DE1942461A1 - Vorrichtung zum Entwassern von Massen,?sbesondere Nahrungsm?tteln,bei med?ger Temperatur auf einem Forderband - Google Patents
Vorrichtung zum Entwassern von Massen,?sbesondere Nahrungsm?tteln,bei med?ger Temperatur auf einem ForderbandInfo
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Description
für
Herrn Professor Henri irriffon, 2, Place itlazas, Paris
Herrn Professor Henri irriffon, 2, Place itlazas, Paris
betreffend
Vorrichtung zum Entwässern von Massen, insbesondere Nahrungsmittel bei niedriger Temperatur auf einem
Förderband.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
kontinuierlichen Entwässerung von Massen, insbesondere Nahrungsmitteln, die in Form einer Creme vorliegen, wobei man bei nur
wenig erhöhten Temperaturen unterhalb 60° und bei einem Druck in der Nähe des Druckes der Umgebung arbeitet.
Es ist bekannt, bei der Entwässerung die zu behandelnden Massen zu zerreiben, damit sie in rorm einer Paste oder Creme vorliegen,
die der oben genannten Entwässerung unterworfen wird.
Bekannte Verfahren bestehen darin, daß man die Verdampfung des Wassers bei niedrigem atmosphärischem Druck unter Einwirkung
von Wärme bewirkt. In diesem Fall wird das Produkt Temperaturen in der Größenordnung von 80 bis 130° unterworfen, was eine beträchtliche
Zerstörung des Produktes bewirkt, insbesondere wenn es biologischen Ursprungs ist.
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1 9 U '>'
/: ί; ö
V/eitere bekannte Verfahren bestehen darin, da3 man die Verdampfung des Wassers durch kombinierte Einwirkung einer starken
.-.bkühlung und des Vakuums bewirkt. Dieses Verfahren erfordert
außerordentlich schwierige Installationen, die seine Anwendung auf die Trocknung von Produkten von sehr großem 7/ert beschränken,
Indessen führen alle diese Verfahren zur Veränderung der inneren strukturen von Nahrungsmitteln, die alle Stoffe ciolo^ischen Ursprungs
sind, und ihrer organoleptischen Eigenschaften und zu ihrer Eignung zur Konservierung.
Allein die Verfahren, die sich einer Entwässerung unter Einwirkung
eines Luftstrome3 oder eines geeigneten Gases bedjaien,
das man mit einer optimalen Menge von Kalorien beladen kann, vermeiden diese Nachteile, denn sie gestatten es, die Stoffe
biologischen Ursprungs in den Grenzen der biologischen oder phvoiol---o':..3 '.·:-- ■. Temperatur zu behandeln, und zwar sowohl für
Substanzen pflanzlichen sowie auch tierischen Ursprünge, nämlich
zwischen 10 und 55°. Man erkennt, daß unter diesen Bedingungen die Ausbeute des Verfahrens, das sehr einfach und wohlbekannt
ist, in einem Raum, der als Trog bezeichnet wird, erzielt wird, in dem die zerriebene Substanz auf ebenen Oberflächen einem
mehr oder minder erwärmten oder mehr oder minder intensiven Luftstrom unterworfen wird, nur mäßig sein kann. Man kann es
nur durchführen, indem man die Auflageflächen und da3 Volumen
des Behälters vergrößert. Die Arbeit der Zerkleinerung des Ausgangsmaterials
und die Wiedergewinnung des getrockneten Produkts werden dann beträchtlich und stellen einen beachtlichen
Nachteil dar.
Man hat daran gedacht, diesen Nachteil zu überwinden, indem man eine Vorrichtung verwendet, die kontinuierlich arbeitet und in
der die zu trocknende Substanz auf einem Förderband ausgebreitet wird, das in einer geschlossenen Vorrichtung umläuft, die von
einem warmen Gasstrom, Im allgemeinen von Luft, durchströmt wird.
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■'·..-,.- BA* OWIQiMAL
■'·..-,.- BA* OWIQiMAL
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Verbesserung dieser Vorrichtungsart und betrifft eine Vorrichtung zum entwässern,
die ein Förderband enthält, auf dem die zu trocknend*3 Jubstan;: ausgebreitet ist, wobei dieses Förderband in dem abgeschlossenen
Raum umläuft, der von warmer Luft durchströmt wird, und gekennzeichnet ist durch ein endloses Förderband;
einen ersten Raum, der die obere Bande des Förderbandes umgibt; einen zweiten Kaum, getrennt von dem vorhergehenden, der die
untere Bande des Förderbandes umgibtj Mittel, die durch Ansaugen eine Luftzirkulation von einem Ende zum anderen de.3 ersten
Raumes in einem Jinn entgegengesetzt dem öinn des Umlaufs des
Förderbandes erzeugen; Mittel, die durch Ansaugen einen Luftumlauf von einem 2nde zum anderen Ende des zweiten Raumes in
Umlaufsrichtung des Förderbandes erzeugen; Mittel zum Erwärmen
der einen und der anderen der genannten Luftleitungen von Luft
bei ihrem Eintritt in den einen und, oder den anderen Räumen; Mittel, die die zu entwässernde dubstanz beim Eintritt zur
oberen Bande des Förderbandes ausbreiten und Mittel, die die getrocknete Substanz von der unteren Förderbande entnehmen.
Vorzugsweise wird das Ansaugen der Luft durch ein oder mehrere Gebläse bewirkt, und die Eintritteöffnungen der Luft sind mit
Widerstandsheizungen ausgerüstet.
Der Beschickungstrichter für die zu entwässernden Massen enthält
an seinem unteren Ende eine öffnung von rechteckiger Form, die in einer Ebene liegt parallel zur Ebene des Förderbandes,
wobei diese Öffnung partiell durch eine bewegliche Wand verschlossen ist, die an der stromaufwärts liegenden Seite der
Öffnung befestigt ist, wobei der Abstand, der die innere Öffnung
des Trichter, von der Oberfläche des Förderbandes trennen, regelbar ist.
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^ORIGINAL INSPECTED
Als ueispiel und zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung
sind auf der beigefügten Zeichnung dargestellt:
I'igur 1 eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform
der Vorrichtmg gemäß der Erfindung im Jchnitt,
;'igur 2 eine schematische Ansicht von oben, mit einem partiellen
!Schnitt, der /igur 1,
Figur 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A der Figur T,
Figur 4 eine Detailansicht in größerem Maßstab des Beschickungetrichters der Vorrichtung nach Figur 1,
Figur 5 eine Detailansicht in vergrößertem Maßstab.der Vorrichtung
zur Gewinnung der getrockneten Stoffe,
Figur 6 und 7 Detailansichten in vergrößertem Maßstab der Vorrichtung
der Abtrennung der getrockneten Masse von der tragenden Oberfläche.
Indem man sich auf diese Figuren bezieht, sieht man, daß die
Maschine aus einem endlosen Förderband 1 besteht, das zwischen zwei Walzen 2 und 3 ausgespannt ist, von denen eine eine Antriebswalze
ist.
Der obere Teil (Bande) 1a dieses Förderbandes wird durch mehrere
4
Walzen getragen, die mit der Unterseite des Förderbandes in Berührung stehen; der untere Teil (Bande) 1b des Förderbandes ist durch eine Reihe von Scheiben 5 abgestützt, die drei zu drei auf Wellen 6 gelagert sind. Jede dieser Scheiben 5 ist mit einer Randeinfassung 7 derart versehen, daß die Scheiben 5 nicht mit der Außenseite des Förderbandes 1 an ihren Haltestellen 8 in Berührung stehen.
Walzen getragen, die mit der Unterseite des Förderbandes in Berührung stehen; der untere Teil (Bande) 1b des Förderbandes ist durch eine Reihe von Scheiben 5 abgestützt, die drei zu drei auf Wellen 6 gelagert sind. Jede dieser Scheiben 5 ist mit einer Randeinfassung 7 derart versehen, daß die Scheiben 5 nicht mit der Außenseite des Förderbandes 1 an ihren Haltestellen 8 in Berührung stehen.
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Diese Walzen 4 und Scheiben 5 gestatten es, die Oberfläche so wenig wie möglich zu spannen, was einerseits seine Deformierung
und seine Zerstörung vermeidet und andererseits gestattet, jede Neigung sowohl des unteren Teiles als auch des oberen Teiles
zu unterbinden.
Der Teil 1 a des Förderbandes zirkuliert in einem Raum 9» während
der Teil 1b in einem Raum 10 zirkuliert. Seide Räume sind unabhängig
voneinander und durch einen Verschluß VI getrennt.
Der obere Raum 9 ist mit einer öffnung 12 zur Zuführung von Luft,
mit einer Mehrzahl von Widerstandsheizungen 13 und einer öffnung 14 zur Abführung von Luft, ausgerüstet mit einem Sauggebläse 15,
versehen. Die öffnungen 12 und 14 sind derart angeordnet, daj
der Umlauf von Luft, hervorgerufen durch die Turbine 15, im Sinne entgegengesetzt des Umlaufs des Förderbandes 1a verläuft,
das heißt, wie dargestellt ist im Beispiel der Figur 1, daß das Förderband 1 sich in dem angegebenen Sinn nach dem Pfeil f.
verschiebt, daß das obere Teil 1a sich also von rechts nach links verschiebt, während die Luft von links nach rechts (Pfeil
fp) zirkuliert.
In analoger Weise ist der untere Raum 10 mit einer Öffnung 16 zur Zuführung von Luft, mit einer Vielzahl von Widerstandsheizungen
17» und einer Öffnung 18 zur Abführung von Luft, ausgerüstet mit einem Sauggebläse 19, ausgerüstete Die Öffnungen
16 und 18 sind derart angeordnet, daß die Zirkulation der Luft, hervorgerufen durch das Gebläse 19 im Sinne der Bewegung der
Bande 1b verläuft, das heißt, wie es in dem Beispiel von Figur 1 dargestellt ist, daß das Förderband sich im Sinne, wie er angegeben
ist durch den Pfeil f. verschiebt, wobei sich der untere
Teil 1b von links nach rechts verschiebt, und die Luft gleicherweise
von links nach rechts zirkuliert (Pfeil f,}.
Am Anfang der Bande 1a ist eine Einrichtung 20 zur Zuführung der trockenen Substanz, und am Ende der Bande 1b ist eine Ein-
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richtung 21 zum Auffangen des getrockneten Produktes vorgesehen.
Man sieht, daß die beiden Teile 1a und 1b de3 Förderbandes 1 ausgenutzt sind, was bewirkt, daß man einen Trockenv/eg hat,
der doppelt so lang ist, wie sie gewöhnlich bei Förderbändern verwendet werden.
Auf der anderen deite ist der Umlauf der Luft bezogen auf das
Förderband und des Produktes ist so angeordnet, daß er in
dem Raum 10 , gegenüber dem Kaum 9, umgekehrt verläuft, wobei durch diese Anordnung dann das Produkt, das oei 20, eintritt,
steigend erwärmt wird, um 3eine Höchsttemperatur bei der Walze 3 zu erreichen und dann steigend abgekühlt wird, um bei 21
bei einer Temperatur auszutreten, die möglichst nahe der umgebenden
Temperatur ist. Dieser progressive Anstieg der Temperatur, gefolgt von einem progressiven Absteigen, vermeidet
alle Zerstörungen der organoleptischen Eigenschaften
des biologischen Ausgangsproduktes, die durch Lrutale Termperaturänderungen
erzeugt wurden.
Außerdem ergibt sich, daß die Zirkulation der Luft, die erhalten wird durch die gewählte Ansaugung im Innern der beiden
Räume 9 und 10 eine geringe Erniedrigung ergibt, die, oogleich
sie schwach ist und ohne schädlichen Einflu3 auf die organoleptischen Eigenschaften der Substanzen in bemerkenswerter Art begünstigt,
und den Verlauf der Verdampfung beschleunigt.
Die verschiedenen Parameter, Geschwindigkeit des Föi^derbandes 1,
G-eschwindigkeit und Ausmaß des Luftumlaufs, Temperaturen der Produkte können leicht nach dem .Vunsch durch bekannte Mittel
eingestellt werden.
Für jede Art von Stoffen die behandelt werden sollen und gemäß
dem Wassergehalt dieser Stoffe werden Regulierungen dieser Parameter derart bewirkt, daß für pflanzliche und tierische
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19/4 .V
itohiätoffe die Temperatur w:üirend der Jesamtdauer des Aufenthalts
der stoffe in der Vorrichtung unterhalb von 38 bis 40°
bleibt, FUr die otoffe, die man einem Vorkochen unterwirft,
kann man im allgemeinen ein etwac höheres thermisches Niveau
anwenden, ohne jedoch eine Temperatur von im allgemeinen 6ü z\i überschreiten.
Die Figur 4 stellt eine detaillierte Art des Beschickungstrichters
vor, dargestellt unter 20 auf der Figur 1. oie besteht
aus einem behälter 22 in Form einer abgeschrägten und umgekehrten Pyramide, einer rechtwinkligen Öffnung 23 an
seinem unteren Ende, die sich in einer Ebene parallel zum
Förderband- Teil 1a befindet.
Diese öffnung 23 ist zumindestens* teilweise durch eine bewegliche
Wand 24 verschlossen, die nur an der V/and stromaufwärts
des Behälters 22 befestigt ist. Dieser ist an den Befestigungen 23, ausgerüstet mit Regelorganen 26 für eine veränderliche
Höhe oberhalb des Förderbandes 1a aufgehängt. Man sieht, daß der Raum, der die öffnung 23 von dem Förderband 1a
trennt, nach V/uns cn geregelt werden kann, was bewirkt, daß man die longitudinale Öffnungsbreite 27, zwischen dem Ende der geschmeidigen
Wand 24 und dem unteren Rand der Wand stromabwärts des Vorrichtmgsbehälters 22 variieren kann. Die Masse tritt
durch die Öffnung 27 aus und lagert sich auf der Oberseite des Förderbandteiles 1a in einer zusammenhängenden Schicht von
gleichmäßiger Dicke ab.
Gewisse Substanzen treten nur mit Mühe aus und man kann, wie es auf Figur 4 dargestellt ist, eine vibrierende Platte 28
vorsehen.
Diese vibrierende Platte 28 ist senkrecht zum Behälter 22 unter dem Förderband 1a angeordnet. Sie ist über einen Hebel 29 an
einer Exzenterscheibe 30 angeschlossen, die durch einen IJotor
31 angetrieben wird. Die Vibrationsbewegungen·der Platte 28
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W8PBÖW
übertragen sich auf den Förderbandteil 1a und damit auf die bewegliehe Wand 24, was ein stoßweises, aber gleichmäßiges Austreten
des otoffes bewirkt, der in dem Behälter 22 enthalten ist*
Es ist klar, daß es vorzuziehen ist, diese Austrittsmenge so weit
wie möglich auf einer im wesentlichen konstanten Höhe zu halten.
Lie Erfahrung zeigt, daß die behandelten υtoffe sich in drei
grundlegende Kategorien klassifizieren, wenn sie ein gewisses Maß der Auftrocknung erreichen, das ausreicht, damit sie al3
vollständig trocken anzusehen sind» Da3 heißt, daß sie einen restlichen Wassergehalt haben von 3 bis 67S.
Im ersten Fall ist die Masse schwammig und bröckelig und haftet an der Oberfläche des Förderbandes 1b. In diesem Fall kann die
Masse leicht mit Hilfe von Bürsten abgenommen werden, vorzugsweise verwendet man, wie dies in der Figur 1 dargestellt ist
zwei Bürsten 32, die sich im entgegengesetzten Sinne drehen, die eine gegen die andere.
In dem zweiten Fall besteht die Masse aus einem mikroporösen Stoff von harter Konsistenz oder ist glasartig, scheint stark
an der Oberfläche zu hängen, weist aber in Wirklichkeit leichte Risse auf, in diesem Fall ordnet man auf der Höhe des Aufnahmekegels
21 die Vorrichtung an, wie sie in Figur 6 dargestellt ist.
Diese Vorrichtung besteht aus zwei Bürsten 32, die die Masse von der tragenden Oberfläche durch einen statischen
oder dynamischen Abschaber 35 ablösen sollen, der dies durch Abschaben und schließlich durch zwei Walzen 33,und 34 erreicht,
die in Abständen an der Bande 1b auf verschiedenen Höhen angeordnet
sind, was bewirkt, daß sie zwei Verdrehungen des Förderbandes im entgegengesetzten Sinne hervorrufen, um die letzten
Bruchstücke der Masse abzulösen.
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In einem drittel Fall löst sich die Masse spontan von .ier Unterlage
ab, wenn sie trocken ist. In diesea Fällen regelt man vor allem die Temperatur und den Austritt der Luft aus dem Raum 9
derart, dai3 dieser Zustand der Materie erst in dem unteren Raum 10 auftritt, wo die Luft sich in dem gleichen Sinne wie die
Förderbande 'b verschiebt and die i'.asse, die sich von dem Förderband
ablöst, mitnehmen kann.' Dann sieht man bevorzugt eine Vorrichtung
analog derjenigen vor, iie auf der Figur 7 dargestellt ist. Diese Vorrichtung zeigt ein Filzfaserband 36, das mit seinem
stromaufwärts gelegenen iinde mit einem Aggregat von Bürsten
37 versehen ist, die gegeneinander rotieren, und an einem stromabwärts gelegenen Ende eine Gruppe von Bürsten 32 aufweist. Die
Bürsten 37 sind vorzugsweise ohne Kontakt mit der Oberfläche des Förderbandes 1b angeordnet, und die Barsten 52 stehen in Xontakt
damit.
Der Luftstrom der aus dem Raum 10 austritt, ist mit der getrokkneten
Masse, die davon abgetrennt werden :iruß, beladen. Hierzu
kann man eine Batterie von Oyelonen bekannter 3auart verwenden. Indessen können sich bestimmte Nahrungsmittel, die ziemlicn klebrig
sind, ungünstig verhalten, und inre Abtrennung in Cyolonen
ist nicht vollständig befriedigend. .Man ordnet dann einen Absehe
Lder an, analog demjenigen, der in der Figur 5 dargestellt ist.
Unter Bezug auf diese Figur sieht :nan, dai der Austritt des
Raumes 10 in die vertikale Achse gerichtet ist. In diese Ableitung 18 ist ein Drehfilter angeordnet, das aas einem zylindrischen
Filtermantel 33 besteht, montiert auf einer Armierung 39,
fixiert an einer Scheibe 40, die unter Drehung über ein umhulltes Kabel ,41 mitgeführt wird. In die untere Öffnung dieses Filters
ist das Ende 4-2 einer Leitung 43 eingeführt, die das Sauggebläse 19 trägt. Am unteren Ende der Leitung 13 ist ein abnehmbarer
Behälter 44 angeordnet. Die durch den Luftstrom aiitgeführten
Teilchen werden durch aas Filter 38 festgehalten., während der
Luftstrom, der von den Partikeln befreit ist durch die Leitung
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4-5 angesaugt wird. Die durch das Filter festgehaltenen Teilchen
werden durch die Zentrifugalkraft gegen die »Vände· der Leitung
18 geschleudert und fallen in den Sehälter 4-4.
- Patentansprüche' -
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ORBIMAL JNSPECTSD
Claims (1)
19/./>6 *
- 11 - ■
.- .. j" a t ΰ χι t ·ί η s ρ r ü o h e
f.1 .^ Vorrichtung ζ <v.\ intwüssern. von Müssen bei niedriger
^" Teiuperiit.jr auf -einen; i-'orderband, wooei dieses in einem
j.;tichlüssenen rcauir., der von einem warmen Luftstrom durchströmt
wird, zirkuliert, dadurch gekennzeichnet i^fe, daß
sie ein endloses rörderband (1; enthält, eine erste Kammer
(r4), die die obere runde des Förderbandes umgibt, eine
zweite Kammer (10), getrennt von der ersten, die die untere
:rande des Förderbandes umgibt, eine Ansaugeinrichtung (15)
Tür eine Luftzirkulation ύοώ. einem ünde zum anderen inde
der ersten Kammer in einem üinne entgegengesetzt zum Umlauf
des r'örderbanaes eine Ansaugeinrichtung (19) für eine
Luftsirkulation von einem ünde zum anderen Ende der zweiten
Kammer in Kiohtung des Umlaufes des rörderbandes, Heizungen,
(13, 17) die die Luft bei ihrem Antritt in der einen und/
oder anderen der genannten Kammern erwärmen, eine Einrichtung (20, 22) zur Zufuhr der zuitrocknenden blasse zur
oberen Bande des i'örderbandes und eine Einrichtung (21)
zur Abführung der getrockneten Masse von der unteren 3ande.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausaugeinrichtungen für die Luft aus Turbinen (15, 19)
bestehen«
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtungen aus Widerstandsheizungen (13, 17)
bestehen, die in den Eintrittsöffnungen (12, 16) für die Luft angeordnet sind.
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BA»
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 5 dadurch gekennzeichnet^ äaü
die- obere Bande aui- Y/alzen (4) gelagert ist, die sich gegen
die innere deite des Förderbandes abstützen und daß der
untere Teil des .Förderbandes von ocheiben (5) mit geringer
Auflagefläche getragen wird, die sich gegen die Außenseite des Förderbandes abstützen»
5. Fülltrichter für die Vorrichtung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem unteren Teil eine
rechtwinklige Öffnung (27) aufweist, die parallel zur Ebene
des.Förderbandes angeordnet ist, wobei diese öffnung teilweise
durch eine nachgjäiige Wandung (2"4j verschlossen ist,'
die .stromaufwärts zu dieser öffnung befestigt ist und die
sich ,auf der Oberseite des Förderbandes abstützt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fülltrichter durch Einrichtungen (25, 26) abgestützt
ist, die es ermöglichen, den Abstand, der seine untere
Öffnung von der Oberseite des Förderbandes trennt, zu verändern. ■ ■-■■■-
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine ochwingungsplatte (28) unter dem Förderband senkrecht zur öffnung des Fülltrichters vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Abtrennung von getrockneter Masse, die an der unteren
Bande (1b) des Förderbandes haftet, mehrere Bürsten (32) vorgesehen sind, die sich in entgegengesetztem Sinne zu- .*
einander drehen.
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9» Vorrichtung nach Anspruch 1 *■ 7, dadurch gekennzeichnet,
daß, zu?:.Abtrennung von getrockneter--!-,lasse, die an der
unteren Bande\("lb) des Förderbandes haftet,, zwei intermediäre
Wa.lz.en (33, .34). im Abstand zueinander auf verschiedenen
■Höhen..des .Förderbandes- vorgesehen sind, um eine -doppelte
Ablenkung des Förderbandes zu bewirken« .
IQ. Vorrichtung nach Anspruch 1 -. 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Abtrennung-von getrockneterKasse,,die sich spontan
von dem. Förderband ablöst, zum Auffangen aus dem Luftstrom
im unteren Kaum ein Hilfsförderband (36) vorgesehen ist.,
11, Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnetf daß
auf dem Hilfsförde;rDa.nci mehrere s.iQh drehenäe BUratenpaare
(32h 37) vorgesehen sind. .
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 -.7 dadurch gekennzeichnet, dal3
zum Auffangen von getrocknet ei" Masse, die sich spontan von
der unteren Sande: des Förderbandes ablöst und mit dem Luftstrom,
der den unteren Raum durchströmt, mitgeführt wird, ein Drehfilter C5bf 39, 40) mit senkrechter Achse vorgesehen
ist, in dessen Innerem das Ende einer Leitung angeordnet ist,
die zu der Ansaug turbine. (19)/führt.
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