[go: up one dir, main page]

DE19520325A1 - Sichtermühle - Google Patents

Sichtermühle

Info

Publication number
DE19520325A1
DE19520325A1 DE19520325A DE19520325A DE19520325A1 DE 19520325 A1 DE19520325 A1 DE 19520325A1 DE 19520325 A DE19520325 A DE 19520325A DE 19520325 A DE19520325 A DE 19520325A DE 19520325 A1 DE19520325 A1 DE 19520325A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
classifier
chamber
mill according
classifier mill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19520325A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19520325C2 (de
Inventor
Karl-Heinz Schwamborn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neuman & Esser Anlagenbau GmbH
Original Assignee
Neuman & Esser Anlagenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neuman & Esser Anlagenbau GmbH filed Critical Neuman & Esser Anlagenbau GmbH
Priority to DE19520325A priority Critical patent/DE19520325C2/de
Publication of DE19520325A1 publication Critical patent/DE19520325A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19520325C2 publication Critical patent/DE19520325C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/286Feeding or discharge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/14Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with vertical rotor shaft, e.g. combined with sifting devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sichtermühle mit einem von einem Gehäuse umgebenen, in Kammern unterteilten Innenraum, in dem ein Windsichter und eine auf einem Mahlrotor befestigte Mahlscheibe antreibbar angeordnet sind, deren Mahlwerkzeuge in einer horizontal zur Drehachse des Windsichters angeordneten äußeren Kammer umlaufen, und in den mindestens eine Mahlgutzuführung und eine Luftzuführung münden und aus dem ein Feingutaustritt herausführt.
Derartige Sichtermühlen werden zur Vermahlung unterschiedlichster Produkte vornehmlich in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, der Süßwarenindustrie und der Beschichtungspulverindustrie eingesetzt.
Aus der DE 34 26 478 C1 ist eine derartige Sichtermühle bekannt, die hinsichtlich der Gutförderung von der Mahlzone zur Sichtvorrichtung verbessert wurde, wobei die Ausbildung von die Mahlwirkung verringernden Gutpolstern an der Prallvorrichtung verhindert werden sollte. Die Prallvorrichtung ist als konischer, sich nach oben verjüngender Rost ausgebildet, der einen das Sichtrad umgebenden Leitmantel trägt. Obwohl diese Prallvorrichtung mit dem Leitmantel austauschbar sein soll, läßt sich ein Umbau nur mit großem Aufwand bewerkstelligen, weil nicht nur der Aufgabebehälter mit dem Zellrad sondern auch Teile der Gehäusewand entfernt werden müssen. Eine variable Innenraumgestaltung ist nicht vorgesehen und auch gar nicht möglich, weil die Abmessungen des Leitmantels durch die Mahlgutzuführung festgelegt ist. Die Sichtermühle kann lediglich mit einer Mahlscheibe mit definiertem Durchmesser betrieben werden.
Das DE-GM K9231 beschreibt eine Prallmühle ohne Windsichter, die zwei Mahlkammern aufweist. Das Mahlgut wird von oben über einen Mahlguttrichter zugeführt und fällt dann auf die Mahlrotoren. Das zerkleinerte Gut verläßt die Prallmühle durch einen unterhalb der Mahlkammern angeordneten Trichter. Der Mahlrotor ist an die Gehäuseabmessungen angepaßt und läßt eine Veränderung der Innenraumeinteilung nicht zu.
Aus der DE 30 13 662 C2 ist ebenfalls eine Prallmühle bekannt, bei der der Deckel abnehmbar ist, was auf einfache Weise realisiert werden konnte, weil kein Windsichter vorhanden ist.
Aus der DE-AS 12 86 386 ist eine Schleuderprallmühle mit Sichter bekannt, in dessen Innenraum u. a. ein Gußteil in Form eines Hyperboloids angeordnet ist, das die Mahlkammer nach oben begrenzt, und den oberen Abschluß bildet. Im Innenraum ist ein Leitring vorgesehen, der die Sichterkammer von der Mahlkammer trennt. Auch diese Prallmühle ist nur mit einer Mahlscheibe und einem einzigen festgelegten Durchmesser zu betreiben.
Eine weitere Sichtermühle ist aus der DE-GM 91 09 608 bekannt. Bei dieser bekannten Sichtermühle weist der Mahlrotor vier übereinander angeordnete Mahlscheiben auf, bei denen jeweils am Umfang eine Reihe von Mahlwerkzeugen verteilt angeordnet sind. Der Durchmesser der Mahlscheiben nimmt von oben nach unten hin zu und das Gehäuse ist hier entsprechend ausgebildet, so daß eine lange, konisch verlaufende Mahlzone gebildet wird. Oberhalb des Mahlrotors ist in einem Hohlraum des Gehäuses der Windsichter angeordnet, dessen Antriebswelle koaxial in der Antriebswelle des Mahlrotors angeordnet ist. Das Mahlgut wird in diesen Hohlraum eingeführt und gelangt durch die Mahlzone hindurch in einen unterhalb des Mahlrotors angeordneten Ringkanal. In diesen Ringkanal wird Luft eingeführt, die das gemahlene Gut durch im Gehäuse angeordnete spiralförmige Ringkanäle zurück in den Hohlraum führt. Von diesem Hohlraum wird das gemahlene Gut dann entweder durch den Windsichter und den Feingutaustritt aus dem Gehäuse herausgeführt oder erneut der Mahlzone zugeführt, abhängig von der Feinheit des gemahlenen Gutes. Zur Unterstützung des Mahlguttransportes wird Sekundärluft in die Mahlzone eingeleitet.
Diese bekannte Sichtermühle ist eine aufwendige und komplizierte Konstruktion und damit in der Herstellung sehr teuer. Weiterhin ist diese Sichtermühle nur für hitzeunempfindliches Mahlgut geeignet, da aufgrund der hintereinandergeschalteten vier Mahlscheiben eine sehr intensive Zerkleinerung des Mahlgutes in der Mahlzone erfolgt, verbunden mit einer großen Erwärmung. Die große Erwärmung resultiert aus den unmittelbar aufeinanderfolgenden Einzelprallbeanspruchungen eines durchlaufenden Partikels, für das keine Abkühlzeit zwischen den Beanspruchungen bleibt. Da bei dieser bekannten Sichtermühle außerdem die produktberührten Oberflächen dieser Sichtermühle nur bei einer vollständigen Demontage zugänglich sind, ist eine Reinigung der produktberührten Oberflächen im Betrieb nahezu unmöglich. Eine derartige Reinigung ist aber Voraussetzung für einen häufigen Produktwechsel auf einer Sichtermühle zur Verwendung von unterschiedlichen Produkten mit unterschiedlichen Produkteigenschaften, die sich nicht gegenseitig kontaminieren dürfen, so daß diese bekannte Sichtermühle für eine derartige Verwendung nicht geeignet ist. Ein weiterer Nachteil dieser Sichtermühle besteht darin, daß die Gehäuseabmessungen an den Mahlscheibendurchmesser angepaßt ist, so daß weder größere noch kleinere Mahlscheiben verwendet werden können. Ein Umbau der Sichtermühle, wodurch unterschiedliche Einsatzbereiche erschlossen werden könnten, ist nicht möglich.
Es ist ferner eine Sichtermühle bekannt, bei der der Mahlrotor zwei Mahlscheiben mit jeweils einer Reihe von am Umtang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen aufweist. Diese Mahlscheiben haben einen unterschiedlichen Durchmesser und die Mahlscheibe mit dem größeren Durchmesser ist über der Mahlscheibe mit dem kleineren Durchmesser angeordnet. Das Mahlgut wird der kleinen Mahlscheibe zugeführt und gelangt von dort mittels von unterhalb der kleinen Mahlscheibe zugeführter Luft zur großen Mahlscheibe und von dort durch ein axial über der großen Mahlscheibe angeordnetes Steigrohr zu einem im oberen Teil der Sichtermühle angeordneten Hohlraum. Dieses Steigrohr mit einem darüber angeordneten Konus bildet die Vorsichtstufe dieser Sichtermühle. Im Hohlraum ist weiterhin ein Windsichter angeordnet, durch den das Feingut aus dem Gehäuse herausgeführt wird. Das Grobgut fällt zurück und wird durch eine außerhalb des Sichtermühlengehäuses angeordnete Rückführung erneut der kleinen Mahlscheibe zugeführt.
Diese bekannte Sichtermühle ist eine großvolumige, aufwendige und komplizierte Konstruktion und damit in der Herstellung sehr teuer. Weiterhin ist eine Reinigung der produktberührten Oberflächen nur bei vollständig demontierter Sichtermühle möglich, was aufgrund der Konstruktion äußerst aufwendig ist. Damit ist mit dieser Sichtermühle im Betrieb ein schneller kontaminationsfreier Produktwechsel nicht möglich, so daß im Betrieb im wesentlichen nur ein Produkt gemahlen werden kann.
Vor diesem Hintergrund ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der Nachteile des Standes der Technik eine Sichtermühle bereitzustellen, die kompakt und einfach konstruiert ist, mit der im Betrieb schnell und einfach ein kontaminationsfreier Produktwechsel durchgeführt werden kann, und die so variabel ist, daß ein breites Spektrum von Produkten gemahlen werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruches.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dadurch, daß das Gehäuse einen abnehmbaren Deckel aufweist, der vorteilhafterweise abklappbar ausgebildet ist, wird eine besonders leichte und schnelle Zugänglichkeit zu dem Innenraum der erfindungsgemäßen Sichtermühle bereitgestellt, so daß der Einsatz, die Mahlscheibe und der Windsichter einfach und schnell herausgenommen und gereinigt oder ersetzt werden können und die produktberührten Oberflächen für eine gründliche Reinigung leicht zugänglich sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Windsichter am Deckel angeordnet ist und mit diesem abnehmbar ist. Wenn der Deckel abklappbar ausgebildet ist, so wird der Windsichter beim Abklappen des Deckels aus dem Innenraum herausgeschwenkt.
Da in den Innenraum eine oder mehrere Mahlscheiben eingesetzt werden können, die beliebigen Durchmesser aufweisen können, der allenfalls durch die Gehäuseabmessungen und die Abmessungen des Windsichters eingeschränkt sind, kann der Windsichter an die unterschiedlichsten zu mahlenden Produkte angepaßt werden.
Entsprechend der ausgewählten Mahlscheibe bzw. Mahlscheiben wird der des Gehäuses unterteilt, was mittels eines ein- oder mehrteiligen auf einfache Weise vorgenommen werden kann. Der Innenraum ist mittels des Einsatzes in mindestens drei, an den Windsichter und die Abmessungen der Mahlscheibe(n) angepaßte, im wesentlichen koaxiale Kammern variabel unterteilbar, so daß beispielsweise eine einstufige Sichtermühle mit kleiner oder großer Mahlkammer oder eine zwei- oder mehrstufige Sichtermühle mit entsprechenden Mahlkammern auf einfache Weise realisiert werden können. Es wird dadurch eine außerordentlich große Flexibilität erzielt, was vorher nur mit mehreren unterschiedlichen Sichtermühlen möglich war.
Im Betrieb läßt sich auf besonders schnelle und einfache Weise ein kontaminationsfreier Produktwechsel durchführen, indem einfach der durch das vorhergehende Produkt verschmutzte Einsatz herausgenommen, gereinigt und wiedereingesetzt wird oder durch einen neuen und sauberen Einsatz ersetzt wird. Dieser neue Einsatz kann dabei in seiner Ausbildung an die Anforderungen bei der Mahlung des neuen Produktes angepaßt sein. Ist der Einsatz aus mehreren Elementen zusammengesetzt, so kann er für eine gründliche Reinigung einfach auseinandergenommen werden. Weiterhin läßt sich durch die Auswahl verschiedener Elemente leicht ein an die jeweiligen Anforderungen angepaßter Einsatz zusammensetzen. Außerdem sind bei herausgenommenem Einsatz die produktberührten Oberflächen der Mühle leicht und schnell zugänglich, so daß auch hier die für einen kontaminationsfreien Produktwechsel notwendige gründliche Reinigung leicht und schnell durchgeführt werden kann.
Ein Umbau der Sichtermühle kann dadurch erleichtert werden, daß zumindest Teile des Einsatzes austauschbar am Deckel angeordnet sind. Diese Teile können das Prallfutter, der Trennring, der Mantelring oder der Abdeckring sein. Damit sind diese Teile nach Abnahme des Deckels frei zugänglich und können gereinigt oder ausgetauscht werden.
Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die keine Mahlwerkzeuge enthaltenden äußeren Kammern durch entsprechende Teile des Einsatzes geschlossen ausgebildet sind und daß die die Mahlwerkzeuge enthaltenden äußeren Kammern eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung für das Mahlgut und ein Prallfutter aufweisen. Durch diese Ausbildung der koaxial angeordneten Kammern läßt sich leicht und einfach eine optimal die jeweiligen Anforderungen des Mahlgutes angepaßte Sichtermühle realisieren, die einstufig oder auch mehrstufig sein kann. Bei einer mehrstufigen Sichtermühle wird das Mahlgut von innen nach außen fortschreitend in den mit den Mahlwerkzeugen und dem Prallfutter als Mahlkammern ausgebildeten Kammern immer feiner zerkleinert. Dabei gelangt das Mahlgut durch die Eintrittsöffnung in die jeweilige Mahlkammer, wird dort durch die Mahlwerkzeuge gegen das Prallfutter geschleudert und verläßt anschließend diese Kammer durch die Austrittsöffnung. Damit sich das Mahlgut nicht in den nicht als Mahlkammern ausgebildeten Kammern festsetzen und diese kontaminieren kann, sind diese sowohl bei der einstufig als auch bei der mehrstufig ausgebildeten Sichtermühle geschlossen ausgebildet. Damit wird durch diese erfindungsgemäße Ausbildung der Kammern eine leichte Anpaßbarkeit der Sichtermühle an die Anforderungen unterschiedlichster Mahlgüter möglich, so daß mit der erfindungsgemäßen Sichtermühle ein breites Spektrum von Produkten gemahlen werden kann. Weiterhin wird durch die koaxiale Anordnung der Mahlkammern ein kurzer Mahlspalt realisiert, so daß eine kühle und temperaturschonende Mahlung der Produkte erfolgen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Mahlrotor eine Mahlscheibe mit einer Reihe von am Umfang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen auf. Vorteilhafterweise münden Mahlgutzuführung und Luftzuführung dann in die die Mahlwerkzeuge enthaltende Kammer. Die Mahlgutzuführung erfolgt dabei vorzugsweise pneumatisch, kann aber auch mechanisch oder als Schwerkraftzuführung erfolgen. Da bei dieser Ausführungsform nur eine der äußeren Kammern als Mahlkammer ausgebildet ist, sind die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung dieser Kammer vorteilhafterweise mit der inneren Kammer in Verbindung, die mit dem Windsichter als Sichtkammer ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform sind dann die anderen äußeren Kammern geschlossen, so daß sich in diesen kein Mahlgut absetzen kann. Je nach zu mahlendem Produkt und den daraus resultierenden Anforderungen können die Mahlwerkzeuge der Mahlscheibe dabei beliebig in einer der äußeren Kammern enthalten sein. Bei einer Sichtermühle mit beispielsweise drei koaxial angeordneten Kammern, bei der die Mahlwerkzeuge der Mahlscheibe in der äußersten Kammer enthalten sind, um eine möglichst große Prallgeschwindigkeit bzw. eine große Mahlzone zu erzielen, ist die Eintrittsöffnung dieser äußersten Kammer sowie die Austrittsöffnung mit der Sichtkammer verbunden, während die zwischen der Sichtkammer und der äußersten Kammer angeordnete Kammer geschlossen ausgebildet ist. Verlangt nun das Produkt kleinere Prallgeschwindigkeiten oder ist eine kleine Mahlzone ausreichend, so wird eine Mahlscheibe verwendet, deren Mahlwerkzeuge in der Kammer zwischen der Sichtkammer und der äußersten Kammer enthalten sind. In diesem Fall ist dann die äußerste Kammer geschlossen, und die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung dieser zwischen der Sichtkammer und der äußersten Kammer angeordneten Kammer, welche dann als Mahlkammer fungiert, sind mit der Sichtkammer verbunden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß der Mahlrotor eine zweite Mahlscheibe mit größerem Durchmesser und einer zweiten Reihe von am Umfang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen aufweist, die vorzugsweise unterhalb der ersten Mahlscheibe angeordnet ist. Diese Ausbildung ist besonders dann vorteilhaft, wenn harte Materialien mit großem Durchsatz in der Sichtermühle zerkleinert werden sollen oder wenn empfindliche Mahlgüter schonend zu vermahlen sind und hierfür die Mahlscheibendrehzahl gegenüber einstufigen Sichtermühlen reduziert werden kann. Diese Reduzierung der Prallgeschwindigkeit gegenüber einstufigen Sichtermühlen senkt den lungengängigen Feinstaubanteil. Vorteilhafterweise mündet bei dieser Ausführungsform dann die Mahlgutzuführung in die die erste Reihe von Mahlwerkzeugen enthaltende Kammer, welche hier als Vormahlkammer wirkt, und die Luftzuführung in die die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen enthaltende Kammer, welche hier als Feinmahlkammer wirkt.
Vorzugsweise sind die beiden Mahlscheiben fest miteinander verbunden, so daß die Mahlwerkzeuge der ersten Mahlscheibe eine geringere Umfangsgeschwindigkeit aufweisen als die Mahlwerkzeuge der zweiten Mahlscheibe. Damit wird das Mahlgut, welches zuerst in die Vormahlkammer geführt wird und dort von den Mahlwerkzeugen der ersten Mahlscheibe erfaßt und vorzerkleinert wird, einer geringeren Prallgeschwindigkeit ausgesetzt. Bei einer üblicherweise punktförmigen Zuführung des Mahlgutes in die Vormahlkammer wird das Mahlgut außerdem durch die Mahlwerkzeuge gleichmäßig über den Umfang verteilt durch die Zentrifugal- und Schwerkraftwirkung der Feinmahlkammer zugeführt. Da die Mahlwerkzeuge in dieser Feinmahlkammer eine höhere Umfangsgeschwindigkeit aufweisen, wird das Mahlgut dort weiter zerkleinert. Damit ist eine verschleißminimierte Mahlung von hartem Mahlgut mit hohem Durchsatz möglich, da das Mahlgut zuerst punktförmig den Mahlwerkzeugen mit einer geringen Umfangsgeschwindigkeit und damit einer geringen Prallgeschwindigkeit zugeführt wird, dort vorzerkleinert und über den Umfang verteilt wird. Da der Verschleiß zwischen der dritten und fünften Potenz mit der Prallgeschwindigkeit ansteigt, tritt durch die geringe Prallgeschwindigkeit dabei nur ein geringfügiger Verschleiß an den Mahlwerkzeugen auf. Das vorzerkleinerte und über den Umfang verteilte Mahlgut wird dann gleichmäßig über den Umfang verteilt den schneller rotierenden Mahlwerkzeugen der zweiten Mahlscheibe zugeführt, und dort fein zermahlen. Da die harten Mahlgutteilchen vorzerkleinert und gleichmäßig verteilt den schneller rotierenden Mahlwerkzeugen, die damit eine höhere Prallgeschwindigkeit aufweisen, zugeführt wird, tritt auch an diesen Mahlwerkzeugen kaum Verschleiß auf.
Um unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten oder auch unterschiedliche Drehrichtungen der Mahlscheiben zu realisieren, können diese koaxial angetrieben werden. Hierzu ist eine äußere Antriebswelle vorgesehen, die als Hohlwelle ausgebildet ist und die an einer der Mahlscheiben befestigt ist. Eine innere Antriebswelle, die in der Hohlwelle gelagert sein kann, ist an der zweiten Mahlscheibe befestigt. Beide Antriebswellen weisen eigene Antriebsmotoren auf. Dadurch wird die Flexibilität der Sichtermühle weiter vergrößert.
Es besteht auch die Möglichkeit, daß das Mahlgut direkt der inneren Kammer zugeführt wird, in welcher der Windsichter angeordnet ist. Dieses ist insbesondere dann sinnvoll, wenn in dem der Sichtermühle zugeführten Mahlgut bereits ein hoher Feingutanteil enthalten ist, welcher nicht mehr zerkleinert, sondern lediglich ausgesichtet werden soll. Durch diese Anordnung findet ein Vorsichtung des Mahlgutes statt, so daß der Feinstaubanteil bereits die Sichtermühle verlassen kann und nur noch das Überkorn den Mahlkammern zugeführt wird.
Vorteilhafterweise ist die Eintrittsöffnung der Vormahlkammer und die Austrittsöffnung der Feinmahlkammer jeweils mit der Sichtkammer in Verbindung, während die Austrittsöffnung der Vormahlkammer und die Eintrittsöffnung der Feinmahlkammer vorteilhafterweise eine gemeinsame Durchtrittsöffnung für das Mahlgut bilden. Damit ist ein einfacher Mahlgutkreislauf innerhalb der Sichtermühle möglich, der die vollständige Zermahlung des eingeführten Mahlgutes gewährleistet. Das Mahlgut wird der Vormahlkammer zugeführt und dort vorgemahlen, anschließend der Feinmahlkammer zugeführt, dort feinzermahlen und gelangt von dort zur Sichterkammer, wo das Feingut durch den Windsichter aus der Sichtermühle herausgeführt wird, das Grobgut jedoch durch die Eintrittsöffnung der Vormahlkammer erneut dem Mahlreislauf zugeführt wird.
Es ist auch möglich, daß statt der zwei Mahlscheiben mit unterschiedlichen Durchmessern eine große Mahlscheibe mit zwei Reihen von Mahlwerkzeugen verwendet wird, die jeweils auf unterschiedlichen Durchmessern angeordnet sind.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind Windsichter und Mahlrotor unabhängig voneinander antreibbar, so daß der Zerkleinerungsgrad des Mahlgutes durch Einstellen der Drehzahl des Windsichters, Einstellen der Drehzahl des Mahlrotors, Wahl der Mahlwerkzeuge und Wahl des Einsatzes exakt eingestellt werden kann, so daß ein breites Spektrum von Produkten in beliebiger Feinheit mit der erfindungsgemäßen Sichtermühle gemahlen werden kann. Der Windsichter kann dabei mittels einer von oben durch den Deckel eingeführten Antriebswelle oder mittels eines koaxial in der Mahlrotorantriebswelle gelagerten Welle angetrieben werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Kammer, deren Austrittsöffnung mit der inneren Kammer in Verbindung ist, eine Anzahl von Leitblechen aufweist. Diese sind vorteilhafterweise schaufelförmig gebogen und mit einem vorgegebenen Winkel zur Senkrechten mit gleichem Abstand zueinander zwischen den Wänden der Kammer im zur Austrittsöffnung der Kammer führenden Bereich angeordnet. Diese Leitschaufeln wirken als Prall- und Turbulenzbrecher und sorgen für eine Gleichrichtung der turbulenten, das Mahlgut enthaltenden Luftströmung, die von den umlaufenden Mahlwerkzeugen erzeugt wird. Damit ist es möglich, die Mahlgutpartikel schneller und definierter aus der turbulenten Mahlzone abzuführen, so daß zum einen die Temperatur in der Mahlzone gesenkt wird und zum anderen eine unerwünschte Übermahlung vermieden wird. Weiterhin wird der Gesamtdruckverlust der Mühle durch Reduzierung der Turbulenzbereiche deutlich abgesenkt und ein pulsierender Mahlbetrieb durch die bei überfüllter Mahlzone bzw. mangelhafter Mahlgutabfuhr auftretenden Druckschwankungen vermieden. Schließlich wird durch diese Ausbildung die Anströmung des Sichterrades erheblich verbessert und damit die Sichterleistung und Sichtertrennschärfe deutlich erhöht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, zu einem Sichterrad eine bestimmte Anzahl von Prallfuttern als Bestandteile des Einsatzes vorzusehen, deren Innendurchmesser in einem bestimmten Verhältnis zu den Außendurchmessern des Sichterrades stehen. Bei Verwendung mehrerer Prallfutter in einer mehrstufigen Sichtermühle stehen dann auch die Prallfutter mit ihren Innendurchmessern in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Damit ist es möglich, ausgehend vom Außendurchmesser des Sichterrades als Grundgröße unter Verwendung einer bestimmten Anzahl von Gehäusegrößen, Sichterrädern, Prallfuttern und Einsätzen eine Baureihe von an die unterschiedlichsten Anforderungen angepaßten Sichtermühlen bereitzustellen, so daß der Herstellungsaufwand und die Lagerhaltung erheblich reduziert werden und damit auch die Kosten deutlich sinken.
Vorteilhafterweise weist das Prallfutter den 1,6- bis 1,7-fachen oder 2,0- bis 2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters auf, vorzugsweise jedoch den 1,6-fachen oder 2,1-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters.
Bei der Ausbildung als zweistufige Sichtermühle weist das erste Prallfutter vorteilhafterweise den 1,6- bis 1,7-fachen und das zweite Prallfutter den 2,0- bis 2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters auf. Vorzugsweise weist das Prallfutter jedoch den 1,66-fachen und das zweite Prallfutter den 2,1-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters 20 auf.
Vorteilhafterweise weist dann das zweite Prallfutter den 1,2- bis 1,3-fachen, vorzugsweise den 1,26-fachen Durchmesser des ersten Prallfutters auf.
Durch diese Zuordnung von vorzugsweise zwei Prallfutterdurchmessern zu einem Windsichter läßt sich mit einer äußerst reduzierten Teilzahl eine einen weiten Bereich von Anforderungen abdeckende Baureihe realisieren, so daß insgesamt eine kompakte, einfache und kostengünstig herzustellende Sichtermühle bereitgestellt werden kann, mit der ein kontaminationsfreier Produktwechsel im Betrieb schnell und einfach möglich ist und mit der eine breite Palette von Produkten gemahlen werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtermühle,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtermühle,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtermühle,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Details der Sichtermühle gemäß Fig. 3, und
Fig. 5 und 6 weitere Ausführungsbeispiele mit unterschiedlichen Antrieben.
In Fig. 1 ist mit 10 eine erfindungsgemäße Sichtermühle bezeichnet. Diese weist ein Gehäuse 12 und einen nach oben hin durch einen Deckel 14 abgeschlossenen Innenraum 18 auf. In diesem Innenraum 18 sind ein Windsichter 20 und ein Mahlrotor 30 angeordnet, des weiteren münden eine Mahlgutzuführung 24 und eine Luftzuführung 26 in den Innenraum 18 und ein Feingutaustritt 28 führt aus dem Innenraum 18 heraus. Der Innenraum 18 der Sichtermühle 10 ist durch drei koaxial zur Drehachse 22 des Windsichters 20 angeordnete Kammern 50, 52 und 54 unterteilt. Die innere Kammer 50 mit dem darin angeordneten Windsichter 20 bildet die Sichtkammer. Die nach außen hin an die Sichtkammer 50 anschließende Kammer 52 bildet mit den darin enthaltenen Mahlwerkzeugen 34 die Mahlkammer. Die an die Mahlkammer nach außen hin anschließende äußerste Kammer 54 ist geschlossen. Diese den Innenraum 18 unterteilenden Kammern 50, 52 und 54 werden durch einen Einsatz 70 gebildet. Dieser Einsatz 70 setzt sich aus mehreren Elementen zusammen, nämlich zwei im wesentlichen ringförmige Auflagen 78 und 79, ein ringförmiges Prallfutter 36, einen Trennring 70, Leitblechen 72 und einem Mantelring 74. Trennring 76, Leitbleche 72 und Mantelring 74 sind hier vorteilhafterweise einstückig ausgebildet. Der Mahlrotor 30 schließlich weist eine Mahlscheibe 32 auf, an deren Umfang eine Reihe von Mahlwerkzeugen 34 bzw. 34a verteilt angeordnet sind.
Im Betrieb wird das Mahlgut über die Mahlgutzuführung 24 der Mahlkammer 52 an einem Punkt des Umfangs zugeführt. Durch die in der Mahlkammer 52 rotierenden Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a wird das Mahlgut erfaßt, in der Mahlkammer 52 verteilt und gegen das Prallfutter 36 geschleudert, so daß es zerkleinert wird. Durch die Luftzuführung 26 und den Ringspalt 44 zwischen Mahlscheibe 32 und Prallfutter 36 wird Luft mit relativ hoher Strömungsgeschwindigkeit in die Mahlkammer 52 eingeführt, die das Mahlgut erfaßt und durch die Austrittsöffnung 58 der Mahlkaminer 52 in die Sichtkammer 50 überführt. Dazu ist im Deckel 14 eine im wesentlichen ringförmige Ausnehmung 16 angeordnet, die als Umlenkzone für den das Mahlgut enthaltende Luftstrom dient. Der Durchmesser dieser ringförmigen Ausnehmung ist dabei im Bereich der Auslaßöffnung 58 kleiner als in dem Übergangsbereich zur Sichtkammer 50, so daß sich die Luftströmung in dieser Umlenkzone gleichzeitig auch verlangsamt. Durch die vor dem Auslaß 58 in der Mahlkammer 52 angeordneten Leitbleche 72 wird zudem verhindert, daß sich die turbulente Drallströmung, welche durch die umlaufenden Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a erzeugt wird, ungehindert über die Umlenkzone 16 bis zur Sichtkammer 50 fortsetzen kann. Diese Leitbleche 72 sind dabei schaufelförmig gebogen und mit einem vorgegebenen Winkel zur Senkrechten ausgerichtet. Damit wirken diese Leitbleche 72 als Prall- und Turbulenzbrecher und sorgen für eine Gleichrichtung der das Mahlgut enthaltenden Luftströmung.
Diese das Mahlgut enthaltende Luftströmung gelangt dann weiter zum rotierenden Windsichter 20, der nur das Feingut durch den Feingutaustritt 28 aus der Sichtermühle 10 herausläßt, die Grobteilchen jedoch zurückweist. Diese Grobteilchen fallen dann zurück auf die Mahlscheibe 32 und gelangen dort durch die Eintrittsöffnung 56 zurück in die Mahlkammer 52, wo sie erneut einer Mahlung ausgesetzt werden. Auf diese Weise entsteht ein gewisser Mahlgutkreislauf innerhalb der Sichtermühle, der für eine gleichmäßige, schrittweise Zermahlung des Mahlgutes sorgt. Durch die Wahl der Rotationsgeschwindigkeiten von Windsichter 20 und Mahlrotor 30 läßt sich eine für das jeweilige Mahlgut optimale Mahlung und eine die geforderte Korngröße gewährleistende Sichtertrennschärfe einstellen.
Soll nun von einem Produkt auf ein anderes gewechselt werden, wobei die beiden Produkte miteinander unverträglich sind, so muß vor dem Produktwechsel eine Reinigung aller produktberührten Oberflächen der Sichtermühle erfolgen. Dazu wird der abklappbar ausgebildete Deckel 14 mit dem mit dem Deckel 14 abklappbar ausgebildeten Windsichter 20 abgeklappt, so daß der Einsatz 70 frei zugänglich ist. Da dieser Einsatz 70 herausnehmbar im Innenraum 18 angeordnet ist und wie bei dieser Ausführungsform vorzugsweise aus Einzelteilen zusammengesteckt ist, ist er besonders schnell und einfach aus dem Innenraum 18 herauszunehmen und gründlich zu reinigen. Da außerdem die Mahlscheibe 32 auf den Mahlrotor 30 aufgesteckt und mit diesem durch nicht dargestellte Schrauben verbunden ist, ist auch die Mahlscheibe 32 leicht aus dem Innenraum 18 zu entfernen, um sie zu reinigen oder durch eine neue Mahlscheibe zu ersetzen. Damit läßt sich mit dieser Sichtermühle 10 im Betrieb ein einfacher und schneller kontaminationsfreier Produktwechsel durchführen.
Der herausgenommene Einsatz 70 und die herausgenommene Mahlscheibe 32 können nun nach dem Reinigen wieder eingesetzt werden, es können jedoch auch andere Mahlscheiben und andere Einsätze, je nach den Anforderungen des Mahlgutes eingesetzt werden.
In Fig. 2 ist diese Sichtermühle 10 dargestellt, bei der nach dem Reinigen eine andere Mahlscheibe 32 und ein anderer Einsatz 70a eingesetzt wurden. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht bis auf die andere Mahlscheibe 32 und den anderen Einsatz 70a sowie eine zweite Mahlgutzuführung 25 dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und zeigt auch dessen Arbeitsweise, so daß auf eine erneute ausführliche Beschreibung verzichtet wird.
Auch dieses Ausführungsbeispiel weist koaxial zur Drehachse 22 des Windsichters 20 angeordnete Kammern 50, 52a und 54a auf. Zur Realisierung größerer Prallgeschwindigkeiten oder einer größeren Mahlzone ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Mahlscheibe 32 mit größerem Durchmesser eingesetzt, so daß die Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a auf einem größeren Umfang rotieren und demzufolge eine größere Umtangsgeschwindigkeit und damit Prallgeschwindigkeit aufweisen. Die Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a sind hier in der äußersten Kammer 54a enthalten, die als Mahlkammer ausgebildet ist. Die innere Kammer 50 mit dem darin angeordneten Windsichter 20 ist die Sichtkammer, und die zwischen Sichtkammer 50 und Mahlkammer 54a angeordnete Kammer 52 ist in diesem Fall geschlossen ausgeführt.
Der die den Innenraum 18 unterteilenden Kammern 50, 52a und 54a bildende Einsatz 70a ist auch hier aus mehreren Elementen zusammengesetzt, den Auflagen 78 und 80, dem Prallfutter 36a, den Leitblechen 72 und dem Hohlmantelring 82. Die Leitbleche 72 sind vorzugsweise einstückig mit dem Hohlmantelring 82 ausgebildet. Die zweite Mahlgutzuführung 25 führt ebenso wie die erste Mahlgutzuführung 24 in die Mahlkammer 54a, in die auch durch die Luftzuführung 26 und den Ringspalt 44 zwischen Mahlscheibe 32 und Prallfutter 36a Luft eingeführt wird.
Die Mahlgutzuführung 25 ist als Schwerkrafteinlaß ausgebildet und kann bei Bedarf auch mit zusätzlicher Förderluft alternativ zu der Mahlgutzuführung 24 eingesetzt werden, durch die das Mahlgut pneumatisch oder mechanisch der Mahlkammer 54a zugeführt wird. Ob nun das Mahlgut durch die Mahlgutzuführung 24 oder die Mahlgutzuführung 25 zugeführt wird, hängt von der Beschaffenheit des Mahlgutes ab, hat jedoch keinen Einfluß auf die Mahlung des Mahlgutes. Dieses wird in der schon zuvor beschriebenen Weise in der Mahlkammer 54a zermahlen und von dort zur Sichtkammer 50 geführt, von der das Feingut mittels des Windsichters 20 durch den Feingutaustrag 28 aus der Sichtermühle 20 herausgeführt wird. Das abgewiesene Grobgut fällt zurück auf die Mahlscheibe 32 und gelangt von dort durch die Eintrittsöffnung 56a zurück in die Mahlkammer 54a, die es dann in der ebenfalls schon beschriebenen Weise wiederum durch die Austrittsöffnung 58a verläßt.
In Fig. 3 ist erneut die Sichtermühle 10 dargestellt, jedoch mit einem anderen Einsatz 70b und zwei Mahlscheiben 32, 38. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Innenraum 18 durch den Einsatz 70b in vier Kammern 50, 52b, 54b und 57 geteilt, die im wesentlichen koaxial zur Drehachse 22 des Windsichters 20 angeordnet sind, wobei die äußerste Kammer 54b jedoch einen sich unterhalb der anderen Kammern zur Mitte hin erstreckenden Bereich aufweist. Die Kammer 57 ist hier nicht als Mahlkammer ausgebildet und deshalb geschlossen ausgeführt. Der Einsatz 70b ist auch hier aus mehreren Elementen zusammengesetzt, einer Auflage 78a, dem äußeren Prallfutter 42, den Leitblechen 72, dem Hohlmantelring 82a, der ringförmigen Abdeckscheibe 84, dem Mantelring 74a und dem inneren Prallfutter 36b.
Die Wirkungsweise ist ähnlich zu der Wirkungsweise der vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen. Diese hier beschriebene Ausführungsform weist jedoch zwei Mahlkammern 52b, 54b auf, wovon die innere Kammer 52b als Vormahlkammer wirkt und die äußere Kammer 54b als Feinmahlkammer wirkt. Das Mahlgut wird der Vormahlkammer 52b durch die erste Mahlgutzuführung 24 oder alternativ durch die zweite Mahlgutzuführung 25 zugeführt und dort durch die in dieser Vormahlkammer 52b rotierenden Mahlwerkzeuge 34 bzw. 34a der ersten Mahlscheibe 32 in der Vormahlkammer 52b verteilt und gegen das erste Prallfutter 36b geschleudert. Dadurch wird das Mahlgut zerkleinert und gelangt anschließend durch die als ringförmiger Spalt ausgebildete Austrittsöffnung 58b aus der Vormahlkammer 52b gleichmäßig über den Umfang verteilt in die Feinmahlkammer 54b. Dort wird das Mahlgut von den Mahlwerkzeugen 40 bzw. 40a erfaßt und gegen das zweite Prallfutter 42 geschleudert, wodurch es weiter zerkleinert wird. Mittels der durch die Luftzuführung 26 und den ringförmigen Spalt 44 zwischen zweiter Mahlscheibe 38 und zweiten Prallfutter 42 zugeführten Mühlenluft gelangt das Mahlgut dann durch die Austrittsöffnung 58c und die Umlenkzone 16 in die Sichtkammer 50. Von dort wird das Feingut mittels des Windsichters aus dem Feingutaustrag 28 aus der Sichtermühle herausgeführt, während das Grobgut zurück zur ersten Mahlscheibe 32 fällt. Von dort gelangt es durch die Eintrittsöffnung 56b zurück in die Vormahlkammer 52b, wodurch es erneut in den zuvor beschriebenen Mahlgutkreislauf eingeführt wird.
Diese hier beschriebene Ausführungsform ist besonders für harte Materialien geeignet, da diese zuerst punktförmig der Vormahlstufe zugeführt werden, wo sie mit relativ geringer Prallgeschwindigkeit zerkleinert und über den Umfang verteilt werden, und anschließend gleichmäßig über den Umtang verteilt der Feinmahlstufe zugeführt werden, wo sie mit relativ hoher Prallgeschwindigkeit weiter zerkleinert werden. Damit wird ein relativ geringer Verschleiß an den Mahlwerkzeugen 34 bzw. 34a und 40 bzw. 40a erzielt. Des weiteren ist mit dieser Ausführungsform ein hoher Materialdurchsatz und eine hervorragende Sichtertrennschärfe zu erzielen.
Die äußere Kammer 54b weist in Richtung auf Austrittsöffnung 58c hin einen konstanten Kreisquerschnitt auf. Diese äußere Kammer 54b kann jedoch auch, wie die äußere Kammer 54a in Fig. 2 und die äußere Kammer 52 in Fig. 1 einen sich in Richtung auf den Auslaß hin verengenden Kreisquerschnitt aufweisen. Entscheidend ist hier nur, daß der Eintrittsbereich von der äußeren Kammer in die Umlenkzone 16 einen kleineren Querschnitt aufweist als der Austrittsbereich von der Umlenkzone 16 in die Sichtkammer 50, um eine Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit zu erreichen.
In Fig. 4 ist die zweite als Schwerkraftzuführung ausgebildete Mahlgutzuführung 25 der Ausführungsform der Fig. 3 in einer Abwandlung vergrößert dargestellt. Die Mahlgutzuführung 25 führt hier nicht zur im Einsatz 70b ausgebildeten Vormahlkammer 52b, sondern lediglich zur Umlenkzone 16. Damit gelangt das durch die Mahlgutzuführung 25 zugeführte Mahlgut direkt zur Sichtkammer 50, was insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn im zugeführten Mahlgut bereits ein hoher Feingutanteil enthalten ist, welcher nicht mehr zerkleinert, sondern lediglich ausgerichtet werden soll. Bei dieser Ausbildung der Mahlgutzuführung 25 kann der Feinstaubanteil dann bereits die Mühle 10 verlassen, während das Überkorn vom Windsichter 20 abgewiesen und dem zuvor beschriebenen Mahlgutkreislauf zugeführt wird.
In der Fig. 5 wird eine weitere Ausführungsform des Windsichters 20 dargestellt, die sich von der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform durch einen anderen Antrieb der Mahlscheibe 32 unterscheidet. In einem Legergehäuse 101 ist eine äußere Antriebswelle 102 angeordnet, die mit der Mahlscheibe 32 gekoppelt werden kann, die jedoch in der hier gezeigten Ausführungsform keine Funktion besitzt. In der Antriebswelle 102, die als Hohlwelle ausgebildet ist, ist eine weitere Antriebswelle 130 gelagert, die einen Mahlrotor 30 mit der Mahlscheibe 32 trägt. Nach unten erstreckt sich die Hohlwelle 102 in einen Antriebsraum 105 und trägt dort Antriebsscheiben 103. Nach unten erstreckt sich die innere Antriebswelle 130 ebenfalls in den Antriebsraum 105 und trägt dort Antriebsscheiben 104, die mit einem nicht dargestellten Antriebsmotor verbunden sind. Zwischen den Mahlkammern und dem Antriebsraum 105 ist der seitliche Lufteintrittskanal 100 angeordnet, der nach oben in die Luftzuführung 26 übergeht.
In der Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die bis auf den Antrieb der in der Fig. 3 gezeigten Ausführungsform entspricht. Während in der Fig. 3 beide Mahlscheiben 32 und 38 auf einem gemeinsamen Rotor 30 angeordnet sind, ist in der in der Fig. 6 gezeigten Ausführungsform ein koaxialer Antrieb für die Mahlscheiben 32 und 38 vorgesehen. Die äußere Antriebswelle 102 ist mit der unteren Mahlscheibe 38 verbunden und die innere Antriebswelle 130 mit der oberen Mahlscheibe 32. Beide Mahlscheiben können gleichsinnig oder gegenläufig angetrieben werden, wobei die im Antriebsraum 105 befindlichen Antriebsscheiben 103, 104 mit jeweils eigenen (nicht dargestellten) Antriebsmotoren verbunden werden.
Bezugszeichenliste
10 Sichtermühle
12 Gehäuse
14 Deckel
16 Ausnehmung (Umlenkzone)
18 Innenraum
20 Windsichter
22 Sichterwelle
24 erste Mahlgutzuführung
25 zweite Mahlgutzuführung
26 Luftzuführung
28 Feingutaustritt
30 Mahlrotor
32 erste Mahlscheibe
34, 34a Mahlwerkzeuge/erste Reihe
36, 36a, 36b erstes Prallfutter
38 zweite Mahlscheibe
40, 40a Mahlwerkzeuge/zweite Reihe
42 zweites Prallfutter
44 Ringspalt
50 innere Kammer
52, 52a, 52b erste äußere Kammer
54, 54a, 54b zweite äußere Kammer
56, 56a, 56b, 56c Eintrittsöffnung
57 dritte äußere Kammer
58, 58a, 58b, 58c Austrittsöffnung
70, 70a, 70b Einsatz
72 Leitbleche
74, 74a Mantelring
76 Trennring
78 Auflagen
79 Auflagen
80 Auflagen
82 Hohlmantelring
82a Hohlmantelring
84 ringförmige Abdeckscheibe
100 Lufteintrittskanal
101 Lagergehäuse
102 Antriebswelle, Hohlwelle
103 Antriebsscheibe
104 Antriebsscheibe
105 Antriebsraum
130 Antriebswelle.

Claims (29)

1. Sichtermühle mit einem von einem Gehäuse umgebenen, in Kammern unterteilten Innenraum, in dem ein Windsichter und eine auf einem Mahlrotor befestigte Mahlscheibe antreibbar angeordnet sind, deren Mahlwerkzeuge in einer koaxial zur Drehachse des Windsichters angeordneten äußeren Kammer umlaufen, und in den mindestens eine Mahlgutzuführung und eine Luftzuführung münden und aus dem ein Feingutaustritt herausführt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (12) einen abnehmbaren Deckel (14) aufweist,
daß in den Innenraum (18) mindestens eine Mahlscheibe (32, 38) mit beliebigem Durchmesser einsetzbar ist, und
daß der Innenraum (18) mittels eines ein- oder mehrteiligen Einsatzes (70, 70a, 70b) in mindestens drei, an den Windsichter (20) und an die Mahlscheibe(n) (32, 38) angepaßte, in wesentlichen koaxiale Kammern (50, 52, 52a, 52b, 54, 54a, 54b) variabel unterteilbar ist.
2. Sichtermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Windsichter (20) am Deckel (14) angeordnet und mit diesem abnehmbar ist.
3. Sichtermühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest Teile (74, 74a, 36, 36a, 36b, 76, 84, 82a) des Einsatzes (70, 70a, 70b) austauschbar am Deckel (14) angeordnet sind.
4. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die keine Mahlwerkzeuge (34, 40) enthaltenden äußeren Kammern (52a) mittels des Einsatzes (70a) geschlossen ausgebildet sind.
5. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Mahlwerkzeuge (34, 40) enthaltenden äußeren Kammern (52, 54a, 52b, 54b) eine Eintrittsöffnung (56, 56a, 56b, 56c) und eine Austrittsöffnung (58, 58a, 58b, 58c) für das Mahlgut sowie ein Prallfutter (36, 36a, 36b, 42) aufweisen, das Bestandteil des Einsatzes (70, 70a, 70b) ist.
6. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlrotor (30) eine Mahlscheibe (32) mit einer Reihe von am Umfang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen (34) aufweist.
7. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Mahlgutzuführung (24, 25) und Luftzuführung (26) in die die Mahlwerkzeuge (34) enthaltende Kammer (52, 54a) münden.
8. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (56, 56a) und die Austrittsöffnung (58, 58a) der die Mahlwerkzeuge (34) enthaltenden Kammer (52, 54a) mit der inneren Kammer (50) in Verbindung stehen.
9. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallfutter (36, 36a) den 1,6- bis 1,7-fachen oder 2,0- bis 2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters (20) aufweist.
10. Sichtermühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Prallfutter (36, 36a) den 1,66-fachen oder 2,1-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters (20) aufweist.
11. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlrotor (30) eine zweite Mahlscheibe (38) mit größerem Durchmesser und einer zweiten Reihe von am Umfang verteilt angeordneten Mahlwerkzeugen (40) aufweist.
12. Sichtermühle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mahlscheibe (38) unterhalb der ersten Mahlscheibe (32) angeordnet ist.
13. Sichtermühle nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlgutzuführung (24, 25) in die die erste Reihe von Mahlwerkzeugen (34) enthaltende Kammer (52b) und die Luftzuführung (26) in die die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen (40) enthaltende Kammer (54b) mündet.
14. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung (56b) der die erste Reihe von Mahlwerkzeugen (34) enthaltenden Kammer (52b) und die Austrittsöffnung (58c) der die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen (40) enthaltenden Kammer (54b) jeweils mit der inneren Kammer (50) in Verbindung stehen.
15. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (58b) der die erste Reihe von Mahlwerkzeugen (34) enthaltenden Kammer (52b) mit der Eintrittsöffnung (56c) der die zweite Reihe von Mahlwerkzeugen (40) enthaltenden Kammer (54b) eine gemeinsame Durchtrittsöffnung für das Mahlgut bildet.
16. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Prallfutter (42) den 1,2- bis 1,3-fachen Durchmesser des ersten Prallfutters (36b) aufweist.
17. Sichtermühle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Prallfutter (42) den 1,26-fachen Durchmesser des ersten Prallfutters (36b) aufweist.
18. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Prallfutter (36b) den 1,6- bis 1,7-fachen und das zweite Prallfutter (42) den 2,0- bis 2,2-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters (20) aufweist.
19. Sichtermühle nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Prallfutter (36b) den 1,6-fachen und das zweite Prallfutter (42) den 2,1-fachen Innendurchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Windsichters (20) aufweist.
20. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß Windsichter (20) und Mahlrotor (30) unabhängig voneinander antreibbar sind.
21. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (14) abklappbar ausgebildet ist.
22. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Windsichter (20) mit dem Deckel (14) abklappbar ist.
23. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlgutzuführung (25a) in die innere Kammer (50) mündet.
24. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Kammer (52, 54a, 54b), deren Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) mit der inneren Kammer (50) in Verbindung ist, die Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) über eine ringförmige Ausnehmung (16) im Deckel (14) mit der inneren Kammer (50) verbunden ist.
25. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (52, 54a, 54b), deren Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) mit der inneren Kammer (50) in Verbindung ist, eine Anzahl von Leitblechen (72) aufweist.
26. Sichtermühle nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (72) schaufelförmig gebogen sind und mit einem vorgegebenen Winkel zur Senkrechten mit gleichem Abstand zueinander zwischen den Wänden der Kammer (52, 54a, 54b) im zur Austrittsöffnung (58, 58a, 58c) der Kammer (52, 54a, 54b) führenden Bereich angeordnet sind.
27. Sichtermühle nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlscheiben (32, 38) unabhängig voneinander antreibbar sind.
28. Sichtermühle nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlscheiben (32, 38) gegenläufig antreibbar sind.
29. Sichtermühle nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlscheiben (32, 38) koaxial mittels einer äußeren Antriebswelle (102), die als Hohlwelle ausgebildet ist, und einer in der Hohlwelle angeordneten inneren Antriebswelle (130) antreibbar sind.
DE19520325A 1994-06-03 1995-06-02 Sichtermühle Expired - Fee Related DE19520325C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19520325A DE19520325C2 (de) 1994-06-03 1995-06-02 Sichtermühle

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4419497 1994-06-03
DE19520325A DE19520325C2 (de) 1994-06-03 1995-06-02 Sichtermühle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19520325A1 true DE19520325A1 (de) 1995-12-07
DE19520325C2 DE19520325C2 (de) 1998-09-10

Family

ID=6519752

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19520325A Expired - Fee Related DE19520325C2 (de) 1994-06-03 1995-06-02 Sichtermühle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19520325C2 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005107950A1 (de) * 2004-05-03 2005-11-17 Hosokawa Micron Gmbh Sichtermühle sowie bauteile für eine mühle dieser art
EP2158969A1 (de) 2008-08-26 2010-03-03 HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft Sichtermühle mit Antrieb
FR2936431A1 (fr) * 2008-09-26 2010-04-02 Broyeur Poittemill Ingenerie Broyeur a flux d'air comportant un systeme de guidage des particules
US7891593B2 (en) 2005-09-28 2011-02-22 Get Hamburg Gmbh Device for comminuting a heap of particulate material
EP3433018B1 (de) 2016-03-24 2019-12-18 Schenck Process LLC Walzenmühlensystem mit auswurfentfernungssystem
CN112371223A (zh) * 2020-10-23 2021-02-19 重庆嘉舜实业有限公司 一种建筑废弃材料处理装置
CN112517193A (zh) * 2020-11-11 2021-03-19 河南泓医药业有限公司 一种炒牵牛子粉的生产装置及生产方法
EP3851194A1 (de) * 2020-01-16 2021-07-21 NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH Vorrichtung und verfahren zum verrunden von graphitflocken eines graphitmaterials

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286386B (de) * 1964-02-17 1969-01-02 Slick Ind Company Schlaeger- oder Schleuderprallmuehle mit Sichter
DE2549973A1 (de) * 1975-11-07 1977-05-12 Mikropul Mahl & Staubtech Gmbh Einrichtung zum zerkleinern von klebrigem, zum anbacken neigenden, koernigen mahlgut
DE3045009A1 (de) * 1980-11-28 1982-07-01 Frederico de los Mexico Santos Verfahren und vorrichtung zur prallzerkleinerung
DE3013662C2 (de) * 1980-04-09 1983-07-14 BHS-Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG, 8000 München Horizontal-Prallmühle
DE3426478C1 (de) * 1984-07-18 1985-10-10 Alpine Ag, 8900 Augsburg Sichtermühle
DE3490592C2 (de) * 1983-12-05 1989-08-10 Tallinskij Politechniceskij Institut, Reval/Tallin, Su
DE9109608U1 (de) * 1991-08-02 1991-10-10 Gebrüder Bauermeister & Co Verfahrenstechnik GmbH & Co, 2000 Norderstedt Sichtermühle

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286386B (de) * 1964-02-17 1969-01-02 Slick Ind Company Schlaeger- oder Schleuderprallmuehle mit Sichter
DE2549973A1 (de) * 1975-11-07 1977-05-12 Mikropul Mahl & Staubtech Gmbh Einrichtung zum zerkleinern von klebrigem, zum anbacken neigenden, koernigen mahlgut
DE3013662C2 (de) * 1980-04-09 1983-07-14 BHS-Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG, 8000 München Horizontal-Prallmühle
DE3045009A1 (de) * 1980-11-28 1982-07-01 Frederico de los Mexico Santos Verfahren und vorrichtung zur prallzerkleinerung
DE3490592C2 (de) * 1983-12-05 1989-08-10 Tallinskij Politechniceskij Institut, Reval/Tallin, Su
DE3426478C1 (de) * 1984-07-18 1985-10-10 Alpine Ag, 8900 Augsburg Sichtermühle
DE9109608U1 (de) * 1991-08-02 1991-10-10 Gebrüder Bauermeister & Co Verfahrenstechnik GmbH & Co, 2000 Norderstedt Sichtermühle

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-K 9231 III/50c-06.03.1951 *

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005107950A1 (de) * 2004-05-03 2005-11-17 Hosokawa Micron Gmbh Sichtermühle sowie bauteile für eine mühle dieser art
US7891593B2 (en) 2005-09-28 2011-02-22 Get Hamburg Gmbh Device for comminuting a heap of particulate material
EP2158969A1 (de) 2008-08-26 2010-03-03 HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft Sichtermühle mit Antrieb
DE102008039724A1 (de) 2008-08-26 2010-03-04 Hosokawa Micron Zweigniederlassung Der Hosokawa Alpine Ag Sichtermühle mit Antrieb
FR2936431A1 (fr) * 2008-09-26 2010-04-02 Broyeur Poittemill Ingenerie Broyeur a flux d'air comportant un systeme de guidage des particules
EP3433018B1 (de) 2016-03-24 2019-12-18 Schenck Process LLC Walzenmühlensystem mit auswurfentfernungssystem
EP3851194A1 (de) * 2020-01-16 2021-07-21 NETZSCH Trockenmahltechnik GmbH Vorrichtung und verfahren zum verrunden von graphitflocken eines graphitmaterials
JP7585017B2 (ja) 2020-01-16 2024-11-18 ネッチュ トロッケンマールテヒニク ゲーエムベーハー 黒鉛材料の黒鉛フレークを丸み付けするための装置及び方法
CN112371223A (zh) * 2020-10-23 2021-02-19 重庆嘉舜实业有限公司 一种建筑废弃材料处理装置
CN112371223B (zh) * 2020-10-23 2021-09-10 重庆嘉舜实业有限公司 一种建筑废弃材料处理装置
CN112517193A (zh) * 2020-11-11 2021-03-19 河南泓医药业有限公司 一种炒牵牛子粉的生产装置及生产方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE19520325C2 (de) 1998-09-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4447321C2 (de) Rührwerksmühle für die nasse Feinzerkleinerung, mit Separator zur Zurückhaltung von Mahlperlen
DE69513100T2 (de) Feinmahlanlage
EP0460490B1 (de) Sichter
DE112005001320B4 (de) Brechvorrichtung
DE102004050003B4 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut mit Kühlluftkanal
DE19520325C2 (de) Sichtermühle
DE3814458A1 (de) Windsichter
DE2444657C2 (de) Mühle
DE102004050002B4 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Aufgabegut mit getrennter Luftführung
DE3638915A1 (de) Zentrifugalwindsichter
EP2992960B1 (de) Vorrichtung zum zerkleinern von aufgabegut mit vorgeschalteter sichtung
EP3209435B1 (de) Sichteinrichtung zum sichten eines körnigen materialstroms
EP0791407A2 (de) Sichter
DE3838871C2 (de) Windsichter
DE4014342C2 (de) Windsichter
DE19854855C2 (de) Windsichter
DE3138259C2 (de)
EP0764470A1 (de) Verfahren zur Prallvermahlung und Prallmühle
EP0369399B1 (de) Windsichter
DE1141864B (de) Sichtmuehle
EP0933142B1 (de) Verfahren zur Windsichtung von Toner
DE1288888B (de) Vorrichtung zum Mahlen von stueckigem Gut
DE102015112760B4 (de) Trennvorrichtung, Rührwerkskugelmühle und Verfahren zum Klassieren von Produktgemischen
DE2153236A1 (de) Muehle
DE102015007435A1 (de) Vorrichtung und Mahlwerkzeug zum Zerkleinern von Aufgabegut

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: MEHLER ACHLER PATENTANWAELTE, DE

Representative=s name: MEHLER ACHLER PATENTANWAELTE, 65185 WIESBADEN, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140101