DE19517498A1 - Verfahren zur Anreicherung mit Spurensubstanzen und Rieselhilfsmittel hierfür - Google Patents
Verfahren zur Anreicherung mit Spurensubstanzen und Rieselhilfsmittel hierfürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anreicherung einer festen Grundsubstanz mit
wenigstens einer Spurensubstanz. Wenn im Folgenden von einer Spurensubstanz die Rede ist
so bedeutet dieser Begriff einen Bestandteil, der in sehr kleiner Menge in einer Grundsubstanz
enthalten ist. Eine solche Spurensubstanz kann ein Spurenelement, Mineralstoff, Vitamin,
Arzneimittel, Östrogen oder dergleichen sein. Vorzugsweise befaßt sich die Erfindung mit der
Anreicherung einer Grundsubstanz mit Spurenelementen.
Die Anreicherung von Lebensmitteln und Futtermitteln, die im Sinne der vorliegenden
Beschreibung als Grundsubstanz anzusehen sind, mit Vitaminen, Mineralstoffen und
Spurenelementen gewinnt in zunehmendem Maße an Bedeutung. Besonders in der Tierzucht
kann durch eine Verabreichung bestimmter Spurensubstanzen, insbesondere Spurenelemente,
die Wachstumsphase gezielt gefördert und das Erkrankungsrisiko gemindert werden. Auch in
der menschlichen Ernährung kann mit Hilfe angereicherter Lebensmittel, Genußmittel oder
Gewürze mit Spurenelementen die Grundversorgung mit diesen sichergestellt werden, wobei
man durch gezielte Anreicherung auf die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse spezieller
Personengruppen eingehen kann, z. B. auf die Bedürfnisse Schwangerer und stillender Mütter,
Sportler und älterer Menschen. Auch kann auf diese Weise Mangelerscheinungen vorgebeugt
werden und eine Krankheitsprophylaxe betrieben werden.
Durch eine Anreicherung von Lebens- und Genußmitteln mit Spurensubstanzen kann eine
unausgewogene Ernährung ausgeglichen werden. Selbst bei ausgewogener Ernährung ist
jedoch eine solche Anreicherung sinnvoll, um naturbedingte Schwankungen und Verarbeitungs
verluste auszugleichen und über ein bestimmtes Lebensmittel eine gezielte Supplementierung
zu erreichen. Insbesondere in der Tierhaltung ist es oftmals auch erwünscht, über das
Tierfuttermittel kurative und prophylaktische Arzneimittel in kleinen Mengen konstant über
längere Zeitdauer zu verabreichen.
Als Mineralstoffe sind insbesondere Calcium, Magnesium und Eisen von Bedeutung, als
Spurenelemente insbesondere Jod und Fluor, in zunehmendem Maße auch Selen. Für die
menschliche Ernährung kann man solche Spurensubstanzen entweder direkt einem Lebensmittel
oder einem Würzstoff hierfür, wie Speisesalz, zumischen. In bestimmten jodarmen Gegenden
ist es üblich, das Speisesalz mit Jod anzureichern, um Jodmangelerscheinungen, wie
Kropfbildung vorzubeugen. Auch Fluor wird dem Menschen vorteilhaft über das Speisesalz
zugeführt, da man mit diesem eine breite Bevölkerungsschicht mit der richtigen Dosierung
erreicht, nachdem der durchschnittliche Speisesalzverbrauch pro Person jeweils in der gleichen
Größenordnung liegt.
Wenn hier im Folgenden von einer Grundsubstanz die Rede ist, so bedeutet dieser Begriff einen
beliebigen Stoff oder ein beliebiges Stoffgemisch, dem die Spurensubstanz in vergleichsweise
sehr kleinen Mengen zugesetzt werden soll. Grundsubstanzen im Sinne der vorliegenden
Beschreibung sind daher feste Monosubstanzen oder Gemische insbesondere zur Aufnahme
durch Mensch oder Tier, wie beliebige feste Nahrungsmittel, Nahrungsmittelzusätze,
Würzstoffe, Tierfuttermittel und Beifuttermittel.
Es ist üblich, Spurensubstanzen solchen Grundsubstanzen, wie Speisesalz, entweder durch
Aufsprühen einer wäßrigen Lösung der Spurensubstanzen oder durch trockenes Vermischen
zuzusetzen. Beide bekannten Verfahren haben Nachteile.
Das trockene Vermischen der festen Grundsubstanz mit den Spurensubstanzen führt häufig,
wenn nicht regelmäßig, zu einer ungleichmäßigen Verteilung der in sehr geringen Mengen
zugesetzten Spurensubstanzen, da eine sehr kleine Mengen der Spurensubstanzen mit einer
sehr große Menge der Grundsubstanz vermischt werden muß. Hinzu kommt, daß wegen
unterschiedlicher Korngrößen und Schüttgewichte beim Transport häufig zusätzliches
Entmischen eintritt, was die Ungleichmäßigkeit der Verteilung der Spurensubstanzen in der
Grundsubstanz weiter erhöht und bei der Anwendung eine Über- oder Unterdosierung der
Spurensubstanzen zur Folge hat.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es bekannt, die Spurensubstanzen mit der Grundsubstanz
nicht in trockenem Zustand zu vermischen, sondern eine wäßrige Lösung der Spurensubstanzen
auf die Grundsubstanz aufzusprühen, wie beispielsweise eine wäßrige Lösung von Kaliumfluorid
und Kaliumjodat auf Kochsalzkristalle. Diese Methode ergibt eine deutliche Verbesserung der
Homogenität und Stabilität der Mischung, doch führt das Aufsprühen der Spurensub
stanzlösungen zu einer gravierenden Verschlechterung der Rieseleigenschaften durch die mit
der Lösung zusätzlich eingebrachte Feuchtigkeit, was besonders beim Anreichern von Kochsalz
mit Spurenelementen zutage tritt.
In anderem Zusammenhang sind zur Verbesserung der Rieselfähigkeit von Pulvergemischen
Rieselhilfsmittel bekannt, wie Tricalciumphosphat, pyrogene Kieselsäure, Magnesium- oder
Calciumcarbonat, Stärkederivate und Kaliumhexacyanoferrat.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand nun darin, feste Grundsubstanzen, wie
Nahrungs- und Futtermittel, feste Zusatzstoffe hierfür und Würzstoffe, derart mit Spurensub
stanzen anzureichern, daß einerseits die angereicherte Grundsubstanz rieselfähig bleibt und
andererseits eine möglichst gleichmäßige Durchmischung erzielt wird und eine Entmischung
beim Transport praktisch vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Anreicherung einer festen
Grundsubstanz mit wenigstens einer Spurensubstanz gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß man zunächst ein an sich bekanntes Rieselhilfsmittel mit der wenigstens einen
Spurensubstanz im wesentlichen gleichmäßig vermischt und sodann das mit Spurensub
stanz(en) vermischte Rieselhilfsmittel mit der Grundsubstanz vermengt.
Nach einem anderen Aspekt betrifft die Erfindung ein an sich bekanntes Rieselhilfsmittel, das
im wesentlichen gleichmäßig mit wenigstens einer Spurensubstanz vermischt vorliegt, um an
der Verwendungsstelle dann mit einer beliebigen Grundsubstanz vermischt zu werden.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es wichtig, daß die Spurensubstanzen nicht direkt mit
der Grundsubstanz vermischt werden, da ein solches nach dem Stand der Technik übliches
Vermischen auch im Falle des Besprühens der Grundsubstanz mit einer wäßrigen Lösung der
Spurensubstanzen im Regelfall zu einer ungleichmäßigen Verteilung der Spurensubstanzen in
der Grundsubstanz führt, da es schwierig, wenn nicht unmöglich, ist, sehr kleine Mengen einer
Substanz mit sehr großen Mengen einer festen anderen Substanz zu vermischen. In dem
erfindungsgemäßen Verfahren dagegen wird eine sehr kleine Menge der Spurensubstanzen mit
einer relativ kleinen Menge des Rieselhilfsmittels vermischt, was mit relativ einfachem
apparativem Aufwand eine gleichmäßige Durchmischung ermöglicht. Das Rieselhilfsmittel im
Gemisch mit den Spurensubstanzen läßt sich dann anschließend leicht und gleichmäßig mit der
Grundsubstanz vermengen. Der Effekt des erfindungsgemäßen Verfahrens ist damit eine
gleichmäßige Durchmischung der Grundsubstanz mit den Spurensubstanzen, fehlende
Entmischung beim Transport und Beibehaltung der Rieselfähigkeit der Grundsubstanz.
Die Vereinigung der Spurensubstanzen mit dem Rieselhilfsmittel kann durch trockenes
Vermischen erfolgen, wird aber vorteilhafterweise durch Besprühen des Rieselhilfsmittels mit
einer wäßrigen Lösung der Spurensubstanzen erreicht. Die dabei erforderliche Wassermenge
ist so gering, daß sie bei der späteren Einarbeitung des Gemisches von Spurensubstanzen und
Rieselhilfsmittel in die feste Grundsubstanz keine Nachteile bezüglich der Rieselfähigkeit mit
sich bringt.
Als Rieselhilfsmittel können an sich alle bekannten und beispielhalber oben aufgeführten
Rieselhilfsmittel verwendet werden. Bevorzugt verwendet man Tricalciumphosphat oder
pyrogene Kieselsäure (Aerosil). Die Spurensubstanzen werden dem Rieselhilfsmittel in solcher
Menge einverleibt, daß das mit Spurensubstanzen angereicherte Rieselhilfsmittel, bezogen auf
die Gesamtheit der Trockenfeststoffe, 0,001 bis 50, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%
Spurensubstanzen enthält. Das so mit Spurensubstanzen angereicherte Rieselhilfsmittel kann
als solches oder bereits im Gemisch mit der Grundsubstanz, wie mit Nahrungs- oder
Tierfuttermitteln, Nahrungszusatzstoffen oder Beifuttermitteln, in den Handel kommen. Das
Gemisch von Rieselhilfsmittel mit Spurensubstanzen wird der Grundsubstanz im Regelfall in
einer Menge von 0,1 bis 5, vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 2,5 Gew.-% zugesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders zur Anreicherung der Grundsubstanz
mit Spurenelementen, wie Jod und Fluor, insbesondere dient das Verfahren der Anreicherung
von Kochsalz mit Fluor und Jod in der Form von Kaliumfluorid und Kaliumjodat. Bei
Verwendung eines mit Kaliumjodat angereicherten Tricalciumphosphat-Rieselhilfsmittels konnte
die Schüttkegelhöhe von Kochsalz gegenüber Kochsalz, das direkt mit einer wäßrigen Lösung
der gleichen Jodatmenge angereichert und anschließend mit dem Rieselhilfsmittel versetzt
wurde, halbiert werden. Das direkt mit Jodatlösung besprühte und anschließend mit
Rieselhilfsmittel versetzte Kochsalz zeigt ein schlechtes Rieselverhalten und läuft nicht
selbständig aus dem Auslauftrichter (Trichter 0,5 cm) aus. Im Gegensatz dazu läuft das
erfindungsgemäß mit der gleichen Jodatmenge angereicherte und der gleichen Rieselhilfsmittel
menge versetzte Kochsalz selbständig innerhalb von 23 sec aus. Kochsalz, das erfindungs
gemäß unter Verwendung von Tricalciumphosphat mit Spurenelement angereichert wurde,
zeigt sehr gute Lagereigenschaften über mehr als ein Jahr. Es zeigt deutliche Vorteile unter
verschiedenen Lagerbedingungen gegenüber einem Kochsalz, das zunächst direkt mit
Jodatlösung besprüht und anschließend mit Rieselhilfsmittel versetzt wurde.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
Tricalciumphosphat wurde in trockenem Zustand mit 0,2 Gew.-% Kaliumjodat vermischt, bis
eine im wesentlichen homogene Mischung erzielt war. Kochsalz wurde mit 0,5 Gew.-% dieser
Mischung versetzt und homogen durchmischt. Das so angereicherte Kochsalz zeigte eine
Halbierung der Schüttkegelhöhe gegenüber einem Kochsalzprodukt, welches zunächst mit der
gleichen Kaliumjodatmenge vermengt und dann mit der gleichen Tricalciumphosphatmenge
vermischt wurde.
Kochsalz wurde mit 0,5 Gew.-% Tricalciumphosphat homogen vermischt, welches seinerseits
vorher mit einer wäßrigen Lösung von 2% Kaliumfluorid und 0,2% Kaliumjodat, bezogen auf
das Gewicht des Tricalciumphosphats, besprüht worden war. Die Verteilung der Spuren
elemente in dem erhaltenen Kochsalzprodukt wurde untersucht. Dabei wurde eine Abweichung
von maximal ± 5% gefunden. Das Lagerverhalten des erfindungsgemäß hergestellten
Produktes war erheblich besser als jenes von Kochsalz, welches zunächst direkt mit einer
wäßrigen Lösung der gleichen Menge an Kaliumfluorid und Kaliumjodat besprüht und
anschließend mit der gleichen Tricalciumphosphatmenge versetzt worden
war.
Claims (10)
1. Verfahren zur Anreicherung einer festen Grundsubstanz mit wenigstens einer
Spurensubstanz, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst ein an sich bekanntes
Rieselhilfsmittel mit der wenigstens einen Spurensubstanz im wesentlichen gleichmäßig
vermischt und sodann das mit Spurensubstanz(en) vermischte Rieselhilfsmittel mit der
Grundsubstanz vermengt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Rieselhilfsmittel
Tricalciumphosphat oder pyrogene Kieselsäure verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Rieselhilfs
mittel mit 0,001 bis 50, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-% Spurensubstanz(en), bezogen
auf das Gesamtgewicht des Gemisches von Rieselhilfsmittel und Spurensubstanz,
vermischt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die
Grundsubstanz mit 0,1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 2,5 Gew.-%, bezogen auf das
Gewicht des Gesamtgemisches, des mit Spurensubstanz(en) vermischten Rieselhilfs
mittels vermengt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Grundsubstanz ein Nahrungs- oder Tierfuttermittel, einen Nahrungs- oder Tierfutter
mittelzusatz oder Würzstoff verwendet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Spurensubstanzen anorganische Spurenelemente verwendet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Grundsubstanz Kochsalz und als Spurensubstanzen Kaliumfluorid und/oder Kaliumjodat
verwendet.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man das
Rieselhilfsmittel durch Besprühen mit einer wäßrigen Lösung der Spurenelemente mit
diesen vermischt.
9. Rieselhilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß es in im wesentlichen gleichmäßiger Verteilung
wenigstens eine Spurensubstanz, vorzugsweise Spurenelement(e) enthält.
10. Rieselhilfsmittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es das Spurenelement
oder die Spurenelemente in einer Menge von 0,001 bis 50, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%
enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19517498A DE19517498A1 (de) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | Verfahren zur Anreicherung mit Spurensubstanzen und Rieselhilfsmittel hierfür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19517498A DE19517498A1 (de) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | Verfahren zur Anreicherung mit Spurensubstanzen und Rieselhilfsmittel hierfür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19517498A1 true DE19517498A1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=7761780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19517498A Withdrawn DE19517498A1 (de) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | Verfahren zur Anreicherung mit Spurensubstanzen und Rieselhilfsmittel hierfür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19517498A1 (de) |
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