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DE1816956C3 - Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker

Info

Publication number
DE1816956C3
DE1816956C3 DE19681816956 DE1816956A DE1816956C3 DE 1816956 C3 DE1816956 C3 DE 1816956C3 DE 19681816956 DE19681816956 DE 19681816956 DE 1816956 A DE1816956 A DE 1816956A DE 1816956 C3 DE1816956 C3 DE 1816956C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel guide
rail
fastening device
running rail
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681816956
Other languages
English (en)
Other versions
DE1816956B2 (de
DE1816956A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Krug & Co 4600 Dortmund
Original Assignee
Heinrich Krug & Co 4600 Dortmund
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Krug & Co 4600 Dortmund filed Critical Heinrich Krug & Co 4600 Dortmund
Priority to DE19681816956 priority Critical patent/DE1816956C3/de
Priority to AT1197669A priority patent/AT303786B/de
Priority to GB6264969A priority patent/GB1264028A/en
Priority to FR6944606A priority patent/FR2027038A1/fr
Publication of DE1816956A1 publication Critical patent/DE1816956A1/de
Publication of DE1816956B2 publication Critical patent/DE1816956B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1816956C3 publication Critical patent/DE1816956C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B5/00Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
    • E01B5/18Guard rails; Connecting, fastening or adjusting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker an einer Fahrschiene, die an den Stegen von Radlenker und Fahrschiene schraubenlos angreifende Verbindungsmittel aufweist.
Bei einer nach dem Stande der Technik (FR-PS 50 712) bekannten schraubenlosen Befestigungsvorrichtung der genannten Art ist zwischen den Stegen des Radlenkers und der Fahrschiene ein Distanzstück angeordnet, durch welches sich ein Zugelement erstreckt, das durch Bohrungen in den Stegen hindurchgreift und an den Außenseiten der Stege durch aufgeschweißte Köpfe festgelegt ist. Um bleibende Verformungen des Zugelementes bzw. der Distanzhülse zu vermeiden, sind zwischen den Siegen und der Distanzhülse sowie den aufgeschweißten Köpfen Federpakete angeordnet. Diese bekannte Befestigungsvorrichtung hat den Nachteil, daß sie nach der Montage ohne bleibende Zerstörung nicht demontiert werden kann und auch nicht nachgestellt werden kann, wenn beispielsweise der Kopf des Radlenkers verschlissen ist.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Befestigungsvorrichtung der eingangs gerannten Art dahingehend weiterzubilden, daß eine einfache Nachstellmöglichkeit für den Radlenker gewährleistet wird, ohne sich der Vorteile zu begeben, die durch die schraubenlose Befestigung erzielt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer Befestigungsvorrichtung der eingangs genannten Art vor, daß Fahrschiene und Radlenker durch mindestens ein zwischen Fahrschiene und Radlenker angeordnetes Gelenk verbunden sind, dessen Schwenkachse in Schienenlängsrichtung verläuft und das Fahrschiene und Radlenker quer zu ihrer Längsrichtung zugfest verbindet
Durch die Verwendung eines derartigen Gelenkes als Verbindungselement zwischen Radlenker und Schiene ist es einerseits in besonders einfacher Weise möglich, die Breite der Spurrille zwischen Radlenker und Fahrschiene durch einfaches Verschwenken des Radlenkers um die in Schienenlängsrichtung verlaufende Schwenkachse des Gelenkes zeitsparend nachzustellen, ohne die Verbindungselemente zu lösen. Andererseits kann die Radlenkerbefestigung durch quer zur Schienenlängsrichtung wirkende Raddrücke nicht gelockert werden, da diese Kräfte als Querkräfte durch das Gelenk derart umgelenkt werden, daß sie als Druckkräfte auf die Unterlage des Radlenkers wirken. Eine Beanspruchung von Schraubenverbindungen durch diese Kräfte tritt also nicht auf. Dementsprechend sind bei der Befestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung auch Federpakete zur Schonung der Verbindungsmittel nicht notwendig.
Das Gelenk kann zweckmäßig als Scharniergelenk ausgebildet sein und besteht aus mindestens zwei in Schienenlängsrichtung verlaufenden Rohrabschnitten, von denen einer mit dem Steg der Fahrschiene und einer mit dem Steg des Radlenkers starr verbunden ist, wobei die Rohrabschnitte über einen durchgesteckten Scharnierbolzen spielfrei miteinander gekuppelt sind. Hierdurch wird eine besonders billige und robuste Ausführung des Scharniergelenkes erreicht, die den außerordentlich starken Beanspruchungen standhält und den übrigen genannten Erfordernissen entspricht.
Die völlig spielfreie Verbindung zwischen beiden Rohrabschnitten wird durch die Verwendung einer Schwerspannhülse als Scharnierbolzen erzielt Hierdurch wird außerdem erreicht, daß an die genaue Maßhaltigkeit der Rohrabschnitte bzw. des Scharnierbolzens nicht allzu große Anforderungen gestellt werden müssen.
Um eine einwandfreie Verbindung zwischen den Rohrabschnitten und der Fahrschiene einerseits und dem Radlenker andererseits zu erzielen und um zu erreichen, daß diese Verbindung die erforderliche Festigkeit erhält, sind die Rohrabschnitte mit Futterstücken aus Flachstahl verschweißt, die ihrerseits mit dem Steg der Fahrschiene bzw. dem Steg des Radlenkers verschweißt sind.
Anstelle der Rohrabschnitte und der damit verschweißten Futterstücke können auch entsprechend geformte, mit einem Loch zum Durchstecken des Scharnierbolzens versehene Formteile verwendet werden, die an dem Steg der Fahrschiene einerseits und des Radlenkers andererseits angeschweißt sind. Die Verwendung solcher Formteile ist allerdings nur zweckmäßig, wenn eine größere Stückzahl eine wirtschaftliche Fertieune erlaubt.
Zum Nachstellen der Breite der Spurkranzrille bedient man sich zweckmäßig eines Keiles, der unter den FuB des Radlenkers einlegbar ist und mit dessen Hilfe der Radlenker gegen die Fahrschiene um die Achse des Scharniergelenkes gekippt werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsfarm einer Radlenkerbefestigung gemäß der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Radlenkerbefestigung im Schnitt quer zur Schienenlängsrichtung in dem bereits durch einen Keil nachgestellten Zustand,
F i g. 2 die Radlenkerbefestigung in Aufsicht und F i g. 3 eine Seitenansicht der Radlenkerbefestigung.
In F i g. 1 ist die Fahrschiene mit dem Bezugszeichen t und der Radlenker mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet Beide sind auf einer gemeinsamen Ausgleichsplatte 3 angeordnet, durch die die Höhendifferenz zwischen dem Herzstück und der Fahrschiene ausgeglichen wird. Die Fahrschiene 1 und der Radlenker 2 bestehen bei diesem Beispiel aus dem gleichen Schienenprofil.
An den einander zugewandten Seiten ihrer Stege sind aus Flacheisen bestehende Futterstücke 4 und 5 mit ihren gesamten Anlageflächen verschweißt Die Verschweißung kann auch zweckmäßig durch Bohrungen 6 und 7 im Steg der Fahrschiene 1 bzw. des Radlenkers 2 erfolgen. An die Futterstücke 4 und 5 sind Rohrabschnitte 8 und 9 angeschweißt, deren Längsachsen parallel zur Schienenlängsrichtung verlaufen. In der Befestigungsstellung sind die Rohrabschnitte 8 und 9 in Schiencnlängsrichtung hintereinander fluchtend angeordnet und durch einen Scharnierbolzen 10 miteinander verbunden, der als Schwerspannhülse ausgebildet ist Gegen eine selbsttätige Längsverschiebung der Schwerspannhülse wird vorzugsweise eine Sicherung durch Punktschweißung vorgesehen.
Der Fuß der Fahrschiene 1 ist mit der Ausgleichsplatte 3 verschweißt, während der Fuß des Radlenkers 2 auf einer Füllplatte 11 aufliegt, die ihrerseits auf der Ausgleichsplatte 3 aufliegt Die Füllplatte 11 dient dazu, die Lage des Radlenkers gegenüber der Fahrschiene 1 zu erhöhen und ist notwendig, da beim Ausführungsbeispiel der Radlenker 2 und die Fahrschiene 1 aus dem gleichen Schienenprofil hergestellt sind. Würde dagegen ein besonderes höheres Radlenkerprofil verwendet werden, wäre die Füllplatte 11 nicht notwendig.
Zur Befestigung des Radlenkerfußes auf der Ausgleichsplatte 3 dient eine Schraubverbindung 12, die in einer Bohrung angeordnet ist, die durch die Ausgleichsplatte 3, die Füllplatte 11 und den Fuß des Radlenkers verläuft
Zum Nachstellen der Spurkranzrille zwischen dem Kopf der Fahrschiene 1 und dem Kopf des Radlenkers 2 dient ein Keil 13, der an der der Gleismitte zugewandten Seite unter den Fuß des Radlenkers 2 eingelegt werden kann. Dieser Keil 13 wird ähnlich wie dk Füllplattc 11 gegen seitliche Verschiebungen durch die Schraubverbindung 12 gesichert
ίο Zum Nachstellen der Spurkranzrille wird zunächst die Schraubverbindung 12 gelöst Anschließend wird zwischen dem Fuß des Radlenkers 2 und der Füllplatte 11 der flache Keil 13 eingelegt, wobei sich der Radlenker 2 durch geringfügiges Verschwenken um die
>S Schwenkachse des Scharniergelenkes mit seinem Kopf gegen die Fahrschiene 1 neigt Anschließend wird die Schraubverbindung 12 wieder angezogen und der Radlenker 2 somit in seiner neuen Lage gegen die Ausgleichsplatte fixiert
*> Anstelle des flachen Keiles 13 zwischen Radlenkerfuß und Ausgleichsplatte 3 kann auch eine neue Füllplatte 11 eingelegt werden, deren Auflageflächen zueinander in einem Winkel stehen, der der Neigung des flachen Keiles 13 entspricht
Die Ausgleichsplatte 3 ist mit einer Schwelle 14 verschraubt und verschweißt
Wie F i g. 2 erkennen läßt besteht die Radlenkerbefestigung aus mindestens zwei derartigen Befestigungsvorrichtungen, die in Schienenlängsrichtung in Abstand zueinander an beiden Endabschnitten des Radlenkers 2 angeordnet sind.
Wie weiterhin den F i g. 2 und 3 zu entnehmen ist verbreitert sich die Ausgleichsplatte 3 zur Bahnmitte hin derart, daß sie in dem Bereich, in dem die Schraubverbindungen 12 angeordnet sind, breiter als die Schwelle 14 ist Auf diese Weise wird erreicht daß beim Einlegen des Keiles 13 bzw. Auswechseln der Füllplatte 11 der Schraubenbolzen der Schraubverbindung 12 nach Lösen der Mutter leicht nach unten herausgezogen werden kann, ohne von der Schwelle 14 behindert zu werden.
Bei der gewählten beispielsweisen Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung wird ein Radlenker verwendet, der aus einem Normalschienenprofil hergestellt ist. Selbstverständlich können an dessen Stelle auch andere Profile, wie z. B. spezielle Radlenkerprofile bzw. Flach- oder Winkeleisenprofile, verwendet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker an einer Fahrschiene, die an den Stegen von Radlenker und Fahrschiene schraubenlos angreifende Verbindungselemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrschiene (1) und der Radlenker (2) durch mindestens ein zwischen Fahrschiene (1) und Radlenker (2) angeordnetes Gelenk verbunden sind, dessen Schwenkachse in Schienenlängsrichtung verläuft und das Fahrschiene (1) und Radlenker (2) quer zu ihrer Längsrichtung zugfest verbindet
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk als Scharniergelenk ausgebildet ist und aus mindestens zwei in Schienenlängsrichtung verlaufenden Rohrabschnitten (8,9) besteht, von denen einer mit dem Steg der Fahrschiene (1) und einer mit dem Steg des Radlenkers (2) starr verbunden ist, wobei die Rohrabschnitte (8, 9) über einen durchgesteckten Scharnierbolzen (10) spielfrei miteinander verbunden sind.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierbolzen (10) als Schwerspannhülse ausgebildet ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (8, 9) mit Futterstücken (4, 5) aus Flachstahl verschweißt sind, die ihrerseits mit dem Steg der Fahrschiene (1) bzw. dem Steg des Radlenkers (2) verschweißt sind.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk anstelle der Rohrabschnitte aus entsprechend geformten, mit einem Loch zum Durchstecken des Scharnierbolzens versehenen Formteilen gebildet ist, die an den Steg der Fahrschiene (1) einerseits und des Radlenkers (2) andererseits angeschweißt sind.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Fuß des Radlenkers (2) ein Keil (13) einlegbar ist, mit dem der Radlenker (2) gegen die Fahrschiene (1) um die Schwenkachse des Scharniergelenkes kippbar ist.
DE19681816956 1968-12-24 1968-12-24 Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker Expired DE1816956C3 (de)

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DE19681816956 DE1816956C3 (de) 1968-12-24 1968-12-24 Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker
AT1197669A AT303786B (de) 1968-12-24 1969-12-23 Befestigungsvorrichtung für einen Radlenker an einer Fahrschiene
GB6264969A GB1264028A (en) 1968-12-24 1969-12-23 Railway track guard rail mountings
FR6944606A FR2027038A1 (de) 1968-12-24 1969-12-23

Applications Claiming Priority (1)

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DE1816956A1 DE1816956A1 (de) 1970-08-06
DE1816956B2 DE1816956B2 (de) 1977-09-22
DE1816956C3 true DE1816956C3 (de) 1978-05-11

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GB (1) GB1264028A (de)

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FR2027038A1 (de) 1970-09-25
DE1816956B2 (de) 1977-09-22
GB1264028A (en) 1972-02-16
AT303786B (de) 1972-12-11
DE1816956A1 (de) 1970-08-06

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