DE1943918C2 - Feuerlöschpistole für Pulverlöschanlagen oder -einrichtungen - Google Patents
Feuerlöschpistole für Pulverlöschanlagen oder -einrichtungenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Feuerlöschpistole für Pulverlöschanlagen oder -einrichtungen, in der zur
Einstellung einer zeitlichen Ausstoßmenge nach Wahl der Querschnitt der Austrittsöffnung für das Pulver-Gasgemisch
oder für das Pulver oder Gas in mehreren Stufen veränderbar ist.
Derartige Feuerlöschpistolen werden beim Löschen aus Pulverlöschanlagen verwendet, in denen Löschpulverstrahlen
durch Gas aus den Vorratsbehältern über Schlauchleitungen und abstellbare Ausspritzdüsen,
nämlich sogenannten Löschpistolen, auf den zu bekämpfenden Brand gerichtet werden. Hierbei treten
in der Löschpistole Rückstoßkräfte auf. Diese Rückstoßkräfte sind besonders bei großen Löschanlagen
recht groß und können den Löschpistolenführer gefährden. Die hohen Rückstoßkräfte treten bei Beginn
des Ausspritzens auf, wenn das komprimierte Luftpolster vor der Pulversäule in der Schlauchleitung durch die
Pistole ausströmt und außerdem bei hohen Ausstoßmengen und hohen Ausstoßd~ücken.
Die letzt genannten Bedingungea sind vor allem bei großen Löschanlagen und -einrichtungen gegeben.
Bei einer bekannten Mehrzweckdüse für Trocken-Handfeuerlöscher (DE-GM 18 84 840) wird die Menge
des austretenden Löschpulvers mit dem Trägergas mittels einer von Hand einstellbaren Bremsplatte
reguliert.
Bei einer weiteren Feuerlöschpistole (US-PS 17 78 223) wird eine Zweistufenwirkung durch einen
gesondert ausgebildeten Abschlußkörper erreicht
Aufgabe der Erfindung ist die Verbesserung einer Feuerlöschpistole der eingangs genannten Art, bei
welcher die großen Rückstoßkräfte und die damit verbundenen Gefahren für den Feuerlöschpistolenführer
vermieden werden sollen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Absperrorgan, das als abgestufter Zylinderkörper mit Dichtkegel
ausgebildet ist, dessen Stufen jeweils auf einem Teil des Bewegungsweges in Richtung der Längsachse des
Absperrorgans bei der Austrittsöffnung der Feuerlöschpistole einen bestimmten Querschnitt freigeben, und
durch einen bei der Betätigung mittels eines Bedienungshebels mindestens zwischen zwei Stufen deutlich
spürbaren Druckpunkt oder Anschlag.
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Feuerlöschpistole ist es möglich, die Ausstoßmenge den
Betriebsbedingungen der Anlage anzupassen und gleichzeitig -unerwartet hohe Rückstoßkräfte zu vermeiden,
was ■■ insbesondere durch die Ausgestaltung des Austrittsquerschnitts für das Pulvergasgemisch oder das
Pulver oder Gas erreicht wird. Vorzugsweise ist der Querschnitt in drei Stufen veränderbar, die den
Betriebszuständen Gasentladung, Pulverausstoß mit gedrosselter Ausstoßmenge, bezogen auf die Zeiteinheit,
und Pulverausstoß mit voller Ausstoßmenge, ebenfalls bezogen auf die Zeiteinheit, entsprechen.
Feuerlöschpir-tolen haben üblicherweise ein Absperrorgan,
durch das der Pulvergemisch-Austrittsquerschnitt von Hand freigegeben wird. Erfindungsgemäß wird ein
bestimmter Querschnitt freigegeben.
Vorzugsweise bietet die Feuerlöschpistole dem Pistolenführer bei der Betätigung der Pistole mindestens
zwischen zwei Stufen einen deutlich spürbaren Anschlag. Durch Ausbildung des Bedienungshebels als
Doppelgelenkhebel können die Betätigungskräfte und -wege der jeweiligen Ausstoßmenge angepaßt werden.
Das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Betätigungshebeln des Doppelgelenkhebels liegt
zweckmäßigerweise zwischen 1 : 2 und 1 :5.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt eine Feuerlöschpistole, deren hier wichtigen Teile teils in
ausgezogener Linie, teils gestrichelt und teils im Schnitt längs der Symmetrieebene dargestellt sind. Die
Feuerlöschpistole, die lediglich ein Ausführuiigsbeispiel
darstellt, ist in der Zeichnung von der Seite gezeigt.
Das auszustoßende Pulver-Gasgemisch oder das unter Umständen dem Gemisch vorangehende Gas tritt
aus der Schlauchleitung bei 1 in die Feuerlöschpistole ein, durchströmt den Kanal 2 und tritt bei offener
Austrittsöffnung 4 aus dem Auslaß- oder Mantelrohr aus. Am Eingang dieses Mantelrohres sitzt das
Absperrorgan 3. Je nach Stellung des Bedienungshebels 5 nimmt das mit diesem Hebel gekuppelte Absperrorgan
3 eine entsprechende Stellung ein und gibt somit einen mehr oder weniger großen Ringspalt zwischen
sich und dem Eingang des Mantelrohres frei. Das Absperrorgan 3 ist dazu als Stufenkörper für mindestens
drei Betriebsstellungen und entsprechend mit mindestens drei Stufen ausgebildet. Bei Betätigung des
Bedienungshebels 5 hebt zunächst der Dichtkegel 6 des Absperrorganes 3 von dem als Ventilsitz ausgebildeten
Mantelrohreingang ab und die'in der Schlauchleitung komprimierte Luft kann über den so gebildeten kleinen
Ringspalt zwischen dem an dem Dichtkegel 6 anschließenden Zylinderkörper 7 abströmen, ohne daß
es zu gefährlichen Rückstößen kommt Dies ist die erste Betriebsstufe.
Bei Fortsetzung der Betätigung des Bedienungshebels 5 wird der Pulverfluß freigegeben, wc bei jedoch die
Größe der zeitlichen Ausstoßmtr.ge durch einen Zylinderkörper 8 des Absperrorgans 3 im Mantelrohr
begrenzt wird (Betriebsstufe 2). In dieser Stellung legt sich ein Mitnehmer 9 des Bedienungshebels 5 an -dnen
Anschlag 10 eines mit dem Bedienungshebel 5 gekoppelten Betätigungshebels 11 an, so daß für die
zweite Betriebsstufe (Pulverausstoß mit verminderter Ausstoßmenge) ein deutlicher Anschlag oder Druckpunkt
spürbar ist. Der Betätigungshebel 11 ist im oberen is
Teil der Feuerlöschpistole an deren Gehäuse bei 12 gelagert. Unterhalb des Kanals 2 ist an diesen
Betätigungshebel 11 der Bedienungshebel 5 bei 13 angelenkt Der Mitnehmer 9 greift zwischen zwei Bunde
14 und 15 an einer Führungs- und Betätigungsstange 16 ein, die fest mit dem Absperrorgan 3 verounden ist, so
daß über diesen Mitnehmer 9 und die Betätigungsstange 16 die Mitnahme des Absperrorgans 3 vom Bedienungshebel
5 gegen die Kraft einer Feder 18 (siehe Zeichnung) erfolgt Die weiteren Merkmale der
Feuerlöschpistole, insbesondere die Lagerung der Betätigungsstange 16 und der Hebel gehen aus der
Zeichnung hervor.
Bei weiterer Bewegung des Bedienungshebels 5 wird der Betätigungshebel 11 mitgenommen, der bis dahin an
einem Zapfen 19 anlag. Dadurch ändert sich das Übersetzungsverhältnis vom Bedienungshebel 5 zum
Absperrorgan 3 und dadurch ändert sich der dem Bedienungshebel 5 zugeordnete Weg -In bezug auf den
Weg, den das Absperrorgan 3 ebenfalls zurücklegt Durch das geänderte Obersetzungsverhältnis gibt das
Absperrorgan 3 den vollen Querschnitt des Mantelrohres frei, so daß der volle Pulverausstoß erreicht wird.
Das Obersetzungsverhältnis der Hebel 5 und 11 ist den erforderlichen Wegen des Absperrorgans 3 und
detn am Absperrorgan 3 auftretenden Kräften anzupassen. Der Feuerlöschpistolengriff ist mit 17 bezeichnet
Durch die stufige Ausbildung des Obersetzungsverhältnisses
ergeben sich jeweils ausgeprägte Druckpunkte, deren jeder einer der Stufen des Absperrorgans 3 im
Mantelrohr und demnach je einem bestimmten Betriebszustand entsprechend einer anderen Austrittsöffnung
4 zugeordnet ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Feuerlöschpistole für Pulveriöschanlagen oder
einrichtungen, in der zur Einstellung einer zeitlichen
Ausstoßmenge nach Wahl der Querschnitt der Austrittsöffnung für das Pulver-Gasgemisch oder für
das Pulver oder Gas in mehreren Stufen veränderbar ist, gekennzeichnet durch ein Absperrorgan
(3), das als abgestufter Zylinderkörper (7, 8) mit Dichtkegel (6) ausgebildet ist, dessen Stufen
jeweils auf einem Teil des Bewegungsweges in Richtung der Längsachse des Absperrorgans (3) bei
der Austrittsöffnung (4) der Feuerlöschpistole einen bestimmten Querschnitt freigeben, und durch einen
bei der Betätigung mittels eines Bedienungshebels (5) mindestens zwischen zwei Stufen deutlich
spürbaren Druckpunkt oder Anschlag.
2. Feuerlöschpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschni; t der Austrittröf fnung
(4) in wenigstens drei Stufen veränderbar ist.
3. Feuerlöschpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei den drei Stufen des
Querschnitts der Austrittsöffnung (4) diese den Betriebszuständen »Gasentladung«, »Pulverausstoß
mit gedrosselter Ausstoßmenge je Zeiteinheit« und »Pulverausstoß mit voller Ausstoßmenge je Zeiteinheit«
entsprechen.
4. Feuerlöschpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel
(5) als Doppelgelenkhebel derart ausgebildet ist, daß die Kräfte und Wege zu seiner Betätigung
der jeweiligen Ausstoßmenge angepaßt sind.
5. Feuerlöschpistole nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Doppelgelenkhebel bildenden Bedienungshebel (5) und
Betätigungshebel (11) zwischen 1 :2 und 1 :5 liegt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691943918 DE1943918C2 (de) | 1969-08-29 | 1969-08-29 | Feuerlöschpistole für Pulverlöschanlagen oder -einrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691943918 DE1943918C2 (de) | 1969-08-29 | 1969-08-29 | Feuerlöschpistole für Pulverlöschanlagen oder -einrichtungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1943918A1 DE1943918A1 (de) | 1971-03-11 |
| DE1943918C2 true DE1943918C2 (de) | 1984-04-26 |
Family
ID=5744098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691943918 Expired DE1943918C2 (de) | 1969-08-29 | 1969-08-29 | Feuerlöschpistole für Pulverlöschanlagen oder -einrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1943918C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1778223A (en) * | 1928-01-05 | 1930-10-14 | Allen W D Mfg Co | Hose nozzle |
| DE1884840U (de) * | 1963-06-28 | 1963-12-19 | Heinz Keilholz | Mehrzweckduese fuer trocken-handfeuerloescher. |
-
1969
- 1969-08-29 DE DE19691943918 patent/DE1943918C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1943918A1 (de) | 1971-03-11 |
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Legal Events
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