DE19506704A1 - Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und einem Handwählhebel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und einem Handwählhebel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines KraftfahrzeugesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verriegelungsvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Eine bekannte Verriegelungsvorrichtung dieser Art gehört zur Se
rienausstattung von PKW-Typen der Anmelderin. Die auf die Anmel
derin lautende DE 38 42 332 C1 zeigt das Funktionsprinzip dieser
bekannten Verriegelungsvorrichtung, bei welcher die Nockenschei
be einerseits mit ihrer Drehachse koaxial zur Schwenkachse des
Handwählhebels und andererseits bewegungsfest zum Handwählhebel
angeordnet ist, wobei das zugeordnete Riegelelement schwenkbar
am Fahrzeugrahmen gelagert ist. Die auf die Anmelderin lautende
DE 38 42 333 C1 zeigt eine Variante der bekannten Verriegelungs
vorrichtung, bei welcher die zwischen den Riegelelementen von
zündschloß und Handwählhebel wirkende Stellgestängeanordnung
noch mit dem Bremspedal des Kraftfahrzeuges so verknüpft ist,
daß der Handwählhebel nur beibetätigtem Bremspedal aus der P-
Stellung heraus in eine seiner anderen Stellungen betätigbar
ist. Beide bekannten Verriegelungsvorrichtungen zeichnen sich u. a.
dadurch aus, daß die Gestängeanordnung nur durch Zugkräfte
beansprucht wird, so daß ein Seilzug verwendet werden kann.
Die auf die Anmelderin lautende DE 37 43 860 C2 zeigt die zur
eingangs erwähnten Serienausstattung gehörende und ein Merkmal
des Gattungsbegriffes bildende Verbindung des Handwählhebels so
wohl mit einer Parksperre des Gangwechselgetriebes als auch mit
einer Wähleinrichtung der selbsttätigen Schaltvorrichtung über
einen Zwischenhebel, welcher gegenüber dem Getriebegehäuse des
Gangwechselgetriebes schwenkbar gelagert und als eine sogenannte
Rastenplatte ausgebildet ist,welche mit einem federnden Rasten
körper zusammenarbeitende Rasten für die Stellungen des Hand
wählhebels aufweist. Aus der US-PS 3,625,032 ist eine Verriege
lungsvorrichtung zwischen einem Lenkschloß und einem Handwählhe
bel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines
Kraftfahrzeuges bekannt, bei welcher ein dem Lenkschloß zugeord
netes Riegelelement durch eine mechanische Stellgestängeanord
nung über einen Zwischenhebel mit dem Handwählhebel verbunden
ist. Der Zwischenhebel ist gegenüber dem Getriebegehäuse
schwenkbar gelagert sowie mit der Wähleinrichtung und mit der
Parksperre verbunden, welche beide im Getriebegehäuse
aufgenommen sind.
Die Parksperrenverriegelung in Automatgetrieben ist eine Ein
richtung, die ein unbeabsichtigtes Losfahren bzw. unsachgemäßes
Abstellen des Fahrzeuges verhindert. Zur Unterbindung der Fehl
bedienungen werden Lenkschloß und Bremspedal derart mit dem Ge
triebe gekoppelt, daß die Parksperre nur entriegelt werden kann,
wenn der Zündschlüssel in Stellung "I" oder weitergebracht und
das Bremspedal betätigt wurde, und daß der Zündschlüssel nur ab
gezogen werden kann, wenn die Parksperre eingerastet ist. Zur
Lösung dieser Aufgabe sind Ausführungen bekannt, denen gemeinsam
ist, daß zur Erfüllung der o. g. Forderungen eine Verriegelung
am Wählhebelbock vorgenommen wird, die den Wählhebel in der
Stellung P solange sperrt, bis sowohl das Zündschloß als auch
die Betriebsbremse betätigt sind. Andererseits wird das Abziehen
des Zündschlüssels solange unterbunden, solange sich der Wählhebel
nicht in der Stellung "P" befindet.
Die Parksperre in Automatgetrieben besteht in der Regel aus ei
ner Klinke, die in eine Verzahnung einrastet und somit eine
formschlüssige Verbindung zwischen Getriebeausgangswelle und Ge
triebegehäuse herstellt. Die Klinke ist mechanisch z. B. über ein
Gestänge mit dem Wählhebel verbunden und wird eingelegt, wenn
dieser in die Stellung "P", gebracht wird.
Wegen der elastischen Aufhängung der Motor-Getriebe-Einheit im
Fahrzeug kann es zu Verlagerungen des Getriebes relativ zum
fahrzeugseitig fest montierten Schalthebelbock kommen, insbeson
dere, wenn das Fahrzeug am Berg abgestellt wird. Aufgrund dieser
Verlagerung ist es möglich, daß nicht in jedem Fall die Klinke
der Parksperre eingerastet ist, wenn sich der Wählhebel in Stel
lung "P" befindet. Wenn die Parksperrenverriegelung sich jedoch
am Wählhebelbock befindet und nur dort die Stellung des Wählhe
bels sensiert und sperrt, kann dies zu einer Fehlfunktion der
Parksperrenverriegelung und somit zu Fehlbedienungen des Fahr
zeuges führen.
Zur Lösung diese Problemes könnte eine schwenkbare Aufhängung
des Wählhebelbockes oder aber eine Verbindung zwischen Wählhe
belbock und Getriebe durch ein elastisches Element (Seilzug)
vorgesehen werden. Diese Lösungen beinhalten den Nachteil, daß
zwischen der Parksperrenklinke und der Parksperrenverriegelung
zahlreiche Bauteile mit entsprechenden Fehlermöglichkeiten lie
gen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht im wesentli
chen darin, die beschriebenen Fehlfunktionen und Fehlermöglich
keiten zu vermeiden.
Ausgehend von einer Verriegelungsvorrichtung der eingangs ge
nannten Art ist die erläuterte Aufgabe durch die Erfindung gemäß
den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches in vorteil
hafter Weise gelöst.
Bei der Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung wird das
Zündschloß und ggf. auch das Bremspedal mechanisch direkt mit
der Rastenplatte im Gangwechselgetriebe verbunden.
Die Funktionalität der Verknüpfung von Zündschloß und Bremspedal
zur Erzeugung der Verriegelung ist zwar bereits in der DE 38 42 333
C1 beschrieben, allerdings findet die Verriegelung dort nur
am Wählhebel direkt statt. Diese Anordnung führt zu den be
schriebenen Nachteilen bis hin zu möglichen Fehlfunktionen.
Als wesentliches Merkmal der Erfindung ist daher die Anwendung
dieser Funktionalität auf die im Getriebe angeordnete Rasten
platte anzusehen. Bei der Verbindung zwischen Bremspedal und Ra
stenplatte ist es insbesondere von Bedeutung, daß hier eine Ent
koppelung zwischen Aufbau und Getriebe stattfindet, was bei der
Vorrichtung nach der Erfindung durch einen Seilzug erfolgt.
Ein Gestänge, wie es in der US-PS 3,625,032 vorgesehen ist, ist
zur Funktionserfüllung nicht geeignet.
Durch die Erfindung ist sichergestellt, daß die Sperrfunktion
auch dann gewährleistet ist, wenn sich das Getriebe relativ zum
Aufbau verlagert (Abstellen im Hang). Desweiteren bietet die Er
findung Vorteile durch eine deutliche Reduzierung der Toleranz
kette.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist die Entkoppelung zwi
schen Aufbau, in dem Zündschloß und Bremspedal fest montiert
sind, und Getriebe, in dem die Verriegelung stattfindet, durch
die Verwendung eines Seilzuges von wesentlicher Bedeutung.
Durch die Erfindung ist es möglich, Fehlfunktionen aufgrund der
relativen Verlagerung zwischen Aufbau und Getriebe zu vermeiden.
In der US-PS 3,625,032 wird nicht auf diese Problematik einge
gangen. Der dort beschriebene Mechanismus dient vornehmlich der
Diebstahlsicherung, derart, daß verhindert wird, bei verriegel
tem Lenkradschloß den Wählhebel in eine Gangposition zu bewegen,
dies wird auch bei Zulassung relativ großer Toleranzen erreicht.
Die Verriegelung ist nicht geeignet, sicherzustellen, daß die
Sperrklinke im Getriebe einrastet. Das Problem der Verlagerung
zwischen Getriebe und Aufbau tritt hier nicht auf und kann auch
so nicht gelöst werden. Der Zwischenhebel am Getriebe dient le
diglich der Verknüpfung der Gestänge von Lenkschloß und Wählhe
bel. Eine Verlagerung zwischen Aufbau und Getriebe hätte keinen
Einfluß auf die Zuordnung der Stellungen von Wählhebel und Lenk
schloßverriegelung, sehr wohl aber auf die Stellung des Zwi
schenhebels. Durch die erfindungsgemäße Verbindung der Komponen
ten Zündschloß und Bremspedal einerseits und der Rastenplatte im
Getriebe andererseits mittels eine Seilzuges, der eine Klinke
zur Verriegelung der Rastenplatte betätigt, ist die der Erfin
dung zugrunde liegende Aufgabe zuverlässig gelöst.
Gegenüber dem aufgezeigten Stand der Technik ist es als erfinde
rische Tätigkeit zu werten, einen Seilzug als Verbindungselement
zwischen karosseriefester Pedalanlage und der getriebefesten
Sperrklinke einzusetzen, der es ermöglicht, relative Verlagerun
gen zwischen Getriebe und Karosserie auszugleichen und dadurch
mögliche Fehlfunktionen zu vermeiden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrie
ben. In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 eine schematische Darstellung von Fahrzeugkomponenten mit
einer Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 1a eine schematische Darstellung des Getriebegehäuses des
Gangwechselgetriebes als einer der Fahrzeugkomponenten
der Fig. 1,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Funktionsprinzipes der
Verriegelungsvorrichtung von Fig. 1 in einem ersten
Sperrzustand, und
Fig. 3 eine schematische Darstellung entsprechend Fig. 2, bei
der sich die Verriegelungsvorrichtung in einem zweiten
Sperrzustand befindet.
Gemäß Fig. 1 weist ein Personenkraftwagen ein an einer Armatu
rentafel gehaltertes Zündschloß 4, ein im Bereich des Fußraumes
des Fahrersitzes angeordnetes Bremspedal 21, einen seitlich ne
ben dem Fahrersitz angeordneten Getriebetunnel 22, einen mittels
eines Lagerbockes 23 am Getriebetunnel 22 schwenkbar angeordne
ten Handwählhebel 5, ein Gangwechselgetriebe 6 mit einem Getrie
begehäuse 9, eine im Getriebegehäuse 9 aufgenommene Parksperre
27 mit einem Betätigungsgestänge 7 und eine u. a. von einer
Wähleinrichtung 8 gesteuerte selbsttätige Schaltvorrichtung für
das Gangwechselgetriebe 6 auf.
Der Handwählhebel 5 ist über ein Wählgestänge 24 mit einer Zwi
schenwelle 25 verbunden, welche im Getriebegehäuse 9 drehbar ge
lagert ist. Mit der Zwischenwelle 25 ist ein Zwischenhebel 10 in
Form einer Rastenplatte verbunden, welche Rasten 26 für die ein
zelnen Stellungen P, R, N, D, 1, 2 . . . des Handwählhebels 5 auf
weist, in welche jeweils ein nicht mehr dargestellter federnder
Rastenkörper einrasten kann. Die Rastenplatte 10 ist mit einem
Stellgestänge 7 zur Betätigung der im Getriebegehäuse 9 in der
üblichen Weise aufgenommenen Parksperre 27 verbunden. Desweite
ren ist die Rastenplatte 10 mit einem Stellgestänge 28 zum Betä
tigen einer im Getriebegehäuse 9 ebenfalls in der üblichen Weise
aufgenommenen Wähleinrichtung 8 zum Steuern der selbsttätigen
Schaltvorrichtung verbunden.
Das Zündschloß 4 weist eine Nockenscheibe 29 auf, welche durch
den zugehörigen Zündschlüssel zwischen einer ersten
Drehwinkelstellung (Ruhestellung) 11 und einer zweiten
Drehwinkelstellung (Fahrstellung) 12 betätigbar ist. Der
Zündschlüssel ist ausschließlich in der Ruhestellung 11 mit dem
Zündschloß 4 in oder außer Eingriff bringbar. Das Zündschloß 4
weist ein verschiebbares Riegelelement 13 auf, welches mit der
Nockenscheibe 29 zusammenarbeitet. Das Riegelelement 13 ist
durch federnde Mittel F1 in eine Lösestellung 14 betätigbar, in
welcher die Betätigung der Nockenscheibe 29 in die Ruhestellung
11 freigegeben ist. Das Riegelelement 13 ist entgegen der
Wirkung der federnden Mittel F1 in eine Sperrstellung 15
betätigbar, in welcher eine der Nockenscheibe 29 in
die Ruhestellung 11 blockiert ist. Das Riegelelement 13 gelangt
bei einer Betätigung der Nockenscheibe 29 aus der Ruhestellung
11 in die Fahrstellung 12 zwangsläufig in seine Sperrstellung
15.
Die Rastenplatte 10 weist eine zu ihr bewegungsfest angeordnete
Nockenanordnung 18 auf, welche mit einem Riegelelement 16 zusam
menarbeitet, welches als ein zweiarmiger Hebel am
Getriebegehäuse 9 schwenkbar gelagert ist. Der eine Hebelarm des
Riegelelementes 16 weist eine Sperrklinke 30 auf, welche durch
federnde Mittel F2, die an dem anderen Hebelarm angreifen, in
eine Lösestellung 19 schwenkbar ist, in der die Sperrklinke 30
gegenüber der Nockenanordnung 18 außer Eingriffist. Wenn sich
der Handwählhebel 5 nicht in seiner Parkstellung P befindet,
wird die Sperrklinke 30 durch eine Nockenfläche 31 der
Nockenanordnung 18 in ihrer Lösestellung 19 gehalten. Wenn sich
der Handwählhebel 5 in seiner Parkstellung P befindet, ist die
Sperrklinke 30 in eine Sperrstellung 17 betätigbar, in welcher
sie mit einem Sperrnocken 32 der Nockenanordnung 18 so in
Eingriff steht, daß eine Betätigung des Handwählhebels 5 aus der
Parkstellung P heraus blockiert ist.
Das Bremspedal 21 ist durch eine Rückholfeder 33 in seiner ge
zeichneten Ruhestellung gehalten.
Das dem Zündschloß 4 zugeordnete Riegelelement 13 ist durch eine
Stellgestängeanordnung 26 mit dem dem Handwählhebel 5 zugeordne
ten Riegelelement 16 verbunden. Die Stellgestängeanordnung 20
ist zusätzlich mit dem Bremspedal 21 verbunden und enthält zu
diesem Zweck einen Hebeltrieb H1-H2-F3, welcher zwei an einem
Lagerbock um eine Achse schwenkbar angeordnete zweiarmige Zwi
schenhebel H1 und H2 sowie eine am Lagerbock verankerte und mit
dem einen Hebelarm des Zwischenhebels H2 verbundene Feder F3
aufweist. Dieser mit der Feder F3 verbundene Hebelarm des Zwi
schenhebels H2 ist durch einen Nocken 34 des Bremspedales 21 be
tätigbar. Der andere Hebelarm des Zwischenhebels H2 weist einen
Anschlag 35 für den anderen Zwischenhebel H1 auf.
Die Stellgestängeanordnung 20 enthält einen ersten Seilzug Z1,
welcher das Riegelelement 13 des Zündschlosses 4 mit dem einen
Hebelarm des Zwischenhebels H1 verbindet.
Die Stellgestängeanordnung 20 enthält einen zweiten Seilzug Z2,
welcher das dem Handwählhebel 5 zugeordnete Riegelelement 16 mit
dem anderen Hebelarm des Zwischenhebels H1 verbindet.
Der vom Zündschloß 4 kommende Seilzug Z1 wird am Pedallagerbock
über den Hebel H1 mit dem Seilzug Z2 derart verbunden, daß eine
Betätigung von Z1 zu einem entsprechenden Weg von Z2 führt. Der
Seilzug Z2 wirkt auf die Klinke 30, die die Rastenplatte 10 ge
gen Verdrehen verriegeln kann. Am zündschloßseitigen Ende von Z1
und am getriebeseitigen Ende von Z2 befinden sich die Federn F1
bzw. F2, die die Seilzüge unter Zugspannung halten. Die Feder
kräfte sind so ausgelegt, daß die Klinke 30 die Rastenplatte 10
verriegelt, wenn keine äußeren Kräfte auf die Seilzüge wirken,
d. h., wenn das Zündschloß 4 nicht betätigt ist.
Am Pedallagerbock ist der Hebel H2 derart angeordnet und über
die Feder F3 vorgespannt, daß die Klinke 30 die Rastenplatte 10
erst freigeben kann, wenn zusätzlich zu dem Zündschloß 4 auch
das Bremspedal 21 betätigt wird.
In dem in Fig. 2 dargestellten Sperrzustand wird der Zwischenhe
bel H2 bei unbetätigtem Bremspedal 21 durch die Feder F3 in An
lage am Nocken 34 gehalten, so daß der Anschlag 35 in einer
Sperrstellung steht, in welcher der andere Zwischenhebel H1 ge
hindert ist, einer Betätigung des Seilzuges Z2 durch die Feder
F2 zur Entriegelung der Rastenplatte 10 zu folgen, so daß die
Klinke 30 in der Sperrstellung 17 durch den Seilzug Z2 gehalten
wird.
In dem in Fig. 3 dargestellten Sperrzustand ist das Riegelele
ment 13 durch den Zündschlüssel unter Zusammenspannen der Feder
F1 in seine Sperrstellung 15 betätigt, so daß der Seilzug Z1 von
der Feder F1 entlastet ist. In diesem Zustand war durch kurzzei
tiges Niedertreten des Bremspedales 21 der Zwischenhebel H1
durch den Nocken 34 in seine in Fig. 3 gezeichnete Lösestellung
betätigt worden, in welcher der Anschlag 35 die Folgebewegung
für den Seilzug Z2 freigibt, damit die Feder F2 die Klinke 30 in
ihre Lösestellung 19 (Fig. 3) betätigen kann. In dieser Stellung
wird die Klinke 30 - welche hierbei das Riegelelement 13 des
Zündschlosses 4 in der Sperrstellung 15 über die Seilzüge Z1 und
Z2 hält - durch die Nockenfläche 31 gehalten, wenn der
Handwählhebel 5 nicht mehr in seiner Parkstellung P steht.
Für die auf den Seilzug Z2 wirksamen Federkräfte gilt:
F1 < F2 und F3 < F2.
Außerhalb der Stellung "P" wird die Klinke 30 derart von der Ra
stenplatte 10 gehalten, daß diese auf die Seilzüge Z1 und Z2
wirkt und den Abzug des Zündschlüssels unterbindet (Fig. 3).
Erst in Stellung "P" der Rastenplatte 10 kann die Klinke 30 wie
der einrasten und den Zündschlüssel freigeben.
Die Rastenplatte 10 ist mit dem Handwählhebel 5, der durch den
Wählhebelbock 23 karosserieseitig gelagert ist, mittels des Ge
stänges 24 verbunden. Der Handwählhebel 5 kann aus "P" nur be
wegt werden, wenn die Rastenplatte 10 durch die Klinke 30 ent
riegelt wurde, d. h., Bremspedal 21 und Zündschloß 4 betätigt
wurden. Desweiteren kann die Klinke 30 erst dann wieder die Ra
stenplatte 10 verriegeln, wenn diese mittels des Handwählhebels
5 und des Wählgestänges 24 in die Stellung "P" gebracht wurde.
Claims (1)
- Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und einem Handwählhebel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines Kraftfahrzeuges, bei der der Handwählhebel sowohl mit ei ner Parksperre des Gangwechselgetriebes als auch mit einer Wähl einrichtung der selbsttätigen Schaltvorrichtung über einen ge genüber einem Getriebegehäuse des Gangwechselgetriebe schwenkbar gelagerten Zwischenhebel bewegungsabhängig verbunden ist, und bei der das Zündschloß ausschließlich eine festgelegte Drehwin kelstellung (Ruhestellung) aufweist, in welcher ein Zündschlüs sel mit dem Zündschloß in bzw. außer Eingriff bringbar ist, und bei der dem Zündschloß ein Riegelelement zugeordnet ist, welches einerseits durch federnde Mittel in eine die Betätigung des Zündschlosses in die Ruhestellung freigebende Lösestellung und andererseits durch die Betätigung des Zündschlosses aus der Ru hestellung heraus in eine Sperrstellung verlagerbar ist, in wel cher die Betätigung des Zündschlosses in die Ruhestellung blockiert ist, und bei der dem Handwählhebel ein Riegelelement und eine Nockenscheibe sowie federnde Mittel so zugeordnet sind, daß in einer P-Stellung des Handwählhebels zum Einlegen der Parksperre einerseits das Riegelelement in eine Sperrstellung verlagerbar ist, in welcher das Riegelelement mit einer Nockenanordnung der Nockenscheibe so in Eingriff steht, daß eine Betätigung des Handwählhebels aus der Parkstellung P heraus blockiert ist, daß das Riegelelement andererseits sowohl durch die ihm zugeordneten federnden Mittel in eine Lösestellung betätigbar ist, in welcher die Betätigung des Handwählhebels aus der P-Stellung heraus freigegeben ist als auch durch die Nockenanordnung in seiner Lösungsstellung gehalten ist, wenn der Handschalthebel sich nicht in der P-Stellung befindet, und bei der das dem Zündschloß zugeordnete Riegelelement und das dem Handwählhebel zugeordnete Riegelelement durch eine Stellgestängeanordnung so miteinander verbunden sind, daß das Zündschloß ausschließlich in der P-Stellung des Handwählhebels in seine Ruhestellung und der Handwählhebel aus seiner P- Stellung heraus nur dann betätigbar sind, wenn sich das Zündschloß nicht in seiner Ruhestellung befindet, und bei der die Stellgestängeanordnung einen Seilzug enthält, dessen eines Ende mit dem dem Handwählhebel zugeordneten Riegelelement direkt und dessen anderes Ende mit dem dem Zündschloß zugehörigen Riegelelement direkt oder mittelbar bewegungsabhängig verbunden ist, und bei der die federnden Mittel, welche das dem Zündschloß zugeordnete Riegelelement in seine Lösestellung betätigen, mit höheren Federkräften ausgelegt sind als die federnden Mittel, welche das dem Handwählhebel zugeordnete Riegelelement in dessen Lösestellung betätigen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Handwählhebel (5) zugeordnete Nockenscheibe (Nockenanordnung 18) bewegungsfest zum Zwischenhebel (Rastenplatte 10) und das zugehörige Riegelelement (16) am Getriebegehäuse (9) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995106704 DE19506704A1 (de) | 1995-02-25 | 1995-02-25 | Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und einem Handwählhebel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines Kraftfahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995106704 DE19506704A1 (de) | 1995-02-25 | 1995-02-25 | Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und einem Handwählhebel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines Kraftfahrzeuges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19506704A1 true DE19506704A1 (de) | 1996-02-22 |
Family
ID=7755092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995106704 Withdrawn DE19506704A1 (de) | 1995-02-25 | 1995-02-25 | Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und einem Handwählhebel eines selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebes eines Kraftfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19506704A1 (de) |
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