DE19506369A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen FadensInfo
- Publication number
- DE19506369A1 DE19506369A1 DE19506369A DE19506369A DE19506369A1 DE 19506369 A1 DE19506369 A1 DE 19506369A1 DE 19506369 A DE19506369 A DE 19506369A DE 19506369 A DE19506369 A DE 19506369A DE 19506369 A1 DE19506369 A1 DE 19506369A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- steam
- heating
- heating section
- nozzle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 title description 3
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 title 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims abstract description 95
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 25
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 25
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims abstract description 5
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims abstract description 5
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims 1
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 abstract description 3
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 8
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 6
- -1 polypropylene Polymers 0.000 description 6
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 6
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 4
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 4
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 4
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 3
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 2
- 238000011049 filling Methods 0.000 description 2
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 2
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 229920002292 Nylon 6 Polymers 0.000 description 1
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 241000607479 Yersinia pestis Species 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000013228 contact guidance Effects 0.000 description 1
- 238000002425 crystallisation Methods 0.000 description 1
- 230000008025 crystallization Effects 0.000 description 1
- 238000002845 discoloration Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 239000005026 oriented polypropylene Substances 0.000 description 1
- 230000001590 oxidative effect Effects 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000005554 pickling Methods 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 229920000642 polymer Polymers 0.000 description 1
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 description 1
- 238000007669 thermal treatment Methods 0.000 description 1
- 238000009736 wetting Methods 0.000 description 1
- 238000004383 yellowing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J13/00—Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
- D02J13/001—Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass in a tube or vessel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Resistance Heating (AREA)
- Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)
- Central Heating Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Heizen
eines synthetischen Fadens nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1
bzw. 9.
Verfahren und Vorrichtung sind bekannt durch z. B.
DE-A 38 08 854 (Bag. 1571).
Bei dem Verfahren bzw. der Vorrichtung wird ein frisch gesponnener
synthetischer Faden mit hoher Geschwindigkeit durch ein Heizrohr
geführt und dabei verstreckt. Zur Erzielung hoher Geschwindigkeiten
sind auch hohe Temperaturen anzuwenden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, beim thermischen Behandeln
eines laufenden synthetischen Fadens - es kann sich dabei um Polye
ster, insbesondere aber Polyamid, Nylon, Polypropylen handeln, che
misch-physikalische Reaktionen des Fadenmaterials zu verhindern oder
zu vermindern. Solche Reaktionen sollen verhindert werden, welche zu
einem erhöhten Verschmutzungsanfall in dem Heizer und an dem
Faden sowie an nachgeordneten Fadenführungsstellen, zu einer Ver
färbung des Fademnaterials, zu einer Schrumpfung oder anderen
nachteiligen Folgen führen/oder welche die Aufnahmefähigkeit des
Fadenmaterials für aufzubringende Avivagen, Haftmittel, Farben
beeinträchtigen. Die Lösung ergibt sich aus den Ansprüchen 1 bzw. 9.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die organischen Fadenmateria
lien, d. h. Polyester, Polypropylen aber insbesondere Nylon und Perlon
die Wasserdampfmoleküle in ihre Struktur aufnehmen. Dadurch werden
auch interne chemisch-physikalische Veränderungen vermieden. Die
Wassermoleküle hindern die Schrumpfneigung und das Vergilben und
fördern die Aufnahmefähigkeit bzw. Haftung für andere Fadenbehand
lungsmaterialien, die in einer späteren Verarbeitungsstufe des Fadens
auf diesen aufgebracht werden, z. B. Avivagen und Haftmittel bei
technischen Fäden und Reifenkord.
Die Aufnahme von Wasser-Molekülen in die Fadenstruktur wird da
durchgefördert, daß auch in der Heizeinrichtung selbst eine Dampf
atmosphäre entsteht.
Vor allem aber wird bei der Ausführung nach Anspruch 7 zusätzlich er
reicht, daß die für das Verstrecken des Fadens erforderliche Fadentem
peratur von mehr als 80°C sehr schnell erreicht wird, dann aber für
einen bestimmten Fadenweg unverändert erhalten bleibt. Es erübrigen
sich daher Maßnahmen, die im Stand der Technik darauf abzielen, den
Streckpunkt im Eingang der Heizstrecke anzuordnen und festzulegen.
Hier kondensiert der auf das Fadenmaterial aufgeblasene Dampf an
dem noch kalten Faden aus. Der Wasser-Niederschlag auf den Faden
hat eine Temperatur von 100°C.
Dabei wird in der Heizeinrichtung selbst eine Dampfatmosphäre hergestellt.
Es ergibt sich ferner der Vorteil, daß die Aufheizung des Fadens in
der Heizstrecke sehr schonend geschieht. Denn der Faden wird nicht
gleich zu Anfang der Temperatur der Heizstrecke ausgesetzt, sondern
zunächst zwar sehr schnell aber nur auf 100°C erhitzt bis sein Wasser
mantel vollständig verdampft ist.
Dies beruht darauf, daß der aus der Düse austretende und auf den
kalten Faden auftreffende Dampf an der Oberfläche des Fadens
auskondensiert und dabei insbesondere seine Kondensationswärme an
den Faden abgibt. Hierdurch schlägt sich auf der Oberfläche des
Fadens eine Wasserschicht nieder.
Es wird fernerhin angestrebt, daß der Wasserdampf den Faden, der
bekanntlich aus einer Vielzahl einzelner Filamente besteht, welche zu
seinem Bündel zusammengefaßt sind, auf seinem ganzen Faden- bzw.
Bündelquerschnitt durchdringt. Dies wird durch Anspruch 2 erzielt. Der
Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, daß gleichzeitig die Filamente
eine Platzverschiebung erfahren und dadurch aus der bis dahin par
allelen Gleichlage in eine Wirrlage geraten. Dies führt zu einer Art
Verflechtung. Diese Verflechtung schafft einen Zusammenhalt zwischen
den Filamenten des Filamentbündels, das hierdurch zu
einem geschlossenen Faden wird.
Bei dem bekannten Verfahren erfolgt die Aufbringung der Streckkräfte
für den Faden dadurch, daß durch die sehr hohe Fadengeschwindigkeit
sehr hohe Luftreibung erzielt wird. Mit der Weiterbildung nach
Anspruch 2 bzw. 3 läßt sich die erforderliche Luftreibung und damit
die Höhe der erforderlichen Geschwindigkeit herabsetzen.
Die Erfindung erlaubt es, den Faden in der Heizstrecke in Kontakt
mit einer Heizschiene oder aber berührungsfrei mit einem vorgegebe
nen Abstand zu einem langgestreckten Heizelement und dessen Heiz
oberfläche zu führen. Infolge der Wasserschicht, welche den Faden
beim Einlauf in die Heizstrecke umgibt, ist es möglich, das Heizele
ment auf eine Temperatur aufzuheizen, die über der Schmelztempera
tur des Fadens liegt. Die Wasserschicht verhindert hier eine zu
plötzliche Aufheizung des Fadens und eine Schädigung. Anstelle der
berührungsfreien Führung oder der Kontaktführung kann der Faden
auch in geringem Abstand längs eines beheizten Heizelementes und
dessen Heizoberfläche durch Fadenführer geführt werden, die längs der
Heizstrecke verteilt sind, im wesentlichen mit gleichem Abstand verteilt
sind.
Im Anschluß an die mit Wasserbenetzung verbundene Dampf
behandlung wird der Faden erfindungsgemäß durch eine langgestreckte
Heizstrecke geführt und hier auf die gewünschte Temperatur gebracht.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß einerseits der Faden sehr
schnell auf 100°C aufgewärmt wird und bereits aufgewärmt in die
Heizstrecke eintritt, andererseits jedoch auch in der Heizstrecke
zunächst eine Temperatur von 100°C beibehält, bis die an der Faden
oberfläche auskondensierte Wasserschicht vollständig verdampft ist.
Dies bedeutet in der Heizstrecke eine schonende Behandlung des
Fadens. Dies ist insbesondere beim Verstrecken des synthetischen
Fadens wichtig, da der noch nicht verstreckte Faden sehr empfindlich
ist, insbesondere sehr wärmeempfindlich ist. Durch die Begrenzung der
Temperatur auf 100°C im Einlaufbereich der Heizstrecke kann in
diesem Einlaufbereich auch die Verstreckung des Fadens erfolgen, d. h.:
die Verstreckung tritt dort automatisch ein. Nach dem Verdunsten der
Wasserschicht nimmt der Faden eine höhere Temperatur an, welche
für die Weiterbehandlung, vollständige Orientierung sowie Kristallisation
günstig ist.
Da die Wasserschicht mittels Dampf aufgebracht wird, ist der Faden
bereits vorerwärmt, wenn er in die Heizstrecke eintritt. Dies erlaubt
es, in der eigentlichen Heizstrecke die zusätzliche Wärme nur langsam
aufzubringen. Aus diesem Grunde ist eine berührungslose Heizung
(Anspruch 4) vorteilhaft. Die den Faden in einem Teilbereich der
Heizstrecke umgebende Wasserschicht erlaubt es andererseits, auch
solche Temperaturen anzuwenden, die an sich bereits zu einer Schädi
gung des Fadens führen, insbesondere Temperaturen oberhalb des
Schmelzpunktes. Durch Verwendung eines solchen Hochtemperatur-
Heizers kann die Länge der Heizstrecke beschränkt werden. Es ist
jedoch auch möglich, den Faden in der Heizstrecke in Kontakt mit
einem Heizkörper zu bringen.
Zur gleichmäßigen Aufbringung der Wanne ist ein Heizer vorteilhaft,
in welchem der Heizer Streckenweise berührungslos und streckenweise
in Kontakt mit Heizoberflächen geführt wird. Dies läßt sich vor allem
durch einen Heizer mit langgestreckter Heizoberfläche erreichen, an
der mehrere Fadenführer angeordnet sind, die einerseits die Funktion
haben, den Faden mit Abstand zu der Heizoberfläche zu führen, die
aber andererseits ihrerseits Kontakt mit der Heizoberfläche haben und
dadurch deren Wärme übernehmen und an den Faden weitergeben
(vgl. z. B. US 51 48 666 = Bag. 1720).
Die Fadenbehandlung durch Dampfdüsen ist an sich bekannt. Sie
werden einzeln eingesetzt und sind insbesondere nützlich, um innere
Spannungen im Faden abzubauen. Durch die Deutsche Patentspezifika
tion (Auslegeschrift) 16 60 605 ist auch eine Fadenbehandlung bekannt,
bei der nach der Dampfbehandlung eine weitere Wärmebehandlung in
einer langgestreckten Wärmestrecke zum Zwecke der Fadenfixierung
erfolgt. Dabei werden allerdings sehr geringe Kräfte aufgebracht und
insbesondere ist die Dampfdüse von dem Eingang der Heizstrecke ein
beträchtliches Stück entfernt. Daher ist davon auszugehen, daß der
aufgebrachte Dampf nicht in die Heizstrecke eintritt und daß die an
dem Faden auskondensierte Wasserschicht in der Luftstrecke zwischen
Dampfdüse und Heizstrecke schon wieder verdunstet sein wird. Diese
Ausführung ist daher insbesondere nicht geeignet, in der Heizstrecke 6
mit Temperaturen zu arbeiten, die über der Schmelzetemperatur des
Polymers liegen. Die Kombination einer Dampfdüse mit einem un
mittelbar daran angeschlossenen Heizer ist nicht bekannt. Der Vorteil
der Vorrichtung nach Anspruch 7 besteht darin, daß für eine komplexe
Fadenbehandlung lediglich eine Heizeinrichtung bestehend aus Düse
und Heizstrecke notwendig ist und insbesondere eine folgende heiße
Galette erspart wird.
Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß die Vorteile des Verfahrens
sich insbesondere beim Verstrecken auswirken. Dabei erfolgt einmal
eine örtlich stabile Festlegung des Streckpunktes in der Dampfdüse.
Zum anderen ergibt sich eine sehr
schnelle Aufbeizung auf die für die Verstreckung notwendige Tempe
ratur. Schließlich ist die darüber hinausgehende Aufheizung sehr
schonend.
Aus diesem Grunde wird das Verfahren vor allem bei der Verstreckung
angewandt.
Aber auch bei der Schrumpf-Behandlung oder Relaxier-Behandlung
ergeben sich wichtige Vorteile durch die Tatsache, daß es sich um
eine - zumindest - zweistufe Behandlung handelt, bei der der Faden
zunächst einer Temperatur von 100°C und sodann einer anderen,
vorzugsweise höheren Temperatur unterworfen wird. Hierdurch läßt sich
die Schrumpf-Behandlung, bei der der Restschrumpf des Fadens
beseitigt oder vermindert wird, mit der Fixier-Behandlung verbinden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Fig. 1 bis 5 beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch ein Spinnverfahren und die dazu erforderlichen
Vorrichtungsteile in dem Verfahren und Vorrichtung nach dieser
Erfindung angewandt werden.
Die Fig. 2 zeigt eine Modifikationen des Verfahrens und der Vor
richtung.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform einer Heizeinrichtung.
Fig. 4 zeigt ein Verfahren zur Erzeugung von Polypropylen-Fäden.
Fig. 5 zeigt einen Temperaturverlauf in einer Heizeinrichtung.
Für beide Ausführungen gilt folgendes:
Ein Faden 1 wird aus einem thermoplastischen Material gesponnen. Das thermoplastische Material wird durch eine Fülleinrichtung 2 dem Extruder 3 aufgegeben. Der Extruder 3 ist durch einen Motor 4 angetrieben. Der Motor 4 wird durch eine Motorsteuerung 49 ges teuert. In dem Extruder 3 wird das thermoplastische Material auf geschmolzen. Hierzu dient zum einen die Verformungsarbeit (Scher energie), die durch den Extruder in das Material eingebracht wird.
Ein Faden 1 wird aus einem thermoplastischen Material gesponnen. Das thermoplastische Material wird durch eine Fülleinrichtung 2 dem Extruder 3 aufgegeben. Der Extruder 3 ist durch einen Motor 4 angetrieben. Der Motor 4 wird durch eine Motorsteuerung 49 ges teuert. In dem Extruder 3 wird das thermoplastische Material auf geschmolzen. Hierzu dient zum einen die Verformungsarbeit (Scher energie), die durch den Extruder in das Material eingebracht wird.
Zusätzlich ist eine Heizeinrichtung 5, z. B. in Form einer Wider
standsheizung vorgesehen, die durch eine Heizungssteuerung 50 ange
steuert wird. Durch die Schmelzeleitung 6, in der ein Drucksensor 7
zur Messung des Schmelzedruckes für eine Druck-Drehzahlsteuerung
des Extruders vorgesehen ist, gelangt die Schmelze zu der Zahnrad
pumpe 9, die durch Pumpenmotor 44 angetrieben wird. Der Pum
penmotor wird durch die Pumpensteuerung 45 derart angesteuert, daß
die Pumpendrehzahl feinfühlig einstellbar ist. Die Pumpe 9 fördert den
Schmelzestrom zu dem beheizten Spinnkasten 10, an dessen Unterseite
sich die Spinndüse 11 befindet. Aus der Spinndüse 11 tritt die Schmel
ze in Form von feinen Filamentsträngen 12 aus. Die Filamentstränge
durchlaufen einen Kühlschacht 14. In dem Kühlschacht 14 wird durch
Anblasen ein Luftstrom 15 quer oder radial auf die Filamentschar 12
gerichtet. Dadurch werden die Filamente gekühlt.
Am Ende des Kühlschachtes 14 wird die Filamentschar durch eine
Präparationswalze 13 zu einem Faden 1 zusammengefaßt und mit einer
Präparationsflüssigkeit versehen. Nur für die Ausführung nach Fig. 1
gilt:
Der Faden wird aus dem Kühlschacht 14 und von der Spinndüse 11 durch eine Abzugsgalette 16 abgezogen. Der Faden umschlingt die Abzugsgalette 16 mehrfach. Dazu dient eine verschränkt zu der Galette 16 angeordnete Überlaufrolle 17. Die Überlaufrolle 17 ist frei drehbar. Die Galette 16 wird durch Galettenmotor 18 und Frequenzgeber 22 angetrieben mit einer voreinstellbaren Geschwindigkeit. Diese Abzugs geschwindigkeit ist um ein Vielfaches höher als die natürliche Austritts geschwindigkeit der Filamente 12 aus der Spinndüse 11.
Der Faden wird aus dem Kühlschacht 14 und von der Spinndüse 11 durch eine Abzugsgalette 16 abgezogen. Der Faden umschlingt die Abzugsgalette 16 mehrfach. Dazu dient eine verschränkt zu der Galette 16 angeordnete Überlaufrolle 17. Die Überlaufrolle 17 ist frei drehbar. Die Galette 16 wird durch Galettenmotor 18 und Frequenzgeber 22 angetrieben mit einer voreinstellbaren Geschwindigkeit. Diese Abzugs geschwindigkeit ist um ein Vielfaches höher als die natürliche Austritts geschwindigkeit der Filamente 12 aus der Spinndüse 11.
Nur für die Ausführung nach Fig. 2 gilt:
Der Faden wird aus dem Kühlschacht 14 und von der Spinndüse 11 durch eine Abzugsgalette 54 abgezogen. Der Faden umschlingt die Abzugsgalette 54 mehrfach. Dazu dient eine verschränkt zu der Galette 54 angeordnete Überlautrolle 55. Die Überlaufrolle 55 ist frei drehbar. Die Galette 55 wird durch einen Galettenmotor mit einer voreinstellbaren Geschwindigkeit abgezogen. Diese Abzugsgeschwindig keit ist um ein Vielfaches höher als die natürliche Austrittsgeschwindig keit der Filamente 12 aus der Spinndüse. Von der Abzugsgalette 54 gelangt der Faden durch die Heizeinrichtung 20 zu der weiteren Galette 16, die hier als Verstreckgalette bezeichnet wird. Die Ver streckgalette 16 ist mit einer höheren Geschwindigkeit angetrieben als die zuvorbeschriebene Galette 54. Dadurch wird der Faden zwischen den beiden Galetten 54 und 16 verstreckt. Für beide Ausführungen gilt wiederum:
Von der Verstreckgalette 16 in Fig. 2 bzw. der Abzugsgalette 16 in Fig. 1 gelangt der Faden 1 zu dem sogenannten "Kopffadenführer" 25 und von dort in das Changierdreieck 26. In Fig. 1 ist die Changier einrichtung 27 nicht dargestellt. Es handelt sich dabei um gegensinnig rotierende Flügel, die den Faden 1 über die Länge der Spule 33 hin- und herführen. Dabei umschlingt der Faden hinter der Changiereinrich tung 27 eine Kontaktwalze 28. Die Kontaktwalze 28 liegt auf der Oberfläche der Spule 33 an. Sie dient zur Messung der Oberflächenge schwindigkeit der Spule 33. Die Spule 33 wird auf einer Hülse 35 gebildet. Die Hülse 35 ist auf einer Spulspindel 34 aufgespannt. Die Spindel 34 wird durch Spindelmotor 36 und Spindelsteuerung 37 derart angetrieben, daß die Oberflächengeschwindigkeit der Spule 33 konstant bleibt. Hierzu wird als Regelgröße die Drehzahl der frei drehbaren Kontaktwalze 28 an der Kontaktwalzenwelle 29 mittels einer ferroma gnetischen Einlage 30 und einem magnetischen Impulsgeber 31 abgeta stet.
Der Faden wird aus dem Kühlschacht 14 und von der Spinndüse 11 durch eine Abzugsgalette 54 abgezogen. Der Faden umschlingt die Abzugsgalette 54 mehrfach. Dazu dient eine verschränkt zu der Galette 54 angeordnete Überlautrolle 55. Die Überlaufrolle 55 ist frei drehbar. Die Galette 55 wird durch einen Galettenmotor mit einer voreinstellbaren Geschwindigkeit abgezogen. Diese Abzugsgeschwindig keit ist um ein Vielfaches höher als die natürliche Austrittsgeschwindig keit der Filamente 12 aus der Spinndüse. Von der Abzugsgalette 54 gelangt der Faden durch die Heizeinrichtung 20 zu der weiteren Galette 16, die hier als Verstreckgalette bezeichnet wird. Die Ver streckgalette 16 ist mit einer höheren Geschwindigkeit angetrieben als die zuvorbeschriebene Galette 54. Dadurch wird der Faden zwischen den beiden Galetten 54 und 16 verstreckt. Für beide Ausführungen gilt wiederum:
Von der Verstreckgalette 16 in Fig. 2 bzw. der Abzugsgalette 16 in Fig. 1 gelangt der Faden 1 zu dem sogenannten "Kopffadenführer" 25 und von dort in das Changierdreieck 26. In Fig. 1 ist die Changier einrichtung 27 nicht dargestellt. Es handelt sich dabei um gegensinnig rotierende Flügel, die den Faden 1 über die Länge der Spule 33 hin- und herführen. Dabei umschlingt der Faden hinter der Changiereinrich tung 27 eine Kontaktwalze 28. Die Kontaktwalze 28 liegt auf der Oberfläche der Spule 33 an. Sie dient zur Messung der Oberflächenge schwindigkeit der Spule 33. Die Spule 33 wird auf einer Hülse 35 gebildet. Die Hülse 35 ist auf einer Spulspindel 34 aufgespannt. Die Spindel 34 wird durch Spindelmotor 36 und Spindelsteuerung 37 derart angetrieben, daß die Oberflächengeschwindigkeit der Spule 33 konstant bleibt. Hierzu wird als Regelgröße die Drehzahl der frei drehbaren Kontaktwalze 28 an der Kontaktwalzenwelle 29 mittels einer ferroma gnetischen Einlage 30 und einem magnetischen Impulsgeber 31 abgeta stet.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Changiereinrichtung 27 auch eine
übliche Kehrgewindewalze mit einem in der Kehrgewindenut über den
Changierbereich hin- und hergeführten Changierfadenführer sein kann.
In Fig. 1 wird als Zustandparameter der Spule 33 der Durchmesser
laufend erfaßt oder eine von dem Durchmesser abgeleitete Größe. Zur
Messung des Durchmessers wird die Drehzahl der Spindel 34 und die
Drehzahl der Kontaktwalze 28, die auf der Oberfläche der Spule
anliegt, gemessen. Hierzu dienen ferromagnetische Einlagen 30, 38 in
der Spindel 34 wie auch der Kontaktwalze 28 sowie entsprechende
Impulsgeber 31, 39. Während die Drehzahl der Kontaktwalze 28 gleich
zeitig als Regelgröße für die Verstellung des Spindelmotors 36 über
Spindelsteuerung 37 dient, wird die Drehzahl der Spindel 34 - worauf
hier nicht weiter eingegangen wird, zur Steuerung der Changiereinrich
tung 27 verwandt.
Für die Ausführung nach Fig. 1 gilt:
Zwischen dem Kühlschacht 14 und der Abzugsgalette 16 befindet sich eine Heizeinrichtung 8.
Zwischen dem Kühlschacht 14 und der Abzugsgalette 16 befindet sich eine Heizeinrichtung 8.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 liegt die Heizeinrichtung 8 zwischen
der Abzugsgalette 54 und der Verstreckgalette 16.
Die Heizeinrichtung 8 wird anhand Fig. 2 näher beschrieben. Die
Heizeinrichtung 8 nach Fig. 2 weist ein langgestrecktes Gehäuse 19
auf. Dieses Gehäuse wird von einem Heizmantel 20 umgeben. Der
Heizmantel besteht aus einem von Wärmeisolierung umgebenen Wider
standsdraht. Durch den Heizmantel kann das Gehäuse aufgeheizt
werden, und zwar vorzugsweise auf eine Temperatur höher 180° aber
auch höher 300°C. Das Gehäuse 19 wird in Längsrichtung von dem
Faden durchlaufen. Am Ausgang befindet sich die Ausgangsschleuse 21.
Am Eingang befindet sich eine Dampfdüse 23. Die Dampfdüse 23
besitzt einen Fadenkanal 24, welcher konzentrisch zum Fadenkanal im
Gehäuse 19 liegt und welcher unmittelbar in den Fadenkanal des
Gehäuses 19 einmündet. Auf der Eingangsseite ist die Dampfdüse
durch eine Eingangsschleuse 40 verschlossen. Die Dampfdüse 23 wird
durch Dampfkanal 41 mit Heißdampf beschickt. Der Dampfkanal 41
mündet senkrecht zur Fadenachse (so in Fig. 2 gezeigt) oder quer
zur Fadenachse mit einer gegen die Fadenlaufrichtung gerichteten
Strömungskomponente (so in Fig. 3 gezeigt) in den Fadenkanal 24 der
Dampfdüse. Dadurch wird der Faden von einem Heißdampfstrahl
getroffen. Der Heißdampf wird in einem Heißdampferzeuger 42
erzeugt. Dieser ist hier lediglich schematisch angedeutet, ohne die
erforderlichen Regel- und Meßgeräte für Temperatur und Druck. Es
wird ein Wasser-Heißdampf mit einer Temperatur z. B. 300°C erzeugt.
Der auf den Faden auftreffende Dampfstrahl bewirkt zunächst, daß die
Filamente des Fadens durcheinandergewirbelt werden. Hierzu kommt es
zu einer Art Verflechtung zwischen den Filamenten. Derartige Ver
pflechtungen treten vor allem in Knoten mit bestimmten steuerbaren
Abständen auf. Diese Verflechtungen bewirken einen Zusammenhalt
zwischen den Filamenten. Die Beaufschlagung mit dem Dampfstrahl
bewirkt insofern die Bildung eines Fadens durch Verbesserung des
Zusammenhaltes zwischen den einzelnen Filamenten. Desweiteren
bewirkt der Dampfstrahl, der auf den an dieser Stelle bereits stark
abgekühlten Faden auftrifft, daß der Wasserdampf an dem Faden
kondensiert und dabei seine Kondensationswärme abgibt. Dadurch wird
der Faden bzw. werden die einzelnen Filamente zum einen von dem
Wasserdampf innig durchdrungen, andererseits sehr schnell auf eine
Temperatur von 100°C aufgeheizt. Dies ist eine für die Verstreckung
günstige Temperatur. Der Faden wird daher bereits im Eingangsbereich
des Heizgehäuses 19 im Sinne einer Verstreckung fließen, die weitere
Heizstrecke dient sodann der Umstrukturierung der Moleküle und der
Kristallisation.
Bei der Heizeinrichtung nach Fig. 3 ist die Dampfdüse unmittelbar an
dem Eingang der Heizstrecke angeordnet. Hier mündet der Fadenkanal
24 der Dampfdüse in den Fadenkanal der Heizstrecke. Dadurch
entsteht in der Heizstrecke eine sehr reine Wasserdampfathmosphäre,
die als Schutzgasatmosphäre wirkt und die Oxidation des Fadens
verhindert.
Wenn nunmehr der Faden in die Heizeinrichtung eintritt, so muß
zunächst die aufgebrachte Wasserschicht verdampfen. Bei dieser
Ausführung wird die Heizeinrichtung vorzugsweise auf sehr hohe
Temperaturen, die über der Schmelzetemperatur liegen, also im
wesentlichen über 220°C erhitzt. Es sei allerdings bemerkt, daß auch
niedrigere Temperaturen möglich sind. In jedem Falle bietet der Was
sermantel die Gewähr, daß der Faden, solange er unverstreckt ist,
nicht der hohen Temperatur der Heizeinrichtung ausgesetzt ist. Dies
geschieht erst, wenn der Wassermantel verdunstet ist. Dann ist aber
auch gewährleistet, daß bereits die Eingangsverstreckung des Fadens
erfolgt ist. Der Faden ist dann nicht mehr in besonderem Maße
temperaturempfindlich, so daß er kurzzeitig auch Temperaturen er
tragen kann, die über der Schmelzetemperatur liegen.
Man erreicht damit nicht nur eine günstige Fadenbehandlung wie
bereits beschrieben - sondern auch, daß die Heizeinrichtung stark
verkürzt werden kann.
Fig. 5 zeigt einen Temperaturverlauf, wie er typisch für die erfindungs
gemäße Heizeinrichtung ist. Auf der Ordinate ist die Temperatur und
auf der Abszisse die Laufstrecke des Fadens aufgetragen und in
Vergleich gesetzt zum Temperaturverlauf in einer Heizstrecke ohne
vorgeschaltete Dampfdüse. Der Weg und der Temperaturverlauf bei
einer derartigen konventionellen Heizstrecke ist mit I bezeichnet. Es
zeigt sich, daß die Temperatur zunächst bis zu dem Umwandlungspunkt
erster Ordnung (TG) hyperbolisch zunimmt. Sodann kommt es zur
Verstreckung, bei der Formänderungsarbeit geleistet und die Tempera
tur des Fadens sehr stark erhöht wird. Anschließend erfolgt die Erwär
mung wiederum nach einem hyperbolischen Verlauf. Der Fadenweg bei
vorgeschalteter Dampfdüse ist mit II.1 in der Dampfdüse und mit II.2
in der nachfolgenden Heizstrecke bezeichnet. In der Dampfdüse
kondensiert zunächst der Dampf an dem kalten Faden und gibt dabei
seine Kondensationswärme an den Faden ab. Daher erhöht sich die
Fadentemperatur sehr schnell bis zum Übergangspunkt erster Ordnung
(TG). In diesem Punkt beginnt der Faden infolge der Verstreckkräfte
zu fließen und es wird auch die Formänderungsarbeit in Wärme
umgesetzt. Der Faden erreicht dadurch sehr schnell die Temperatur
von 100°C. Wenn der Faden diese Temperatur erreicht hat, wird er
insbesondere in der nachfolgenden Heizstrecke hyperbolisch erwärmt.
Es zeigt ,sich, daß die Erwärmung nicht nur wesentlich schneller
erfolgt, sondern daß bei gleicher Laufstrecke auch eine höhere Tempe
ratur erreicht wird.
Fig. 4 zeigt ein Verfahren zur Erzeugung von Polypropylen-Fäden.
Mehrere Fäden 1 werden aus Spinnbalken 10 ersponnen und durch
Galette 54 mit Überlaufrolle 55 abgezogen. Insofern entspricht das
Verfahren demjenigen nach Fig. 2. Der Galette 54 folgt eine zweite
Galette 16 mit Überlaufrolle 17, bevor die Fäden zu einer Spule 33
aufgespult werden.
Zwischen den Galetten 54 und 16 ist eine Heizeinrichtung vorgesehen
nach dieser Erfindung. Die Heizeinrichtung besteht demgemäß aus der
Dampfdüse 23 und dem nachfolgenden Heizrohr. Dieses Heizrohr ist
in zwei Stufen unterteilt, die unabhängig voneinander beheizt werden
können.
In dem Ausführungsbeispiel wird der Polypropylen-Faden mit einem
Filament-Titer von 0,7 bis 3 dtex ersponnen und mit einer Geschwin
digkeit zwischen 3500 und 4500 m/min von der Spinndüse abgezogen
und dabei in der Heizeinrichtung auf 100 bis 140°C erhitzt und
verstreckt. Die Galette 16 hat eine Umfangsgeschwindigkeit, die höher
ist als diejenige der Galette 54. Es erfolgt eine Verstreckung von ca.
1:1,3. Die erste Zone des Heizrohres war auf 350°C und die zweite
Zone auf 150°C aufgeheizt. Es konnte zwischen den Galetten 16 und
35 auf diese Weise nicht nur eine ausreichende Verstreckung sondern
auch eine ausreichende Relaxierbehandlung erzielt werden, die sich auch
in der Aufwickelzone noch fortsetzte. Die Relaxierung kann dadurch
unterstützt werden, daß die zweite Galette 16 ebenfalls beheizt ist.
Es hat sich bei diesen Verfahren erwiesen, daß die Dampfbehandlung
am Eingang vor der Wärmebehandlung dazu führt, daß bei der Ver
streckung des hoch-vororientierten Polypropylen-Fadens gleichzeitig eine
Erholung des Molekulargefüges derart eintritt, daß der Restschrumpf
des Fadens sehr wesentlich herabgesetzt wird. Hierzu ist bei üblichen
Verfahren eine zusätzliche Verfahrensstufe, die zwischen weiteren
Galetten eingeschlossen ist, erforderlich.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Galette 54 unbeheitzt ist und auch
die Galette 16 nicht notwendig beheizt werden muß. Im Gegensatz zu
üblichen Verfahren, bei denen sämtliche Galetten zum Abziehen,
Verstrecken und Relaxieren des Polypropylen-Fadens beheizt sind.
Bezugszeichenliste
1 Faden
2 Fülleinrichtung
3 Extruder
4 Motor
5 Heizeinrichtung
6 Schmelzeleitung
7 Drucksensor
8 Heizeinrichtung
9 Pumpe, Zahnradpumpe
10 Spinnkopf, Spinnkasten
11 Düse, Spinndüse
12 Filamente, Filamentstrang
13 Präparationswalze, Präparationseinrichtung
14 Kühlschacht
15 Anblasung, Luftstrom
16 Abzugsgalette
17 Überlaufrolle
18 Antriebsmotor
19 Gehäuse
20 Heizmantel
21 Ausgangsschleuse
22 Frequenzgeber
23 Dampfdüse
24 Fadenkanal
25 Kopffadenführer
26 Changierdreieck
27 Changiereinrichtung
28 Kontaktwalze
29 Kontaktwalzenwelle
30 ferromagnetische Einlage
31 Impulsgeber
33 Spule
34 Spindel
35 Spulhülse
36 Antriebsmotor
37 Spindelsteuerung
38 ferromagnetische Einlage
39 Impulsgeber
40 Eingangsschleuse
41 Dampfkanal
42 Heizdampferzeuger
44 Pumpenmotor
45 Pumpensteuerung
46 Rechnereinheit
47 Wasserdüse
48 Überlaufkörper
49 Extrudersteuerung
50 Heizungssteuerung
51 Kühlsteuerung
52 Ausgangsschleuse
53 Eingangsschleuse
54 Galette
55 Überlaufrolle
2 Fülleinrichtung
3 Extruder
4 Motor
5 Heizeinrichtung
6 Schmelzeleitung
7 Drucksensor
8 Heizeinrichtung
9 Pumpe, Zahnradpumpe
10 Spinnkopf, Spinnkasten
11 Düse, Spinndüse
12 Filamente, Filamentstrang
13 Präparationswalze, Präparationseinrichtung
14 Kühlschacht
15 Anblasung, Luftstrom
16 Abzugsgalette
17 Überlaufrolle
18 Antriebsmotor
19 Gehäuse
20 Heizmantel
21 Ausgangsschleuse
22 Frequenzgeber
23 Dampfdüse
24 Fadenkanal
25 Kopffadenführer
26 Changierdreieck
27 Changiereinrichtung
28 Kontaktwalze
29 Kontaktwalzenwelle
30 ferromagnetische Einlage
31 Impulsgeber
33 Spule
34 Spindel
35 Spulhülse
36 Antriebsmotor
37 Spindelsteuerung
38 ferromagnetische Einlage
39 Impulsgeber
40 Eingangsschleuse
41 Dampfkanal
42 Heizdampferzeuger
44 Pumpenmotor
45 Pumpensteuerung
46 Rechnereinheit
47 Wasserdüse
48 Überlaufkörper
49 Extrudersteuerung
50 Heizungssteuerung
51 Kühlsteuerung
52 Ausgangsschleuse
53 Eingangsschleuse
54 Galette
55 Überlaufrolle
Claims (15)
1. Verfahren zum Heizen eines synthetischen Fadens, der zur Fa
denbehandlung durch Verstrecken kontinuierlich durch eine langge
streckte Heizstrecke läuft und dabei verstreckt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
daß der Faden bei dem Einlauf in die Heizstrecke mit Dampf
derart beaufschlagt wird, daß der Faden mit einem durch Kon
densation des Dampfes auf ihm entstandenen Wasserfilm in die
Heizstrecke eintritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dampf durch eine Düse aufgebracht wird, durch welche ein
Dampfstrahl quer zur Fadenlaufrichtung auf den Faden geblasen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dampfstrahl mit einer der Fadenlaufrichtung entgegengerichte
ten Komponente auf den Faden geblasen wird.
4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Faden in der Heizstrecke an einer langgestreckten Heizober
fläche berührungsfrei entlanggeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Faden entlang der Heizoberfläche durch einen oder
mehrere kurze Führungskörper, die längs der Heizstrecke verteilt
sind, geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Oberflächentemperatur der Heizoberfläche höher ist als die
Schmelzetemperatur des Fadens, vorzugsweise höher als 300°C.
7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Faden in der Heizstrecke einer zum Verstrecken ausreichen
den Fadenzugkraft unterworfen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Faden in die Heizstrecke mit höherer Geschwindigkeit geför
dert als daraus abgezogen wird.
9. Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens, bei der der
Faden durch eine langgestreckte Heizstrecke geführt wird zur
Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
am Eingang der Heizstrecke eine Dampfdüse mit Wasserdampfzu
fuhr angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dampfdüse der Dampferzeuger vorgeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ausgang des Fadenkanals der Dampfdüse den Eingang der
Heizstrecke bildet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Heizstrecke durch ein von außen beheiztes, den Fadenlauf
umschließendes Rohr gebildet wird, in welchem der Faden berüh
rungsfrei geführt wird.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Heizstrecke durch eine langgestreckte U-förmige oder V-
förmige Schiene gebildet wird, in deren Längsnut der Faden im
wesentlichen kontaktfrei geführt wird.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasserdampf als Strahl quer zur Achse des Fadenkanals
eingebracht wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasserdampfstrahl eine gegen die Fadenlaufrichtung gerichtete
Komponente hat.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19506369A DE19506369A1 (de) | 1994-02-28 | 1995-02-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens |
| EP96102184A EP0731196B1 (de) | 1995-02-23 | 1996-02-14 | Verfahren zum Spinnen, Verstrecken und Aufspulen eines synthetischen Fadens |
| DE59601798T DE59601798D1 (de) | 1995-02-23 | 1996-02-14 | Verfahren zum Spinnen, Verstrecken und Aufspulen eines synthetischen Fadens |
| CN961025069A CN1065006C (zh) | 1995-02-23 | 1996-02-16 | 合成复丝纺纱方法和装置 |
| KR1019960004284A KR100365804B1 (ko) | 1995-02-23 | 1996-02-23 | 합성다섬조사제조를위한방법및장치 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4406416 | 1994-02-28 | ||
| DE19506369A DE19506369A1 (de) | 1994-02-28 | 1995-02-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19506369A1 true DE19506369A1 (de) | 1995-08-31 |
Family
ID=6511359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19506369A Withdrawn DE19506369A1 (de) | 1994-02-28 | 1995-02-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5552097A (de) |
| KR (1) | KR950032764A (de) |
| CN (1) | CN1058304C (de) |
| DE (1) | DE19506369A1 (de) |
| IT (1) | IT1273962B (de) |
| TW (1) | TW368531B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19624910A1 (de) * | 1996-06-21 | 1998-01-08 | Kuesters Zittauer Maschf Gmbh | Verfahren zur Vorbehandlung eines Spinnfaser-Teppichgarns |
| EP0754790A3 (de) * | 1995-07-19 | 2001-09-19 | B a r m a g AG | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens |
| CN104514039A (zh) * | 2014-06-30 | 2015-04-15 | 河南盛世塑业有限公司 | 一种塑料成丝机 |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE59601798D1 (de) * | 1995-02-23 | 1999-06-10 | Barmag Barmer Maschf | Verfahren zum Spinnen, Verstrecken und Aufspulen eines synthetischen Fadens |
| DE10230964A1 (de) * | 2002-07-10 | 2004-01-22 | Neumag Gmbh & Co. Kg | Verfahren und Vorrichtung zum Schmelzspinnen und Zerschneiden eines Spinnkabels |
| DE102010048392A1 (de) * | 2010-10-13 | 2012-04-19 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur thermischen Behandlung mehrerer Fäden |
| IN2013MU02577A (de) * | 2013-08-05 | 2015-06-12 | Marc Ltd T | |
| CN103911676B (zh) * | 2014-04-03 | 2016-03-16 | 湖州厉华妤婕联合纺织有限公司 | 一种熔纺生成装置 |
| WO2017162470A1 (de) * | 2016-03-24 | 2017-09-28 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zum schmelzspinnen, abziehen und aufwickeln einer fadenschar |
| CN107700002B (zh) * | 2017-09-30 | 2023-03-31 | 诸暨市足音袜业有限公司 | 一种化纤丝加弹机 |
| US10195786B1 (en) | 2017-11-30 | 2019-02-05 | Arevo, Inc. | Filament heating in 3D printing systems |
| DE102019116512A1 (de) * | 2018-06-26 | 2020-01-02 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Konditionierung eines multifilen Fadens |
| CN111304759B (zh) * | 2020-02-10 | 2021-07-23 | 东华大学 | 一种聚酯工业丝的拉伸方法 |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1492945A (fr) * | 1966-05-16 | 1967-08-25 | Rhodiaceta | Procédé et dispositif pour la fabrication d'un fil à brins entrelacés et produits obtenus |
| US4902461A (en) * | 1987-03-20 | 1990-02-20 | Barmag, Ag | Method for heating an advancing yarn |
| DE3808854A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-09-29 | Barmag Barmer Maschf | Heizrohr zum aufheizen eines chemiefaserbuendels |
| DE59007713D1 (de) * | 1989-08-09 | 1994-12-22 | Barmag Barmer Maschf | Heizeinrichtung. |
-
1995
- 1995-02-23 DE DE19506369A patent/DE19506369A1/de not_active Withdrawn
- 1995-02-24 IT ITMI950354A patent/IT1273962B/it active IP Right Grant
- 1995-02-28 TW TW084101846A patent/TW368531B/zh active
- 1995-02-28 KR KR1019950004087A patent/KR950032764A/ko not_active Ceased
- 1995-02-28 US US08/395,878 patent/US5552097A/en not_active Expired - Fee Related
- 1995-02-28 CN CN95100450A patent/CN1058304C/zh not_active Expired - Fee Related
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0754790A3 (de) * | 1995-07-19 | 2001-09-19 | B a r m a g AG | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens |
| DE19624910A1 (de) * | 1996-06-21 | 1998-01-08 | Kuesters Zittauer Maschf Gmbh | Verfahren zur Vorbehandlung eines Spinnfaser-Teppichgarns |
| US5903962A (en) * | 1996-06-21 | 1999-05-18 | Kusters Zittauer Maschinenfabrik Gmbh | Method and device for the pretreatment of a carpet yarn having tiny fine hairs on its surface |
| US6032340A (en) * | 1996-06-21 | 2000-03-07 | Kusters Zittauer Maschinenfabrik Gmbh | Method and device for pretreatment of a carpet yarn having tiny fine hairs on its surface |
| CN104514039A (zh) * | 2014-06-30 | 2015-04-15 | 河南盛世塑业有限公司 | 一种塑料成丝机 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN1111688A (zh) | 1995-11-15 |
| CN1058304C (zh) | 2000-11-08 |
| US5552097A (en) | 1996-09-03 |
| KR950032764A (ko) | 1995-12-22 |
| TW368531B (en) | 1999-09-01 |
| IT1273962B (it) | 1997-07-11 |
| ITMI950354A0 (it) | 1995-02-24 |
| ITMI950354A1 (it) | 1996-08-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1527217B1 (de) | Vorrichtung zum spinnen und aufwickeln | |
| EP0937791B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen eines multifilen Fadens | |
| DE19535143B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur thermischen Behandlung von Fasern | |
| EP1102878B1 (de) | Spinnvorrichtung und -verfahren zum spinnen eines synthetischen fadens | |
| DE69323294T2 (de) | Verfahren und apparat zum herstellen von polyesterfasern | |
| EP2456912A1 (de) | Verfahren zum abziehen und zum verstrecken eines synthetischen fadens sowie eine vorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| EP2456913A1 (de) | Verfahren zum schmelzspinnen, verstrecken und aufwickeln eines multifilen fadens sowie eine vorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| WO2009141426A2 (de) | Verfahren zum abziehen und verstrecken eines multifilen fadens beim schmelzspinnen sowie eine vorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| EP2007935A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abziehen und verstrecken eines multifilen fadens | |
| EP0579082B1 (de) | Verfahren zur Wärmebehandlung von sich bewegenden Garnen und Vorrichtung zur Durchführung dieser Behandlung | |
| EP0754790B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens | |
| EP2318577A1 (de) | Verfahren zum schmelzspinnen, verstrecken und aufwickeln eines multifilen fadens sowie eine vorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| EP0682720B1 (de) | Schmelzspinnverfahren für filamente | |
| DE19506369A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Heizen eines synthetischen Fadens | |
| EP0726338A2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines multifilen Fadens | |
| DE19653451C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Polyester-Multifilamentgarnes | |
| EP1501968B1 (de) | Texturiermaschine | |
| DE102009037125A1 (de) | Verfahren zum Schmelzspinnen, Verstrecken und Aufwickeln eines multifilen Fadens sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0826802B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Spinnen eines multifilen Fadens | |
| WO2016058873A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines multifilen fadens aus einer polyamidschmelze | |
| EP0731196B1 (de) | Verfahren zum Spinnen, Verstrecken und Aufspulen eines synthetischen Fadens | |
| DE2211395A1 (de) | Verfahren zum herstellen von dreidimensional gekraeuselten faeden und fasern | |
| EP1221499A1 (de) | Verfahren zum Spinnstrecken von schmelzgesponnenen Garnen | |
| DE2741193A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von thermoplastischen faeden | |
| DE1902213A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyamid-Kraeuselfaeden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |