[go: up one dir, main page]

DE19500459A1 - Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen - Google Patents

Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen

Info

Publication number
DE19500459A1
DE19500459A1 DE1995100459 DE19500459A DE19500459A1 DE 19500459 A1 DE19500459 A1 DE 19500459A1 DE 1995100459 DE1995100459 DE 1995100459 DE 19500459 A DE19500459 A DE 19500459A DE 19500459 A1 DE19500459 A1 DE 19500459A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
ceiling
arrangement
blanket
piercing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995100459
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pohl GmbH and Co KG
Original Assignee
Pohl GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pohl GmbH and Co KG filed Critical Pohl GmbH and Co KG
Priority to DE1995100459 priority Critical patent/DE19500459A1/de
Priority to EP95119918A priority patent/EP0721896A1/de
Publication of DE19500459A1 publication Critical patent/DE19500459A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/14Details; Accessories therefor
    • A61J1/1406Septums, pierceable membranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/002Closures to be pierced by an extracting-device for the contents and fixed on the container by separate retaining means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/18Arrangements of closures with protective outer cap-like covers or of two or more co-operating closures
    • B65D51/20Caps, lids, or covers co-operating with an inner closure arranged to be opened by piercing, cutting, or tearing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2251/00Details relating to container closures
    • B65D2251/0003Two or more closures
    • B65D2251/0006Upper closure
    • B65D2251/0031Membrane
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2251/00Details relating to container closures
    • B65D2251/0003Two or more closures
    • B65D2251/0068Lower closure
    • B65D2251/009Lower closure of the 51-type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung an Infusionsfla­ schen oder dergleichen, mit einer mindestens einen foli­ enabgedeckten Durchstechbereich aufweisenden Decke, die von einer Kappe gefaßt ist.
Eine Anordnung dieser Art ist durch die EP-PS 0 364 783 bekannt. Die durchstechbare Decke wird der Kappe dort spritztechnisch zugeordnet. Die Berührungsflächen beider Materialien treten dabei in eine untrennbare Verbindung. Sie liegen demzufolge auch dichtend an.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Offenlassung einer einfachen sortenreinen Entsorgung trotzdem zu einem stabilen, dichten Verbund beider Teile zu gelangen.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angege­ bene Erfindung.
Daran anschließende Ansprüche geben vorteilhafte weiter­ bildende Merkmale an.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Anordnung erhöhten Gebrauchswerts erzielt. Konkret wird dabei so vorgegangen, daß der Randbereich der Decke in einem Umfassungs-Formschluß-Eingriff zur Kappe steht. Das erbringt eine den üblichen mechanischen Beanspruchun­ gen voll genügende Festlegung beider Teile aneinander. Das geschieht im von den Durchstechbereichen entfernt liegenden, ohnehin vorhandenen freien Randbereich der Decke in praktisch rahmenartiger Umfassung. Über die Umfassung ist dabei nicht nur die umlaufende Stirnfläche der plättchenförmigen Decke, sondern auch der Bereich der Oberseite und Unterseite derselben erfaßt. Eine sol­ che Umfassung allein hat schon genügende dichtende Wir­ kung. Zudem ist die etwa erstrebte Trennbarkeit der Materialien gegeben. Die dichtenden Berührungsflächen lassen sich gegenüber ein und demselben Bauteil, der Kappe also, sogar noch vergrößern, indem die Mantelwand der Kappe zwei mit Abstand zueinander liegende, einwärts gerichtete Ringflansche ausbildet, die in Nut/Rippen-Ver­ bindung zur Decke stehen. Über die periphere Fesselung der Decke hinaus können vor allem bei großflächigeren Decken auch noch weiter Stützmittel vorgesehen sein, beispielsweise indem die Decke von mindestens einem Steg der Kappe unterfangen ist. Weiter ergibt sich eine vor­ teilhafte Ausgestaltung durch einen die Decke überfangen­ den Stützsteg. Steg und Stützsteg können räumlich über­ einander liegen. Schließlich wird noch vorgeschlagen, daß die Decke mehrere dickenverkleinerte Durchstechberei­ che besitzt, denen eine Abdeckfolie zugeordnet ist, die zwischen den Durchstechbereichen eine Sollreißlinie aufweist. Das bringt beispielsweise auch zeitlich beabstandet nutzbare, das entsprechende Folgeandocken keimfrei belassene Durchstechbereiche. Trotz einstückig­ er Zuordnung der Abdeckfolie über mehrere Durchstechbe­ reiche setzt sich die Abreißwirkung nicht über die Gren­ ze zwischen Durchstechbereichen fort. Vielmehr ist hier­ zu ein erneuter willensbetonter Handhabungsansatz erfor­ derlich. Das macht eine solche Anordnung gebrauchssiche­ rer. Endlich wird noch vorgeschlagen, daß der Umfas­ sungs-Formschluß-Eingriff durch Anspritzen der Kappe an den Rand der Decke erzielt ist. Hierzu wird ein Montage­ spritzen angewandt, wobei die als Formkern fungierende Decke sicher eingefaßt wird. Der Umfassungs-Formschluß- Eingriff ist in seiner Bedeutung dabei nicht einmal auf die gattungsbildende Anordnung zu beschränken; er kann vielmehr auch an Verschlüssen an Injektionsflaschen realisiert sein, deren Mündung offen ist. Die Einstech­ kraft/-reibung zum Durchdringen der Decke ist trotz erheblicher Dickenquerschnitte von Kanüle bzw. Spike nicht in der Lage, eine solche Decke oder Scheibe in den Hals der Flasche einzudrücken bzw. in die Substanz zu stoßen.
Im Zuge des Anspritzens kann schließlich eine thermische Verbindung beider Materialien greifen, was für solche Ausgestaltungen von Vorteil wäre, die keine Sortenproble­ me haben.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispie­ les näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die einer Infusionsflasche zugeordnete Anord­ nung in Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Anordnung mit Infusions­ fläche,
Fig. 3 den Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, einen freigelegten Durchstechbereich wiederge­ bend,
Fig. 5 die gleiche Darstellung einen weiteren Durch­ stechbereich zeigend,
Fig. 6 die Draufsicht auf die Decke in isolierter Wiedergabe,
Fig. 7 den Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 6 und
Fig. 8 eine Herausvergrößerung der den Umfassungs- Formschluß-Eingriff zwischen Decke und Kappe wiedergebenden Randbereich, stark vergrößert.
Die dargestellte Anordnung A befindet sich an einer Medikamentenflasche bzw. Injektionsflache oder wie dargestellt an einer Transfusionsflasche 1. Letztere enthält steril bzw. vor Keimbildung geschützt eine mit 2 bezeichnete flüssige Substanz.
Im Falle einer Transfusionsflasche befindet sich in der Regel am Boden derselben, wie dargestellt, eine Öse 3 zur stürzenden Anordnung der Transfusionsflasche 1, wobei der Flaschenkopf 4 nach unten weist.
Die Transfusionsflasche 1 verjüngt sich im Bereich ihres Flaschenkopfes 4 zu einem deutlich querschnittskleineren Flaschenhals 5. Dessen Halsöffnung ist zugezogen. Die entsprechende Verschlußwand trägt das Bezugszeichen 6. Der Flaschenkörper besteht aus Kunststoff, beispielswei­ se PE in durchdringbarer Wandungsdicke. Durchdringungsbe­ stecke sind in aller Regel Kanülen respektive Spikes.
Um die die entsprechende Zugänglichkeit über solche Bestecke erbringende Durchdringung, also das gestochene und rissige, umfassende Loch in sicherer Weise abzudich­ ten, ist der Verschlußwand 6 eine Decke 7 aus elasti­ schem Material vorgeschaltet. Sie ist ebenfalls durch­ stechbar und befindet sich der Verschlußwand 6 außerhalb vorgelagert. Sie ist innerhalb der Anordnung A gefaßt und besteht aus gummielastischem Werkstoff, beispielswei­ se aus TPE.
Der sie fassende Teil der Anordnung A ist eine Kappe 8. Die setzt sich in eine den Flaschenhals 5 passend über­ greifende Mantelwand 9 fort. Letztere besitzt eine größe­ re radiale Ausladung, so daß sich am Fuß des Kappenran­ des ein Stufensprung 10 ergibt. Das Ganze sieht aus wie eine gestufte Kappe.
Der oben liegende Boden 11 der Kappe 8 nimmt einen ebe­ nen Verlauf. Er beläßt mindestens eine Öffnung 12 zum Durchführen einer Kanüle bzw. eines Spikes (nicht darge­ stellt). Bevorzugt sind jedoch mehrere solcher Öffnungen 12. Dargestellt sind zwei Öffnungen 12. Besagte Öffnun­ gen 12 erstrecken sich oberhalb je eines Durchstechberei­ ches 13. Die Durchstechbereiche 13 sind dickenverklei­ nert. Erreicht ist das durch von der Oberseite und von der Unterseite der Decke 7 ausgehende, kongruent liegen­ de semisphärische Mulden 14. Diese bringen im Bereich ihrer gegeneinander gerichteten Kulminationspunkte eine auf etwa ein Fünftel der Dicke der Decke 7 reduzierte Stärke, somit elastisch umfassende Lippen bildende Zo­ nen. Zufolge der Dickenminimierung wird überdies der Durchstechreibungswiderstand reduziert.
Die Durchstechbereiche 13 respektive die Öffnungen 12 sind folienabgedeckt. Die Abdeckfolie heißt 15. Es kann sich um eine Aluminiumfolie handeln, ebenso jedoch auch eine aus PE oder PP. Die Abdeckfolie 15 überspannt trom­ melfellartig die Öffnungen 12, kontaktiert also nicht die Oberseite der Decke 7. Träger der Abdeckfolie 15 ist die plane Oberseite 16 des oben liegenden Bodens 11 der Kappe 8.
Damit nun unter Benutzung des einen Durchstechbereichs 13 der andere Durchstechbereich noch weiterhin steril bleibt, ist eine Vorkehrung dahingehend getroffen, daß trotz durchgehender Abdeckfolie 15 zwingend nur jeweils eine Öffnung 12 freigelegt wird.
Die Vorkehrungen besteht an der dargestellten Anordnung A darin, daß die Abdeckfolie 15 zwischen den Durchstech­ bereichen 13 eine Sollreißlinie 17 aufweist. Die für das Trennreißen notwendige Kraft ist geringer als die die Abdeckfolie 15 an der Oberseite haltende Haftkraft. Bei 17 ist die schwächste Stelle. Es kann sich sowohl um eine klebetechnische Zuordnung der Abdeckfolie 15 han­ deln als auch eine thermische Anbindung unter Vorausset­ zung entsprechend ansprechender Materialien.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Abdeckfolie 15 in der Diametralen D-D des kreisrund ausgebildeten Flaschenkopfes 4 bzw. der Anordnung A.
Über die Sollreißlinie 17 entstehen so klar parzellierba­ re Abschnitte 15′ und 15′′ der Abdeckfolie 15.
Die der Sollreißlinie 17 abgewandten freien Enden der Abdeckfolie 15 bilden über den Umfang der Kappe 8 greif­ günstig frei vorstehende bzw. auskragende Grifflaschen 18. Deren Breite entspricht der des abdeckenden Teils der Abschnitte 15′, 15′′ der Abdeckfolie.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Sollreiß­ linie 17 in Form einer Prägelinie realisiert. Diese ver­ körpert sich gemäß Darstellung in der Zeichnung als V-Kerbe 19. Die in Richtung der Oberseite 16 der Kappe 8 auf eine minimale Materialbrücke zurückgehenden Flanken der V-Kerbe 19 divergieren flaschenabgewandt. Statt so erzielten, praktisch häutchenartigen Brücke kann auch eine Perforation greifen. Selbst eine Maßnahme, die das Material in der zu bildenden Linie brüchig macht, wäre denkbar und in der Praxis anwendbar.
Den Gegenhalt beim Prägen bildet eine die Öffnungen 12 voneinander scheidende Partie des Bodens 11 der Kappe 8. Hierbei ist baulich so vorgegangen, daß ein von dieser Partie gebildeter Stützsteg 20 berücksichtigt wird. Letztere und ein seitlicher, besser randseitiger Außen­ rand 21 der Kappe 8 halten die Abdeckfolie 15 auf Di­ stanz zur Decke 7 und sogar zum Stufensprung 10, so daß der in der Zeichnung mit 22 bezeichnete Untergreifbe­ reich erzielt ist.
Zusätzlich abstützend wirkt ein die Decke 7 an der Unter­ seite abstützender Steg 23. Der Stützsteg 20 und der Steg 23 befinden sich in Übereinanderlage. Beide queren die Kappe diagonal, bei ovaler Form der Kappe 8 in der kürzeren Ovalachse.
Der Steg 23 läßt Fenster 24 frei. Die erstrecken sich im wesentlichen deckungsgleich zu den oberseitigen Öffnun­ gen 12 und erlauben das Passieren der bis auf die besag­ ten Fenster 24 auch unterseitig verschlossenen Kappe 8. Die Kappe 8 ist in Bezug auf die umfaßte elastische Decke 7 praktisch als Käfig zu betrachten. Der Steg 23 erstreckt sich höhenmäßig im wesentlichen in der Ebene des Stufensprungs 10 zwischen Kappe 8 und der verlängern­ den Mantelwand 9 der der Kappe 8. Die verlängernde Man­ telwand 9 ist zur Befestigung der Anordnung A am Fla­ schenhals 5 herangezogen. Ihr freies Ende bildet dazu einen nach auswärts abgewinkelten Befestigungsflansch 25 aus. Letzterer tritt gegen einen passenden Gegenflansch 26, der von der Mantelwand 9 des Flaschenhalses 5 ab­ steht. Beide Flansche nehmen einen dem Querschnitt des Flaschenhalses entsprechenden ringförmigen Umlauf. Sie werden dichtschließend miteinander verbunden, beispiels­ weise auf thermischem Wege. Die abdichtende, entspre­ chend keimsperrende Verbindungsfuge trägt das Bezugszei­ chen 27.
Eine an der Innenwandung der Mantelwand 9 ausgebildete Ringrippe 28 tritt bei ordnungsgemäß zugeordneter Kappe 8 in eine Nut 29 an der Mantelwand des Flaschenhalses 5 ein. Die Ringrippe 28 kann in einem ersten Montage­ schritt zur Bildung einer Vorrast genutzt werden, indem sie sich auf der oberen äußeren Randkante zwischen Ver­ schlußwand 6 und der Mantelwand des Flaschenhalses 5 ab­ stützt. Der zweite Montageschritt ist dann die darge­ stellte Zuordnung.
Die Decke 7 kann entsprechend dem kreisrunden Quer­ schnitt des Flaschenkopfes 4 natürlich ebenfalls kreis­ rund gestaltet sein; beim Ausführungsbeispiel ist der Kappe 8 jedoch ein zwar ringförmiger, jedoch in die Ovalform übergehender Umriß gegeben. Wie auch immer der Umriß aussieht, zur dichten, den mechanischen Beanspru­ chungen standhaltenden Einbettung der durchstechbaren Decke 7 liegt eine Zuordnung zugrunde dergestalt, daß der Randbereich 30 der Decke 7 in einem Umfassungs-Form­ schluß-Eingriff E zur Kappe 8 steht. Die Mantelwand 31 der Kappe 8 weist dazu zwei Ringflansche I und II auf. Sie stehen unter Bezug auf die Längsmittelachse x-x der Anordnung A mit axialem Abstand zueinander. Zusammen mit der peripheren Mantelwand 31 ergibt sich so eine im Querschnitt U-förmige Randeinfassung, wobei die U-Öffnun­ gen des profilartigen Gebildes zum Zentrum Z der Decke 7 hin offen sind.
Der axiale Abstand dieser Öffnung oder umlaufenden Öff­ nung entspricht der in dieser Richtung gemessenen Dicke der Decke 7 bzw. liegt aus den weiter unten beschriebe­ nen Gründen etwas darunter, daß sogar eine die Dichtwir­ kung erhöhende Einspannkraft vorliegt.
Zur Optimierung des Umfassungs-Formschluß-Eingriffs E sind an den Innenseiten der Ringflansche I, II Rippen 32 ausgebildet. Letztere greifen in je eine passende Nut 33 des Randbereichs 30 der Decke 7 ein. Die entsprechend der Rippenanordnung verlaufende Nut 33 geht sowohl von der Oberseite als auch von der Untersei­ te der Decke 7 aus. Zufolge der so erzielten Nut/Rippen- Verbindung zur Decke 7 hin ergibt sich ein deutlich verlängerter labyrinthartiger Fugenbereich und damit eine erhöhte Dichtigkeit. Unter Durchtritt der Kanüle oder eines querschnittsgrößeren Spikes wird die so reali­ sierte Nut/Rippen-Verbindung 32/33 nicht beeinträchtigt. Die außenliegende Flanke 32′ der Rippen 32 wirkt vielmehr als Gegenhalt gegenüber einer in Richtung des Zentrum Z wirkenden Ausreißkomponente. Die Ausreißkomponente ist in der letzten Figur durch Pfeil y kenntlich gemacht.
Der beschriebene Umfassungs-Formschluß-Eingriff E zwi­ schen Decke 7 und Anordnung A ist durch Anspritzen der Kappe 8 plus Mantelwand 9 und Befestigungsflansch 25 an den Randbereich 30 der Decke 7 erzielt. Hierzu wird die in den Figuren dargestellte, vorgeformte Decke in das Formnest einer Spritzform eingebracht und kappen etc. bildend umspritzt. Die dabei von Ober- und Unterseite her zugehenden Formteile sparen die Öffnungen 12 und die Fenster 24 aus, dies unter Abdeckung der Mulden 14. Der als Formkern fungierende Randbereich 30 läßt die halte­ klauenartigen Rippen 32 entstehen.
In diesem Zusammenhang ist ein wesentlicher Effekt nutz­ bar:
Das beim Abkühlen auftretende Schrumpfen erhöht die Spannkraft im Bereich des Umfassungs-Formschluß-Ein­ griffs E, drückt diese Parteien als noch fester zusam­ men. Die Dichtung ist ohne Notwendigkeit einer Vernetzung der benachbarten, einander berührenden Mate­ rialien optimiert.
Von der Oberseite des schulterartigen Stufensprungs 10 zwischen Kappe 8 und Mantelwand 9 gehen nach oben gerich­ tete Anspritzstege 34 aus. Letztere enden kurz unterhalb der Oberseite 16 der Kappe 8. Besagte Anspritzstege 34 erstrecken sich in Bereichen, die nicht von der Abdeckfo­ lie 15 überdeckt sind, vergleiche Fig. 2. Trotz plateau­ artiger Erhebung der Kappe 8 liegt gute Zugänglichkeit für das Spritzen vor.
Die Anspritzstege 34 wurzeln nicht nur in dem besagten Stufensprung 10; vielmehr gehen sie auch in die gegebe­ nenfalls parallel verlaufenden Abschnitte der Mantelwand 31 der deutlich exponierten Kappe 8 über. Sie bilden daher zugleich aussteifende Radialstreben, so daß die Wandungsdicke der Anordnung A recht dünn gewählt sein kann.
Hinsichtlich der Kontur der Öffnungen 12 und Fenster 24 bleibt noch festzuhalten, daß letztere kreisrund sind und erstere einen U-förmigen Umriß aufweisen, wobei vor dem Ende der U-Schenkel der die Kappe 8 querende Stütz­ steg 20 verläuft. Die Mulde 14 liegt konzentrisch zum entsprechend ebenfalls kreisrund (Halbkreis) verlaufen­ den U-Steg.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori­ tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt­ lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzu­ nehmen.

Claims (6)

1. Anordnung (A) an Infusionsflaschen (1) oder derglei­ chen, mit einer mindestens einen folienabgedeckten Durch­ stechbereich (13) aufweisenden Decke (7), die von einer Kappe (8) gefaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Randbereich (30) der Decke (7) in einem Umfassungs-Form­ schluß-Eingriff (E) zur Kappe (8) steht.
2. Anordnung nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelwand (31) der Kappe (8) zwei mit Abstand zueinander liegende, einwärts gerichtete Ringflansche (I, II) ausbildet, die in Nut/Rip­ pen-Verbindung (32, 33) zur Decke (7) stehen.
3. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, die Decke (7) von mindestens einem Stege (23) der Kappe (8) unterfangen ist.
4. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen die Decke (7) überfangenden Stützsteg (20).
5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, die Decke (7) mehrere dickenverkleinerte Durchstech­ bereiche (13) besitzt, denen eine Abdeckfolie (15) zuge­ ordnet ist, die zwischen den Durchstechbereichen (13) eine Sollreißlinie (17) aufweist.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich­ net, daß der Umfassungs-Formschluß-Eingriff (E) durch Anspritzen der Kappe (8) an den Randbereich (30) der Decke (7) erzielt ist.
DE1995100459 1995-01-10 1995-01-10 Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen Withdrawn DE19500459A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995100459 DE19500459A1 (de) 1995-01-10 1995-01-10 Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen
EP95119918A EP0721896A1 (de) 1995-01-10 1995-12-16 Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995100459 DE19500459A1 (de) 1995-01-10 1995-01-10 Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19500459A1 true DE19500459A1 (de) 1996-07-11

Family

ID=7751190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995100459 Withdrawn DE19500459A1 (de) 1995-01-10 1995-01-10 Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0721896A1 (de)
DE (1) DE19500459A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999061335A1 (en) * 1998-05-28 1999-12-02 N.V. Nutricia Assembly of a bottle-neck with closing cap arranged thereon
WO2008077475A1 (de) 2006-12-20 2008-07-03 West Pharmaceutical Services Deutschland Gmbh & Co. Kg Durchstechbarer verschluss für medikamentenbehälter
FR2939110A1 (fr) * 2008-11-28 2010-06-04 Sarol S A S Di Franzoni Pierfr Bouchon a membrane
WO2016015742A1 (de) * 2014-07-29 2016-02-04 Kocher-Plastik Maschinenbau Gmbh Behälter mit kopfstück, der mit einem medium befüllbar oder befüllt ist
CN106586217A (zh) * 2016-12-30 2017-04-26 何健 一种输液袋瓶盖
EP2136862A4 (de) * 2007-04-19 2017-11-29 B. Braun Melsungen AG Aufbewahrungsbehälter
WO2018065596A1 (de) * 2016-10-08 2018-04-12 Fresenius Kabi Deutschland Gmbh Konnektor für ein eine flüssigkeit enthaltendes medizinisches packmittel
CN108938413A (zh) * 2018-07-31 2018-12-07 苏州创扬医药科技股份有限公司 一种防污染的输液盖

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10127823C1 (de) 2001-06-07 2002-08-22 West Pharm Serv Drug Res Ltd Verschluss für eine Medikamentenflasche sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE10138191B4 (de) * 2001-08-03 2004-02-26 Helvoet Pharma Belgium N.V. Verschluss für Infusions- oder Transfusionsflaschen
US20130226096A1 (en) * 2010-11-16 2013-08-29 Sanofi-Aventis Deutschland Gmbh Cartridge for drug delivery devices

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB744249A (en) * 1953-02-13 1956-02-01 Glaxo Lab Ltd Improvements in or relating to closures for bottles, jars, vials and like containers
US4254884A (en) * 1978-10-20 1981-03-10 Toppan Printing Co., Ltd. Plug body for a container
US4226334A (en) * 1978-12-14 1980-10-07 Automatic Liquid Packaging, Inc. Stopper
SE455165B (sv) * 1982-06-01 1988-06-27 Haustrup Plastic As Anordning vid behallare
FR2613707B1 (fr) * 1987-04-07 1991-05-03 Fuso Pharmaceutical Ind Procede et dispositif d'obturation du goulot d'un recipient de transfusion en resine synthetique
DE3835720A1 (de) * 1988-10-20 1990-05-03 Wimmer Pharma Gummi Gmbh Verschluss fuer eine medikamentenflasche und verfahren zur herstellung dieses verschlusses

Cited By (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1009278C2 (nl) * 1998-05-28 1999-12-03 Nutricia Nv Samenstel van een flessenhals met daarop aangebrachte sluitdop.
WO1999061335A1 (en) * 1998-05-28 1999-12-02 N.V. Nutricia Assembly of a bottle-neck with closing cap arranged thereon
WO2008077475A1 (de) 2006-12-20 2008-07-03 West Pharmaceutical Services Deutschland Gmbh & Co. Kg Durchstechbarer verschluss für medikamentenbehälter
CN101557789B (zh) * 2006-12-20 2013-02-20 韦斯特药品服务德国有限公司及两合公司 用于药物容器的可刺穿的封闭件
EP2136862A4 (de) * 2007-04-19 2017-11-29 B. Braun Melsungen AG Aufbewahrungsbehälter
FR2939110A1 (fr) * 2008-11-28 2010-06-04 Sarol S A S Di Franzoni Pierfr Bouchon a membrane
RU2675782C2 (ru) * 2014-07-29 2018-12-24 Кохер-Пластик Машиненбау Гмбх Контейнер, имеющий головку контейнера, который заполнен или может быть заполнен веществом
WO2016015742A1 (de) * 2014-07-29 2016-02-04 Kocher-Plastik Maschinenbau Gmbh Behälter mit kopfstück, der mit einem medium befüllbar oder befüllt ist
US11046474B2 (en) 2014-07-29 2021-06-29 Kocher-Plastick Maschinebau Gmbh Container having a head piece, which container can be or is filled with a medium
WO2018065596A1 (de) * 2016-10-08 2018-04-12 Fresenius Kabi Deutschland Gmbh Konnektor für ein eine flüssigkeit enthaltendes medizinisches packmittel
CN109803715A (zh) * 2016-10-08 2019-05-24 费森尤斯卡比德国有限公司 用于含有液体的医疗包装的连接器
KR20190067161A (ko) * 2016-10-08 2019-06-14 프레제니우스 카비 도이치란트 게엠베하 액체를 담는 의료 패키지용 커넥터
JP2019530526A (ja) * 2016-10-08 2019-10-24 フレゼニウス カービ ドイチュラント ゲーエムベーハー 液体を収容する医療用パッケージのコネクタ
JP7053593B2 (ja) 2016-10-08 2022-04-12 フレゼニウス カービ ドイチュラント ゲーエムベーハー 液体を収容する医療用パッケージのコネクタ
CN109803715B (zh) * 2016-10-08 2022-09-27 费森尤斯卡比德国有限公司 用于含有液体的医疗包装的连接器
US11464707B2 (en) 2016-10-08 2022-10-11 Fresenius Kabi Deutschland Gmbh Connector for a medical package containing a liquid
KR102544850B1 (ko) 2016-10-08 2023-06-16 프레제니우스 카비 도이치란트 게엠베하 액체를 담는 의료 패키지용 커넥터
CN106586217A (zh) * 2016-12-30 2017-04-26 何健 一种输液袋瓶盖
CN108938413A (zh) * 2018-07-31 2018-12-07 苏州创扬医药科技股份有限公司 一种防污染的输液盖

Also Published As

Publication number Publication date
EP0721896A1 (de) 1996-07-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19500460A1 (de) Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen
DE2934711C2 (de)
DE69311372T2 (de) Zusatzeinrichtung zum verschliessen von dosen für getränke o.dgl.
DE69017046T2 (de) Behälterverschluss und verfahren zu seiner herstellung.
DE2909859C2 (de)
DE102014011506B3 (de) Verschlussmittel-Haltevorrichtungen für ein Behältnis sowie Behältnis-Verschlusssystem
DE19500459A1 (de) Anordnung an Infusionsflaschen oder dergleichen
DE68902290T2 (de) Originalverschluss fuer behaelter.
DE2727737C2 (de) Bördelkapsel
DE4103041A1 (de) Verschlusskappe fuer eine infusionsflasche
DE19858715B4 (de) Entnahmevorrichtung zur festen Anordnung auf dem geschlossen ausgebildeten Behälterhals eines Medikamenten-, insbesondere Infusionsbehälters
EP1847470B1 (de) Verschluss für ein Behältnis
DE6922313U (de) Verschlussanordnung fuer medikamentenflaschen od. dgl.
DE102021132116A1 (de) Aseptischer behälterverschluss mit einem scharnier und einem mundstück
DE9300042U1 (de) Gewindeteil aus Kunststoff zum Aufsetzen auf einen Tubenhals
EP4107083B1 (de) Aseptischer behälterverschluss mit einem scharnier und einem mundstück
DE2809855A1 (de) Aufbrechbarer behaelterverschluss, verfahren zu seiner herstellung und damit ausgestatteter behaelter
DE3638928C1 (de) Verschlussanordnung fuer pharmazeutische Behaelter
DE4446182A1 (de) Verschluß an Flaschen für Injektionsflüssigkeiten oder dergleichen
EP0504642A2 (de) Behälter mit aufstülpbarem Deckel und Originalitätssicherung
DE2542872C3 (de) Kindersicherer Schraubverschluß
DE3406197C1 (de) Flaschenverschluß
DE7211290U (de) Transfusions- und Infusionsflasche mit perforierbarem Verschluß
DE7311517U (de) Infusionsflasche aus Kunststoff mit perforierbarer Verschlußkappe
DE1929797C3 (de) Verschlußanordnung für Medikamentenflaschen o.dgl

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: POHL GMBH, 76187 KARLSRUHE, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee