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DE1940785A1 - Ballentransportwagen mit einer Entladevorrichtung fuer einzelne Ballen - Google Patents

Ballentransportwagen mit einer Entladevorrichtung fuer einzelne Ballen

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Publication number
DE1940785A1
DE1940785A1 DE19691940785 DE1940785A DE1940785A1 DE 1940785 A1 DE1940785 A1 DE 1940785A1 DE 19691940785 DE19691940785 DE 19691940785 DE 1940785 A DE1940785 A DE 1940785A DE 1940785 A1 DE1940785 A1 DE 1940785A1
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DE
Germany
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bale
bales
platform
groups
layer
Prior art date
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Application number
DE19691940785
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English (en)
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DE1940785C3 (de
DE1940785B2 (de
Inventor
Butler Lee Dennis
Grey Donald Martin
Welker Jerry Ward
Crane Jack Wilbur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE1940785A1 publication Critical patent/DE1940785A1/de
Publication of DE1940785B2 publication Critical patent/DE1940785B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1940785C3 publication Critical patent/DE1940785C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/48Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element
    • B60P1/483Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element using pivoted arms shifting the load-transporting element in a fore or aft direction
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/12Loaders for sheaves, stacks or bales
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means
    • A01D90/08Loading means with bale-forming means additionally used for loading; with means for picking-up bales and transporting them into the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/36Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using endless chains or belts thereon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

Ballentransportwagen mit einer Entladevorrichtung für einzelne Ballen
Gegenstand der Erfindung ist ein Ballentransportwagen, von dem die Ballen selbsttätig einzeln abgeladen werden können. Der Wagen ist mit Vorrichtungen zum Aufnehmen der Ballen, zur Bildung von Ballengruppen sowie einem Ladebett versehen, das die zu Gruppen geschichteten Ballen aufnimmt. Auf der Vorrichtung zur Gruppenbildung ist ein Querförderer angeordnet, und wenn beim Entladen die Ballen gruppenweise von dem Ladebett auf die Vorrichtung zur Gruppenbildung fallen, wird die unterste Ballenschicht der Gruppe von dem Querförderer erfaßt und entladen, während die nächste darüber liegende Ballenschicht zur unbehinderten Abgabe der darunterliegenden Ballenschicht angehdEn wird..
In den verschiedenen landwirtschaftlichen Gebieten werden Heu oder Strohballen in unterschiedlicher Weise behandelt, in Gegenden mit ziemlich trockenem Klima ist es üblich, Heu-
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ballen zu großen Stapeln (Schobern) zusammenzutragen, die man entweder im Freien oder unter seitlich offenen Unterständen lagert. In feuchteren Gegenden dagegen werden Heuballen meistens in nach außen abgeschlossenen Gebäuden, z.B. in Scheunen, gelagert.
In letzter Zeit ist man teilweise dazu übergegangen, die Handhabung von Heuballen zu mechanisieren· Aufgrund der verschiedenen Lagerungsarten für diese Ballen ist jedoch bisher keine Maschine bekannt, die sich gleichzeitig zum Absetzen ganzer Ballenstapel für Schober und auch zur Lagerung der Ballen in einer Scheune eignet. Andererseits sind bei solchen Maschinen, die zur Ballenhandhabung im Zusammenhang mit der Lagerung in einer Scheune entwickelt worden sind, immer noch beträchtliche manuelle Arbeiten notwendig, bis die Ballen vom Feld in die Scheune überführt worden sind.
Es ist ein Ballentransportwagen für solche Zwecke bekannt, wo die Ballen im Freien gestapelt und gelagert werden. Dieser Wagen, der in der US-Patentschrift 2 848 127 besehrieben ist, besteht aus einer Vorrichtung zum Aufnehmen der Ballen vom Boden und zur Überführung auf einen ersten Ladetisch. Wenn sich auf dem ersten Ladetisch eine Ballenschicht oder -lage befindet, gelangt diese auf einen zweiten Tisch, auf dem eine Speicherung bis zur Gruppenbildung stattfindet. Diese Ballengruppen, die drei, vier oder mehr Ballenlagen übereinander aufweisen, werden dann auf ein Ladebett überführt, wo durch seitlich aneinandergeschobene Ballengruppen ein Stapel entsteht. Ist der Ballenstapel auf dem Laderahmen vervollständigt, so wird dieser Rahmen rückwärts abgeschwenkt, um den Ballenstapel auf den Boden abzusetzen« Mit dieser bekannten Vorrichtung ist es nicht möglich, Ballen einzeln abzuladen.
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Andererseits ist eine Ballenabwurfvorrichtung vor allem zur Anwendung in solchen Gegenden entwickelt worden, in denen die Heuballen in Scheunen gelagert werden. Ein AusfUhrungsbeispiel einer solchen Vorrichtung zeigt die US-Patentschrift 3 132 754. Die Vorrichtung erspart Handarbeit beim Aufnehmen der Ballen vom Feld und beim Überführen der Ballen auf einen YJagen, auf den sie in diesem Fall direkt von einer Ballenpresse aus in ungeordneter V/eise abgegeben werden. Es bleibt hierbei somit notwendig, die Ballen Von Hand zu entladen und auf einen Aufzug oder ein Förderband aufzulegen, das die Ballen in die Scheune oder an einen anderen Lagerplatz bringt.
Ziel der Erfindung ist eine Anordnung zum Aufnehmen der Ballen von einem Feld und zum selbsttätigen Abladen einzelner Ballen zur weiteren Überführung in eine Scheune o.dgl.. Insbesondere soll ein Transportwagen geschaffen werden, der eine Vorrichtung zur Aufnahme von Ballen vom Feld aufweist, ferner eine Vorrichtung zum Zusammentragn der Ballen zu Stapeln, wobei jeder Stapel aus einer Mehrzahl seitlich aneinanderllegender Ballengruppen besteht und jede Ballengruppe mehrere senkrecht übereinander liegende Ballenschichten aufweist, und eine Vorrichtung zum einzelnen Entladen der Ballen. Mit der Erfindung soll außerdem ein neues Verfahren zum Abladen von Ballen angegeben werden, wenn ein Ballenstapel auf einem Transportwagen,in der Weise abzuladen ist, da3 zunächst die unterste Schicht einer Ballengruppe einzeln nach außen gefördert und dabei die darüber liegende Schicht an einer Anlage an der untersten Schicht gehindert werden soll. Darauf soll die nächst höhere Ballenschicht an die zuvor von den abgeladenen Ballen eingenommene Stelle überführt werden, v/ährend die nächst höhere Schicht gegen eine Auflage an den jetzt an unterster Stelle befindlichen Ballen abgestützt ist, worauf sich der Vorgang wiederholt, wenn der Ballenstapel um eine weitere Ballengruppe an die. Entladevorrichtung heranbewegt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren zum Abladen vonBallen
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von einem Transportwagen mit einer Aufnehmervorrichtung und einer Vorrichtung zum Bilden von Ballengruppen und Ballenstapeln besteht ferner darin, den Ballenstapel nach vorn in Richtung auf die Vorrichtung zum Bilden von Ballengruppen zu bewegen, bis die vorderste Ballengruppe mit der Vorrichtung in Eingriff steht, worauf dann die Ballen einzeln Stück für Stück, Schicht für Schicht abgegeben werden. Schließlich soll erfindungsgemäß ein Ballentransportwagen geschaffen werden mit einer Aufnehmervorrichtung, einer Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen aus mehreren Ballenschichten oder -lagen, sowie mit einem Laderahmen zur Aufnahme der Ballengruppen und zur Bildung eines Stapels aus mehreren nebeneinanderliegenden Ballengruppen, wobei die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen einen Mechanismus zum Entladen einzelner Ballen aufweist und der Laderahmen mit einer Vorrichtung · zum Vorschieben des Ballenstapels in Richtung auf die Vorrichtung zum Bilden von Ballengruppen versehen ist.
Zur Erreichung dieses Ziels wird gemäß der Erfindung ein Transportwagen zum Stapeln und zum Hantierenron Ballen vorgeschlagen mit einem Chassis oder Fahrrahmen, der zur Vorwärtsfahrt auf einem Feld angetrieben werden kann. Auf dem vorderen Ende des Chassis ist eine BaIlenaufnehmervorrichtung vorgesehen, die jeweils einen Ballen erfaßt und zwei oder mehr Ballen in einer querverlaufenden Anordnung nebeneinander auf einer ersten Plattform zusammenstellt. Sobald die erste Plattform beladen ist, schwenkt sie selbsttätig um eine Querachse nach oben, um die Ballen auf einer zweiten Plattform abzulegen. Nachdem weitere Ballenschichten auf der ersten Plattform gebildet und selbsttätig auf die zweite Plattform überführt worden sind, entsteht dort aus mehreren Ballenschichten eine Ballengruppe. Sobald die zweite Plattform gefüllt ist, überführt diese die Ballengruppe auf einen rückwärtig angeordneten Laderahmen mittels einer Schwenkbewegung um eine in rückwärtigem Abstand angeordneten Querachse. Weitere Bailengruppen werden nun auf den Laderahmen bis zur
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Vervollständigung eines Ballenstapels überführt. Ein auf dem Laderahmen gespeicherter Ballenstapel kann auf zwei verschiedene Arten entladen werden, und zwar entweder als zusammenhängender Stapel oder durch Abgabe einzelner Ballen. Soll der ganze Stapel auf einmal abgeladen werden, so wird der Laderahmen um eine querverlaufende Achse rückwärtig abgeschwenkt und die gesamte Ladung auf dem Boden abgesetzt. Sollen die Ballen einzeln entladen werden, so wird der Ballenstapel auf dem Laderahmen nach vorn geschoben, bis eine Ballengruppe auf die in geneigter Lage gehaltene zweite Plattform fallt. Ein Querförderer auf der zweiten Plattform bewegt dann die unterste Ballenschicht nach außen bis zu einer Entladestelle, während gleichzeitig eine Einrichtung die darüberliegende Ballenschicht von der unteren abhebt. Ist die unterste Ballenschicht vollständig entladen, so kann die darüberliegende Ballenschicht herunterfallen,.worauf sich der Vorgang bis zur Entladung der gesamten Ballengruppe wiederholt. Anschließend wird der Stapel weiter nach vorn geschoben, um die nächste Ballengruppe auf die geneigt gehaltene zweite Plattform abzulegen, worauf sich der Entladevorgang für einzelne Ballen wiederholt, bis der ganze Stapel abgeladen ist.
Die Erfindung ist nachfolgend mit weiteren Vorteilen und Merkmalen anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert· Es zeigen :
Pig. IA und IB Draufsichten der vorderen und hinteren Abschnitte des Ballentransportwagens nach der Erfindung,
Pig. 2A und 2B Seitenansichten der vorderen bzw. hinteren Abschnitte des Ballentransportwagens nach der Erfindung,
B1Ig, 2C eine Seitenansicht der zweiten Plattform in der Stellung zum Entladen einzelner Ballen,
Fig. 2D eine Seitenansicht von Ballen-Haltezinken in ihrer Stellung beim Entladen einzelner Ballen,.
Pig. 3 einen Schnitt nach der Linie >-2 in Fig. 2A mit dem Querförderer und der zweiten Plattform in seiner beim Entladen von einzelnen Ballen eingenommenen Stellung,
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Pig. 4 eine vergrößerte Darstellung von Einzelheiten in Fi.g, 3,
Pig, 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 4, Fig. 6 eine Ansicht der Unterseite der zweiten Plattform zur Darstellung eines Abschnittes des Querförderers und der Ballenhalterung,
Fig, 7 und 8 eine Draufsicht bzw, eine Seitenansicht des Verschiebegestells zum Vorschieben eines Ballenstapels mit Einzelheiten einer Kurvensteuerung, um das Verschiebegestell nach vorn zu neigen, wenn die letzte Ballengruppe auf die zweite Plattform abgegeben wird,
Fig. 9 einen Schaltplan der verschiedenen Hydraulikeinheit des Transportwagens nach der Erfindung,
Pig, 10, 11 und 12 schemätische Seitenansichten des Transportwagens nach der Erfindung in verschiedenen Arbeit sstellungen, wobei Fig. 10 das Abladen eines vollständigen Ballenstapels wiedergibt, Fig. 11 den Transportwagen mit einem auf dem Laderahmen befindlichen Ballenstapel und Fig. 12 den Zustand, bei dem eine Ballengruppe aus dem Ballenstapel auf die zweite Plattform zur Entladung überführt worden ist.
Die in der folgenden Beschreibung verwendeten Bezeichnungen "link" und "rechts" sind so zu verstehen, daß man hinter dem Wagen steht und in dessen Fahrtrichtung blickt. Der Ballentransportwagen nach der Erfindung besteht aus einem Fahrrahmen 10, der auf Laufrädern 12 abgestützt ist. Der Fahrrähmen besitzt linke und rechte Längsträger 14 bzw. 16, die sich an ihrem vorderen Ende einander nähern und dort mit einer Anhängerkupplung 18 (Pig, IA) versehen sind, zum Anschluß an einen durch die Zugstange 20 angedeuteten Traktor, Eine Hauptantriebswelle 22, die auf dem Rahmen 10 in dem Halteteil 24 gelagert ist, kann an ihrem vorderen Ende mit der Zapfwelle eines Traktors gekuppelt werden. Auf dem rückwärtigen Ende der Antriebswelle 22 sitzen erste und zweite Kettenräder 28· und 30, Über das Kettenrad 30 und ein weiteres Kettenrad 34
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auf dem vorderen Ende einer auf dem Rahmen befestigten Pumpe 500 (Pig. 2A) ist eine Kette 32 geführt. Obwohl der dargestellte Transportwagen an einem Traktor mit einer Zapfwelle angehängt werden kann, kann er jedoch auch selbstfahrend sein oder eine eigene Antriebsquelle zur Betätigung seiner Arbeitselemente aufweisen.
Am vorderen Ende des Fahrrahmens ist eine Ballenaufnehmervorrichtung 100 (Pig. IA und 2A) befestigt, welche die auf dem Feld abgelegten Ballen erfaßt und sie einer ersten Plattform 150 zuführt. Hinter der ersten Plattform ist eine zv;eite Plattform 200 angeordnet. Von der ersten Plattform 150 werden Ballenschichten auf die zweite PL· ttform überführt und dort zu-Ballengruppen gespeichert. Auf dem . Fahrrahmen hinter der zweiten Plattform ist eine dritte Plattform oder ein Laderahmen 250 angeordnet, der die auf der zweiten Plattform gebildeten Ballengruppen aufnimmt, die teilweise von einem Verschiebegestell j500 (Pig. IB) abgestützt werden. Der soweit beschriebene Aufbau des Ballentransportwagens gehört zum Stand der Technik, wie er sich z.B. aus der US-Patentschrift 2 848 127 ergibt.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt jede auf der ersten Plattform gebildete Schicht zwei Ballen, jede auf der zweiten Plattform gebildete Ballengruppe vier Schichten und somit insgesamt acht Ballen. Selbstverständlich können die Ballenschichten und Ballengruppen mit einer anderen Anzahl von Ballen und bzw. Sqhichten gebildet werden.
Gemäj3 Fig. IA und 2A ist ein Querförderer 350 auf der zweiten Plattform angeordnet, um dort befindliche Ballen nach rechts abzuladen. Ballengreifer 352 auf der zweiten Plattform sind so betätigbar, daß sie die Bällenschicht oberhalb der abzuladenden Schicht erfassen und anheben. Die erste,
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zweite und dritte Plattform, der Querförderer und die Ballengreifer werden durch verschiedene hydraulische Vorrichtungen betätigt, die ihren Antrieb über die Pumpe 500 in weiter unten beschriebener Weise erhalten. Obwohl der hier beschriebene Transportwagen mit seiner eigenen Druckölquelle versehen ist, kann bei Ankopplung des Transportwagens an einen Traktor selbstverständlich auch das dort vorhandene Hydrauliksystem verwendet werden, um die Vorrichtungen auf dem Transportwagen zu versorgen.
Ballenaufnehmervorrichtung
Gemäß Fig. IA und 2A besteht'die Ballenaufnehmervorrichtung aus einem Rahmen, der sich auf der linken Seite des Fahrrahmens 10 befindet und an-diesem zur Ausführung einer Schwenkbewegung um eine etwa in Längsrichtung verlaufende Achse dazwischen gelagert ist. Das vordere Ende des Rahmens ist offen, und an der Rückwand 102 ist eine nach oben verlaufende Fördereinrichtung 104 mit Ansätzen oder Mitnehmern 104' vorgesehen. Der Rahmen besitzt äußere und innere Wände 106 bzw. 108, während eine nicht dargestellte Klappe an dem oberen vorderen Querrahmenteil 110 aufgehängt ist. Über das auf der Hauptantriebswelle 22 sitzende erste Kettenrad 28 ist eine Kette 128 geführt. Die Kette umschlingt außerdem ein Kettenrad I30 auf einer in Längsrichtung auf der linken Seite des Wagenrahmens angeordneten Zwischenwelle 132. Am rückwärtigen Ende der Zwischenwelle sitzt eine Riemenscheibe 134, von der aus über einen Rierr.en Ijj6 eine Riemenscheibe I3S auf einer im Rahmen 100 gelagerten Zwischenwelle 139 angetrieben wird. Der Riemen I36 läuft über zwei nicht gezeigte Umlenk- bzw· Spännrollen. Auf der Welle 139 sitzt einKettenrad l4o, von dem aus die Fördereinrichtung 104 angetrieben wird. Ein auf einem Mittelabschnitt der"Zwischenwelle 132 sitzendes Kettenrad 142 treibt eine Förderkette 144 an, deren inneres Ende um ein auf dem Fahrrahmen gelagertes Kettenrad 146 herumgeführt ist.
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Wird der erfindungsgemäße Wagen über ein Feld bewegt, auf dem Ballen abgelegt sind, gelangt der Ballen A (Pig, 2A) " stirnseitig in das vordere Ende der Aufnehmervorrichtung bis zur Anlage an der Fördereinrichtung 104. Da die Fördereinrichtung bei Blickrichtung von rechts entgegen dem Uhrzeigersinn umläuft, wird das rückwärtige Bide des Ballens B entsprechend der Stellung B (Fig, 2Ä) angehoben, worauf bei weiterer Bewegung der Fördereinrichtung der Ballennach oben gelangt, da er zwischen der Fördereinrichtung, den inneren und äußeren Seitenwänden und der Klappe eingeschlossen ist, bis er seitlich kopfüber auf die erste Plattform fällt, wobei er die/Fig. 2A an der Stelle C angedeutete Lage einnimmt« Eine bekannte auch hier verwendbare Einrichtung, um die einzelnen Ballen seitlich auf die erste Plattform umzukippen, ist nicht besonders dargestellt.
Erste Plattform
Die erste Plattform 150 (Fig, IA und 2A) wird durch zwei querverlaufende Träger 152 und 154 gebildet, die auf dem nach vorn weisenden waagerechten Schenkel 156 eines in der Seitenansicht L-förmigen Rahmens I58 befestigt sind. Der L-förmige Rahmen besitzt einen rückwärtigen nach oben gerichteten Schenkel 1βθ, der an der Stelle 1Ö2 in Befestigungslaschen 164 auf den Längsträgern 14 und ΐβ gelagert ist. Ein Hydraulikzylinder 502 1st mittels eines Schwenkzapfens an einem nach vorn gerichteten Ansatz 168 eines Querrahmenteils 170 angelenkt,, der zwischen den Längsträgern 14, l6 des Fahrrahmens verläuft. Das Kolbenstangenende 504 ist schwenkbar mit einem Betätigungsarm 1?2 verbunden, der an dem L-förmigen Rahmen, 158 angeschweißt oder auf andere Weise befestigt ist. Wird die Kolbenstange des Zylinders 502 ausgefahren, so schwenkt die Plattform 150 um den Schwenkzapfen 1β2 nach oben und überführt die darauf befindlichen Ballen(beispielsweise den eingezeichnetenBallen C) auf die zweite Plattform 200, v/o der Ballen dann die mit D bezeichnete Lage einnimmt. Der Hydraulikzylinder 502 wird von einem Auslösehebel
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(Pig. IA) aus über ein Steuerventil 506 zur Beaufschlagung des Zylinders mit Drucköl aus der Pumpe 500 betätigt. Der Auslösehebel 174- wirkt erst dann auf das Ventil 506, v/enn ein Ballen mit einem zweiten Auslösehebel 176 in Berührung tritt. Diese Sicherheitsmaßnahme soll verhindern, daß die Plattform unbeabsichtigt betätigt wird, falls nur ein Ballen geladen 3ab bzw. wenn der erste aufgenommene Ballen von der linken zur rechten Seite der Plattform verrutscht. Bei normalem Betriebsablauf findet jedoch eine Berührung zwischen dem ersten Ballen und dem Auslösehebel 171J- erst dann statt, wenn er durch Nachladen zusätzlicher Ballen in eine am weitesten rechts liegende Stellung verschoben wird.
Zweite -Plattform
Die zweite Plattform ist gemäß Pig. IA und 2A auf zwei L-förmige Bauteilen 202 angeordnet, die jeweils einen vorwärts weisenden Schenkel 201I und einen im rechten V/inkel dazu angeordneten nach oben ragenden rückwärtigen Schenkel 206 aufweisen. Die senkrechten Schenkel 206 sind über einen Schwenkzapfen 208 an einem nach unten gerichtien Ansatz 210 am vorderen Ende 252 des Laderahmens angelenkt. An dem vorderen Ende der Schenkel 204 ist ein Querrahmenteil 211 (Pig.2G) angeschweißt, der auf unter Abständen stehenden Gurnmiblöcken 212 aufliegt. Die Blöcke 212 sitzen auf einer querverlaufenden Schiene 214-, die auf den Halteteilen 164- durch Schweißung oder auf andere Weise befestigt sind. Auf den Schenkeln 204 und dem Rahmenteil 211 sind Platten 205 befestigt, welche die Oberfläche der Plattform zum Aufbau von Ballengruppen bilden. In der normalen Arbeitsstellung befindet'sich die zweite Plattform 200 in der in Pig, 2a und 11 gezeigten Stellung, wobei der Querrahmenteil 211 auf den Blöcken 212 aufliegt. Soll eine auf der Plattform 200 gebildete Ballengruppe auf den Laderahmen überführt v/erden, soi/ird ein Zylinder 508 (Pig, 2B) beaufschlagt, wodurch die Plattform 200 um die Zapfen 208 nach oben schwenkt. Der Zylinder 508 ist an seinem Ende mittels eines Schwenkzpafens 216 an dem Laderahmen 250
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angelenkt. Das Kolbenstangenende 512 ist mittels eines Schwenkzapfens 218 mit einem nach rückwärts v/eisenden Betätigungshebel 220 verbunden, dessen vorderes Ende an dem hinteren Abschnitt des L-förmigen Rahmens 202 befestigt ist.
Die Arbeitsweise der zweiten Plattform 200 und des zugeordneten Hydraulikzylinders 50& ist weiter unten beschrieben. Sobald vier aus Ballen B bestehend-e Schichten auf der zweiten Plattform gespeichert sind, wird diese Plattform automatisch um die Schwenkzapfen 208 nach oben gedreht, um die Ballengruppe in die in Fig. 2A an der Stelle E eingezeichnete Lage zu überführen, worauf die Plattform automatisch in die in Pig. 2A und 11 gezeigte Lage zurüokkehrt.
Laderahmen
Der Laderahmen 250 besteht aus einer Plattform 254 die um zwei rückwärtig angeordnete qcrverlaufende Lagerzapfen 256 schwenkbar ist. Diese Lagerzapfen 256 sind an schräg nach oben und nach hinten gerichteten Halteteilen 25δ befestigt, die von den rückwärtigen Enden der Längsrahmenteile 14 bzw, 16 ausgehen.
Wenn während aev Ballenstapelbildung die zweite Plattform 2CO nach eben geschwenkt wird, um die Ballengruppen auf dem Ladebett 250 abzusetzen, legen sich die Ballen an eine Verschiebegestell ZOC, das aufgrund nachfolgender auf den Laderahmen 25c abgesetzter Ballengruppen weiter rückwärts geschoben wird. Die Ballengruppen sind seitlich geführt durch rechte und linke Seitenbleche 260, von denen nur das rechte Seitenblech (Fig. 2B) gezeigt ist. Die Seitenbleche sind durch nach obeu weisende vordere und hintere Streben 262 bzw. 264 gehaltert, deren obere Enden miteinander verbunden sind. Mehrere nebeneinander angeordnete abgebogene Zinken 266 sitzen auf einer Querstange 266, deren Enden in verstellbaren Halteteilen 27C schwenkbar gelagert sinä. Die einstellbaren Halte-
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teile sind an einem auf dem oberen Ende der Streben 262, 264 befestigten Bauteil 272 gehaltert (Fig. 2B und 2D). Die Zinken 266 sind auf der Stange 268 zur Ausführung einer begrenzten Vertikalbewegung schwenkbar, wobei die Stellung der Stange 268 durch eine Hebelanordnung 274 gesteuert wird. Befindet sich der Handgriff 276 der Hebelanördnung in seiner unteren Stellung entsprechend Fig. 2B, so ist die Stange 268 entgegen dem Uhrzeigersinn in ihre Endstellung gedreht worden! In dieser Stellung kommen die nach unten weisenden Enden 278 der Zinken 266 mit den Ballengruppen in Eingriff, sobald diese auf die Plattform 254 des Ladebettes aufgeladen werden. Die Zinken können jedoch nach oben geschwenkt werden, damit die Ballengruppen auf das Ladebett überführt werden können. Nachdem sich eine oder mehis'e Ballengruppen auf dem Ladebett befinden,.greift das Ende 278 eines jeden Zinkens 266 von oben in die zuletzt überführte Ballengruppe ein, um deren Vorwärtskippen zu verhindern. Werden dagegen zum einzelnen Entladen von Ballen die Ballengruppen nach vorn bewegt, so müssen die Zinken 266 aus den obersten Ballen der Ballengruppen herausgehoben werden. Dies erfolgt durch Schwenkung des Handgriffes 276' in seine nach oben weisende Stellung entsprechend Fig. 2C. In dieser Stellung ist die Stange 268 im Uhrzeigersinn gedreht worden, wobei die Zinken 266 von einem Anschlag auf der Stange 268 mitgenommen werden. Der Handgriff 276 1st mit einem Ansatz 28o der Stange 268 über ein Verbindungsgestänge 282 gekuppelt, das an einem drehbaren Ansatz 284 des Hebels angreift. Der Handgriff ist auf einem Zapfen 286 an einem Ansatz 278 der Strebe 262^ gelagert. Eine Sperrklinke 290 hält den Handgriff 276 in seiner untersten und eine Sperrklinke 292 in seiner obersten Stellung. Beide "Sperrklinken 290, 292 sind an der Strebe 260 gehaltert. Zwischen den oberen rechten und linken Halteteilen 272 erstreckt sich ein Versteifungsrohr 294.
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Am rückwärtigen Ende der Plattform 254 sind nach oben weisende Begrenzungszinken 296 befestigt, die jeweils in geschichteter Anordnung aus mehreren miteinander verschweißten Metallplatten bestehen. Beim gezeigten AusfUhrungsbeispiel besteht der un-• tere Abschnitt 296 der Zinken aus fünf Metallplatten, während der obere Abschnitt 296a durch längere miteinander verbundene Abschnitte der äußeren und mittelsten Platte gebildet ist.
Verschiebegestell
Das Verschiebegestell 300 ist auf der Plattform 254 des Laderahmens 250 angeordnet und dient zur Abstützung eines Ballenstapels in der in Fig. 12 gezeigten Art und Weise, Das Gestell 300 besteht aus zwei unter Abständen stehenden Zinken 502 (Fig. IB), die auf der Plattform 254 bewegbar sind. Jeder Zinken 302 enthält ein quergerichteten Profilsteg 304, einen sich rückwärts erstreckenden FUhrungsabschnitt 306 und einen nach vorn weisenden Außenabschnitt 308, der sich zur Gewährleistung seitlicher Stabilität in die Ballen hineingräbt, wenn diese gegen die Zinken gedrückt werden.
Die Zinken 302 sind entsprechend Fig. 7 und 8 zur Ausführung einer Bewegung längs der Plattform 254 jeweils auf einem Laufgestell 310 abgestützt, wobei jedes Laufgestell in einer Vertiefung 312 innerhalb der Plattform 254 geführt ist. Beide Lauf gestelle sind durch einen querverlaufenden Bauteil 314 miteinander verbunden, der/Tängsverlaufenden Bauteilen 316 angeschweißt ist. Vordere und rückwärtige untere Rollen 318 bzw. 320 sind an dem Bauteil Jl6 gelagert und liegen.an der Unterseite 322 der Plattform 254 neben der Vertiefung 312 an« Eine ebenfalls auf dem Bauteil 3I6 weiter rückwärts gelagerte obere Rolle 324 läuft auf der Oberseite 326 der Plattform, An dem Bauteil 316 ist außerdem ein Abstützansatz 328 befestigt, dessen Unterseite auf der Oberfläche 326 aufliegt. Der Bauteil 316 kann sich somit nur in Längsrichtung bewegen, da eine Vertikalbewegung aufgrund der von unten und oben auf der Platt-
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form anliegenden Rollen 318, 320 und 324 sowie aufgrund des Abstutzansatzes 328 verhindert wird. Eine Querbewegung des Bauteils 316 ist beschränkt durch den querverlaufenden Bauteil 314 und die äußere Kante 329 der Vertiefung 312.
Jeder Zinken 302 ist an seiner Außenseite 308 an das Stirnendes eines Querträgers 330 mit dreieckigem Querschnitt angeschweißt. An dem Querträger 330 sind zwei nach vorn gerichtete Halteteile 332 angeschweißt, deren vordere Enden mit dem Bauteil 316 über Schwenkzapfen 334 gelenkig verbunden sind. Eine rückwärts gerichtete Schwenkbewegung der Zinken 302 wird durch einen Anschlag 336 begrenzt, der an der rückwärtigen Oberseite des Bauteils 316 zur Anlage kommt. Der Anschlag 336 ist an einer Seite des Halteteils 332 angeschweißt» Eine nach vorn gerichtete Schwenkbewegung wird durch Anlage der Oberseite 338 des Halteteils 332 an der Hinterkante 34o des querverlaufendeh Bauteils 314 begrenzt, obwohl es bei dem normalen Betriebsablauf unwahrscheinlich ist, daß das Verschiebegestell die Hinterkante 340 berührt, es sei denn, nach Beendigung des Entladevorganges der letzten Ballengruppe beim Abladen einzelner Ballen.
Das Verschiebegestell kann mittels eines an einen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder 528 angeschlossenen Seilzuges vorwärts und rückwärts bewegt werden. V/erden Ballengruppen auf den Laderahmen abgegeben, so wird aus dem Zylinder über ein Rückschlagventil öl in den Vorratsbehälter verdrängt, so daß das Verschiebegestell sich weiter rückwärts bewegen kann, wenn nach und nach weitere Ballengruppen auf das Ladebett abgegeben werden. Der Hydraulikzylinder kann jedoch auch zur Ausführung vorwärts oder rückwärts gerichteter Bewegungen der Zinken 302 zwangsläufig gesteuert werden, beispielsweise beim Aufnehmen von Ballenstapeln oder beim Abladen von Ballengruppen bzw. beim Übergeben von Ballengruppen auf die zweite Platt»form.
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Bei Übergabe von Ballengruppen auf die zweite plattform muß die letzte Ballengruppe vorwärts gekippt werden, damit sie sachgemäß au? die zweite Plattform zu liegen kommt. Zu diesem Zweck sind beiderseits der Vertiefungen 312 zwei KurvenfUhrungen ~^kk auf der Plattform 254 angeordnet. Jeder Kurve ist , eine zwischen einem Gabelansatz 348 des Querträgers 330 gelagerte Polgerolle 3k6 zugeordnet. Wird das Verschiebegestell 300 von der in Fig. S mit ausgezogenen Linien nach vorn in die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung verschoben, so läuft die Rolle 346 auf die Kurvenführung 344 auf und schwenkt die Zinken um den Zapfen 33^ nach vorn in den in Fig. 2B dargestellten geneigten Verlauf.
Entladeförderer und Ballenheber
Beim Abladen von einzelnen Ballen werden die Ballengruppen einzeln auf die zweite Plattform überführt, wo ein Querförderer 350 den seitlichen oder letzten Ballen der untersten Ballenschicht erfaßt und die Ballen nach rechts ablädt. Dabei erfaßt ein Ballenheber 352 die Ballenschicht oberhalb der zu entladenden Schicht entsprechend Fig. 2D. Der Querförderer besteht gemäß Flg. 3* ^ und 5 aus einer Förderkette 354, die über ein auf der rechten Seite angeordnetes Kettenrad 355 und über ein auf der linken Seite angeordnetes mitlaufendes Kettenrad 356 geführt ist. Auf der Förderkette sind zwei Mitnehmer 358 befestigt, um die linke Seite einer Ballenschicht zu erfassen "und si'e zum Abladen nach rechts zu verschieben. Der Querförderer 350 ist innerhalb einer Vertiefung 360 im rückwärtigen Abschnitt der zweiten Plattform 200 untergebracht. Der mit Haken versehene Ballenheber 352 wird von dem Querförderer 35C in der Weise gesteuert, daß die Haken eine zurückgezogene Stellung* einnehmen, wenn die zu entladende Selenschicht nach rechts vollständig aus dem Weg der darüber liegenden Ballenschicht bev.'egt worden'1st'. Ist die Plattform entsprechend Fig. 12 schräg gestellt, rutschen die Ballen oberhalb de.r entladenen Schicht abv/ärts bis zur Anlage an einer
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oberen abgerundeten Kante 299 eines Querbalkens 298 auf der Vorderkante des Ladebettes 250. Der Querbalken erstreckt sich nach außen.über die Seite der Plattform (Fig, IB) und bildet für die zu entladenden Ballen eine zusätzliche Führung.
Die Haken 3β2 des Ballenhebers 352 (Fig. 2A und 6) sind auf einer Schwenkwelle 364 befestigt, die in Lagern 366 an den beiden Rahmenschenkeln 2*04 abgestützt ist. Auf der Welle 364 sitzt ein Kurbelarm 368, der von einem Hebel 370 aus über ein Verbindungsglied 372 betätigbar ist. Der Hebel 370 ist an einem Ende eines schwenkbaren Arms 374 angeschweißt und mit diesem durch eine Strebe 376 versteift. Der Arm 371J- ist mittels eines Zapfens 378 an einem nach rückwärts weisenden Ansatz 280 des Rahmeriteils 211 angelenkt. Wird der Arm 374 von der in Fig. 6 mit ausgezogenen Linien in die mit unterbrochaien Linien gezeigte Stellung bewegt, so dreht sich der Hebel 370 nach hinten und verursacht eine Drehbewegung der Schwenkwelle 364.im Uhrzeigersinn (bei Blickrichtung von rechts), wodurch die Haken 362 gemäß Fig. 2C mit den Ballen in Eingriff treten. Bei fortgesetzter Drehung der Welle werden die Ballen oberhalb der zu entladenden Ballensehicht aufwärts und nach vorn in die in Fig. 12 angedeutete Lage verschoben. Bei Schwenkung des Arms 374 von der mit unterbrochenen Linien in die mit ausgezogenen Linien in Fig. 6 gezeigte Stellung, werden die Haken zurückgezogen, so daß die Ballen durch ihr eigenes Gewicht herabrutschen, bis der unterste Ballen die abgerundete Kante 299 auf dem Kastenträger 298 berührt.
Der schwenkbare Arm 374 wird zur Ausführung einer Bewegung von der mit ausgezogenen Linien in die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung durfa den Querförderer veranlaßt, wobei der Arm in der mit unterbrochenen Linien gezeigten Stellung durch eine Klinke 382 festgehalten wird. Bei Freigabe erder Betätigung der Klinke 382 schwenkt der Arm unter
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Wirkung der Kraft einer Feder 584 in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung, Die Klinke p82 wird ausgelöst, sobald die Mitnehmer558 den Auslösearm 586 berühren. Bei Berührung des Armes 586 schwenkt dieser innerhalb der Bohrung eines Ansatzes 588, so daß sich die Klinke 382 unter der Wirkung des Verbindungsgliedes und von dem Arm 564 unter Drehung um den Zapfen 590 entfernt.
An dem Ende des schwekbaren Armes 574 ist eine mit dem Querförderer kuppelbare Baueinheit 59A angeordnet, die einen Haken 596 aufweist, der zum Eingriff in die Förderkette einschwenkt, wenn der Arm 576die in Fig. 6 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung einnimmt, während der Haken aus der Förderkette herausgeschwenkt wird, wenn der Arm die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung einnimmt, während der Haken aus der Förderkette herausgeschwenkt wird, wenn der Arm 576 die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung einnimmt. Die Baueinheit umfaßt ein Schiebegehäuse 598, das auf der Förderkette verschiebbar aufliegt und vordere und rückviärtige Seitenwände 400 beiderseits eines oberen Verbindungssteges 4-02 aufweist, dessen Unterseite auf dem unteren Trumm der Förderkette aufliegt. Von den Seitenwänden 400 gehen gemäß Fig. 5 einander gegenüberliegende nach innen gerichtete Flanschabschnitte 4o4 aus« Auf dem oberen Stegabschnitt sind Ansätze 4o6 befestigt, in denen ein Zapfen 4o8 abgestützt ist. Auf dem Zapfen 4o8 ist der Haken 596 gelagert, der einen nach oben ragenden Arm 4lO aufweist. Zur Betätigung des Hakens dient eine Vorrichtung, β aus zwei, unter Abstand stehenden ebenfalls auf dem Zapfen 4o8 gelagerten Platten 412 besteht. Durch die oberen Enden der Platten 412 verläuft ein Zapfen 4l4,'auf dem eine Rolle 4l6 gelagert ist. Auf beiden Seiten durch die Platten 412 hindurch ragt ein Stift 418, dessen Enden über Federn 420 mit Winkelteilen verbunden sind, die von dem Schiebegehäuse 598 nach unten ragen.
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Der Entladeförderer 350 und der Ballenheber 352 arbeiten folgendermaßen: Durch Antrieb des Kettenrades 355 bewegt sich die Förderkette in Richtung der in Fig. 3 angegebenen Pfeile. Unter derAnnahme, daß sich die Mitnehmer in der in Fig. 3 eingezeichneten Stellung befinden und die Haken 362 zurückgezogen sind, wobei sich der Schwenkarm 374 in der in Fig. 6 mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung befindet, bewirkt der Lauf der Förderkette, daß sich der Arm von dieser Stellung in die in Fig. 6 mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung bewegt. Bei der Bewegung des Schiebers an die linke Seite der Maschine läuft der Arm 374 über die Klinke 382. Bei einer fortgesetzten Bewegung nach links wird der Haken 396 von dem Querstift 424 abgehoben, sobald die Rolle 4l6 den Anschlag 426 auf der unteren Seite einer der Platte 215 trifft. Nachdem nun das Schiebegehäuse nicht mehr-mit der Förderkette gekuppelt ist, kehrt der Arm 374 nicht in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung zurück, da er von der Klinke 382 erfaßt ist. Wenn der Mitnehmer 358 den Auslösearm 386 berührt, wird die Klinke 382 freigegeben, so daß der Arm 374 in die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung schwenkt. Während dieser Bewegung wird der Haken 396 an einem Eingriff mit Querstiften 424 der Kette gehindert, da die Platten 412 in eine Über-Totpunkt-Lage geschwenkt worden sind, in welcher die Federn 420 gemäß. Fig. 4 auf die andere Seite des Schwenkzapfens 4o8 gelangt sind und das obere Ende des Hakens an dem Stift 4l8 anliegt. Erreicht der Arm die mit ausgezogenen Linien gezeigte Stellung, berührt die Rolle4l6 eine Welle 430, die an der Unterseite der zweiten Plattform befestigt ist und drückt die Platten 412 aus ihrer Über-Totpunkt-Lage heraus, so daß der Stift 4l8 nicht mehr mit dem oberen Ende 410 des Hakens 396 in Berührung steht und der Haken durch sein Gewicht auf einen der Gelenkstifte 424 der Kette herunterfällt.
Arbeitsweise der Ballenaufnehmervorriohtung und der Stapelbildung :
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Wird der erfindungsgemäße Ballentransportwagen vorwärts über ein Feld bewegt, so nimmt er an der Stelle A in Fig. 2A eingezeichnete auf dem Feld liegende Ballen auf, hebt sie zunächst in die Stellung B an und danach schließlich in eine Stellung, in welcher die Hauptachse des angehobenen Ballens senkrecht verläuft. Zu diesem Zeitpunkt wird der Ballen auf eine Seite flachgelegt, wobei er die in Fig. 2A gezeigte Stellung C einnimmt. Der erste Ballen-wird von der Förderkette Ikk nach rechts befördert, Wenn ein zweiter Ballen erfaßt, aufgenommen und auf die erste Plattform aufgeladen wird, berührt der erste Ballen den Auslöserhebel 17^ und der zweite Ballen den zweiten Auslösehebel 1?6, so daß das Ventil 506 aus der in Fig. 9 gezeigten Normalstellung in eine Stellung verschoben viird, in welcher das Druckmittel dem Zylinder 502 zur Steuerung der ersten Plattform zugeleitet wird, dessen Kolbenstange ausfährt und die Plattform anhebt, um die Ballenschicht auf dem vorderen Rand der zweiten Plattform abzusetzen, sobald die Plattform I50 in ihrer vollständig angehobenen Stellung steht, wird das Ventil 506 durch einen nicht gezeigten Auslösemechanismus in seine Normalstellung zurückgebracht, worauf die Plattform wieder die abgesenkte Stellung einnimmt und dabei das im Zylinder 502 befindliche öl über das Ventil .506 in den Vorratsbehälter drückt. Beim Aufnehmen weiterer Ballenpaare werden diese auf der ersten Plattform zu einer Schicht angeordnet und auf die zweite Plattform überführt, bis dort vier Schichten gespeichert worden sind. Zu diesem Zeitpunkt berührt die am weitest hinten liegende. Ballenschicht ..den Auslosehebel 222, der gegen die Wirkung einer Feder 222a in eine verklinkte Stellung surückgedrückt wird. Dabei wird das Ventil 51c zur Steuerung ■der-zweiten "Plattform aus der in Fig. 9 gezeigten Normalstellung an einer Zwischenstellung vorbei in eine Stellung gebracht, in der das Hydrauliköl über die Leitung 5l£-» ein gesteuertes Rückschlagventil 520 und eine Leitung 522 an die Kolbenseite des Zylinders 508- geleitet wird. Bein Ausfahren
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der Kolbenstange des Zylinders 508 wird die Plattform 200 angehoben und schwenkt nach oben, wobei ein Kurventeil 224 auf dem L-förmigen Rahmen 202 der zweiten Plattform (Fig. 2B) sich von dem Gleitstück 226 löst, das auf einer nach oben vorgespaanten Stange 228 sitzt. Bei der Aufwärtsbewegung der Stange 228 wird das Schaltventil 524 von der in Fig. 9 gezeigten Normalstellung in die zweite Stellung bewegt, in der da s aus dem Zylinder 50ß verdrängte öl über die Leitung und das Steuerventil 516 in den Vorratsbehälter 514 zurückfließt. Erreicht die Plattform 200 die vollständig angehobene W Stellung, so wird die gebildete Ballengruppe an der Stelle E in Fig. 2A am vorderen Ende des Laderahmens abgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt kommt ein an dem nach hinten gerichteten Betätigungshebel 220 befestigter Nocken 223 (Fig. 2B) mit dem Entriegelungsarm 22^a (Fig. 2A) zur Anlage, so daß der von einer Klinke festgehaltene Hebel 222 jetzt unter der Kraft der Feder 222a nach vorn geschoben werden kann. Bei Vorwärtsbewegung des Hebels 222 geht der Schieber im Steuerventil 516 für die zweite Plattform 200 in eine Stellung, bei der die Richtung des Hydrauliköls in den Leitungen 518 und 526 umgekehrt wird, so daß das öl aus dem Zylinder 508 über Leitung 522, Rückschlagventil 520, Leitung 518 und k Ventil 516 in den Vorratsbehälter 514 zurückfließt. Wenn die " Plattform teilweise abgesenkt ist, legt sich das Gleitstück 226 an den KurventeLl 224, so daß das Ventil 224 in seine Ruhestellung gemäß Fig. 9 verschoben wird, wobei das Hydrauliköl von der Pumpe 500 über Ventil 516 und Ventil 524 zum Behälter 514 zurückfließt. Die zweite Plattform sinkt aufgrund ihres Eigengeviichtes weiter ab und drückt die Kolbenstange in den Zylinder 508, wobei das Öl aus dem Zylinder über die Leitungen 522, 51&- entleert wird. In diesem Zustand des Betriebsablaufes würde bei Druckausfall im Hydrauliksystem das Rückschlagventil 520 ein weiteres Absinken der Plattform verhindern.
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Die auf dem Laderahmen abgesetzten Ballengruppen legen sich an das Verschiebegestell 300 an und drücken dies nach hinten. Die Bewegung des Verschiebegestells wird durch einen Zylinder gesteuert, der über ein Seil 342 mit dem Zylinder verbunden ist. Ein Ende des Seils 342 ist am rückwärtigen Ende der Plattform'254 befestigt und verläuft von dort über vier Umlenkrollen 342a, 242b, 342c und 342d·, die an dem Kolbenstangenende des Zylinders 528, an dem rückwärtigen Ende der Plattform 254, am vorderen Ende der Plattform 254 bzw. am Kolbenstangenende des Zylinders 528 gelagert ist. Ein Abschnitt des Seiles zwischen den Rollen 342b und 342c ist mit dem querverlaufenden Rahmenteil 314 festverbunden. Bei der Rückwärtsbewegung des Verschiebegestells beim Aufladen von Ballengruppen auf den Laderahmen befindet sich das Steuerventil 530 in der in Fig. 9 gezeigten Normalstellung, wobei das Hydrauliköl von dem Verankerungsende des Zylinders über ein Niederdruck-Entspannungsventil 532 verdrängt wird. Ein Teil des verdrängten Hydrauliköls gelangt über die Leitung 533 und das Rückschlagventil 534 in das Kolbenstangenende des Zylinders 528 zurück, während der Rest des Öls in den Vorratsbehälter 1514 fließt. Ist das Ladebett mit Ballen gefüllt, so liegen die Zinken 302 über den Zinken 296 der Plattform 254, wobei die nach hinten ragenden Profilabschnitte 306 sich an der Innenseite der Zinken 296 entsprechend Pig. IB befinden.
Abladen eines Ballenstapels
Nach vollständiger Beladung der dritten Plattform entsprechend Fig. 11 kann die gesamte Ladung als ein Stapel auf den Boden abgesetzt werden, wenn die zur Bewegung der dritten Plattform dienenden Hydraulikzylinder 535 beaufschlagt werden, von denen nur einer in den Zeichnungen dargestellt ist. Hat der Stapel die in Fig. 10 angegebene Lage erreicht, so wird mit dem Wagen nach vorn weggefahren, so daß der Stapel auf dem Boden stehenbleibt, wobei die Zinken 296, 302 unter dem Stapel weggezogen v/erden. Die Zylinder 535 werden durch ein Ventil 536 gesteuert, das über einen Handhebel 538 ajn vorderen Ende des Wagens (Fig. IA)
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betätigbar ist. Nach dem Abladen des Stapels braucht das Ventil nur noch umgeschaltet zu werden, um die Zylinder in ihre eingefahrene Stellung zu überführen, worauf das Ventil 536 in seine neutrale Stellung gelangt, in der das Hydrauliköl aus der Pumpe 500 über das Ventil 516 zur Steuerung der zweiten Plattform fließt.
Aufnehmen eines vollständigen Ballenstapels
Um einen Ballenstapel aufzunehmen, müssen zunächst die Zinken 266 von der Querstange 268 entfernt werden. Eine mit Spitzen versehene Aufnehmerstange 2^0 wird dann an das vordere Ende der zweiten Plattform 200 angeschraubt. Falls das Verschiebegestell 300 nicht an den Zinken 296 anliegt, muß es in diese Lage überführt werden. Dies erfolgt durch Umschalten des Schiebers im Ventil 516 in seine Zwischenstellung über einen Schalthebel 540 am vorderen Ende der Maschine, Der Schalthebel 540 ist über ein Zug-Druckgestänge 542 (Pig. 2A) mit dem Ventil verbunden. Befindet sich das zu Steuerung der zweiten Plattform vorgesehene Ventil 516 in seiner Zwischenstellung, während die Ventile 506 und 536 zur Steuerung der ersten Plattform und des Laderahmens in ihren Normalstellungen gemäß Pig. 9 sind, so wird von der Pumpe 500kommendes Hydrauliköl durch die Leitung 550 zu einem von Hand gesteuerten Ventil 544 geleitet. Wenn das Ventil die in Fig. 9 gezeigte Zwischenstellung einnimmt, wird das Hydrauliköl zurück zum Vorratsbehälter 5l4 geleitet. Soll das Verschiebegestell in seine äußerste rückwärtige Stellung gebracht v/erden,, wird der Steuerhebel 546 (Fig. IB und 9) nach vorn bewegt, wobei der Schieber im Ventil 544 nach vorn geschoben wird, so daß Drucköl von der Pumpe 500 durch die Leitung 548 zum Kolbenstangenende des Zylinders 528 fließt und das Verschiebegestell entsprechend bewegt wird. Sobald die Endstellung erreicht ist, wird der Hebel 546 in seine in Fig. 9 gezeigte Stellung zurückbewegt und das Ventil 536 zur Steuerung des Laderahmens von Hand über den Steuer hebel 538 so betätigt, daß das Hydrauliköl das Verankerungsende.
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des Zylinders beaufschlagt und der Laderahmen die in Fig. gezeigte senkrechte Stellung' einnimmt. Der Wagen wird dann rückwärts an den Ballenstapel herangefahren, wobei die Zinken 296 und 302 den Ballenstapel untergreifen. Das Ventil ■516 wird Über den Steuerhebel 540 von Hand betätigt, um den Zylinder 50S auszufahren, so daß die zweite Plattform als Anschlag für die Oberseite des Ballenstapels wirkt, wobei sich die mit Spitzen versehene Aufnehmerschiene 230 in die oberste Ballenschicht gemäß Pig. IO eingräbt. Sodann wird ein Seil 265 um die Ballen herumgelegt, und die Seilenden an den unteren Enden der Streben 264 befestigt. Nunmehr wird der Laderahmen abgelassen, wobei .das Hydrauliköl aus. dem Zylinder 535 über ein Drosselventil 5^8 zur Steuerung der Absenkgeschwindigkeit abgeleitet wird.
Abladen von einzelnen Ballen
Zum Abladen einzelner Ballen von einem auf dem Ladebett gemäß Fig, Il befindlichen vollständigen Ballenstapel muß zunächst die zweite Plattform 200 in die Stellring nach Fig. 12 überführt werden. Dazu wird das Steuerventil. 516 von Hand betätigt, so daß die zweite Plattform in die in Fig. 12 gezeigte Zwischenstellung gelangt, wobei eine Abstützung 232 (Fig. IA und 2A) unter das vordere Ende dieser Plattform gestellt wird. Die Abstützung 232 besteht aus zwei unter seitlichen Abständen gehaltenen senkrechten Rohren 23^* an deren oberen Enden Auflagesattel 236 befestigt sind. Die Rohre 234 sind durch einen etwa U-förmig gestalteten Bügel 238 verbunden, dessen Kittelabschnitt etwas vor und oberhalb der Sattel 236 verläuft. Die Abstützung 232 ist normalerweise auf dem vorderen Ende des Fahrrahmens entsprechend Fig. IA und 2A untergebracht, wobei das untere Ende der Rohre auf etwa senkrechten Zapfen 239 auf Ansätzen 24o seitlich der Längsrahmenteile 14, Ic aufgesteckt ist. Zum Aufstellen der Abstützung 232 werden die unteren Enden der Rohre 234 auf dm Rahmenteil 214 befestigten Zapfen 242
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aufgesetzt (Fig. 2C). In dieser Stellung befinden sich die Sattel 236 unter dem am vorderen Ende der zweiten Plattform angeordnetenQierrahmenteils 211.
Nachdem die zweite Plattform die geneigte Entladestellung gemäß Fig. 12 eingenommen hat, wird das Steuerventil 5l6 in seine Zwischenstellung bewegt. Hydraulisches Drucköl aus der Pumpe 500 fließt nun über die Ventile 506, 536, sowie über die Druckleitung 550 zum Steuerventil 544.
vor—
Es ist jetzt erforderlich, das Verschiebegestell 300 zuschieben, um eine Ballengruppe auf die zweite Plattform 200 zu ·. überführen. Dies erfolgt durch Beaufschlagung des Zylinders 528, durch dessen Tätigkeit der Mittelabschnitt des Seils y\2. nach vorn bewegt wird. Der Zylinder 528 wird über den Hebel 546 und die verschiedenen Ventile 544, 552 und 530 gesteuert. Wird der Hebel 546 vollständig nach hinten bewegt, so werden in gleicher Weise die Schieber der Ventile 544 und 542 nach hinten verschoben, so daß Drucköl vom Steuerventil 544 über Leitung 554,und Ventil 552 in die Leitung 556 strömt. Dabei wird das Ventil 530 aus der in Fig. 9 gezeigten in eine Stellung bewegt, bei der das Hydrauliköl über Ventil 530 aus der Leitung 556 in das Verankerungsende des Zylinders 528 strömt. Beim Vorbewegen des Verschiebegestells gelangt die vorderste Ballengruppe über den Kastenträger 298 und fällt auf die zweite Plattform 200.
Der U-förmige Bügel 238 auf der Abstützung 232 verhindert, daß Ballen aus der obersten Schicht der jeweils vorderen Gruppe unbeabsichtigt über den vorderen Rand der zweiten Plattform auf die erste Plattform herunterfallen. Sobald eine Ballengruppe auf der zweiten Plattform liegt, wird das Verschiebegestell angehalten und der Motor 560 zum Antrieb des Querförderers 350 und des Ballenhebers 352 eingeschaltet. Dies erfolgt durch Verstellung des Hebels 546 in eine rückwärtige Zwischenstellung, die den Schieber im Ventil 552-in die in Fig. 9 gezeigte normale Vorderstellung bringt, während
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der Schieber im Ventil 544 seine rückwärtige Stellung beibehält. Hydrauliköl strömt nun aus der Leitung 554 durch Ventil 552 in die Leitung 558 und von dort in einen rotierenden Hydraulikmotor 560, von dem das öl über die Leitung 5β2 in den Vorratsbehälter 514 zurückfließt. Der Motor 560 besitzt eine Ausgangswelle 564, die. antriebsmäßig mit dem Kettenrad 355 in Verbindung steht. Wie bereits beschrieben, bewirkt eine Drehbewegung des Kettenrades 355 die Anlage der Mitnehmer 358 an den Ballen, die dann rechts von der Maschine abgeladen werden.
Während des Arbeitsablaufes werden Ballengruppen auf die zweite Plattform nur dann überführt, wenn die Mitnehmer 358 die in Fig. 3 gezeigte Stellung einnehmen. In dieser Stellung sind die Ballenheberhaken 362 in Schlitzen 363 versenkt, da der schwenkbare Arm 374 von der Klinke 382 unmittelbar vor Erreichen der Stellung gemäß Fig. 3 freigegeben worden ist. Bei Laufbeginn des Motors 560 wird der untere Trumm der Querförderkette 354 nach links bewegt, wobei das kuppelbare Schiebegehäuse mitgenommen wird, wodurch wiederum die Schwenkwelle 364 in der Richtung rotiert, daß die Haken 362 nach Oben durch die Schlitze 363 vorgeschoben werden, wobei sie die unmittelbar über der untersten Ballenschicht befindliche Ballenschicht erfassen und dann in die in Fig. 12 gezeigte Stellung überführen. Die Verschiebebewegung findet statt, bevor der Mitnehmer 358 auf der linken Seite der Maschine das linke Ende der untersten Ballenschicht berührt. Bei weiterer Drehung des Motors 560 wird die unterste Ballenschicht nach rechts über den Verlängerungsabschnitt 244 der zweiten Plattform abgeladen. Danach kommt der andere Mitnehmer 358 auf der Förderkette 354 mit dem Auslösearm 386 in Berührung, um die Klinke 382 von der Kupplungseinheit zu lösen, so daß der Schwenkarm unter der Wirkung der Feder 384 nach rechts schwenkt, und die Haken bis unter die Schlitze in der Plattform absenkt, damit die nächst tiefere BallenschJe ht
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jetzt die unterste Stellung einnehmen kann. Bei fortgesetzter Kettenbewegung werden die Haken wieder nach oben geschwenkt, um die nächst höhere Ballenschicht zu erfassen, während der Mitnehmer, der sich gerade zuvor an den Auslösearm 286 angelegt hat, jetzt das linke Ende der zur Entladung nach unten gebrachten Ballenreihe erfaßt. Nachdem die letzte Ballenschicht aus der Ballengruppe auf der zweiten Plattform abgeladen worden ist, wird das Verschiebegestell weiter vorwärts bewegt, um die nächste Ballengruppe auf die zweite Plattform abzusetzen, worauf sich der Abladevorgang wieder-
Es ist dafür gesorgt, daß das Verschiebegestell nur dann weiter nach vorne bewegt wird, wenn die Haken sich in ihrer abgesenkten in Fig. 2A und 6 dargestellten Lage befinden. Der Motor zum Antrieb der Förderkette ^K sowie der Zylinder 528 zur Betätigung des Verschiebegestells können nicht gleichzeitig angetrieben werden, da das Drucköl aus der Leitung 55^· nur entweder zum Zylinder 52δ oder zum Motor 560 strömen kann. Befindet sich der Hebel 5^6 in seiner rückwärtigen Zwischenstellung, (Stellung 2 in Fig. 9), so wird der Motor 560 angetrieben. V/ird der Hebel ganz nach, hinten in die Stellung 1 gemäß Fig. 9 bewegt, so gelangt der Schieber im Ventil 552 nur dann nach hinten, falls die Haken in ihrer abgesenkten Lage sind. Eine schematisch an der Stelle 4^2 gezeigte Klinke hält das Ventil 552 in seiner vorderen Stellung, sofern es nicht durch Kabelsteuerung 4j54 freigegeben wird. Das vordere Ende der Kabelsteuerung 4^4 ist mit einer Seite der Schwenkwelle J>6h verbunden und löst die Klinke' nur dann, wenn die . Schwenkwelle 364'soweit wie möglich im Gegenuhrzeigersinn entsprechend Fig. 2A gedreht worden ist, wobei sich dann die Haken unterhalb der Oberfläche der Plattform 200 befinden. Sobald die Klinke das Ventil freigibt, so daß sich der Schieber nach rückwärts bewegt, hält der Querförderer in der in Fig· 3^zeigten Stellung an.
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Claims (7)

DlPL.-INQ. WILFRID RAECK 1Q/n7QC PATENTANWALT I <3 H U / Ο 3 7 STUTTGART I, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 SPERRY RAND CORPORATION, New Holland, Pennsylvania, USA 7. August I969 / P - S 308 Patentansprüche
1. Wagen zum Laden und Entladen von Heuballen, gekennzeichnet durch ein auf Rädern (12) laufenden Fahrrahmen (10) zur Vorwärtsbewegung aaf einem Feld mit abgelegtenBallen; durch ein auf dem Fahrrahmen angeordnetes Ladebett (250) zur Aufnahme einer Mehrzahl qierverlaufender Ballengruppen; durch eine auf dem Fahrrahmen angeordnete Aufnehmervorrichtung (100, I50); durch eine Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200), die nacheinander Ballen aus der Aufnehmervorrichtung aufnimmt, sie in mehreren Ballenschichten aneinanderlegt und die Ballengruppen auf dem Ladebett (250) absetzt; durch ein auf dem Ladebett angeordnetes sich an die Ballen anlegendes Verschiebegestell (300), um sie jeweils gruppenweise auf der Vorrichtung zur Gruppenbildung abzusetzen; und durch einen der Vorrichtung zur Gruppenbildung antriebsmäßig zugeordneten Querförderer (350) zum Entladen einzelner Ballen einer auf der Vorrichtung abgesetzten Ballengruppe.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmervorrichtung (100, 150) und die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200) im vorderen Bereich des Fahrrahir.ens (10) angeordnet sind, da.? das Ladebett (250) dahinter angeordnet ist, und daß das Verschiebegestell (300) zum Überführen von einzelnen Ballengpuppen in die Vorrichtung zur Bildung von Ballengrup.pen .(200) in Vorwärtsrichtung antreibbar ist.
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3. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ballenheber (352) vorgesehen ist, um die über der untersten Ballenschicht einer Ballengruppe nächste darüber liegende Ballenschicht zu erfassen und sie in einem Abstand zur untersten Ballenschicht zu halten, wenn der Querförderer (350) die unterste Ballenschicht aus der Vorrichtung zur Gruppenbildung (200) ablädt.
4. Wagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschiebegestell (300) auf dem Ladebett zur Ausführung einer nach vorn gerichteten Bewegung angetrieben ist.
5. Viagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200) jede Ballengruppe in einer senkrecht verlaufenden Stellung zum Abladen abstützt, wobei die unterste Balienschicht einer jeden Gruppe zunächst abgeladen wird und danach die nächst darüberfolgenden Schichten.
6. Wagen nach Anspruch 3 und 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenheber (352) in der Ballenauflage ausfahrbar ist um" die obersten Ballenschichten von der unteren Ballenschicht abzuheben, und versenkbar ist, um nach Entladen der untersten Ballenschicht jeweils die darüberliegenden Schichten nachrutschen zu lassen.
?. Viagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenheber (352) arbeitstaktmäßig mit dem Querförderer synchronisiert ist.
8. Wagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenheber (352) entgegen seiner Vorspannung in seine versenkte Lage in seiner ausgefahrenen Lage verriegelbar ist, und daß die Verriegelung (382) durch Mittel (35&) auf dem Querförderer lösbar ist.
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9. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200) zwischen einer normalerweise/waagerechten und einer vertikal verlaufenden Abladestellung bewegbar ist.
10. Wagen nach Anspruch 1, dadurch·gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200) aus einer Plattform besteht, die zwischen einer waagerecht verlaufenden Stellung zur Bildung von Ballengruppen und einer etwa vertikal verlaufenden Überführungsstellung bewegbar ist, und daß die Plattform in eine Zwischenstellung zur Ballenentladung einstellbar ist.
11. Wagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung von Ballengruppen dienende^weite Plattform (200) in ihrer zum Abladen einzelner Ballerr vorgesehenen Zwischenstellung (Fig. 12) durch eine auf dem Fahrrahmen (10) abnehmbar angeordnete Einrichtung (232) unterstützt ist.
12. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform zur Bildung von Ballengruppen (200) zum Abladen einzelner Ballen in eine aufwärts geneigte Stellung bewegbar ist, und daß das hinter der Plattform angeordnete Ladebett (250) an seinem vorderen Ende einen Querträger (298) aufweist, an dem die abzuladenden Ballen durch Linienberührung seitlich geführt sind. - ^ ,
13· Wagen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,"daß der Querträger (298) sich seitlich über die Breite des Ladebettes (250) hinaus erstreckt.
I1K Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform zur Bildung von Ballengruppen (200) beim Entladen von Ballen in einer aufwärts geneigten Stellung angeordnet ist, in welcher der Ballenheber (352) zum Abheben der über der untersten Ballenschicht befindlichen Ballenschicht betätigbar ist.
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15. Wagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenheber (352) an der Unterseite der entsprechenden Ballenschicht zur Anlage bringbaren Haken (362) aufweist, die aus Schlitzen (363) der Plattform (200) ausfahrbar sind,
16. Wagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsweise des Verschiebegestells (300) und des Querförderers (350) über hydraulische Betätigungseinrichtungen so steuerbar und voneinander abhängig ist, daß ein Betrieb des Verschiebegestells während des Betriebs des Querförderers ausgeschlossen ist.
17. Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrrahmen (10) eine erste Plattform (I50) eine zweite- Plattform (2CO) und ein Ladebett (250) hintereinander angeordnet sind, wobei die Aufnehmervorrichtung (100) der ersten Plattform (I50) zur Zu-' führung von Ballen zugeordnet ist, und daß Mittel (300, 299) vorgesehen sind, um die Ballengruppen von einem auf de:r. Ladebett gebildetenBällenstapel einzeln abzutrennen und auf die zweite Plattform zu überführen und um von dort die Ballen einer jeden Ballengruppe einzeln abzuladen.
18. Wagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch, gekennzeichnet, daß das Verschiebegestell (300) auf dem Ladebett (250) in Vorwärtsrichtung soweit bewegbar ist, bis eine Ballengruppe auf die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200) überführt ist.
19. Ballentransportwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch folgende Kombination: Mittel zum Aufnehmen von Ballen und zur Bildung eines Ballenstapels, Mittel zum Absetzen des Stapels auf den Boden, Mittel zur Aufnahme eines Stapels vom Boden und Mittel zum Einzelentlader^on Ballen des Stapels.
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2Ö. Wagen nach Anspruch 19* dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenstapel auf einem Ladebett (250) abgestützt ist, das zur Ausführung einer Bewegung zvtisehen einer etwa waagerechten und einer etwa senkrechten Stellung gelagert ist, in der eine Seite des Laderahmens dicht über dem Boden verläuft, und daß die Vorrichtung (250) zum Einzelentladen von Ballen auf einer Plattform (200) angeordnet ist, die einer anderen Seite des Ladebettes unmittelbar benachbart ist.
21. Wagen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (200) an einem Ende des normalerweise waagerechten Ladebettes (250) schwenkbar gelagert ist und ebenfalls normalerweise waagerecht verläuft, und daß zum (Wieder-)Aufnehmen eines Ballenstapels dap Ladebett (250) in eine senkrechte Stellung und die Plattform (200) in einen sich dran anschließenden waagerechten Verlauf bewegbar ist.
22. Verfahren zur, Einzelentladen von Heuballen von einem auf einem Ballentransportwagen aus einzelnen Ballengruppen gebildeten Ballenstapel, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballenstapol in Richtung auf die Vorrichtung zur Bildung von Ballengruppen (200) bewegt wird, bis eine Ballengruppe.auf die Vorrichtung zur Ballengruppenbildung überführt worden ist, da.? nacheinander die einzelnen Schichten der Ballengruppe und darin jeder Ballen einzelne?aden wird, und da.:- der Vorgang des Vorschiebens und des Entladens für jede Ballengruppe bzw. jede Ballenschicht und jeden Ballen wiederholt wird. - .
25. Verfahrer, nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entladen einzelner Ballen der untersten Ballenschicht einer Ballengruppe die nächst höhere Ballenschicht der Ballengruppe zum unbehinderten Entladen der unteren Ballenschicht angehoben wird, daß nach dem Entladen der untersten Ballenschicht die darüber befindlichen Ballenschichten der Ballengruppe in die entsprechend niedrigere Lage zum Ent Men der Ballen der nächst; folgenden Ballenschicht überführt werden,
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und daß der Vorgang wiederholt wird, bis sämtliche Ballenschichten einer Ballengruppe entladen sind, worauf die nächste Ballengruppe in der gleichen Weise entladen wird.
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DiPL.-ΐΝα. WILFRID RABCK 1QAn7PR
* PATSNTANWALT I y η U / ο ίϊ
7 STUTTGART 1, MOSEESTRASSE 8 · TELEFON (0711) 844003
SPERRY RAND CORPORATION,
New Holland, Pennsylvania, USA
7. August I969 / F
- .3 308 -
Überarbeiteter Patentanspruch 1
f Ballentransportwagen, bestehend aus einem auf Laufrädern
\abgestützten Fahrrahmen, einer am vorderen Ende des Fahrrahmens seitlich angeordneten Vorrichtung zum Aufnehmen und zum Überführen von Ballen auf eine daneben auf deitt Fahrrahmen um eine waagerechte Achse schwerifcbaj? gelagerte erste Plattform zur Speicherung einer Schicht ftebenejiriander liegender Ballen, ferner aus einer auf dem Fahrrahmen dahinter um eine waagerechte Achse gelagerten zweiten Plattform zur Aufnahme der Ballenschichten von der· ersten Plattform und zur Bildung jeweils einer aus mehreren Schichten bestehenden Ballengruppe, und aus einem auf dent r ückwärt igen Bide des Fahrrahmens um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagerten Ladebett zur Aufnahme der Ballengruppen von der zweiten Plattform und zur Bildung- eines aus senkrecht nebeneinander geschichteten Ballengruppen bestehenden Ballenstapels, "dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Ladebett (250) ein an der Rückseite der hintersten Ballengruppe Anlegendes Verschiebegestell (300) in Längsrichtung geführt i^nd bewegbar ist, und daß auf der in eine schräg aufwärts verlaufende Neigung einstellbaren zweiten plattform (200) ein Querförderer (350) angeordnet ist, um von den nacheinander durch" das Verschiebegestell vom Ladebett auf die zweite Plattform UbQr-
• führten Ballengruppen'jeweils die Ballen der untersten Schicht seitlich einzeln zu entladen,'wobei ein durch Schlitze in der zweiten Plattform bewegbarer Ballenheliei? X2S52) oberen Ballenschichten von der untersten zu entlädenden Ballenschicht abhebt.
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