DE1941676C3 - Stromregler für hydraulische Anlagen - Google Patents
Stromregler für hydraulische AnlagenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B13/00—Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
- F15B13/04—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
- F15B13/0416—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor with means or adapted for load sensing
- F15B13/0417—Load sensing elements; Internal fluid connections therefor; Anti-saturation or pressure-compensation valves
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/01—Control of flow without auxiliary power
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stromregler für hydraulische Anlagen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
JO
Derartige Stromregler sind bekannt aus der deutschen
Patentschrift 11 08 027 und der deutschen Auslegeschrift 12 98 801.
Das bei diesen Stromreglern angeordnete Rückschlagventil hat den Zweck, eine Verbindung von der ■>·>
Federkammer zum Durchgang des Steuerschiebers herzustellen, damit dieser bei bestimmten Betriebszuständen
ohne geringen Widerstand eine bestimmte Steuerlage einnenmen kann.
Diese bekannten Stromregler haben jedoch den Nachteil, daß der durch die Drosselstelle in den
Durchgang des Steuerschiebers fließende Druckmittel-Strom dynamische Kräfte ausübt, die die Funktion des
Stromreglers in unerwünschter Weise beeinflussen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Maßnahmen zu treffen, die eine Beeinflussung der Charakteristik
des Rückschlagventils durch dynamische Kräfte des im Steuerschieber fließenden Flüssigkeitsstroms weitgehend
verhindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das im Kennzeichen des Patentanspruchs genannte Merkmal
gelöst.
Auf diese Weise wird folgendes erreicht: Wenn bei einem Schaltvorgang des Stromreglers der Flüssigkeitsstrom
durch die Drosselstelle fließt — wobei die Strömungsgeschwindigkeit recht beträchtlich sein kann
— trifft er auf den spitzen Kegel des Rückschlagventils. Dort wird der Flüssigkeitsstrom — im Gegensatz zu den
bisher verwendeten Rückschlagventilen — geteilt und umgelenkt, wodurch die die Schaltcharakteristik des ω
Rückschlagventils in unerwünschter Weise verändernden dynamischen Strömungskräfte wesentlich verringert
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Diese zeigt einen Längs- fc5
schnitt durch einen Stromregler.
In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse eines Dreiwege-Stromreglers bezeichnet, der eine mittig
verlaufende, durchgehende Längsbohrung 2 hat in der ein Steuerschieber 3 dicht gleitend geführt ist.
In das eine Ende des Gehäuses ist in die Längsbohrung 2 ein Anschlußstutzen 4 geschraubt, der
Anschluß zu einer nicht dargestellten Druckmittelquelie hat Die gegenüberliegende Seite der Längsbohrung 2
ist durch eine hohle Verschlußschraube 5 abgeschlossen. In dieser befindet sich eine Federkammer 6, in der eine
Feder 7 angeordnet ist Das eine Ende der Feder 7 liegt am Boden der Verschlußschraube, das andere Ende an
einem fest im Steuerschieber angeordneten Ring 8 an. Im Ruhezustand drückt die Feder 7 den Steuerschieber
gegen einen Rand 9 des Anschlußstutzens 4.
An den dem Anschlußstutzen 4 zugewandten Ende der Längsbohrung 2 ist in diese eine Ringnut 10
eingearbeitet, in die eine Bohrung 11 mündet.
Oberhalb der Ringnut 10 ist in der Längsbohrung 2 eine Ringnut 12 angeordnet, in welche eine Bohrung 13
mündet die Anschluß zu einem nicht dargestellten ersten Verbraucher, während die Bohrung 11 Anschluß
zu einem ebenfalls nicht dargestellten zweiten Verbraucher hat
Der Steuerschieber 3 hat eine durchgehende mittige Stufenbohrung, deren — mit Bezug auf die Figur —
unterer Teil mit 15 und deren oberer, erweiterter Teil mit 16 bezeichnet ist. Im unteren Teil 15 im Bereich des
dem Ansch'ußstutzen 4 zugewandten Endes ist eine Drosselstelle 17 angeordnet.
Etwas oberhalb der Mitte des Steuerschiebers ist an dessen Umfang eine Ringnut 18 ausgebildet, von der
Radialbohrungen 19 zum unteren Teil 15 der Stufenbohrung des Steuerschiebers 3 führen. Von der Ringnut 18
verlaufen mehrere Drosselbohrungen 20 schräg nach oben, d. h. in Richtung der Verschlußschraube 5.
Auf die von den Teilen 15 und 16 der Stufenbohrung gebildete Schulter 21 legt sich unter der Kraft einer
Feder 22 ein Rückschlagventil 21, 23, das den Durchgang vom Teil 15 zum Teil 16 der Stufenbohrung
steuert. Diese Feder stützt sich einerseits am Schließglied 23 des Rückschlagventils, andererseits am Ring 8
ab. An der der Drosselstelle 17 zugewandten Seite des Schließglieds 23 ist ein spitz zulaufender Kegel 23'
ausgebildet, dessen Basisdurchmesser sich praktisch bis zum Rand der Schulter 21 erstreckt.
Das von der Druckmittelquelle zum Anschlußstutzen 4 geförderte Druckmittel fließt durch die Drosselstelle
17 in den unteren Teil 15 der Stufenbohrung des Steuerschiebers und von dort über die Radialbohrungen
19 in die Ringnut 12, dann weiter zur Bohrung 13, von wo es zum ersten Verbraucher gelangt. Hat der
Zulaufstrom einen bestimmten Wert erreicht, so ist die Druckdifferenz an der Drosselstelle 17 so groß
geworden, daß der Steuerschieber 3 entgegen der Kraft der Feder 7 nach oben verschoben wird. Sein unterer
Rand stellt dabei die Verbindung zur Ringnut 10 her, und Druckmittel kann nunmehr auch zum zweiten
Verbraucher strömen. Die zum ersten Verbraucher strömende Druckmittelmenge ist im wesentlichen
konstant, während zum zweiten Verbraucher der überschüssige Reststrom fließt.
Bei einer raschen Entlastung des zweiten Verbrauchers muß sich der Steuerschieber 3 schnell nach unten
bewegen, damit beim ersten Verbraucher keine Druckstöße auftreten. Das wird ermöglicht durch das
Rückschlagventil 21, 23, das sich entgegen der verhältnismäßig schwachen Kraft der Feder 22 von der
Schulter 21 abhebt und eine weitgehend ungedrosselte Verbindung von der Federkammer 6 zum Teil 15 der
Stufenbohrung des Steuerschiebers freigibt Bei der Bewegung des Steuerschiebers in entgegengesetzter
Richtung erfolgt der DruckiTiittelausgleich zwischen der Federkammer und dem Teil i5 der Stufenbohrung Ober
die Drosselbohrungen 20.
Eine besondere Bedeutung hat der Kegel 23'. Mit ihm wird erreicht, daß der durch die Drosselstelle 17
fließende Flüssigkeitsstrahl geteilt und umgelenkt wird.
Dadurch werden die auf das Rückschlagventil 21, 23 wirkenden Impulskräfte wesentlich geringer, als wenn
sie auf ein stumpf ausgebildetes Schließglied treffen würden. Die Charakteristik des Rückschlagventils wird
also durch dynamische Kräfte nur gering beeinflußt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Stromregler für hydraulische Anlagen, der den von einer Druckmittelquelle kommenden Gesamtstrom in einen Strom von im wesentlichen konstanter Größe und in einen Reststrom teilt mit einer in einem axialen Durchgang eines Steuerschiebers angeordneten Drosselstelle, auf den einerseits der Gesamtstrom, andererseits eine in einer Federkammer angeordnete Feder einwirken, sowie mit einem in Richtung zur Federkammer aufsteuerbaren Rückschlagventil, das mit einer am Steuerschieber ausgebildeten Sitzfläche zusammenwirkt, in seiner Schließrichtung unter einer nur geringen Federvorspannung sieht und — in Zulaufrichtung des Konstantstromes gesehen — hinter der Drosselstelle liegt, wobei der Auslaß für Jen Konstantstrom vom axialen Durchgang des Steuerschiebers zwischen der Drosselstelle und dem Rückschlagventil abgeht, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (23) des Rückschlagventils (21,23) einen sich in Richtung zur Drosselstelle (17) erstreckenden spitzen Kegel (23') hat.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1941676A DE1941676C3 (de) | 1969-08-16 | 1969-08-16 | Stromregler für hydraulische Anlagen |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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