DE19507272C1 - Kartonmesser - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Messer, insbesondere
Kartonmesser, mit einem in einem Griffgehäuse entgegen
der Kraft einer Zugfeder gleitverschieblich geführten
Messerklingenträger mit Messerklinge und mit einem aus
einem unterseitigen Längsschlitz des Griffgehäuses her
ausragenden Fortsatz, der mit dem Messerklingenträger in
Verbindung steht und bei Friktionseingriff mit dem
Schneidgut entgegengesetzt zur Schneidrichtung den Mes
serklingenträger aus dem Griffgehäuse herausbewegt.
Bei einem bekannten Messer dieser Art gemäß der
US-PS 3,999,290 besteht der aus einem unterseitigen
Längsschlitz des Griffgehäuses herausragende Fortsatz aus
einem Federstahldraht, der an seinem freien, herausragen
den Ende etwa rechtwinklig zu einem Haken umgebogen ist
und an seinem anderen, spiralförmig gewundenen Ende mit
dem Messerklingenträger lösbar verbunden ist. Dieses Mes
ser ist mit dem Nachteil behaftet, daß der Fortsatz bei
Schneidgütern mit glatter Oberfläche abrutscht und in
folge der zu geringen Friktion der Messerklingenträger
mit dem Messer nicht aus dem Griffgehäuse herausgezogen
wird. Bei zu weichem Schnittgut kann sich der Haken in
der Schnittgutoberfläche festhaken, wodurch ein uner
wünschter "Einreißvorschnitt" erfolgt, der den eigentli
chen Schnittvorgang hemmt und infolge des Aufreißens der
Oberfläche zu einem unansehnlichen Schnittbild führt. In
jedem Fall, insbesondere bei Schnittgütern mit relativ
glatter und harter Oberfläche, besteht die Gefahr, daß
der Federstahldraht in den Längsschlitz zurückfedert und
kein Herausziehen des Messerklingenträgers aus dem Griff
gehäuse bewirkt.
Bei einem weiteren Messer der eingangs genannten Art
gemäß der DE 37 44 456 A1 besteht der Fortsatz aus einer
Reibscheibe, die über ein einstufiges Stirnradgetriebe
mit einer Zahnstange antriebsmäßig verbunden ist, die
einen Teil des Messerklingenträgers bildet. Bei diesem
Messer erfordert eine Reibscheibe mit glattem Außenumfang
zur Erzeugung der erforderlichen Friktionskräfte zwischen
diesem und der Oberfläche des Schneidgutes einen starken
Anpreßdruck, der nicht immer wünschenswert ist. Ein ge
rändelter Außenumfang kann hier indessen bei weniger har
ten Oberflächen Abhilfe schaffen. Allerdings sind die
Fertigung der Zahnradgetriebe und ihre Lagerung im Griff
gehäuse mit einem gewissen Aufwand verbunden.
Ein gattungsfremdes Messer gemäß dem DE-GM 18 85 827
ist beidendig mit je einer von jeweils einem Abdeckorgan
abgedeckten Klinge versehen, wobei die Abdeckorgane unter
Wirkung einer doppelseitigen Kegelfeder stets in ihre ab
deckende Lage gedrückt werden. Zum Schneiden wird das
Messer möglichst senkrecht mit dem Abdeckorgan auf die zu
schneidende Fläche aufgesetzt, entgegen der Wirkung der
Kegelfeder aufgedrückt, bis die Spitze der Klinge mit dem
Schneidgut in Eingriff gelangt. Abgesehen von seinem
technischen Aufwand ist dieses Messer insofern verbesse
rungsbedürftig, als der Eingriff der Klingenspitze in das
Schneidgut aufgrund des Abdeckorgans nicht exakt wahrge
nommen werden kann, sondern von der Bedienungsperson ab
geschätzt werden muß. Dies hat offenkundig auch der Er
finder dieses Messers erkannt und aus diesem Grunde eine
Klinkensperre zur Einrastung des Abdeckorgans bei freige
legter Messerklinge angebracht. Dann aber entfällt die
Schutzwirkung des Abdeckorgans.
Und schließlich ist aus der PCT/WO 92/16 337 ein Mes
ser anderer Gattung bekannt geworden, dessen Griffgehäuse
nach Art eines Pistolengriffes ausgebildet ist und dessen
Messerklingenträger mittels eines am rückwärtigen Ende
des Griffgehäuses angeordneten Schubknopfes per Daumen
druck entgegen der Wirkung einer Rückholfeder aus dem
freien Ende des pistolengriffartigen Griffgehäuses her
ausgedrückt werden muß. Dies ist einerseits ergonomisch
ungünstig, da die Kraft des Daumens sowohl zum Heraus
drücken des Messerklingenträgers entgegen der Kraft der
Rückholfeder als auch zum Schneiden benötigt wird. An
dererseits können Verletzungen beim Abheben der Messer
klinge vom Schneidgut so lange nicht unterbunden werden,
wie die Kraft des Daumens die Messerklinge in ausgefahre
ner Stellung hält. Denn der Sinn der gattungsgemäßen Mes
ser beruht gerade darin, zu einer größeren Sicherheit der
Bedienungsperson beizutragen, indem der Messerklingenträ
ger mit dem Messer unter Wirkung der Rückholfeder automa
tisch in seine geschützte Position innerhalb des Griffge
häuses zurückfährt, sobald ein Friktionseingriff mit dem
Schneidgut entfällt.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Messer der eingangs
genannten Gattung zu schaffen, welches sich durch eine
möglichst einfache, aber wirkungsvolle Anordnung der Be
wegungsübertragung des herausragenden Fortsatzes bei
Friktionseingriff mit dem Schneidgut auf den Messerklin
genträger auszeichnet.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs
genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Messerklingenträger mit einem Gelenkstift oder
einer Gelenkausnehmung versehen ist, welche mit einer um
eine Schwenkachse im Griffgehäuse verschwenkbaren Kurbel,
einer Koppel und dem Messerklingenträger ein Koppelge
triebe in Form einer Schubschleife bilden. Durch diese
Abkehr vom gesamten Stand der Technik mittels eines Kop
pelgetriebes ist der Eingriff des Fortsatzes mit dem
Schneidgut nicht mehr die entscheidende, den Messerklin
genträger herausschiebende Größe, sondern die Kurbel und
diesbezüglich der Hebelarm zwischen Schwenkachse der Kur
bel im Griffgehäuse und der mit dem Schneidgut in Ein
griff befindlichen Spitze des Fortsatzes. Dadurch wird
aus dem ursprünglichen Schleifvorgang zum Herausschieben
des Messerklingenträgers nunmehr ein Schwenkvorgang mit
tels eines Koppelgetriebes in Form einer Schubschleife.
Bereits bei einem reinen Ziehvorgang des Fortsatzes
über das Schneidgut bei kaum merklichem Druck wird die
Kurbel im Sinne einer Ausschubbewegung des Messerklingen
trägers entgegengesetzt zur Schneidrichtung um die
Schwenkachse im Griffgehäuse derart verschwenkt, daß die
mittels Zeigefinger oder Daumen auf das Griffgehäuse aus
geübten Druckkräfte nahezu ausschließlich dem Schneidvor
gang vorbehalten bleiben.
Bei der Ausbildung der Koppel sind unterschiedliche
Ausführungsformen möglich:
Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform wird die Koppel zwischen dem Messerklingenträger und der Kur bel von einem Langloch in der Kurbel in Verbindung mit dem Gelenkstift des Messerklingenträgers gebildet. Damit wird eine besonders flache Form mit einem relativ flachen Griffgehäuse erzielt.
Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform wird die Koppel zwischen dem Messerklingenträger und der Kur bel von einem Langloch in der Kurbel in Verbindung mit dem Gelenkstift des Messerklingenträgers gebildet. Damit wird eine besonders flache Form mit einem relativ flachen Griffgehäuse erzielt.
Nach einer zweiten Ausführungsform besteht die Kop
pel zwischen Messerklingenträger und der Kurbel aus einem
auf der Kurbel angeordneten Kurbelschieber mit Gelenkaus
nehmung und dem darin eingreifenden Gelenkstift des Mes
serklingenträgers.
Nach einer dritten Ausführungsform wird die Koppel
zwischen Messerklingenträger und Kurbel von einem auf der
Kurbel angeordneten Kurbelschieber mit Gelenkstift gebil
det, der in eine Gelenkausnehmung im Messerklingenträger
eingreift. Bei den beiden letztgenannten Ausführungsfor
men kann die Kurbel aus einem Stangenmaterial und der
Kurbelschieber aus einem Rohrmaterial in fertigungstech
nisch einfacher Weise hergestellt werden. Dabei kann
wahlweise der Messerklingenträger mit einem über seine
Seitenfläche vorstehenden Gelenkstift oder mit einer Ge
lenkausnehmung versehen werden, in die wiederum ein Ge
lenkstift des Kurbelschiebers eingreift.
Bei sämtlichen Ausführungsformen ist die Kurbel an
ihrem von der Schwenkachse abgewandten, freien Ende mit
dem Fortsatz versehen. Die Länge dieses Fortsatzes ist so
ausgebildet, daß bei vollständigem Eintauchen dieses
Fortsatzes in den unterseitigen Längsschlitz des Griffge
häuses sich der Messerklingenträger mit der Messerklinge
in seiner aus dem Griffgehäuse herausgeschobenen Endstel
lung befindet. In Verbindung mit der damit einhergehenden
Hebelarmlänge zwischen der Spitze des herausragenden
Fortsatzes und der Schwenkachse der Kurbel ergeben sich
unterschiedliche Bauvarianten mit minimalen Schwenkkräf
ten der Kurbel zum Herausschieben des Messerklingenträ
gers.
Vorteilhaft ist der Messerklingenträger als flacher,
innerhalb des Griffgehäuses formschlüssig geführter
Schieber ausgebildet, der auf seiner einen Seite einen
Zapfen zur Aufnahme der Messerklinge und auf seiner ande
ren Seite den Gelenkstift aufweist. Grundsätzlich sind
flache, innerhalb des Griffgehäuses formschlüssig ge
führte Schieber als Messerklingenträger bei gattungsge
mäßen Messern bekannt, z. B. aus der US-PS 3,999,290.
Dabei ist die Schwenkachse für die Kurbel an derje
nigen Innenseite des Griffgehäuses angeordnet, die der
Seite des Messerklingenträgers mit dem Gelenkstift oder
der Gelenkausnehmung zugewandt ist. Der Messerklingenträ
ger ist vorteilhaft an seinem rückwärtigen Ende mit einem
Befestigungsstift zur Anlenkung der Zugfeder versehen,
die mit ihrem anderen Ende in an sich bekannter Weise an
einem Gehäusestift im Griffgehäuse angelenkt ist.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung ist der Fortsatz der scheibenförmigen Kurbel
in seiner Seitenansicht dreieckförmig ausgebildet und er
streckt sich bei eingezogenem Messerklingenträger wie das
Langloch in einer zur Schneidrichtung senkrechten Ebene,
in welcher auch die Schwenkachse der Kurbel liegt. Durch
diese Ausbildung liegt die Spitze des Fortsatzes der
Kurbel in einer oberen Totpunktlage, aus welcher die Kur
bel über einen relativ großen Schwenkwinkel und damit der
Messerklingenträger über einen relativ großen Verschiebe
weg aus dem Griffgehäuse herausgeschoben werden kann, bis
der Fortsatz der Kurbel in dessen unterseitigen Längs
schlitz verschwindet. Dadurch wird die Handhabung des
Messers entsprechend erleichtert.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist die Kurbel stangenartig ausgebildet und
liegt bei eingezogenem Messerklingenträger wie der auf
ihr befindliche Kurbelschieber in einer zur Schneidrich
tung senkrechten Ebene, in welcher auch die Schwenkachse
der Kurbel sowie der Gelenkstift oder die Gelenkausneh
mung des Messerklingenträgers liegen. Dadurch wird nicht
nur der Hebelarm der Kurbel verlängert, sondern auch die
zum Ausschub des Messerklingenträgers erforderliche Aus
schubkraft minimiert. Das gilt bei einem relativ langen
Ausschubweg insbesondere dann, wenn die Koppel in der
Nähe des Randes des Messerklingenträgers angeordnet ist,
die dem Fortsatz der Kurbel zugekehrt ist. Dabei trägt
zu einem reibungsarmen und damit zu einer leichten Betä
tigung des Koppelgetriebes bei, wenn der Messerklingen
träger, die Kurbel, die Schwenkachse mit der Lagerung und
der Gelenkstift aus Kunststoff bestehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht auf das Messer bei teil
weise abgenommenem Griffgehäuse mit der Ansicht auf den
Messerklingenträger, die Kurbel und die Koppel bei in das
Griffgehäuse zurückgezogener Messerklinge und
Fig. 2 die Ansicht von Fig. 1 bei aus dem Griffge
häuse herausgeschobener Messerklinge.
Gemäß den Fig. 1 und 2 besteht das Messer 10,
welches insbesondere, jedoch nicht nur, zum Schneiden von
Kartonagen bestimmt ist, aus einem in einem Griffge
häuse 11 entgegen der Kraft einer Zugfeder 12 gleitver
schieblich geführten Messerklingenträger 13 mit Messer
klinge 14 und aus einem aus einem unterseitigen Längs
schlitz 11a des Griffgehäuses 11 herausragenden Fort
satz 15, der mit dem Messerklingenträger 13 in Verbindung
steht und bei Friktionseingriff mit einem nicht darge
stellten Schneidgut entgegengesetzt zur Schneidrichtung
(Pfeil x) den Messerklingenträger 13 aus dem Griffge
häuse 11 herausbewegt.
Der Messerklingenträger 13 ist mit
einem Gelenkstift 16 oder mit einer Gelenkausnehmung ver
sehen, welcher bzw. welche mit einer um eine
Schwenkachse 17 im Griffgehäuse 11 verschwenkbaren Kur
bel 18, einer Koppel 19 und dem Messerklingenträger 13
ein Koppelgetriebe in Form einer Schubschleife bildet.
Im dargestellten Fall besteht die Koppel 19 aus ei
nem Langloch 20 in der als flaches Stanzstück hergestell
ten Kurbel 18 und aus einem stoffschlüssig am Messerklingen
träger 13 befestigten Gelenkstift 16, der in das Lang
loch 20 eingreift.
Es ist jedoch auch möglich, die Koppel 19 zwischen
dem Messerklingenträger 13 und der Kurbel 18 als einen
auf der Kurbel 18 verschieblich angeordneten Kurbelschie
ber mit Gelenkausnehmung auszubilden, in welche der Ge
lenkstift 16 des Messerklingenträgers 13 formschlüssig,
jedoch relativbeweglich eingreift.
Und schließlich kann nach einer dritten Ausführungs
form die Koppel 19 zwischen Messerklingenträger 13 und
Kurbel 18 aus einem auf der Kurbel 18 angeordneten Kur
belschieber mit Gelenkstift 16 bestehen, der in eine Ge
lenkausnehmung im Messerklingenträger 13 eingreift.
Im dargestellten Fall ist die Kurbel 18 an ihrem von
der Schwenkachse 17 abgewandten, freien Ende als Fort
satz 15 ausgebildet, der in seiner Seitenansicht mit ei
ner dreieckförmigen Gestalt mit Spitze 15a versehen ist.
In den Fig. 1 und 2 ist der Messerklingenträ
ger 13 als flacher, innerhalb des Griffgehäuses 11 form
schlüssig geführter Schieber ausgebildet, der auf seiner
einen Seite 13a einen aus der Zeichnung nicht ersichtli
chen Vorsprung zur Aufnahme der Messerklinge 14 und auf
seiner anderen, sichtbaren Seite 13b den Gelenkstift 16
oder alternativ eine Gelenkausnehmung aufweist. Vor
sprünge auf einem Messerklingenträger 13 zur Aufnahme einer
Messerklinge sind üblich und nicht Gegenstand der Erfin
dung.
Die Schwenkachse 17 für die Kurbel 18 ist an derje
nigen Innenseite des Griffgehäuses 11 angeordnet, die der
Seite 13b des Messerklingenträgers 13 mit dem Gelenk
stift 16 oder der Gelenkausnehmung zugewandt ist. An sei
nem rückwärtigen Ende 13c ist der Messerklingenträger 13
mit einem Befestigungsstift 13d zur Anlenkung der Zugfe
der 12 versehen, die mit ihrem anderen Ende an einem
nicht sichtbaren Gehäusestift im Griffgehäuse 11 ange
lenkt ist.
Wie aus Fig. 1 entnommen werden kann, erstreckt sich
bei von der Zugfeder 12 eingezogenem Messerklingenträ
ger 13 das Langloch 20 mit der Koppel 19 in einer zur
Schneidrichtung (Pfeil x) senkrechten Ebene, in welcher
sich auch die Schwenkachse 17 sowie die Spitze 15a des
Fortsatzes 15 der Kurbel 18 sowie der Gelenkstift 16
bzw. die Gelenkausnehmung des Messerklingenträgers 13 be
finden.
Zur reibungsarmen Funktion der Schubschleife beste
hen der Messerklingenträger 13, die Kurbel 18, die
Schwenkachse 17 und der Gelenkstift 16 aus Kunststoff.
Zur Schneidbetätigung wird das Messer 10 mit der
Spitze 15a des Fortsatzes 15 der Kurbel 18 auf der
Oberfläche des Schneidgutes aufgesetzt und sodann entwe
der unter seinem Eigengewicht oder unter einer nicht er
wähnenswerten Anpreßkraft in Richtung des Pfeiles x gemäß
Fig. 2 gezogen, wodurch die Kurbel 18 in Richtung des
Pfeiles 21 im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse 17
verschwenkt und durch diese Schwenkbewegung über den im
Langloch 20 beweglichen Gelenkstift 16 der Messerklingen
träger 13 mit seiner Messerklinge 14 in Richtung des
Pfeiles 22 aus dem Griffgehäuse 11 in die dargestellte
Position zum bestimmungsgemäßen Gebrauch herausgeschoben
wird.
Beim Abheben der Messerklinge 14 und des Fortsatzes
15 der Kurbel 18 von der Oberfläche des Schneidgutes
schnellt der Messerklingenträger 13 unter Wirkung der
Zugfeder 12 in Richtung des Pfeiles x in das Griffge
häuse 11 zurück.
Claims (11)
1. Messer, insbesondere Kartonmesser, mit einem in
einem Griffgehäuse entgegen der Kraft einer Zugfeder
gleitverschieblich geführten Messerklingenträger mit Mes
serklinge und mit einem aus einem unterseitigen Längs
schlitz des Griffgehäuses herausragenden Fortsatz, der
mit dem Messerklingenträger in Verbindung steht und bei
Friktionseingriff mit dem Schneidgut entgegengesetzt zur
Schneidrichtung den Messerklingenträger aus dem Griffge
häuse herausbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mes
serklingenträger (13) mit einem Gelenkstift (16) oder ei
ner Gelenkausnehmung versehen ist, welche mit einer um
eine Schwenkachse (17) im Griffgehäuse (11) verschwenkba
ren Kurbel (18), einer Koppel (19) und dem Messerklingen
träger (13) ein Koppelgetriebe (13, 18, 19) in Form einer
Schubschleife bilden.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppel (19) zwischen Messerklingenträger (13) und der
Kurbel (18) von einem Langloch (20) in der Kurbel (18) in
Verbindung mit dem Gelenkstift (16) des Messerklingenträ
gers (13) gebildet wird.
3. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppel (19) zwischen Messerklingenträger (13) und der
Kurbel (18) aus einem auf der Kurbel (18) angeordneten Kurbel
schieber mit Gelenkausnehmung und dem darin eingreifenden
Gelenkstift (16) des Messerklingenträgers (13) besteht.
4. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koppel (19) zwischen Messerklingenträger (13) und Kur
bel (18) aus einem auf der Kurbel (18) angeordneten Kur
belschieber mit Gelenkstift (16) besteht, der in eine Ge
lenkausnehmung im Messerklingenträger (13) eingreift.
5. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kurbel (18) an ihrem von der
Schwenkachse (17) abgewandten, freien Ende mit dem Fort
satz (15) versehen ist.
6. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Messerklingenträger (13) als in
nerhalb des Griffgehäuses (11) formschlüssig geführter
flacher Schieber ausgebildet ist, der auf seiner einen
Seite (13a) einen Vorsprung zur Aufnahme der Messer
klinge (14) und auf seiner anderen Seite (13b) den Ge
lenkstift (16) oder die Gelenkausnehmung aufweist.
7. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (17) für die Kur
bel (18) an derjenigen Innenseite des Griffgehäuses (11)
angeordnet ist, die der Seite (13b) des Messerklingenträ
gers (13) mit dem Gelenkstift (16) oder der Gelenkausneh
mung zugewandt ist.
8. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Messerklingenträger (13) an sei
nem rückwärtigen Ende (13c) mit einem Befestigungs
stift (13d) zur Anlenkung der Zugfeder (12) versehen ist,
die mit ihrem anderen Ende an einem Gehäusestift im
Griffgehäuse (11) angelenkt ist.
9. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fortsatz (15) der scheibenför
migen Kurbel (18) in seiner Seitenansicht dreieckförmig
ausgebildet ist und bei eingezogenem Messerklingenträ
ger (13) sich wie das Langloch (20) in einer zur Schneid
richtung (Pfeil x) senkrechten Ebene erstreckt, in wel
cher auch die Schwenkachse (17) der Kurbel (18) liegt.
10. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kurbel (18) stangenartig ausge
bildet ist und bei eingezogenem Messerklingenträger (13)
wie der auf ihr angeordnete Kurbelschieber in einer zur
Schneidrichtung (Pfeil x) senkrechten Ebene liegt, in
welcher auch die Schwenkachse (17) der Kurbel (18) sowie
der Gelenkstift (16) oder die Gelenkausnehmung des Mes
serklingenträgers (13) liegen.
11. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß der Messerklingenträger (13),
die Kurbel (18), die Schwenkachse (17) und der Gelenk
stift (16) aus Kunststoff bestehen.
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