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DE1941393U - Vorrichtung zum lichtbogenschweissen. - Google Patents

Vorrichtung zum lichtbogenschweissen.

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Publication number
DE1941393U
DE1941393U DE1964G0029534 DEG0029534U DE1941393U DE 1941393 U DE1941393 U DE 1941393U DE 1964G0029534 DE1964G0029534 DE 1964G0029534 DE G0029534 U DEG0029534 U DE G0029534U DE 1941393 U DE1941393 U DE 1941393U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
arc welding
welding head
submerged arc
inert gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1964G0029534
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE1964G0029534 priority Critical patent/DE1941393U/de
Publication of DE1941393U publication Critical patent/DE1941393U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/18Submerged-arc welding
    • B23K9/186Submerged-arc welding making use of a consumable electrodes
    • B23K9/188Submerged-arc welding making use of a consumable electrodes making use of several electrodes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/16Arc welding or cutting making use of shielding gas
    • B23K9/173Arc welding or cutting making use of shielding gas and of a consumable electrode
    • B23K9/1735Arc welding or cutting making use of shielding gas and of a consumable electrode making use of several electrodes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Lichtbogenschweissen von Werkstücken, vorzugsweise Blechen auf Stoß.
Es ist bekannt, Schweißverbindungen von Blechen nach einem Schutzgasschweißverfahren mit abschmelzender, automatisch zugeführter Elektrode herzustellen. Bei diesem sogenannten MIG-Verfahren wird im allgemeinen so vorgegangen, daß zunächst die beiden Bleche durch eine Wurzelnaht miteinander verbunden werden, auf die dann anschließend eine oder gegebenenfalls mehrere Lagen des Schweißmaterials zur Auffüllung der Fuge aufgetragen werden. Diese Arbeitsweise bean-
LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
sprucht nicht nur verhältnismäßig viel Zeit, sondern bringt auch einen großen Schutzgasverbrauch mit sich., der in vielen Fällen wirtschaftlich nicht tragbar ist.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, die eine Verschweißung von Werkstücken, vorzugsweise Blechen, auf Stoß schnell und, hinsichtlich der Qualität der Schweißnaht, zuverlässig, bei einer spürbaren Senkung der Betriebskosten, ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, bei der zwei Schweißköpfe in starrer, hinsichtlich ihres Abstandes beliebig einstellbarer Verbindung in bezug auf die Schweißnaht hintereinander angeordnet sind, wobei der vordere Schweißkopf ein Schutzgasschweißkopf und der hintere ein Unterpulverschweißkopf ist.
Diese Vorrichtung erlaubt ein besonders vorteilhaftes Arbeiten, wenn der in bezug auf die Schweißrichtung vordere der beiden hintereinander angeordneten Schweißköpfe, nämlich der Schutzgasschweißkopf, vorzugsweise mit abschmelzender automatisch zugeführter Elektrode arbeitet, und eine Wurzelnaht schweißt, während das Auffüllen der Schweißfuge unmittelbar nach Erstarren der Wurzelnaht mit dem nachfolgenden Unterpulver-Schweißkopf erfolgt.
LIMDE AKTIENGESELLSCHAFT
Mit der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist es lediglich notwendig, einen Bruchteil der Schweißnaht, nämlich die Wurzelnaht, nach dem Schutzgasschweißverfahren auszuführen, während das übrige Volumen der Schweißfuge, die beispielsweise ein X- oder V-förmiges Profil besitzen kann, nach dem Unterpulver-Schweißverfahren aufgefüllt wird. Die zuerst erfolgende Ausführung der Wurzelnaht nach dem Schutzgasschweißverfahren bietet Sicherheit gegen ein Ablaufen des Schweißbades und des verflüssigten Schweißpulvers durch die Naht, womit bei einer ausschließlichen Anwendung des Unterpulver-Schweißverfahrens, vor allem im Falle von beispielsweise w,egen schlechter Vorbereitung nicht satt passenden Stoßkanten der Bleche, gerechnet werden muß. Andererseits ergeben sich durch die bevorzugte Anwendung des Unterpulver-Schweißverfahrens entscheidende Kostenersparnisse, die in der Größenordnung von Jo °/o gegenüber dem reinen Schutzgasschweißen liegen.
Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung kann
der vordere, nach dem Schutzgasschweißverfahren arbeitende Schweißkopf eine pendelnde Bewegung quer zur Naht ausführen. Mit dieser, an sich bekannten Pendelung des Schweißkopfes können auch Bleche mit schlecht vorbereiteten Kanten mit Schwankungen der Spaltbreite bis zu 6 mm verschweißt werden, ohne daß befürchtet werden muß, daß das
LSMDE AKTiEMGESELLSCHAFT
Schweißbad nach unten abfliesst. Ohne Pendelung darf die Spaltbreite beim Schutzgasschweißen 1,5 mm, beim Unterpulverschweißen Oj8 mm nicht überschreiten. Die Schwirgungsfrequenz der Pendelung liegt je nach der Schweißgeschwindigkeit zwischen Jo und 2oo Schwingungen pro Minute, während die Amplitude bis zu 25 mm betragen kann.
Zweckmäßigerweise ist die neuerungsgemäße Vorrichtung so ausgestaltet, daß swohl die Schutzgasschweißung als auch die Unterpulver-Schweißung von der Oberseite der Bleche her erfolgt, jedoch kann die Ausführung der Wurzelnaht unter Umständen auch von unten erfolgen. Wichtig ist lediglich, daß beim Unterpulver-Schweißen kein festes oder verflüssigtes Pulver durch die Schweißfuge nach unten abläuft.
Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung sind die beiden Schweißköpfe auf einem gemeinsamen Vorschubgerät in starrer Verbindung hintereinander angeordnet. Der Abstand des ersten, nach dem Schutzgasschweißverfahren arbeitenden Schweißkopfes vom zweiten, nach dem Unterpulver-Schweißverfahren arbeitenden Schweißkopfes kann beliebig eingestellt werden und richtet sich unter anderem nach der Schweißgeschwindigkeit. Wesentlich für die richtige Einstellung dieses Abstandes ist in jedem Fall, daß die vom ersten Schweißkopf gelegte Wurzelnaht
LlHDE AKTIENGESELLSCHAFT
an der Stelle, wo sich der zweite Schweißkopf befindet, bereits erstarrt ist. Es hat sich als günstig erwiesen, diesen Abstand nicht geringer als 1o mm zu wählen.
Weitere Einzelheiten der Neuerung können aus dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel entnommen werden.
Bei dieser Ausführungsform der neuerungsgemäßen Vorrichtung sind 1 und 2 die beiden Schweißbrenner, die auf einem gemeinsamen Vorschubgerät (nicht dargestellt) in starrer Verbindung hintereinander angeordnet sind. 1 ist ein Schutzgasschweißbrenner, bei dem das Schutzgas durch einen die abschmelzende Elektrode J umgebenden Hohlraum 4 strömt. 2 ist ein Unterpulverschweißbrenner, bei dem das Schweißpulver (durch Punkte angedeutet) durch einen die Elektrode 5 umgebenden Hohlraum 6 auf das Schweißbad rieselt. Die beiden Schweißbrenner 1 und 2 sind beispielsweise durch zwei, mit einer Schraube 16 fest verbundene Laschen 7 starr miteinander verbunden. Nach Lösten der Schraube 16 kann der Abstand der Schweißbrenner durch Verschieben der Laschen gegeneinander beliebig eingestellt werden.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel werden die beiden dicken Werkstücke 9 und 1o durch eine sogenannte X-Naht miteinander verschweißt. Bei der Durchführung dieser Schweißung bewegt sich das Vorschubgerät
mit den beiden Schweißköpfen 1 und 2 in Richtung des Pfeiles 11 entlang dem X-förmig vorbereiteten Spalt 12 zwischen den beiden fest stehenden Werkstücken 9 und 1o. Es ist jedoch auch möglich, die die beiden Schweißköpfe 1 und 2 tragende Vorrichtung stationär aufzustellen und die Werkstücke in einer zum Pfeil 11 entgegengesetzten Richtung unter den Schweißköpfen 1 und 2 durchzubewegen.
Der in Schweißrichtung vordere Schutzgasschweißkopf 1 schweißt die Wurzelnaht Λ~5> welche den X-förmigen Spalt 12 schliesst. Der Unterpulverschweißkopf 2 folgt in einem Abstand, der so gewählt wird., daß die Wurzelnaht 15 bei Eintreffen des Unterpulverschweißkopfes 2 bereits erstarrt ist. Durch das Unterpulverschweißen wird der Spalt mit einer dicken Lage 14 aufgefüllt und die Schmelze durch eine Schicht 15 aus Schweißpulver bedeckt.
Pur den Fall, daß der Spalt 12 zwischen den Werkstücken 9 und 1o verhältnismäßig breit oder von unregelmäßiger Form ist, sind weitere an sich bekannte Mittel (nicht dargestellt) vorgesehen, die eine Pendelung des Unterpulverschweißkopfes 2 in Richtung des Pfeiles 17 ermöglichen.
An Stelle des ersten Schweißkopfes 1, der nach dem Schutzgasschweißverfahren mit abschmelzender, automatisch zugeführter Elektrode arbeitet, kann auch ein Schweißkopf der nach dem sogenannten TIG-Verfahren arbeitet,
LIMDE AKTIENGESELLSCHAFT
d. h. mit nichtabschmelzender Elektrode, verwendet werden, wobei während des Schweißens ein metallischer Zusatzwerkstoff stromlos in den aufgeschmolzenen Grundwerkstoff eingebracht wird.
2 Schutzansprüche 1 Zeichnung

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Lichtbogenschweißen von Werkstücken, vorzugsweise Blechen, auf Stoß, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schweißköpfe (1, 2) in starrer, hinsichtlich ihres Abstandes beliebig einstellbarer Verbindung (7, 16) in bezug auf die Schweißnaht hintereinander angeordnet sind, wobei der vordere Schweißkopf (1) ein Schutzgasschweißkopf und der hintere (2) ein Unterpulverschweißkopf ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand beider Schweißköpfe mindestens 1o mm beträgt.
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DE1964G0029534 1964-02-18 1964-02-18 Vorrichtung zum lichtbogenschweissen. Expired DE1941393U (de)

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DE1941393U true DE1941393U (de) 1966-06-30

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2406818A (en) * 2003-10-08 2005-04-13 Rolls Royce Plc Welding head assembly
FR2985446A1 (fr) * 2012-01-11 2013-07-12 Air Liquide Dispositif de soudage hybride mig-tig ou mag-tig

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2406818A (en) * 2003-10-08 2005-04-13 Rolls Royce Plc Welding head assembly
FR2985446A1 (fr) * 2012-01-11 2013-07-12 Air Liquide Dispositif de soudage hybride mig-tig ou mag-tig
WO2013104839A1 (fr) * 2012-01-11 2013-07-18 L'air Liquide, Societe Anonyme Pour L'etude Et L'exploitation Des Procedes Georges Claude Dispositif de soudage hybride mig-tig ou mag-tig

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