Durchmesser
eingesetzt, so daß die Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a auf einem größeren
Umfang rotieren und demzufolge eine größere Umtangsgeschwindigkeit und
damit Prallgeschwindigkeit aufweisen. Die Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a sind
hier in der äußersten Kammer 54a enthalten, die als Mahlkammer ausgebildet
ist. Die innere Kammer 50 mit dem darin angeordneten Windsichter 20 ist die
Sichtkammer, und die zwischen Sichtkammer 50 und Mahlkammer 54a
angeordnete Kammer 52 ist in diesem Fall geschlossen ausgeführt.
Der die den Innenraum 18 unterteilenden Kammern 50, 52a und 54a bildende
Einsatz 70a ist auch hier aus mehreren Elementen zusammengesetzt, den
Auflagen 78 und 80, dem Prallfutter 36a, den Leitblechen 72 und dem
Hohlmantelring 82. Die Leitbleche 72 sind vorzugsweise einstückig mit dem
Hohlmantelring 82 ausgebildet. Die zweite Mahlgutzuführung 25 führt ebenso
wie die erste Mahlgutzuführung 24 in die Mahlkammer 54a, in die auch durch
die Luftzuführung 26 und den Ringspalt 44 zwischen Mahlscheibe 32 und
Prallfutter 36a Luft eingeführt wird.
Die Mahlgutzuführung 25 ist als Schwerkrafteinlaß ausgebildet und kann bei
Bedarf auch mit zusätzlicher Förderluft alternativ zu der Mahlgutzuführung 24
eingesetzt werden, durch die das Mahlgut pneumatisch oder mechanisch der
Mahlkammer 54a zugeführt wird. Ob nun das Mahlgut durch die
Mahlgutzuführung 24 oder die Mahlgutzuführung 25 zugeführt wird, hängt von
der Beschaffenheit des Mahlgutes ab, hat jedoch keinen Einfluß auf die
Mahlung des Mahlgutes. Dieses wird in der schon zuvor beschriebenen Weise
in der Mahlkammer 54a zermahlen und von dort zur Sichtkammer 50 geführt,
von der das Feingut mittels des Windsichters 20 durch den Feingutaustrag 28
aus der Sichtermühle 20 herausgeführt wird. Das abgewiesene Grobgut fällt
zurück auf die Mahlscheibe 32 und gelangt von dort durch die Eintrittsöffnung
56a zurück in die Mahlkammer 54a, die es dann in der ebenfalls schon
beschriebenen Weise wiederum durch die Austrittsöffnung 58a verläßt.
In Fig. 3 ist erneut die Sichtermühle 10 dargestellt, jedoch mit einem anderen
Einsatz 70b und zwei Mahlscheiben 32, 38. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist
der Innenraum 18 durch den Einsatz 70b in vier Kammern 50, 52b, 54b und
57 geteilt, die im wesentlichen koaxial zur Drehachse 22 des Windsichters 20
angeordnet sind, wobei die äußerste Kammer 54b jedoch einen sich unterhalb
der anderen Kammern zur Mitte hin erstreckenden Bereich aufweist. Die
Kammer 57 ist hier nicht als Mahlkammer ausgebildet und deshalb geschlossen
ausgeführt. Der Einsatz 70b ist auch hier aus mehreren Elementen
zusammengesetzt, einer Auflage 78a, dem äußeren Prallfutter 42, den
Leitblechen 72, dem Hohlmantelring 82a, der ringförmigen Abdeckscheibe 84,
dem Mantelring 74a und dem inneren Prallfutter 36b.
Die Wirkungsweise ist ähnlich zu der Wirkungsweise der vorhergehend
beschriebenen Ausführungsformen. Diese hier beschriebene Ausführungsform
weist jedoch zwei Mahlkammern 52b, 54b auf, wovon die innere Kammer 52b
als Vormahlkammer wirkt und die äußere Kammer 54b als Feinmahlkammer
wirkt. Das Mahlgut wird der Vormahlkammer 52b durch die erste
Mahlgutzuführung 24 oder alternativ durch die zweite Mahlgutzuführung 25
zugeführt und dort durch die in dieser Vormahlkammer 52b rotierenden
Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a der ersten Mahlscheibe 32 in der
Vormahlkammer 52b verteilt und gegen das erste Prallfutter 36b geschleudert.
Dadurch wird das Mahlgut zerkleinert und gelangt anschließend durch die als
ringförmiger Spalt ausgebildete Austrittsöffnung 58b aus der Vormahlkammer
52b gleichmäßig über den Umfang verteilt in die Feinmahlkammer 54b. Dort
wird das Mahlgut von den Mahlwerkzeugen 40 bzw. 40a erfaßt und gegen das
zweite Prallfutter 42 geschleudert, wodurch es weiter zerkleinert wird. Mittels
der durch die Luftzuführung 26 und den ringförmigen Spalt 44 zwischen
zweiter Mahlscheibe 38 und zweiten Prallfutter 42 zugeführten Mühlenluft
gelangt das Mahlgut dann durch die Austrittsöffnung 58c und die Umlenkzone
16 in die Sichtkammer 50. Von dort wird das Feingut mittels des Windsichters
aus dem Feingutaustrag 28 aus der Sichtermühle herausgeführt, während das
Grobgut zurück zur ersten Mahlscheibe 32 fällt. Von dort gelangt es durch die
Eintrittsöffnung 56b zurück in die Vormahlkammer 52b, wodurch es erneut in
den zuvor beschriebenen Mahlgutkreislauf eingeführt wird.
Diese hier beschriebene Ausführungsform ist besonders für harte Materialien
geeignet, da diese zuerst punktförmig der Vormahlstufe zugeführt werden, wo
sie mit relativ geringer Prallgeschwindigkeit zerkleinert und über den Umfang
verteilt werden, und anschließend gleichmäßig über den Umtang verteilt der
Feinmahlstufe zugeführt werden, wo sie mit relativ hoher Prallgeschwindigkeit
weiter zerkleinert werden. Damit wird ein relativ geringer Verschleiß an den
Mahlwerkzeugen 34 bzw. 34a und 40 bzw. 40a erzielt. Des weiteren ist mit
dieser Ausführungsform ein hoher Materialdurchsatz und eine hervorragende
Sichtertrennschärfe zu erzielen.
Die äußere Kammer 54b weist in Richtung auf Austrittsöffnung 58c hin einen
konstanten Kreisquerschnitt auf. Diese äußere Kammer 54b kann jedoch auch,
wie die äußere Kammer 54a in Fig. 2 und die äußere Kammer 52 in Fig. 1
einen sich in Richtung auf den Auslaß hin verengenden Kreisquerschnitt
aufweisen. Entscheidend ist hier nur, daß der Eintrittsbereich von der äußeren
Kammer in die Umlenkzone 16 einen kleineren Querschnitt aufweist als der
Austrittsbereich von der Umlenkzone 16 in die Sichtkammer 50, um eine
Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit zu erreichen.
In Fig. 4 ist die zweite als Schwerkraftzuführung ausgebildete
Mahlgutzuführung 25 der Ausführungsform der Fig. 3 in einer Abwandlung
vergrößert dargestellt. Die Mahlgutzuführung 25 führt hier nicht zur im
Einsatz 70b ausgebildeten Vormahlkammer 52b, sondern lediglich zur
Umlenkzone 16. Damit gelangt das durch die Mahlgutzuführung 25 zugeführte
Mahlgut direkt zur Sichtkammer 50, was insbesondere dann vorteilhaft ist,
wenn im zugeführten Mahlgut bereits ein hoher Feingutanteil enthalten ist,
welcher nicht mehr zerkleinert, sondern lediglich ausgerichtet werden soll. Bei
dieser Ausbildung der Mahlgutzuführung 25 kann der Feinstaubanteil dann
bereits die Mühle 10 verlassen, während das Überkorn vom Windsichter 20
abgewiesen und dem zuvor beschriebenen Mahlgutkreislauf zugeführt wird.
In der Fig. 5 wird eine weitere Ausführungsform des Windsichters 20
dargestellt, die sich von der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
durch einen anderen Antrieb der Mahlscheibe 32 unterscheidet. In einem
Legergehäuse 101 ist eine äußere Antriebswelle 102 angeordnet, die mit der
Mahlscheibe 32 gekoppelt werden kann, die jedoch in der hier gezeigten
Ausführungsform keine Funktion besitzt. In der Antriebswelle 102, die als
Hohlwelle ausgebildet ist, ist eine weitere Antriebswelle 130 gelagert, die
einen Mahlrotor 30 mit der Mahlscheibe 32 trägt. Nach unten erstreckt sich die
Hohlwelle 102 in einen Antriebsraum 105 und trägt dort Antriebsscheiben 103.
Nach unten erstreckt sich die innere Antriebswelle 130 ebenfalls in den
Antriebsraum 105 und trägt dort Antriebsscheiben 104, die mit einem nicht
dargestellten Antriebsmotor verbunden sind. Zwischen den Mahlkammern und
dem Antriebsraum 105 ist der seitliche Lufteintrittskanal 100 angeordnet, der
nach oben in die Luftzuführung 26 übergeht.
In der Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die bis auf den
Antrieb der in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsform entspricht. Während in
der Fig. 3 beide Mahlscheiben 32 und 38 auf einem gemeinsamen Rotor 30
angeordnet sind, ist in der in der Fig. 6 gezeigten Ausführungsform ein
koaxialer Antrieb für die Mahlscheiben 32 und 38 vorgesehen. Die äußere
Antriebswelle 102 ist mit der unteren Mahlscheibe 38 verbunden und die
innere Antriebswelle 130 mit der oberen Mahlscheibe 32. Beide Mahlscheiben
können gleichsinnig oder gegenläufig angetrieben werden, wobei die im
Antriebsraum 105 befindlichen Antriebsscheiben 103, 104 mit jeweils eigenen
(nicht dargestellten) Antriebsmotoren verbunden werden.
Bezugszeichenliste
10 Sichtermühle
12 Gehäuse
14 Deckel
16 Ausnehmung (Umlenkzone)
18 Innenraum
20 Windsichter
22 Sichterwelle
24 erste Mahlgutzuführung
25 zweite Mahlgutzuführung
26 Luftzuführung
28 Feingutaustritt
30 Mahlrotor
32 erste Mahlscheibe
34, 34a Mahlwerkzeuge/erste Reihe
36, 36a, 36b erstes Prallfutter
38 zweite Mahlscheibe
40, 40a Mahlwerkzeuge/zweite Reihe
42 zweites Prallfutter
44 Ringspalt
50 innere Kammer
52, 52a, 52b erste äußere Kammer
54, 54a, 54b zweite äußere Kammer
56, 56a, 56b, 56c Eintrittsöffnung
57 dritte äußere Kammer
58, 58a, 58b, 58c Austrittsöffnung
70, 70a, 70b Einsatz
72 Leitbleche
74, 74a Mantelring
76 Trennring
78 Auflagen
79 Auflagen
80 Auflagen
82 Hohlmantelring
82a Hohlmantelring
84 ringförmige Abdeckscheibe
100 Lufteintrittskanal
101 Lagergehäuse
102 Antriebswelle, Hohlwelle
103 Antriebsscheibe
104 Antriebsscheibe
105 Antriebsraum
130 Antriebswelle.
12 Gehäuse
14 Deckel
16 Ausnehmung (Umlenkzone)
18 Innenraum
20 Windsichter
22 Sichterwelle
24 erste Mahlgutzuführung
25 zweite Mahlgutzuführung
26 Luftzuführung
28 Feingutaustritt
30 Mahlrotor
32 erste Mahlscheibe
34, 34a Mahlwerkzeuge/erste Reihe
36, 36a, 36b erstes Prallfutter
38 zweite Mahlscheibe
40, 40a Mahlwerkzeuge/zweite Reihe
42 zweites Prallfutter
44 Ringspalt
50 innere Kammer
52, 52a, 52b erste äußere Kammer
54, 54a, 54b zweite äußere Kammer
56, 56a, 56b, 56c Eintrittsöffnung
57 dritte äußere Kammer
58, 58a, 58b, 58c Austrittsöffnung
70, 70a, 70b Einsatz
72 Leitbleche
74, 74a Mantelring
76 Trennring
78 Auflagen
79 Auflagen
80 Auflagen
82 Hohlmantelring
82a Hohlmantelring
84 ringförmige Abdeckscheibe
100 Lufteintrittskanal
101 Lagergehäuse
102 Antriebswelle, Hohlwelle
103 Antriebsscheibe
104 Antriebsscheibe
105 Antriebsraum
130 Antriebswelle.
Claims (29)
1. Sichtermühle mit einem von einem Gehäuse umgebenen, in Kammern
unterteilten Innenraum, in dem ein Windsichter und eine auf einem
Mahlrotor befestigte Mahlscheibe antreibbar angeordnet sind, deren
Mahlwerkzeuge in einer koaxial zur Drehachse des Windsichters
angeordneten äußeren Kammer umlaufen, und in den mindestens eine
Mahlgutzuführung und eine Luftzuführung münden und aus dem ein
Feingutaustritt herausführt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (12) einen abnehmbaren Deckel (14) aufweist,
daß in den Innenraum (18) mindestens eine Mahlscheibe (32, 38) mit beliebigem Durchmesser einsetzbar ist, und
daß der Innenraum (18) mittels eines ein- oder mehrteiligen Einsatzes (70, 70a, 70b) in mindestens drei, an den Windsichter (20) und an die Mahlscheibe(n) (32, 38) angepaßte, in wesentlichen koaxiale Kammern (50, 52, 52a, 52b, 54, 54a, 54b) variabel unterteilbar ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (12) einen abnehmbaren Deckel (14) aufweist,
daß in den Innenraum (18) mindestens eine Mahlscheibe (32, 38) mit beliebigem Durchmesser einsetzbar ist, und
daß der Innenraum (18) mittels eines ein- oder mehrteiligen Einsatzes (70, 70a, 70b) in mindestens drei, an den Windsichter (20) und an die Mahlscheibe(n) (32, 38) angepaßte, in wesentlichen koaxiale Kammern (50, 52, 52a, 52b, 54, 54a, 54b) variabel unterteilbar ist.
2. Sichtermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Windsichter (20) am Deckel (14) angeordnet und mit diesem abnehmbar
ist.
3. Sichtermühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest Teile (74, 74a, 36, 36a, 36b, 76, 84, 82a) des Einsatzes (70,
70a, 70b) austauschbar am Deckel (14) angeordnet sind.
4. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die keine Mahlwerkzeuge (34, 40) enthaltenden
äußeren Kammern (52a) mittels des Einsatzes (70a) geschlossen
ausgebildet sind.
5. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Mahlwerkzeuge (34, 40) enthaltenden
äußeren Kammern (52, 54a, 52b, 54b) eine Eintrittsöffnung (56, 56a,
56b, 56c) und eine Austrittsöffnung (58, 58a, 58b, 58c) für das
Mahlgut sowie ein Prallfutter (36, 36a, 36b, 42) aufweisen, das
Bestandteil des Einsatzes (70, 70a, 70b) ist.
6. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mahlrotor (30) eine Mahlscheibe (32) mit einer
Reihe von am Umfang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen (34)
aufweist.
7. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß Mahlgutzuführung (24, 25) und Luftzuführung (26)
in die die Mahlwerkzeuge (34) enthaltende Kammer (52, 54a) münden.
8. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (56, 56a) und die
Austrittsöffnung (58, 58a) der die Mahlwerkzeuge (34) enthaltenden
Kammer (52, 54a) mit der inneren Kammer (50) in Verbindung stehen.
9. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Prallfutter (36, 36a) den 1,6- bis 1,7-fachen
oder 2,0- bis 2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem
Außendurchmesser des Windsichters (20) aufweist.
10. Sichtermühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Prallfutter (36, 36a) den 1,66-fachen oder 2,1-fachen Innendurchmesser
gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters (20) aufweist.
11. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mahlrotor (30) eine zweite Mahlscheibe (38)
mit größerem Durchmesser und einer zweiten Reihe von am Umfang
verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen (40) aufweist.
12. Sichtermühle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Mahlscheibe (38) unterhalb der ersten Mahlscheibe (32)
angeordnet ist.
13. Sichtermühle nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mahlgutzuführung (24, 25) in die die erste Reihe von
Mahlwerkzeugen (34) enthaltende Kammer (52b) und die Luftzuführung
(26) in die die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen (40) enthaltende
Kammer (54b) mündet.
14. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (56b) der die erste Reihe von
Mahlwerkzeugen (34) enthaltenden Kammer (52b) und die
Austrittsöffnung (58c) der die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen (40)
enthaltenden Kammer (54b) jeweils mit der inneren Kammer (50) in
Verbindung stehen.
15. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (58b) der die erste Reihe von
Mahlwerkzeugen (34) enthaltenden Kammer (52b) mit der
Eintrittsöffnung (56c) der die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen (40)
enthaltenden Kammer (54b) eine gemeinsame Durchtrittsöffnung für das
Mahlgut bildet.
16. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Prallfutter (42) den 1,2- bis 1,3-fachen
Durchmesser des ersten Prallfutters (36b) aufweist.
17. Sichtermühle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Prallfutter (42) den 1,26-fachen Durchmesser des ersten
Prallfutters (36b) aufweist.
18. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Prallfutter (36b) den 1,6- bis 1,7-fachen
und das zweite Prallfutter (42) den 2,0- bis 2,2-fachen
Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters
(20) aufweist.
19. Sichtermühle nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Prallfutter (36b) den 1,6-fachen und das zweite Prallfutter (42) den 2,1-fachen
Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des
Windsichters (20) aufweist.
20. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß Windsichter (20) und Mahlrotor (30) unabhängig
voneinander antreibbar sind.
21. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel (14) abklappbar ausgebildet ist.
22. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Windsichter (20) mit dem Deckel (14)
abklappbar ist.
23. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mahlgutzuführung (25a) in die innere Kammer
(50) mündet.
24. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß bei der Kammer (52, 54a, 54b), deren
Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) mit der inneren Kammer (50) in
Verbindung ist, die Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) über eine
ringförmige Ausnehmung (16) im Deckel (14) mit der inneren Kammer
(50) verbunden ist.
25. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kammer (52, 54a, 54b), deren
Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) mit der inneren Kammer (50) in
Verbindung ist, eine Anzahl von Leitblechen (72) aufweist.
26. Sichtermühle nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitbleche (72) schaufelförmig gebogen sind und mit einem
vorgegebenen Winkel zur Senkrechten mit gleichem Abstand zueinander
zwischen den Wänden der Kammer (52, 54a, 54b) im zur
Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) der Kammer (52, 54a, 54b) führenden
Bereich angeordnet sind.
27. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mahlscheiben (32, 38) unabhängig voneinander
antreibbar sind.
28. Sichtermühle nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mahlscheiben (32, 38) gegenläufig antreibbar sind.
29. Sichtermühle nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mahlscheiben (32, 38) koaxial mittels einer äußeren Antriebswelle
(102), die als Hohlwelle ausgebildet ist, und einer in der Hohlwelle
angeordneten inneren Antriebswelle (130) antreibbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19520325A DE19520325C2 (de) | 1994-06-03 | 1995-06-02 | Sichtermühle |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4419497 | 1994-06-03 | ||
| DE19520325A DE19520325C2 (de) | 1994-06-03 | 1995-06-02 | Sichtermühle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19520325A1 true DE19520325A1 (de) | 1995-12-07 |
| DE19520325C2 DE19520325C2 (de) | 1998-09-10 |
Family
ID=6519752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19520325A Expired - Fee Related DE19520325C2 (de) | 1994-06-03 | 1995-06-02 | Sichtermühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19520325C2 (de) |
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