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DE19507272C1 - Kartonmesser - Google Patents

Kartonmesser

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Publication number
DE19507272C1
DE19507272C1 DE19507272A DE19507272A DE19507272C1 DE 19507272 C1 DE19507272 C1 DE 19507272C1 DE 19507272 A DE19507272 A DE 19507272A DE 19507272 A DE19507272 A DE 19507272A DE 19507272 C1 DE19507272 C1 DE 19507272C1
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DE
Germany
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crank
knife
knife blade
blade carrier
handle housing
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DE19507272A
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English (en)
Inventor
Harald Prof Dipl Ing Berns
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Martor KG
Original Assignee
Martor Argentax EH Beermann KG
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Publication date
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Priority to AT95119265T priority patent/ATE181525T1/de
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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B5/00Hand knives with one or more detachable blades
    • B26B5/001Hand knives with one or more detachable blades with blades being slid out of handle immediately prior to use
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B1/00Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
    • B26B1/08Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with sliding blade

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Steering Controls (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Messer, insbesondere Kartonmesser, mit einem in einem Griffgehäuse entgegen der Kraft einer Zugfeder gleitverschieblich geführten Messerklingenträger mit Messerklinge und mit einem aus einem unterseitigen Längsschlitz des Griffgehäuses her­ ausragenden Fortsatz, der mit dem Messerklingenträger in Verbindung steht und bei Friktionseingriff mit dem Schneidgut entgegengesetzt zur Schneidrichtung den Mes­ serklingenträger aus dem Griffgehäuse herausbewegt.
Bei einem bekannten Messer dieser Art gemäß der US-PS 3,999,290 besteht der aus einem unterseitigen Längsschlitz des Griffgehäuses herausragende Fortsatz aus einem Federstahldraht, der an seinem freien, herausragen­ den Ende etwa rechtwinklig zu einem Haken umgebogen ist und an seinem anderen, spiralförmig gewundenen Ende mit dem Messerklingenträger lösbar verbunden ist. Dieses Mes­ ser ist mit dem Nachteil behaftet, daß der Fortsatz bei Schneidgütern mit glatter Oberfläche abrutscht und in­ folge der zu geringen Friktion der Messerklingenträger mit dem Messer nicht aus dem Griffgehäuse herausgezogen wird. Bei zu weichem Schnittgut kann sich der Haken in der Schnittgutoberfläche festhaken, wodurch ein uner­ wünschter "Einreißvorschnitt" erfolgt, der den eigentli­ chen Schnittvorgang hemmt und infolge des Aufreißens der Oberfläche zu einem unansehnlichen Schnittbild führt. In jedem Fall, insbesondere bei Schnittgütern mit relativ glatter und harter Oberfläche, besteht die Gefahr, daß der Federstahldraht in den Längsschlitz zurückfedert und kein Herausziehen des Messerklingenträgers aus dem Griff­ gehäuse bewirkt.
Bei einem weiteren Messer der eingangs genannten Art gemäß der DE 37 44 456 A1 besteht der Fortsatz aus einer Reibscheibe, die über ein einstufiges Stirnradgetriebe mit einer Zahnstange antriebsmäßig verbunden ist, die einen Teil des Messerklingenträgers bildet. Bei diesem Messer erfordert eine Reibscheibe mit glattem Außenumfang zur Erzeugung der erforderlichen Friktionskräfte zwischen diesem und der Oberfläche des Schneidgutes einen starken Anpreßdruck, der nicht immer wünschenswert ist. Ein ge­ rändelter Außenumfang kann hier indessen bei weniger har­ ten Oberflächen Abhilfe schaffen. Allerdings sind die Fertigung der Zahnradgetriebe und ihre Lagerung im Griff­ gehäuse mit einem gewissen Aufwand verbunden.
Ein gattungsfremdes Messer gemäß dem DE-GM 18 85 827 ist beidendig mit je einer von jeweils einem Abdeckorgan abgedeckten Klinge versehen, wobei die Abdeckorgane unter Wirkung einer doppelseitigen Kegelfeder stets in ihre ab­ deckende Lage gedrückt werden. Zum Schneiden wird das Messer möglichst senkrecht mit dem Abdeckorgan auf die zu schneidende Fläche aufgesetzt, entgegen der Wirkung der Kegelfeder aufgedrückt, bis die Spitze der Klinge mit dem Schneidgut in Eingriff gelangt. Abgesehen von seinem technischen Aufwand ist dieses Messer insofern verbesse­ rungsbedürftig, als der Eingriff der Klingenspitze in das Schneidgut aufgrund des Abdeckorgans nicht exakt wahrge­ nommen werden kann, sondern von der Bedienungsperson ab­ geschätzt werden muß. Dies hat offenkundig auch der Er­ finder dieses Messers erkannt und aus diesem Grunde eine Klinkensperre zur Einrastung des Abdeckorgans bei freige­ legter Messerklinge angebracht. Dann aber entfällt die Schutzwirkung des Abdeckorgans.
Und schließlich ist aus der PCT/WO 92/16 337 ein Mes­ ser anderer Gattung bekannt geworden, dessen Griffgehäuse nach Art eines Pistolengriffes ausgebildet ist und dessen Messerklingenträger mittels eines am rückwärtigen Ende des Griffgehäuses angeordneten Schubknopfes per Daumen­ druck entgegen der Wirkung einer Rückholfeder aus dem freien Ende des pistolengriffartigen Griffgehäuses her­ ausgedrückt werden muß. Dies ist einerseits ergonomisch ungünstig, da die Kraft des Daumens sowohl zum Heraus­ drücken des Messerklingenträgers entgegen der Kraft der Rückholfeder als auch zum Schneiden benötigt wird. An­ dererseits können Verletzungen beim Abheben der Messer­ klinge vom Schneidgut so lange nicht unterbunden werden, wie die Kraft des Daumens die Messerklinge in ausgefahre­ ner Stellung hält. Denn der Sinn der gattungsgemäßen Mes­ ser beruht gerade darin, zu einer größeren Sicherheit der Bedienungsperson beizutragen, indem der Messerklingenträ­ ger mit dem Messer unter Wirkung der Rückholfeder automa­ tisch in seine geschützte Position innerhalb des Griffge­ häuses zurückfährt, sobald ein Friktionseingriff mit dem Schneidgut entfällt.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Messer der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches sich durch eine möglichst einfache, aber wirkungsvolle Anordnung der Be­ wegungsübertragung des herausragenden Fortsatzes bei Friktionseingriff mit dem Schneidgut auf den Messerklin­ genträger auszeichnet.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Messerklingenträger mit einem Gelenkstift oder einer Gelenkausnehmung versehen ist, welche mit einer um eine Schwenkachse im Griffgehäuse verschwenkbaren Kurbel, einer Koppel und dem Messerklingenträger ein Koppelge­ triebe in Form einer Schubschleife bilden. Durch diese Abkehr vom gesamten Stand der Technik mittels eines Kop­ pelgetriebes ist der Eingriff des Fortsatzes mit dem Schneidgut nicht mehr die entscheidende, den Messerklin­ genträger herausschiebende Größe, sondern die Kurbel und diesbezüglich der Hebelarm zwischen Schwenkachse der Kur­ bel im Griffgehäuse und der mit dem Schneidgut in Ein­ griff befindlichen Spitze des Fortsatzes. Dadurch wird aus dem ursprünglichen Schleifvorgang zum Herausschieben des Messerklingenträgers nunmehr ein Schwenkvorgang mit­ tels eines Koppelgetriebes in Form einer Schubschleife.
Bereits bei einem reinen Ziehvorgang des Fortsatzes über das Schneidgut bei kaum merklichem Druck wird die Kurbel im Sinne einer Ausschubbewegung des Messerklingen­ trägers entgegengesetzt zur Schneidrichtung um die Schwenkachse im Griffgehäuse derart verschwenkt, daß die mittels Zeigefinger oder Daumen auf das Griffgehäuse aus­ geübten Druckkräfte nahezu ausschließlich dem Schneidvor­ gang vorbehalten bleiben.
Bei der Ausbildung der Koppel sind unterschiedliche Ausführungsformen möglich:
Nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform wird die Koppel zwischen dem Messerklingenträger und der Kur­ bel von einem Langloch in der Kurbel in Verbindung mit dem Gelenkstift des Messerklingenträgers gebildet. Damit wird eine besonders flache Form mit einem relativ flachen Griffgehäuse erzielt.
Nach einer zweiten Ausführungsform besteht die Kop­ pel zwischen Messerklingenträger und der Kurbel aus einem auf der Kurbel angeordneten Kurbelschieber mit Gelenkaus­ nehmung und dem darin eingreifenden Gelenkstift des Mes­ serklingenträgers.
Nach einer dritten Ausführungsform wird die Koppel zwischen Messerklingenträger und Kurbel von einem auf der Kurbel angeordneten Kurbelschieber mit Gelenkstift gebil­ det, der in eine Gelenkausnehmung im Messerklingenträger eingreift. Bei den beiden letztgenannten Ausführungsfor­ men kann die Kurbel aus einem Stangenmaterial und der Kurbelschieber aus einem Rohrmaterial in fertigungstech­ nisch einfacher Weise hergestellt werden. Dabei kann wahlweise der Messerklingenträger mit einem über seine Seitenfläche vorstehenden Gelenkstift oder mit einer Ge­ lenkausnehmung versehen werden, in die wiederum ein Ge­ lenkstift des Kurbelschiebers eingreift.
Bei sämtlichen Ausführungsformen ist die Kurbel an ihrem von der Schwenkachse abgewandten, freien Ende mit dem Fortsatz versehen. Die Länge dieses Fortsatzes ist so ausgebildet, daß bei vollständigem Eintauchen dieses Fortsatzes in den unterseitigen Längsschlitz des Griffge­ häuses sich der Messerklingenträger mit der Messerklinge in seiner aus dem Griffgehäuse herausgeschobenen Endstel­ lung befindet. In Verbindung mit der damit einhergehenden Hebelarmlänge zwischen der Spitze des herausragenden Fortsatzes und der Schwenkachse der Kurbel ergeben sich unterschiedliche Bauvarianten mit minimalen Schwenkkräf­ ten der Kurbel zum Herausschieben des Messerklingenträ­ gers.
Vorteilhaft ist der Messerklingenträger als flacher, innerhalb des Griffgehäuses formschlüssig geführter Schieber ausgebildet, der auf seiner einen Seite einen Zapfen zur Aufnahme der Messerklinge und auf seiner ande­ ren Seite den Gelenkstift aufweist. Grundsätzlich sind flache, innerhalb des Griffgehäuses formschlüssig ge­ führte Schieber als Messerklingenträger bei gattungsge­ mäßen Messern bekannt, z. B. aus der US-PS 3,999,290.
Dabei ist die Schwenkachse für die Kurbel an derje­ nigen Innenseite des Griffgehäuses angeordnet, die der Seite des Messerklingenträgers mit dem Gelenkstift oder der Gelenkausnehmung zugewandt ist. Der Messerklingenträ­ ger ist vorteilhaft an seinem rückwärtigen Ende mit einem Befestigungsstift zur Anlenkung der Zugfeder versehen, die mit ihrem anderen Ende in an sich bekannter Weise an einem Gehäusestift im Griffgehäuse angelenkt ist.
Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Fortsatz der scheibenförmigen Kurbel in seiner Seitenansicht dreieckförmig ausgebildet und er­ streckt sich bei eingezogenem Messerklingenträger wie das Langloch in einer zur Schneidrichtung senkrechten Ebene, in welcher auch die Schwenkachse der Kurbel liegt. Durch diese Ausbildung liegt die Spitze des Fortsatzes der Kurbel in einer oberen Totpunktlage, aus welcher die Kur­ bel über einen relativ großen Schwenkwinkel und damit der Messerklingenträger über einen relativ großen Verschiebe­ weg aus dem Griffgehäuse herausgeschoben werden kann, bis der Fortsatz der Kurbel in dessen unterseitigen Längs­ schlitz verschwindet. Dadurch wird die Handhabung des Messers entsprechend erleichtert.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Kurbel stangenartig ausgebildet und liegt bei eingezogenem Messerklingenträger wie der auf ihr befindliche Kurbelschieber in einer zur Schneidrich­ tung senkrechten Ebene, in welcher auch die Schwenkachse der Kurbel sowie der Gelenkstift oder die Gelenkausneh­ mung des Messerklingenträgers liegen. Dadurch wird nicht nur der Hebelarm der Kurbel verlängert, sondern auch die zum Ausschub des Messerklingenträgers erforderliche Aus­ schubkraft minimiert. Das gilt bei einem relativ langen Ausschubweg insbesondere dann, wenn die Koppel in der Nähe des Randes des Messerklingenträgers angeordnet ist, die dem Fortsatz der Kurbel zugekehrt ist. Dabei trägt zu einem reibungsarmen und damit zu einer leichten Betä­ tigung des Koppelgetriebes bei, wenn der Messerklingen­ träger, die Kurbel, die Schwenkachse mit der Lagerung und der Gelenkstift aus Kunststoff bestehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht auf das Messer bei teil­ weise abgenommenem Griffgehäuse mit der Ansicht auf den Messerklingenträger, die Kurbel und die Koppel bei in das Griffgehäuse zurückgezogener Messerklinge und
Fig. 2 die Ansicht von Fig. 1 bei aus dem Griffge­ häuse herausgeschobener Messerklinge.
Gemäß den Fig. 1 und 2 besteht das Messer 10, welches insbesondere, jedoch nicht nur, zum Schneiden von Kartonagen bestimmt ist, aus einem in einem Griffge­ häuse 11 entgegen der Kraft einer Zugfeder 12 gleitver­ schieblich geführten Messerklingenträger 13 mit Messer­ klinge 14 und aus einem aus einem unterseitigen Längs­ schlitz 11a des Griffgehäuses 11 herausragenden Fort­ satz 15, der mit dem Messerklingenträger 13 in Verbindung steht und bei Friktionseingriff mit einem nicht darge­ stellten Schneidgut entgegengesetzt zur Schneidrichtung (Pfeil x) den Messerklingenträger 13 aus dem Griffge­ häuse 11 herausbewegt.
Der Messerklingenträger 13 ist mit einem Gelenkstift 16 oder mit einer Gelenkausnehmung ver­ sehen, welcher bzw. welche mit einer um eine Schwenkachse 17 im Griffgehäuse 11 verschwenkbaren Kur­ bel 18, einer Koppel 19 und dem Messerklingenträger 13 ein Koppelgetriebe in Form einer Schubschleife bildet.
Im dargestellten Fall besteht die Koppel 19 aus ei­ nem Langloch 20 in der als flaches Stanzstück hergestell­ ten Kurbel 18 und aus einem stoffschlüssig am Messerklingen­ träger 13 befestigten Gelenkstift 16, der in das Lang­ loch 20 eingreift.
Es ist jedoch auch möglich, die Koppel 19 zwischen dem Messerklingenträger 13 und der Kurbel 18 als einen auf der Kurbel 18 verschieblich angeordneten Kurbelschie­ ber mit Gelenkausnehmung auszubilden, in welche der Ge­ lenkstift 16 des Messerklingenträgers 13 formschlüssig, jedoch relativbeweglich eingreift.
Und schließlich kann nach einer dritten Ausführungs­ form die Koppel 19 zwischen Messerklingenträger 13 und Kurbel 18 aus einem auf der Kurbel 18 angeordneten Kur­ belschieber mit Gelenkstift 16 bestehen, der in eine Ge­ lenkausnehmung im Messerklingenträger 13 eingreift.
Im dargestellten Fall ist die Kurbel 18 an ihrem von der Schwenkachse 17 abgewandten, freien Ende als Fort­ satz 15 ausgebildet, der in seiner Seitenansicht mit ei­ ner dreieckförmigen Gestalt mit Spitze 15a versehen ist.
In den Fig. 1 und 2 ist der Messerklingenträ­ ger 13 als flacher, innerhalb des Griffgehäuses 11 form­ schlüssig geführter Schieber ausgebildet, der auf seiner einen Seite 13a einen aus der Zeichnung nicht ersichtli­ chen Vorsprung zur Aufnahme der Messerklinge 14 und auf seiner anderen, sichtbaren Seite 13b den Gelenkstift 16 oder alternativ eine Gelenkausnehmung aufweist. Vor­ sprünge auf einem Messerklingenträger 13 zur Aufnahme einer Messerklinge sind üblich und nicht Gegenstand der Erfin­ dung.
Die Schwenkachse 17 für die Kurbel 18 ist an derje­ nigen Innenseite des Griffgehäuses 11 angeordnet, die der Seite 13b des Messerklingenträgers 13 mit dem Gelenk­ stift 16 oder der Gelenkausnehmung zugewandt ist. An sei­ nem rückwärtigen Ende 13c ist der Messerklingenträger 13 mit einem Befestigungsstift 13d zur Anlenkung der Zugfe­ der 12 versehen, die mit ihrem anderen Ende an einem nicht sichtbaren Gehäusestift im Griffgehäuse 11 ange­ lenkt ist.
Wie aus Fig. 1 entnommen werden kann, erstreckt sich bei von der Zugfeder 12 eingezogenem Messerklingenträ­ ger 13 das Langloch 20 mit der Koppel 19 in einer zur Schneidrichtung (Pfeil x) senkrechten Ebene, in welcher sich auch die Schwenkachse 17 sowie die Spitze 15a des Fortsatzes 15 der Kurbel 18 sowie der Gelenkstift 16 bzw. die Gelenkausnehmung des Messerklingenträgers 13 be­ finden.
Zur reibungsarmen Funktion der Schubschleife beste­ hen der Messerklingenträger 13, die Kurbel 18, die Schwenkachse 17 und der Gelenkstift 16 aus Kunststoff.
Zur Schneidbetätigung wird das Messer 10 mit der Spitze 15a des Fortsatzes 15 der Kurbel 18 auf der Oberfläche des Schneidgutes aufgesetzt und sodann entwe­ der unter seinem Eigengewicht oder unter einer nicht er­ wähnenswerten Anpreßkraft in Richtung des Pfeiles x gemäß Fig. 2 gezogen, wodurch die Kurbel 18 in Richtung des Pfeiles 21 im Gegenuhrzeigersinn um die Schwenkachse 17 verschwenkt und durch diese Schwenkbewegung über den im Langloch 20 beweglichen Gelenkstift 16 der Messerklingen­ träger 13 mit seiner Messerklinge 14 in Richtung des Pfeiles 22 aus dem Griffgehäuse 11 in die dargestellte Position zum bestimmungsgemäßen Gebrauch herausgeschoben wird.
Beim Abheben der Messerklinge 14 und des Fortsatzes 15 der Kurbel 18 von der Oberfläche des Schneidgutes schnellt der Messerklingenträger 13 unter Wirkung der Zugfeder 12 in Richtung des Pfeiles x in das Griffge­ häuse 11 zurück.

Claims (11)

1. Messer, insbesondere Kartonmesser, mit einem in einem Griffgehäuse entgegen der Kraft einer Zugfeder gleitverschieblich geführten Messerklingenträger mit Mes­ serklinge und mit einem aus einem unterseitigen Längs­ schlitz des Griffgehäuses herausragenden Fortsatz, der mit dem Messerklingenträger in Verbindung steht und bei Friktionseingriff mit dem Schneidgut entgegengesetzt zur Schneidrichtung den Messerklingenträger aus dem Griffge­ häuse herausbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mes­ serklingenträger (13) mit einem Gelenkstift (16) oder ei­ ner Gelenkausnehmung versehen ist, welche mit einer um eine Schwenkachse (17) im Griffgehäuse (11) verschwenkba­ ren Kurbel (18), einer Koppel (19) und dem Messerklingen­ träger (13) ein Koppelgetriebe (13, 18, 19) in Form einer Schubschleife bilden.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (19) zwischen Messerklingenträger (13) und der Kurbel (18) von einem Langloch (20) in der Kurbel (18) in Verbindung mit dem Gelenkstift (16) des Messerklingenträ­ gers (13) gebildet wird.
3. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (19) zwischen Messerklingenträger (13) und der Kurbel (18) aus einem auf der Kurbel (18) angeordneten Kurbel­ schieber mit Gelenkausnehmung und dem darin eingreifenden Gelenkstift (16) des Messerklingenträgers (13) besteht.
4. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppel (19) zwischen Messerklingenträger (13) und Kur­ bel (18) aus einem auf der Kurbel (18) angeordneten Kur­ belschieber mit Gelenkstift (16) besteht, der in eine Ge­ lenkausnehmung im Messerklingenträger (13) eingreift.
5. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (18) an ihrem von der Schwenkachse (17) abgewandten, freien Ende mit dem Fort­ satz (15) versehen ist.
6. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerklingenträger (13) als in­ nerhalb des Griffgehäuses (11) formschlüssig geführter flacher Schieber ausgebildet ist, der auf seiner einen Seite (13a) einen Vorsprung zur Aufnahme der Messer­ klinge (14) und auf seiner anderen Seite (13b) den Ge­ lenkstift (16) oder die Gelenkausnehmung aufweist.
7. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (17) für die Kur­ bel (18) an derjenigen Innenseite des Griffgehäuses (11) angeordnet ist, die der Seite (13b) des Messerklingenträ­ gers (13) mit dem Gelenkstift (16) oder der Gelenkausneh­ mung zugewandt ist.
8. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerklingenträger (13) an sei­ nem rückwärtigen Ende (13c) mit einem Befestigungs­ stift (13d) zur Anlenkung der Zugfeder (12) versehen ist, die mit ihrem anderen Ende an einem Gehäusestift im Griffgehäuse (11) angelenkt ist.
9. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (15) der scheibenför­ migen Kurbel (18) in seiner Seitenansicht dreieckförmig ausgebildet ist und bei eingezogenem Messerklingenträ­ ger (13) sich wie das Langloch (20) in einer zur Schneid­ richtung (Pfeil x) senkrechten Ebene erstreckt, in wel­ cher auch die Schwenkachse (17) der Kurbel (18) liegt.
10. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (18) stangenartig ausge­ bildet ist und bei eingezogenem Messerklingenträger (13) wie der auf ihr angeordnete Kurbelschieber in einer zur Schneidrichtung (Pfeil x) senkrechten Ebene liegt, in welcher auch die Schwenkachse (17) der Kurbel (18) sowie der Gelenkstift (16) oder die Gelenkausnehmung des Mes­ serklingenträgers (13) liegen.
11. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß der Messerklingenträger (13), die Kurbel (18), die Schwenkachse (17) und der Gelenk­ stift (16) aus Kunststoff bestehen.
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