DE1949845A1 - Strassenaufreissmaschine - Google Patents
StrassenaufreissmaschineInfo
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Description
!949845
2·0!ctober 1969
■Dr. rer. icL W. KÖRBER
MÜNCHEN 22, Stelnsdorfstr. 10
British Jeffrey-Diamond Limited
Wakefield, Yorkshire, England
Wakefield, Yorkshire, England
Patentanmeldung
Straßenaufreißmasehine
Die Erfindung bezieht sioh auf Straßenaufreißmaschinen
bzw. auf Maschinen zum Planieren von straßenartigen Oberflächen oder zum Entfernen von Schichten von diesen Oberflächen .
bzw. auf Maschinen zum Planieren von straßenartigen Oberflächen oder zum Entfernen von Schichten von diesen Oberflächen .
Nach gegenwärtigem Wissen der Anmelderin haben bisher solche
Maschinen zum Entfernen von Schichten von straßenartigen
Oberflächen vor der Wiederpflasterung oder Einebnung
Hitze verwendet. Die Nachteile dieser Maschinen des vorbekannten Standes der Technik sind, daß sie in Sperrgebieten wie Brennstoff- und Gaslagergebieten und Plugfeldern —
nicht verwendet werden dürfen, da in diesen Gebieten Flammen und Hitze unzulässig sind, und daß neue Oberflächenmaterialien nicht unmittelbar nach Beendigung der Planierarbeiten aufgetragen werden können und zwar infolge der Oxydierung der planierten Oberfläche und der Bildung überschüssigen Oberflächenteers, sowie daß diese Maschinen unter Hässebedingungen nicht arbeiten können.
Hitze verwendet. Die Nachteile dieser Maschinen des vorbekannten Standes der Technik sind, daß sie in Sperrgebieten wie Brennstoff- und Gaslagergebieten und Plugfeldern —
nicht verwendet werden dürfen, da in diesen Gebieten Flammen und Hitze unzulässig sind, und daß neue Oberflächenmaterialien nicht unmittelbar nach Beendigung der Planierarbeiten aufgetragen werden können und zwar infolge der Oxydierung der planierten Oberfläche und der Bildung überschüssigen Oberflächenteers, sowie daß diese Maschinen unter Hässebedingungen nicht arbeiten können.
Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
809815/040* '" 2 "
einer Maschine zum Planieren einer straßenartigen Oberfläche bzw. zum Entfernen einer Schicht von dieser Oberfläche }
wobei die oben erwähnten Nachteile vermieden werden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Maschine zum Planieren
einer straßenähnlichen Oberfläche oder zum Entfernen
einer Schicht von dieser Oberfläche geschaffen, wobei diese Maschine auf der zu planierenden Oberfläche bewegbar ist
und ein zylindrisches Aufreißerelement aufweist>
das auf seinem gebogenen Außenumfang Aufreißhacken hat und in der
Maschine so angeordnet ist, daß seine Längsachse, um die ■
es drehbar ist, quer zur Richtung der Bewegung der Maschine
liegt und daß die Aufreißhacken mit der Straßenoberfläche
in Eingriff gebracht werden können, wobei Antriebsmittel
zur Erzielung der Drehung des Aufreißerelements mit ihm verbunden sind.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird nun ein erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben; darin zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht einer Selbstfahrmaschine zum
Planieren einer straßenartigen Oberfläche in der Arbeitsstellung der Maschine; "
Pig. 2 eine Draufsicht der in Pig. 1 dargestellten Maschine;
Pig* 3 eine Vorderansicht der in Pig. 1 dargestellten
Maschine; und
Pig. 4 ein Bloekschenia des hydraulischen Steuerkreislaufs
für die Maschine nach Pig. 1.
00981870409 K - 3 -
■ - 3 -
Bezugnehmend auf die Pig. 1 bis 3 der Zeichnungen weist die
Maschine zum Planieren einer straßenartigen Oberfläche oder zum Abtragen einer Schicht von dieser Oberfläche ein zylindrisches
Aufreißerelement 1, das auf seinem gebogenen
Außenumfang Schneidbacken hat und in der Maschine so angeordnet ist, daß seine Längsachse 1b, um die es drehbar ist,
quer zur Richtung der Bewegung der Maschine liegt, wobei das Aufreißerelement 1 im Eingriff mit einer durch eine
Straße 1a gebildeten straßenähnlichen Oberfläche gezeigt ist.und Antriebsmittel 2,3 zur Erzielung der Drehbewegung
des Aufreißerelements vorgesehen sind. Das Aufreißerelement 1 ist quer zur Straße 1a axial angeordnet und besteht aus
einer Walze, während die Brech- oder Pflugmittel aus einer Anzahl von Schneidbacken 1£ bestehen, die auf dem gebogenen
Außenumfang der Walze schneckenartig, aylindrisch oder in einer anderen geeigneten Form befestigt sind. Der Abstand,
zwischen den einzelnen Hackenreihen sowie zwischen den einzelnen Sehneidhacken der betreffenden Hackenreihen
wird entsprechend dem für eine bestimmte Oberfläche erforderlichen
Bearbeitungsgrad gewählt, der zum Wiederauftragen einer Straßendecke, wie Asphalt, geeignet ist. Falls
die schneckenartige Form, die bevorzugt ist, gewählt wird,
kann der Abstand zwischen den Schneckenreihen beispielsweise im Bereich von sechs Zoll liegen, wogegen der Abstand
zwischen den einzelnen Schneidhacken der betreffenden Reihen im Bereich von Dreiachtelzoll liegen kann.
Die Schneidhacken sind vorzugsweise abnehmbar in entsprechenden Einsteckbuchsen befestigt, die z.B. durch Schweißen
am gebogenen Außenumfang der Walze unverrückbar befestigt
sind. Jede Schneidhacke 1£ kann also nach Verschließ oder
Beschädigung einzeln von der Walze-abgenommen werden. Jede
00981 5/ 0489t
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Sehneidhacke 1c ist vorzugsweise mit Spitzen aus verschleißfestem Material versehen, wobei Wolframkarbid ein geeignetes
Material ist. Bei der dargestellten Ausführungsform
weist das Aufreißerelement 1 eine Länge im Bereich von sechs Fuß und einen Durchmesser der Größenordnung von zwei
Fuß auf. Der Aufreißerzylinder 1 ist zweckmäßigerweise mit einem am Rahmen befestigten vorderen Schutzblech 1d versehen.
Das Antriebsmittel 2,3 für das Aufreißerelement 1 besteht
vorteilhafterweise aus einem Dieselmotor 2 (des Typs Leyland 520) mit regelbarer Drehzahl, der auf dem Vorderende
und in Richtung auf das Vorderende des Zentral- oder Hauptrahmens 9 der Maschine befestigt ist. Der Antrieb
wird vom Motor 2 auf das Aufreißereiement 1 durch ein
(nicht näher gezeigtes) üntersetzungsgetriebe^übertragen, welches das Aufreißerelement mit der Abtriebswelle des Motors
2 verbindet. Aus Gründen der Kompaktheit der Konstruktion ist das Aufreißereiement in geeigneten Lagern, wie
z.B. Pendellagern, auf einer ortsfesten Welle gelagert und durch das Gehäuse des Rädergetriebes 3 und des Motors 2
mit dem Zentralrahmen 9 verbunden und auf ihn gestützt. Zweckmäßigerweise ist die ortsfeste Welle von (nicht gezeigten)
geeigneten Trägern getragen, die mit dem Zentralrahmen verbunden sind. Das Aufreißerelement 1, der Motor
und das Rädergetriebe 3 bilden somit eine Einheit, die vom
Zentralrahmen 9 abgenommen oder auf ihn montiert werden kann.
Vorzugsweise ist die Richtung der Drehung des Aufreißerelements 1 die mit Pfeil A in Fig.. 1 gezeigte, d.h., bewegt
sich die Maschine vorwärts in der Richtung des Pfeils
009815/0489 " 5 "
B, so ist die Richtung der Bewegung des mit'der Straße la
im Eingriff befindlichen Abschnitts des gebogenen Außenumfanges
des Aufreißerelements zu jedem Zeitpunkt eines Planiervorganges
stets entgegengesetzt zur Richtung der Bewegung der Maschine. Auf eine solche Schneidarbeit wird als
"Abwärtsschneiden" Bezug genommen. Der Motor 2 ist auf beliebige
Weise mit den am Zentralrahmen 9 im Führerhaus 12 angeordneten, vom Führer betätigten, Steuermitteln verbunden,
Die Maschine ist eine selbsttragende Fahrkonstruktion, die mit zwei lenkbaren Vorderrädern 4, die auf einer ortsfesten
Achse 4a auf geeignete Weise drehbar angeordnet sind, und mit zwei Paaren hinterer Antriebsräder 5 versehen ist, für
welche die Kraft aus einer Vortriebseinheit 6 mit einem Dieselmotor für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt übertragen
wird. Die Antriebsübertragung aus der Vortriebseinheit 6, die einen (nicht näher gezeigten) herkömmlichen Tandemkettenantrieb
5a aufweist, dessen Achsenlinie bei 5b, siehe Fig. 1, gezeigt ist, wird nachfolgend näher beschrieben.
Der Zentralrahmen 9 ist vorzugsweise aus verschweißten
U-förmigen Stahlprofilen gebildet und weist einen sich
über die Vortriebseinheit 6 hinaue nach vorne erstreckenden Vorderabschnitt auf zum Stützen des Aufreißerelements
1 mit seinem Antriebssystem, des sämtliche Betätigungssteuermittel der Maschine bebscfaätgaiden und direkt oberhalb
des Aufreißerzylinders 1 angeordneten Führerhauses 12 und
einer Gelenkanordnung in Form einer im allgemeinen bei 13
gezeigten vorderen U-Rahmenanordnung, die durch zwei Drehzapfen
13a mit dem Vorderabschnitt des Rahmens 9 verschwenkbar
verbunden ist. Die Drehzapfen 13a sind in der dargestellten Weise an der oberen Oberfläche bzw, an .ent-
009815/0480 ■" 6 "
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gegengesetzten Seiten des Vorderabschnittes des Rahmens 9
befestigt. Die Mittelachsen der Drehzapfen fallen zusammen, liegen in rechten Winkeln zur Längsachse der Maschine und
in der senkrechten Ebene, welche die Längsachse 1b_ des Aufreißerelements
1 enthält; siehe die Fig. 1 und 2. Wie aus Pig. .2 ersichtlich, sind die Mittelachse 9b des Vorderabschnittes
des Zentralrahmens und ein Teil 13b der U-Rahmenanordnung
13 auf einer Seite in Bezug auf die; LHngs-achse 7a
der Maschine seitlich versetzt, so daß das Aufreißerelement auf dieser Seite über die Hinterräder 5 hinaus seitlich vorspringt und es damit der Maschine ermöglicht, die Straße
dicht an den Straßenkerbsteinen zu planieren. Ein Teil 13£
der U-Rahmenanordnung ist mit Teil 13b_ starr verbunden und
trägt an seinem Vorderende einen im wesentlichen senkrechten Drehzapfen 13d, dessen Mittelachse in der die Längsachse der
Maschine enthaltenden Ebene liegt. Ein von einem Lenkrahmen 14 gebildeter Endrahmen, ist mit dem Drehzapfen 13d verbunden
und durch einen im wesentlichen horizontalen Drehzapfen 14a
mit der Vorderachse 4a für einen zu beschreibenden Zweck
(siehe Fig. 3) verbunden. Der Zentrairahmen 9 weist auch
einen-unterhalb der Vortriei)seinheit 6 angeordneten Hinterabschnitt
auf. Der Zentralrahmen ist von diesem Hinterabschnitt
an Drehpunkten in Form von im wesentlichen horizontalen
Drehzapfen 8 gestützt und aufgehängt, die von
einem anderen Endrahmen herunterhängen, der aus einem Zwischenrahmen
7 gebildet ist, der von der Antriebseinheit 6 getragen und unterhalb dieser angeordnet ist. Geeignete
Lager sind vorzugsweise zwischen den Drehpunkten 8 und den zusammenwirkenden Teilen des Zentralrahmens 9 angeordnet.
Die Mittelachsen des Zwischenrahmens 7 und des Hinterabschnittes des Rahmens 9 fallen mit-der Längsachse 7a der
Maschine zusammen. Vorzugsweise ist der Zwischenrahmen 7
009815/0489 " ? ~
aus verschweißten TJ-förmigen Stahlprofilen gebildet und so
breit, wie der Hinterabschnitt des Zentralrahmens 9. Der
Zwischenrahmen 7 ist mit dem Achsengehäuse 7b des Tandemantriebes 5a starr verbunden und zwar durch eine bekannte
Form einer Festklemraanordnung, die aus zwei Klemmen 7c besteht,
welche an entgegengesetzten Seiten der Längsachse der Maschine symmetrisch angeordnet sind. Es leuchtet ein,
daß bei solchen bekannten Tandemantrieben die vier Räder als eine Einheit um die Achsenlinie des Tandemantriebes
auf und ab schwenken können. Dank dem Zwischenrahmen 7 kann
also der Hauptrahmen 9 zusammen mit dem Zwischenrahmen 7, der Vortriebseinheit 6 und dem Aufreißereiement 1 durch zu
beschreibende Kraftmittel veranlaßt werden, um die Achsenlinie 5b des Tandemantriebes 5a zu schwenken.
Die Vortriebseinheit 6 ist vorzugsweise eine mechanische Übertragungseinheit einer typischen Standardbauart, wie
z.B. die bei einer herkömmlichen Kraftplaniermaschine verwendete, wobei sie zweckmäßigerweise des Typs Leyland 500
ist, wobei jedoch zwischen dem Kupplungsgehäuse 6a der Einheit und dem Senkgetriebegehäuse 6b der Einheit ein
Übertragungsrädergetriebe, eine zwischen der Abtriebswelle der Vortriebseinheit und dem Rädergetriebe geschaltete
Ausrückkupplung und eine allgemein bei 15 gezeigte Anordnung aus hydrostatischer Pumpe und Motor geschaltet
sind. Ist also die Ausrückkupplung eingerückt, so erteilt die Vortriebseinheit 6 durch den Tandemkettenantrieb 5a
den Rädern 5 einen direkten Antrieb für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit, z.B. von einer Arbeitsstelle zu einer
anderen, wogegen bei ausgerückter Ausrückkupplung die
Kraftfahrzeugräder über den Tandemantrieb 5a durch die Einheit 6, das Übertragungsrädergetriebe und die Anordnung
0-0 9815/0489 ■ — 8 -
19Λ9845
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aus hydrostatischer Puppe und Motor für Fahrten mit niedriger Geschwindigkeit während einer Straßenplanierarbeit direkt
angetrieben werden. So kann für einen "bestimmten Planiervorgang die Geschwindigkeit der Bewegung der Maschine
und die Relativgeschwindigkeit der Drehbewegung des Aufreißerzylinders 1 vom Führer im Führerhaus 12 in Abhängigkeit
von der Art und Beschaffenheit der straßenähnlichen Oberfläche j z.B. Asphalt oder Beton, gewählt werden. Die
Vortriebseinheit 6 ist mit den vom Führer betätigten Steuermitteln
in bekannter Weise verbunden, die am Rahmen 9 im Führerhaus 12 angeordnet sind. Um das Aufreißerelement 1 mit
der Straße 1a in und außer Eingriff zu bringen, weisen die
vorerwähnten Mittel zwei aus hydraulischem Kolben und Zylinder bestehende Vorrichtungen 16 auf, die zwischen dem
Vorderende des Zentralrahmens 9 und der U-Rahmen£Jiordnung
13 geschaltet und durch einen hydraulischen Kreislauf eingeschaltet oder betätigt werden, der hydraulische Steuerventile
aufweist, die in einem Hauptventilblock 22 angeordnet
sind, der am Zentralrahmen 9 im Führerhaus 12 angeordnet
ist, wobei die Ventile mit zugeordneten, vom Führer betätigbaren Hebeln eines am Hauptventilblock 22 (Fig. T)
befestigten (sehematisch gezeigten) Hebelbretts 23 verbunden sind. Nach Betätigung der Vorrichtungen 16 bewirken
diese, daß der Zentralrahmen 9 in Bezug auf die Längsachse 7a um die Hinterachsenlinie 5b zusammen mit dem Aufreißerelement 1, dem Führerhaus 12, dem Zwischenrahmen 7 und der
Vortriebseinheit 6 nach oben bzw. nach unten geschwenkt ·
werden. Es sei hervorgehoben, daß die Schwenkbewegung des Rahmens 9 auch um die Drehpunkte 13a stattfindet. Das Aufreißerelement 1 kann somit in oder außer Eingriff mit der
Straße 1a gebracht werden, wobei diese Anordnung im Arbeitszustand jede beliebige Einsehnittiefe innerhalb der Reichweite des Aufreißerzylinders 1 ermöglicht.
00981 S/0489 ~ 9 "■
'Um das Aufreißerelement 1 in Bezug auf die 'Längsachse 7a_ der
Maschine zum Zerschneiden .verschiedener Schrägfälle zu
neigen sind weitere Kraftmittel vorgesehen, die zwei zwischen dem Hinterende des Zentralrahmens 9 und dem Zwischen-'rahmen
7 geschaltete Vorrichtungen 1? aus hydraulischem Kolben und Zylinder aufweisen. Die Vorrichtungen 17 sind
durch einen geeigneten hydraulischen Kreislauf mit entsprechenden Ventilen des Hauptventilblocks 22 verbunden,
während entsprechende, vom Führer betätigbare Hebel des Hebelbrettes 23 mit jeweilig zugeordneten Ventilen verbunden
sind. Eingeschlossen in diesen hydraulischen Kreislauf
ist eine abtastende Grenzvorrichtung oder eine andere Anzeigevorrichtung
18 (siehe Fig. 4) zum Wählen des erforderlichen Schrägfalls, d.h. des Neigungswinkels des Aufreißerelements
1, wobei die Anzeigevorrichtung für einen zu beschreibenden Zweck mit einem Elektronivellier 18k
verbunden ist. Die Vorrichtungen 17, wenn vom Fahrer betätigt, verschwenken den Zentralrahmen 9, die TJ-Rahmenanordnung
13 und den Lenkrahmen um die Längsachse 7a, d.h. um die Drehzapfen 8 des Zwischenrahmens 7 und um den Drehzapfen
14a, der den Lenkrahmen 14 mit der Vorderachse verbindet,
in die für den erforderlichen Schrägfall gewählte Stellung. Kommen beispielsweise während eines Planiervorganges
die Hinterräder 5 mit einer unregelmäßigen Oberfläche — wie z.B. einem Schlagloch — in Kontakt, wodurch
sich der gewählte Schrägfall ändert, so betätigt das Elektronivellier
18aselbsttätig die Vorrichtungen 17, um den
Rahmen 9 zu verschwenken und das Aufreißerelement 1 in
die richtige Stellung zu bringen.
Um das planierte Material kontinuierlich von der Straße 1a
zu entfernen, ist ein Hubförderer 10 am Zentralrahmen 9
- 10 -
009815/0409
-■to- .
angeordnet und erstreckt sich nach unten durch dieZentralrahmenabschnitte,
so daß sein das Material ladendes Ende,
das ein Abstreichblech 10a aufweist, neben dem Aufreißerelement
1 liegt und sich zwischen dem Aufreißerelement 1 und dem vordersten Hinterradpaar 5 befindet. Der Förderer
10 erstreckt sich nach oben und oberhalb der Krafteinheit
6, wobei sein das Material abladendes Ende über das Hinterende der Maschine hinaus vorspringt und von Säulen 10b des
Hauptrahmens 9 gestützt ist. Die Antriebsmittel für den
Förderer weisen eine durch die Vortriebseinheit 6 angetriebene hydraulische Pumpe und einen Motor auf, die den
Antrieb durch ein (nicht gezeigtes) S.chneckenraduntersetzungsgetriebe
auf den Förderer übertragen. Die Antriebsmittel für den Förderer werden vom Falirer betätigt.
Die Breite des Förderers 10 ist jener des Aufreißerelements
1 ähnlich und seine Mittelachse fällt mit der Mittelachse des Yorderabschnittes des Zentralrahmens 9 zusammen.
Der Förderer 10 kann ein Plattenförderer oder ein
Förderer einer anderen geeigneten Bauart sein. IJm kleine Materialabriebteilchen zu erfassen, ist eine drehbare zylindrische
Drahtbürste 11 am Rahmen 9 an der Rückseite des Förderers 10 vorgesehen, die sich über die ganze Breite
des Förderers 10 erstreckt. Die Antriebsmittel für die
Bürste weisen eine Motoreinheit auf, die unmittelbar auf der Mittelwelle der Bürste angeordnet und durch die hydraulische Pumpe des Förderers mit Kraft versorgt wird. Die
bei 45 gezeigte Fördererpumpe und" die bei 44 in Fig. 4 gezeigte
Bürstenmotoreinheit sind von der Vortriebseinheit 6 angetrieben und vom Führerhaus 1.2 aus steuerbar. Die Richtung der Drehung der Bürste 11 ist zu jener des Aufreißerelements
1 entgegengesetzt, wobei die Bürste das Material in das Materialauf nahmeende des Förderers 10 abführt. Vorteilhafterweise
ist die Bürste 11 mit einem am Rahmen 9.
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"befestigten rückwärtigen Schutzblech 11a versehen. Das vom
Förderer 10 während eines Planiervorganges erfaßte Material kann auf einen hinter der Maschine fahrenden Lastwagen
oder wahlweise auf einen Anhänger der Maschine geladen werden, der an einer geeigneten (schematisch gezeigten)
Anhängerkupplung am Hinterende des Rahmens 9 angehängt sein kann.
Vorzugsweise ist zum Binden des Stau"bes während eines Planiervorganges
ein (mit gestrichelten linien schematisch gezeigtes) Druckwasserspritzsystem 20 vorgesehen, das vom
Führerhaus 12 aus betätigt wird.
Die Lenkung für die Maschine ist vorzugsweise der Drehlenkungsart mit zwei Vorrichtungen 19 aus hydraulischem
Kolben und Zylinder, die zwischen entgegengesetzten Seiten der U-Rahmenanordnung 13 bzw. des Lenkrahmens H geschaltet
sind. Kraft für die Lenkung kann auf die Vorrichtungen 19 von einer hydrostatischen Pumpe entweder durch
ein handbetätigbares Kraftsystem der unter dem Handelsnamen
"Orbitroi" vertriebenen Bauart oder durch ein Handlenkungsteil übertragen werden, das bei 21 gezeigt ist.
Das Bremsen der Maschine während ihrer Bewegung erfolgt vorzugsweise durch sechs Bremsen (wovon je eine an jedem
Rad vorgesehen ist) mit hydraulischer Krafthilfe. Ein Getriebeparkbremshebel
ist auch im Führerhaus 12 vorgesehen. Das Bremssystem kann auch ein hydrostatisches Verzögerungsmittel
bekannter Art aufweisen.
Bezugnehmend auf Fig. 4 zeigt sie in schematischer Form
eine Anordnung des hydraulischen Kreislaufs, der zur
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Steuerung der Bewegungen des Zentralrahmens 9, der Arbeit
der betreffenden Antriebsmittel für den Förderer 10 und die Drahtbürste 11 und für die Betätigung der Lenkung vom
Führerhaus 12 aus durch den Führer der Maschine verwendet
werden kann. Die Vorrichtungen 16 zur Erzeugung der Auf-
und Abbewegung des Zentralrahmens 9 sind mit entsprechen-,
den Ventilen — die im Hauptventilblock 22 angeordnet sind durch
hydraulische Leitungen 24 bzw. 25 verbunden. Die Leitungen 24 und 25 verzweigen sich, um hydraulisches Strömungsmittel
den oberen bzw. unteren Kammern der Zylinder der beiden Vorrichtungen 16 zuzuführen, die doppelwirkend
sind.
Die Vorrichtungen 17 zum Verschwenken des Rahmens 9 um die
Längsachse 7a (Fig. 2) sind auch doppelwirkend, wobei die unteren und oberen Zylinderkanrajern 26 und 27 der betreffenden
Vorrichtungen 17 durch eine hydraulische Leitung 28 mit dem zugeordneten Steuerventil im Hauptventilblock 22 verbunden
sind, während die unteren und oberen Zylinderkammern
29 und 30 der betreffenden Vorrichtungen 17 durch eine hydraulische Leitung 31 mit dem zugeordneten Steuerventil im
Ventilblock 22 verbunden sind. Die abtastende Grenzvorrichtung
18 und das damit verbundene Elektronivellier 18a sind durch elektrische Kabel 32 und Ventile im Ventilblock
22 mit den hydraulischen Leitungen 28 und 31 verbunden.
Hydraulische Flüssigkeit für die Vorrichtungen 16 und 17
wird durch Leitungen 33 und 34 aus einem Reservoir 32a für hydraulisches öl mittels einer hydraulischen Pumpe 35 geliefert,
die durch die Vortriebseinheit 6 (wobei die Verbindungen nicht gezeigt sind) über ein Entlastungsventil
und eine Leitung 37 angetrieben ist. Ein weiterer hydraulischer Ventilblock 38 kann gegebenenfalls zwischen die
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leitungen 24 und 25 zu den "betreffenden Vorrichtungen 16
und dem Ventilblock 22 durch die dargestellten hydraulischen
Leitungen geschaltet werden. Der Ventilblock 38 ermöglicht
es, die Stellung des Aufreißerelements in Bezug auf die Straße durch daran angebrachte Hebel einzustellen
und zwar durch eine Bedienungsperson, die während eines Planiervorganges entlang der Maschine geht und die planierte Oberfläche genau beobachtet.
Die doppelwirkenden Vorrichtungen 19 aus Kolben und Zylinder für die Lenkung der Maschine sind durch hydraulische
Leitungen 39 und 40 mit der Lenkeinheit 21 der "Orbitrol11-Bauart
verbunden, die wiederum durch hydraulische Leitungen 41 bzw. 42 mit zugeordneten Steuerventilen im Hauptventilblock 22 und mit der Pumpe 35 verbunden ist, wobei hydraulische Flüssigkeit vom Reservoir 32a geliefert wird.
Nun wird der hydraulische Kreislauf für die Antriebsmittel
des Förderers 10 und der Drahtbürste 11 beschrieben. Die
Motore 43 und 44 für den Förderer bzw. die Bürste sind mit zugeordneten Steuerventilen in einem anderen Abschnitt des
Hauptventilblocks 22 und zwar durch hydraulische Leitungen 43a, 43b bzw. 44a, 44b verbunden. Eine hydraulische Pumpe
45, die durch die Krafteinheit 6 (durch eine nicht gezeigte Verbindung) angetrieben und durch hydraulische Leitungen
in der dargestellten Weise an den Kreislauf angeschlossen ist, fördert öl aus einem Reservoir 46 für hydraulisches
Öl zu den Motoren 43 und 44 durch den Ventilblock 22. Ein Durchflußregelventil 47 ist in der Leitung 44b zwischen
einer Leitung ,48 zur Rückführung der Flüssigkeit zum Reservoir
46 und dem Ventilblock 22 geschaltet. Vorteilhafterweise ist ein Entlastungsventil 49 mit diesem Abschnitt
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des Hauptventilblocks 22 verbunden. Die einzelnen in den Ventilblöcken angeordneten Hebel des Hebelbrettes 23 sind
mit den entsprechenden Steuerventilen verbunden, um es dem Führer im Führerhaus. 12 zu ermöglichen, die Arbeitsweise der verschiedenen Teile der beschriebenen Maschine
zu regeln.
Es sei hervorgehoben, daß mehr als ein Aufreißerelement 1
in der Maschine angeordnet werden kann und daß jedoch die t beschriebene Ausführungsform mit einen einzigen Aufrei.ßerelement
bevorzugt ist.
In den Fällen, in welchen ein Aufreiflerelement kurzer als
das beschriebene ist und beispielsweise eine Länge von drei Fuß hat, können ein oder zwei hydrostatische Motore
mit einem geeigneten Untersetzungsgetriebe anstatt der beschriebenen Antriebsmittel für das Aufreißerelement verwendet
und mit Betätigungsmitteln für die Motore in Form einer Krafteinheit verbunden werden, die aus einer hydrostatischen
Pumpe und einem Reservoir für hydraulisches Öl besteht. In diesem Fall ist jeder Motor auf der Mittelwelle
) des Aufreißerelements angebracht.
Die Erfindung umfaßt auch eine von Hand vorwärts getriebene Maschine, die beispielsweise zum Planieren der straßen-"
artigen Oberfläche um Mannlöcher herum verwendet werden,
ka"nn. In diesem Fall sind die Antriebsmittel für das Aufreißerelement zweckmäßigerweise dieselben wie im vorherigen
Absatz beschrieben.
Durch die: vorliegende-Erfindung wird eine Maschine geschaffen,
die wirkungsvoll und leicht eine straßenartige
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Oberfläche — wie eine Straße, einen Wagenparkplatz, einen
Flugplf-itz und ähnliche Oberflächen — planieren oder
Schichten von ihr entfernen kann und zwar ohne, wie bisher, Hitze zu verwenden. Darüber hinaus vermeidet eine derartige Maschine die pud der Verwendung von Hitze entstehenden
Nachteile, so d-iß die Maschine unter Nässebedingungen arbeiten
kann und weder eine Oxydierung der planierten Oberfläche noch die Bildung überschüssigen Oberflächenteers —
wenn z.B. die straßenartige Oberfläche aus Asphalt besteht stattfindet,
so daß es nun möglich ist, neue Pflaster- oder Straßendeclcenmnterialien unmittelbar nach der Beendigung
der Planierarbeiten aufzutragen und die Maschine in Sperrgebieten arbeiten zu lassen, in welchen Flammen und Hitze
unzulässig sind, wie z.B. Brennstofflager- und Gaslagergebieten
und Flugfeldern. · '
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Claims (1)
1949*45
: ■'.■■■■'■■■ ■■ '"■ ■/■ - 16;- . ■'.'■..;. "■';
P a ten t ans ρ r ü c h e
1. Ztv^.leii- u?rei3;niischine zürn Planieren einer stra"enr'.rti-"on
Oberfläche bzw. zürn Entfernen einer Schicht von
:ieser Oberfläche, wobei die .-,I^schine -.uf dor zu vi'lanierf-ηαβη
Oter^lächc bev;egfc; r ist, dadurch gokennz ei ohne
t, äfiß'äie .Irfichine ein zylindrisches Schneid- oder
Aufr-:ijcr3lein;.nt (1) enthält^ d- s Schneidii^-ckpii_(i£) '-.ra
gebotenen Au3enumx-™ng des-.Aufreißerelements (1) p.,ufv/eist
und d^di-s Element (1) in der Ίηπούΐηέ so angeorö.net
ist, da?, seine längs achse (Ib), um welche es
drehb-.-.r ist, quer zur Richtung der Bewegung der M&schine
liegt und di-3 c.ie Schneidhaclcen-(1£) init der s-tra^enartigen
Oberfläche in Eingriff gebracht werden können, v/obei
. Antriec-s.-aittel" (2,3) zur Erzielung der Drehung des Auf·^
reißereleaents mit "ihm verbunden sind.
2. "!,lescliine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebsmittel (2,3) so angeordnet sind, daß sie das
Aufreii3erelement (1) in einer solchen Richtung drehen, daß die Richtung der Bewegung des mit der straßenarti-.
gen Oberfläche in Eingriff stehenden Abschnittes des gebogenen Außenumfangs des AufreiSerelenients zu jedem
Zeitpunkt während eines Planiervorganges zur Richtung
der Bewegung der Maschine entgegengesetzt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß" das Aufreißerelement (Ί) eine V/alze und eine Anzahl
von Schneidhacken (1£) aufweist, die am gebogenen Außenumfang der Walze abnehmbar befestigt sind.
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■».
- 17 -
'4. Maschine nach Ansirruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schneidhackeri" (Tcr) in schneckenartiger Form angeordnet
sind.'
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Maschine eine selbsttragende mit Rädern versehene IVchrkonstruktion ist, die einen Zentralrahmen
(9) aufweist, der an seinen entgegengesetzten Enden von Rädern (4,5) gestützt ist, wobei die Räder (4)
an einem Ende an einem Endrahmen (14) befestigt sind,
der durch eine Gelenkverbindung (13) mit dem Zentralrahmen (9) verbunden ist, die eine Relativbewegung zwischen
dem Aufreißerelement und dem besagten Endrahmen (14) in einer im allgemeinen senkrechten Richtung ermöglicht,
wobei Kraftmittel (16) zur Erzielung dieser Relativbewegung vorgesehen sind. :■ ..
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ·
der Endranmen (14) durch einen Drehzapfen (13d) mit
der Gelenkverbindung (13) verbunden ist, der eine Lenkbewegung
der Räder (4) am Endrahmen (14) ermöglicht.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
* daß die Verbindung zwischen den Rädern (4) am Endrahmen
(14) und dem Endrahmen selbst und. zwischen den anderen
Rädern (5) und dem Zentralrahmen (9) Drehmittel (4a,8)
aufweist, wodurch die Achse (1Tb) des A.ufreißerelemsnts
(1) in Bezug auf die dem Planieren unterworfene Oberfläche geneigt werden kann, wobei Kraftmittel (17) zur
Erzielung dieser Neigung vorgesehen sind*
8· Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
s ■ - " ■ ■ . - ■
*■ 18
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ΒΑ©
die anderen Räder (5,) von einem zweiten Endrahmen (7)
getrfig'en sind und "df: »3- die Drehmittsl (8) zwischen "den
i-iidefen Rädern (5) und ,-i.erj Zentr-,lrf.hmen · (9) ein oder
mehrere horizontale Drehzapfen (8). aufweisen, die sieh
in Längsrichtung der ".Maschine erstrecken und den zvfeiten
Endrahmen (7) mit de.n Zentrair-.hmen (9) verbinden.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, deß
die Maschine eine Selbstf-.hrmaschine ist und der zweite
Endrahmen (7)- mit 'z'.'/e'f''Rädern"('5) an jeder Seite der
?Kschine versehen ist, die mit einer Tandemanträetseinheit
(5a) verbunden sind, r/elche den zweiten Endrüamen
(7) tragt, wobei die Verbindung "zv/isehen dem Endrshmen
(5a)
(7) und der /tntriebseinheit "derart ist, df?.:3 der zweite
(7) und der /tntriebseinheit "derart ist, df?.:3 der zweite
(7) in Eezug auf die Räder in einer im ■■allgemeinen
.senkrechten,, sich in Längsrichtung der Maschine
erstreckenden Ebene·schwenkbar ist. ' «
10. Maschine n^ch Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekenn- "
zeichnet, 'β.ε.3 die Kraftmittel (16) zur Erzielung einer
Relativbewegung zv/ischen dem Z en tr air ahm en und dem
erstgenannten Enarahmen Βοννάβ die Kraftaittel (17) zur."'.
Erzielung der ITeigung des Aufreißer'elsments (1) in Bezug
auf die dem Planieren unter?/orf ene Oberfläche aus . ·
hydraulischem Kolben und Zylinder bestehende Vorrich.- \
tungen (16,17) aufweisen, die zwischen dem Zentralrah-
■ - ι ..--. " ft
. men (9) und der Gelenkverbindung (13) und zy/ischen dem |
Zentrairahnen und dem zweiten Endrahmen (9,7) geschaltet
sind. '
.11. Maschine nach Anspruch. 9 oder 10 in Verbindung mit An- :
spruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mit *
- 1Q i^'
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BAi ORIQIMAL \
rdner Hftuptvortriebseinheit-(6) versehen ist, die
einen Dieselmotor, eine Hauptkupplung (6a) und einen
Getriebekasten (6b) enthält, wobei ein Übert reibungsgetriebe uni eine weitere Ausrückkupplung zwischen der
II:..uptkupplimg (6a) und dem Getriebekasten (6b) und eine
hydrost·-tische- Pumpe und ein Motor (15) zwischen dem
Übertraf.;imj3~etriebe und dem Getriebekasten (6b) geschaltet
sinä, so daß der H--.uptantrieb zum Getriebekasten (6h) unterbrochen und durch die hydrostatische
Pumpe und den !,Totor (15) übernommen werden kann, um
die Geschwindigkeit der Bewegung der Maschine für einen Pl: niervorgang herabzusetzen.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet,
dc.ß die Antriebsmittel (2,3) für das
Aufrcißereleoent einen hydrostatischen Motor mit regelbarer
Drehzahl aufweisen, der durch ein Untersetzungs-"rädergetriebe
mit dem Element (1) verbunden-ist, sowie
mit dem Motor verbundene Mittel zum Betätigen des Motors,
13. Maschine nach einem der Ansprüche 5 - 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufreißerelement (1) um eine ortsfeste Vtelle drehbar angeordnet "ist, wobei die Antriebsmittel
(2,3) für das Aufreißereiement einen Dieselmotor,
(2) mit veränderlicher Drehzahl aufweisen, der am Zentralrahmen (9) angeordnet ist, sowie ein Untersetzungsrädergetriebe
(3), das den Dieselmotor (2) mit dem Aufreißelement (1) verbindet.
14. Maschine nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Förderer (10), der am Zentralrahmen (9) befestigt ist ·
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und sich durch den Zentralrahmen (9) mit aeinem das Material ladenden Ende nach unten erstreckt, das zwischen
dem Aufreißerelement (1) und den vom erstgenannten Endrahmen entfernt liegenden" Rädern (5) angeordnet
ist und der sich nach oben und oberhalb der Vortriebseinheit
(6) erstreckt, die von der Tandemantriebseinheit
(5a) getragen ist, wobei sich sein das Material abladendes Ende über das Hinterende der Maschine hinaus
erstreckt und Antriebsmittel (43,45,46) zum Antreiben
des Förderers (10) vorgesehen sind,
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
eine drehbare zylindrische Drahtbürste (11) zwischen
dem das Material ladenden Ende des Förderers (10) und den Tandemantriebsrädern (5) vorgesehen ist und daß
Antriebsmittel (44,45 >46) zum Drehen der Bürste (11)
in einer Richtung vorgesehen sind, die zur Drehrichtung des Aufreißerelements (1) entgegengesetzt ist.
Der Patentanwalt
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB47050/68A GB1255015A (en) | 1968-10-03 | 1968-10-03 | Machines for planing or removing layers from road-like surfaces |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1949845A1 true DE1949845A1 (de) | 1970-04-09 |
Family
ID=10443522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691949845 Pending DE1949845A1 (de) | 1968-10-03 | 1969-10-02 | Strassenaufreissmaschine |
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| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3606468A (de) |
| DE (1) | DE1949845A1 (de) |
| FR (1) | FR2019861A1 (de) |
| GB (1) | GB1255015A (de) |
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- 1968-10-03 GB GB47050/68A patent/GB1255015A/en not_active Expired
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1969
- 1969-09-29 US US861555A patent/US3606468A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-10-02 DE DE19691949845 patent/DE1949845A1/de active Pending
- 1969-10-03 FR FR6933921A patent/FR2019861A1/fr not_active Withdrawn
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