DE1950919A1 - Vorrichtung zum Antrieb eines sich in axialer Richtung bewegenden laenglichen Materials - Google Patents
Vorrichtung zum Antrieb eines sich in axialer Richtung bewegenden laenglichen MaterialsInfo
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Description
Titel: Vorrichtung zum Antrieb eines sich in axialer Richtung bewegenden länglichen Materials
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Antrieb eines sich in axialer festgelegter Richtung bewegenden
länglichen Materials. Die Vorrichtung besteht aus endlosen flexiblen Ketten mit flacher Oberfläche, die auf
jeder Seite der Bewegungsbahn angebracht sind. Jede Kette ist abgestützt von einem Satz von im Abstand angeordneter
Kettenräder, wobei die Drehachsen der Kettenräder die eine Kette abstützen entlang der genannter^
Bahn relativ zu den Drehachsen der Kettenräder, welche die andere Kette abstützen, versetzt angeordnet sind.
Eine Kolbenzylindereinheit dient dazu, die eine Kette in Richtung auf die andere zu bewegen, so daß das dazwischenlaufende
längliche Material erfaßt wird, und die Ketten werden mit einer linearen Geschwindigkeit
angetrieben, die zumindest gleich ist der des dazwischen verlaufenden länglichen Materials.
Allgemein gesagt betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Transport länglicher Elemente sowie spezieller,
eine Vorrichtung, um derartige Elemente entlang einer vorbestimmten Bahn axial vorwärts zu bewegen.
Die Erfindung wird nachstehend beschrieben in Verbindung mit dem Transport von länglichem Material wie beispielsweise
warmgewalztem Material beim Auslauf aus einem Walzwerk. Der Hinweis, auf diese besondere Anwendungsform
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dient jedoch nur zur Erläuterung, und es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung in anderen Anwendungsbereichen
von allgemein ähnlicher Art verwendet werden kann.
Das warmgewalzte Erzeugnis eines Walzwerks läuft normalerweise aus dem letzten Walzgerüst durch wassergekühlte
Auslaufrohre zu einer Aufwickelvorrichtung. Bei
der Aufwickelvorrichtung kann es sich entweder um einen Garrett- oder Edenbornhaspel handeln, was von der Art
des Walzmaterials abhängt. Das Walzgut wird durch die Walzenwirkung des. Walzwerkes bis zu dem Zeitpunkt vorwärts
getrieben, wo das hintere Ende das letzte Gerüst verläßt. Danach wird mangels einer Hilfsantriebsvorrichtung
zwischen dem letzten Walzgerüst und der Haspelvorrichtung das Vorwärtsmoment des Walzgutes durch den
Reibungswiderstand in den Auslaufrohren schnell verringert. Wenn die lineare Geschwindigkeit des Walzgutes
merkbar unter die Drehgeschwindigkeit der Haspelvorrichtung absinkt, beginnt die Haspelvorrichtung einen Zug
auf das- Walzgut auszuüben und dies wiederum schafft
ernste Probleme. Wenn beispielsweise Garretthaspeln verwendet werden, um das Stdbmaterial in Bundform zu sammeln,
bewirkt der im unteren Ende entwickelt -ug, daß das Material sich dicht um die Haspeldorne aufwickelt.
Dadurch wird das Material verbogen und eine Materiallänge häufig Ausschuß, die etwa dem Abstand zwischen dem
letzten Gerüst und dem Garretthaspel entspricht. Das Biegen des Materials um die Haspeldorne verzerrt ebenfalls
das obere Ende des 'sich bildenden Bundes und kompliziert das Abschieben des Bundes vom Haspel.
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Um diese Probleme zu Überwinden, hat man bisher vorgeschlagen,
Hilfsantriebe zwischen dem letzten Walzgerüst und der Haspelvorrichtung zum Zwecke des Antriebs
der hinteren Enden durch die Auslaufrohre zu verwenden.
Diese Vorrichtungen verwenden gegenüberliegend angeordnete angetriebene Treibwalzen, zwischen denen das
Material durch eine geeignete Führungsvorrichtung läuft. Obwohl solche Hilfsvorrichtungen Wirksam gewesen
sind im Hinblick auf die Probleme, die mit dem Abfall der Geschwindigkeit in Verbindung stehen, zu der die
hinteren Enden der Haspelvorrichtung zugeführt werden, hat ihre Verwendung weitere ernste Probleme geschaffen.
Da der Berührungsbereich zwischen dem Walzgut und den gegenüberliegend angeordneten Treibwalzen relativ gering
ist, hat sich herausgestellt, daß ein beträchtlicher Greifdruck vorhanden sein muß, um die notwendige
Antriebskraft zum Vorwärtstreiben des Walzgutes mit
einer Geschwindigkeit, die der des Walzwerkes entspricht, zu erhalten. Dadurch wiederum wird die Oberfläche
des Walzgutes derart beschädigt, daß man häufig die ganze Länge des Walzgutes, die mit den Treibwalzen
in Berührung gestanden hat, verschrotten muß. Die sogenannten Probleme und Nachteile sind nun gelöst worden
in einer neuartigen Weise durch die vorliegende Erfindung, deren allgemeines Ziel es ist, eine verbesserte
Vorrichtung zum Antrieb einer Walzgutlänge zu schaffen, die sich axial entlang einer bestimmten Bahn bewegt,
ohne daß die Oberfläche des Walzgutes beschädigt wird. Dies erfolgt durch Erfassen des Materials zwischen
gegenüberliegend angeordneten endlosen elastischen An-
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triebselementen, von denen jedes auf einem Satz im Abstand angeordneter rotierender Elemente befestigt
ist. Die elastischen Antriebselemente sind gespannt und angetrieben mit einer Geschwindigkeit, die der entspricht,
bei der das Material der nächsten Betriebsstufe zugeführt wird, und die rotierenden Elemente,
die ein Antriebselement abstützen, sind versetzt angeordnet entlang der Bahn des Walzgutes mit Bezug
auf die rotierenden Elemente, die das andere Antriebselement abstützen. Bei dieser Anordnung wird das Material
über einen Abschnitt seiner Länge mehr zwischen den elastischen Antriebselementen als zwischen zwei
gegenüberliegend angeordneten Walzen erfaßt. Der Berührungsbereich zwischen dem Walzgut und den Antriebselementen ist somit beträchtlich größer als bei Verwendung
von Treibwalzen, wodurch es möglich wird, den auf das Walzgut ausgeübten Druck wesentlich abzuschwächen.
Ebenfalls ist mindestens eine der gegenüberliegend angeordneten Antriebselemente, die mit dem
Walzgut- in Berührung stehen, immer in einem elastischen Zustand in Folge der vorgenannten versetzten Anordnung
der abstützenden rotierenden Elemente.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung
einer verbesserten Vorrichtung für das Spannen der elastischen Antriebselemente, die mit dem Walzgut
in Berührung stehen.
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Diese und andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung deutlicher
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.
Fig. 1 ist ein in verkleinertem Maßstab dargestellter Grundriß, der eine Kettenführung zeigt, die
in Übereinstimmung mit der Erfindung konstruiert ist und direkt oberhalb einer Haspelvorrichtung
in einem Walzwerk angeordnet ist.
Fig. 2 ist ein weiterer Grundriß in vergrößertem Maßstab der in Fig. 1 dargestellten Kettenführung.
Fig. 3 ist ein Seitenaufriß der in Fig. 2 dargestellten Kettenführung.
Fig. 4,
und 6 sind Schnittdarstellungen in der Ebene 4-1I,
5-5 und 6-6 der Fig. 3.
Fig. 7 ist ein Seitenaufriß ähnlich Fig. 3, der die Vorrichtung in Ruhelage zeigt.
Fig. 8 ist ein Seitenaufriß entlang der Ebene 8-8 der Fig. 2, der die exzentrisch betätigte Vorrichtung
für das Spannen der endlosen flexiblen Antriebselemente zeigt.
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Bezugnehmend auf die Zeichnungen und zunächst auf Fig. 1 ist eine Kettenführung, die die Merkmale der
Erfindung aufweist, bei 10 dargestellt, die direkt oberhalb einer Haspelvorrichtung 12 angeordnet ist.
Das warmgewalzte Material wie beispielsweise Stäbe von 3/8" 0 wird durch wassergekühlte Aus lauf rohre IM-
^ aus dem letzten Gerüst des (nicht dargestellten) Walzwerks durch die Kettenführung 10 und dann in die
Haspelvorrichtung 12 geführt. In der Praxis beträgt der Gesamtabstand zwischen der Haspelvorrichtung und
dem letzten Walzgerüst normalerweise etwa 100*. Beispielhaft kann beim Walzen von 3/8" die Auslaufgeschwindigkeit
im letzten Gerüst im Bereich von 2500-3500'/min. betragen.
Bezugnehmend nun auf die restlichen Zeichnungen kann man erkennen, daß die Vorrichtung 10 eine Grundplatte
16 besitzt, die in geeigneter Weise in einer ortsfesten Lage an der Bewegungsbahn des Walzgutes befestigt wer-
J den kann. Grundplatte 16 besteht aus einem Paar aufrechter
versetzter parallel angeordneter Stützelemente 18a und 18b. Wie am besten aus Fig. 1 und 6 ersichtlich,
besitzen die Stutzelemente geeignete ÖF~ mgen wie bei
20, um schwenkbar die zylindrischen unteren Enden 21 von zwei zwischengeschalteten Gliedern 22a und 22b aufzunehmen.
Jedes zwischengeschaltete Glied ist seinerseits versehen mit einem Abschnitt 21, durch den sein
zylindrisches unteres Ende 21 mit einem oberen zylindrischen Ende 26 verbunden ist. Die oberen zylindrischen
Enden 26 von beiden Zwischengliedern 22a und 22b sind schwenkbar verbunden mittels eines zusätzlichen Paares
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von im Abstand verlaufenden parallelen Verbindungsgliedern 28a und 28b. Gleitlager 30 sind zwischen den
zylindrischen unteren Enden 21 und den Stützelementen 18a und 18b vorhanden sowie zwischen den zylindrischen
oberen Enden 26 und den Gelenken 28a und 28b, um die Schwenkbewegung der Zwischenglieder 22a und 22b relativ
zu den stationären Stützelementen 18a und 18b als auch den Gelenken 28a und 28b zu erleichtern. Die vorgenannte
Anordnung hat daher ein Vierstabgelenk, bestehend aus stationären Stützelementen 18a und 18b, Zwischengelenken
22a und 22b und oberen Verbindungsgelenken 28a und 28b.
Ein Paar Kettenradwellen 32a und 32b laufen in Wälzlagereinheiten 33 zur Drehung in den zylindrischen unteren
Enden 21 der Zwischenglieder 22a und 22b. Untere Kettenräder 34 sind bei 36 verkeilt mit den mit verjüngtem
Durchmesser versehenen Enden 38 der Kettenradwellen 32a und 32b und werden darauf axial durch Halteelemente
40 gehalten. Die oberen zylindrischen Enden 26 der Zwischengelenke 22a und 22b sind in ähnlicher Weise mit
drehbaren Kettenradwellen 42a und 42b versehen. Die oberen Kettenräder 44 sind auf Wellen 42a und 42b bei
46 aufgekeilt und werden darauf ebenfalls durch Halteelemente 40 festgehalten.
Die unteren Kettenräder 34 bilden die Vorrichtung zum Abstützen eines flexiblen endlosen Antriebselementes,
das hier dargestellt ist in Form einer Kette 48a. Eine gleiche Kette 48b wird abgestützt zwischen den oberen
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Kettenrädern 44. Die Ketten sind jeweils mit flachen Antriebsoberflächen 50 versehen.
Die für den Antrieb der Ketten 48a und 48b verwendete Vorrichtung ist am besten aus Fig. 2 und 6 ersichtlich.
Die Abtriebswelle 52 des Antriebsmotors 54 steht mittels einer Kupplung 56 mit einer Verlängerung 58
der Kettenradwelle 32b in Verbindung. Ein Antriebsritzel 60, das bei 62 auf der Wellenverlängerung 58
verkeilt ist, greift in ein Antriebsritzel 64, das bei 66 auf einer Verlängerung 68 der oberen Kettenradwelle
42b verkeilt ist. Die Ritzel 60 und 64 liegen innerhalb eines Gehäuses 70, das durch beliebige herkömmliche
Vorrichtungen wie beispielsweise Bolzen 72 an den oberen und unteren zylindrischen Enden 26 und
21 der Zwischenglieder 22b befestigt ist. Bei dieser Konstruktion schwenkt der Getriebekasten 70 mit dem
Gelenk 22b um die Drehachse der Welle 32b, und die Antriebsverbindung zwischen Motor 54 und oberen und
unteren Kettenradwellen 42a und 32a bleibt ununterbrochen unabhängig von der winkligen Lage des Gliedes 22b.
Die Ritzel 60 und 64 und die Kettenradwellen 32b und 42b werden durch öl geschmiert, das in das Gehäuse 70
durch die Fülleitung 71 eingeführt wird.
Die Ketten 48a und 48b werden mittels dazwischenliegender Kettenräder 74a und 74b gespannt. Wie am besten aus
Fig. 5 ersichtlich, sind die dazwischenliegenden Kettenräder bei 76 mit den Kettenradwellen 78a und 78b verkeilt,
wobei letztere exzentrisch in zylindrischen
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Ballen 80a und 80b gelagert sind. Ballen 80a ist drehbar befestigt zwischen den Stützelementen 18a und 18b
und Ballen 80b ist in ähnlicher Weise drehbar gelagert zwischen den Gelenkelementen 28a und 28b.
Beide Ballenelemente 80a und 80b sind durch gleiche Vorrichtungen drehbar verstellbar, von denen eine
Seitendarstellung in Fig. 8 gegeben ist. In dieser Darstellung kann man sehen, daß der Ballen 80b mit einer
Endplatte 82 versehen ist, die periphere Zähne 84 besitzt
und einen zentralen Anschlag 86. Die Zähne 84 sind so angeordnet, daß sie in verriegelndem Kontakt
mit einem Bolzen 88 zusammenarbeiten, der durch das obere Gelenkelement 28b eingeschraubt ist. Ballen 80a
ist mit einer gleichen Endplatte 82 mit Zähnen versehen, die in verriegeltem Kontakt mit einem Bolzen 88 zusammenarbeiten,
der durch das Stützelement 18b geschraubt ist. Die Drehung des Ballens 80a führt zu einer abwärtigen
exzentrischen Verschiebung des Kettenrades 74a, was wiederum die Spannung in der unteren Kette 48a vergrößert.
Das gleiche Ergebnis erzielt man mit der oberen Kette 48b durch drehende Verstellung des Ballens 80b.
Die Drehung beider Ballen 80a und 80b erfolgt folgendermaßen .
Zunächst wird die Schraube 88 entfernt, um die Endplatte 82 freizusetzen« Danach wird ein Schlüssel oder eine
sonstige geeignete Vorrichtung am Anschlag 86 angesetzt und die Endplatte 82 gedreht bis jedes der zwischenliegenden
Kettenräder 74a oder 74b exzentrisch verstellt
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worden ist, derart, daß die gewünschte Spannung in der . Kette erreicht ist. Danach wird die Schraube 88 wieder
eingeschraubt, um die Endplatte 82 gegen die umgekehrte Drehung zu verriegeln.
Die Betätigungsvorrichtung, die verwendet wird, um eine Schwenkbewegung den Zwischengelenken 22a und 22b und
den oberen Kettenrädern und der davon abgestützten Kette 48b zu verleihen, wird nun beschrieben unter Hinweis
auf Fig. 3 und 7. Eine Kolbenzylindereinheit 90 liegt zwischen den Stützelementen 18a und 18b. Der
Zylinder 90a ist schwenkbar verbunden mit der Grundplatte 16 bei 92, und die Kolbenstange 90b ist schwenkbar
verbunden bei -94 mit de® Rippenteil 24 des Zwischengliedelementes
22a.
Wenn die Kolbenstange sich in ausgefahrener Lage befindet
wie in Fig. 7 dargestellt, befindet sich die Vorrichtung
in Ruhelage, wobei die obere Kette 48b oberhalb abgesetzt ist von der Bahn des Walzgutes "S", das
darunter vorbeiläuft. Die obere Grenze, bis zu der die Kolbenstange 90b ausgefahren werden kann, ist begrenzt
du£»ch die Relativverstellung eines Bolzens 96, der durch
eiaen Hebel 98 am Zwischenglied 22a eingeschraubt ist.
MeBB die Kolbenstange 90b wie in Fig* 1 dargestellt ausgefatesa
ist» kommt das Ende des Olsens 9S in Berührung
mit deia aufrechten Änseiilag 100 auf cser ortsfesten
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Die Vorrichtung wird in die in Fig. 3 dargestellte Betriebsstellung
gebracht, wobei das Walzgut nun zwischen den Ketten "18a und H8b erfaßt wird, und zwar durch
Einfahren der Kolbenstange 90b. Das Ausmaß, zu dem die Kolbenstange eingefahren werden kann, ist begrenzt
durch einen zweiten festen Anschlag 102 auf Grundplatte 16. Eine Schraube lOil·, die durch einen
seitlich verlaufenden Hebel 106 am Zwischengelenk 22b geschraubt Ist, berührt den Anschlag 102.
Nachdem die Ausbildungsform der Erfindung wie in den
Zeichnungen dargestellt, beschrieben worden ist, sollen nun einige Vorteile, die aus dieser Betriebsform
gewonnen werden, kurz abgehandelt werden. Am Anfang, wenn das vordere Ende der speziellen Walzgutlänge aus
dem letzten Malzgerüst auftaucht und durch die Auslaufrohre
IH zu der Haspelvorrichtung 12 geführt wird, befindet sich die Vorrichtung 10 in der in Fig. 7 dargestellten
Ruhelage, wobei die obere Kette M-8b oberhalb der Bewegungsbahn des Walzgutes sich befindet. Dadurch
kann sidi das vordere Ende von dem unmittelbar vorausgehenden
Äuslaufrohr IUa durch die Vorrichtung und in die nächste dahinterliegende Führung ltb bewegen, ohne
daß die Gefahr der Koppelbildung besteht. Führungselemente 108a und 108b stellen sicher, daß das Material
zwischen den Ketten ^8a und k8b steht, während es durch
die Vorrichtung läuft. Die Vorrichtung bleibt in der Ruhelage, solange wie die Walzgutlänge weiterhin durch
das Walzwerk lauft. Während dieser Periode reicht die Walzwirkung des Walzwerkes aus, um das Walzgut durch
die Auslaufrohre zu treiben, und es ist keine Hilfs-
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vorrichtung zum Antrieb des Walzgutes erforderlich. Motor 54 arbeitet durchlaufend und treibt die oberen
und unteren Ketten 48a und 48b mit linearer Geschwindigkeit oder zumindest gleich der Auslaufgeschwindigkeit
des Walzwerkes an, und das Walzgut "S" läuft einfach über die untere Kette 48a auf seinem Wege zu
der dahinterliegenden Haspelvorrichtung 12. Sobald das hintere Ende des Walzgutes das letzte Walzgerüst erreicht,
wird die Kolben- und Zylindereinheit 90 betätigt und die Kolbenstange 90b zurückgefahren, wodurch
die Vorrichtung in die in Fig. 3 dargestellte Betriebslage gebracht wird. Diese Einstellung, die durch jede
konventionelle Füllvorrichtung, die oberhalb der Kaliberlinie des Walzwerkes angebracht ist, ausgelöst
werden kann, senkt die obere Kette 48b ab, so daß sie
mit dem Walzgut "S" in Verbindung kommt. Wenn dies geschieht, wird das Walzgut zwischen den flachen gegenüberliegenden
Oberflächen 50 der oberen und unteren Kette erfaßt und mit Walzwerksgeschwindigkeit vorwärtsgetrieben.
Diese unterstützende Antriebswirkung hält an, bis das hintere Ende des Walzgutes durch die Vorrichtung
gelaufen ist. Der Reibungswiderstand in dem relativ kurzen Teil der Auslaufrohre hinter der Vorrichtung
reicht nicht aus, um die Stabgeschwindigkeit wesentlich zu verringern, und dementsprechend wird die gesamte
Länge des Walzgutes dem Haspel 12 zugeführt, ohne daß sich das Walzgut um die Haspeldornen herumbiegt.
Es ist von Bedeutung festzustellen, daß wenn das Material zwischen den Ketten 48a und 48b erfaßt wird, die oberen
Kettenräder 44 entlang der Länge der Walzgutlaufbahn
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relativ zu den unteren Kettenrädern 34 versetzt sind. Durch Aufrechterhalten der oberen und unteren Kettenräder
in dieser nicht gegenüberliegenden Lage wird das Walzgut niemals zwischen zwei starr abgestützten
Antriebselementen erfaßt. Statt dessen steht das Walzgut
immer auf mindestens .einer Seite mit einer flexiblen gespannten Kette in Berührung. Das durch die Vorrichtung
laufende Walzgut wird anfänglich zwischen der oberen und unteren Kette an einem Punkt "A" erfaßt
(siehe Fig. 3). Obwohl an dieser Stelle die obere Kette 48b starr abgestützt ist auf einem oberen Kettenrad 44,
liegt der gegenüberliegende Abschnitt der unteren Kette 48a zwischen den unteren Kettenrädern 34 und befindet
sich so in einem flexiblen Zustand.
Nach dem Durchgang des Punkt "A" wird das Walzgut an beiden Seiten zwischen den flexibel gespannten Ketten
erfaßt, bis es an Punkt "B" ankommt, an welcher Stelle die vorher an Punkt 11A" aufgetretene Bedingung umgekehrt
ist, und das Walzgut wird zwischen der unteren Kette 48a, die starr abgestützt ist auf Kettenrad 34
und einem flexibel gespannten Segment der oberen Kette 48b erfaßt.
Durch Verwendung von flexiblen Ketten als Antriebselemente wird das Walzgut über einen größeren Bereich erfaßt,
wodurch es möglich ist, den auf das Material ausgeübte Druck zu verringern. Dies kombiniert mit der
Tatsache, daß das Walzgut zwischen zwei Antriebsele-
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menten erfaßt ist, von denen sich immer einer in einem
flexiblen Zustand befindet, führt dazu, daß Markierungen auf der Oberfläche des Walzgutes in wirksamer Weise
vermieden werden.
Obwohl die Erfindung beschrieben wurde als ein Hilfsantrieb für die hinteren Enden von Materiallängen, die
aus einem Walzwerk auslaufen, ist es einleuchtend, daß sie auch bei anderen Anwendungszwecken von allgemein
ähnlicher Art verwendet werden kann. Beispielsweise kann ein anderes Erzeugnis als warmgewalztes Material
transportiert werden. In entsprechenden Fällen kann auch die Erfindung zum Antrieb einer ganzen Materiallänge
dienen.
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- PATENTANWÄLTE F.W. H EM M ER ICH · G E R D M O LLER ■ D. G ROSSE 21 629DÜSSELDORF 1 0 · H OM BE R G ER STR ASSE 5 - ' 2 10 1969/e· rm.fs-Al-19S0919Morgan Construction Company, Worcester, Mass., 01605/USAPatentansprüche:.)Eine Vorrichtung zum Antrieb einer Materiallänge, die sich in axialer Richtung entlang einer bestimmten Bahn bewegt, bestehend aus im Abstand verlaufenden endlosen flexiblen Elementen, die an jeder Seite der genannten Bahn angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet," daß jedes der genannten Elemente von einer Vielzahl von rotierenden Elementen abgestützt wird, eine Betriebsvorrichtung den Abstand zwischen den genannten Elementen verringert ist, die dazwischen durchlaufende Materiallänge von beiden Elementen berührt wird, die drehbaren Elemente, die eines der genannten Elemente abstützen entlang der Länge der genannten Bahn relativ zu den drehbaren Elementen, die das andere der genannten Elemente abstützen, ersetzt sind, sobald die genannten Elemente mit der genannten Materiallänge «in Berührung stehen und eine Vorrichtung die genannten Elemente mit linearer Geschwindigkeit antreibt, die mindestens gleich ist der der dazwischen durchlaufenden Materiallänge. ;- A 2 -009828/0939PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER· D.GROSSE 21 6294 DÜSSELDORF 1 0 · H OM BE R G E R ST R ASSE 5,j 2.10.1969Λ rm.fs- A 2 -2. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß eines der genannten Elemente auf rotierenden Elementen abgestützt ist, die drehbar in einer ortsfesten Grundplatte laufen und das andere der genannten Elemente auf drehbaren Elementen abgestützt ist, die in einem Gelenk befestigt sind, das relativ ψ zu der genannten ortsfesten Grundplatte beweglichist.3. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet , daß das genannte Gelenk schwenkbar verbunden ist mit der genannten Grundplatte derart, daß die endlosen flexiblen Elemente im Parallelverhältnis gehalten werden.4. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Gelenk schwenkbar mit der genannten Grundplatte mittels mindestens zweier zusätzlicher Zwischengelenke verbunden ist und die genannten Gelenke mit der genannten Grundplatte eine Vierstabgelenkverbindung bilden.5. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 3,dadurchgekennzeichnet , daß die genannte Betätigungsvorrichtung aus einer Kolbenzylindereinheit besteht, die an einem Ende schwenkbar009828/0939-A3-PATENTANWÄLTE F.W. HEMMERICH · GERD MÜLLER · D.GROSSE 21 6294 DÜSSELDORF 1 0 · HOM BE R G E R ST R ASSE 52.10.1969 rm.fs - A 3 -mit einem der genannten Zwischenelemente und am anderen Ende mit der genannten Grundplatte verbunden ist.6. Eine Vorrichtung, durch welche eine Vorwärtsbewegung einem länglichen Element mitgeteilt wird, das in axialer Richtung entlang einer vorbestimmten Bahn läuft, wobei die genannte Vorrichtung umfaßt: ein erstes endloses flexibles Antriebselement, das auf einer Seite der genannten Bahn liegt, wobei das genannte erste Antriebselement von einer Vielzahl von rotierenden Elementen abgestützt ist, die drehbar auf einer stationären Grundplatte gelagert sind, ein zweites endloses flexibles Antriebselement auf der anderen Seite der genannten Bahn angeordnet ist, wobei das genannte zweite Antriebselement von drehbaren Elementen abgestützt wird, die drehbar auf einem beweglichen Gelenk gelagert sind,dadurch gekennzeichnet , daß die Betätigungsvorrichtung das genannte bewegliche Gelenk aus einer Ruhelage, in der das genannte zweite Antriebselement sich in seitlichem Abstand von der genannten Bahn befindet, in eine Betriebslage bringt, bei der ein längliches Element entlang der genannten Bahn läuft und von den beiden genannten Antriebselementen berührt und dazwischen erfaßt wird, die drehbaren Elemente, die das genannte zweite Element abstützen, versetzt angeordnet sind relativ zu den drehbaren Elementen, die das. genannte erste Antriebselement abstützen entlang der Länge der genannten Bahn, sobald009828/0939 " A " "PATENTANWÄLTE F.W , H EM M E R ICH · G E R D M O LLE R · D . G ROSSE 21 629DÜSSELDORF 1 0 · HOM BE RGER STR ASSE 5 2.10.1969rm.fsdie genannten Antriebselemente sich in der Betriebslage befinden und eine Vorrichtung die genannten Elemente mit linearer Geschwindigkeit derart treibt, daß ein längliches dazwischen erfaßtes Element entlang der genannten Bahn vorwärts getrieben wird.7. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens zwei Zwischengelenke vorhanden sind, jedes der genannten Zwischengelenke schwenkbar an einem Ende mit dem genannten beweglichen Gelenk und am anderen Ende mit der genannten Grundplatte verbunden ist, die Länge der genannten Zwischengelenke so ist, daß ein Parallelverhältnis zwischen dem genannten ersten und zweiten Antriebselement während der Bewe-· gung des genannten zweiten Antriebselementes zwischen der genannten Ruhe- und Betriebslage aufrecht erhalten wird.Die Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die rotierenden Elemente, auf denen die genannten Antriebselemente abgestützt sind, aus versetzt angeordneten Kettenrädern bestehen und die Drehachse von mindestens einem der Kettenräder, die mit jedem Antriebselement in Kontakt stehen, exzentrisch verstell bar ist.-AB-009828/09 39PATENTANWÄLTE F-W1HEMMERICH-GERDMOLLER-D1GROSSe 21 629DÜSSELDORF 1 O · HOM BER G ER STR ASSE 5 ΛZ. · IU ·ift rm.fs- A 5 -9. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die genannte Betätigungsvorrichtung aus einer Kolben- und Zylindereinheit besteht, die schwenkbar mit an einem Ende mit einem der genannten Zwischengelenke und am anderen Ende mit der genannten Grundplatte in Verbindung steht und eine Vorrichtung an den genannten Zwischengelenken mit den genannten Anschlagelementen an der genannten Grundplatte zusammenspielt, wodurch die Bewegung des genannten beweglichen Gelenkes zwischen der genannten Betriebs- und Ruhelage begrenzt wird.10. Eine Vorrichtung in einem Walzwerk zwischen dem letzten Walzgerüst und der Haspelvorrichtung zum Antrieb warmgewalzten Materials in Richtung auf die genannte Haspelvorrichtung, wobei die genannte Vorrichtung in Kombination umfaßt:ein Paar flexibler endloser Antriebselemente, zwischen denen das Walzgut auf seinem Wege zu der Haspelvorrichtung geführt wird, wobei eines der genannten Antriebselemente auf einer Vielzahl von rotierenden Elementen abgestützt ist, die ihrerseits auf einer ortsfesten Grundplatte montiert sind, das andere Ende der genannten Antriebselemente auf rotierenden Elementen abgestützt ist, die auf einem Gelenk befestigt sind, das relativ zu der genannten Grundplatte beweglich ist,
dadurch gekennzeichnet , daß- A 6 009828/0939PATENTANWÄLTE F.W . H EMM E R ICH · G E R D M Ü L L E R ■ D . G R O SSE 21 629DÜSSELDORF 1 0 · HOM BE RG ER STR ASSE 5 2 10.1969rm.fs - A 6 -die Vorrichtung das genannte bewegliche Gelenk in Richtung auf die genannte Grundplatte führt, so daß das genannte Walzgut zwischen den genannten Antriebselementen erfaßt wird, die drehbaren Elemente, die ein Antriebselement abstützen entlang der Bewegungsbahn des genannten Walzgutes relativ zu den Drehelementen, die das andere Antriebselement abstützen, versetzt ist, sobald das Walzgut zwischen den genannten Antriebselementen erfaßt wird und eine Vorrichtung das genannte Antriebselement mit linearer Geschwindigkeit antreibt, die mindestens gleich der Geschwindigkeit des Walzgutes beim Auslauf aus dem letzten Gerüst des Walzwerkes ist.■ 0 0 9 8 2 B / 0 9. 3 9PATENTANWÄLTE F.W . H EM M E R ICH · G E R D M Ü L LE R ■ D . G R OSSE 21 629DÜSSELDORF 1 O · H O M BE R G E R ST R ASSE 5<ft j rrn» se*ro11. Eine Vorrichtung zum Antrieb eines sich in axialer, festgelegter Richtung bewegenden, länglichen Materials, umfassend;ein Paar flexible, endlose Elemente, die an den gegenüberliegenden Seiten der genannten Bahn angeordnet sind, wobei eines der genannten Elemente auf den ersten Satz drehbarer Elemente und das andere der genannten Elemente auf dem zweiten Satz drehbarer Elemente abgestützt ist, eine Betätigungsvorrichtung zur Verminderung des Abstandes zwischen den genannten Elemente, so daß das dazwischen durchlaufende längliche Material erfaßt wird,dadurch raken η zeichnet,daß die Anordnung der genannten drehbaren Elemente derart ist, daß eine Ebene, die zwischen der Drehachse eines Beliebigen des genannten 2*reiten Satzes der drehbaren Elemente in einem '/Jinkel relativ zu der Ebene senkrecht zu der genannten Bahn angeordnet ist und eine Vorrichtung die ^en-umten Elemente antreibt, so daß die genannte Materiall-in^e entlang der genannten Bahn vorwärts getrieben wird.BAD ORIGINALL e e r s ei f e
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