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DE19501254A1 - Einbaubohle für einen Straßendeckenfertiger - Google Patents

Einbaubohle für einen Straßendeckenfertiger

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Publication number
DE19501254A1
DE19501254A1 DE19501254A DE19501254A DE19501254A1 DE 19501254 A1 DE19501254 A1 DE 19501254A1 DE 19501254 A DE19501254 A DE 19501254A DE 19501254 A DE19501254 A DE 19501254A DE 19501254 A1 DE19501254 A1 DE 19501254A1
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DE
Germany
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screed
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shifting
paver
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Withdrawn
Application number
DE19501254A
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Inventor
Burkhard Schleiter
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Dynapac GmbH
Original Assignee
Dynapac GmbH
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Publication date
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/30Tamping or vibrating apparatus other than rollers ; Devices for ramming individual paving elements
    • E01C19/34Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight
    • E01C19/40Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight adapted to impart a smooth finish to the paving, e.g. tamping or vibrating finishers
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    • E01C2301/14Extendable screeds
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Road Repair (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einbaubohle für einen Straßen­ deckenfertiger gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Arbeitsbreite von Straßendeckenfertigern wird üblicherweise verbreitert durch sogenannte Verschiebebohlen, die seitlich ausfahrbar an gegenüberliegenden Enden einer Hauptbohle gela­ gert sind. In der Praxis stellt sich häufig die Forderung, die Einbaubohle auf die doppelte Breite der Hauptbohle zu ver­ breitern, wobei jedoch gleichzeitig gewährleistet sein muß, daß die zusammengefahrenen Verschiebebohlen zusammen nicht breiter als die Hauptbohle sind.
Aus der DE 38 38 158 A1 ist eine Einbaubohle bekannt, die es ermöglicht, die Ausfahrbohlen soweit auszufahren, daß die Ein­ baubohle über die doppelte Breite der Grundbohle verfügt. Bei vollständig ausgefahrenen Verschiebebohlen schließen die zuein­ andergerichteten Stirnseiten derselben bündig mit den äußeren Stirnseiten der Hauptbohle ab. Es fehlt an einer Überlappung der Ausfahrbohlen mit der Hauptbohle. Dadurch entstehen uner­ wünschte nahtartige Abdrücke auf dem fertigen Straßenbelag.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einbaubohle zu schaffen, die eine Überlappung der Ver­ schiebebohlen mit der Hauptbohle bei - doppelter Breite der Hauptbohle gewährleistet.
Eine zur Lösung dieser Aufgabe dienende Einbaubohle weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Durch mindestens einen Vorsprung an jeder der zueinander gerichteten Stirnseiten der Verschiebe­ bohlen wird erreicht, daß die Verschiebebohlen bereichsweise eine Breite aufweisen, die größer ist als die halbe Breite der Hauptbohle. Dadurch ist auch bei vollständig ausgefahrenen Ver­ schiebebohlen eine bereichsweise Überlappung von Endbereichen der Hauptbohle mit entsprechenden Endbereichen der Verschiebe­ bohlen gewährleistet, und zwar auch bei auf doppelte Breite der Hauptbohle ausgefahrener Einbaubohle. Durch den Versatz des oder jedes Vorsprungs der einen Verschiebebohle gegenüber dem Vorsprung oder den Vorsprüngen der anderen Verschiebebohle kommt es bei vollständig eingefahrenen Verschiebebohlen zu ei­ nem verzahnten Eingriff der Vorsprünge beider Verschiebebohlen. Aufgrund dessen lassen sich die Verschiebebohlen soweit einfahren- daß sie insgesamt eine Breite aufweisen, die nicht über die Gesamtbreite der Hauptbohle hinausgeht.
Vorzugsweise verfügt jede Verschiebebohle über mehrere Vor­ sprünge, die mit Abstand aufeinander folgen zur Bildung von Vertiefungen zwischen zwei benachbarten Vorsprüngen. Es folgt somit - in Arbeitsrichtung gesehen - auf einen Vorsprung je­ weils eine Vertiefung. Die Vorsprünge unterschiedlicher Ver­ schiebebohlen sind derart zueinander versetzt, daß sie "auf Lücke" zueinander liegen, d. h. die Vorsprünge der einen Ver­ schiebebohle in die Vertiefungen der anderen Verschiebebohle bei vollständig eingefahrenen Verschiebebohlen eingreifen kön­ nen. Zu diesem Zweck sind die Vorsprünge korrespondierend mit den Vertiefungen ausgebildet. Vorzugsweise sind die Vertiefun­ gen geringfügig größer bemessen als die Vorsprünge, damit die Vorsprünge ohne irgendwelche Zwängungen in die Vertiefungen eintreten können.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Vertiefungen von jeweils zwei Vorsprüngen begrenzt. Den Vorder- und Hinterseiten jeder Verschiebebohle sind dadurch Vorsprünge zugeordnet. Der Versatz der Vorsprünge benachbarter Verschiebe­ bohlen wird dabei durch einen Versatz der gesamten Verschiebe­ bohlen zueinander erreicht, indem die eine Verschiebebohle sich in Arbeitsrichtung gesehen vor der anderen Verschiebebohle befindet.
Um den Versatz der Verschiebebohlen zueinander zu verringern, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der vordere Vorsprung der in Arbeitsrichtung nach vorn versetzten Verschie­ bebohle geringer als die Breite der übrigen Vorsprünge ausge­ bildet.
Desweiteren ist vorgesehen, wenigstens die in Arbeitsrichtung des Straßendeckenfertigers vorn liegenden Querkanten der Vor­ sprünge mit Anschrägungen zu versehen, die schräg zur Unter­ seite der Vorsprünge verlaufen. Diese Vorsprünge dienen dazu, sich eventuell vor den vorderen Querkanten anstauendes Straßen­ deckenmaterial unter die Vorsprünge zu leiten.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ein­ baubohle wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Straßen­ deckenfertigers,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einbaubohle mit vollständig zusammengefahrenen Verschiebebohlen,
Fig. 3 die Einbaubohle mit vollständig ausgefahrenen Ver­ schiebebohlen in einer Ansicht analog zu Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Einzelheit IV aus der Fig. 2, und
Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht V gegen eine innere Stirnseite einer Verschiebebohle gemäß der Fig. 3.
Bei der Erfindung geht es um eine Einbaubohle 10 für einen in der Fig. 1 gezeigten Straßendeckenfertiger 11. Die Einbaubohle 10 ist - in Arbeitsrichtung 12 gesehen - hinter dem Straßen­ deckenfertiger 11 angeordnet.
Die Einbaubohle 10 setzt sich zusammen aus einer einstückigen oder gegebenenfalls mittig geteilten Hauptbohle 13 und zwei Verschiebebohlen 14. Die Verschiebebohlen 14 sind zur Verände­ rung der Arbeitsbreite der Einbaubohle 10 quer zur Arbeits­ richtung 12 des Straßendeckenfertigers 11 in entgegengesetzten Richtungen gegenüber der Hauptbohle 13 verfahrbar. In einer in der Fig. 2 gezeigten Ausgangsstellung bei zusammengefahrenen Verschiebebohlen 14 liegen die Verschiebebohlen 14 hinter der Hauptbohle 13, so daß die Breite der Einbaubohle 10 in dieser Ausgangsstellung der Verschiebebohlen 14 der Breite (B) der Hauptbohle 13 entspricht. Die Fig. 3 zeigt die Einbaubohle 10 bei vollständig ausgefahrenen Verschiebebohlen 14. Die Ver­ schiebebohlen 14 vergrößern dabei die Arbeitsbreite der Ein­ baubohle 10 auf die doppelte Breite (2 B) der Hauptbohle 13. Dabei ist erfindungsgemäß eine in der Fig. 3 deutlich sichtbare Überlappung von Endbereichen der Verschiebebohlen 14 mit Endbe­ reichen der Hauptbohle 13 vorhanden.
Die Einbaubohle 10 ist mit der Hauptbohle 13 am Straßendecken­ fertiger 11 angehängt. Dazu dienen zwei gegenüberliegenden Seiten des Straßendeckenfertigers 11 zugeordnete Tragarme, von denen ein Tragarm 15 in der Fig. 1 sichtbar ist. Die Tragarme 15 sind auf- und abbewegbar zum Anheben und Absenken der Ein­ baubohle 10. Zusätzlich kann durch nicht gezeigte Mittel die Einbaubohle 10 sowohl längs als auch quer zur Arbeitsrichtung 12 verkippt werden.
An der Hauptbohle 13 sind die Verschiebebohlen 14 gelagert durch in den Figuren nicht gezeigte Führungen. Entlang dieser Führungen sind die Verschiebebohlen 14 gegensinnig ein- und ausfahrbar durch ebenfalls nicht dargestellte Antriebe, wie beispielsweise teleskopierbare Druckmittelzylinder.
Der Hauptbohle 13 und den Verschiebebohlen 14 sind in einer vertikalen Ebene auf- und abbewegbare Stampfermesser 17 zuge­ ordnet. In den Figuren sind nur die Stampfermesser 17 der Ver­ schiebebohlen 14 gezeigt. Jeder Verschiebebohle 14 ist ein plattenförmiges Stampfermesser 17 zugeordnet, das in Arbeits­ richtung 12 gesehen sich vor der entsprechenden Verschiebebohle 14 befindet und an einer aufrechten Vorderwand 18 derselben anliegt.
Die zueinanderweisenden (innenliegenden) Stirnseiten 19 beider Verschiebebohlen 14 sind gemäß der Erfindung mit Vorsprüngen 20 versehen. An jeder Verschiebebohle 14 folgen mehrere Vorsprünge 20, 21 in Arbeitsrichtung 12 mit Abstand aufeinander. Dadurch werden zwischen jeweils zwei benachbarten Vorsprüngen 20 bzw. 21 Vertiefungen 22 gebildet. Jede Vertiefung 22 wird durch zwei Vorsprünge 20 bzw. 21 begrenzt. Die Grundfläche jeder Ver­ tiefung 22 entspricht etwa der Grundfläche der nahezu gleichgroßen Vorsprünge 20. Einige der randseitigen Vorsprünge 21 sind aus noch zu erläuternden Gründen schmaler als die Vor­ sprünge 20 ausgebildet.
Die Tiefe (t) der Vorsprünge 20 bzw. 21 sowie der Vertiefungen 22, nämlich die Erstreckungsrichtung der Vorsprünge 20, 21 und der Vertiefungen 22 quer zur Arbeitsrichtung 12, entspricht dem doppelten Maß der Überlappung (A) eines Randbereichs der jewei­ ligen Verschiebebohle 14 mit der Hauptbohle 13 bei vollständig auf die doppelte Breite der Hauptbohle (2 B) ausgefahrenen Verschiebebohlen 14. Die Breite (b) jeder Verschiebebohle 14
nämlich das Maß der äußeren Stirnseite 23 derselben bis zum freien Ende der Vorsprünge 20, 21, entspricht der halben Breite (B/2) der Hauptbohle zuzüglich der halben Tiefe (t/2) der Vor­ sprünge 20, 21 bzw. Vertiefungen 22, also der halben Breite (B/2) der Hauptbohle 13 zuzüglich der Überlappung (A).
Die Anordnung der Verschiebebohlen 14 sowie der Vorsprünge 20, 21 und der Vertiefungen 22 ist derart getroffen, daß die Vor­ sprünge 20, 21 der einen Verschiebebohle 14 in die Vertiefungen 22 der anderen Verschiebebohle eingreifen bzw. einige Vor­ sprünge 21 vor oder hinter der benachbarten Verschiebebohle 14 liegen. Bei in die Ausgangsposition zusammengefahrenen Ver­ schiebebohlen 14 greifen die Vorsprünge 20, 21 benachbarter Verschiebebohlen 14 somit verzahnt ineinander ein. Zu diesem Zweck sind die Vertiefungen 22 etwas größer als die Vorsprünge 21, 22 ausgebildet. Durch das verzahnte Eingreifen der Vor­ sprünge 20, 21 in korrespondierende Vertiefungen 22 wird die Breite (b) der Verschiebebohlen in zusammengefahrenem Zustand derselben quasi verkürzt, und zwar um das Maß der beiden Überlappungen (A) entsprechend der halben Tiefe (t/2) der Vor­ sprünge 20, 21 bzw. der Vertiefungen 22. Die bei zusammen­ gefahrenen Verschiebebohlen 14 über die halbe Breite (B/2) der Hauptbohle 13 bzw. die Längsmittelachse 24 der Einbaubohle 10 um das Maß der Überlappung (A) bzw. der halben Tiefe (t/2) der Vorsprünge 20, 21 hinausragenden vorderen Abschnitte der Vor­ sprünge 20, 21 finden so Aufnahme in den Vertiefungen 22 einer anderen Verschiebebohle 14. Dies geht insbesondere aus der Fig. 4 deutlich hervor.
Die Verschiebebohlen 14 sind in bezug auf die Arbeitsrichtung 12 zueinander versetzt an der Hauptbohle 13 gelagert. Im ge­ zeigten Ausführungsbeispiel befindet sind die in den Fig. 2 und 3 links gezeigte Verschiebebohle 14 geringfügig hinter der rechten Verschiebebohle 14. Auf diese Weise befinden sich die Vorsprünge 20, 21 der Verschiebebohlen 14 "auf Lücke" zueinan­ der, wodurch bei zusammengefahrenen Verschiebebohlen 14 die Vorsprünge 20, 21 in die korrespondierenden Vertiefungen 22 eingreifen können. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt der Versatz der linken Verschiebebohle 14 gegenüber der rechten Verschiebebohle 14 der Breite des Stampfermessers 17 und des dahinterliegenden (vorderen) schmalen Vorsprungs 21. Demzufolge entspricht das Maß des Versatzes der Verschiebebohlen 14 der Breite des hinteren (schmalen) Vorsprungs 21 der linken Ver­ schiebebohle 14. Die Breite des Stampfermessers 17 der linken Verschiebebohle 14 und des darauf folgenden (schmalen) Vor­ sprungs 21 entspricht zusammen der Breite einer der Vertiefun­ gen 22 der rechten Verschiebebohle 14.
Die Vorsprünge 20, 21 und Vertiefungen 22 an den zueinanderge­ richteten Stirnseiten 16 der Verschiebebohlen 14 befinden sich lediglich in einer Bodenplatte 25 der Verschiebebohlen 14. Dem­ gegenüber sind aufrechte Stirnplatten 26 an den zueinanderwei­ senden Stirnseiten 16 der Verschiebebohlen 14 gegenüber den Vorsprüngen 20, 21 zurückversetzt, derart, daß sich die Stirn­ platten 26 mit geringfügigem Abstand hinter den Enden der Ver­ tiefungen 22 befinden. Dies verdeutlicht insbesondere die Fig. 4.
Die aufeinanderfolgenden Vorsprünge 20, 21 der Verschiebebohlen 14 befinden sich in der Ebene der Bodenplatte 25, die ge­ gebenenfalls leicht geneigt zur Horizontalen verlaufen kann, und zwar derart, daß sie in Arbeitsrichtung 12 leicht ansteigt. Die Unterseiten der Vorsprünge 20, 21 schließen daher gemäß der Fig. 5 bündig mit einer Unterseite 27 der Bodenplatte 25 der jeweiligen Verschiebebohle 14 ab. Die in Arbeitsrichtung 12 vornliegenden unteren Kanten der quer zur Arbeitsrichtung 12 verlaufenden Vorderseiten 28 der Vorsprünge 20, 21 sind mit An­ schrägungen 29 versehen. Diese Anschrägungen 29 verlaufen schräg abwärtsgerichtet gegen die Arbeitsrichtung 12. Die Enden der Anschrägungen 29 gehen nahtlos in die Unterseiten der Vor­ sprünge 20, 21 über. Dadurch wird erreicht, daß in den Berei­ chen der Vertiefungen 22 zwischen aufeinanderfolgenden Vor­ sprüngen 20, 21 vorspringendes Straßenbaumaterial von der An­ schrägung 29 des folgenden Vorsprungs 20 bzw. 21 zur Unterseite 27 der Bodenplatte 25, also unter die Verschiebebohlen 14, ge­ langen kann. Desweiteren sind auch die parallel zur Längsmit­ telachse 24 der Einbaubohle 10 verlaufenden Längskanten der Vorsprünge 20, 21 und der Vertiefungen 22 mit Anschrägungen 30 versehen. Die in der Fig. 4 unsichtbaren Kanten sämtlicher An­ schrägungen 29 und 30 sind durch gestrichelte Linien angedeu­ tet.
Bezugszeichenliste
10 Einbaubohle
11 Straßendeckenfertiger
12 Arbeitsrichtung
13 Hauptbohle
14 Verschiebebohle
15 Tragarm
16 Stirnseite
17 Stampfermesser
18 Vorderwand
19 Stirnseite
20 Vorsprung
21 Vorsprung
22 Vertiefung
23 äußere Stirnseite
24 Längsmittelachse
25 Bodenplatte
26 Stirnplatte
27 Unterseite
28 Vorderseite
29 Anschrägung
30 Anschrägung

Claims (14)

1. Einbaubohle für einen Straßendeckenfertiger mit einer am Straßendeckenfertiger angeordneten Hauptbohle und vorzugsweise zwei Verschiebebohlen, die quer zur Arbeitsrichtung des Straßendeckenfertigers gegenüber der Hauptbohle verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander gerichtete Stirnseiten (19) der Verschiebebohlen (14) Vorsprünge (20, 21) aufweisen, und der oder jeder Vorsprung (20, 21) der einen Verschiebebohle (14) versetzt ist zum jeweiligen Vorsprung (20, 21) der anderen Verschiebebohle (14).
2. Einbaubohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verschiebebohle (14) im Bereich der Vorsprünge (20, 21) eine Breite aufweist, die größer als die halbe Breite der Hauptbohle (13) ist.
3. Einbaubohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Vorsprünge (20, 21) eine sich quer zur Arbeits­ richtung (12) erstreckende Tiefe aufweisen, die etwa der dop­ pelten Überlappung der jeweiligen Verschiebebohle (14) mit der Hauptbohle (13) entspricht.
4. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschiebebohle (14) meh­ rere mit Abstand aufeinander folgende Vorsprünge (20, 21) und neben bzw. zwischen den Vorsprüngen (20, 21) angeordnete Ver­ tiefungen (22) aufweisen.
5. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (20, 21) der einen Verschiebebohle (14) derart versetzt sind zu den Vor­ sprüngen (20, 21) der anderen Verschiebebohle (14), daß die Vorsprünge (20, 21) der einen Verschiebebohle (14) in die Ver­ tiefungen (22) der anderen Verschiebebohle (14) eingreifen.
6. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (22) mindestens gleich groß, vorzugsweise geringfügig größer, als die Vorsprünge (20, 21) sind.
7. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Vertiefung (22) von gegen­ überliegenden Vorsprüngen (20, 21) begrenzt ist, vorzugsweise sowohl der Vorderseite als auch der Hinterseite jeder Verschie­ bebohle (14) ein Vorsprung (20, 21) zugeordnet ist.
8. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Vorsprung (21) einer Verschiebebohle (14) schmaler als die übrigen Vorsprünge (20) derselben Verschiebebohle (14) ist.
9. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschiebebohle (14) ge­ genüber der anderen Verschiebebohle (14) gegenüber der Ar­ beitsrichtung (12) des Straßendeckenfertigers (11) versetzt ist, vorzugsweise um die Breite eines schmalen vorderen Vor­ sprungs (21) der einen Verschiebebohle (14), und das vor dem schmalen Vorsprung (21) der Ausfahrbohle (14) angeordnete Stampfermesser (17).
10. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (20, 21) und Vertiefungen (22) sich lediglich über dem Bereich einer unteren Bodenplatte (25) der jeweiligen Verschiebebohle (14) er­ strecken.
11. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an zueinander gerichteten Stirnseiten (16) der Verschiebebohlen (14) angeordnete Stirn­ platten (26) der Verschiebebohlen (14) gegenüber den Vorsprün­ gen (20, 21) zurückversetzt sind, vorzugsweise mindestens um die Tiefe der Vorsprünge (20, 21).
12. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseiten (27) aller Vorsprünge (20, 21) jeder Ausfahrbohle (14) in einer gemeinsa­ men Ebene, vorzugsweise einer in Arbeitsrichtung (12) des Stra­ ßendeckenfertigers (11) leicht ansteigenden Ebene, liegen.
13. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Arbeitsrichtung (12) des Straßendeckenfertigers (11) verlaufende Vorderseiten (28) der Vorsprünge (20, 21) mit in Arbeitsrichtung (12) des Stra­ ßendeckenfertigers (11) ansteigenden Anschrägungen (29) verse­ hen sind.
14. Einbaubohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (20, 21) und Vertiefungen (22) eine im wesentlichen rechteckige Grundfläche aufweisen.
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