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DE1950371A1 - Hydraulische Pumpe mit radialen Kolben - Google Patents

Hydraulische Pumpe mit radialen Kolben

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Publication number
DE1950371A1
DE1950371A1 DE19691950371 DE1950371A DE1950371A1 DE 1950371 A1 DE1950371 A1 DE 1950371A1 DE 19691950371 DE19691950371 DE 19691950371 DE 1950371 A DE1950371 A DE 1950371A DE 1950371 A1 DE1950371 A1 DE 1950371A1
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DE
Germany
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pump
drive shaft
group
piston
pistons
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691950371
Other languages
English (en)
Inventor
Schott Marcel Rene
Bernard Vauvelle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOCIEFE NATIONALE D ETUDE ET D
Original Assignee
SOCIEFE NATIONALE D ETUDE ET D
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Filing date
Publication date
Application filed by SOCIEFE NATIONALE D ETUDE ET D filed Critical SOCIEFE NATIONALE D ETUDE ET D
Publication of DE1950371A1 publication Critical patent/DE1950371A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/053Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders
    • F04B1/0536Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders with two or more serially arranged radial piston-cylinder units
    • F04B1/0538Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders with two or more serially arranged radial piston-cylinder units located side-by-side
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/16Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by adjusting the capacity of dead spaces of working chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Dlpl.-Phys. E. BSTZLER
Npt.-lng. W. HERKMANN-TRENTGPOHL
P ο t β η t 3 η .ν a It α •000 München 23, Eigundäier Straße 17
3436-69
SOCIETE NATIONALE D1ETUDE ST DE CONSTRUCTION DE MOTEURS D1AVIATION
Hydraulische Pumpe mit radialen Kolben.
Die Erfindung "betrifft die hydraulischen Pumpen mit radialen Kolben mit einem ersten Exzenter zur Steuerung der hin und her gehenden Bewegung einer ersten Gruppe von gleichmässig sternförmig um diesen ersten Exzenter herum verteilten Kolben und einem zweiten Exzenter, welcher von einer Antriebswelle im Synchronismus mit dem ersten Exzenter in Umdrehung versetzt wird und die hin und her gehende Bewegung einer zweiten Gruppe von gleichmässig sternförmig um den zweiten Exzenter herum verteilten Kolben steuert, wobei die Kolbenzahlen der ersten und der zweiten Gruppe einander gleich 3ind, wobei jeder Kolben der ersten Gruppe und jeder Kolben der zweiten Gruppe in einem Einzelzylinder verschieblich ist, mit welchem er eine Kammer veränderlichen Volumens
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- 2 ·- 3436-69
mit einem Saugventil und einem Druok- oder Forderventil definiert.
In einer derartigen Pumpe entspricht
bekanntlich einem einen Saughub (oder Förderhub) ausführenden Kolben der ersten Gruppe ein Kolben der zweiten Gruppe, welcher einen Förderhub (oder Saughub) ausführt. Diese beiden Kolben sind nachstehend "gegenläufige Kolben" genannt.
Die Erfindung betrifft im besonderen, wenn
auch nicht ausschliesalich, derartige hydraulische Pumpen,;*welche mit einem hohen Förderdruck in der. Grössenordnung von- 250^ bis 350 Bar arbeiten, wie sie in der Luftfahrt für die hydraulischen Steuerkreise an Bord von luftfahrzeugen benutzt werden.
Derartige Pumpen besitzen zahlreiche Vorteile, da die Umfangsgeschwindigkeiten zwischen den Exzentern und den mit ihnen in Berührung stehenden Teilen (Gleitschuhen) der Kolben gering sind, so dass die Pumpe eine lange lebensdauer hat, selbst wenn der förderdruck hoch ist.
Die bisher zur Regelung der Förderleistung
derartiger Pumpen vorgeschlagenen Mittel besitzen dagegen zahlreiche Nachteile, insbesondere infolge ihres verwickelten mechanischen Aufbaus, da sie im allgemeinen die Saugventile einer jeden Kammer veränderlichen Volumens betätigen, um diese während eines Teils des Förderhubes der in diesen Kammern veränderlichen Volumens verschieblichen Kolben in einer Öffnungsstellung zu halten.
Die Erfindung hat eine Pumpe zum Gegenstand, bei welcher die zur Regelung ihrer Förderleistung verwandten Mittel einfach, kräftig und zuverlässig sind.
Die Erfindung hat ferner eine Pumpe zum
Gegenstand, deren Arbeiten bei Teillast unter besseren Bedingungen als bei den bisher bekannten Pumpen erfolgt.
Die Erfindung hat ferner eine Pumpe zum ;
Gegenstand, bei v/elcher, wenn sie mit sehr geringer Förderleistung (von grossenordnungsmassig 1/10 ihrer Nennleistung) arbeitet, nur eine kleine Zahl von Kolben arbeitet.
Hierfür enthält erfindungsgemäss eine
derartige Pumpe Verbindungsleitungen, weiche je eine durch einen Kolben der ersten Gruppe definierte Kammer veränderlichen
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;'■- ■
Volumens mit der Kammer veränderlichen Volumens verbinden, welche durch den zu diesem Kolben der ersten Gruppe gegenläufigen Kolben der zweiten Gruppe definiert ist, in jede dieser Terbindungsleitungen eingeschaltete VerSchlussglieder, und regelbare Steuermittel, welche die Terschlussglieder so betätigen, dass jedes Verachlussglied während einer einem Teil einer Umdrehung der Antriebswelle entsprechenden regelbaren Zeit offenbleiben kann, so dass während dieses Teils einer Umdrehung die von einem einen FÖrderhub ausführenden Kolben geforderte Flüssigkeit in die Kammer veränderlichen Volumens übergeht, deren Kolben gegenläufig ist und somit einen äaftg hub ausführt.
Hierdurch kann ohne Betätigung der Saugventile der Pumpe die Gesamtförderleistung der Pumpe zwischen einem (einem Wert null des Teils der Umdrehung, während welchem jedes Terschlussglied offen ist, entsprechenden) Höchstwert und einem (dem Höchstwert des Teile der Umdrehung, während welchem jedes Verschlussglied offenbleibt, entsprechenden) Kleinstwert geregelt werden, wobei dieser Kleinstwert null sein kann, wenn der Wert des Teils der Umdrehung, während welchem jedes Verschlussglie'd offen ist, gleich der Einheit ist.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Pig. 1 ist ein schematischer Axialschnitt einer erfindungsgemässen hydraulischen Pumpe.
Pig» 2 ist eine schaubildliche Ansicht einiger wesentlicher Teile einer erfindungsgemäseen Pumpe.
Pig. 3 bis 6 sind schematische Darstellungen zur Erläuterung der Arbeitsweise einer erfindungsgemässen Pumpe.
Pig * 7 ist ein ebenfalls das Arbeiten einer erfindungsgemässen Pumpe darstellendes Schaubild.
Wie in Pig· 1 und 2 dargestellt, enthält
die Pumpe einen ersten Exzenter 1a zur Steuerung der hin und hergehenden Bewegung einer ersten Gruppe von gleichmässig sternförmig um diesen ersten Exzenter 1a herum verteilten Kolben 2a und einen zweiten Exsenter 1b, welcher sich im Synchronismus mit dem ersten Exsenter 1a dreht und die hin
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und her gehende Bewegung einer zweiten Gruppe von gleichmässig sternförmig um diesen zweiten Exzenter 1b herum verteilten Kolben 2b steuert.
Die Kolbenzahlen der ersten Gruppe (Kolben 2a) und der zweiten Gruppe (kolben 2b) sind gleich· .
Jeder Kolben 2a und 2b der ersten bzw.
der zweiten Gruppe ist in einem Zylinder 3a bzw. 3b verschieblich, mit welchem er eine Kammer veränderlichen Volumens 4a bzw. 4b definiert, welcher im ganzen mit 5 bzw. 6 bezeichnete Saug- bzw. Druckventile zugeordnet sind.
Die beiden Exzenter 1a und 1b sind zweckmässig auf der gleichen Antriebswelle ψ befestigt.
In dieser Pumpe entspricht also einem
einen Saußhub (oder Förderhub) ausführenden Kolben 2a der ersten Gruppe ein einen Förderhub (oder Saughub) ausführender Kolben 2b der zweiten Gruppe, so dass diese beiden Kolben gegenläufig sind. ,
Erfindungsgemäss enthält nun diese hydraulische Pumpe Verbindungsleitungen 8, deren jede eine durch einen Kolben 2a der ersten Gruppe definierte Kammer veränderlichen Volumens 4a mit der Kammer ,veränderlichen Volumens 4b verbindet, welche durch den zu dem Kolben 2a der ersten Gruppe gegenläufigen Kolben 2b der zweiten Gruppe definiert wird, in jeder Verbindungsleitung 8 angeordnete $erschlussglieder 9» und regelbare Steuermittel, welche die Verschlussglieder 9 so betätigen, dass jedes Verschlüssglied während einer einen Teil einer Umdrehung der Antriebswelle 7 entsprechenden regelbaren Zeit offenbleiben kann, so dass während dieses Teils einer Umdrehung die von einem einen Förderhub ausführenden Kolben geförderte Flüssigkeit in die Kammer veränderlichen Volumens übergeht, ,deren Kolben gegenläufig ist und.somit einen Saughub ausführt. Es kann dann offenbar ohne Betätigung der Saugventile 5 der Pumpe die Gesamtförderleistung der Pumpe zwischen einem (einem Wert null des Teils der Umdrehung, während welchem jedes Verschlussglied offen ist, entsprechenden) Höchstwert und einem (dem Höchstwert des Teils der Umdrehung, während weichem jedes Verschlussglied offenbleibt, entsprechenden) Kleinstwert geregelt werden, wobei dieser Kleinstwert null, sein kann, wenn der
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Wert des Teils einer Umdrehung, während welchem jedes Versehlussglied offen ist, gleich der Einheit ist.
Hierfür kann zweckmässig die in I1Ig. 1
und 2 dargestellte Ausführungsform benutzt werden. Bei dieser wird jedes Verschlussglied 9 durch einen Schieber 10 gebildet, welcher in einem Zylinder 11 verschieblich ist', in welchen die beiden"Abschnitte der betreffenden Verbindungsleitung 8 münden, wobei die durch den Schieber 10 und den .Zylinder 11 gebildete Anordnung so ausgebildet ist, dass sie die Verbindung zwischen diesen Abschnitten und somit zwischen den entsprechenden Kammern veränderlichen Volumens 4a und 4b entsprechend der öffnungs- oder Schliessungsstellung des Schiebers 10 in dein Zylinder 11 herstellt oder unterbricht, wobei die Schieber 10 gleichmässig sternförmig um die Antriebswelle 7 herum verteilt und gegen diese durch Rückholmittel 12 gedrückt v/erden.
Die regelbaren Betätigungsmittel der Verschlussglieder 9 werden durch eine zu der Antriebswelle 7 gleichachsige und sich mit dieser drehende Buchse 13 gebildet, welche eine in einer zu der Achse der Antriebswelle 7 schrägen Ebene liegende Kurvenbahn 14 besitzt. Die Buchse 13 ist um eine fest mit der Antriebswelle 7 verbundene oder einen Teil derselben bildende Muffe 15 gleitend verschieblich, so dass sie durch einen Regelmechanismus zwischen zwei Grenzstellungen verschoben werden kann, nämlich einer ersten Grenzstellung, in welcher jeder Schieber 10 durch seine Rückholmittel 12 gegen die Buchse 13 gedruckt gehalten wird, und einer zweiten Grenzstellung,- in welcher während eines Teils einer Umdrehung der Antriebswelle 7 jeder. Schieber 10 durch seine Rückholmittel 12 gegen die Muffe 15 gedruckt gehalten wird, wobei die Dicke der Buchse 13 wenigstens angenähert gleich dem Abstand zwischen der Öffnungsstellung und der Schliessungsstellung ist, welche jeder Schieber 10 einnehmen kann.
Bei der in Pig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform nehmen die Schieber 10 ihre Schliessungsstellung ein, wenn sie gegen die Buchse 13 gedrückt werden»
Unter diesen Bedingungen entspricht die
erste Grenzstellung der Buchse 13 der grössten Gesamtförderleistung der Pumpe, da der Teil einer Umdrehung der Antriebs-
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welle 7» während welchem jedes Verschlüssglied 9 offen ist, . den Wert null hat. Wenn die Buchse 13 diese erste Grenzstellung einnimmt, welche in. Fig.. "1 und 2 sowie in Fig· 3 (in' welcher die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in ._... Fig. 1 und 2 bezeichnen) dargestellt ist, werden die Schieber 10 der Verschlussglieder gegen die Buchse X3 gedrücktgehalten.
Die zweite Grenzstellung der Buchse 13
entspricht der kleinsten GesamtfHrderleistung der Pumpe, da der Teil einer Umdrehung der Antriebswelle 1, wahrend welchem jedes Verschlussglied 9 offen ist, seinen Höchstwert besitzt.
Wenn, wie oben angenommen, die Förderleistung der Pumpe null sein kann, ist dieser Teil einer Umdrehung der .Antriebswelle 7 gleich der Einheit. Wenn die Buchse 13 diese zweite in Fig. 6 (in welcher die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in Fig. 1 und 2 bezeichnen) dargestellte Grenzstellung einnimmt, werden die Schieber 10 der Yerscitlussglieder 9 gegen die Muffe 15 gedrückt gehalten*
In Fig. 4 und 5 (in welchen die gleichen
Bezugszeichen die gleichen Teile wie in Fig. 1 und 2 bezeichnen) sind zwei Zwischenstellungen der Buchse 13 dargestellt. In Fig. 4 beträgt der Teil einer Umdrehung der Antriebswelle 7» während welchem jedes Verschlussglied 9 offen ist, etwa 1/4, während in Fig. 5 der Teil einer Umdrehung der Antriebswelle 7» wahrend welchem jedes Versehlussglied 9 offen ist, etwa 1/2. beträgt.
In Fig. 7, welche ein Schaubild"ist, in
welches als Ordlnaten die Umdrehungen η der Antriebswelle und als Abszissen der Hub χ der Kolben eingetragen sind, ist eine erste den Hub eines Kolbens 2a der ersten Gruppe darstellende
Kurve 0 und eine zweite Kurve C, gezeichnet, welche den Hub a υ - - -t#
des zu dem Kolben 2a der ersten Gruppe gegenläufigen Kolbens 2b der zweiten Gruppe darstellt. ' ./■'"..'
Die in Fig. 3 dargestellte Stellung der
Buchse. 13 entspricht der Abszisse 0 in Fig.- 7. Es besteht niemals eine Verbindung zwischen den Kammern veränderlichen Volumens 4a und 4b, welche den Kolben 2a bzw. 2b entsprechen, deren Hübe durch die Kurven C bzw. O^ dargestellt sind.
Die Gesamtförderleistung der Pumpe wird
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durch die Förderhübe der Kolben 2a Und 2b der ersten und der zweiten Gruppe geliefert.
Die in Fig.4 dargestellte Stellung der Buchse 15 entspricht der Abszisse 1/4 in Fig* 7. Während 1/4 Umdrehung der Antriebswelle 7 besteht eine Verbindung zwischen den Kammern veränderlichen Volumens 4a und 4b, welche den Kolben 2a bzw. 2b entsprechen, deren Hübe durch -die Kurven C bzw.
,- ■ a
Oj3 dargestellt sind·
Während der Hälfte des Förderhubes des Kolbens 2a. der ersten Gruppe wird die Flüssigkeit in die Kammer veränderlichen Volumens 4bdes Kolbens 2b der zweiten Gruppe gefordert, welcher dann die Hälfte seines Saughubes ausführt» Die Förderleistung der fumpe wird durch die zweite Hälfte des Förderhubea der Kolben 2a der ersten Gruppe und durch den gesamten Förderhüb der Kolben 2b der zweiten Gruppe geliefert.
Die in Fig. 5 dargestellte Stellung der Buchse 13 entspricht der Abszisse 1/2 in Fig* 7» Während 1/2 Umdrehung der Antriebswelle 7 besteht eine Terbindung zwischen den Kammern veränderlichen Volumens 4a und 4b, welche den Kolben 2a bzw· 2b entsprechen, deren Hübe durch die Kurven C und C. dargestellt
• &
sind. _
Während des gesamten Förderhubes des Kolbens 2a der ersten Gruppe wird die Flüssigkeit in die Kammer veränderlichen Volumens 4b des Kolbens 2b der zweiten Gruppe gefördert, welcher dann seinen gesamten Saughub ausführt, wobei dann die Förderleistung der Pumpe nur durch die Förderhübe der Kolben 2b der zweiten Gruppe geliefert wird.
Die in Fig* 6 dargestellte Stellung der Buchse 13 entspricht der Abszisse 1 in Fig. 7· Es besteht eine ständige Verbindung zwischen den Kammern veränderlichen Volumens 4a und 4b, welche den Kolben 2a bzw» 2b entsprechen, deren Hübe durch die Kurven C bzw. Q. dargestellt sind.
Zur Verringerung der länge der Verbindungsleitungen ist es zWeckmässig, den ersten und den zweiten Exzenter 1a und 1b so anzuordnen, dass sie um etwa 180 versetzt sind, damit die gegenläufigen Kolben in benachbarten radialen Richtungen liegen.
Hierfür werden, wenn k die Zahl der Kolben
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der ersten oder der zweiten Gruppe bezeichnet, die beiden Exzenter 1a und 1b zweckmassig um einen Winkel von 180° - |r— gegeneinander versetzt.
Wie in Fig. 2 dargestellt, werden dann
die beiden Exzenter 1ä und 1b zweckmässig gegeneinandergelegt, um das auf die Antriebswelle 7 wirkende Kippmoment zu verringern, wobei dann die Verschlussglieder 9 gegenüber den Kolben 2a und 2b seitlich angeordnet sind. -
Die Verschlussglleder 9 sind vorzugsweise
radial so angeordnet, dass ihre Achsen X-X zwischen den Achsen Y -Y_ und Y1J-Y^j der Kammern veränderlichen Volumens 4a und 4t> der gegenläufigen Kolben 2a und· 2b liegen· Anders ausgedrückt, in einer Projektion auf eine zu der Antriebswelle^7 senkrechte Ebene bildet die Achse X-X die Winkelhalbierende der Achsen
Der die Stellung der Buchse 13 bestimmende
Regelmechanisraus kann zweckmässig durch einen von dem Förderdruck der Pumpe gesteuerten Mechanismus gebildet werden. Er enthält einen Arbeitszylinder 16, welcher entgegen einer Rückholfeder 17 auf die Buchse 13 über einen drehbaren Teil 18 .-__-_ wirkt, sov;ie einen Verteiler 19, welcher auf den Arbeitszylinder 16 entweder den Förderdruck der Pumpe oder den Saugdruck derselben zur Einwirkung bringt, je nachdem, ob die Förderleistunß der Pumpe verringert oder vergrössert werden, soll. Dieser Verteiler 19 wird durch den Förderdruck der Pumpe betätigt.
Die erfindungsgemässe hydraulische Pumpe besitzt zahlreiche Vorteile, unter anderem folgende*-""..
- Die zur Regelung der Förderleistung der Pumpe angewandten Mittel sind einfach, kräftig und zuverlässig;
- das Arbeiten unter Teillast wird dadurch begünstigt, dass während eines Teils einer Umdrehung der Antriebswelle die von einen Förderhub ausführenden Kolben geförderte Flüssigkeit Kammern veränderlichen Volumens zugeführt, r wird, in welchen Kolben einen Saughub ausführen, wodurch die Saugarbeit während dieses Teils einer Umdrehung verringert wird, und was dazu beiträgt, den betreffenden Kolben gegen seinen Exzenter zu drücken;
'.-."'..- wenn die Pumpe mit sehr geringer Förderleistung (von grössenordnungsmässig 1/10 der Höchstleistung)
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arbeitet, führt nur eine kleine 2ahl von Kolben der zweiten Gruppe gleichzeitig Förderhübe aus► Wenn die Pumpe zwei Kolbengruppen mit.je sieben Kolben besitzt,' arbeitet jeder Kolben der zweiten Gruppe für eine Förderleistung von grössenordnungsmässig 1/10 ihrer Höchstleistung nacheinander während des Endes seines Förderhubes, und es arbeiten niemals zwei Kolben gleichzeitig, was zur Entlastung der Kugellager zur lagerung der Antriebswelle während der Betriebszeiten mit sehr geringer Förderleistung beiträgt.
Dieser letztere Punkt bildet einen sehr
wesentlichen Vorteil bei einer in der Luftfahrtindustrie für die S-fceuerkreise ah Bord von Luftfahrzeugen benutzten Pumpe, da eine derartige Pumpe im allgemeinen mit Vollast nur bei den Start- und Landemanövern arbeitet, welche eine grosse Förderleistung erfordern (Steuerung des Landegestelle, derauf trieberhöhenden Klappen, der Luftbremsen usw.)j während die Pumpe während des stabilisierten Fluges mit einer sehr geringen Förderleistung arbeitet, da dann die Manöver nur eine sehr geringe Leistung erfordern (Ausgleich von Lecken, Bordsteuerung, S-teuerung von Stabilisierklappen usw*).
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Claims (1)

  1. - 10 - -3436-69 Patentansprüche 195037'*
    r V ■■■■■. :..- .-■ . - *■...■'.:-■ '■■"--■■■ ■-■-■
    1·)/Hydraulische Pumpe mit radialen . Kolben mit einem ersten Exzenter, welcher die hin und her gehende Bewegung einer ersten Gruppe von gleichmässig sternförmig um ihn herum verteilten Kolben steuert, und einem zweiten Exzenter, ,welcher durch eine Antriebswelle im Synchronismus mit dem ersten Exzenter* in Umdrehung versetzt wird und die hin und her gehende Bewegung einer zweiten Gruppe von gleichmässig sternförmig um ihn herum verteilten Kolben steuert, wobei die Kolben^zahlen der ersten und der zweiten Gruppe gleich sind, wobei jeder Kolben der ersten und der zweiten Gruppe in einem Einzelzylinder verschieblich ist, mit v/elchem er dann eine Kammer veränderlichen Volumens definiert, welcher ein Saugventil und ein Druckventil zugeordnet sind, gekennzeichnet durch Verbindungsleitungen (8) zur Verbindung einer jeden durch einen Kolben (2a) der ersten Gruppe definierten Kammer veränderlichen Volumens (4a) mit der durch den zu dem Kolben (2a) der ersten Gruppe" gegenläufigen Kolben (2b) der zweiten Gruppe definierten Kammer veränderlichen Volumens (4b), an jeder Verbindungsleitung (8) angebrachte Verschlussglieder (9), und regelbare Mittel- zur Betätigung der Verschlussglieder (9), derart, dass jedes Verschlussglied während einer einem Teil einer Umdrehung der Antriebswelle (7) entsprechenden regelbaren Zeit offengehalten werden kann, so dass die von einem einen Förderhub ausführenden Kolben während dieses Teils einer Umdrehung geförderte Flüssigkeit in die Kammer veränderlichen Volumens gelangt, deren Kolben zu dem ersteren gegenläufig ist und somit einen Saughub ausführt.
    2·) Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes V/erschlussglied (9) durch einen Schieber
    (10) gebildet wird, welcher in einem Zylinder (11) gleitet, in welchen die beiden Teile der betreffenden Verbindungsleitung (8) münden, wobei die durch den Schieber (10) und den Zylinder
    (11) gebildete Anordnung so ausgebildet ist, dass sie die Verbindung zwischen diesen Teilen und somit die Verbindung zwischen den entsprechenden Kammern veränderlichen Volumens (4a und 4b) herstellt oder unterbricht, je nachdem, ob der Schieber
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    (10) in dem Zylinder (1T) seine öffnungs- oder Schliessungsstellung einnimmt, wobei die Schieber (10) gleichmässig sternförmig um die Antriebswelle (7) herum verteilt sind und durch Hückholmittel (12) gegen diese gedruckt werden, und dass die regelbaren Mittel zur Betätigung der Terschlussglieder (9) durch eirie zu der Antriebswelle (7) gleichachsige und sich mit dieser drehende Buchse (13) gebildet werden, welche eine in einer zu der Achse der Antriebswelle (7) schräg liegenden Ebene liegende schräge Kurvenbahn (14) aufweist und um eine fest mit der Antriebswelle (7) verbundene oder einen Teil derselben bildende Muffe(15) gleiten kann, derart, dass sie durch einen Regelmechanismus zwischen zwei Grenzstellungen verschoben werden kann, nämlich einer ersten Grenzstellung, in welcher jeder Schieber (10) durch seine Rückholmittel (12) gegen die Buchse (13) gedruckt gelialten v/ird, und einer zweiten Grenzstellung, in welcher wahrend eines Teils einor Umdrehung der Antriebswelle (7) jeder Schieber (10) durch seine Rückholmittel (12) gegen die Muffe (15) gedruckt gehalten wird, wobei die Dicke der Buchse (13) wenigstens angenähert gleich dem Abstand zwischen der öffnungs- oder Schliessungsstellung ist, welche jeder Schieber (10) einnehmen kann.
    3·) Pumpenach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (10) ihre Schliessungsstellung einnehmen, wenn sie gegen die Buchse (13) gedrückt gehalten werden. ' 4·) Pumpe nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die erste Grenzstellung der Buchse (13) der grössten GesamtforderIeistung der Pumpe entspricht, da der Teil einer Umdrehung der Antriebswelle (7), während welchem jedes Verschlussgiied (9) offen ist, den Wert null besitzt.
    5·) Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Grenzstellung der Buchse (13) der kleinsten Gesamtfb'rderleistung der Pumpe entspricht, da der Teil einer Umdrehung der Antriebswelle (7)» während welchem jedes Terschlussglied (9) offen ist, einen Höchstwert besitzt,
    6·) Pumpe nach Anspruch 5, deren Förderleistung zu nul3/gemacht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil einer Umdrehung der Antriebswelle (7) gleich der Einheit ist. ;
    009824/1233
    - 7·) Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Exzenter (1a und 1b) um etwa 180. gegeneinander versetzt sind, derart, dass die gegenläufigen Kolben in benachbarten radialen Richtungen liegen.
    8.) Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Exzenter (1a und 1b) um einen Winkel von 180° ί 4^— gegeneinander versetzt sind, wobei k .die Zahl der Kolben der ersten und der zweiten Gruppe bezeichnet.
    9.) Pumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,." dass der erste und der zweite Exzenter (1a und 1b) gegeneinander gelegt und die Verschlussglieder (9) seitlich von den Kolben (2a und 2b) angeordnet sind.
    10.) Pumpe nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussglieder (9) radial so angeordnet sind, dass Ihre Achsen (X-X) zwischen den Achsen (Y-Y und Y^,-Y^) der Kammern veränderlichen Volumens (4a und 4b) der gegenläufigen Kolben (2a und 2b) liegen.
    11.) Pumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionen der Achsen (X-X, Y_-Y_
    a a
    und Y^-Y^) auf eine zu der Antriebswelle (7) senkrechte Ebene so angeordnet sind, dass die Achse (X-X) die Winkelhalbierende des von den Acbsen (Y -Y und Y,-Y,) gebildeten Winkels bildet.
    12·) Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lage der Buchse (13) bestimmende Regelmechanisnus von den Förderdruck der Pumpe betätigt wird und einen entgegen einer Rückholfeder (17) auf die Buchse (13) über einen sich drehenden Teil (18) wirkenden Arbeitszylinder (16) und einen Verteiler (19) aufweist, welcher auf den Arbeitszylinder (16) entweder den Förderdruck der Pumpe zur Einwirkung bringt, wenn die Förderleistung der Pumpe verringert werden soll, oder den Saugdruck der Pumpe, wenn die Förderleistung der Pumpe erhöht werden soll, wobei dieser Verteiler (19) durch den Förderdruck der Pumpe betätigt wird.
    00982Λ/1 233 BAD ORIGiNAL
DE19691950371 1968-11-13 1969-10-06 Hydraulische Pumpe mit radialen Kolben Pending DE1950371A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR173428 1968-11-13

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DE19691950371 Pending DE1950371A1 (de) 1968-11-13 1969-10-06 Hydraulische Pumpe mit radialen Kolben

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DE (1) DE1950371A1 (de)
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