DE1941717B2 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstel lung von Fasern aus thermoplastischen Ma teriahen, insbesondere von Glasfasern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstel lung von Fasern aus thermoplastischen Ma teriahen, insbesondere von GlasfasernInfo
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Description
billigen Schleuderkörper gearbeitet werden kann, mit
χ 5 dem sich auch billige Gläser verarbeiten lassen, die
insbesondere hinsichtlich ihrer Entglasung nicht kritisch ausgewählt werden müssen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vor- Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsrichtungen
zur Herstellung von Fisern aus thermo- gemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß
plastischen, mineralischen oder organischen Materia- zo durch die Zentrifugalkraft eine Materialschicht gelien.
insbesondere von Glasfasern, bei denen das ge- bildet wird, die durch Öffnungen gedrückt und in
schmolzene Material aus einem rotierenden Körper jeder Öffnung in mehrere dünne Materialströme zerausfließt
und dünne Materialströme bildet, die zu teilt wird, die zu Fasern ausgezogen werden.
Fasern ausgezogen werden. Dadurch, daß das schmelzflüssige Material inner-Bekannt sind folgende grundsätzliche Arten. 25 halb der Öffnungen in mehrere dünne Ströme zer-Das geschmolzene Material fällt auf den rotieren- teilt wird, können die Öffnungen unabhängig vom den Körper und wird durch Zentrifugalkraft über den zweckmäßigen Durchmesser der dünnen Ströme Rand des Körpers in Form dünner Ströme abge- einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben, schleudert und zu Fasern ausgezogen (siehe deutsche Hierdurch ist der in bezug auf die Art gemäß der Auslegeschriften 1 198 962, 1262523 und 1199431). 30 USA.-Patentschrift 3 014 235 als nachteilig beschrie-Dabei kann das Ausziehen durch weitere rotierende bene innige Kontakt der Öffnungswandungen mit Körper modifiziert werden (siehe deutsche Auslege- dem schmelzflüssigen Material stark verringert und Schriften 1 213 093, 1 089 522 und deutsche Patent- somit ein Verschleiß der Öffnungswandungen weitschrift 919 096). Diese bekannten Maßnahmen er- gehend vermieden. Die relativ großen Öffnungen geben nur ein geringes Faserausbringen, da mit ihnen 35 setzen sich auch nicht so schnell zu. Man kann also jeweils nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl von billige Gläser mit schlechteren Entglasungseigen-Schmelzfäden abgeschleudert werden kann. Außer- schäften verwenden. Dennoch erhält man ein großes dem läßt die Feinheit der Fasern vielfach zu wün- Ausbringen, da durch die Zerteilung des Materials sehen übrig. Es ist bekannt, das Ausziehen zu Fasern in den Öffnungen eine große Anzahl dünner Matedurch heiße Gasstrahlen zu ergänzen oder zu bewir- 40 rialströme entsteht, die sich leicht zu Fasern ausken. Hierdurch erhält man sehr viel feinere Fasern. ziehen lassen. Die Speisung der Öffnungen mit ge-Gemäß einer anderen Art wird das geschmolzene schmolzenem Material erfolgt durch einfaches AusMaterial einem rasch rotierenden hohlen Schleuder- breiten der Schmelze als Schicht über die Oberfläche körper zugeführt und durch Zentrifugalkraft durch des rotierenden Körpers unter Wirkung der Zentri-Schleuderöffnungen in der Umfangswandung des 45 fugalkraft. Die Konstruktion des rotierenden Körpers Schleuderkörpers hindurch ausgeschleudert und da- kann daher einfach und robust sein. Auch braucht bei zu Fasern ausgezogen (siehe deutsche Auslege- der die Öffnungen tragende Teil nicht aus teuren schrift 1 206 122). Auch bei dieser bekannten Maß- Legierungen zu bestehen.
Fasern ausgezogen werden. Dadurch, daß das schmelzflüssige Material inner-Bekannt sind folgende grundsätzliche Arten. 25 halb der Öffnungen in mehrere dünne Ströme zer-Das geschmolzene Material fällt auf den rotieren- teilt wird, können die Öffnungen unabhängig vom den Körper und wird durch Zentrifugalkraft über den zweckmäßigen Durchmesser der dünnen Ströme Rand des Körpers in Form dünner Ströme abge- einen verhältnismäßig großen Durchmesser haben, schleudert und zu Fasern ausgezogen (siehe deutsche Hierdurch ist der in bezug auf die Art gemäß der Auslegeschriften 1 198 962, 1262523 und 1199431). 30 USA.-Patentschrift 3 014 235 als nachteilig beschrie-Dabei kann das Ausziehen durch weitere rotierende bene innige Kontakt der Öffnungswandungen mit Körper modifiziert werden (siehe deutsche Auslege- dem schmelzflüssigen Material stark verringert und Schriften 1 213 093, 1 089 522 und deutsche Patent- somit ein Verschleiß der Öffnungswandungen weitschrift 919 096). Diese bekannten Maßnahmen er- gehend vermieden. Die relativ großen Öffnungen geben nur ein geringes Faserausbringen, da mit ihnen 35 setzen sich auch nicht so schnell zu. Man kann also jeweils nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl von billige Gläser mit schlechteren Entglasungseigen-Schmelzfäden abgeschleudert werden kann. Außer- schäften verwenden. Dennoch erhält man ein großes dem läßt die Feinheit der Fasern vielfach zu wün- Ausbringen, da durch die Zerteilung des Materials sehen übrig. Es ist bekannt, das Ausziehen zu Fasern in den Öffnungen eine große Anzahl dünner Matedurch heiße Gasstrahlen zu ergänzen oder zu bewir- 40 rialströme entsteht, die sich leicht zu Fasern ausken. Hierdurch erhält man sehr viel feinere Fasern. ziehen lassen. Die Speisung der Öffnungen mit ge-Gemäß einer anderen Art wird das geschmolzene schmolzenem Material erfolgt durch einfaches AusMaterial einem rasch rotierenden hohlen Schleuder- breiten der Schmelze als Schicht über die Oberfläche körper zugeführt und durch Zentrifugalkraft durch des rotierenden Körpers unter Wirkung der Zentri-Schleuderöffnungen in der Umfangswandung des 45 fugalkraft. Die Konstruktion des rotierenden Körpers Schleuderkörpers hindurch ausgeschleudert und da- kann daher einfach und robust sein. Auch braucht bei zu Fasern ausgezogen (siehe deutsche Auslege- der die Öffnungen tragende Teil nicht aus teuren schrift 1 206 122). Auch bei dieser bekannten Maß- Legierungen zu bestehen.
nähme kann das Ausziehen zu Fasern durch heiße Bei einer Art des erfindungsgemäßen Verfahrens
Gasstrahlen ergänzt oder bewirkt werden (siehe 50 wird die Zerteilung durch Gasströme bewi.-kt, die
USA.-Patentschrift 3 014 235). Diese bekannten zusammen mit dem geschmolzenen Material durch
Maßnahmen ermöglichen ein großes Ausbringen, da die Öffnungen hindurchtreten. Diese Gasströme könman
bei ihnen in der Umfangswandung des hohlen nen zugleich das geschmolzene Material durch die
Schleuderkörpers eine große Anzahl von Reihen von Öffnungen drücken und gegebenenfalls auch das
Schleuderöffnungen übereinander angeordnet hat 55 Ausziehen der dünnen Materialströme zu Fasern be-
und somit eine große Anzahl von Schmelzfäden, ab- wirken. Hierdurch können die Konstruktion vergeschleudert
wird. Bei Verwendung heißer Gase er- einfacht und der Gasverbrauch herabgesetzt werden.
hält man zudem sehr feine Fasern. Nachteilig bei Das Drücken des geschmolzenen Materials durch die
diesen bekannten Ausführungen ist es, daß die ver- Öffnungen kann aber auch zusätzlich oder allein
hältnismäßig kleinen Schleuderöffnungen durch d'e 60 durch Zentrifugalkraft erfolgen. Auch können zum
Wirkung des innigen Kontaktes der Öffnungswandun- Ausziehen der Materialströme zu Fasern zusätzlich
gen mit dem Materialschmelzfluß rasch verschleißen. oder allein gesonderte Gasströme verwendet werden.
Außerdem muß man bei dieser Art verhältnismäßig Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchteure
Gläser mit bestimmten Eigenschaften (Ent- führung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ausglasungsgeschwindigkeit,
Viskosität usw.) verwenden, 65 gegangen worden von einer Ausführungsart mit einem
damit sich die Löcher insbesondere an den kälteren rotierenden Körper mit Öffnungen zum Ausschleu-Stellen
des Schleuderkörpers nicht in ganz kurzer dem des ihm zugeführten geschmolzenen Materials
Zeit zusetzen und der Schleuderkörper stillgesetzt in Form der dünnen Materialströme, die zu den Fa-
sern ausgezogen werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
ist gekennzeichnet durch eine Ausbildung de-, rotierenden Körpers ah eine um eine vertikale
Achse rotierende Scheibe, durch ein der Scheibe koaxial zugeordnetes Sammelbecken für das geschmolzene
Material, durch eine Ausbildung der oberen Oberfläche der Scheibe als Support für die aus dem
Sammelbecken austretende und zum äußeren Bereich der Scheibe fließende Materialschicht und durch
öffnungen im äußeren Bereich der Scheibe, durch die das Material gedrückt und in jeder Öffnung in mehrere
dünne Ströme zerteilt wird.
Bin Schleuderkörpcr in Scheibenform ist robust und einfach herzustellen, braucht nicht aus teuren
Spcziallegierungcn zu bestehen, da ein die Öffnungen
tragender Umfangsmantel. der sich unter der Einwirkung der Hitze und der Schleuderkraft verziehen
kann, in Wegfall kommt, ist betriebssicher und hat eine lange Lebensdauer. Durch das koaxial zur
Scheibe angeordnete Sammelbecken für das Material ist gewährleistet, daß das geschmolzene Material in
gleichmäßiger Schichtdicke den Öffnungen zugeführt wird.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsart der crfindungsgcmäßen Vorrichtung sind die
Wandungen der öffnungen oder Schlitze profiliert, insbesondere mit Kanälen versehen. Hierdurch wird
die Zerteilung des durch die Öffnungen oder Schlitze hindurchlrclenden Materials in die gewünschte Anzahl
von Materialslrömcn begünstigt.
Γη der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
crfindungsgcmäßen Vorrichtung und sonstige der Erläuterung der Erfindung dienende Beispiele dargestellt.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf diese Beispiele bzw. auf die Zeichnung. Sie beinhaltet
aber zugleich eine weitere allgemeine Beschreibung der Erfindung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Axialschnitt von einer ersten Ausführungsform,
Fig.2 einen vertikalen Axialschniu von einer
Variante,
Fig. 3 einen vertikalen Axialschniu von einer zweii'·" Ausführungsform,
Fig.4 einen vertikalen Axialschniu von einer
anderen Ausführungsform,
Fig. 5 und 6 Dctaildarstellungcn von der Anordnung
der Öffnungen in Form von Schlitzen,
Fig. 7 und S Schnitt und Draufsicht von einem Schlitz,
Fig. 9 und ίθ Dctaildarstellungen von der Anordnung
von Öffnungen in Kreisform,
Fig. 11 und 12 Schnitt und Draufsicht von einer
öffnung.
Bei einer Ausführungsform gemäß Fig. 1 umfaßt
die Vorrichtung eine Scheibe 1, der eine Rotationsbewegung um ihre Achse erteilt wird mittels einer
hohlen Welle 2, die sich unter Zwischenschaltung von Lagern 3 in einem Schaft 4 dreht, welcher eine
Kammer 5 umfaßt, in der ein Kühlmedium zirkuliert. Konzentrisch zur Achse der Scheibe 1 ist eine kreisförmige
Rinne 6 vorgesehen. Andererseits hat die Scheibe in der Nähe ihrer Peripherie öffnungen 7
oder Schlitze, über deren Ausbildung und Verteilung auf der Scheibe weiter unten Ausführungen im einzelnen
gemacht werden.
Die Vorrichtung umfaßt auch einen ringförmigen Brenner 8, dessen Auslrittsöffnung für die Gase die
Zone der Scheibe umfaßt, die die öffnungen 7 trägt.
An der Peripherie der Scheibe sind Labyrinthdichtungen
9 vorgesehen zur Bewirkung der Abdichtung gegenüber den Verbrennungsgasen. Das Profil de?
inneren Randes 10 der Austrittsöftnung des Brenners ist derart ausgebildet, daß den zum Innern der
Scheibe hin entweichenden Gasen eine Geschwindigkeit gegeben wird, die genügend niedrig ist. daS das
Fließen des Glases zu den Öffnungen 7 hin nicht gestört wird. Ferner ist ein Schirm 11 vorgesehen, der
ίο den unteren Teil der inneren seitlichen Wandung des
Brenners umgibt.
Der Strom 12 aus Glas oder einem anderen thermoplastischen Material fällt in die Rinne 6. wo er
eine Reserve bildet. Aus dieser breitet sich das Glas als Schicht 13 über den oberen Teil der Scheibe aus
und erreicht die peripherische Zone dieser Scheibe unter der Wirkung der Zentrifugalkraft. In dieser
Zone ist das Glas durch die Wirkung der vom Brenner 8 erzeugten Gasströme auf eine hohe Temperatur
ao gebracht und einem beträchtlichen Druck unterworfen.
Unter der Wirkung dieses Druckes tritt es gleichzeitig mit den vom Brenner kommenden Gasen durch
die Öflnungen 7 hindurch, wobei es einer plötzlichen
Richtungsänderung unterworfen wird. Die Glasschicht verwandelt sich in eine große Zahl dünner
Primärstrome durch die Zerteilung infolge des Durchtritts durch die Öffnungen 7. Diese primären dünnen
Ströme werden beschleunigt und ?u Fasern ausgezogen durch die durch den Brenner S ausgeschleuderten
Gasstrahlen.
Eine Gebläseeinrichtung 14 ist vorgesehen, die an
einer Leitung 15 montiert ist, welche im Innern der Welle 2 angeordnet und am Schaft 4 befestigt ist. Die
Gebläseeinrichtung wird gespeist mit Luft oder Dampf über eine Rohrleitung 16. Diese Einrichtung
begünstigt die Entfernung der Fasern.
Außerdem ist ein Rohr 17 im Innern der Leitung 15 vorgesehen. Dieses speist Zerstäuber 18 mit einem
Binder, wobei der Binder auf den Ringstrom 19. der aus den erzeugten Fasern gebildet wird, geschleudert
wird.
Die Schleuderscheibe gemäß dieser Ausführungsart ist von einfacher Konstruktion und sehr robust.
Sie weist auch keinen öffnungen tragenden Umfangsmantel
auf. der sich unter Einwirkung der Hitze und der Zentrifugalkraft verzieht. Sie ist mit Löchern
relativ großen Durchmessers versehen, die keiner; schnellen Verschleiß unterworfen sind und sich aucV
nicht schnell zusetzen, hat somit eine lange Lebensdauer und ermöglicht die Verwendung von billigerer
Legierungen und billigen Gläsern. Ein weiterer gro ßer Vorteil besteht in der ausgezeichneten Ausnutzung
der gesamten zugeführten Heißgasmenge, d; das Erhitzen der Glasschicht und der Schleuder
scheibe, das Hindurchpressen des Glases durch di( öffnungen, die Zerteilung des Glases in eine Vielzah
von Glasströmen und das Ausziehen der Glasströrm zu Fasern durch ein- und denselben Gasstrom er
folgt.
Die Fig.2 zeigt eine Vorrichtung, die eine Va riante gegenüber derjenigen der Fig. 1 ist. Bei diese
Variante hat die Scheibe 1 einen erhöhten Rand ic auf dem die Zerteilungsöffnungen 7 vorgesehen sine
Der Brenner 8 hat seinerseits eine öffnung, die en! sprechend dem erhöhten Rand der Scheibe geneij
ist.
Die primären dünnen Ströme werden beschleunii
und ausgezogen durch den Gasstrahl, der aus dem Vorrichtung kann vervollständigt werden, wie beim
Brenner 8 austritt, und sie werden anschließend vorhergehenden Beispiel, durch eine Gebläseeinrich-
erfaßt von einem zweiten Brenner oder Dampf- tung, die auf die erzeugten Fasern wirkt, und durch
gebläse 35. Zerstäuber für einen Binder.
Diese Ausführungsart ermöglicht ebenfalls die 5 Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4 wird die
Verwendung von billigen Gläsern. Wenn auch der Umwandlung der Schicht aus dem zu zerfasernden
die Öffnungen tragende Teil der Scheibe bei dieser Material, wie beispielsweise Glas, zu primären dün-Ausführungsart
aus widerstandsfähigerem Material nen Strömen mittels der Zerteilungsöffnungen allein
bestehen muß als bei der Ausführung gemäß Fig. 1. durch die Wirkung der Zentrifugalkraft erreicht. In
so braucht es nicht so widerstandsfähig zu sein wie io diesem Falle ist es nötig, daß der Winkel λ, den die
bei den bekannten zuvor beschriebenen Vorrichtun- Achse jeder öffnung 36 mit der Normalen zur Obergen,
bei denen der die öffnungen tragende Umfangs- fläche des Zentrifugalkörpers 37 bildet, genügend
mantel senkrecht zur Richtung der Schleuderkraft groß ist. Praktisch kommt in Frage ein Winkel zwiangeordnel
und somit der Einwirkung der Schleuder- sehen 50 und 80°. Man begünstigt das Anhaften der
kraft voll ausgesetzt ist. Hinzu kommt noch, daß die 15 Glasschicht 38 an der Oberfläche des Zentrifugalöffnungen
beim Erfindungsgegenstand einen relativ körpers, indem man der oberen Oberfläche dieses
großen Durchmesser aufweisen, wodurch der Ver- Körpers eine leichte Krümmung gibt,
schleiß der Schleuderöffnungen herabgesetzt wird. Eine Heizeinrichtung 39 in Form eines Strahlungs-Die Verwendung von zwei getrennten Gasströmen brenners oder eines Infrarotstrahlers ermöglicht es, hat den Vorteil, daß die Menge und die Geschwin- 20 die Glasschicht 38 auf einer geeigneten Temperatur digkeit des heißen Gases herabgesetzt und der zweite zu halten. Die primären dünnen Ströme 40, die von Gasstrom relativ kalt, z. B. Dampf sein kann. Durch den Zerteilungsöffnungen ausgehen, werden erfaßt die Möglichkeit einer getrennten Regelung des und ausgezogen von einem Gasstrahl von großer Ge-Durchtritts des Glases durch die öffnungen und des schwindigkeit, der durch einen Brenner 41 oder ein Ausziehens der Glasströme zu Fasern ist es möglich, 25 Dampfgebläse erzeugt wird. Eine Blasvorrichtung 42, die Betriebsbedingungen dieser Vorrichtung den je- die mit Luft oder Dampf gespeist wird, ermöglicht weiligen Bedürfnissen anzupassen und je nach die Entfernung der Fasern.
schleiß der Schleuderöffnungen herabgesetzt wird. Eine Heizeinrichtung 39 in Form eines Strahlungs-Die Verwendung von zwei getrennten Gasströmen brenners oder eines Infrarotstrahlers ermöglicht es, hat den Vorteil, daß die Menge und die Geschwin- 20 die Glasschicht 38 auf einer geeigneten Temperatur digkeit des heißen Gases herabgesetzt und der zweite zu halten. Die primären dünnen Ströme 40, die von Gasstrom relativ kalt, z. B. Dampf sein kann. Durch den Zerteilungsöffnungen ausgehen, werden erfaßt die Möglichkeit einer getrennten Regelung des und ausgezogen von einem Gasstrahl von großer Ge-Durchtritts des Glases durch die öffnungen und des schwindigkeit, der durch einen Brenner 41 oder ein Ausziehens der Glasströme zu Fasern ist es möglich, 25 Dampfgebläse erzeugt wird. Eine Blasvorrichtung 42, die Betriebsbedingungen dieser Vorrichtung den je- die mit Luft oder Dampf gespeist wird, ermöglicht weiligen Bedürfnissen anzupassen und je nach die Entfernung der Fasern.
Wunsch giöbere oder feinere, lange oder kurze Fa- Die Vorrichtungsart gestattet im erhöhten Maße,
sern herzustellen. die Betriebsbedingungen den jeweiligen Bedürfnissen
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.3 fällt der 30 anzupassen.
Strom 20 aus Glas oder einem anderen zu zerfasern- Die Fig. 5 bis 12 zeigen als Beispiel Formen der
den Material in einen Behälter 21, den der Zentrifu- Öffnungen im rotierenden Körper,
galkörper 22 trägt. Im Behälter 21 wird eine Reserve In den F i g. 5 und 6 haben die Öffnungen 7 eine
23 gebildet. Der Zentrifugalkörper hat die Form einer längliche Form und sind derart angeordnet, daß ihr
flachen Scheibe und ist mit öffnungen oder Schlitzen 35 Bugrand op einen Abschnitt mn der Glasschicht auf-
24 versehen entsprechend der vorhergehenden Aus- fängt und zerteilt, der aus der Glasreserve kommt,
führungsform. die bei 6 gemäß Fig. 1 gebildet ist. Die Zahl der
Ein innerer Brenner 25 ist koaxial zum Zentrifu- primären dünnen Ströme wird um so größer, wie das
galkörper und in der Höhe einstellbar vorgesehen. Verhältnis mn I op klein wird, oder mit anderen
Dieser Brenner ermöglicht die konstante Aufrecht- 40 Worten, wie der Winkel/9, den der Bugrand σ ρ mit
erhaltung der Temperatur des Glases im Behälter 21. dem Radius r an der Stelle T bildet, klein wird. In
Der Behälter 21 hat Öffnungen 26 von großem Durch- der Praxis wird der Winkel β klein sein und unter
messer, durch die das Glas sich als Schicht 27 über 30r. Alle diese öffnungen sind angeordnet in gedie
Oberfläche des Zentrifugalkörpers 22 ausbreitet. nügend kleinen Abständen, damit die ganze Glas-Koaxial
zum Zentrifugalkörper 22 ist ein ringför- 45 schicht aufgefangen wird.
miger Brenner 28 angeordnet, dessen Gase wie bei Die Fig. 7 und S zeigen im einzelnen die Form
der vorhergehenden Ausführungsform einen Druck der vorbeschriebenen öffnungen. Um das Material
auf die Glasschicht ausüben, die sich dabei in eine und die Flammen durchzulassen, haben die Öffnun-
große Zahl von primären dünnen Strömen utnwan- gen eine Breite / von wenigstens 3 mm. Das Verhält-
delt durch den Durchtritt durch die öffnungen 24. 50 nis der Länge L zur Breite Z liegt zwischen 1 und 10.
Die primären dünnen Ströme werden beschleunigt Zur Vergrößerung der Oberfläche des von den Bren-
und ausgezogen durch die Gasströme, die mit großer nergasen erfaßten Materials und zur Begünstigung
Geschwindigkeit vom Brenner 28 ausgeschleudert der Stabilität beim Zerfaserungsvorgang sind in den
werden. Wandungen der öffnung Kanäle43 vorgesehen. Diese
In der Kammer 29 herrscht ein konstanter Druck. 55 Kanäle können rechteckigen oder dreieckigen Quer-
Dichtungen 30 und 31, die über die Rohrleitungen schnitt mit einer Seitenlänge von ungefähr 2 mm
32 und 33 mit einem Kühlmedium gespeist werden, haben.
bewirken die Dichtheit der Kammer. Statt dessen Die Ausbildung der Schleuderöffnungen gemäß
kann man auch eine große Zahl von Labyrinth- Fig. 8 ist besonders widerstandsfähig und gestattet
dichtungen verwenden, um weitgehend das Ausströ- 60 ein großes Ausbringen.
men von Gas zu vermindern. Der Druck des zu Die Fig. 9 bis 12 beziehen sich auf öffnungen
zerfasernden Materials bei 26 infolge der Zentrifugal- wie 7' von Kreisform. Die Reihen dieser öffnungen
kraft bewirkt die Dichtheit mit der inneren Kam- sind derart angeordnet, daß die Schicht des zu zer-
mer 34. fasernden Materials, die bei m'n' ankommt, bei o'p'
Diese Ausführungsart weist die gleichen Vorteile 65 aufgefangen wird. Wie vorstehend beschrieben, ist es
wie die in Fig. 1 dargestellte auf und hat noch den vorteilhaft, wenn das Verhältnis m'n'Io'p' klein ist.
zusätzlichen Vorteil, daß die Gleichmäßigkeit der Durch die Anordnung der öffnungen gemäß den
Glasschicht über den öffnungen verbessert ist. Diese Fig. 9 und 10 ist es möglich, die ganze Glasschicht
sicher zu erfassen und im Schleuderkörper eine Linie
geringerer Festigkeit zu vermeiden.
Gemäß den Fig. 11 und 12 sieht man auf den Wandungen dieser öffnungen Kanäle 43', die beispielsweise
Dreiecksquerschnitt haben. Der Durch-
10
messer dieser öffnungen mindestens 3 mm. Di
Zerteilung des durch die öffnungen hindurcl·
tretenden Materials erfolgt hier mit besonderer G< nauigkeit. Das Ausbringen ist geringer, die Fasei
aber besonders fein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (25)
1. Verfahren zur Herstellung von Fasern aus thermoplastischen Materialien, insbesondere von
Glasfasern, bei dem das geschmolzene Material aus einem rotierenden Körper ausfließt und dünne
Materialströme bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Zentrifugalkraft eine Materialschicht gebildet wird, die durch öffnungen
gedrückt und in jeder Öffnung in mehrere dünne Materialströme zerteilt wird, die zu Fasern
ausgezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerteilung durch Gasströme
bewirkt wird, die zusammen mit dem geschmolzenen Material durch die Öffnungen hindurchtreten.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das geschmolzene Material
durch Gasdruck und/oder Zentrifugalkraft durch die Öffnungen gedrückt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Gasströme auch
das Ausziehen der dünnen Materialströme zu Fasern bewirkt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausziehen
der Materialströme zu Fasern gesonderte Gasströme auf die dünnen Ströme wirken.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem
rotierenden Körper mit öffnungen zum Ausschleudern des ihm zugeführten geschmolzenen
Materials in Form der dünnen Materialströme, die zu den Fasern ausgezogen werden, gekennzeichnet
durch eine Ausbildung des rotierenden Körpers als eine um eine vertikale Achse rotierende
Scheibe (1, 22, 37), durch ein der Scheibe koaxial zugeordnetes Sammelbecken für das geschmolzene
Material, durch eine Ausbildung der oberen Oberfläche der Scheibe als Support für
die aus dem Sammelbecken austretende und zum äußeren Bereich der Scheibe fließende Materialschicht
(13, 27) und durch öffnungen (7, 24, 36) im äußeren Bereich der Scheibe, durch die das
Material gedrückt und in jeder öffnung in mehrere dünne Ströme zerteilt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sammelbecken im zentralen
Teil auf der Oberfläche der Scheibe (1,22,37) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 1, 2, 4) das
Sammelbecken für das Material (12) als ringförmige Rinne (6) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 3) das Sammelbecken
durch einen Schleuderkörper (21) gebildet und in Richtung der Achse der Scheibe (22) angeordnet ist und öffnungen (26) aufweist,
durch die das Material (20) ausgeschleudert wird, um auf der Scheibe (22) die Schicht (27) zu bilden.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 9, gekennzeichnet durch (Fig.
1, 2, 3) einen koaxial zur Scheibe (1, 22) angeordneten ringförmigen Brenner (8, 28), dessen
Ausströmöffnung für die Gase im äußeren, die Öffnungen (7,24) oder Schlitze tragenden Bereich
der Scheibe (1, 22) mündet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 3) die Austrittsöffnung
des Brenners (28) in eine Kammer (29) mündet, die nach außen durch dicht schließende
Dichtungen (30, 31) isoliert ist und die die Materialschicht (27) in dem äußeren, mit Löchern (24)
oder Schlitzen versehenen Bereich der Scheibe (22) überdeckt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 3) ein koaxial zur
Scheibe (22) angeordneter und in der Höhe einstellbarer innerer Brenner (25) die Temperatur
des in den als Schleuderkörper ausgebildeten Sammelbehälter (21) geführten Materials (20)
konstant hält.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
(Fig. 2) der äußere Bereich (la) der Scheibe (1),
der die öffnungen (7) oder Schlitze aufweist, in bezug auf den zentralen Teil der Scheibe erhöht
ist.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
(Fig. 4) die öffnungen (36) oder Schlitze im äußeren Bereich der Scheibe (37) gegen die Achse
der Scheibe (37) geneigt sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 4) der Winkel («), den
die öffnungen (36) oder Schlitze der Scheibe (37) mit der Normalen zur Oberfläche der Scheibe
(37) bilden, in der Größenordnung zwischen 50 und 80° liegt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß (Fig. 4) die Scheibe (37)
eine konkave Form hat und daß ihre hohle Seite nach oben gerichtet ist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem dei
Ansprüche 6 bis 15, gekennzeichnet durch (Fig. 4) eine Heizeinrichtung (39) zur Aufrechterhaltung
einer bestimmten Temperatur der Glasschicht (38).
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Heizeinrichtung
als Strahlungsbrenner (39).
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Heizeinrichtung
als Infrarotstrahler.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 18, gekennzeichnet durch (Fig. 4) eine unterhalb
der Scheibe (37) angeordnete Blaseinrichtung in Form eines Brenners (41) oder Gebläses
zum Ausziehen der aus den öffnungen (36] oder Schlitzen austretenden dünnen Materialströme
(40).
21. Vorrichtung nach mindestens einem dei Ansprüche 6 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
(Fig.6 und 9) die öffnungen(7') oder Schlitze(7;
oder die durch die öffnungen (7') gebildeten Reihen in bezug auf die Richtung des bei ihnen ankommenden
Teiles (in, n\ m', n') der Materialschicht schräg angeordnet sind.
22. Vorrichtung nach mindestens einem dei Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dal;
(Fig. 8 und 12) die öffnungen (7') oder Schlitz! (7) einen Durchmesser oder eine Breite (1) vot
wenigstens 3 mm haben.
3 4
23. Vorrichtung nach mindestens einem dsr und ersetzt werden muß. Auch hat man für die die
Ansprüche 6 bis 22, dadurch gekennzeichnet, Schleuderöffnungen tragende Umfangswandung verdaß
(Fig. 7, 8; 11, 12) die Wandungen der hältnismäßig teure Speziallegierungen verwenden
Öffnungen (7') oder Schlitze (7) profiliert sind. müssen, damit sich die Umfangswandung unter der
24. Vorrichtung nach mindestens einem der 5 Wirkung der Hitze und der Zentrifugalkraft nicht
Ansprüche 6 bis 23, dadurch gekennzeichnet, verzieht.
daß (Fig. 11, 12; 7, 8) in den Wandungen der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Öffnungen (7') oder Schlitze (7) Kanäle (43'; 43) eingangs beschriebenen Verfahren so zu leiten und
vorgesehen sind. Vorrichtungen zur Durchführung dieser Verfahren so
25. Vorrichtung nach mindestens einem der io auszubilden, daß ein großes Ausbringen feiner Fasern
Ansprüche 6 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß von gleichmäßiger Qualität möglich ist und daß
(Fig. 1) Zerstäuber (18) zum Auftragen eines dennoch die zuletzt beschriebenen Nachteile ver-Binders
auf die Fasern vorgesehen sind. mieden werden und mit einem betriebssicheren und
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